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Ich möchte eigentlich gerne nach meinem Abitur (2012, G9, NRW) irgendwo in Deutschland an einer (Fach-)Hochschule Erziehungswissenschaften studieren und später im Kindergarten arbeiten. Allerdings wollte ich vorher nur wisse, ob es ähnliche Studiengänge gibt und wie eure Erfahrungen in dem Bereich Erziehungswisschenschaften studieren und im Kindergarten arbeiten sind.
Danke schon mal für eure Hilfe! LG YayaSara |
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Hallo YayaSara,
also ich studiere zwar ganz andere Fächer, würde dir aber grundsätzlich vor Aufnahme des Studiums dazu raten, ein Praktikum in der Richtung zu machen, manchmal entdeckt man dann sehr schnell, dass die Richtung doch überhaupt nichts für einen ist. Zudem sind die meisten Veranstaltungen an Hochschulen ja frei zugänglich (Vorlesungen auf jeden Fall), sodass du dir einfach mal ein paar Tage gönnen solltest, an denen du sowas mal anguckst. Bei mir wurde das damals noch von der Schule selbst angeboten, es spricht aber auch nichts dagegen, dass du dir eine Hochschule bei dir in der Nähe suchst, auf der Internetseite im Vorlesungsverzeichnis mal Veranstaltungen zu Pädagogik raussuchst und einfach hingehst. Ich kann mich daran erinnern, wie schnell sich bei einigen die Fächerwahl änderte, nachdem sie erlebt hatten, was alles zu ihrem vermeintlichen Traumfach dazu gehört. Zudem solltest du dir überlegen, ob du das Fach evtl. mit einem weiteren kombinieren möchtest, das bringt Abwechslung und man ist nicht so "eingefahren". Viele Grüße, Anne |
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Hallo YayaSara!
Es gibt auch noch diverse Frühpädagogik-Studiengänge. Die heißen meist alle ein bisschen anders, z.B. Bildung und Erziehung in der Kindheit, Frühpädagogik, Pädagogik der (frühen) Kindheit, etc. Wenn du bei google nach "Frühpädagogik studieren" suchst, findest du eine gleichlautende Internetseite, auf der du viele Informationen darüber erhältst und auch Studiengänge in ganz Deutschland findest. Da kannst du dich dann näher informieren, welcher Studiengang für dich in Frage kommt, denn sie unterscheiden sich meist in ihrer Ausrichtung, z.B. eher pädagogisch oder eher (entwicklungs-)psychologisch, mit Schwerpunkt auf Management und Leitung oder eben auch nicht, usw. Zum Thema Praktikum, das ist auf jeden Fall ein guter Tipp. Bei den Studiengängen die ich kenne, ist es sowieso Voraussetzung, dass man ein Vorpraktikum gemacht hat. Eines solltest du jedenfalls nicht tun, und das ist, zu glauben, dass du durch ein Studium deutlich mehr verdienen kannst als eine Erzieherin. Das glauben nämlich viele, aber im Moment ist es so, dass man genauso viel verdient oder wenn man viel Glück hat auch geringfügig mehr. Über solche und auch andere Themen kannst du dich bei der GEW, das ist die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, näher informieren. Ich selbst studiere übrigens Bildung und Erziehung. Liebe Grüße LaOla |
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Ich halte es nicht für sinnvoll, mit einem Studium eine Erzieherinnenstelle anzustreben.
In einigen Berufen stimmen gesellschaftlicher Mehrwert und Wertschätzung nicht überein, das ist bei Erzieherinnen besonders ausgeprägt, zeigt sich (nicht nur, aber auch) am Gehalt. Es gibt eine Vielzahl von Jobs, die man mit einem Erziwi-Studium im Bereich Kinder und Jugendliche machen kann, die i.d.R. auch besser bezahlt sind und wo Du nochmal andere Handlungsmöglichkeiten hast, was auch schön ist. Wenn es Erzieherin als Beruf werden soll, würde ich das auch lernen. Mein Tipp wäre, Dich umzusehen, was es sonst noch so gibt am Markt. ESCH |
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@ankahe10: es ist so dass ich viel erfahrung mit der arbeit mit kindern habe. räst du mir trotzdem noch zu einem praktikum?
aber das mit mden fächerkombis klingt auch gut ;) Danke! @LaOla: oh das klingt ja interessant. ich dachte nämlich wirklich dass man mehr verdient! die seite werde ich mir im laufe dieses WEs anschauen! danke! @escbenlaub: das wichtigstes wäre es für mich später mit kindern zu arbeiten. erzieherin war da nur eine idee! danke! |
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Hallo!
Ich melde mich nochmal, weil mir gerade noch etwas dazu eingefallen ist. Da ja das Thema Erzieherinnenausbildung aufkam: Es gibt in Stuttgart/Ludwigsburg die Möglichkeit, eine Ausbildung zur Erzieherin zu machen und gleichzeitig mit einem Frühpädagogikstudium zu beginnen. Du findest nähere Informationen auf der Seite der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Stuttgart Botnang. Aus welchem Grund man nicht studieren und dann im Gruppendienst arbeiten sollte, so wie Esch das meint, ist mir übrigens schleierhaft. Da habe ich einen anderen Standpunkt! LG LaOla |
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Weil das Gehalt nicht in Relation zum regulären (auch nicht guten) Gehalt im Sozialen oder zu ggf. anstehenden Bafög-Rückzahlungen steht, respektive das Studium auch deutlich teurer ist.
