Frage an die Personalchefs.... die sich evtl. hier befinden
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
warum werden junge Leute (für eine Ausbildung), die ein nicht so gutes Abschlußzeugnis haben -sofort- -entsorgt-? Was muss im Anschreiben stehen, damit solche auch eine Chance bekommen... zumindest einmal persönlich eingeladen zu werden, evtl. erstmal für ein Praktikum. Gibt es überhaupt eine Chance....anscheinend geht es wirklich heutzutage -nur- um Noten. Habt ihr da mal den ultimativen Tipp
Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten. LG Chrissi |
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![]() Mitglied seit 02.04.2005 |
Hallo
bin zwar kein personalchef aber bekomme es im Moment bei meinem Sohn hautnah mit. Aufgrund von Legasthenie hatte er im letzten Zeugnis ne 5 in Deutsch und ne 4 in Englisch , da wirste wohl auch sofort aussortiert. Trotzdem haben wir es in manchen Betrieben bis zum Probearbeiten gebracht. Aussage des letzten Chefs Deine Bewerbung klingt sehr interessant ich möchte dich kennenlernen. Mal sehen was daraus wird. Wir haben zum Beispiel die Berwerbung gemeinsam formuliert und auch klipp und klar geschrieben das er LSR hat und deswegen die Noten so sind. Das war ein Tipp einer Personalchefin eines großen Unternehmens. Mach dich interessant und stelle deine Stärken und vorzüge heraus. Viel Glück Tiffany Wenn dir das Leben ne Zitrone gibt - mach Limonade draus |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
Hi,
das Problem-chen
Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten. LG Chrissi |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
Nachtrag: und dafür muss er wahrscheinlich sein Leben lang büßen.
Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten. LG Chrissi |
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![]() Mitglied seit 11.08.2005 |
Ich geh mal davon aus das war nicht Abi, lass ihn merken dass ein solcher Abschluss nichts bringt. Sprich er wird das merken wenn die Bewerbungen nicht fruchten. Im Anschluss Fachabi machen lassen und wenn er sich dann bewirbt und da sind steigerungen im Notenschnitt zu sehen zieht das auch bei zukünftigen bewerbungen.
Wenn er sich zu seiner Faulheit jetzt bekennt wäre das wirklich kontraproduktiv, dann lieber noch einen Schulabschluss oben drauf machen... |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
nein es war Mittlere Reife, das Problem ist...er will die Schulbank nicht mehr drücken....jedenfalls zur Zeit
Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten. LG Chrissi |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Hallo Chrissi,
also nicht alle Einstellungen werden von "Personalchefs" vorgenommen - gerade in kleineren Betrieben ist das der Meister, der Leiter - oder die Sekretärin, die eine Erstauswahl vornimmt... und da gibt es durchaus welche, die nicht NUR auf die Noten gucken... gross erklären, warum bestimmte Noten so schlecht sind, nützt wohl eher wenig, wenn es an Faulheit liegt - versuchen zu beweisen, dass man trotzdem was kann und was tun will - das schon eher... versuchen, ne Chance zu Probearbeiten zu bekommen - und zwar durch SELBER anrufen (nicht Mama, nicht Papa) - das wäre doch schon mal ein guter Tip... Ich habe gerade wieder die Erfahrung gemacht mit Sohn, der ein Schülerpraktikum suchte - SELBST anrufen, und das vorher etwas üben - dann findet man auch einen Platz - wenn man das Durchhaltevermögen hat, nach den ersten Absagen die Liste weiter abzuarbeiten... alles Gute Grisou |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
das ist der Punkt
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
bzw. das er sein Bobbes bewegen muss
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![]() Mitglied seit 21.04.2004 |
Hallo,
aha faule Phase.... und ihr seid sicher, dass er die in ner Ausbildung überwunden hat und dort Leistungen zeigen will???? Meine Azubis haben trotz guter Noten beim mittleren Bildugnsabschluss zwischendurch eine "faule Phase" weil plätzlich genug Geld da ist um Abends weg zu gehen und selbst eingeteilt werden muss, was Arbeits- und wann Lernzeit ist und nach dem Arbeiten ist die Motivation noch zu lernen noch geringer als zur Schulzeit.... Naja nur mal so ne Anmerkung.... mir als Ausbilderin wär das zu heikel jemanden in oder nach ner faulen Phase einzustellen.... Ich denke auch, dass nochmal Schule das Richtige wär. Erstmal zeigen, dass ihm was an seiner Zukunft liegt.... DDD |
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![]() Mitglied seit 21.04.2004 |
Bildungsabschluss..... plötzlich....
