2 Klassen Ausbildung für Köche
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![]() Mitglied seit 10.10.2008 |
mein Name ist André und ich koche schon seit einigen Jahren beruflich. Mittlerweile bin ich oft selbst auf der Suche nach Fachkräften und teilweise sehr enttäuscht über die schlechte Ausbildung und das Know How sowie die fehlende Belastbarkeit der Bewerber. Aber das soll kein Jammer Thread werden. Ich habe in einem Sterneladen gelernt. Mein Souschef sagte immer das der Beruf Koch gesplittet werden sollte in Gehobene Gastronomie und na ja .... das Wort was er benutzt hat sag ich lieber nicht.... sagen wir mal normal Gastronomie. Da alleine von der Aufteilung der Posten wie Patisserie und Possionier ja in herkömmlichen Häusern gar nicht existieren. Ich hab das lange für Quatsch gehalten weil ich in vielen gutbürgerlichen Häusern auch viel lernen konnte. Aber mittlerweile annonciere ich auch einen Souschef in der Zeitung wenn ich einen Koch suche weil da einfach mehr qualifizierte Köche drunter sind. Wenn ich einen Koch suche meldet sich echt alles, auch wenn ich ausdrücklich schreibe Umgang mit frischen Produkten.......da kommen Leute zum Probeschaffen...mein Gott. Ich wollte das mal so in den Raum stellen und mal hören wie Ihr so darüber denkt. Sollte man in Anbetracht der steigenden Anzahl von Fertigprodukten in den Küchen ( die teilweise durchaus berechtigt sind) noch eine höherwertige Ausbildung zum Koch anbieten damit man bei der Personalsuche besser unterscheiden kann? Es grüsst André |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
soll das zu einer Ausbildung: a) Sternekoch b) guter Koch c) Convenienskoch d) Brutzler bei McD e) Currywursterwärmer ................... werden?! So ein Schmarrn - bilde selber aus, bzw. zeig arbeitswilligen Nachwuchsköchen, die bisher nicht die Chance dazu hatten wie es geht! gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 03.04.2007 |
LG Ciperine |
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![]() Mitglied seit 10.10.2008 |
Nein so wars gar nicht gemeint.
Und auch nicht abwertend. Nur das man vielleicht eine Möglichkeit hat sich unabhängig von den Betrieben in denen man gerade arbeitet weiter zu qualifizieren und spezialisieren. |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo,
qualifizieren kann ein Jungkoch sich durch die Arbeit in vielen möglichst guten Häusern! Wenn du solchen Köchen, die nicht das Glück hatten in guten Häusern zu lernen, diese Möglichkeit zur Qualifikation verweigerst, ist dies für mich nur arrogant. Lernbegierige junge Leute kannst du doch mit deinem Können begeistern und motivieren. Schlechtes Personal muss man als Chef schon selbst erkennen, da ist ein Negativstempel denkbar ungeeignet. gwexhauskoch |
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![]() Mitglied seit 03.12.2003 |
Hi!
