Liebe Messerspezialisten, ich brauche Eure Hilfe. Ich suche sehr gute Messer mit denen man lange Zeit viel Freude hat!

26.03.2013 16:07 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

frank3131

Mitglied seit 26.03.2013
9 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo liebe Forumsmitglieder und Messerspezialisten,

ich bin auf der Suche nach sehr guten Küchenmessen, mit denen ich für lange Zeit große Freude habe. Ich habe mich versucht im Internet schlau zu machen und kam bis dato zu folgenden Ergebnissen:

Man braucht nicht wahnsinnig viele verschiedene Messer für diverse Arbeiten. 2-4 verschiedene Messer tun es auch und es werden oft Messer der Marken Wüsthof, Global und Chroma in der deutschen Gastronomie benutzt

Ich brauche zwingend ein Brotmesser und ein Messer mit dem ich Fleisch, Zwiebeln und Gemüse schneiden kann. Ich hätte gerne Messer, die zum einen scharf sind und auch lange Zeit scharf bleiben. Und wenn die Messer dann mal nicht mehr so scharf sind, dann bräuchte ich auch ein idiotensicheres Schleifgerät. Dafür und für die Messer würde ich auch mehr Geld anlegen. Ich habe jetzt mal einige Messer ausgesucht und wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr mir bei meiner Kaufentscheidung behilflich sein könntet.

Alternative 1, von Wüsthof habe ich mir folgende Messer herausgesucht:
Wüsthof Classic Ikon - Brotmesser 23 cm
Wüsthof Classic Ikon –- Kochmesser 20 cm

Alternative 2, von Global habe ich mir folgende Messer herausgesucht:
Global G-23R Yoshikin Brotmesser 24 cm
Global G-01 Yoshikin Fleischmesser 21 cm

Alternative 3, von Chroma habe ich mir folgende Messer herausgesucht:
P-06 CHROMA type 301 Brotmesser 20,9 cm
P-18 CHROMA type 301 Kochmesser 20 cm
oder
P-01 CHROMA type 301 Kochmesser 24 cm
oder ist es sinnig ein Messer mit Kullenschliff zu nehmen, wo seht Ihr hier den Vor- der Nachteil?
z.B. P-21 CHROMA type 301 Santoku mit Kullenschliff 18 cm

So das sind jetzt erst einmal die Messer. Frage an Euch: reicht ein Messer zum Schneiden aus? Wenn nein, was würdet Ihr zusätzlich kaufen? Welche Länge würdet Ihr bevorzugen. Ist meine Messerauswahl der einzelnen Marken stimmig oder ist eine von o.g. Marken eher nicht zu empfehlen? Was würdet Ihr zum schleifen der Messer kaufen?

Ich bin für sämtliche Hilfe, Anregungen, Tipps sehr offen und dankbar!

Ich bedanke mich jetzt schon ganz herzlich bei allen Forumsteilnehmern für Eure Antworten!

Frank
 
26.03.2013 17:13 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ciperine

Mitglied seit 03.04.2007
26.170 Beiträge (ø9,79/Tag)

Hallo,
Du solltest in den Handel gehen und ausprobieren, welche Messer DIR gut in der Hand liegen.
Wüsthof, WMF, Güde, Zwilling usw. sind alles sehr gut marken.
Es nützt Dir nämlich gar nichts, im Internet zu suchen, bevor Du die Haptik für DICH nicht geprüft hast. Na!

Chroma und Glöobal sagt mir überhaupt nichts. Aber ich bin auch kein Profi Na!

LG Ciperine
 
26.03.2013 17:57 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eva.h

Mitglied seit 15.03.2002
19.408 Beiträge (ø4,29/Tag)

Hi,

Ciperine hat recht. Man sollte Messer vorher in der Hand gehabt haben.Die Vorlieben für die Art des Griffes oder der Balance sind individuell verschieden.

Du wirst jedes Messer regelmäßig schleifen müssen. Da führt kein Weg dran vorbei. Es sei denn Du hast einen Schleifer in der Nähe.

Zu Deiner Auswahl ist folgendes zu sagen:
Die Wüsthoffmesser haben einen deutschen Schliff, die Global und Porsche(Chroma) sind "Japaner".Die haben einen spitzeren Winkel an der Schneide als die deutschen Messer.

Die Porsche Messer kann ich, aus eigener Erfahrung, nicht empfehlen. Ich finde dass sie, im Vergleich zum Global, die Schärfe schneller verlieren. Bei längerem Gebrauch ist der Griff-äääh-gewöhnungsbedürftig, obwohl sie besser in der Hand liegen als sie aussehen.

Ich habe Globals aber nicht das Brotmesser. Bei einem Brotmesser würde ich eher einem deutschen Fabrikat vertrauen als einem "Japaner".

Kurzum Wüsthoff und Global sind beide gut. Einfacher nachzuschleifen ist, wegen des japanischen VSchliffs das Global. Dessen Klinge ist etwas empfindlicher als die des Wüsthoffs, wenn es darum geht etwas zu schneiden wo Knochen, Kerne "dazwischen" kommen können.

Da Du eh, wie ich das sehe, nicht mit Schleifsteinen rumhantieren möchtest, würde sich für Japaner entweder das Handschleifgerät Mino Sharp 440 oder ein elektrischer von z.B. KAI anbieten.
Es gibt aber auch elektrische die sowohl japanische als auch deutsche Messer schärfen können-von Graef.
Und es gibt auch einen MinoSharp( der 550) der beides kann.

Das kleinere Kochmesser mit 20cm Klinge Global 2 war mal vor Jahren Testsieger bei der Stiftung Warentest falls Du auf sowas Wert legst.

VG EVA
 
26.03.2013 18:29 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Joe_Cool

Mitglied seit 28.08.2004
9.526 Beiträge (ø2,63/Tag)

Hi,

ich hatte gerade ein Chroma 301 zum Schleifen da, mehrere Ausbrüche an der Schneide und eine gerissene Klinge (ca. 20mm).
Sowas kenn ich nicht, weder bei Wüsthoff noch bei Global oder Herder.

Das mag zwar daran liegen dass ich meine Messer immer gut behandele, was nicht jeder tut.

Gruß
Joe YES MAN
 
26.03.2013 18:35 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

frank3131

Mitglied seit 26.03.2013
9 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo liebe Ciperine,
hallo liebe Eva,

vielen Dank für das schnelle Feedback. Ja ich weiß, daß mir die Messer gut in der Hand liegen sollten. Allerding ist wahrscheinlich jedes neue Messer erst mal ungewohnt. Ich hatte letzthin eines von Kai in der Hand und das war auch nicht gleich eine Freundschaft fürs Leben.