Weil Du Dich damit in wenigen Jahren auf Erzieherin festzurrst. Eine Rückkehr in klass. sozialpädagogische Bereiche wird schwer bis unmöglich. Bei den Pädagogen bekommst Du ein "Geschmäckle" a la "so schlecht, dass sie nur der KiGa genommen hat". Bei den gelernten Erzieherinnen gibts ebenso Vorbehalte. Ein zwischen-allen-Stühlen-Weg. Wenn der Berufswunsch Erzieherin feststeht und das das Tätigkeitsfeld sein soll, macht es wenig Sinn, über Pädagogik zu gehen, es bringt mehr Nach- als Vorteile. Mein Standpunkt. ESCH |
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habe grade wenig zeit, sage nur kurz, dass der berufswunsch erzieherin nicht feststeht. das war nur eine idee. zu dem rest sage ich später etwas, wenn ich zeit habe!
aber danke := lg |
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@ LaOla: Das wäre doch dann ein duales Studium, wenn ich das richtig verstanden habe? Soweit ich weiß, dauert sowas drei Jahre, in denen man in den eigentlichen Semesterferien eben arbeitet & zu der Unizeit dann studiert oder?
Die Idee von dir klingt aber gut :) Du bist also der Meinung, dass es sinnvoll ist bzw. nicht sinnlos, erst Erziehungswissenschaften zu studieren & dann im Kindergarten zu arbeiten? @Esch: Ich gehe im Moment, auch wenn es vllt frech oder so klingt, dass meine Eltern die Studiengebühren und die Bleibe während der Studienzeit bezahlen werden, da sie es auch bei meinem Bruder zur Zeit machen. Aber es kann ja immer mal kommen, dass sie, wenn ich anfange zu studieren, dazu nicht die Möglichkeit haben. Weiß man ja nie. Und noch einmal allgemein: Das mit den Erziehungswisschenschaften studieren & dann als Erzieherin im Kindergarten zu arbeiten, war meine zweite Idee. Die erste war, Sozialpädagogik zu stuideren, wobei man da für die Arbeit, die man später im Beruf hat, ein so klägliches Gehalt bekommt, dass ich mir eben die zweite Möglichkeit überlegt habe. Aber das wichtigste ist für mich, später im Beruf mit Kindern zu arbeiten & natürlich, so wie es bei jedem denke ich sein wird, genug Geld zu verdienen, um ein Haus zu kaufen & eine Familie zu gründen. Und danke an esch & LaOla für eure Beiträge ;) |
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Hi YayaSara,
so easy ist es nicht, sonst würde ich nicht druff rumreiten. Rechne durch, ob Deine Eltern (ggf. mit parallel auch studierendem Bruder!) an die Belastungsgrenze stoßen. Sind sie voll unterhaltspflichtig, dann zahlen sie, bis Du 25 (glaube neu? Früher 27) bist oder die erste Ausbildung abgeschlossen hast. Sind sie aufgrund der Zahlungen an 2 Kinder am Limit des Selbstbehalts, dann wirst Du bafögberechtigt - und das zahlst Du in Teilen 4 Jahre nach Studienabschluss in Raten oder als Batzen zurück. In dem Moment produzierst Du Schulden, die Du später von Deinem Gehalt tragen musst. Ich hab bisher keinen im Freundeskreis, dem die Eltern das bezahlt hätten, stottern das alle selber oder haben es die letzten Jahre bereits auf die Seite gelegt und mit Tränen in den Augen an die Bafögstelle überwiesen. Ich habe die Umstellung von Diplom/Magister auf Bachelor/Master akut miterlebt. Man hat gerade in diesem Fach viele neue Namen geschaffen. Das sind aber in den allerwenigsten Fällen neue Studiengänge. Erwachsenenbildung und außerschulische Jugendbildung ist ein alter Hut, hängt man "Kinder" in den Studiengangsnamen rennen die Studienanfänger die Türen ein, aber drin ist defacto das gleiche. Für die späteren Berufsaussichten ist das vor dem Bindestrich nahezu bedeutungslos. Du kannst also als Sozialpädagogin ebenso mit Jugendlichen arbeiten und hast keinen Wettbewerbsnachteil gegenüber denen, die in diesen "neuen" Studiengängen-die-keine-neuen-sind waren. Schöne Betätigungsfelder sind z.B. die Schulsozialarbeiter, die z.B. Bayern für alle Hauptschulen eingeführt hat. Da machst Du z.B. Bewerbungstrainings mit der Abschlussklasse und Kurse nach Absprache mit den Lehrern/der Schulleitung. Eine Arbeit, bei der Du mit etwas Glück sehr viel freie Hand hast. Wirklich schön. Jugendamt, wer mag und kann auch Streetworker haben viel mit Heranwachsenden zu tun. Es gibt auch Stellen in der Nachmittagsbetreuung mit städtisch gezahlter Förderung oder Einzelbetreuung, bei denen Pädagogen eingesetzt werden oder in größeren (oft psychiatrischen) (Kinder)kliniken, Diätkliniken etc. Große Träger wie ProFamilia sind auch beliebt. Je kleiner, desto größer ist die Gefahr, dass sie unprofessionell organisiert sind bzw, Sippenwirtschaft betreiben, desto schlechter auch oft die Konditionen - je näher an der öffentlichen Hand, desto besser bezahlt. Eine weitere Möglichkeit ist, Auszubildende in einem Großkonzern seitens der Personal- oder Bildungsabteilung zu betreuen. Der Schlüssel sind viele und exzellente Praktika. Weit mehr als die Studienordnungen vorschreiben. Du musst rackern, um einen Fuß in die Tür bei begehrten Plätzen zu bekommen, und zwar ab dem 1. Semester. Die Praktika in dem Bereich sind fast immer unbezahlt, nehmen Zeit vom Jobben - deswegen ist auch die Finanzlage nochmal so wichtig, wenn Du was studierst, wo es 650-1100 Euro im Monat im Praktikum oder in der Abschlussarbeit gibt, tust Du Dir leichter... das ist hier nicht der Fall. So als Anhaltspunkt. Ich habe von meinen Freunden Startgehälter von 1300 bis 1800 Euro auf volle Stellen gemeldet bekommen. Hochgerechnet, denn mehr als 75%-Stellen hatten die nicht. In der öffentlichen Hand startest Du im Vergleich mit aktuell in den alten Ländern etwa 2800 Euro, alles brutto SK1 versteht sich. ESCH |
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gut das stimmt natülich dass ich nicht davon ausgehen sollte, aber zumindest haben sie gesagt. dass sie es machen werden.
