Gewerbe anmelden? Soll ich den Schritt wirklich wagen?
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.08.2009 |
da ich jetzt seit ein paar Monaten ohne Job dastehe - bin Fremdsprachenkorrespondentin - und die Aussichten nicht gut sind, hier was neues zu bekommen, haben mein Papa (der erfolgreicher Selbstständiger ist) und ich uns heute ein paar Gedanken gemacht. Er meinte dann: ''Ach warum meldest du eigentlich kein Gewerbe an? Gibt doch genügend Firmen, die Kunden im Ausland haben und Übersetzungen brauchen''. Soweit hat er ja recht, bei uns auf dem ''Land'' ist es noch nicht so, dass jeder Büroangestellte Englisch, geschweige denn eine weitere Fremdsprache beherrscht. Aber genau darin sehe ich das Problem. Wenn Bedarf bestünde, dann würde mich doch auch einer fest anstellen - denke ich zumindest. Naja, da ich halt noch gar keine Ahnung von soetwas habe (kämpfe mich gerade durch diverse Internetseiten zum Thema) wollte ich einfach mal bei euch fragen. Hat jemand schon erfolgreich den Sprung in die Selbstständigkeit geschafft, sodass er davon leben kann? Ist das Gewerbe nur eine Zwischenlösung gewesen? Wie habt ihr euch darauf vorbereitet? Liebe Grüße und Dank schonmal im Voraus MB |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo,
hast Du denn Ahnung von Buchhaltung, Kalkulation (wie kalkulierst Du Deine Preise ?), Betriebswirtschaft usw. usw. usw. ? Wenn nein, solltest Du Dich zuallererst mal in diese Richtung gründlich fortbilden. Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
Hi,
um welche Sprachen geht es denn? Gruß pp |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.08.2009 |
@ Allergro, in der Hinsicht weiß ich eigentlich das Nötige. Hab ja davor auch Industriekauffrau gelernt und als selbige im Controlling gearbeitet. Hätte da ja auch noch meine Mami (
Sprachen wären Englisch, Französisch und evtl Spanisch (wobei ich für Spanisch meinen Herrn Mann mit einspannen müsstem da das eher nicht gut ist). LG MB PS: Falls jemand mit dem Rat ''umziehen'' kommt, das kommt leider nicht in Frage. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
du willst dich als Fremdsprachenkorrespondentin als ÜBERSETZER selbständig machen ? da seh ich schon das erste kleine Problem -
welche Texte könntest du denn übersetzen ? für normale Geschäftskorrespondenz, ohne technische und juristische Feinheiten braucht man keinen Übersetzer...das können heutzutage die Assistentinnen... zweites Problem - selbständige Übersetzer sind keine Mangelware - du drängst also mit minderer Qualifikation auf einen eh übersättigten Markt... ich habe mich in Bereich "Sprachen & Export" selbständig gemacht, Zielgruppe: kleine Unternehmen, die sich kein fest angestelltes Export-Personal leisten können, vorwiegend Agrarbereich, ich habe 20 Jahre Export-Berufserfahrung, bin Übersetzerin , habe aus vorangegangenen Festanstellungen einen kleinen festen Kundenkreis (und Referenzen) mitgenommen - und würde - müsste ich zu 100% nur von meinen Einnahmen leben - ganz schön strampeln müssen.. ich halte das für eine Sackgasse... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
PS... wenn du allerdins korrespondez- und verhandlungsfähiges Chinesisch sprichst, naturwissenschaftliche & technische Fachkenntnisse hast - hättest du in meiner Gegend selbständig Chancen - ich vermittle sehr viele Anfragen in dem Bereich an Kollegen weiter...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.08.2010 |
Hm, bei uns gibt's sowas meines Wissens auch nicht - bin ja auch auf'm Land. Kommt halt drauf an wo du wohnst.
Vielleicht informierst du dich mal, ob du da dann auch Kunden bekommen würdest? Bist ja auch noch recht jung - was ja nicht gleich heißt, dass dein projekt zum scheitern verurteilt ist. Mei, ich glaub, ich würds drauf ankommen lassen und es einfach mal versuchen. Hab die Ehre |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
zunächst würd ich mal für mich klarstelen, was ich GUTEN GEWISSENS auch anbieten kann...
