Krasse Arbeitszeiten
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![]() Mitglied seit 12.06.2010 |
und ich glaube mal gehört zu haben das ich eigentlich am Wochenende mit 16 garnicht arbeiten darf bzw jedes 2te Wochenende frei habe ? |
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![]() Mitglied seit 23.02.2006 |
Am Besten mal einen Lehrer in der Berufsschule oder bei der Handwerkskammer nachfragen.
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
... und mal ins Jugendarbeitsschutzgesetz gucken. Ich meine auch, dass das sehr krass ist. Bevor du aber etwas unternimmst: Pass gut auf: du bist noch in der Probezeit! Da kannst du, wenn du auf deinen Rechten bestehen willst, ganz leicht den Ausbildungsplatz los sein.
Lass dich aber mal von deinem Klassenlehrer in der Berufsschule oder dem Beratungslehrer oder Vertrauenslehrer beraten. LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 13.09.2005 |
10 Stunden arbeit ??? wie heisst das Hotel
da will ich hin |
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![]() Mitglied seit 18.10.2009 |
Das ist doch in der Gastronomie gang und gäbe.
Wochenendarbeit ist in der Gastronomie nicht Verboten, da es einfach zum Job dazugehört. Ich hatte meist einen Tag die Woche frei und eine Arbeitszeit von 9 Stunden laut Plan, meistens wurden es jedoch min. 10 Std. Pausen gab es dementsprechend wenn nichts los war. die Arbeitszeit war in der Regel von 9.00 Uhr - 14.00 Uhr und dann von 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr. ____________________________________________________________________ Gruß vom Küchenpunk! |
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![]() Mitglied seit 23.02.2006 |
Guten Morgen,
@Küchenpunk, daß es in der Gastronomie anders "abgeht" ist klar, aber nur 15 Min. Pause???? Das ist schon arg wenig. Die Jugendlichen (unter 18) haben aber doch noch "Welpenschutz" in der Ausbildung, oder? D.h. sie dürfen nicht so lange arbeiten, zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn müssen bestimmte Zeiten liegen etc. LG Mone |
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![]() Mitglied seit 18.10.2009 |
Hallo reallausi,
bei uns gab es im Prinzip gar keine Pausen, wir haben eben ein Päuschen eingelegt wenn es gerade nichts zu tun gab und das kommt ja immer wieder mal vor. ____________________________________________________________________ Gruß vom Küchenpunk! |
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![]() Mitglied seit 13.08.2006 |
Hallo,
@Dennis: Zum Thema haben Utee und Reallausi schon das meiste gesagt, guck mal in´s Arbeitszeitschutzgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz, sprich mal mit deinem Berufsschullehrer und die Gewerkschaft, in deinem Fall die NGG ist auch ein guter Ansprechpartner. Andererseits musst Du Dir wirklich klar darüber sein, dass in der Gastronomie nun mal schlechte Arbeitszeiten, Überstunden und miese Bezahlung dazu gehören und wenn Du während der Probezeit auf deinen Rechten bestehst, kannst Du deinen Ausbildungsplatz auch sehr schnell los sein. @Amun + Küchenpunk: Der Gesetzgeber hat so Sachen wie das Jugendarbeitsschutzgesetz und das Arbeitszeitschutzgesetz nicht umsonst geschaffen. Auch wenn in der Gastronomie so einiges anders ist, es entbindet Arbeitgeber nicht davon sich an bestehende Gesetze zu halten. Nur weil man selbst Opfer war, muss man es ja nicht in Ordnung finden, dass auch alle Nachfolgenden Generationen Opfer sind. Es wäre generell wünschenswert, wenn sich in der Gastronomie mal was in Punkto unbezahlte Überstunden und einhalten von maximal Arbeitzeiten was tun würde. Dafür wäre ich als Gast auch gerne bereit für ein Gericht einen oder zwei Euro mehr zu bezahlen. Liebe Grüße, Biker Jeder Trottel kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren dieser Welt können keinen erschaffen! |
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![]() Mitglied seit 23.07.2009 |
Hallo,
ich hab jetzt nicht alle Beiträge durchgelesen, aber!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! du hast dir den Lehrberuf Koch ausgewählt, der wahrlich ein schöner Beruf ist. Ich bin das seit knapp 30 Jahren. Ich war mir auch bewusst, dass es kein Beruf ist, wo ich um 08.00 Uhr beginne und um 16.00 Uhr nachhause gehe. Es mag sein und wird vlt. auch so sein, dass du länger da bist, aber ich rate dir, beende deine Lehrstelle und such dir einen anderen Job, denn du wirst niemals bereit sein, Koch sein zu wollen. Sämtliche Ratschläge, Lehrer, oder wen auch immer zu fragen, ob es legitim ist, helfen nicht weiter, denn Koch ist eben nicht ein Beruf, den man auf bestimmte Zeiten reduzieren kann. Man könnte es machen, aber dann gäbe es keine Restaurants.............. LG ERwin |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Mann ERwin! Der Junge ist erst 16.