aber am geld sollen das mit dem studium nicht scheitern, da ich ja immer noch Bafög beantragen kann oder event. ein Stipendium. wenn ich studiere udn es so ist, dass man mit bachelor abschließt und anschließend den magister machen kann, habe ich vor, dass so zu machen zunächst einmal-. wie sieht es mit doktorarbeiten im sozialen Bereich aus? Schulsozialarbeiter/in klingt gut! Da müsste ich mich informieren (lassen), ob das nur in Bayern so ist. Weil wenn dies so wäre, würde ich mich wahrscheinlich für einen anderen Job entscheiden, da ich Bayern überhaupt nicht anziehend finde :/ Kinderklinik als Arbeitsort finde ich auch super! Wie ist es dort als Beruf der Kinderkrankenschwester? Muss man schon vor dem Studium der Sozialen Arbeit Praktika in der Richtung geleistet haben oder nicht? Die Praktika während des Studiums sind natürlich super! Wenn ich als Sozialarbeitern beim Jugendamt oder in einer Schule arbeite, bin ich doch Beamtin, oder? Es wäre natürlich sehr praktisch, Beamtin zu sein wegen festem Job, Kinder bekomemn und Auszeit nehmen usw. vielen dank liebe esch :) |
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Davon kannst du vielleicht träumen! Die Realität sieht eher so aus, dass auch in Schulen die Sozialpädagogen zeitlich befristet, teilweise auf halben bis dreiviertel Stellen hocken. Nicht mal Lehrer werden automatisch gleich nach dem Referendariat verbeamtet. Da gibt es immer mehr, die erstmal auf einer Angestellten Stelle hocken. Im Jugendamt dürften die Beamtenstellen auch nicht so häufig sein. Ich kann dir nur raten, dich nach Praktika umzuschauen, denn gerade der Beruf einer Kinderkrankenschwester ist u.U. recht hart. Die Arbeit auf z.B. einer Kinderkrebsstation stelle ich mir nicht einfach vor. Solltest du nach dem Bachelor noch einen weiteren Abschluß anstreben, dann ist dies der Masters. hat du dir eingentlich schon mal Gedanken gemacht, ob du für dich eher eine Hochschule oder eine FAchhochschule in Frage kommt? Die Ausbildung ist in der Regel an einer FH praxisnäher mit mehr Praktika, die Ausbdilung an der Uni ist meist theorielastiger. Und für die Promotion müsstes du dich erkundigen, inweit da Masters Vorraussetzung ist oder auch eine Promotion nach Bachelor-Abschluß (geht in einigen Studiengängen, aber im Öffentlichen Dienst werden u.U. Unterschiede in der Eingangseinstufung beim Gehalt gemacht.) Doktorarbeiten gibt es meist schon, ist nur die Frage, wie es mit der Finanzierung aussieht, wie überall.ich glaube nciht, dass es da anders aussieht als in anderen Studiengängen an einer Uni. LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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Oh dass ist natürlich schade, dass man zeitnah nicht Beamter/in werden kann. Da müsste ich abwarten.
Die Arbeit auf einer Kinderkrebsstaion kann ich mir auch nicht vorstellen, eher allgemein im Krankenhaus in der "Kinderabteilung". Da keine Schulpraktika mehr anstehen (habe meins in einer Tierarztpraxis gemacht), werde ich mich für die Ferien bemühen, eine Praktikumsstelle zu bekommen :) Ich möchte generell, egal was ich studiere, lieber auf eine FH bzw. Hochschuel, da diese ja besser (praxisgebunden) "ausbilden" als eine Universität, was dem Arbeitgeber später auch besser gefällt ;) Ich bin auch privat mehr für das praxisnhae, wobei die Theorie nicht ausbleibt, aber das theorielastige habe ich ja in der Schulzeit (gehabt). zur doktorarbeit: wie sieht es den mit den Kosten aus, die da auf mich zu kommen? Ich persönlich würde eine schreiben wollen, da es vllt die Arbeitssuche erleichert 8soweit ich weiß) und am Ende auch mehr Gehalt rausspringt. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich geldgeil bin oder so, aber ich möchte schon eine gesicherte Zukunft für mich und meine zukünftige Familie angesichts der Finanzlage allgemein in der Welt. Danke Anne :) LG |
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vielleicht entscheidest du dich erst mal für eine Studienrichtung bevor du über eine Promotion & deren Finanzierung nachdenkst ???
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Verbeamtung!? Nein, nicht zeitnah und auch nicht irgendwann.