Spanisch bei dem Gatte helfen muss - schon mal nicht Französisch - sicher, dass das ausreicht, um kompliziertere Geschäftskorrenpondenz zu übersetzen ? für pillepalle 4-Zeiler werden keine Übersetzer beauftragt - dafür hat man zB den CK...oder Freunde...oderoder... Dinge, die man als Kleinunternehmen übersetzen lässt, sind: Lieferbedingungen Internet-Seiten (insbesondere AGB) Angebote Schriftwechsel zu Reklamationen Schriftwechsel zu technischen Fragen Produktbeschreibungen Mahnungen/Zahlungsaufforderungen (juristisch wasserdicht formuliert) traust du dir das zu ? |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.08.2009 |
Ja Spanisch, das hätte ich eh wirklich nur im Notfall gemacht.
Englisch und Französisch - da hät' ich überhaupt keine Zweifel des Könnens wegen. Hab ich schließlich nicht umsonst 2 Jahre gelernt und weitere 3 Jahre täglich angewandt. Ist sicherlich ne kurze Zeit, aber täglich gesprochen ist das gar nicht sooooo wenig Ich mach mir da eher Sorgen, der Kunden wegen - ich weiß grad gar nicht wie ichs beschreiben soll. Ich find die Idee einfach grad so toll, aber je mehr ich nachdenke, desto skeptischer werde ich. Werde am Montag ja eh mal zum Amt gehen und bisschen rumfragen was sich rentiert, wie sich was umsetzen lässt etc. Aber ich wollte einfach shconmal vorher wissen, was andere davon halten bzw wie sie mit der Selbstständigkeit klarkommen/wie sie reingekommen sind. LG |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
das reine selbstständig machen ist ganz einfach. Du kannst das ja auch im Nebengewerbe machen. Ob es sich allerdings rechnet weiss ich nicht. Wenn ich die Fremdsprachenkorrespondendinen in meinem Umfeld so sehe, ist das kein Job mit guten Aussichten. Diejenigen, die über die Runden kommen, haben sich in irgendeiner Form an eine größere Firma binden müssen, als freie Mitarbeiter. gwexhauskoch Dogma ist die Diktatur der Ideologie. Peter Cerwenka, (*1942) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 19.11.2010 |
Hallo!
Bist du arbeitslos gemeldet? Ich meine, beziehst du Arbeitslosengeld? Wenn ja, dann hättest du Anspruch auf Existenzgründerzuschuss für 15 Monate - ich glaub á 300 €. Kuck mal hier: Der Existenzgründerzuschuss vom Arbeitsamt <-- Googlesuchtext "Link von Admin entfernt" Ich hätte das beantragen können, als ich arbeitslos war. Die Dame vom Arbeitsamt meinte damals (vor 2 Jahren), dass das ziemlich unkompliziert geht. Ich würde es wagen, denn selbst wenn du dann doch nach ner Anstellung weitersuchst und auch was findest, dann kannst du nebenher das Gewerbe weiterlaufen lassen und bissl Taschengeld dazuverdienen, oder es dann abmelden. Besser etwas zu tun, als nix zu tun. Und eine Tätigkeit vorweisen, welche Engagement und Organisationstalent voraussetzt ist für künftige Bewerbungen immer gut. Besser, als wenn während der jobfreien Zeit nichts getan wird und nur auf nen neuen Job gewartet wird. Ich war auch ne Weile selbständig bis ich wieder ne Anstellung gefunden habe, weil ich auf keinen Fall länger nichts tun wollte, was sich im Lebenslauf nie gut darstellt Wünsche dir viel Erfolg!! LG, Moggelsche |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
na immerhin hast du dich letztes Jahr um diese Zeit noch beschwert, dass dir dein Französisch mangels Praxis abhanden gekommen ist...klang damals noch etwas verhaltener...
