Für Bewerbung persönlich vorbeigehen?
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![]() Mitglied seit 20.04.2009 |
ich brauche mal Euren Rat. Vielleicht gibt es hier die/den eine(n) oder andere(n), die/der sich mit solchen Sachen ein wenig auskennt. Zur Vorgeschichte: Mein Sohn macht eine Ausbildung zum Restaurantfachmann, 1. Lehrjahr, also gerade erst angefangen. Nach anfänglicher Euphorie stellt sich jetzt immer mehr heraus, das der Ausbildungsbetrieb wohl nicht das Wahre ist. Für meinen Sohn steht fest, dass er dort auf keinen Fall weiter arbeiten will und hat auch schon auf den Internetseiten der Arbeitsagentur nachgeschaut, welche Betriebe Lehrlinge suchen. Ein Betrieb, der für ihn sehr interessant wäre, sucht für September 2010 einen Lehrling und bittet um eine schriftliche Bewerbung ( wie die meisten). Das Naheliegendste wäre jetzt, dort anzurufen und zu fragen, ob eine Einstellung auch schon zum 1.2. möglich ist. Nur am Telefon ist er einer von vielen Interessenten. Ich habe schon überlegt, ob es sinnvoll wäre, einfach mit allen Unterlagen vorbeizugehen und sich gleich persönlich vorzustellen. Das Problem ist dann, ob gerade jemand da ist und auch Zeit hat. Oder würden die ihn sofort abwimmeln und auf die schriftliche Bewerbung verweisen? Meine Frage ist einfach, wie würdet Ihr in dem Fall vorgehen? Ich habe keine Ahnung mangels eigener Erfahrung. LG Marie |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
die Frage ob auch schon zum 02.12 eine Lehrstelle frei ist (was ich bei der Entfernung zum gesuchten Datum Sept. 2010 für nen kleinen Fünfer im Lotto halte) würde ich telefonisch stellen - falls ja danach Bewrbung wie in der Annonce gewünscht schriftlich abschicken...
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
das Datum war 1.2. - hab ich richtig gelesen, aber falsch geschrieben - Entschuldigung..
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
In kleineren familiären Betrieben wird es manchmal gerne gesehen, wenn jemand persönlich vorbeikommt. Andere Betriebe wiederum halten das für unprofessionell. Aber leider weiß man das immer erst hinterher. Anrufen und fragen, ob man die Unterlagen auch persönlich vorbeibringen kann und wann dafür der beste Zeitpunkt ist, kostet nichts.
In der Bewerbung würde ich eher positiv formulieren, dass der Sohn auch schon zu einem früheren Zeitpunkt zur Verfügung stehen kann, ggf. auch bis zum 01.09.10 als Aushilfe, um in den Betrieb reinzuschnuppern. Vielleicht macht ihn das für den Betrieb interessant. ________________________________________________________________________ Dem Produkt biochemischer Prozesse, bei dem aus der Vitis vinefera Glykose und Kohlehydrate zu Ethanol abgebaut werden, wohnt Übereinstimmungs- bzw. Angleichungsbeziehung zwischen dem Wissen eines erkennenden Subjekts und dem Seienden inne. |
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![]() Mitglied seit 04.04.2005 |
Hallo,
das macht sich immer gut. Zum einen sehen sie, dass er engagiert ist, weil er sich extra auf den Weg macht und außerdem können sie ihn gleich persönlich kennen lernen lg morgaine |
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![]() Mitglied seit 18.08.2005 |
hallo marie,
ich würd es auch wie susa handhaben. wie will das denn dein großer mit seinem jetzigen betrieb regeln? hat er noch probezeit, sollte das kein problem sein. ist die allerdings schon überstanden, ist das nicht so einfach die lehrstelle zu wechseln. steht denn in seiner bewerbung etwas von seiner begonnenen ausbildung? oder will er noch einmal bei 0 anfangen? mfg livingxo |
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![]() Mitglied seit 20.04.2009 |
Hallo, und danke für Eure Antworten.
Es ist halt ein wenig kompliziert. Ich habe auch grundsätzlich kein Problem, anzurufen und zu fragen, so wie susa es formuliert hat. Nur Sohnemann ist ein spezieller Fall. Er hat bereits eine schillernde Schulkarriere hinter sich mit entsprechenden Noten. D. h., im Grunde muss er sich persönlich vorstellen, weil bei rein schriftlichen Bewerbungen bin ich mir nicht sicher, ob er durchs Raster fällt. Er hat aber in der Gastronomie seinen Beruf und - es hört sich vielleicht doof an - seine Berufung gefunden. Er hat vor seiner Lehre in einer Bar gejobbt und musste den Laden auch schon mal ganz alleine führen. Er kann also arbeiten und tut es auch gerne. Aber wie gesagt, er muss persönlich auftreten, sonst entscheidet sich wohl jeder Personaler für jemand anderen. @livingxo: er macht gerade eine Lehre (s. o.), Probezeit ist vorbei, ihm fiel es eine Woche später ein, das man wechseln könnte! Ich sehe da aber weniger ein Problem. Bei seine jetztigen Betrieb wird er nicht ausgebildet, sondern als billige Arbeitskraft eingesetzt, wie alle anderen Azubis auch. Und in dem Laden rumort es auch ziemlich. Welche Probleme gäbe es denn, wenn man die Lehrstelle wechselt? Mir ging es einfach darum zu erfahren, auch weil mir einfach die persönliche Erfahrung fehlt, ob es unvorteilhaft rüberkommt, wenn man quasi gleich mit seiner Bewerbung auf der Matte steht. Der neue Betrieb wäre zwar ein Hotel/Restaurant, aber wir sind absolut keine Großstadt. Wir bringen gerade seine Unterlagen auf den neuesten Stand und dann soll er dort mal anrufen und fragen, ob er seine Unterlagen persönlich vorbeibringen kann. Jedenfalls danke Euch allen LG Marie |
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![]() Mitglied seit 18.11.2009 |
hallo
also ich halte es bei bewerbungen meist so das ich erwarte das sich potentielle bewerber persönlich bei mir bewerben. um wie gesagt bereits im vorfeld zu klären ob sie willig sind sich die mühe zu machen um den betrieb aufzusuchen. dennoch ist eine vorherige kurze tel. anfrage ratsam in manchen betrieben. |
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![]() Mitglied seit 25.05.2004 |
Moin
wurde ja schon soweit alles gesagt, aber wie wäre es wenn ER anruft und nicht Mama Meine Schwester hat auch den Betrieb gewechselt in der Lehre, aus ähnlichen Gründen wie dein Sohn. Hat dort nicht viel gelernt und das Klima war eher frostig. Persönlich vorbei gehen und ein Probearbeiten anbieten kann nicht schaden LG oenekloen |
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