Schreiblegasthenie.... |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
ich musste meinen **piepzensiert**faulen Sohn auch erst sehhhrrr intensiv motivieren...
er hat aber einen sehr schönen Praktikumsplatz gefunden, in einem mittelgrossen Betrieb, der sich sehr engagiert um Ausbildung von Nachwuchs bemüht - und ist stolz wie Oskar, dass man ihm nach dem Praktikum einen 4-Wochen-Ferienjob, richtig bezahlt... dafür musste er aber so ca 40 Telefonate führen - und ebensoviel Mails & Bewerbungsschreiben liefern... |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
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![]() Mitglied seit 12.12.2007 |
Enthält die Bewerbung denn noch andere Angaben zur Abgrenzung von den Mitbewerbern ? Etwas, das sonst keiner hat, das sich vom Rest abhebt, das positiv in Erinnerung bleibt, das Interesse weckt. Vielleicht etwas, das vermuten läßt, daß der Bewerber sich engagieren und bei der Sache sein wird. Ein persönliches Interesse an der Branche, ein Hobby, irgendwas was man liest und denkt "Ach kuck, der hat bestimmt Spass an dieser Arbeit".
Gruß |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Chrissie - es hängt aber auch wirklich sehr vom Betrieb ab - Sohn hat sein Praktikum in einer Lehrwerkstatt gemacht, die in Elektrik & Maschinenbau ausbildet - wer sich verständig & interessiert gezeigt hat, bekam sehr schnell interessante Aufgaben zugeteilt...
Frage ist, worin die "Faulheit" begründet ist - mein Sohn kann sehr emsig werden, wenn ihn etwas interessiert - alles was verkabelt ist, blinkt und piept - fasziniert ihn... also - versuch doch mal rauszufinden, was dein Sohn weniger ungern tut...Schule weitermachen ist natürlich nie verkehrt - aber gerade bei chronischer Faulitis... während praktisches Arbeiten - schon manchmal "aufweckt"... |
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![]() Mitglied seit 07.08.2007 |
Hallo Chrissi,
in dem Anschreiben sollten die eigenen Stärke hervorgehoben werden: Hobbys, Aufgaben in der Schule übernommen, meine soziale Kompetenz, habe ich im Verein Gruppen geleitet, mich in der Gemeinde engagiert o.ä. Solche Informationen können die Person interessanter machen. LG Wolfgang |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten. LG Chrissi |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
mmh Wolfgang.... vielleicht sollten wir doch das Anschreiben etwas umgestalten.
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![]() Mitglied seit 01.05.2008 |
muss du in Bewerbung auch WER NICHT FAULENZEN KANN KANN AUCH NICHT RICHTIG ARBEITEN schreiben, wer weiss vielleicht klappt......VG
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten. LG Chrissi |
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![]() Mitglied seit 01.05.2008 |
hahahaha sorry war nicht bös gemeint,hab die selbe sorgen mit mein sohn
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten. LG Chrissi |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
"aber ein Bürojob ist absolut ungeeignet"
Chrissi - das ist überhaupt nicht schlimm - lass ihn nach Schupperpraktika im Bereich Elektronik zB suchen - Bürojobs suchen soooooo viele - ohne genau zu wissen, was sie dort in Wirklichkeit eigentlich machen sollen... die Gemeinden & Städteverwaltungen haben übrigens einen guten Überblick, welche Branchen in der Gegend suchen - erkundige dich doch dort mal - |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten. LG Chrissi |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
schon - aber die Gemeinden wissen, wer sehr häufig und intensiv sucht - und wer Schwierigkeiten hat, alle Plätze zu besetzen...
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
da muss ich wirklich mal nachfragen....