Da kann dir ein Beruf grundsätzlich noch so viel Spaß machen, aber wenn dein Chef wissentlich andauernd das Jugendarbeitsschutzgesetz missachtet, dann ist das nicht in Ordnung! Mag sein, dass für einen guten Koch sein Beruf das Leben ist, aber für einen Jugendlichen ist es das nicht. Die Arbeitszeiten in der Gastronomie fallen ja nun mal aus dem üblichen Rahmen, daber da muss man nicht auch noch mengenmäßig was draufpacken, mal abgesehen von Notsituationen. LG UTee |
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![]() Mitglied seit 23.07.2009 |
Liebe UTee,
natürlich hast du recht, aber! Ich sehe es schon so, dass eine Ausbildung in einem Lehrberf sehr nah an die Realität des Berufes kommt. Niemand soll ausgebeutet werden, aber so tun, als wär der Beruf in der Gastronomie so, als ob ich im Einzelhandel lernen würde und fixe Arbeitszeiten zu haben, das entspricht nicht dem Berufsbild. LG ERwin |
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![]() Mitglied seit 29.08.2006 |
Aber Erwin, wenn sich der Arbeitgeber dazu entscheidet Auszubildende ab 16 Jahren einzustellen, hat er sich nun mal auch an bestehende Gesetze zu halten! Nicht nur, dass ein 16jähriger nicht so lange am Stück arbeiten darf, es stehen ihm auch 1 Stunde Pause täglich zu, nicht nur 15 min.!
Klar kann man den Beruf des Kochs nicht mit dem Einzelhandel vergleichen, aber beim Einzelhandel dürfte er mit 16 nicht mal an einem Sonntag arbeiten. Das Jugendarbeitsschutzgesetz besteht nicht ohne Grund! Gruß Faule |
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![]() Mitglied seit 17.12.2008 |
Hallo
das Ganze ist ein zweischneidiges Schwert. Zum einen gibt es Gesetze, und die gibt es nicht umsonst. Sie sollten in jedem Beruf verbindlich sein, auch in der Gastronomie die für die Gastronomie geltenden. Fängt man an, Gesetze aufzuweichen und sich seine eigenen Regeln zu schaffen, verwischen die Grenzen zwischen vertretbar und nicht-mehr-vertretbar sehr schnell. Ich kenne Betriebe verschiedener Branchen, die es mit den täglichen Arbeitszeiten nicht so genau nehmen, und in denen auch der Berufsschulbesuch mal ausfällt, weil es gerade nicht passend ist und der Azubi im Betrieb gebraucht wird. Klappt das einmal, kommt das auch schon mal öfter vor und reisst schnell ein. Machen wir uns nichts vor, die wenigsten Azubis gehen so gern in die Schule, als dass sie deswegen große Proteste fahren würden. Wenn der Chef dann noch erklärt, das der Auszubildende sowieso im Betrieb mehr lernt als in der Schule, dann ist Azubi meist auch ruhig. Auf der anderen Seite ist da der Betrieb. Kein Betrieb bildet aus reiner Menschenliebe aus. Wenn ein Betrieb einen Auszubildenden nimmt, dann verspricht er sich davon was: die Einbringung der Arbeitskraft des Auzubildenden, und natürlich auch eine damit verbundene Entlastung der anderen Mitarbeiter, bei gesteigerter Produktion. Gerade in jedem Handwerksbetrieb, und kochen ist ein Handwerk, sieht man, das etwas hergestellt wird - und auch, wie lange es dauert, bis derjenige, welcher es produziert, fertig damit ist, und ob er sauber gearbeitet hat. Bekommt ein Auszubildender zum Koch die Aufgabe, 5 KG Kartoffeln zu schälen und braucht dafür sehr lange, oder arbeitet er so unsauber, dass