Traumberuf Koch aber zu wenig Geld/Zeit?
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![]() Mitglied seit 16.02.2011 |
ich habe schon lange den Beruf Koch als Traum. Ich bin 18 Jahre alt und momentan in der 11. Klasse (wiederhole). Allerdings weiß ich nicht ob ich mein Abitur zu ende mache(n will)...aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls ist Koch mein Traumberuf (habe mich sehr gut informiert), allerdings wie wahrscheinlich bei jedem, machen wir Arbeitszeiten und Verdienst "Angst". Ein Traum wäre auch später mal ein eigenes Restaurant zu haben aber das liegt noch in ferner Zukunft. Es geht jetzt erstmal um die Ausbildung die ich wahrscheinlich machen werde. Allerdings würde ich später gerne eine Familie haben und auch Zeit für diese...außerdem will ich meine Familie auch versorgen können, allerdings liegt genau da das Problem beim Beruf Koch. Die Arbeitszeiten sind schlecht bzw. muss man ja öfters länger als den halben Tag arbeiten und auch mal 6 Tage die Woche und als Koch ist man unterbezahlt (natürlich nicht alle, aber im Gegensatz zu vielen anderen Berufen)... Außerdem ist mein Vater dagegen, aber eben aus diesen Gründen mit Zeit und Verdienst. Klar muss Kochen eine Leidenschaft sein aber hat man dann wirklich noch ein gutes und schönes Familienleben...also Zeit für diese und auch Geld? Würde mich sehr über "Erfahrungsberichte" freuen wie es bei "älteren" Köchen im Privatleben läuft (natürlich ist das eine eher persönliche Frage, aber es muss ja auch keiner antworten ;) ) Also wer Familie hat und Koch ist bitte angesprochen fühlen ;) Gruß |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
nicht alle Köche sind Singels und nagen am Hungertuch! Es ist so wie in allen Berufen, wenn du nur Durchschnitt bist, verdienst du auch nur durschschnittlich. Gute Köche bekommen auch gutes Geld - sicher nicht gleich im 1 oder 2. Jahr. Natürlich gibt es viele Berufe, in denen du viel mehr verdienen kannst, aber auch andere die weniger abwerfen. Die Arbeitszeit kann so unterschiedlich sein, wie in kaum einem anderen Beruf. Ich kenne Köche (gut bezahlte) die in Spitzen-Kantinen arbeiten- die arbeiten nicht mehr, als die Kollegen, die in der Montage arbeiten. Ich kenne Köche in ***-Restos, die arbeiten sich für wenig Geld den Arsch auf - bekommen aber anschließend praktisch jeden Job den sie wollen. Ich kenne Köche in kleinen Läden, die kochen auf hohen Niveau und haben einen vergleichsweise lockeren Job - aber eben geteilten Dienst (haben trotzdem Familie) usw. usw. Mach 2-3 Praktikas in verschiedenen Betrieben - dann weisst du was Sache ist! gwexhauskoch Dogma ist die Diktatur der Ideologie. Peter Cerwenka, (*1942) Der Neid ist der stille Applaus der Kleingeister. © Dr. Fritz P. Rinnhofer, (*1939), Marketing- und Verkaufsmanager und Publizist |
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![]() Mitglied seit 23.07.2009 |
Hallo Inf3ctiouz,
erstmal herzlich willkommen hier im CK! Ich bin jetzt einigermassen verlegen, wie ich es formulieren soll: wenn Koch dein Traumberuf ist, dann lerne ihn, so du die Möglichkeit hast, auch! Und wenn du nach Abschluss der Ausbildung draufkommst, dass das doch nicht so dein Ding ist, dann hast du wenigstens eine abgeschlossene Berufsausbildung und nicht nur eine abgebrochene Schule. 'tschuldigung, ich weiss, das klingt hart - aber, glaub mir, so ist es. Koch und Familie: anfangs ist es teuflisch, du musst dich - wie in nahezu jedem anderen Beruf auch - erst mal raufarbeiten. Aber wenn du irgendwann mal ein eigenes Lokal haben möchtest, dann musst du da durch. Obwohl ich (leider) kein gelernter Koch bin, habe ich in einigen Lokalen den Alleinkoch gemacht - und bin oft ohne nennenswerte Pause von 6 Uhr morgens bis 22 Uhr in der Küche gestanden... und habe es abgesehen von der wirklich schwachen Bezahlung keine Minute bereut! Willst du denn mit 18 gleich eine Familie gründen? Versteh mich bitte nicht falsch, ich denke, das muss jeder selbst wissen; aber wenn du wirklich eine Kochausbildung anstrebst, dann solltest du dir vielleicht doch etwas Zeit lassen. Ich hoffe dir wenigstens ansatzweise geholfen zu haben! Liebe Grüsse aus Wien Gerald |