Da musst Du Richterin oder Lehrerin werden. Und Glück haben bei letzterem. Stipendium fürs Studium? Musst Du sehr ganz fürchterlich extrem gut sein. Aber für dieses Fach? Nein! (Sorry für die ehrlichen Worte) Benötigte Prakika? Jein, bei einigen Hochschulen langes Vorpraktikum nötig -> Studienordnungen lesen! JEDE, für jede Hochschule, für die Du Dich potenziell interessierst, das ist recht unterschiedlich geregelt. Kinderkrankenschwester ist hart. V.a. die Frühgeborenen-Stationen, da gibts in großen Kliniken gern auch mal 2. Eine für kritische und eine für hoffnungslose Fälle - die für die hoffnungslosen Fälle ist nur 1 Stockwerk überm Höllenfeuer. Aber der Job ist sehr vielseitig und gut bezahlt. Als Kinderkrankenschwester kannst Du auch bei den Erwachsenen arbeiten, umgekehrt nicht. Die Lehrstellen sind begehrt. Eine sichere Eintrittskarte ist bis zum Lehrbeginn ein soziales Jahr zu absolvieren. Es ist mitnichten automatisch so, dass die FHs praxisnäher sind. Das ist von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Auch an den Unis gibts idR. Pflichtpraktika. Per se ist es so, dass sich die beiden Hochschularten annähern, in manchen Fächern mehr, in manchen weniger, manchmal gehts auch nicht, wie hier. Ich sag Dir andersrum mal ein Totschlagargument contra FH. Die wichtigen Nebenfächer, Psychologie, Soziologie, gibt es als Studium nur und ausschließlich an Unis. Da brauchst Du solide Kenntnisse. Wenn Du eine Uni hast, wo diese auch als Hauptfach angeboten werden, studierst Du mit den Hauptfächlern auf hohem Niveau. Das, was an der FH von Lehrbeauftragten hierzu angeboten wird und was ich an Unterlagen von solchen Seminaren schon gesehen habe war ein Trauerspiel. Promotion: Es gibt Drittmittel in dem Fachbereich und es gibt sehr wohl herbe Unterschiede (Anne-Isabel? Komische Quelle zitiert??? Denk an Germanistik und Geschichte, wo sollen die Gelder auftun???) und vergleichsweise viele Lehrstühle, also auch viele Mittelbaustellen. Aber: V.a. die Planstellen sind fast ausschließlich an Unis, die FHs ziehen da erst nach, und bisher haben auch nur die Unis das Promotionsrecht. Du kannst eine Promotion intern auf einer Plan- oder Drittmittelstelle, oder extern parallel zum Beruf schreiben. Auf dem Bachelor gehts i.d.R. nicht (auch hier gilt: JEDE Promotionsordnungen lesen! Die meisten adaptieren oder haben adaptiert zu 4jährigem Studium, das schließt den Bachelor als höchsten Abschluss aus), ABER, da solltest Du Dir erst Gedanken machen, wenn Du etwa in der Mitte des Masters steckst. Vor dem Abi von der Diss zu träumen, ohne einen Hörsaal von innen gesehen zu haben, würde ich nur unter Ausschluss jeglicher Öffentlichkeit empfehlen, man lächelt immer sehr nett über Erstis mit Berufswunsch Professor oder hohen wissenschaftlichen Karriereambitionen (alles schon gesehen!) - aber Freunde haben diese selten. Studium nein - wenn kein Schulsozialpädagoge in meinem Bundesland: Kurzfristig gedacht! Du weißt nie, wo Dein Herz verloren geht und wer von Euch später Euren Lebensmittelpunkt vorgeben muss. Es gibt nunmal viele Berufe, die auf wesentliche Zentren festgezurrt sind. Als Broker wirst Du im Chiemgau nicht eingestellt werden. Nur Kinder. Zweiter Zwinkerer ESCH |
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Hallo Yayasara,
da kann ich mich Grisou nur anschließen! Mach dir erstmal klar, was für dich an welcher Hochschule (Hochschule = Uni) oder Fachhochschule du studierne willst. Die Priotiätenliste würde bei mir so aussehen: 1. Welche Fachrichtung 2. Welche Schwerpunkte sind mir in dieser Studienrichtung wichtig (Praixsnähe, Schwerpunkte an dieser Hochschule /Fachhochschule, Ausstattung, Studienkosten, Betreuung, Forschungreputation, Unterstürzung von Auslandsemestern)? 3. Welche Hochschule oder Fachhochschule kommt dann für mich in Frage? 4. Welchen Abschluß kann ich dort machen (nur Bachelor oder auch anschließend noch Master, welche Richtungen? 5. Werde ich zum Masterstudium zugelassen? 6. habe ich nach dem Mastersabschluß noch den Nerv zu promovieren? 7. Kostet die Promotion nur Zeit und Geld oder habe ich auch eine Nutzen für meinen späteren Weg davon? 8. ganz wichtig: reicht mein Notendurchschnitt für eine Promotion? 9. habe ich "nur" BAchelor einer FH, welche Hürden muss ich überwinden um zu promovieren (die sind nicht klein)? 10. Finde ich einen Prof, der mir ein Thema für die Doktorarbeit überläßt? 11. kann ich es mir überhaupt leisten und will ich noch einige Jahre für drei schuften und maximal als halbe Kraft bezahlt werden, wenn überhaupt bezahlt? So, du siehst, bis zur Promotion gibt es noch einige Hürden und die sind nicht klein. Die musst du erstmal aus dem Weg räumen. Aber es ist schon gut, dass du dich frühzeitig um die Studiengänge kümmerst. LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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Ergänzend zu Anne
Hochschule = streng genommen Sammelbegriff für alle 3 (!) Hochschularten, Uni = ausschließlich Uni, FH ist als Titel eigentlich schon out, nennen sich jetzt gern nur Hochschulen, obwohl es ein Sammelbegriff für alle 3, aber man will halt näher an die Uni, die ihrerseits umso mehr auf das Uni.... 1. Ja 2. Forschungsreputation sagt NICHTS über Lehrqualität aus, für Praxisnähe bist Du selbst verantwortlich, gerade in dem Bereich ist eine solide theoretische Fundierung hilfreicher als Vorstellung von Projekt 227, das irgendeine kleine Klitsche mal gemacht hat. Du arbeitest nachher oft allein, musst schnell erfassen und handlungsfähig sein. Praxisnähe klingt so toll, für Bildungsthemen geht das ja auch, aber wie macht man das für Sozialpädagogik? Man kann dir keinen Borderliner zum üben in den Hörsaal setzen. Wie willst Du hilfreiche Praxisnähe im Unterricht simulieren? Oder ist es nicht sinnvoller, mal 2 Semester psychische Erkrankungen zu hören und Ausprägungen zu diskutieren, in der Hoffnung, Du erkennst zwar vielleicht nicht die spätere Diagnose im Wortlaut, aber merkst wenigstens, dass was nicht stimmt und schickst die Leute dann weiter, bevor etwas anbrennt....???? Rest d´accord. 