Meister als Konditor machen
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![]() Mitglied seit 19.09.2010 |
Ich, Lehrling als Konditorin im 3. Lehrjahr, musste heute zum Chef ins Büro. Er hat mich darüber aufgeklärt, dass er mich sehr gerne übernehmen würde, am allerliebsten, wenn ich den Meister machen würde. Ich war im ersten Moment erstmal geschockt und wusste nicht, was ich sagen soll. Jetzt, nach ein paar Stunden, hat sich der erste Schock gesetzt. Ich hab nun gaaanz viele Fragen und wollte mal wissen, ob ihr mir dabei helfen könnt. Ich muss dazu sagen, dass ich mich noch nie darüber informiert habe, denn eigentlich will/wollte ich den Meister NIE machen..... Also, ich habe bis jetzt rausgefunden, dass ich den Meister von Januar bis Ende Juli machen kann. Sprich, ich gehe von Januar bis Juli auf die Schule und lerne dort, wie jetzt in der Berufsschule und mache dann meine Meisterprüfung. Heisst das, ich habe nur ein paar Monate Zeit mich darauf vorzubereiten?? Gehe ich dann den ganzen Tag in die Schule, oder nur einmal die Woche und den Rest arbeiten, wie jetzt in der Ausbildung? Wer übernimmt die Kosten in Höhe von 1650€?? Muss die ich alleine tragen?? Oder trägt die der Arbeitgeber?? Oder teilen wir uns die? Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?? Will morgen nicht ganz blöd vor meinem Chef dastehen. Vielen Lieben Dank schonmal! Liebe Grüße Torten-Liebhaberin |
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![]() Mitglied seit 30.08.2005 |
Hallo Torte.
Frag doch mal bei Eurer Innung - da sitzen die Fachleute... So viel ich weiß, kannst du aber den Meister gar nicht direkt im Anschluss an die Lehre machen - du musst erstmal 3 Jahre Berufserfahrung als Geselle haben, bevor du dich auf der Meisterschule bewirbst. Also ist das erstmal sowieso hinfällig... LG Annette Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist die seltenste Gabe der Natur. (Friedrich der Große) |
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![]() Mitglied seit 19.09.2010 |
Hallo Annette
Vielen Dank für Deinen Tipp. Ich kann den Meister inzwischen schon direkt nach der Ausbildung machen, das ist bei uns hier machbar! Allerdings trifft das bei mir nicht zu, da die Meisterkurse alle ausgebucht sind, und es wäre erst 2014 erst wieder ein Platz frei. Müsste mich eben nur schnell entscheiden, ob ich in den Kurs will oder nicht! Liebe Grüße Torten-Liebhaberin |
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![]() Mitglied seit 30.08.2005 |
Also wenn du die Möglichkeit bekommst und dein Chef dir inzwischen den Arbeitsplatz freihält (was er ja anscheinen vorhat), dann mach das doch...
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![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
ich predige immer wieder, Leute legt doch erstmal einige Jahre als Gesellen hin.
Nach der Lehre hat man keinerlei Berufserfahrung die Vorraussetzung sein sollte die Meisterschule in Angriff zu nehmen. In der Laufbahn bekommst Du auch später gute Chancen... opus |
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![]() Mitglied seit 19.09.2010 |
Hallo Opus
Wenn Du mein Posting von weiter oben gelesen hast, dann hättest Du raus lesen können, dass ich gut 2 jahre als Gesellin arbeiten muss, bevor ich überhaupt auf die Meisterschule kann. Also habe ich auch fast 3 Gesellenjahre hinter mir. Liebe Grüße Torten-Liebhaberin |
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![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
ich halte 10 Jahre für angemessen, das ist aber abhängig vom Beruf.