nachgearbeitet werden muss, dann strapaziert das die Geduld aller anderen. Es wird leicht vergessen, dass der Auszubildende noch lernt und manche Technik einfach noch nicht so sitzt wie beim Ausgelernten, das vieles sehr viel länger dauert, und manchmal auch nicht so sauber gearbeitet wird. "Wer länger braucht, muss länger bleiben" war früher ein oft gehörter Satz. Wird dann noch Ausschuß produziert werden Kosten verursacht, die anderswo wieder reingeholt werden müssen, und das geht oftmals zu lasten der Arbeitszeit des Azubis. Der Auszubildende ist erst 16 Jahre alt ist auch wieder ein zweischneidiges Argument. Natürlich ist er ERST 16 Jahre alt und genießt dadurch einen gewissen Schutz, was auch gut und richtig ist. Er kommt frisch von der Schule, und der anstrengende Arbeitstag in einem handwerklichen Beruf ist hart und ungewohnt, und mit dem bisherigen Leben als Schüler in keinster Weise vergleichbar. Selbst wenn man als Auzubildender seine volle Pause bekommt und pünktlich oder zumindest nahezu pünktlich Feierabend machen darf, ist man von jemandem, der 6-8 Stunden am Tag auf dem Hintern saß zu jemandem geworden, der seinen Arbeitstag auf den Beinen verbringt. Nicht umsonst gibt es in Handwerksberufen die meisten Ausbildungsabbrüche. Die Jugendlichen fühlen sich überfordert und sind schnell ausgebrannt. Auf der anderen Seite ist er aber auch SCHON 16 Jahre alt und will eine Ausbildung machen, Geld dafür bekommen und letztendlich einen Gesellenbrief erhalten, also den Nachweis, wirklich was während seiner Ausbildungszeit beigebracht bekommen zu haben. Es wäre schwierig, wenn Betriebe grundsätzlich nur noch Auszubildende ab 18 Jahren nehmen würden. Weniger für die Betriebe als für die Jugendlichen, welche nach ihrem Schulabschluss dann 2 Jahre auf der Straße stehen würden. Um zum Ende der langen und überflüssigen Litanei meiner Gedankengänge zu kommen: @Dennis16: Als Auzubildender hast du natürlich Rechte, keine Frage. In wie weit du sie durchgesetzt bekommst ist oftmals eine andere Frage. Selbst wenn du deine Probezeit hinter dich bringst, ohne dich zu beklagen, und erst, wenn du im sicheren Hafen angekommen bist, versuchst, deine Rechte durchzusetzen, kann das nach hinten los gehen. Je nachdem wie man in deinem Ausbildungsbetrieb drauf ist, kann man dir das Leben sehr schwer machen. Wer sich beschwert wird sehr oft rausgemobbt. Ich weiß, das ist ein Wort, das hier nicht gern gehört wird, aber es ist nunmal Realität. Wer sich beschwert gilt sehr schnell als Nestbeschmutzer und hat dann wenig zu lachen, hinzu kommt, dass, wer selbst durch eine harte Schule gegangen ist, wenig Verständnis aufbringt, warum es ein anderer besser haben sollte Versuch einen Kompromiss zu finden, sprich mit deinem Ausbilder, sag ihm, das du gern dort lernst, aber das du produktiver arbeiten kannst, wenn du deine Pause kriegst. Meist bringt so ein offenes Gespräch, in dem du deine Leistungsbereitschaft deutlich machst, viel mehr, als schwere Geschütze aufzufahren. Wenn das nicht funktioniert, kannst du immer noch Berufsschule oder Gewerkschaft einschalten. Beste Wünsche für deine Ausbildung! Gruß vom Chris |
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![]() Mitglied seit 13.09.2005 |
Guten Morgen.