Vielen Dank, liebe Eva, für Deine ausführliche Antwort. So scheidet für mich dann schon mal das Porsche aus. Fand ich eh erst mal sehr gewöhnungsbedürftig Lächeln. Nach Deinen Ausführungen spricht eigentlich alles für Global. Deine empfohlenen Messerschärfer habe ich mich auch gerade mal angesehen. Da finde ich den Graef CC 150 Diamant-Messerschärfer recht gut. Kennst Du den?

Wie oft musst Du denn Deine Globalmesser schleifen? Und welche Messer würdest Du mir empfehlen von Global anzuschaffen. Gibt es einen Unterschied von Global G-01 Yoshikin Fleischmesser 21 cm zur 20cm Klinge Global 2 außer dem 1 Zentimeter?

LG Frank
 
26.03.2013 18:46 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

peter-k

Mitglied seit 01.11.2005
6.709 Beiträge (ø2,1/Tag)

Hallo Frank,

auf den Fotos ist das G1 an der Spitze stark abgerundet, das würde ich nicht nehmen.

Gruß
Peter
 
26.03.2013 18:51 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

frank3131

Mitglied seit 26.03.2013
9 Beiträge (ø0,02/Tag)

Guten Abend Peter,

stimmt...

Dann ist das auch klar. Danke!

Viele Grüße

Frank
 
26.03.2013 23:24 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Joe_Cool

Mitglied seit 28.08.2004
9.526 Beiträge (ø2,63/Tag)

>das G1 an der Spitze stark abgerundet, das würde ich nicht nehmen<

Stimmt, wenn man jemanden erstechen will macht das Messer es unnötig schwer YES MAN

Ich hab's trotzdem und vermisse nix. Spitze Messer brauche ich nur zum Parieren von Fleischstücken und das mache ich mit einem deutlich kleinerem und dafür handlicherem Messer.

Gruß
Joe YES MAN
 
26.03.2013 23:28 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

KlausWiederhoeft

Mitglied seit 28.04.2011
602 Beiträge (ø0,51/Tag)

Hallo,

ich unterschreibe bei Ciperine: Der Griff ist bequem die halbe Miete. Es muss Dir in Deiner Hand liegen.
Das erlebe ich gerade selbst auf tragische Weise, weil kein im Handel erhältliches und bezahlbares Messer an mein antikes Schätzchen heranzukommen scheint, das ich super gern in Edelstahl statt Kohlenstoffstahl hätte.
Deine Brotmesser sind mir alle etwas kurz. Habe selbst ein 23 cm Wüsthof, aber schon ein halb so teures 27cm Konditormesser ist im Wortsinn "um Längen" besser für den Zweck.
Stimmig ist eine Messerserie für die Optik in der Küche. Während man sich beim Kochmesser über Kropf oder nicht Kropf Stundanlang unterhalten könnte brauche ich ihn beim Spickmesser ganz einfach. Meine Wüsthof Classic haben insgesamt 4 verschiedene Griffgrößen. Da kannst Du auch verschiedene Hersteller nehmen.

LG: Klaus
 
27.03.2013 08:31 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cutman

Mitglied seit 27.03.2013
3 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo,

ich bin im Kochbereich quasi täglich unterwegs melde mich aber jetzt erst an.
Da ich in der Branche arbeite kann ich, wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist, Wüsthof empfehlen.
Die Japaner sind durch den anderen Schliff für den Anfang sehr ungewohnt und vor allem sehr biestig zu schleifen.

Ich selbst nutze Messer von Ro-Da, sind wie Wüsthof ähnlich und die gesuchten Messer sind auch vorhanden. Sind im Internet auch bestellbar z.B. bei Amazon oder im eigenen Webshop.

Neben den von dir gesuchten Messern solltest du auch über die Anschaffung eines größeren Kochmessers nachdenken, so im 25cm bereich.
Bei größeren Fleischstücken, Braten etc. sind die sehr nützlich :)

Kann dir auch gerne einen Link schicken, ich weiss nicht ob das unter Werbung Na! fällt daher lass ich es vorerst.

Lg
Cutman
 
27.03.2013 08:42 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

frank3131

Mitglied seit 26.03.2013
9 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo lieber Klaus,
hallo lieber Cutman,

vielen Dank für Eure Antworten!

@ Klaus, welche Brotmesser würdest Du empfehlen? Das mit der Länge leuchtet ein.

@ Cutman, Ro-da habe ich im Internet gefunden. Vielen Dank! Welche Messer von Wüsthof würdest Du kaufen, um gut ausgestattet zu sein?

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und freue mich auf weitere Anmerkungen, bzw. Hilfe.

Frank
 
27.03.2013 13:09 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eva.h

Mitglied seit 15.03.2002
19.408 Beiträge (ø4,29/Tag)

Hi,

der Graef 150 ist sowohl für japanische als auch für westliche Klingen geeignet und rel.groß. Ich selbst habe den von KAI, mit der optional erhältlichen Poliereinheit. Da ziehe ich die Messer ab und zu durch. Kostet die Hälfte und ist handlicher. Aber nur für Japaner geeignet.
Wie oft? Da kann man keine allgemeine Aussage machen. Ich habe viele Messer die ich alle benutze und deshalb ist es nicht sooo häufig.

Man muß sich darüber im Klaren sein, dass man mit so einem Schleifer nie die "Rasiermesserschärfe" erlangen kann wie man es mit Übung auf einem Stein hinbekommt. Aber für den normalen Hausgebrauch absolut ausreichend.

Messer die die Schärfe sehr lange halten, wie z.B. die Twin Cermax von Zwilling (aber auch aus Japan), haben IMMER den Nachteil, dass die Schneiden empfindlich für Ausbrüche sind. Als Zweit- oder Drittmesser OK, aber nicht als Allrounder.

Messerkauf ist immer ein Kompromiss weil einige Eigenschaften, andere ausschliessen.

Ich komme mit einem 20er Kochmesser bestens zurecht, aber das ist auch Geschmackssache und abhängig von dem was man schneiden will.
Wie man hier im Thread sehen kann, wird die alte Regel bestätigt: Männer haben es immer gerne länger... mhmmmh hmmhmhmmmmhhh Na!

