Anruf von Job-Scout! Wie reagieren?
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![]() Mitglied seit 18.09.2007 |
Aber was passenderes hab ich nicht gefunden. Zum Thema: Hatte Heute auf der Arbeit einen Anruf von einem Job-Scout. Aus heiterem Himmel. Hätte nie gedacht, dass ich so "wichtig" bin, dass man mich anruft und versucht abzuwerben... Hatte echt nicht die Zeit und Möglichkeit zu sprechen gehabt. Bekomme nächste Woche nochmal einen Anruf... Profil passt annähernd. Hatte eigentlich nicht vorgehabt, so schnell zu wechseln. Aber mehr Geld wäre natürlich super... Daher meine Frage: Wie reagiert man den jetzt möglichst professionell? Gibt man seine private Handy-Nummer raus? Ich kann ja im Office nicht frei sprechen? Wann erfährt man wer der Auftraggeber ist, oder müsste ich das anhand der Eckdaten selbst erraten? Mit wem verhandelt man über was? Wie läuft das jetzt ab? Eine etwas ratlose Alice |
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![]() Mitglied seit 18.09.2007 |
Achso,
schiebe mich, wer immer mich schieben möchte. Ich weiß wirklich nicht, wo diese Frage hingehört. |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - ganz ehrlich, da wäre ich vorsichtig, sehr vorsichtig!
Wer weiß, ob dir da nicht dein Boss mal auf den Zahn fühlen will...................... Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 18.09.2007 |
Hallo Bernd!
Definitiv nicht! Eher macht er sich Sorgen darum, dass ich schwanger sein könnte... Aber schlafende Hunde wecken? Nein... LG Alice |
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![]() Mitglied seit 08.06.2004 |
Hi Alice,
private Nummer rausgeben, nicht in der jetzigen Firma drüber sprechen. Du weißt schon was über die Profilanforderungen? Versuche noch mehr rauszufinden. Dann vorsichtig abklopfen, wer der Auftraggeber ist, evtl wirst Du das auch im zweiten Gespräch erfahren. NIEMALS fragen wie der Headhunter auf Dich gekommen ist! Ruhig auch mit dem Berater treffen, entspannt und souverän bleiben, Du bist zu nichts verpflichtet und der Kontakt kann auch in ein paar Jahren interessant sein, wenn Du jetzt nicht wechseln möchtest. Dann genau überlegen, ob der Wechsel lohnt, mehr Geld kann ganz oft auch höheres Risiko und mehr Stress heißen. Auch Betriebsklima und Jobperspektiven sind wichtig. Möglicherweise kommt auch eine gute Verhandlungsposition beim jetzigen AG dabei raus. Es kam auch schon vor, dass man gute Mitarbeiter beim Wettbewerb abgeworben hat, um sie "kalt zu stellen". Muss aber nicht sein. Alles Gute Angelika |
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![]() Mitglied seit 23.10.2008 |
Hallo Alice,
das ist doch prima! Auch wenn es am Ende nichts werden sollte - Marktchancen testen ist immer gut. Du bleibst dann dort auch in der "Kartei" und kannst den Kontakt bei Bedarf aktivieren - das kann nie schaden. Der wird Dir bei Interesse deinerseits vermutlich ein Stellen-/Kandidatenprofill übersenden. Wenn Du dann immer noch Interesse hast, kannst Du dann Deine Bewerbung (meist eher formlos) übersenden, ansonsten sagst Du ab ("kein Interesse" reicht). Dann wird er ggf ein vertieftes Interview mit Dir führen, und ggf wird er Dich auswählen, um Dich seinem Auftraggeber als Kandidatin vorzustellen. Zu bedenken ist, dass er vermutlich seinem Auftraggeber gegenüber den Projektstand dokumentiert und somit auch die Namen und derzeitigen Arbeitgeber der Kandidaten mitteilt. Ein allgemeiner Tipp: Sei vorsichtig mit Geschäftsinterna Deines jetzigen Arbeitgebers. Es kommt überhaupt nicht gut an, wenn Du zu freizügig über den jetzigen Job und Arbeitgeber plauderst. Klingt eigentlich selbstverständlich, aber mein Schwager, der einige Jahre als headhunter gearbeitet hat, berichtete immer wieder, man glaube gar nicht, wie viele sich dazu hinreißen ließen... Könnte daran liegen, dass man recht schnell zu dem headhunter ein vermeintlich vertrauliches Verhältnis aufbaut, weil der einen ja echt umwirbt. Wie es auch ausgeht - viel Erfolg! Grüße Limo |
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![]() Mitglied seit 18.09.2007 |
Herzlichen Dank!
Jetzt weiß ich wie ich mich verhalten kann. Werd erstmal Handy-Nummer weitergeben. Dann nach dem "Stellen-/Kandidatenprofil" fragen und mir an meine private Mail senden lassen. Danke für den Hinweis: Ungefähr war meine Planung... In ein paar Jahren, wenn sich mein privates Umfeld ein wenig geändert hat, wollte ich eigentlich meinen Marktwert checken. Daher war es mir wichtig, jetzt auch möglichst souverän aufzutreten... Danke! LG Alice |
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![]() Mitglied seit 16.11.2002 |
Frage am Rande: warum soll man eigentlich nicht fragen, wie der hh auf einen gekommen ist ?