Wenn du dir selbst einen großen Gefallen tun willst, dann sprich NICHT mit deinem Chef, sondern versetz dich einfach in seine Lage: Er hat wahrscheinlich sein lebenlang 12-15Stunden täglich geackert wie ein blöder, um in einem schönen Restaurant Chef zu sein und dann kommt ein 16jähriger an, der noch nichtmal 1Jahr in der Gastronomie geschafft hat und will ihm was über Ruhe und Pausezeiten erzählen. Vielleicht wird er dir sogar mehr Pausezeiten geben, aber seinen Respekt erarbeitest du dir dadurch bestimmt nicht. Natürlich haben alle Recht die schreiben, dass man "seine eigenen schlechten Erfahrungen" nicht an die nächste Generation weitergeben muss, aber auch du wirst nicht der Revolutionär der Gastronomie sein, also such dir aus ob du es willst oder ob du dir noch fix einen anderen Job suchst lg amun |
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![]() Mitglied seit 17.12.2008 |
@Amun:
grundsätzlich hast du Recht. Ich habe damals noch bei meinem alten Herrn gelernt und musste mehr ran, als alle anderen seiner Auszubildenden. Spass sieht anders aus Trotzdem ist mir ein Auszubildender, der kommt und mir sagt, er WILL die Ausbildung machen, und er schafft das auch, aber er braucht eine Pause, um das geforderte Level zu erreichen bzw zu halten, lieber, als einer, der sich keine Blöße geben will, der dann aber auf halber Strecke hinschmeißt, weil er nicht als Weichei gelten wollte, und es dann wirklich nicht packt. Den wenigsten Respekt habe ich vor jemandem, der etwas nicht bis zum Ende durchzieht. @Dennis16: die Alternative ist allerdings wirklich, sich nochmal ganz genau zu überlegen, ob man in dem *für einen selbst richtigen* Ausbildungsberuf ist. Gruß vom Chris |
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![]() Mitglied seit 02.03.2002 |
Unbestritten: beide Seiten haben irgendwie Recht.
Aber das Jugendarbeitsschutzgesetz ist nicht entstanden, um irgendwelche Juristen und Politiker lediglich für einige Zeit zu beschäftigen, damit sie nicht mit der Sekretäin flirten. Und ein Arbeitgeber hat sich nun mal daran zu halten. Ich habe noch die Stimme meiner Eltern im Ohr: "Lehrjahre sind keine Herrenjahre". Da ist mit Sicherheit was dran, soll aber nicht heißen, dass ein Auszubildender klaglos alles hinzunehmen hat. Und ich behaupte mal ganz kess: Wen Überstunden und das Nichteinhalten von vorgeschriebenen Pausenzeiten die Regel werden, dann haz der Arbeitgeber sein Personal nicht richtig disponiert! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Richtig. Aber im 3. Ausbildungsjahr wird er 18 sein und dann gilt das JASG nicht mehr. Aber einem 16jährigen Anfänger gegenüber ist das nicht fair.
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![]() Mitglied seit 17.12.2008 |
ich sage doch gar nichts anderes, @UTee
Fakt ist aber, dass es heute anders ist als früher. Heute schaffen viele Auszubildende körperlich keine Handwerkliche Ausbildung mehr. Wenn ich einen 15jährigen Bewerber um einen Ausbildungsplatz im Praktikum da habe, der mir nach 2 Stunden sagt, dass er nicht mehr stehen kann, weil ihm die Beine weh tun, dann weiß ich, dass der keine 8 Stunden aushalten wird auf Dauer. Da hilft auch nicht, dass Interesse da ist oder man den angestrebten Ausbildungsberuf zuhause hobbymäßig toll findet Gruß vom Chris |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Sorry, aber ich war zu langsam. Das bezog sich auf Erwin viel weiter oben.