Vom Brotmesser mal abgesehen, sind ein großes Kochmesser( Länge s.o. Na! ), ein kleineres "Allzweckmesser" (13-16cm, z.B. das GS-3) eigentlich ausreichend.
Ich selbst nutze für manchen Kleinkram auch gerne ein Tourniermesser, auch Vogelschnabel genannt. Von Global z.B. das GS-5.

In meinen Augen besteht auch kein Grund sich auf einen Hersteller zu beschränken. Ich selbst picke mir bei verschiedenen Herstellern das raus was mir am meisten zusagt. Aber wie gesagt- die Vorlieben sind individuell sehr verschieden.

VG EVA
 
27.03.2013 13:51 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cutman

Mitglied seit 27.03.2013
3 Beiträge (ø0,01/Tag)

Ich nutze wie gesagt Ro-Da, nicht Wüsthof. Die sind zwar klasse mit persönlich aber zu teuer.

Ich habe mit vor ein paar jahren den Messerblock mit den geschmiedeten Messer geholt, da waren diverse Messer enthalten Schälmesser, Brotmesser Kochmesser etc.
Später habe ich dann ein kleineres Kochmesser dazu gekauft, da mir das 20cm zum Kräuter hacken zu groß war.

Fand ich vom Preisleistungsverhältnis sehr gut.
 
27.03.2013 14:42 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kammerbär

Mitglied seit 08.12.2008
432 Beiträge (ø0,21/Tag)

Bin mit meinen Wüsthoff zufrieden, ist aber eben wegen der Griffe Geschmackssache.

Dazu verwende ich ein Handschleifgerät von WMF mit zwei Schleifsteinen für groben und feinen Schliff.

Neben einem Koch- und einem Brotmesser habe ich mir im Laufe der Zeit noch ein Ausbeinmesser, eine Tranchiergabel und ein Hackebeil zugelegt.
Letzteres ist halt wichtig, wenn man mal eine Karkasse ein bißchen zerkleinern möchte. Dazu habe ich noch einen Holzhammer gekauft, das heißt, ich setze das Hackebeil an und haue mit dem Holzhammer drauf.
 
27.03.2013 14:48 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

KlausWiederhoeft

Mitglied seit 28.04.2011
602 Beiträge (ø0,51/Tag)

Hallo,

Pfeil nach rechts Pfeil nach links
Es giebt da so viele Wege nach Rom. Der Süßen habe ich zu Weihnachten ein 25 cm Langes Giesser 8261 w 25 "Universalmesser Wellenschliff" geschenkt. Gibt es mit Holzgriff und Kunststoffgriff und hat meinem 23er Wüsthof Brotmesser wegen der 2 cm extra Länge die Zähne gezeigt.
Hier bei CK hat mal eine Userin das Zenker Konditormesser mit 30 cm Klingenlänge entdeckt und ist überzeugt (für unter 10 €).
DAS Brotmesser und sachlich absolut in the field ist wohl das Franz Güde Brotschwert mit 32 cm, weil Franz Güde den Wellenschliff erfunden hat.

Sonst stoße ich noch mal mit Cutman ins gleiche Horn. Meine Kochmesser haben 23, 26 und 29 cm und das 23er erscheint mir im Vergleich doch schon beinahe klein.

LG: Klaus
 
27.03.2013 15:55 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

MTC

Mitglied seit 28.07.2010
26 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo Frank,

ich habe mehrere Messer von Zwilling und Wüsthoff/Dreizack, jeweils professional s oder Classic. Alle so um die 20 Jahre alt.

Mein erstes Messer war ein 26-cm Kochmesser von Zwilling. Eignet sich gut zum Schneiden/Hacken von Kräutern oder Zerschneiden von großem Gemüse, z.B. Kohl. Schwer, verwindungssteif und liegt gut und sicher in der Hand.

Dann haben wir ein 23-cm Schinkenmesser von Wüsthoff, das nicht von mir schon übelst malträtiert wurde. Äste hacken und dergleichen. Dementsprechend sieht die Schneide aus. Wird oft benutzt. Kräuter, Gemüse, vor allem aber z.B. Braten, Fleisch, Kuchen usw. wegen des schmaleren Messerrückens.

Mein zweites Messer war ein 80mm Spickmesser von Zwilling, welches ich sehr liebe. Mittlerweile würde ich vielleicht eher oder auch ein 80er Gemüsemesser von Zwilling nehmen.
Ein 80mm Tourniermesser von Wüsthoff mag meine Freundin sehr. Bei den großen Messern ist es mir egal, aber bei den Kleinen liegen mir die Zwilling besser in der Hand als die Wüsthoff.

Von der Qualität würde ich beide Firmen gleich und hoch einschätzen.

Dann gibt es noch ein Tomatenmesser von Wüsthoff, viel genutzt, wäre mir von Zwilling lieber, wegen der Haptik, gibt es aber wohl nicht. Ist nebenbei auch, wegen des Wellenschliffs, so gut wie nicht zu schleifen.
Des Weiteren ein Buntmesser von Wüsthoff, eigentlich ein Fehlkauf.

Eine Weile habe ich die Messer ohne besonderen Schliff nur an einem Wetzstahl abgezogen. Dadurch wird die durch das Schneiden verbogene Schneide wieder gerade gezogen, wenn man es richtig macht. Geht zur Not auch mal, wenn man sich das Schleifen ersparen oder verzögen möchte. Bei wirklich guten Messern oder irgendwann, wenn das Abziehen nicht mehr reicht, sollte man schleifen. Ich schleife meine Messer händisch. Selbst das malträtierte Schinkenmesser von Wüsthoff hat mittlerweile wieder eine halbwegs ansprechende Schneide und ist eines der Schärfsten, die wir haben. Das Schleifen bedarf aber der Vorsicht und Übung.

MfG

MTC
 
27.03.2013 17:37 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

frank3131

Mitglied seit 26.03.2013
9 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo liebe Ratgebenden,

vielen Dank schon mal an Alle für die guten Ratschläge. Jetzt aber kurz zu den einzelnen Beiträgen.