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![]() Mitglied seit 16.02.2011 |
Hallo,
ja stimmt sooo eilig habe ich es mit Familie gründen nicht ;) Zu den Praktikas, bin ja wie gesagt noch in der Schule...hab eigentlich fast gar keine Zeit (schlechten Stundenplan "erwischt"). Und abbrechen und dann nach paar Praktikas rausfinden, dass es doch nichts ist will ich nicht. Weiß auch gerade nicht was ich noch schreiben heute, muss jetzt schlafen :P Jedenfalls schonmal danke für die Antworten und ich hoffe noch auf weitere Beiträge :) Gute Nacht. |
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![]() Mitglied seit 07.07.2008 |
Bonsoir,
gwexhauskoch hat wichtige Dinge gesagt…ich geb Dir aber noch einen ganz anderen Rat…mach Dein Abi und sieh zu, dass Du fit in Fremdsprachen, Mathe, Physik und Chemie bist… ach ja, wenn Du wirklich Koch werden willst... dann wird Dich nix in der Welt davon abhalten koennen.... LG Ornellaia P.S.: Du solltest auch koerperlich und mental belastbar sein... |
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![]() Mitglied seit 08.06.2004 |
Hallo,
wenn Du noch zur Schule gehst, dann hast Du doch Ferien, und das nicht ganz wenig. Dann mach doch Dein Praktikum in den Ferien!! Mach Dir selber klar, was genau Dir an dem Beruf gefällt und warum es "der Traumberuf" ist. Einen Traumberuf sucht man sich nicht nach Verdienst und Arbeitszeiten aus. Und ganz egal was Du machst, wenn Du schon mit dem Gedanken rangehst, da verdient man ja nicht viel und hat eh keine Zeit, dann lass es.... Mach die Schule auf alle Fälle fertig, setz Dich auf den Hintern und sieh dann weiter. Ein gutes und schönes Familienleben und dazu viel Geld und wenig Arbeit, das sind Teenieträume, es gibt nur ganz ganz selten alles das zusammen und auch dann bedeutet das, dass man viel selbst dran tun muss, die Balance zu finden und Prioritäten zu setzen. Für mich sieht´s grad aus, als hättest Du einfach keinen Bock mehr drauf, zu lernen und suchst jetzt einen bequemeren Weg. Den gibts aber einfach nicht, es sei denn, Du kannst Dich mit ganz einfachen Lebensverhältnissen abfinden und machst das zu Deinem Lebensprogramm. Alles Gute Angelika |
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![]() Mitglied seit 16.02.2011 |
Hallo,
klar sollte man den Traumberuf nicht nach Verdienst und Arbeitszeiten aussuchen, aber es ist schon wichtig auf Geld zu achten. Ich will ja später nicht nur einen Beruf haben der mir Spaß macht, sondern auch genug Geld haben. Das mit der Schule ist wie gesagt eine andere Geschichte und steht hier nicht zur Debatte (ob/wieso/wann ich die Schule verlassen) Ja stimmt, am besten mache ich mal ein Praktikum während der Ferien. Habe heute aber auch erfahren, dass eine andere Schülerin während der Schulzeit ein Praktikum absolviert und von der Schule frei gekriegt hat (sofern sie zu Klausuren erscheint). Ich werde mal mit dem Schulleiter sprechen wie das abläuft, dann könnte ich auch bei mehreren Betrieben Praktika machen ohne Osterferien und Sommerferien komplett zu belegen (da die Oberstufe schon stressig genug ist). ...körperlich und mental belastbar bin, aber ich weiß ja von den Horrorgeschichten, ob´s dann wirklich so ist, werde ich ja dann erfahren, falls ich die Ausbildung mache. |