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![]() Mitglied seit 13.09.2005 |
Wen Überstunden und das Nichteinhalten von vorgeschriebenen Pausenzeiten die Regel werden, dann haz der Arbeitgeber sein Personal nicht richtig disponiert! Das ist unüberlegt und falsch. In dem Betrieb in dem ich arbeite ist es definitiv unmöglich das Arbeitspensum zu schaffen binnen 8 stunden und wir können nicht noch mehr Köche einstellen, wir haben schon pro 3ten Gast einen Koch. Das ist schon extrem und nochmehr ist einfach nicht zahlbar. Manchmal muss man halt Dinge aus überzeugung tun, die alternative ist weniger ambitionierte Arbeit abzuliefern. mfg amun |
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![]() Mitglied seit 23.05.2006 |
Hallo,
klar sind Lehrjahre keine Herrenjahre (mein Gott was musste ich mir den Spruch oft anhören......), aber das Jugendschutzgesetz ist nicht dafür geschaffen worden das sich irgendwelche Lehrherren damit den Hintern abputzen. Wenn es mal vorkommt das die reguläre Arbeitszeit überschritten wird, da kräht doch kein Hahn nach. Ich habe auch in meiner Lehrzeit oft genug Überstunden schieben müssen weil was wichtiges anlag. Aber das war mal und nicht jeden Tag und ständig. Ich würde das Gespräch mit dem Lehrer bzw. der Handwerkskammer suchen. Denn zumindestens ordentliche Pausen stehen einem zu.
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![]() Mitglied seit 17.12.2008 |
ich bleibe dabei:
ich würde mir wünschen, dass mein Azubi erstmal selbst zu mir kommt und mich anspricht. Ich wäre ziemlich angepisst, wenn er mir sofort mit jemandem von außerhalb des Betriebes käme, ohne versucht zu haben, mit mir ins Gespräch zu kommen und mir eine Chance zu geben, einen Mißstand zu beseitigen. So macht man sich das Leben nämlich sicher nicht leichter. Wenn *ich* als Ausbilder darauf nicht reagiere oder das abtue, ist immer noch Zeit, sich Hilfe von außen zu holen, und das sollte er dann auch tun. Gruß vom Chris |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich gebe zu, dass ich mich in der Gastronomie nicht auskenne, aber: in einem 4-Sterne- Hotel, in dem ausgebildet wird, MUSS es einen Verantwortlichen geben, der für die Ausbildung zuständig ist. DER wäre mein erster Ansprechpartner (da hat Chris sehr Recht!).
ABER: Ich würde damit auf alle Fälle warten, bis die Probezeit vorbei ist. Danach hat man auch die besseren Argumente, weil man ja versucht hat, Schritt zu halten, man sagen kann, man habe erwartet, dass es sich um Ausnahmesituationen handelte, was sich nun aber doch nicht bestätigt hätte. Und ich würde mich auf alle Fälle genau informieren, damit ich das Hintergrundwissen für solch ein Gespräch hätte. |
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![]() Mitglied seit 12.06.2010 |
omg heute war es richtig krass hab von 6.30 bis 18 Uhr gearbeitet der andere Koch der mit mir angefangen hat durfte um 17 uhr gehen hatte keine Pause als ich fragte ob ich was essen gehen kann sagte er nur nein du gehst jetzt nichts essen du bleibst hier und passt auf wen ein Essen kommt und sagst uns bescheid jo bin dann 2 Stunden in der Küche gestanden und hab Däumchen gedreht als sie dann wieder gekommen sind hat er einfach alles weg geh räumt und meinte jetzt kann ich gehen
und wen ich so den Tag durch gehe bin ich die meiste zeit nur rumgestanden hab vielleicht 5 von 12 Stunden gearbeitet bin schon am überlegen ob ich nicht die lehrstelle wechsel bin eh erst seid 1 August da und bei meinem Kumpel in einer Großküche ist noch eine Lehrstelle frei er muss zb nur von 8-15 Uhr arbeiten meint ihr man kann da einfach so Kündigen und die Lehrstelle wechseln ? |
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![]() Mitglied seit 11.03.2010 |
Hallo erstmal ^^