4. Es spricht nichts gegen einen Wechsel nach dem Bachelor. Wäre für mich kein Kriterium. Interne dürfen bei der Vergabe nicht bevorzugt werden! 5. Sehr wichtig! 6. Essenziell 7. In dem Bereich bringt sie oft nichts. Der über Jahre verminderte Verdienst ist bei Familienwunsch meist nicht aufzuholen, d.h. Du machst es aus Interesse, zahlst finanziell aber drauf! 8. Wieder alle Promotionsordnunen lesen 9. Nein, nur Ausnahmen, wird nicht die Regel! Zeig mir einen Prof, der seine mühsam eingenommenen Gelder in eine 22jährige steckt, wenn 10 anstehen, die nen Master und 2 Jahre Arbeitserfahrung + persönliche Reife etc. haben? Ob FH oder Uni ist dann/jetzt schon egal! 10. Procedere ist höchst individuell, so weit würde ich mich nicht aus dem Fenster lehnen. Manche nehmen alles an Themen an, manchmal ist das Thema durch ein Projekt vorgegeben, manche stellen Dich ein, dann sucht man gemeinsam was, manche schreiben Dir vor, mit wem Du essen gehen darfst in Deiner Mittagspause. 5-10. Speichern für in 4 Jahren. Ist jetzt nicht relevant. ESCH |
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Kurzantwort: Vergiß den Wunsch nach nem Job im Kindergarten. Ehrlich! Ist keine Zukunft. Jeder gelernte Erzieher muss heute ne Zusatzausbildung absolvieren, um überhaupt das Zertifikat zu erhalten. "Sozialwissenschaften" ist vielleicht ne Alternaive?
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PS: Hast Du bei Deinen bisherigen Kriterien über Grundschullehramt nachgedacht?
z.B. auch mit Ausbildung Sonderpädagogik oder Montessori? Kinder, Chance auf Verbeamtung, gut vereinbar mit Familiengründung. Genehme Arbeitszeiten, im Vergleich sehr gutes Gehalt. ESCH |
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Huhu,
kurz zum Studium Soziale Arbeit/Sozialpädagogik. Meine Freundin hat das studiert (ist vor zwei Jahren fertig geworden). Sie konnte noch beides zusammen studieren, hat in beidem nen Diplom (letzter Jahrgang, seitdem nur noch Bachlor). Inzwischen arbeitet Sie beim Jugendamt. Zuerst auf ner befristeten Stelle, jetzt ist sie festangestellt. Eine Verbeamtung in dem Bereich gibt es nicht. Viele Stellen sind zuerst mal befristet und man muss Glück haben, wenn man dann die Chance auf eine unbefristete Stelle hat. Lange Arbeitszeiten und Rufbereitschaft sind keine Seltenheit. Selbst bei Jugendamt ist der Verdienst - trotz Studium - eher niedriger angesetzt. Meine Freundin hat vor dem Studium noch ein FSJ im Kindergarten gemacht. Für viele Unis/Hochschulen ist es Pflicht ein FSJ/Praktika im sozialen Bereich zu machen, ansonsten wird deine Bewerbung gleich aussortiert. Dazu hast du noch bessere Chancen, wenn du dich im privaten Bereich auch sozial engagierst. LG Steffi |
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Natürlich habe ich wunschstädte wo ich studieren möchte, weil diese mir gefallen. Aber erst mal ist das Studienfach das wichtigste, dann lege ich mich auf den Ort fest, dann kümmer ich mich um die Vorpraktika & dann zum Schluss steht die Finanzierung an. Auf Lehramt studieren? Mmh naja, im Moment werden vielen gesucht, aber ich denke, wenn ich dann fertig wäre, ist der Bedarf gedeckt bzw. Ein Überschuss da. Richterin ist natürlich auch ein toller Beruf. Allerdings braucht man für das Jura.Studium extrem gute Noten oder? Ich werde im Internet mal nach "Erfahrungsberichten" bzw. Anderen Infos suchen, was den Beruf der Kinderkrankenschwester angeht. Pro und Contra gibt es immer. Da werde ich mich näher informieren, ob ich an eine FH, H oder Uni gehe, wenn das Studienfach feststeht! Ich verstehe gar nicht bzw. Habe nicht den Durchblick, worum es bei "Promotion" geht. Stimmt, im Verlauf des Lebens ändert sich so einiges mit den Erfahrungen. Aber im Moment möchte ich eben mit Kindenr zusammenarbeiten. Es gibt drei Hochschularten? Mir ist die Fachhochschule und dann ganz normal der Begriff Hochschule bekannt. Grundschullehramt ist eine super Idee, alllerdings würde ich die Ausbildung mit Sonderpädagogik ablehnen, da ich mit vielen "Problemkindern" nicht umgehen könnte, denke ich. Wenn ein paar wenige Kinder in einer normalen Schulklasse "Problemkinder" sind, kann ich damit umgehen und auch spezielle auf die Kinder eingehen. Montessori habe ich gehört, müsste ich mich informieren! Vielen Dank für deine Liste! Ich werde sie kopieren und mir ausdrucken, damit ich den groben Plan immer vor Augen habe ;) Von Sozialwissenschaften habe ich einma am Rande gehört! Klingt aber super! Ich werde mich informieren :) Nach all dem, was ich hier gehört habe, im Internet gelsen haben etc. Werde ich kein Sozialpädagogik/ Soziale Arbeit studieren. Die Geschichte deiner Freundin bestärkt mich da nur noch! Ein langzeitiges Praktikum, eventuell auch im Ausland, könnte ich natürlich nach dem Abitur machen. Mitte Mai 2012 ist bei mir alles vorbei und bis zum Abiball und dem Abiturzeugnis Ende Juli/ Anfang August (die Sommerferien fangebn sehr, sehr spät 2012 in NRW an!!) hätte ich viel Zeit, und danach bis Anfang Oktober (Studienbeginn) natürlich auch noch mal. ich freue mich richtig, dass ihr mich so gut und so schnell informiert. Ich war zuletzt gestern Abend online und habe hier gepostet, und jetzt sinf schon so viele Antworten in der zwischenzeit eingetroffen! Vielen lieben Dank ;) LG YayaSara |
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Promotion= Anfertigen einer Doktorarbeit Ein promovierter Akademiker kann den Dr. vor seinen Namen setzen. Ich würde dir vor deinem Studium ein freiwilliges soziales Jahr empfehlen, evtl sogar in verschiedenen Einrichtungen, sodass du dir ein ein Bild (wenigstens ein wenig) von deinem künftigen Beruf machen kannst. Sollten dich die befristeten Stellen abschrecken, muss ich dir leider sagen, damit musst du in vielen Bereichen, gerade in akademischen Berufen leben. LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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Danke Anne für die Begriffserklärung!