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![]() Mitglied seit 23.02.2005 |
Hallo,
Apropo Schule ... müsstest du nicht um diese Zeit genau dort sein? Hast du wenigstens den Zwischenabschluß vom Gym, der als Realschulabschluß gleichgesetzt ist? LG Laurinili |
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![]() Mitglied seit 16.02.2011 |
Hallo,
ja klar Realschulabschluss also mittlere Reife habe ich ja nach der 10. (bin auf einer Gesamtschule, da hat man direkt nach der 9. Hauptschul- und nach der 10. Realschulabschluss...nach der 12 nach Fachabi, sofern eine Ausbildung oder ein FSJ (bin mir da nicht 100% sicher) abgeschlossen wird und nach der 13. halt Abi) Wird mir hier jetzt Schwänzerei unterstellt? Ja momentan ist Schule, aber habe jeden Donnerstag 3./4. Stunde frei (9:30 - 11:30 ca.) |
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![]() Mitglied seit 07.07.2008 |
Bonjour,
keine Sau kann Dir sagen, was Du mal verdienen wirst…. ich kenne Koeche die Multimillionaere sind und ich kenne Koeche, die wenig verdienen….Koeche die viel arbeiten und Koeche, die entspannte Tage haben…dies unabhaengig vom Kochtalent… es gibt mehrere Faktoren… ich zitier Dich mal... Du solltest noch mal in Dich gehen… ueber das Berufsleben allgemein… dann ein paar Fragen… Warum willst Du ueberhaupt Koch werden ? Wie stellst Du Dir diesen Beruf vor ? Kannst Du Dir ueberhaupt vorstellen, warum ich den Hinweis auf bestimmte Schulfaecher gegeben habe? Gerade bei Koechen der etwas juengeren Generation sieht man das Ansteigen hoeherer Schulabschluesse… nein, Abi hat nix mit Intellekt und Intelligenz zu tun… aber es ist hilfreich… Gibt auch ein nettes Bilderbuch... Lass Dir vom Papa mal "Ein Tag im elBulli" schenken... LG Ornellaia P.S. : Durchhaltevermoegen muss ein Koch auch haben… |
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![]() Mitglied seit 26.09.2006 |
Ornellaia,
ich kenne allerdings mehr Köche, die wenig verdienen als solche, die Multimillionäre sind. Zum Rest ist alles gesagt. LG Knöderl |
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![]() Mitglied seit 16.02.2011 |
Hallo,
zum "halben Tag" nochmal. Habe damit nur gemeint, dass es doch nicht "normal" ist wenn ich von 6 Arbeitstagen 4x 12-14 Stunden arbeite!? Und da kann mir keiner sagen, dass das normal ist (wir reden hier nicht vom Beruf Koch sondern von Berufen allgemein) bzw. der Durchschnitt so lange arbeiten muss. Zum Thema in mich gehen; ich habe mir die Fragen wieso ich Koch werden will und wie ich es mir vorstelle schon gestellt und auch beantwortet (bekommen) sonst wäre Koch wohl kaum mein Traumberuf. Und zur Definition Traumberuf. Traumberuf heißt nicht auch perfekter Beruf für einen, deswegen hab ich geschrieben, dass es sein könnte, dass ich nach einigen Praktikas VIELLEICHT keine Lust haben könnte. Und zum dritten mal, das Thema Schulabschluss soll hier nicht diskutiert werden, sondern nur das, was ich im ersten Post geschrieben habe (auch wenns nur gut gemeint war) |
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![]() Mitglied seit 26.09.2006 |
Najaaa,
bei Köchen sind aber 12-14 Stunden tatsächlich realistisch, außer du arbeitest in öffentlichen Häusern. Krankenhäuser, Altenheime, Rehazentren, da siehts anders aus. Aber freie Gastronomie? Da läuft das durchaus so ab. LG Knöderl |
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![]() Mitglied seit 16.02.2011 |
Hallo,
genau das meinte ich damit |
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![]() Mitglied seit 26.09.2006 |
Wie jetzt?