@ Eva: erst mal vielen Dank für den Input mit den elektrischen Schleifer versus Schleifstein. Wie groß ist denn hier der Schärfeunterschied? Wenn ich es richtig verstehe, benutzt aber auch Du als Messerprofi einen Schleifer. Oder benutzt Du zusätzlich auch noch einen Schleifstein? Ich habe bei den Schleifern auch gelesen, daß sie viel mehr Material abtragen, oder ist das zu vernachlässigen?
Bezüglich der Messergröße, kommt das glaube ich von Euch Frauen, uns wird ja immer ein Größenkomplex eingeredet Lächeln. Aber bezüglich der Hinweise zu der Größe des Brotmessers, ist es für mich auf jeden Fall einleuchtend, daß da mehr wohl besser ist. Wir haben einen Brotbackofen und backen dort groooooooße Brote. Und ja, ich werde mich wohl auch mit den Gedanken anfreunden, daß ich von meheren Herstellern Messer haben werde. Stimmt eigentlich, warum soll alles von der gleichen Marke sein.

@ Cutman: Kann man sich die Roda-Messer irgendwo ansehen, oder werden die nur im Internet vertrieben?

@ Kammerbär: Die Wüsthoffmesser werde ich mir auch mal live ansehen. Sollte meine Wahl auf deutsche Messer fallen, werde ich auf jeden Fall mal nach Solingen fahren und dort auf große Messershoppingtour in Werksverkäufen gehen. Hat hier jemand von Euch Erfahrung. Gibt es dort 2. und 3. Wahl und was kann man hier jeweils sparen? Bei teureren Gläsern, z.B. Riedel Somellierserie kaufen wir immer direkt in Kufstein ein und hier ist die Ersparnis enorm. Da bekommt man 3. Wahl-Gläser für wenig Geld...

@ Klaus: Super vielen Dank für den Tipp mit dem Brotmesser, das Franz Güde Brotschwert mit 32 cm wäre echt eine Überlegung wert!

@ MTC: Mit was schleifst Du Deine Messer händisch. Ich habe im Internet gelesen. Man sollte einen 1000er Schleifstein nehmen (wenn das Messer ganz stumpf ist, dann einen 300er. Dieser sollte vor dem Schleifen eine 1/2 Stunde in Wasser eingelegt werden und dann sollte man mit einem 3000er Stein polieren. Wieder andere schwören auf einen Lederabzieher zum polieren. Als Winkel wird ein Daumenbreit angegeben....

So weit von meiner Seite. Ich freue mich sehr, daß sich viele hier beteiligen und mir als Laien hilfreich zu Hand gehen!

Schönen Abend!

Frank
 
27.03.2013 17:58 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eva.h

Mitglied seit 15.03.2002
19.408 Beiträge (ø4,29/Tag)

Hi Frank,

wie groß der Unterschied ist, ist schwer zu erklären. Jedenfalls sind die KAI und Global Messer so scharf dass ich meine zarten Härchen auf dem Unterarm damit entfernen könnte. Und Tomaten schneiden sie auch gut.
Solange man also keine durchsichtig dünnen Gemüsescheiben damit schneiden möchte, wie es die Japaner für Sushi brauchen, ist das Ergebnis akzeptabel.
Wie gesagt- ich nutze meist nur die Poliereinheit. Das aber regelmäßig. Die hat kaum Abtrag. Beim Schleifen hat man natürlich mehr, aber wenn ein Anfänger mit einem Stein arbeitet ist das auch nicht ohne.
Mir ist das Schleifen mit dem Stein zu langwierig/mühsam/lästig.

Es gibt Leute die entspannen sich dabei und sehen das quasi als Erholung. Ich gehöre nicht dazu.

Deshalb gebe ich meine "besseren" Messer zum Schleifen ausser Haus. Auch die, die eine sehr gebogene Schneide haben. Da funktioniert ein E-Schleifer nicht.

Ich rede nicht von einem allgemeinen Größenkomplex bei Männern, sondern einfach davon, dass ich nach dem Lesen von X Messerthreads, auch im Messerforum, den Eindruck habe, das die meisten ein eher längeres Messer bevorzugen.
Das bestätigte mir auch der hiesige Messerdealer. Wenn gefragt wird was für ein Messer gewollt ist, kommt als erste Antwort "Groß" Lächeln

Aber das ist ja nicht verwerflich, sondern einfach Geschmacks-/Gewöhnungssache. Ich nutze am häufigsten ein Messer mit 16cm Klinge.
Ich wüsste nicht welchen Vorteil, für 750g Brote mit 20cm Durchmesser, ein 45cm Messer mit 32cm Klinge hätte.

VG EVA
 
27.03.2013 18:00 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eva.h

Mitglied seit 15.03.2002
19.408 Beiträge (ø4,29/Tag)

P.S. Es gibt auch Steine die man nicht vorher ins Wasser legen muß. Nass machen genügt.
 
27.03.2013 18:21 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

frank3131

Mitglied seit 26.03.2013
9 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hi Eva,

das mit dem Schleifer, war auch mein erster Gedanke. Ich bin da auch eher praktisch veranlagt, wenn es denn funktioniert.

Wie groß ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Messer von Kai und Global. Wie gesagt eines von Kai, hatte ich schon in der Hand. Die Schärfe war der Hammer...

Und bezüglich Brot schneiden greift dann wohl wieder GROß bei uns Männern. Unsere selbst gebackenen Brote sind aber auch fast doppelt so groß. Ein Laib hat schon so 1,4 Kilo und einen Durchmesser von fast 30 cm. Mein jetziges, super stumpfes Brotmesser hat aber auch nur eine Klinge mit 23 cm...

Liebe Grüße

Frank
 
27.03.2013 21:02 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

MTC

Mitglied seit 28.07.2010
26 Beiträge (ø0,02/Tag)

@ Frank

1000 und dann 300 ist sicher falsch, andersherum wäre sinnvoller. Erst die grobe Körnung. Ich habe meinen Stein geschenkt bekommen, nachdem sich der Schenker vorher in einem Fachgeschäft erkundigt hatte. Meiner hat eine deutlich geringere Körnung, ist also grober. 300/1000 hört sich gut an. Aber der Verkäufer riet zu einem Stein mit gröberer Körnung für Anfänger. Vielleicht hatte er auch keinen mit höherer Körnung vorrätig. Ich habe keine schlechten Erfahrungen damit gemacht, schärfer wird es aber mit den Feineren. Für zarte Haare und ganze Daumen, je nach Kraftaufwand, reicht es.

Ein Daumenbreit für den Winkel ist m.E. bzw. je nach Messerbreite zu viel. Ich versuche so etwa 10- 15° zu erreichen. Beidseits geschliffene Messer haben - soweit ich weiß - 15°, einseitig geschliffene Messer weniger. Aber da kann man im Internet bessere Informationen finden.