also Vorsicht mit Selbstüberschätzung - wenn du dich selbständig machst, die ersten Aufträge ergattert hast, hast du in der Regel keine Zeit, noch lange Hilfe woanders zu suchen - du musst es drauf haben - und zwar sofort...nix ist schlimmer als bei den ersten Aufträgen rumzueiern - Einarbeitsungszeit gibts bei Selbständigen nicht... nicht selten erwarten gerade kleine Firmen von dir, dass du auch bei komplizierteren Sachen am Telefon oder Verhandlungen aushelfen kannst - bei Messen mitreist etcetc... ausschliesslich Briefchen übersetzen - da sehe ich wenig Aufträge... aber teste doch mal ab - Dienstleistungsgewerbe sind Gewerbe mit niedrigem Kapitaleinsatz - PC, Telefon, Fax, Scanner - und du kannst loslegen... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.10.2007 |
Hallo,
zuerst einmal ist es schon super, dass du dich VOR einer evtl. Selbstständigkeit um all diese Fragen kümmerst. Leider erlebe ich es ganz oft, dass viele Gründer hinterher diese Fragen stellen. Oftmals leider zu spät. @gwexhauskoch Nebenberuflich kann man sich doch nur selbstständig machen (wie der Name schon sagt) wenn man noch einen Job hat. @moggelsche Der Gründungszuschuss von der Agentur für Arbeit wird bei Anspruch 9 Monate gewährt und zwar in Höhe des Arbeitslosengeldes + dem Obolus für die Sozialversicherung. Aber wie gesagt, mann muss arbeitslos gemeldet sein und Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Richte dich doch mit deinen Fragen an die zuständige IHK - die helfen dir sicherlich gerne weiter. In welchem Bundesland wohnst du denn? LG D. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
nein, das ist nicht richtig. Man kann sich im Nebengewerbe sogar selbstständig machen wenn man arbeitslos ist. gwexhauskoch Dogma ist die Diktatur der Ideologie. Peter Cerwenka, (*1942) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.10.2007 |
Hallo,
@gwexhauskoch aber doch nicht in Vollzeit, sondern nur mit einer minimalen Wochenarbeitszeit. Ich habe nicht angenommen, dass das die Frage war, denn es wäre ja keine dauerhafte Sache. LG D. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
eswegen heisst das auch Nebenberuf! Mein Tipp zielte auf einen Einstieg für die TE. gwexhauskoch Dogma ist die Diktatur der Ideologie. Peter Cerwenka, (*1942) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 29.11.2006 |
Von der Existenzgründung bis zur Vollzeit ist ein langer Weg.
Von 0 auf 100 geht da nichts. LG Hubert "Ich koche, also bin ich!" |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
man könnte sich ja schon mal nen ersten Überblick verschaffen, indem man sich alle potentiellen AG der Umgebung auflistet -
und dann mal einfach ne kleine Phoning-Aktion startet, welche Firmen davon überhaupt regelmässig im- oder exportieren - das ist nicht die angenehmste Tätigkeit - aber Aquise gehört nun mal zum Selbständigsein...solche Listen gibts auch von der IHK - aber nicht immer kostenlos, muss man halt man nachgfragen... oder Papa bitten, Nägel mit Köppen zu machen und mal sein Netzwerk auszunutzen um Unternehmerkollegen zu fragen, wer da evtl Bedarf hätte... Stellenangebote durchforsten, wieviele Stellen mit Fremdsprachenkenntnissen in der Gegend überhaupt ausgeschrieben werden... wenn sich da nicht viel ergibt - wird auch eine Gewerbegründung keinen Bedarf schaffen... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 13.02.2008 |
Wie die Aussichten sind als Fremdsprachenkorrespondentin auf Dauer freiberuflich zu überleben kann ich nicht beurteilen. Aber mal ein paar praktische Überlegungen:
Beziehst Du ALGI? Wenn nein, dann gilt das was ich schreibe alles nicht, wenn ja dann: Kannst du für 9 Monate Gründungszuschuß in Höhe deines aktuellen ALGI bekommen. Dazu brauchst Du einen Businessplan. Dabei hilft Dir ein Gründungsberater der dann auch den Plan begutachtet. Guckst du bei Gruendungszuschuss.de. Der Antrag auf Gründungszuschuß muß gestellt werden während Du ALGI beziehst. Die 9 Monate Gründungszuschuß werden Dir von Deiner Anspruchdauer auf ALGI abgezogen. Wenn Du aber die üblichen 12 Monate Anspruch hast und den Antrag nach 10 Monaten stellst, kriegst Du noch 9 Monate Gründungszuschuß und hast deine Anspruchdauer praktisch auf 21 Monate verlängert. Zum Gründungszuschuß kriegst Du noch 300€ für die Sozialversicherung, die brauchst du aber auch für die Krankenkasse. Viele Grüße vom Rand der Welt Manfred Albert Einstein: Nur zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Gier der Menschen nach neuen Küchengeräten. Und beim Universum bin ich mir nicht mehr ganz sicher!