Wie viele schon sagten, die Ausbildungszeit ist kein Zuckerschlecken. Es ist aber nichts desto trotz richtig das bei einer dauerhaften Überschreitung dieser Art das Gesetz stark überspannt wird. Natürlich muss man in seiner Ausbildung gerade im Gastronimiegwerbe mit außerordentlichen Arbeitszeiten leben, denn die Gäste gehen nun mal nicht um Punkt 20Uhr nach Hause um die Tagesschau noch zu sehen. Am Besten informierst du dich erstmal in deinen Schulbüchern (Das Jugendarbeitsschutzgesetz wird i.d.R. im ersten Schuljahr durchgenommen und es sollte ein entsprechendes Kapitel zu finden sein, ansonsten findest du auch einen Auszug im Internet) oder bei einem Lehrer. Lass dir die gesetzlichen Bestimmungen erklären und schaue dann, in wie weit sie überschritten werden. Vielleicht befindet sich in deinem Ausbildungsbetrieb ein ehemaliger Azubi der übernommen wurde? Frag mal dezent nach wie seine Ausbildung war. Sag aber nicht direkt das dir die Ausbilgungszeiten nicht schmecken. Es wird nämlich sehr viel und gerne unter Mitarbeitern getratscht. Du bist seit etwa 2 Wochen in dem Betrieb nehme ich an? Dann warte ersteinmal 1 oder 2 Monate ab und sieh, ob es nicht nur eine Ausnahme ist, das es so viel mehr Arbeit ist (Saisonal bedingt, es waren ja auch in vielen Bundesländern Einschulungen in letzter Zeit, bzw im Sommer wird viel geheiratet etc). Die Arbeitszeit von (bei mir waren es zB 163Stunden im Monat) werden auf 12 Monate gerechnet, sprich im Durchschnitt. Den einen Monat arbeitest du dann 10Stunden mahr als vertraglich Vereinbart, und den anderen Monat 10Stunden weniger. Ich würde ersteinmal abwarten wie sich das entwickelt. Sollte sich keine geeignete Regelung einfinden, dann nach der Probezeit zu deiner zuständigen Kammer gehen. Die gehen dann für/mit dich/dir zum Ausbidlungsbetrieb und sprechen mit deinem Ausbilder. Aber denke dran, Arbeitszeit nach Plan, gibt es nicht, vor allem in der Gastronomie. Gewisse Zugeständnisse wirst du machen müssen um eine Ausbildung mit angenehmen Arbeitsklima machen zu können. LG kleines_kaeuzchen |
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![]() Mitglied seit 11.03.2010 |
@Dennis,
Dann bewirb dich erst und kündige nachdem du deinen neuen Vertrag unterschrieben hast. Da du noch in der Probezeit bist kannst du theoretisch sagen "Tschüss Leute ab Morgen komm ich nicht mehr". LG kleines_kaeuzchen |
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![]() Mitglied seit 13.09.2005 |
Geh in die Großküche, da wirds dir besser gefallen.
lg amun |
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![]() Mitglied seit 17.12.2008 |
@Dennis,
nach deinem Bericht bin ich Amuns Meinung. Frag in der Großküche, in der dein Kumpel schon ist, nach, ob die dich noch dazu nehmen würden. Es macht nicht den Eindruck, als hättest du den Biss, in der Küche, in der du jetzt bist, durchzuhalten bis zum Schluss. Viel Glück Gruß vom Chris |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
grundsätzlich meine ich, wer einen jungen Burschen mit 16 Lenze so behandelt, dem sollte die Ausbildungsbefugnis entzogen werden - traditionell ausgeübte und gutgeheissene Ausbeutung und Mißhandlung Untergebener hin oder her! Ich glaube nämlich nicht daran, dass sowas für eine gute Ausbildung notwendig ist. Nach meinem Verständniss werden aus Sklaven nur in den seltensten Fällen gute bis hervorragende Mitarbeiter! In diesem speziellen Fall würde ich auch zu einem Ausbildungsbetriebswechsel plädieren und in diesem Zusammenhand diese Mißstände bei den zuständigen Behörden nachweislich bekannt machen (klar ich weiss, dass diese bekannt sind und stillschweigend toleriert werden gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 13.09.2005 |
ach gwex jetzt übertreib aber nicht ;). Wenn er erst ein paar Wochen da ist, kann man ihm noch nicht das Kochen beigebracht haben und wenn es den anderen hilft wenn er auf Bestellungen wartet find ich das FÜR DEN ABSOLUTEN ANFANG ok. Sie werden ihm bestimmt noch alles zeigen. Zudem ist er kein "Sklave", solang die anderen ebensolang arbeiten. Ich hab es in meiner Ausbildung gehasst wenn ich eher gehen durfte, weil ich ja nur Azubi bin. Man will doch zum Team dazugehören und keine Sonderbehandlungen bekommen.