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![]() Mitglied seit 08.06.2004 |
Hallo Pavot,
erstmal weil man damit sich selbst und seine Qualitäten in Frage stellt, wenn man gut ist, dann ist es doch nur klar, dass man sich einen Namen gemacht hat. Jemand der an sich selbst zweifelt, ist kein attraktiver, selbstbewusster, beim Kunden überzeugender Kandidat. Und dann, weil keiner gerne verrät, wie er seine Vorauswahl trifft, er seine "Informanten" nicht preisgeben möchte, ist halt ein diskretes Geschäft das auf teilweise langjährigen vertrauensvollen Kontakten beruht. Du würdest ja auch sonst niemanden nach Betriebsgeheimnissen fragen oder? LG Angelika |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
"und dann, weil keiner gerne verrät, wie er seine Vorauswahl trifft"
die "Vorauswahl" ist viel weniger personenbezogen, als man sich das meistens so vorstellt - die Job-Scouts suchen nach bestimmten Profilen, sie klappern telefonisch die für sie interessanten Firmenn nach den für sie interessanten Positionen ab, erfahren über die Telefonzentrale wer genau diesen Job in dieser Fa macht - und rufen an - in der Regel haben sie keine Ahnung, wen sie da in der Leitung haben - weshalb dann auch erst mal mit ein paar ersten Fragen abgeklärt wird, ob das Profil wirklich passt... es wäre daher eher peinlich, mit stolzgeschwellter Brust zu fragen "nun verraten sie mir doch endlich , WER mich empfohlen hat" - weils oft nämlich - niemand ist - sie oben... es ist trotzdem ne schöne Bestätigung, so kontaktiert zu werden - das heisst nämlich, dass das persönliche Berufsprofil so gefragt ist, dass Unternehmen gezielt danach suchen - das ist doch wunderbar...ob sich dann konkret daraus neue Perspektiven ergeben ist dann die andere Frage - aber auf jeden Fall ists immer angenehmer und besser fürs Selbstbewusstsein, wenn man quasi "abgeholt" wird statt den Jobs hinterherzuhecheln - |
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![]() Mitglied seit 09.04.2006 |
Moin,
Also ich habe mir ehrlich gesagt auch die selbe Frage wie 'pavot' gestellt... Es gibt meines Erachtens keinen vernünftigen Grund DIESE Frage dem Headhunter NICHT zu stellen! Seinen eigenen Skill in Frage zu stellen Entweder ich kann was (kenne aber durchwegs meine Grenzen!) - oder ich lass es eben. Lass dir jedenfalls die (zukünftige) Firma nennen Alice & klopf die im Web mal vorsichtshalber auf Herz & Nieren ab. Kannst eigentlich nur gewinnen behaupte ich mal so am Rande Gruß vom Swot |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
wenn du auf ne persönliche Empfehlung hin kontaktiert wirst erfährst du das ohnehin meist im Laufe der Gespräche, swotlab - ansonsten sitzt du eben in der richtigen Firma auf dem richtigen Posten und wurdest per "Abklappern" gefunden...Frage erübrigt sich also...
ich denke mal, dass man sich durch die beiläufige Frage irgendwann im Laufe der fortschreitenden Gespräche nix verbaut - aber direkt hektisch am Anfang danach zu fragen - heisst weniger, dass man sich selbst unterschätzt (mal ehrlich: wieviele solcher Anrufe kriegt man denn ? dass man das aufregend findet wissen die Agenturen sehr wohl... völlig blasiert so zu tun, als erhielte man täglich solche Anrufe...finde ich aber kontraproduktiver - da finde ich ne natürliche Reaktion & Erstaunen über den Anruf immer noch besser - wenn Jemand weiss, dass man sich über so nen Kontakt auch freuen kann, dann doch die Agenturen selbst - |
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![]() Mitglied seit 09.04.2006 |
Grisou, ich stimme mit dir überein, also nichts mit "hektischen Anfragen"
Arbeite seit 2003 ebenfalls mit solchen Agenturen zusammen, da man gute - nein sehr gute Leute einfach nicht auf der Straße findet, und DAS seit geraumer Zeit so. vG von mir |
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![]() Mitglied seit 18.09.2007 |
N' Abend!
Kurze Rückmeldung von mir, damit der Thread nicht so im luftleeren Raum stehen bleibt... Also, ich gehe vom "Abklappern" aus... Und das in der Telefonzentrale mein Name fiel, war purer Zufall. Habe bislang auch noch keinen weiteren Anruf erhalten. Eigentlich schade, da ich jetzt wüßte, wie ich damit umzugehen habe... Hätte nicht danach gefragt, wer mich empfohlen hat. Sondern ziemlich schnell, ziemlich platt nach dem Auftaggeber... Bin mir aber ziemlich sicher, den Auftraggeber heraus gefunden zu haben. So groß ist unsere Branche nicht, dass ich nicht was mit den Eckdaten anzufangen wüßte. Der ist eigentlich sehr interessant, daher wäre es auch nicht "unspannend" gewesen, weitere Infos z.B. Gehalt usw. zu erfahren... Nun gut, die Sache ist für mich eh durch, da ich in dem gewünschten Profil einfach zu wenig Praxiserfahrung gesammelt habe um den Posten souverän allein zu meistern. Das weiß aber niemand Externes... Vielen lieben Dank für eure schnellen Antworten... P.S. Schade, dass es hier kein edit gibt. Der Flüchtigkeitsfehler in der Überschrift macht mich wahnsinnig! |
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