Ich koche gern mit Wein, manchmal gebe ich sogar welchen ins Essen.
Ich koche also bin ich.
![]() |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 15.12.2004 |
Hallo Manusbrini,
Akquisition ist ganz wichtig, das solltest du gut können. Du brauchst einen relativ großen Einzugsbereich und am besten schon ganz am Anfang einige feste Kunden. Vorher würde ich das Gewerbe gar nicht anmelden, obwohl das mit ca. 30 € in einer halben Stunde erledigt ist. Lieben Gruß Rosen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 04.01.2009 |
Vor einigen Jahren hat sich mein Mann während seiner Arbeitslosigkeit als Handwerker selbständig gemacht. Ohne 10 Jahre zuvor ein Nebengewerbe mit entsprechender Kundschaft ausgeübt zu haben, wäre das ein Griff in's Klo gewesen. Also Vitamin B ist meines Erachtens notwendig. Und dann öffnet einem ein Existenzgründerseminar die Augen, was man monatlich einfahren muß, um die persönlichen Fixkosten zu decken. Also gehe bitte nicht zu blauäuig an die Sache ran. Und suche das Gespräch mit einem Steuerberater Deines Vertrauens, um auch finanzielle Aspekte abzuklopfen.
LG Rita |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
ehemalige Arbeitgeber können uU sehr gute Erstkunden sein...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 11.11.2009 |
Hallo,
so richtig kann ich dein Angebot jedoch nocht verstehen. Was willst du wirklich machen? "Nur" Geschäftskorrespondenz übersetzen? Messebegleitung? Meetingbegleitung? Kundenberatung? Ich stelle es mir schwierig vor. Auf welchem Level sprichst du die Sprachen? Kannst du dich ruhigen Gewissens bei C einstufen? Bist du bei Gesprächen wirklich verhandlungssicher, besonders Wirtschaftskorrespondenz! In welchen Bereichen hast du die Sprachen bisher verwendet. 2 Jahre Ausbildung sind wirklich nicht viel. Der Markt ist gerade mit den Sprachen Französisch und Englisch gesättigt und viele Firmen die professionelle Übersetzungen benötigen brauchen dann auch beglaubigte Übersetzer um mal ein amtliches Dokument zu übersetzen. Beste Grüße |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Hallo
Ich habe gedacht, WIRKLICH professionelle Übersetzter übersetzen AUSSCHLIESSLICH von Fremdsprachen in die Muttersprache, niemals umgekehrt... So habe ich mir das sagen lassen von jemandem aus dieser Branche. Daran könne man anscheinend schon sehr schnell einmal die "schwarzen Schafe" aussieben... Gruzz & viel Erfolg! Zinemin |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 11.11.2009 |
Zinemin, das stimmt so auch nicht ganz.