Naja, gwex, es macht viel Arbeit und kostet auch Geld (Verwaltung, usw.), wenn man alle Bewerber austesten will und nach einiger Zeit feststellt, dass das Vorurteil bestätigt wird. Es macht wirklich keinen Spaß, wenn man einen unausgebildeten Koch vor sich hat. Eine Freude ist es aber, wenn man jemanden findet, der sich bemüht, zu lernen! Letzteres ist mittlerweile selten geworden! Gruß Die Welt gehört dem, der sie genießt. Giacomo Leopardi |
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![]() Mitglied seit 10.10.2008 |
Hmmm,
ich dachte ich hatte klargestellt das es keine negative Abstempelung sein sollte. Allerdings haben Köche sehr unterschiedliche Voraussetzung in den Betrieben. Ich hatte mal einen der hat Pasta nicht gekocht sondern in warmen Wasser ziehen gelassen .... ich meine der hats halt so gelernt. Aber ich merke oft das Köche mit eigentlich "alltäglichen" Tätigkeiten wie das filetieren verschiedener Fische oder Auslösen von Kleingefügel wie Wachtel und Tauben ( Achtung Beispiel) echte Probleme haben. Nun wenn der Chef im letzen Laden halt immer Taubenbrüste bestellt hat kann ich denen das ja nicht zum Vorwurf machen....dann haben die halt nie hohl auslösen gelernt. Und wenn ich immer jemanden nach zwei, drei Wochen sagen muss sorry aber es reicht nicht für hier dann ist das weder für Ihn noch für mich befriedigend. |
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![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
Hallo zusammen,
könnte es auch sein das zu hohe Ansprüche hast ??? Man kann auch jemandem was beibringen...wenn keiner einem was lernt... woher soll man es auch können ??? Sicher ist es heutzutage schwer Gutes Personal zu bekommen , das ist aber in vielen Branchen so. Wenn du einen solchen Sou Chef suchst ....benötigst du halt auch eine Herausforderung für den Koch, denn fähige Köche sind oft nicht arbeitslos Liebe Grüße
vom mampfendem Affen |
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![]() Mitglied seit 10.11.2004 |
Also ich bin ausgebildeter Koch und arbeite jetzt nach der Lehre in meinem 4ten Laden. Meiner Meinung nach lohnt sich eine geteilte Ausbildung überhaupt nicht. Ich habe in meiner Lehre nur Standart oder drunter gelernt.(kleines, einfaches Hotel)
Zur Zeit bin ich Chef de Party in einem 5*S Hotel. Was ich bemerkt habe ist es gibt nur 3 Sorten von Köchen. 1 Sorte die den Beruf gelernt haben weil Sie nichts anderes gefunden haben. 2.Sorte Sind die die niemals über die Arbeitzeit hinaus etwas für den Betrieb tun würden und 3. Sorte sind die Leute die du suchst, die Leute die Gas geben. |
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![]() Mitglied seit 03.12.2003 |
Hi André!
Da kann ich dich gut verstehen! Mir hat man nie gezeigt, wie man Geflügel hohl auslöst, doch habe ich recht geschickte Hände. Das hätte ich schnell gelernt. Doch ich kenne auch Köche, die echte Grobmotoriker sind. Wenn ich da nur an die "feinen" Zwiebelwürfel von Tim Mälzer denke! Ich denke nicht, dass die Ansprüche der Küche zu hoch angesiedelt sind. Jede Küche hat ihr eigenes Niveau. Bis zu einem gewissen Grad könnte ich mithalten, aber auch ich komme ich an meine Grenzen. So wie jeder andere Koch auch - nach oben wie nach unten. Dass es schwer ist, für hohe Küchenkunst geeignete Köche zu finden, kann ich mir gut vorstellen. Da hast du mein Mitgefühl. Eine 2 Klassen-Ausbildung zu schaffen, in dem man in der Lehrzeit einige mehr fördert als andere, wäre in meinen Augen verfehlt. Manche "Diamanten" muss man länger schleifen, damit sie glänzen! Leider wird eine gesunde Bewertung der Auszubildenden und Ausbilder nicht geben, an der man ablesen kann, was vom einzustellenden Koch zu erwarten ist. Niemand hat Ahnung, ob man im Goldenen Schwan in Posemuckel auch gut ausgebildet wird. Wenn ich meine Lehrzeit betrachte und meinen Ausbildungsstand mit Kollegen vergleiche, dann kann ich sagen, dass ein großes Hotel (Steigenberger, Interconti, ...) kein Garant für eine hochwertige Ausbildung ist. Dort lassen die Chefs keinen Azubi an Hummer oder Spargel ran, das machen sie lieber selbst. (War Mitte der 80iger so!) Da habe ich wesentlich mehr gelernt und in den Händen gehabt, weil unser Hotel kleiner und überschaubarer war. Ich wünsche dir viel Glück beim Finden von passendem Personal! Gruß Die Welt gehört dem, der sie genießt. Giacomo Leopardi |
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![]() Mitglied seit 31.12.2004 |
Hallo,
zu meiner Zeit war es so.. Jedes Jahr eine neue Stelle, um Neues zu lernen. Wenn ich jahrelang in einem Betrieb rumhänge kann ich nichts lernen. Aber bei der Arbeitsmarktlage LG Peter |
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Henglein
Rama Cremefine