Vorher wässern macht es auf jeden Fall leichter und ergibt einen feineren Schliff. Viel Arbeit ist es auch nicht. Mir reichen ca. 10 Schleifbewegungen pro Messerseite und Steinseite, einmal im Quartal oder Halbjahr. Zum Ausprobieren kann man ja auch mal ein altes stumpfes Billigmesser nehmen, um nicht gleich mit den Guten anfangen zu müssen. Um den Abtrag gering zu halten, kann man zwischenzeitlich auch einen Wetzstahl bemühen, einfach nur, um die Schneide wieder gerade zu biegen. Aber da scheiden sich auch schon die Geister. Es gibt auch Leute, die das absolut ablehnen. Sollte man auch nicht mit einem guten jap. Messer machen.

Zum Längenvergleich Lachen : So ein Kohl hat schon mal einen Durchmesser von 20 cm. Da bleiben mir dann 6 cm um die Klinge zu unterstützen, wenn ich ihn von oben nach unten durchtrenne.

MfG
MTC
 
28.03.2013 07:58 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cutman

Mitglied seit 27.03.2013
3 Beiträge (ø0,01/Tag)

Ich hab Sie im Internet gekauft. Es gibt auch ein paar Händler die Sie vertreiben, in München kannst du zur Schleiferei Trapp, in Köln Fa. Siegfried im Schlachthof oder in Berlin bei der Fa. Rasch. Ist ein kleiner Familienbetrieb daher sind die nicht so häufig vertreten.

Sonst halt probekauf im Webshop. Wenn sie dir nicht zusagen kannst du ja von deinem Rückgaberecht gebrauch machen.

@Schleifen
Ich ziehe meine immer mit einem Wetzstahl ab, wenn es mal was feiner werden soll benutzte ich einen Schleifstein (Japanischer 1000/3000) No Name Produkt von Amazon.

Wenn die Klinge mal ganz Kaputt ist, ausbrüche in der Schneide etc., dann verwende ich den Vulkanus Schleifer.
Der Schleift und zieht ab in 2 Arbeitsgängen und es ist auch möglich Messer mit Wellenschliff zu schelifen.

Wichtig bei dem Gerät ist es das man die Klinge ohne druck und langsam durchzieht, sonst kann es passieren das die Klinge leichte sprünge macht, und der schliff ungleichmäßig wird, oder man sich ausbrüche in die Klinge haut.
 
28.03.2013 08:59 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eva.h

Mitglied seit 15.03.2002
19.408 Beiträge (ø4,29/Tag)

Hi Frank,

die KAI Shun sind schon besser als die Global, aber teurer und man bezahlt hauptsächlich die "Damasttapete" mit die, für die Optik ist.
Man hätte die Klingen auch mit normalem Stahl laminieren können, aber die Leute wollen halt häufig den Damast-Look.

VG EVA
 
28.03.2013 11:07 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

TPunkt

Mitglied seit 21.08.2007
6.463 Beiträge (ø2,55/Tag)

Pfeil nach rechts Als Winkel wird ein Daumenbreit angegeben....
Pfeil nach links

Das hängt aber gewaltig vom Daumen und der Klingenbreite ab. Etwas einfacher:

Messer senkrecht zum Stein = 90°
Winkel halbieren = 45°
Nochmal halbieren = 22,5°
Nochmal halbieren = 11,25°

Irgendwas zwischen 11,25° (sehr harter Stahl, sehr feine Schneide) und 22,5° (weicherer Stahl, robustere Schneide) ist dann richtig.

Viel Spaß beim Üben (mit den alten Messern).
 
28.03.2013 13:12 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eva.h

Mitglied seit 15.03.2002
19.408 Beiträge (ø4,29/Tag)

Pfeil nach rechts So ein Kohl hat schon mal einen Durchmesser von 20 cm. Da bleiben mir dann 6 cm um die Klinge zu unterstützen, wenn ich ihn von oben nach unten durchtrenne. 

Und was machst Du mit einer Wassermelone, oder einem großen Kürbis?

Für Letzeren bräuchte man dann ein Schwert, wenn die Klingenlänge größer/gleich dem Schnittgut sein muß Na!

Ich schneide sowas mit nem 20er Messer "rundum", wie ein Brötchen. Let´s cook baby! Mehr als 40cm Durchmesser fällt bei mir nicht an.

Alte Regel:Die Technik ist entscheidend, nicht die Länge... Na!

VG EVA
 
29.03.2013 10:33 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

MTC

Mitglied seit 28.07.2010
26 Beiträge (ø0,02/Tag)

"Und was machst Du mit einer Wassermelone, oder einem großen Kürbis?"

Für solche Fälle habe ich ein Katana von Hattori Hanzo mit einer sehr schönen Damastzeichnung. Zu groß dürfen die Kürbisse oder Melonen aber auch nicht sein, sonst kann meine Freundin sie nicht mehr werfen... Lachen

Nee, schon klar, "rundum" oder spiralförmig geht auch, aber Frank hat sich ja als Mann geoutet, deswegen habe ich zu größerem Werkzeug geraten. Und seit "Sex in the City" wissen wir Männer auch, daß Größe eben doch eine Rolle spielt. 11.11.11:11

Aber im Ernst: Ein Großes und ein Kleines reicht im Grunde. Eine größere Vielfalt macht manches leichter.
Dürfte ich nur zwei Messer wählen, wäre es das 23 cm Schinkenmesser und das 8 cm Spick- oder Gemüsemesser.
Dazu würde ich mir aber einen Wetzstahl wünschen und einen Schleifstein mit feiner Körnung z.B. 300/1000 oder mehr.

Wenn man sich das Schleifen nicht zutraut, sollte man die Messer zum Schleifen geben oder eben so eine Maschine nehmen. Aber auf der Insel, auf der ich dann mit meinen zwei Messern wäre, gäbe es vermutlich keinen Strom. Lächeln

MfG
MTC
 
29.03.2013 10:58 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

KlausWiederhoeft

Mitglied seit 28.04.2011
602 Beiträge (ø0,51/Tag)

Hallo,

muss gerade schmunzeln, denn ein Brotmesser meiner Oma Mütterlicherseits ist 17 cm Lang (und wird von mir als Familienerbstück natürlich gehegt und gepflegt, also regelmäßig geölt ... ). Meine Brote (ich backe das oft selbst) haben etwas um 20 cm Breite. Omi hat immer das Brot mit der Schnittfläche nach oben vor dem Latz Ihrer Schürze gehalten und mit dem kurzen Messer und einem Daumen als Abstandshalter rundum die Kruste durchgesägt. Danach kam ein Schnitt quer durch. Dabei hatte Sie immer ein fröhlihen Lachen. Mit dem Messer brauchte Omi natürlich auch eine entsprechende Schneidtechnik.
Meine Antwort auf das Problem sind meine 26 und 29 cm Klingen. Das reicht auch bequem auf dem Brett.