Das ist eher bei Simultandolmetschern der Fall, da ist es auch angebracht, aber es ist nicht immer umsetzbar. Literaturübersetzer übersetzen oft immer in die Muttersprache. Beglaubigte Übersetzer müssen in beide Richtungen übersetzen. Allerdings haben die auch überwiegend mindestens 4,5 Jahre Ausbildung mit gezielter Vertiefung. Beste Grüße |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.01.2002 |
Huhu,
ich habe auch vor etwa 15 Jahren mal Fremdsprachenkorrespondentin gelernt. Das war für mich lediglich eine Überbrückung, da ich für meinen eigentlichen Berufswunsch (Hotelfach) noch zu jung war. Heute muss ich sagen, eine alleinige Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin wäre absolut für die Füße gewesen. Die Kenntnisse sind meilenweit von denen eines Übersetzers entfernt, der Beruf des Übersetzers verlangt ja schließlich auch ein Studium. Heute sind meine französischen Sprachkenntnisse nur noch rudimentär vorhanden, mein Englisch bezeichne ich als fließend... aber auch nur, weil ich es seit vielen Jahren täglich anwende. In meinem Job ist jegliche Korrespondenz, auch intern, auf Englisch. Dazu wäre ich direkt nach der Ausbildung nicht in der Lage gewesen (und auch nicht nach 5 Jahren). Man darf nicht unterschätzen, dass es Zeit braucht, sich branchenspezifisches Vokabular anzueignen. Das funktioniert nicht von jetzt auf gleich, ohne dass es sich holprig anhört. Es ist doch ein Unterschied, ob ich die AGB für einen Onlineshop für Lebensmittel übersetze oder einen Marketingtext für neuartige teflonbeschichte Schrauben (falls es sowas gibt) in eine Fremdsprache übersetzen soll. Ich sehe öfter mal "professionelle" Übersetzungen, die von angeblichen Spezialisten angefertigt werden... und oft schüttele ich einfach nur den Kopf. Ich bin ja auch kein Englischer Muttersprachler, ich merke aber, dass die Übersetzung nicht gut ist. Nicht, dass ich es besser könnte, aber man hätte halt auch jemanden beauftragen können, der es besser kann. Ganz ehrlich... der Markt für Englisch ist gesättigt. Entweder kann man selber so ein bisschen, oder man kennt jemanden, der es kann. Wenn es 100%ig sein soll, dann sucht man sich einen "echten" Übersetzer, den man nicht noch selbst korrigieren muss. LG Kalimera |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.08.2009 |
Guten Morgen,
hui waren das noch viele Antworten - dankeschön Naja, jetzt wo ich eine Nacht drüber geschlafen habe, bin ich da wirklich nicht mehr so begeistert. Da muss ich heute nochmal bissl mit Mama und Papa sprechen, dass das nicht wirklich DIE Lösung ist. Ich war halt irgendwie begeistert, weil mein Papa meinte ''30 Euro für den Gewerbeschein und dann kannst loslegen und Geld verdienen''... Achja wohnen tu ich in Oberbayern :) so ziemlich da, wo sich Fuchs und Has gute Nacht sagen. Das ist irgendwie auch der Haken an der Sache vermute ich. Die Firma, für die ich zuletzt gearbeitet habe (war in der Stadt) ist leider Insolvent geworden (war Automobilzulieferer und hats seit 2008 einfach nicht mehr hoch geschafft) - also als Erstkunden fallen die schon mal weg @grisou - das Französisch ist wieder so gut wie da :) Wenn man's jeden Tag braucht, strengt man tatsächlich die grauen Zellen an, auch die hinterste Grammatik und Vokabular wieder rauszukramen Hach, dann muss ich halt erneut mein Glück mit 100000 Bewerbungen versuchen :) Danke euch vielmals, LG MB |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 07.04.2002 |
Hallo!
Eine Möglichkeit wäre, das Gewerbe anzumelden als Nebenbeschäftigung. Dann kannst du mal gucken, ob vielleicht Betriebe jemanden brauchen, dem sie ab und zu mal Aufträge geben für fremdsprachige Korrespondenz. Sollte sich daraus etwas entwickeln, kannst du langsam die Selbstständigkeit ausbauen bis zur Vollexistenz. Schlimmstenfalls hast du 30 Euro in den Sand gesetzt. Ich würde dann allerdings auch andere Bürodienstleistungen mit anbieten. Auf die Weise könntest du vielleicht auch als Aushilfe in dem einen oder anderen Betrieb arbeiten, da werden heut gern Selbstständige genommen. LG Kyri |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
manusbrini - nimms mir jetzt nicht als korintenkackerische Arroganz - aber "so gut wie da " reicht einfach nicht, wenn du dich als Übersetzer verkaufen willst......hast du beruflich solide Erfahrungen mit komplizierter Korrespondenz und Übersetzungen in beiden Sprachen ? Hast zu Zeugnisse, die das belegen ?