Das willst du nicht hören oder doch? Ich schnalls langsam nimmer, sorry. |
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![]() Mitglied seit 16.02.2011 |
Hallo,
es ging mir darum, dass ich Koch werden will allerdings die Arbeitszeiten von Köchen bemängelt habe (natürlich gibts da immer Ausnahmen). Nur wurde hier dann argumentiert, wenn ich mit der Einstellung, dass wenn man mehr als einen halben Tag arbeiten muss, zu viel ist, rangehe, dann werde ich niemals eine Ausbildung durchstehen. Dann habe ich gesagt, dass es mit dem halben Tag ja nicht in jedem Beruf und eher die Ausnahme ist, AUSGENOMMEN Koch...und dann hast Du ja gesagt, dass es im Beruf Koch realistisch ist und DAS habe ich weiter oben gemeint. Also nichts negatives |
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![]() Mitglied seit 29.09.2009 |
Hallo,
mein Sohn hat Koch gelernt und letztes Jahr sein Facharbeiterprüfung bestanden. Er hat allerdings schon im 2. Lj. gesagt, daß er nicht als Koch arbeiten will. Genau wegen der oben schon angesprochenen Arbeitszeiten und wegen der doch recht dürftigen Bezahlung. Du meinst mit dem halben Tag arbeiten ja sicher auch nicht nen halben Arbeitstag (4 Stunden) sondern nen halben Kalendertag (12 Stunden). Dazu kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, daß die tägliche Arbeitszeit am Freitag und Samstag häufig mal 15 bis 16 Stunden ausmachen kann und dann am Sonntag noch 8 Stunden und du hast an drei Wochentagen ne ganze Woche gearbeitet. Und wenn du nen schlechten Arbeitgeber hast, arbeitest du noch den Rest der Woche und bekommst die Überstunden weder bezahlt noch mit Freizeit ausgeglichen. Du kannst ja mal in nem Hotel oder Restaurant in deiner Umgebung nachfragen, ob da Küchenhilfen gesucht werden und dir dort sozusagen hautnah anschauen, wie es in ner Küche zugeht. Ich rate dir, mach dein Abi, Koch lernen kannst du dann immer noch. LG Elderberry |
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![]() Mitglied seit 23.07.2009 |
Noch mal hallo Inf3ctiouz!
Na, dann will ich es doch mal deutlicher ausdrücken: wenn du gerne kochst und dich in (d)einer Küche wohlfühlst, dann werden dir die vielen Stunden nicht so wirklich auffallen. Aber: glaube bitte nicht, dass du gleich nach Abschluss deiner Kochausbildung zum Superstar mutierst! Das spielts noch nicht mal im Fernsehen... Viel Erfolg wünscht dir Gerald Allen Menschen Recht getan ist eine Kunst die keiner kann...
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![]() Mitglied seit 16.02.2011 |
Hallo,
nochmal danke für alle Beiträge. Über den Job selber hab ich mich wie gesagt informiert und weiß, dass es hart ist, ich viel aushalten muss und blaaaaa Es ging ja nur darum, dass ich verunsichert bin wegen Arbeitszeiten und Geld und wollte hier mal "Berichte" hören aber das nun wirklich die Regel ist, dass man unvorteilhafte Zeiten hat und wenig Geld...aber je mehr ich mich mit allem beschäftige, desto eher will ich auch Koch werden Habe aber nicht nur Arbeitszeiten und Geld als gelernter Koch gemeint sondern auch in der Ausbildung, aber habe Glück, da hier in der Nähe viele Stellen angeboten werden, wo die Arbeitszeit eigentlich ganz ok ist (zb. 10-14 Uhr und dann 17:30 bis 21:30...natürlich + Überstunden aber ansonsten gehen sie ja)... Ja jedenfalls trotzdem danke für jeden, der mir Mut gemacht hat diesen Beruf zu wählen oder mir sonst Tipps gegeben hat. :) |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
sorry, aber die gedanckliche Seifenblase: " 10-14 Uhr und dann 17:30 bis 21:30" möchte ich zu deinem Schutz gleich zerplatzen lassen - solche Arbeitszeiten für ein Resto sind imho völlig illusiorisch - das liegt dann licherlich die Betonung auf dem Nachsatz:" natürlich + Überstunden". Vermutlich sind ersteres die bezahlten Stunden und letzteres die unbezahlten! gwexhauskoch Dogma ist die Diktatur der Ideologie. Peter Cerwenka, (*1942) Der Neid ist der stille Applaus der Kleingeister. © Dr. Fritz P. Rinnhofer, (*1939), Marketing- und Verkaufsmanager und Publizist |