LG: Klaus
 
29.03.2013 11:18 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

MTC

Mitglied seit 28.07.2010
26 Beiträge (ø0,02/Tag)

Jo, Klaus...

und ich denke mal, das Brot von Deiner Omi hat Dir besser geschmeckt als das mit dem 26 o. 29 Selbstgeschnittene. Zwischen Länge und Technik gibt es noch etwas Anderes, was man auch nicht aus den Augen verlieren sollte, auch wenn es weniger rational ist. Hab auch gerade liebevoll geschmunzelt...

LG
MTC
 
29.03.2013 11:28 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eva.h

Mitglied seit 15.03.2002
19.408 Beiträge (ø4,29/Tag)

Hi,

ohne Strom geht der Mino Sharp ganz gut. Den nutze ich in der Zweitküche, wo ich nur schlichtere Messer habe und professionellen Schleifern nicht über den Weg traue.

Omis wussten schon immer was gut ist Lächeln

Wie gesagt- es ist Geschmackssache. Jedem das Seine.

VG EVA
 
29.03.2013 19:29 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

KlausWiederhoeft

Mitglied seit 28.04.2011
602 Beiträge (ø0,51/Tag)

Hallo,

Der Osterkuchen ist fertig, und was soll ich sagen? Ein Wunder ...
Obwohl er einen Durchmesser von 25 cm hat kann ich meinen Osterkuchen mit Omis 17 cm Messer schneiden.
Zum Vergleich zeige ich mal im Vordergrund mein aktuelles antikes 29 cm Kochmesser, mit dem ich eben auch Brot schneide.

Frohe Ostern ...
 
29.03.2013 19:57 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

peter-k

Mitglied seit 01.11.2005
6.709 Beiträge (ø2,1/Tag)

Hallo Klaus,

ich habe mal irendwo gelesen, dass einer sein altes Sabatier (Deins ähnelt von der Form her den Sabatiers ja viel mehr als die modernen Solinger Messer) vorne sehr dünn und hinten relativ kräftig war. Ist das bei Deinem auch so?

Gruß
Peter

p.s., @MTC: Hattori Hanzo macht doch keine Schwerter mehr, darauf hat er in Kill Bill ausdrücklich hingewiesen. Oder hast Du ein älteres?
 
29.03.2013 20:20 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Omnivorus

Mitglied seit 25.10.2012
22 Beiträge (ø0,03/Tag)

Hallo Frank****,
Versuch es doch mal im > messerforum < In jeder Suchmaschine zu finden. Wenn dich das Thema wirklich interressiert. Die haben da einen schönen Fragebogen, wo du genau spezifizieren kannst, welche Anforderungen du hast. Stahl ist ein weites Thema.....
Ansonsten würde ich sagen:
Zu deiner ersten Frage: reicht ein Messer aus?
Jein Na!) Aber ein gutes Kochmesser ist eine Anschaffung fürs Leben. Nebenbei braucht man noch m.e. ein paar "Knippchen" d.h. gute, leicht scharf zu kriegende, kleine Messer (z.B. von Victor Inox) und einen Stahl, zum Nachschärfen. Später kommt dann sicher noch ein Filliermesser hinzu.
Ich kann mich nur den Leuten hier anschliessen: Du musst das Messer in die Hand nehmen, sozusagen "anprobieren"!
Das Nachschärfen überlässt man besser einem Fachmann! Wenn man das Messer aber NICHT in die Spülmaschine tut, und einigermaßen drauf acht gibt, kann man mit einem Stahl die Schärfe gut 2 Jahre halten ,bei "Hobby-Gebrauch" (zumindest bei den Wüsthofs weiss ich das) Ein Brotmesser, also einen Wellenschliff, kann man eh nicht selbst professionell nachschleifen. Oder sollte man zumindest nicht versuchen. Vermeide auch m.e. "seltsame, im Fehrnsehen angeprisene Schleifmaschinen" ! Sie sind hoch abrasiv und zerstören nur deine teuer erworbene Klinge.
Zu den Marken, die du dir ausgesucht hast:
Sie sind alle recht gut. DOCH: achte auf den Schliff! Manche ( nicht alle!) Japaner sind einseitg geschliffen! Das verlangt eine besonders Schneid und Schleif- Technik.
Die Länge: Und Länge "zählt doch" Na!))) Unter 15cm Klingenlänge ist ein vernünftiges "wiegen" nicht möglich. Du willst ja nicht den ganzen Tag Kürbisse schneiden, aber zu Petersilie schneiden braucht man auch eine gewisse Länge.
Also, viel Spass bei der Suche! Ist wie Einkaufen beim Kochen, ....der halbe Spaß!!!
Gruß
Omni
 
29.03.2013 20:47 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

peter-k

Mitglied seit 01.11.2005
6.709 Beiträge (ø2,1/Tag)

Hallo Omni,

> Ein Brotmesser, also einen Wellenschliff, kann man eh nicht selbst professionell nachschleifen

Ich finde, wenn man mit einem Wetzstahl in die einzelnen Wellen stricht, kann man den Wellenschliff gut in Ordnung bringen (so wird der Grat entfernt). Und man kann von der flachen Seite her das Messer gut naschschärfen, ohne den Wellenschliff zu zerstören.

Gruß
Peter

p.s., im Messerforum sind nach meiner Erfahrung überwiegend Leute unterwegs, die sich für *Messer* interessieren. Hier sind Leute, die sich für das Kochen interessieren und die Messer eher als Werkzeug betrachten, d.h. die Empfehlungen sind oft "vernünftiger".

p.p.s, > Das Nachschärfen überlässt man besser einem Fachmann! <

Gib jemanden einen Fisch, so wird er einen Tag lang satt. Lehre ihn fischen und er wird nie mehr hungern. Meiner Auffassung nach sollte das Schärfen von Küchenmessern im Haushalt genauso normal sein wie Bügeln.
 