guck dir auch mal Pudoangos Post und das von Kalimera an - und denk dann noch mal drüber nach...und überdenke auch noch mal das Gesamtkonzept - wie willst du in deiner dünn industrialisierten Gegend einen ausreichend grossen Kundenstamm zusammenkriegen ? bist du bereit, dein Gebiet auszuweiten, um auch weiter wegliegende Firmen einzubeziehen ? wärst du bereit, auch Aufträge anzunehmen, die mit Reisen verbunden sind ? kleine Firmen, die sich auf Exportmärkte wagen und dafür noch Niemanden fest einstellen können brauchen nämlich Leute, die ihnen - a) bei der Formularerstellung behilflich sind (Rechnungs-Versandpapiere-etc Texte in der jeweiligen Fremdsprache) b) die die evtl Internetseite der Firma übersetzen, inkl AGB c) die Produktbeschreibungen & Kataloge übersetzen, d) auch mal ein paar Tage anreisen, um am Telefon die ersten Kundenkontakte auszubauen, Mitarbeiter zu briefen e) und last not least: die bereit sind, auf Messen mitzureisen, um Kontakte zu knüpfen (und hinterher auszubauen) dafür kriegst du relativ anständige Bezahlung, je nach Branche - die Honorere fürs Übersetzen einfacher Korrespondenz bewegen sich auf der Honorarebene von Schreibdiensten für Schreibarbeiten - wenn meine Kunden sowas brauchen fällt das bei mir unter "Kundenservice", ich schreib dafür nicht mal ne Rechnung aus - lohnt nicht... ich spreche zB ein sehr anständiges Englisch, habe das sogar mit Abschlussprüfung studiert - ich biete keine Übersetzungen ins Englische an, da mir dort der juristische Kontext fehlt - Eltern sind nicht immer die besten Berater - sie überschätzen gerne ihre Kinder - und selbst bei euch aufm Land sollte es genügend Leute in den Firmen geben, die ne 5-Zeilen-Standardkorrespondenz in Englisch zusammengeflickt kriegen - dafür wird man dich nicht brauchen... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - naja, eure Argumente "dagegen" haben schon durchaus was...............und sollten dafür sorgen, sich einen solchen Schritt sehr gut zu überlegen.
Aber - andererseits, was hat manusbrini zu verlieren? Sie hat derzeit keinen Job, wenn sie sich selbstständig macht, kann sie eine Förderung vom Amt bekommen, auf jeden Fall bleibt ihr erst mal das Arbeitslosengeld erhalten, groß investieren muss sie nicht - also kann sie sich nur verbessern, bzw im ungünstigen Fall beim Status Quo bleiben............. Ganz ehrlich - ich persönlich würde es auf jeden Fall versuchen Glück Auf Bernd Trinkt mehr Bier, wer Bier trinkt hilft der Landwirtschaft |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
andererseits, was hat manusbrini zu verlieren?
Zeit hat sie zu verlieren - wenn ich denn diese Chance hätte, würde ich zumindest ein Konzept austüfteln, das einigermassen Chancen hat - nur weils Kohle dafür gibt Energie & Zeit in ein wenig aussichtsreiches Konzept zu stecken - halte ich für sinnlose verschwendung - nicht nur von Geld, sondern auch von privatem Engagement... ich würde mir da entweder ein anderes Konzept ausenken - oder aber an meinen beruflichen Kompetenzen arbeiten - wenn ich Schwierigkeiten habe, als Fremdsprachenkorrespondentin nen Job zu finden, bietet sich vielleicht ne Weiterbildung an ? die Situation wird sich in den kommenden Jahren in den gängigen Sprachen Frz und Engl garantiert nicht verbessern - |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
Um selbst an den Diskussionen teilnehmen zu können müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, so müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Henglein
Rama Cremefine





































