Ausbildung als Koch - unsicher
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![]() Mitglied seit 10.05.2010 |
Es geht um folgendes und zwar interessiere ich mich nun seit etwa einem Jahr für's Kochen, d.h. ich koche jeden Tag (wenn es die Zeit zulässt) einmal Mittag- und einmal Abendessen. Ich mag es sehr gerne zu kochen, keine Frage! Mittlerweile dürfte das sogar mein "Haupthobby" sein. Wie ich da drauf gekommen bin? Nun, meine Mutter in allen Ehren, kocht wirklich schlecht (wenn man Fertigsoßen à la Maggi kochen nennen kann, woraus sie aber auch keinen Hehl macht) und ich esse gerne gutes, wer nicht? Da habe ich mich mal im Internet schlau gemacht und zum ersten mal richtig selber gekocht und voila, das erste selbst gekochte Gericht (Gulasch Nun, ende Juli letztes Jahr (wurde gerade auch 18 Jahre alt) habe ich meinen Realschulabschluss (Wahlpflichtfach IIIa Französisch) mit 1,9 gemacht (Bayern). Zu diesem Zeitpunkt war ich noch nicht so sehr mit der Materie des Kochens vertraut - ich dachte einfach das ist eine vorübergehende Sache, die mir eben just in dem Moment gefiel. Deswegen habe ich mich zu dem Zeitpunkt entschieden erstmals die Fachoberschule zu machen. Was sich leider als großer Fehler herausstellt. Mir gefällt der Wirtschaftszweig in keinster Weise und ich muss mich förmlich dazu zwingen. Deswegen überlege ich nun schon seit geraumer Zeit ob ich nfür das nächste Jahr nicht lieber eine Lehrstelle suchen sollte um eine Ausbildung zu beginnen. Und somit sind wir bei meinen Problem, meine Leidenschaft ist wohl mittlerweile das Kochen - doch von der Ausbildung und dem Beruf Koch hört man wirklich nicht viel gutes. Auch meine Eltern halten nicht allzu viel von der Idee. Somit hört man einfach das übliche, als Koch wird man mies bezahlt, man hat schlechte Arbeitszeiten, massig Überstunden, welche nichtmal bezahlt werden, der Umgangston in der Küche ist sehr rau und im Allgemeinen soll dieser Beruf richtig auf die Knochen gehen. Das sind alles Punkte die ihre Berechtigung haben und an denen sicher etwas wahres dran ist. So würde man es als normaldenkender Mensch ( Gruß Sebastian |
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![]() Mitglied seit 18.10.2009 |
Grundvoraussetzung ist in erster Linie die Liebe und der Spaß am Kochen, die du ja Scheinbar hast.
Ein gewisses maß an Stressresistenz und ein dickes Fell gehören aber auch dazu, wenn du keine Probleme damit hast mal als "Blöder Hund" oder "Idiot" angeschnautzt zu werden, ist es auch nicht so wild. Wobei in anderen Berufen sicher auch mal kräftig geschimpft wird. In der Küche gibt`s nun mal öfter Stressige Situationen und da hat keiner Zeit sich seine Wortwahl vorher zu überlegen. Natürlich ist die Bezahlung, gemessen an der Arbeitszeit, dem Stress und den Überstunden nicht gerade Berauschend, aber man sollte den Beruf vielleicht nicht nur als Arbeit sehen. Zudem muß man noch bedenken, das man jeden Tag ordentlich was zu Futtern bekommt und Getränke (Alkoholische natürlich erst nach Feierabend) in der Regel frei sind. Sicher ist das ganze natürlich auch Abhängig in welchem Betrieb man Arbeitet, daher immer vorher ein Praktikum machen, um zu sehen wie das Klima so ist. Ich Persönlich finde den Beruf sehr Spannend, weil er einfach nie Langweilig wird und nach einem wirklich Stressigen Tag - wenn alles Prima gelaufen ist - die Glückshormone nur so am Tanzen sind. Alles in allem ist der Beruf nichts für Weicheier aber auch nicht so schlimm wie viele Denken ____________________________________________________________________ Gruß vom Küchenpunk! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Küchenpunk hat es auf den Punkt gebracht.
Ich rate Dir, Dich über die möglichen Ausbildungsbetriebe genau zu informieren, und bei denen, bei denen Du den Eindruck hast, dass Du eine vernünftige Ausbildung bekommst, zuerst mal nach einem Praktikum anzufragen. Dabei gewinnst Du erste Praxiserfahrung und wer weiß, wie Du nach dem Praktikum denkst. Wenn Du Dich vernünftig anstellst, bietet man Dir vielleicht gleich eine Lehrstelle an. Allerdings: Wirtschaftslehre und andere theoretische Fächer bist Du dann immer noch nicht los weder in der Schule noch im Berufsalltag: Betriebswirtschaft, Kalkulation, Buchhaltung, Lagermanagement, Personalsachen, Marketing, Hygiene etc. etc. Der Beruf des Kochs umfasst nicht nur Kochen. Und professionell Kochen funktioniert vollkommen anders als zu Hause, da steckt eine ganz andere Organisation und Technik dahinter (OK, Wasser kocht auch in der Profiküche erst bei 100°C lg susa ________________________________________________________________________ Experience is simply the name we give our mistakes. (Oscar Wilde) |
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![]() Mitglied seit 10.05.2010 |
Danke euch!
Habe nun eine Woche als Kochprakikant hinter mir und eine Woche als Hauswirtschafterpraktikant. Und ich muss sagen, zweiteres sagt mir mehr zu. Habe hier auch schon eine feste Ausbildungsstelle im Krankenhaus vor Ort. Auch wenn dieser Beruf eine Frauendomäne ist. ;) |
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