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![]() Mitglied seit 06.09.2007 |
Hallo,
ich war bis zu meinem Krankheitsbeginn fast 15 J. Personalleiter und habe, so denke ich ohne übertreiben zu wollen, eine große Erfahrung bezüglich Ausbildung / Auszubildende. Ich stellte u.a. auch Jugendliche ein, die "nur" Hauptschulabschluß vorweisen konnten. Es war oftmals überraschend, wie die Gesamtleistungen von den Zeugnisnoten abwichen. Viele dieser jungen Menschen entwickeln sich - sofern sie auch gefordert werden - sehr positiv. Ich betone ausdrücklich "fordern", nicht "fördern", wobei eine gewisse Förderung ebenfalls dienlich ist. Die jeweilige Begabung, die wirklich für ein Berufsleben entwickelt und festgestellt werden muß, stellt sich erst langsam heraus. So hatte ich z.B. einen Hauptschulabsolventen mit Migrationshintergrund als Bote eingestellt. Nach ca. 2 Jahren begehrte er in der Geld- und Devisenabteilung tätig sein zu dürfen, weil ihn dies sehr interessiere. Nach Rücksprache mit dem jeweiligen Leiter versuchten wir es. Er war dort nach dem Erlernen des nötigen Know-How schnell zu einem erfolgreichen Händler herangereift und brachte es nach rund 5 Jahren zum Abteilungsleiter. Erst bei VHS, dann Sprachschule, erlernte er in Abendkursen noch Englisch und perfektes Deutsch. Heute sitzt er in New York in der Wall Street als stv. Generaldirektor der dortigen Overseas Branch. Ich will einräumen, daß es in dieser Zeit schwer ist überhaupt erst einmal "Fuß fassen" zu können. Und da ist, wie bereits in einigen Beiträgen bemerkt, Geduld und Fleiß erforderlich. Bewerbungen schreiben und schreiben und schreiben. Das dürfte doch nicht all zu schwer fallen in Zeiten der PC-Drucker. Hierbei ist zu beachten: sich vorher ein paar Informationen über das jeweilige Unternehmen beschaffen, im Bewerbungsschreiben auf die Produkte / Dienstleistung der Firma eingehen und und und. An Ihrer Stelle würde ich mir ein hilfreiches Sachbuch kaufen, in dem allerlei Tips bezüglich Bewerbungsschreiben, Vorstellungsgespräch usw. enthalten sind. Ansonsten stimme ich mit den Aussagen von Dusk-Dark-Dawn und Seph überein mit der Ergänzung, daß die Erwähnung von positiv zu bewertenden Hobbies (nicht einfach "Computer", sondern z.B. "Excel-Tabellen erstellen") sowie Freizeitaktivitäten, bei denen vielleicht auch Verantwortungsfreude und/oder soziales Engagement herauslesbar sind (z.B. freiwillige Feuerwehr oder Rot-Kreuz-Helfer) äußerst dienlich ist. Ich wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg fleur |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
vielen Dank für das ausführliche Posting fleur
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![]() Mitglied seit 01.02.2007 |
Hallo Chrissi,
wie wäre es mit Berufsvorbereitungsjahr. Das hat mein Sohn nach der Hauptschule gemacht. Das ist ähnlich wie in der Berufsschule, Theorie, Praxis im Unterricht und im ersten Halbjahr hatte er einen Tag, im zweiten Halbjahr zwei Arbeitstage in einem Betrieb. Nach dem BVJ wurde er dann von diesem Betrieb als Azubi übernommen.
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![]() Mitglied seit 17.09.2006 |
Hallo,
das hilft jetzt vielleicht nicht wirklich.... aber als ich damals bei einem Gespräch mit dem Chef meines Sohnes fragte, was für ihn ausschlaggebend war sich für meinen Sohn zu entscheiden, erklärte er mir: Das erste, was er sich anschaut sind die Fehlzeiten ... Mein Sohn hatte in den letzten 3 Zeugnissen nur 5 Fehltage insgesamt. Das hat dem Chef natürlich gefallen. Na und die Noten kamen dann erst an zweiter Stelle und die waren zum Glück nicht so schlecht. LG Claudia |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten. LG Chrissi |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
Nachtrag: @ Marion ich glaub für Mittlere Reife Abgänger gibt es solch ein Jahr nicht
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Die Frage richtet sich ja an die Personalchefs; auch wenn ich nicht direkt einer bin, kann ich mal versuchen, aus Sicht eines solchen zu antworten. Aufgabe eines Personalchefs ist es, den optimalen Kandidaten für eine Stelle, egal jetzt ob Azubis oder Abteilungsleiter zu finden, der in das Profil der Firma passt, der sich gut in seine Aufgabe hereinfindet, dessen Persönllichkeit zum Unternehmen passt. Personalchefs werden daran gemessen, wie gut sie Kandidaten sind, die sie einstellen, wie wenig Trennungen in der Probezeit, abgebrochene Lehren oder notwendige Kündigungen anfallen; denn alle diese Dinge kosten Geld, Arbeitszeit und schwächen die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.