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![]() Mitglied seit 07.07.2008 |
Bonsoir,
dann bin ich mal drastisch...Koch in der Rentner Lounge von Utopia.... LG aus NL Ornellaia P.S.: Selbst wenn in den Unternehmungen der Familie Ornellaia ein Platz frei waere...no... |
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![]() Mitglied seit 16.02.2011 |
Hallo,
nur weil es gute Arbeitszeiten sind muss es nicht utopisch sein oder doch? Schließlich sind das ja nur die Arbeitszeiten des gesuchten Auszubildenden...! |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
du wolltest Meinungen und Erfahrungen - du hast sie bekommen. Wenn du diese Bedingungen bekommst, sei froh - wenn es dann später doch anders aussieht, sag nicht, wir hätten dich nicht gewart! gwexhauskoch Dogma ist die Diktatur der Ideologie. Peter Cerwenka, (*1942) Der Neid ist der stille Applaus der Kleingeister. © Dr. Fritz P. Rinnhofer, (*1939), Marketing- und Verkaufsmanager und Publizist |
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![]() Mitglied seit 16.02.2011 |
Für die Meinungen und Erfahrungen habe ich mich ja bedankt
Aber wenn ich bei der Ausbildung da statt den angegeben 8 Stunden 10 Stunden arbeiten muss, dann ist es leider so...ist aber doch dann besser als wenn ich gleich irgendwo eine Ausbildung mit 10 Stunden (bzw. wahrscheinlich mehr) anfange!? |
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![]() Mitglied seit 15.02.2011 |
Also mir ist es wichtiger, dass ich meine Arbeit liebe und sie mir Spaß macht, als dass ich unendlich viel Geld verdiene. Was bringt einem denn ein Job, bei dem man massig Geld verdient, der einem aber keinen Spaß macht, der mich krank macht, depressiv oder sonstiges. Also, wenn die Lebensqualität auf der Strecke bleibt, weil ich mich jeden Tag aus dem Bett quälen muss.
Wie schon gesagt wurde: reinschnuppern! Ich hatte früher auch das Glück, dass der Cousin meines Vaters ein eigenes Restaurant hatte und da habe ich dann einige Zeit reingeschaut. Das macht schon Spaß.. nur der Streß kann eben auch heftig werden. Aber für viele ist genau das das, was den Beruf ausmacht. Und zur Frage mit dem Geld, wenn man sich Vergleichsseiten anschaut, wie Googlesuchtext -->Gehalt Koch | Köchin <-- "Link von Admin entfernt" , dann ist die Bezahlung nicht die beste, klar. Im Schnitt 1500 Euro brutto. Für einen Familienvater zu wenig.. Aber wie auch schon gesagt wurde, kommt es auf einen selbst an. Machst du dich selbstständig, arbeitest du in einem Sterne-Restaurant, welches hochpreisige Speisen anbietet.. oder wirst du Christian Rach, der mehrere Restaurants führt und parallel fürs Fernsehen produziert ;) |
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![]() Mitglied seit 26.09.2006 |
Hallo,
wie gesagt, dann fang bei nem öffentlichen Träger an, da haste deine festen Stunden. Ich habs nicht gemacht, weil ich nicht in einem Altenheim bei irgendeinem Pframpfkochen veröden wollte. Das hatte für mich nichts mehr mit Kreativität und Spass bei der Arbeit zu tun. Aber ich hab als Lehrling fast täglich von 10 - 14 Uhr und von 18 Uhr bis open End gearbeitet und das mit einem freien Tag in der Woche (klar, Montag war zu). Ich hab auch keinerlei Vergütung meiner Überstunden bekommen, weder als freie Tage (ich war eh mit dem Chef alleine, wie sollte das auch gehen?) noch in Form von barer Münze. Mein Chef war der Meinung, man verdiene als Lehrling eh gut genug.... LG Knöderl |
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![]() Mitglied seit 16.02.2011 |
Ja wollte ja nicht Unmengen an Geld verdienen, nur doch eher schon ein Gehalt von ca. 2500€ (natürlich aber nicht direkt am Anfang), wobei das scheint ja jetzt nicht sooo abwegig zu sein, wie ich anfangs dachte!?