opus |
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![]() Mitglied seit 30.07.2006 |
Hallo Torten-Liebhaberin,
ich bin grad mittendrin in diesem Thema Nun zu deinen Fragen: - die Meistervorbereitungskurse werden meist in Teilzeit und Vollzeit angeboten, bei den Vollzeitkursen gehst du quasi den ganzen Tag zur Schule, bei den Teilzeitkursen gehst du meist 2-3 Tage (in der Regel ist der Samstag dabei) zur Schule, den Rest der Woche arbeitest du. Die Prüfungen erfolgen dann immer zum Ende der jeweiligen Abschnitte. Die Meisterprüfung besteht aus 4 Teilen...die fachlichen Teile I und II, Teil III entspricht dem AdA-Schein (Ausbildung der Ausbilder), Teil IV: technischer Fachwirt - zu den Kosten: mach dich mal bezüglich Meisterbafög schlau... wenn du "am Land" wohnst ist Ansprechpartner dein zuständiges Landratsamt, ansonsten die jeweilige Stadtverwaltung ? - oder übernimmt gar dein AG die Kosten? ...wäre natürlich die eleganteste Lösung Noch ein Hinweis am Rande...du bist ja mit deiner Ausbildung noch nicht fertig? ...gute Ergebnisse bei der Gesellenprüfung werden in Form einer Begabtenförderung honoriert...und die ist wahrlich nicht zu verachten Falls du Fragen hast ...nur zu liebe Grüße Daraxy |
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![]() Mitglied seit 11.06.2005 |
Hi Torten-Liebhaberin,
und herzlichen Glückwunsch zu diesem Komplimest Deines Chefs! Wenn er Deine Arbeit so schätzt und Dein Potential so hoch einschätzt, dass er Dich gleich zum Meisterkurs empfiehlt, hält er große Stücke auf Dich. Genieß das ruhig! Offenbar hast Du bisher Deine Sache sehr gut gemacht! LG Nena |
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![]() Mitglied seit 19.09.2006 |
Hallo Torten-Liebhaberin,
ich habe vor 3 Moanten mein MEister gemacht im Konditorenhandwerk. Ich sage dir das ist kein Zuckerschlecken. Es macht spaß aber leicht wird es nicht. Ich habe es in Heidelberg gemacht, da kannst du den Meister auch in Modellen machen, also jedes Fach sozusagen einzeln, was ich eigentlich gar nicht so schlecht finde. Also erst das Theoretische und dann das Praktische. Zum Unterricht.: Du hast volgende Facher: - Recht und Sozalkunde - Fachtheorie - Rechnungswesen - Computertechnick und Praktisch. Wenn du fragen hast kannst du gerne fragen. Gruß Simon |
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![]() Mitglied seit 19.09.2010 |
Hallo Simon
Vielen Dank für Deinen Bericht. Kannst Du mir mal sagen, was Du hast an Deiner Meister-Prüfung hast alles machen müssen?? Und wie lange hattest Du dafür Zeit??? Liebe Grüße Torten-Liebhaberin |
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![]() Mitglied seit 31.10.2006 |
Hallo
also ich hab in Heidelberg meine Gesellenprüfung als Konditorin abgelegt 1993 . Das war damals auch kein Zuckerschlecken. Der Meister ist ein Versuch Wert würde ich sagen . Ich hab mir den allerdings nicht mehr zugetraut und bin Gesellin geblieben . Bereue es auch nicht da ich nicht mehr in dem Beruf arbeite sondern Hausfrau bin . Ja ich weiß tolle Karierre aber einmal muß auchmal Schluß sein mit Schulbank drücken dacht ich damals.. ... Wer allerdings gut ist und Spass dran hat soll das ruhig machen . Mein Onkel war auch Konditormeister und ein jüngerer Bruder von meiner Oma hatte ein Cafe mit Backstube ,und Pension an der Tschechiechen Grenze in Waldmünchen . Das war toll denn da hatten wir immer unsere Familientreffen . Ich würde mich auch erstmal an der Berufschule informieren und abwägen was ich möchte und nicht auf andere hören denn das ist dein Berufsleben und nicht das von anderen. l.g Andrea mit fam |
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