Aber obwohl ich denke dass es überhaupt nicht schlimmer ist als sonstwo, bin ich bei dir weiterhin dafür dass du den Ausbildungsbetrieb wechselst, denn sowas tut man sich nur an wenn man voll dahintersteht. amun |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
davon, dass er noch nicht so richtig in den Arbeitsablauf integriert ist rede ich doch gar nicht. Ich habe es in meinem Beruf nur allzu oft erlebt, dass Arbeitgeber ihre Stiften ausschließlich als Billigkräfte verstehen und auch so einsetzen - nein, noch viel schlimmer. Es ist mir sogar (als Angestellter, der u. a. die Ausbildung zu verantworten hatte) definitiv untersagt worden, die Stiften für qualifizierte Arbeiten einzusetzen, unter Androhung von Konsequenzen für meine Person! Die Konsequenzen habe natürlich ich gezogen! Ich habe auch mit eigenem Augen und Ohren in Restoküchen so allerhand mitbekommen was ich weder selbst erduldet hätt, noch was ich anderen wünschen würde - und das in ansonsten absoluten Topbetrieben. Ich finde diese Maso-Macho-Art der Köche einfach nicht in Ordnung, denn ich weiss, dass es auch völlig anders geht. Es stände imho dem ganzen Berufszweig sehr gut zu Gesicht, wenn er diese "du-musst-durch-die-Hölle-gehen-um-ein-guter-Koch-zu-werden" hinter sich lasen könnte, denn dieses Denken ist einfach nur antiqiert und dumm. gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 17.12.2008 |
@gwexhauskoch:
da sachste wahr. Gruß vom Chris |
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![]() Mitglied seit 13.09.2005 |
... dann war ich wohl immer in den falschen Betrieben |
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![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
"du-musst-durch-die-Hölle-gehen-um-ein-guter-Koch-zu-werden"
oh, wie gut kenn ich diese Zeiten Trotz alle dem - ich möchte diese Zeit nicht missen, die Küche ist gemeinsam durch dick und dünn gegangen und hat zusammengehalten ... leider vermisse ich dieses heute immer mehr! Jeder guckt doch nur noch, dass er nicht zu viel schaffen muss. Und mit den jungen Azubis (unter 18) ist es doch durch das JASchG auch nicht ganz einfach: - zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn mind. 12 Std. Pause - mind. 2 Wochenenden im Monat arbeitsfrei - mind. 60 Minuten Pause bei mehr als 6 Stunden Arbeit Seit mir aber nicht böse, manchmal lassen sich diese Auflagen einfach nicht erfüllen. Der Gast ist und bleibt der König und bestimmt damit über unsere Arbeitszeiten. Der Gast mag frühstücken, zu Mittag und zu Abend essen. Und das heißt nun oftmals Teilzeit. Besonders in der Saison. @dennis16: Wo schaffts du? Um was für einen Betrieb handelt es sich? Restaurant oder Hotel? LG Anky |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
ich habe doch nicht gegen viel und anstrengende Arbeit geschrieben! Ich kenne auch keinen 8 -Stunden-Job. In vielen Berufen gibt es so was, auch in meinem - das würde sich vielleicht (nein ganz sicher) so mancher Koch in seine Küche zurück wünschen. Nein - es geht darum ob es sein darf, das Untergebene - und da sind wir uns wohl einig, die Stiften sind da auf der untersten Ebene angesiedelt - so unfair, ausbeuterisch und auch gesundheitsgefährdent behandelt werden dürfen! Erwachsene Leutz, die sich den Job selbst aussuchen können sind eine völlig andere Baustelle. Wer seine Mitarbeiter terrorisiert ist entweder zu blöd oder/und zu faul, diese auf andere Art zu motivieren! gwexhauskoch PS gegen einen gepflegten Verbaleinlauf habe ich weder auf der einen Seite noch auf der anderen jemals was dagegen gehabt, sofern er berechtigt war |
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![]() Mitglied seit 17.12.2008 |
Mir geht es recht ähnlich wie dem gwexhauskoch.