Das soziale Jahr ist grundsätzlich eine gute Idee! Allerdings schließt ein Jahr nach mir in NRW der Doppeljahrgang ab und mit dem möchte ich nicht auf Studienplatzsuche gehen, deshalb werde ich es ohne das Soziale Jahr versuchen und mit einem Vorpraktika eventuell. Eine befristet Stelle ist natürlich nicht das, was ich mir wünsche, aber ich akzeptierst natürlich und abschrecken tut es mich nicht! |
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Du bist als Sozialpädagoge nicht mit Zielgruppe "normale" Klasse mit 2-3 Rabauken gesegnet. Dein Haupteinsatzfeld sind die Rabauken.
Vorsicht! Klassischer Denkfehler. Die Sonderschule ist kein Abschiebeort für unerzogene Kinder, im Gegenteil, gerade im Grundschulbereich gehts um frühe Förderung von Kindern, die auf der Regelschule nicht mitkommen, dort z.B. die 2 ersten Klassen in 3 Jahren einfach langsamer und mit mehr Übung absolvieren. Da sind (auch) verhaltensauffällige Kinder dabei, im Gegensatz zur 35-Schüler-Regelschule hast Du aber kleinere Klassen und auch mehr Zeit, da einzugreifen, eigentlich aus pädagogischer Sicht das schönere Arbeitsumfeld, weil Du viel mehr Handlungsspielraum hast. Dort bilden auch Gutachten über potenzielle Wechselkandidaten, mit Gesprächen mit Eltern, Lehrern, den Kindern selber, einen Teil der Arbeit. Es gibt Supervision und einfach ein professionelleres Gehabe mit Herausforderungen. Für jemanden, der sozialpädagogische Ambitionen hat, aber Lehrer sein will, eine schöne Schnittmenge, daher der Hinweis. Gerade mit den Zusatzausbildungen, die man im Studium obendrauf belegen kann, hebst Du Dich von der Menge der Mitbewerber ab und hebst Deine Qualifikation in den Augen der Schulleiter nochmal deutlich. Ist halt auch ein Mehraufwand im Studium, den scheuen viele. Berufsaussichten... man sollte sich bis auf wenige Ausnahmen NICHT von Horrorgeschichten dieser Art leiten lassen. Schwierig ist Innenarchitektur, da muss man realistisch sein, auch Architektur ist keine sichere Bank. Bei Jura und vielen anderen gilt, für bestimmte spätere Berufe gibt es keine Garantie. "Professor" ist ein Berufswunsch, ob das klappt, das ist nur bedingt steuerbar, für Richter sehe ich das ähnlich. Wenn Du nur auf diese Cremeschicht dieses Studiums festgelegt bist und Dir mit dem Studienabschluss keinen für dich akzeptablen PlanB bereitlegen kannst, Finger weg. Ansonsten bin ich der Meinung, wer nicht faul ist und mag, was er macht, der geht seinen Weg, auch in schwierigeren Branchen - und Lehramt zähle ich nicht dazu. Ich kenne 1 Person, die da gescheitert ist. Universität, (Fach)Hochschulen, duale Hochschulen (erst seit kurzem in den Status der FHs erhoben). Macht 3 Hochschularten. noch ein Trick: FSJ ist dem Wehr(ersatz)dienst gleichgestellt. Bewirbst Du Dich erfolgreich auf einen Studienplatz, kannst Du ihn mit Hinweis auf das FSJ zurückstellen lassen und hast die Zulassung im Jahr darauf sicher!!! Dh. es ist überhaupt kein Problem, trotz des Doppeljahrgangs ein Jahr FSJ einzuziehen, solange Du nach dem Abi die Bewerbungen fürs Studium machst und diese entsprechend mit der Rückstellungsinfo versiehst.... im Jahr darauf wird Dein Studienplatz dann von vornherein für Dich abgezogen, bevor der Rest ins Gemenge geworfen wird. (Wichtig ist hier, auf Fristen und Regelungen zu achten) Wenn ich mal keinen Bock mehr auf meinen Job habe, dann könnte ich doch auch fürs BIZ arbeiten, oder!? Frohes brüten und Zukunft planen. ESCH |
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also es ist so: ich kann mir schon vorstellen mit mehreren "problemkindern" zu arbeiten. ich dachte nur nicht, dass es so ist, dass man an einer gruppe von kindenr arbeitet, sondern , bestimmt auch an einem tag, mehrere problemkinder hat, mit denen man zu tun hat. also nicht alle gleichzeitig, wenn ihr versteht, was ich meine.