Es geht JETZT eher nur noch um die Arbeitszeiten, da ist es egal ob eigenes Restaurant (obwohl man da dann auch mal paar Wochen schließen kann wenn man im Urlaub ist). |
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![]() Mitglied seit 16.02.2011 |
semmelknöderl - also hast Du bei einem kleinen "Betrieb" gearbeitet?
Wie ist es denn da so, kann mir gar nicht so vorstellen, dass man wirklich alles lernt (da dort ja normalerweise auch nur wenig Gerichte auf der Karte stehen)...kenne bisher nur größere aber meine Ausbildung würde ich auch in einem kleinen Betrieb mit höchstens 6 Angestellten machen. |
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![]() Mitglied seit 26.09.2006 |
Mei,
ich hatte so nen richtigen Ar*** zum Chef. Ich hab dort nix gelernt, kannste knicken! Der war mehr mit seinen Weibern an der Bar beschäftigt (und ich weiß bis heute nicht, was die von dem wollten, vermutlich dachten sie, der hätte Geld) als dass der mir was beigebracht hätte! Ich hab in der Schule wesentlich mehr gelernt, zum Glück hatte ich vorher noch Hauswirtschafterin gelernt, da lernt man das Kochen ja auch. Aber ich hab 3 Jahre lang hauptsächlich Biquitböden gebacken, Apfelstrudel gemacht, Spätzle gehobelt, für diverse Soßen "vorbereitet", Obstsalat geschnipselt und an der Bar mitgeholfen. Natürlich durfte ich die Beilagen machen, das ging gerade noch, aber für mehr war ich zu doof lt. Chef. An Fleisch und Fisch durfte ich gar nicht ran, das war Chefsache. Dabei wollte ich absichtlich in einen kleinen Betrieb weil ich eben auch dachte, da lernt man alles von der Pike auf. Ja von wegen! Naja, hat auch nicht lange gehalten der Schuppen, der ist wohl irgendwann versteigert worden. Wir waren zu 3., Chef, ich und eine Küchenhilfe und wenn die Hölle los war, dann gabs noch ne zweite Küchenhilfe dazu. Aber das wars auch schon. Ich würde heute eher bei einem öffentlichen Träger lernen und dann ins Restaurantfach wechseln. LG Knöderl |
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![]() Mitglied seit 24.02.2009 |
Hallo Inf3ctiouz,
ich bin eher zufällig darauf gestoßen, aber mich würde mal interessieren, wie es heute mit Deinem Berufswunsch aussieht. Wie ging es weiter? LG Ayse |
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![]() Mitglied seit 16.02.2011 |
Hi,
ich habe mir zwar nicht nochmal durchgelesen was ich vor einem Jahr geschrieben habe, aber mein Plan war es ja nach der 11 die Schule abzubrechen und eine Ausbildung machen. Mittlerweile bin ich im zweiten Halbjahr der 12, die ich auch noch zu Ende machen werde. Nach diesem halben Jahr, mache ich ein FSJ, damit ich zum theoretischen Teil der Fachholschulreife auch noch den praktischen und damit die "fertige" Fachholschulreife besitze. Ich werde nach meinem jetzigen Plan "Angewandte Psychologie" studieren und danach weiter gucken. Das ist das, was mich neben dem Kochen (und der Musik) am meisten interessiert, allerdings kann ich mir zum jetzigen Zeitpunkt keinen anderen Beruf als Koch vrostellen. Deswegen kanns sein, dass ich nach dem Studium noch eine Ausbildung dran hänge. Das sind aber bis jetzt nur Gedankenspiele, was 100% sicher ist, ist nur dass ich nach diesem halben Jahr ein FSJ mache |
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Henglein
Rama Cremefine
