8 Stunden-Arbeitstage habe ich nie. Die ersten 8-12 Stunden am Tag arbeite ich körperlich, die nächsten 2-4 dann im Sitzen mit dem Kopf. Meine Azubis werden nicht in Watte gepackt, und auch nicht in den Schlaf gestreichelt. Sie müssen von Anfang an mit ran, denn sie lernen bei mir von der Pike auf. Aber sie kriegen ihre Pause, sie haben so pünktlich als möglich Feierabend, sie bekommen die ihnen zustehende Zeit, während der Arbeitszeit ihr Ausbildungsnachweisheft zu führen, und ich nehme mir die Zeit, das auch zu überprüfen und anzuleiten. Ich sehe durchaus körperliche und auch geistige Grenzen, was ein 16jähriger einfach noch nicht, oder kaum, packen kann, und das weise ich ihm auch nicht an. Wenn er 18 ist und ein paar Muskeln mehr entwickelt hat, sieht das schon anders aus. Wenn es hektisch ist, ist auch bei mir nicht immer ein "Würdest/Könntest du bitte [...]" drin, und manchmal reicht es auch nicht für ein "Danke schön", wenn man mir was anreicht. Davon hängt auch die Seligkeit nicht ab. Was nicht sein muss, ist, das man dem Azubi das Gefühl gibt, dass er der Depp ist, den man sinnlos trietzt. Das alle Frühstück oder Mittag machen können, nur die Auszubildenden nicht, kann nicht angehen. Ich selbst habe nicht die Erfahrung gemacht, dass schlecht-behandelt-werden besonders zusammen schweissen würde. Während meiner Ausbildung habe ich jedem Feierabend entgegen gefiebert, und ich war jeden Abend am überlegen, die Brocken hinzuschmeissen. Ja, ich habe mich durchgebissen, aber dieses verklärte "Damals war alles viel besser!" kann ich dabei überhaupt nicht sehen. Ich sehe meine Azubis viel lieber gerne zur Arbeit kommen. Wenn ich denen was zeige, was sie dann selbstständig machen und schaffen, dann sind die auch stolz auf sich, und ein Lob schadet ihnen kein bisschen. Das heißt nicht, das es bei mir nicht die gepflegen Verbaleinläufe geben würde, die gwexhauskoch angesprochen hat, und wenn ich sehe, das vermeidbarer Mist produziert wird, dann kann ich verdammt laut werden. Aber dies gehört nicht zur Tagesordnung und ist, wenn es vorkommt, auch begründet, und das wissen sowohl die Gesellen als auch die Azubis sehr schnell. Genauso schnell wissen sie aber auch, wie sie damit umzugehen haben. Man muss niemanden im Genick packen und kleindrücken, damit der sich Mühe gibt, und man muss ihm auch nicht Dreck zu fressen geben, damit er sich unterordnet, und man muss ihn auch nicht als den letzten Dreck behandeln. Trotzdem scheint es in vielen Berufszweigen einfach nicht rauszukriegen zu sein, dass wer selbst durch eine harte Schule gegangen ist, wenig Verständnis aufbringt, warum es ein anderer besser haben sollte, und ihm fast schon zwanghaft den Fuß ins Genick stellen muss. Schade eigentlich, denn wer anständig behandelt wird, lernt auch nicht weniger oder schlechter! Gruß vom Chris |
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Henglein
Rama Cremefine

