das klingt natürlich ganz anders als ich dachte mit der sonderschule. ich kann mich ja auch vorher über die schule informieren, ob da auch "unerzogene" kinder sind. das problem ist nur, dass ich eben, wenn ich an sonderschulen in meiner stadt vorbei komme, sehe ich hauptsächlich nur diese kinder, weil die anderen neben diesen verhaltensauffääligen eben nicht aufallen. das sehe ich ganz genau so!! inzwischen habe ich mich etwas mehr mit der idee angefreundet, pschologie zu studieren. gibt es vllt jmd der das hier liest, pschologie studiert hat, und mir was über das studium erzählen mag? LG |
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Hallo,
ich kenne zwei Psychologen, eine arbeitet schon seit vielen Jahren in einer Einrichtung für Behinderte. Der Job geht manchmal ganz schön an die Substanz. Die andere macht gerade ihre Doktorarbeit in der Judgendpsychiatrie. Jetzt nach Ablauf des Studiums ist sie sehr zufrieden, vom Studium war sie nicht so begeistert. Über das Studium kann ich dir nicht viel sagen, nur soviel, du solltest der Mathematik nicht ganz abgeneigt sein und Statistik sollte dir nicht einen Schrecken einjagen. Erkungie dich doch an den Unis nach den Studienplänen, die müssten online auch einzusehen sein oder lass dir Infomaterial schicken. Du solltest dich auch über die Zugangsvoraussetzungen informieren. Die zwei Psychologen, die ich kenne hatten beide ein sehr gutes Abi. LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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Ernstlich. Bitte schmink Dir für den sozialen Bereich die Bilder von lieben, artigen Kindern, die sauber und ruhig mit Dir am Tisch sitzen und spielen gründlich ab. Jede Mutter wird Dir bestätigen, dass das nicht der Alltag ist, wenn man Kinder hat Und Du hast als Sozialpädagoge/Psychologe nun mal keine Hausaufgabenbetreuung am laufen. Wenn Du liebe Kinder willst, dann werde wirklich Erzieherin und lass die Finger von allem was mit Sozialer Arbeit oder Psychologie zu tun hat. Mit den soz/psy Kandidaten musst Du in intensive Beziehungsarbeit gehen, das kostet Kraft, da stimme ich Anne voll zu, und gerade die Kleinen reagieren überproportional auf Fehler, da hat man oft keinen zweiten Anlauf wie bei den Großen. Und es ist oft ein trauriger Job, denn es sind nie die Kinder, die "böse, verzogen, vorsätzlich" sind, es sind untröstlicherweise auch nur selten körperliche Ursachen, es sind Eltern, die ihren Kindern das Leben verbocken und das so lange an die Wand fahren lassen und munter bei zusehen, bis der Karren richtig im Dreck hängt. Das Kind muss es ausbaden... und Du stehst Tag für Tag davor und kommst oft nicht ans grundlegende Problem ran. Das klingt schlimm, das ist das eine, aber das jeden Tag 8 Stunden, das macht auch etwas mit Dir als Mensch. Ich weiß nicht, ob das so übers reine Beschreiben ankommt, aber es ist so, es macht sehr viel mit und aus Dir... Psych: Psychologie fordert einen hohen NC. Statistik ist wichtig, aber das hast Du in einem besseren Pädagogikstudium auch, in gleicher Tiefe, nur dass die Pädagogen regelmäßig signifikant schlechter abschneiden. Bei Psy denkt man gern an Störungen, davon hörst Du (ich beziehe mich hier noch aufs Diplom, musst Du halt hochrechnen auf BA MA) in den ersten 4 Semestern NIX. Du machst die Grundlagen, NeuroNeuroNeuro, Entwicklungspsy etcpp - die ganzen Experimente, und Du lernst die Dinger auswendig, vgl. Liste der Klassischen Experimente der Psychologie bei wikipedia. Seitenweise... Trocken, hoch theoretisch und nicht handlungsbezogen. Psychologische Grundlagenbücher sind meist in englisch (super wichtig, ohne gehts nicht) und totschlägerdick. Duden x2. Der Unterschied zum Pädagogikstudium: Als Psychologe bekommst Du eine rein theoretische Grundlagenausbildung an der Uni. Das wirkliche agieren mit dem Klienten lernst Du erst in der Therapeutenausbildung. Ohne die ist Therapie schlicht sinnlos, und die ist privat, d.h. die kostet 10-25T Euro extra (Auf den Master drauf!) und dauert auch nochmal 2-5 Jahre, je nachdem, ob Du Dir das in Vollzeit leisten kannst oder ob Du nebenbei arbeiten musst. Die Fälle nehmen im Schwierigkeitsgrad zu. Sonderschule ist nice. Pädagogik wird schon merklicher, wenn der nicht mehr kann oder darf gehts an den Psychologen und ggf. ergänzend noch zum Psychiater für Tabletten. Hast Du die Möglichkeit, mal ein Praktikum in einem Auffangheim für Jugendliche zu machen, oder bei einem Streetworker mitzulaufen!? Ich denke, das wäre SEHR aufschlussreich für Dich... ESCH |
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@ Anne:
Oh, dass klingt nicht so gut für mich, da ich mich in Mathe immer sehr anstrengen muss, um kein Defizit zu bekommen. Deswegen mag ich das Fach auch nicht so sehr. Mit einem sehr guten Abi meinst du wahrscheinlich ein gutes 1er Abi? So wie es ausschaut, schaffe ich ein Abi irgendwo im 2er Bereich. Aber trotzdem danke (: @Esch: Also entweder verstehst du mich falsch oder ich wähle einfach die falschen Worte: Ich habe auf jeden Fall verstanden, dass Sonderschulen kein Schulen für unerzogene Kinder sind! Und Du hast als Sozialpädagoge/Psychologe nun mal keine Hausaufgabenbetreuung am laufen. Wenn Du liebe Kinder willst, dann werde wirklich Erzieherin und lass die Finger von allem was mit Sozialer Arbeit oder Psychologie zu tun hat. Und so habe ich mir das auch nicht vorgestellt, aber wahrscheinlich habe ich einfach die falschen Worte gewählt, um zu beschreiben, was ich meine/ denke! Wenn, dann würde ich Soziale Arbeit studieren, weil ich Kindern helfen möchte! Ich hoffe, damit kommt mein Standpunkt nun so rüber, wie ich es möchte Die Infos für Pschologie sind super, aber da ich den NC nicht erreichen werde, werde ich mir das tatsächlich "abschminken"! Darüber kann ich mich natürlich informieren! Danke für den SEHR aufschlussreichen Tipp ... LG |
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@Sara, es kommt wohl geschrieben gänzlich anders rüber wie im persönlichen Gespräch. Beidseitig.