Wenn Ihr die Wahl hättet zwischen einem Kandidaten mit einem Zweierschnitt im Zeugnis, gutem und selbstbewussten positivem Auftreten und einem mit einem so la la Zeugnis, Fehlzeiten und sonstwas und Mutti gibt noch die Gebrauchsanweisung dazu. Leider ist heutzutage der Spielraum, auch mal einem weniger starken Kandidaten eine Chance zu geben, sehr stark eingeschränkt, und man ist da nicht besonders risikofreudig. Ich kann Euch nur einen Rat geben, wenn die Zeugnisse Eurer Kinder nicht optimal sind, fangt nicht an zu erklären und zu entschuldigen, das kommt nie gut an. Und verkneift Euch Vokabeln wie Legasthenie, Dyskalkulie und ADSH und wenn es 10x den Tatsachen entspricht. Ein Wirtschaftsunternehmen ist keine beschützende Werkstatt und kaum jemand ist dort bereit, Menschen einzustellen, die man an die Hand nehmen muss, und die zumindest eine Zeitlang mehr Arbeit machen als sie wegschaffen. Das klingt brutal und ist es auch, aber es ist die Realität, in der wir uns bewegen und nur wer die Realität erkennt und akzeptiert kann sich in ihr zurecht finden. Erfolgreich sind Ansätze, z.B. über Praktika oder entsprechende Freizeitaktivitäten, bei denen man soziale Kompetenz beweisen kann (z.B. Verantwortung übernehmen) oder die auch im Beruf gefragte Fähigkeiten entwickeln. Und nicht zuletzt kann man durch vernünftige Freizeitgestaltung z.B. in Vereinen oft genug wichtige Leute kennen lernen, die einem doch noch die eine oder andere Tür öffnen können. ________________________________________________________________________ Music is spiritual. The music business is not. (Van Morrison) |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
und man kann auch einfach mal einigen Realitäten ins Auge sehn und genau überlegen, WO und WOFÜR sich der Nachwuchs bewirbt...
mit einem schwachen Zeugnis würde ich mein Kind NICHT um jeden Preis auf die Bewerbungsrunde durch die deutsche Gross- und Mittelunternehmenslandschaft schicken...es gibt sehr honorable Berufsbilder im Bereich Handwerk & Technik zB , bei denen die Entscheidungsträger (meist KEINE Personalfachleute sondern eben der Meister, Firmeninhaber selbst - oder dessen Gattin.. slts Grisou License not to greet |
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![]() Mitglied seit 06.09.2007 |
@ susa
Ihren Ausführungen ist nichts hinzuzufügen. Sehr guter Beitrag zum Thema. fleur |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
ja ich schließe mich an u. kann Susas Posting -mit traurigen Augen- nachvollziehen. Es ist leider nunmal so, das die Geschäftswelt knüppelhart ist u. aussortiert werden -muss-. Dann ist es aber leider Realität, das es für diese in der Berufswelt keine richtigen Chancen mehr gibt, es sei denn es tun sich wirklich glückliche Zufälle auf u. es können dann einige Brücken damit gebaut werden. Wo hätte man dann ansetzen müssen, das genau -das- eben nicht passiert
Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten. LG Chrissi |
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![]() Mitglied seit 01.02.2007 |
@ Chrissi
bei meinem Sohnemann waren im BVJ auch Schüler mit Mittlerer Reife vertreten. Das war das BVJ für Gastronomie in Bayern. Aber die Zugangsvoraussetzungen schwanken bestimmt auch von Bundesland zu Bundesland.
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