29.03.2013 21:49 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Omnivorus

Mitglied seit 25.10.2012
22 Beiträge (ø0,03/Tag)

Hallo Peter**,

Zu Eins> Er sprach vom Nachschleifen, den Grat kann man wahrscheinlich, wie du beschrieben hast, aufrichten/abrasieren. Mit einem glatten Stahl zumindest. So ein Brotmesser ist aber auch einseitig geschliffen. Und den Schliff von der anderen Seite zu "erzwingen".......... Aber du hast recht, das geht durchaus einige Zeit. Mir geht es da ein bisschen um die Nachhaltigkeit.
Zu Zwei> Na ja, das Messerforum.... es gibt da, trotz allem, einige ( sogar recht viele) Leute, die von Material und seinem Einsatzgebiet, Ahnung haben. Ich glaube, daß die meisten dieser Leute das Messer auch als Werkzeug benutzen. Wenn auch nicht alle.
Zu Drei> Ja!!!! Du hast uneingeschränk recht!!! Aber zwischen "Schärfen" und " Verge..dingsen" ist ein Unterschied! Es scheint mir doch ein Laie gefragt zu haben. ( OK, ich hab auch schon Köche ein Messer behandeln sehen......Aber nun gut)
Wenn man bereit ist, sagen wir mal über 100Euro, für ein "Werkzeug" , sprich ein Messer, auszugeben, (die wenigsten Profis, (aus allen Bereichen) neigen dazu) dann will man auch eine Nachhaltige Investition getätigt haben. Und die ist am besten gewahrt, wenn man als Laie (d.h. als ein Mensch, der Werkzeug als solches benutzt, und kein besonderes Interesse an weiteren "Fachgebieten" hat,) sich einem Fachmann anvertraut. Mein "Hardware"-Händler gibt bei jedem Kauf 2 Schleifgutscheine mit. Das reicht ca. 4 Jahre. Also, in DER Zeit hat auch der Laie Schleifen gelernt Na!)))
Lieben Gruß
Omni
 
30.03.2013 12:05 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

peter-k

Mitglied seit 01.11.2005
6.709 Beiträge (ø2,1/Tag)

Hallo Omni,

> Mein "Hardware"-Händler gibt bei jedem Kauf 2 Schleifgutscheine mit

Klingt gut.

Gruß
Peter
 
01.04.2013 12:36 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

KlausWiederhoeft

Mitglied seit 28.04.2011
602 Beiträge (ø0,51/Tag)

Frohe Ostern allerseits,

ich werfe mal ein paar Aspekte in die Runde und habe dafür drei Bilder in mein Album geladen (die ich wieder verschwinden lassen kann, falls sich ein Krönchenträger...).

Pfeil nach rechts ... dass einer sein altes Sabatier ... Pfeil nach links
Thiers ist wegen der Sabatier immer eine Reise Wert, solange wir alle verschiedene Hände haben und jeder etwas passendes finden möchte. Das Sabatier das ich mal in der Hand hatte war aber schwerer als das antike Wüsthof und an eine auffallend weiche Spitze kann ich mich nicht erinnern. Sabatier geht für mich eher in die robustere Richtung der beiden neuen Solinger Messer. Nur mit der Sabatier-typischen Griffform.
Hier die Biegelinie mit einigem Druck auf die Klinge vom 29er Wüsthof. Das ist schon recht elastisch aber weit entfernt von einem flexiblen Filiermesser. Die Gefahr eines Ausbrechens (wie bei einer Fuchsschwanzsäge BOOOIINNNGG.... ) besteht nicht. Diese Biegelinie finde ich recht harmonisch und weil das Schätzchen spürbar flexibel ist, bringe ich hier mal die 215 g Gewicht bei 29 cm Klingenlänge als eine objektive Zahl. Viel leichter als diese wirklich elegante Klinge wird sich ein angenehmes Messer nicht bauen lassen.

In der Seitenansicht zeige ich 23 cm, 26 cm und 29 cm.
Das 23er hatt die deutlichste konvexe Krümmung in der Klinge. Das gefällt mir ganz gut, auch wenn´s beinahe schon viel ist. Jedenfalls stört es mich nicht.
Das 26er hat eine geringere aber dezidiert konvexe Krümmung, die ich nicht eleganter zeichnen könnte. Das 29er ist im hinteren Bereich teils schon bedenklich gerade. Auf konkave Klingenbereiche, in denen Teile der Schneide nicht mehr mit dem Schneidbrett in Kontakt zu bringen sind reagiere ich recht allergisch. Ich will es praktisch!
Das mittlere mit dem zierlichsten Griff kann ich nur noch mit einem besonderen Griff auf den Kropf bequem fassen. Ein Traum für Damenhände? Da ich auch noch deutlich andere Messer habe bemerke ich hier mal allgemein, dass mir im Zweifel der wuchtigere Griff noch greifbar, der zierliche Griff aber schnell unmöglich verkrampft erscheint.
Zur Länge stelle ich in den Raum, dass die längeren es mir erlauben, die Messerhand ein paar Zentimeter vom Schneidgut weg richtung Hüfte wandern zu lassen. Das hat eine enorm angenehme Auswirkung auf meine gesamte Körperhaltung. Ich liebe es!

In der Aufsicht sieht man gut, wer wo Material verschwendet. Das 26 cm Güde ist mit 269 g aufs Gramm so schwer wie das 23 cm Wüsthof Classic mit dem massiven Kropf. Beide sind steif genug, damit Nägel einschlagen zu können. Beim Güde spüre ich das Gewicht aber deutlich stärker als beim Classic, weil der Griff eben die halbe Miete ausmacht. Das Classic finde ich immer noch ganz angenehm. Die steile Verjüngung zum Kropf hin beim Güde in der Bildmitte lädt auch nicht zum Anfassen ein. Ich habe hier immer das Gefühl nach vorn zu rutschen und fasse es statt dessen am Kropf.

LG: Klaus
 
01.04.2013 13:52 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

peter-k

Mitglied seit 01.11.2005
6.709 Beiträge (ø2,1/Tag)

Hallo Klaus,

> Beim Güde spüre ich das Gewicht aber deutlich stärker als beim Classic, weil der Griff eben die halbe Miete ausmacht <

Schon komisch. Man denkt, Gewicht ist Gewicht, aber ich finde auch, dass sich Messer je nach Griff und Schwerpunkt sehr unterschiedlich schwer anfühlen. Auch deshalb ist es m.E. meistens sinnvoll, ein Messer im Laden in die Hand zu nehmen.