Berufsberatungen, Schülerinformationstage und Erstsemesterveranstaltungen strotzen vor jungen Mädels, die in den Beruf rein wollen, weil "ich will was mit Kindern machen" . Aus der anderen Perspektive können die den Satz recht bald nicht mehr hören - in vielen Situationen, in denen ein Bewerbungsgespräch nötig ist, ist das die Selbstdisqualifikation! Und bei vielen kommt eben früher oder später ein "so hatte ich mir das aber ganz und gar nciht vorgestellt" als 2. Satz hintennach. Bei den ganz Idealistischen oft erst, wenn sie im Beruf ankommen und sehen, dass sie im Gegensatz zu ihren früheren Klassenkollegen nicht recht Fuß fassen können. Das ist ein schöner Job, aber er sollte Berufung sein, wenn er nicht unglücklich machen soll.... Wer vor dem Studium so im Schnitt 3-4 Praktika hatte, der wusste grob, worauf er sich einlies. Für die Anzahl wirste Dich aber sputen müssen, daher der nochmalige Hinweis. Schau es Dir an, wie schon gesagt, ich kenne nur 1 Person, die final dort ankam, wo sie mal hinwollte. Je früher man sich reinfühlt, wo es einem gut geht, desto besser. Psychologie hat neben dem hohen NC auch ewig viele Wartesemester. Das neue Auswahlverfahren etc. reißen hier nochmal was raus, (wobei auf Mathe und Englisch bestimmt trotzdem ein hoher Wert gelegt wird, sind die Noten in den Fächern schlecht, ist auch mit guten Praktika nicht viel zu holen) was bleibt ist, dass das Studium ein Pauken ist, das mit der Arbeit später leider nicht viel zu tun hat. Wenn Dich das per se interessiert, einfach mal den Oerter/Montada (um den kommst Du mit Ziel Kinder eh nicht umhin) in der Bücherei ausborgen und reinlesen. Auch einen Klafki und Tenorth Klassiker der Pädagogik kannst Du jetzt schon anschaffen, das sind so Büchlein, die man später auch im Schrank stehen haben sollte... ESCH |
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Moin Sara,
zusätzlich zu den ganzen Empfehlungen, die dir ja schon gegeben wurden: Bitte arbeite auf jedem Fall für eine gewisse Zeit (wie o.a. FSJ oder ähnliches) mit Kindern. Ich habe in meinem Berufsleben schon viele Praktikanten usw. aus allen Wolken fallen sehen, wenn sie tatsächlich für längere Zeit mit beeinträchtigten Kindern zusammen waren. Beeinträchtigt bezieht sich dabei auf alle Schädigungen, die Kinder haben können wie z. B. Lernbehinderung, psychische Behinderung, Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsverzögerungen usw. Wenn du dir die Arbeit mit Kindern dann noch vorstellen kannst bist du auf jedem Fall für so eine Arbeit geeignet. Ich habe allerdings schon viele junge Menschen kennengelernt, denen ich nach dem Praktikum nahe gelegt habe, sich einen anderen Beruf anzueignen. Liebe Grüße Elfchen Selber denken macht schlau! |
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Inzwischen habe ich mir überlegt, direkt nach dem Abitur (habe dann 5 Monate frei bis zum Studienbeginn) ein Praktikum zu machen. In den zweiwöchigen Ferien ist das immer etwas schlecht und für meinen letzten Sommerferien habe ich schon 3 Wochen Arbeit und dann passt das leider nicht.
Morgen werde ich in die örtliche Mediothek/ Bücherei gehen. Heute hat sie leider geschlossen. Dann werde ich mich nach Fachliteratur umschauen. Aber ich werde vorher schon mal auf der Homepage schauen, was so in Frage kommen könnte. LG YayaSara |
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Hallo Ihr Lieben!
Ich habe heute gehört, dass man ein Studienplatz in den Niederlanden wesentlichen einfacher bekommen kann, da es dort keinen bzw. einen sehr niedrigen NC gibt. Jetzt ist natürlich meine Frage, ob dies stimmt und wo denn sonst noch Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten zum Sttuidum in Deutschland liegen. Oder ist dies extrem abhängig vom Fach? Wenn mein Abidurchschnitt jetzt zum Beispiel für Psychologie dort reicht und die Vorlesungen alle deutschsprachig sind, dann würde ich gerne in den Niederlanden studieren. LG |
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Stidum in den Niederlanden ohne NC
Diesem Link nach zur Urteilen verstehe ich die ganze Sache folgendermaßen: Ich nehme erst an einem Sprachkurs teil, um niederländisch zu verstehen/ sprechen zu können, dann schreibe ich mich ein auf einer Uni, fang an zu studieren. Nach einigen Semestern habe ich dann, im positiven Falle, genügend Punkte gesammelt, und darf weiter studieren. Versteht ihr die Sache anders und/ oder habt Erfahrung mit dem Studium in den Niederlanden, weil ihr selber dort studiert habe bzw. Bekannte/ Verwandte/ Kinder dort studieren? LG |
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