Gruß
Peter

Liebe Messerspezialisten brauche Eure Hilfe suche gute Messer lange Zeit Freude 3197911249
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01.04.2013 14:12 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DerSmut

Mitglied seit 05.02.2013
465 Beiträge (ø0,86/Tag)

Hallo,
schau doch mal bei wuesthoffshop nach. Dort wird das Messer Super Slicer angeboten. Für knapp 60,00 bekommst du ein Profimesser das für alles geeignet ist. Zudem bietet Wüsthoff kostenlosen Schleifsevice an.
 
01.04.2013 16:36 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eva.h

Mitglied seit 15.03.2002
19.408 Beiträge (ø4,29/Tag)

Hi,

von der Form her würde mir das untere Wüsthoff am besten gefallen.
Nicht weil es das kürzeste ist, sondern ich mag es, wenn die Schneide etwas gebogen ist.
Aber auch das ist geschmackssache. Ich bin eher "Wieger" als "Hacker".

Ist das 29er nicht rostfrei? Sieht so angegammelt aus wie die Mango daneben mhmmmh hmmhmhmmmmhhh Na! Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Beim letzten Bild ist die Reihenfolge vertauscht-oder?

Pfeil nach rechts Zudem bietet Wüsthoff kostenlosen Schleifsevice an

Das ist mir neu. Bist Du sicher? Auf ihrer Webseite kann man nur einen Schleifservice in der Nähe suchen.Die machen das aber nicht umsonst.

Ohne es je in der Hand gehabt zu haben: Der neuen XLine Serie sehe ich schon an dass die mir nicht gut in der Hand liegen.
Ich frage mich wem überhaupt na dann...

VG EVA
 
01.04.2013 16:52 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

frank3131

Mitglied seit 26.03.2013
9 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo an Alle,

vielen lieben Dank für die rege Beteiligung und für die zahlreiche Hilfe. Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann kann man als Preis-Leistungs-Sieger bei Japan Messer, die Messer von Global sehen. Ist das aus Eurer Sicht richtig?

Bei deutschen Messern präferiert Ihr Wüsthof, Zwilling, WMF und Güde. Was ist mit der Firma Dick? Sind diese Messer aus Eurer Sicht gleichwertig oder sticht hier eine Marke mit Qualität der Messer heraus. Ist der Unterschied zu den Japanern tatsächlich noch da oder ist das mittlerweile nur noch ein Mythos?

Welches Brotmesser, mal abgesehen von der Größe, wäre Euer Favorit?

Sollte ich ein deutsches Messer kaufen, dann werde ich auf jeden Fall nach Solingen zum Werksverkauf fahren. Hat hier jemand von Euch Erfahrung. Gibt es dort 2. und 3. Wahl und was kann man hier jeweils sparen?

Schönen Restostermontag an Alle!

Frank
 
01.04.2013 17:09 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eva.h

Mitglied seit 15.03.2002
19.408 Beiträge (ø4,29/Tag)

Hi,

alle deutschen Marken haben verschiedene Serien. Deshalb kann man nicht allgemein vergleichen. Dick macht auch gute Messer.

Bei Japanern ist der Schliff anders. Auch bei den für den westlichen Markt konzipierten, die nicht einseitig geschliffen sind.

Peter kennt bestimmt auch gute Japaner die im Preisrahmen von Global liegen- schätze ich.
Allgemeine Aussagen sind da meiner Meinung nach nicht machbar. Es gibt auch Leute, die mögen generell keine Metallgriffe und für die scheidet Global aus.
Manche haben lieber nicht rostfreie Messer, andere haben keine Lust auf die Pflege die das nach sich zieht.

Du solltest wirklich mal in ein Fachgeschäft gehen. Dort wirst Du mit Sicherheit eines finden. Auch ohne lange theoretische Exkurse.

Du nimmst welche in die Hand, und eines sagt Dir "Kauf mich" Lächeln Vielleicht auch zwei oder drei.... Na!

VG EVA
 
01.04.2013 17:20 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

frank3131

Mitglied seit 26.03.2013
9 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo liebe Eva,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Klar, daß das Messer gut in der Hand liegen soll und ja das werde ich auch gerne mit den verschiedenen Marken und Modelle tun. Aber evtl. kann man die Liste der auszuprobierenden Messer schon mal dezimieren. Ich werde und will kein Messer haben, was gut in der Hand liegt, aber dann schnell stumpf wird oder leicht kaputt geht, etc...

Bitte seh mir meinen theoretischen Exkurs nach. Für mich waren einige Beiträge dieses Tread´s auf jeden Fall bis dato sehr informativ und hilfreich.

LG Frank
 
01.04.2013 18:07 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

peter-k

Mitglied seit 01.11.2005
6.709 Beiträge (ø2,1/Tag)

Hallo Frank,

Dick-Messer sind sehr gut, die Premier Plus-Kochmesser liegen wirklich gut in der Hand. Irgendjemand erwähnt immer mal wieder die geschmiedeten von Victorinox, die haben ähnliche Griffe. Güde hat sehr kantige Griffe. die Solicut sind auch sehr gut.

In Solingen würde ich zu Bahns (Burgvogel) fahren, sehr gute Messer zu niedrigen Preisen, viel zweite Wahl.

Der Fabrikladen im Zwillingswerk führt ebenfalls viele 2.Wahl-Messer, aber wie gesagt, ich würde zu Bahns fahren.

Gruß
Peter

p.s., falls Du doch online kaufen willst, Herr Horie hat ein einzelnes 21er Misono für 95 Euro auf der Webseite (ist aber wieder die Anfassproblematik). Misono ist eine japanische Top-Marke.
 
01.04.2013 18:24 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Omnivorus

Mitglied seit 25.10.2012
22 Beiträge (ø0,03/Tag)

WAAAS??!!!!
Hol Dirs, sonst tu ich es! Na!)))))))

Gruss Omni
 
01.04.2013 19:40 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DerSmut

Mitglied seit 05.02.2013
465 Beiträge (ø0,86/Tag)

Hallo Eva,
jawohl Wüsthoff bietet laut Website einen kostenlosen Schliff innerhalb von 4 Jahren nach Erwerb des Messers. Dafür gibt es beim Kauf einen Gutschein.
Die Gourmet Serie wird von meinen Köchen bevorzugt.
 
01.04.2013 19:52 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

peter-k

Mitglied seit 01.11.2005
6.709 Beiträge (ø2,1/Tag)

Hallo Smut,

warum eigentlich, weil sie so leicht sind?

Gruß
Peter
 
01.04.2013 20:08 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

TPunkt

Mitglied seit 21.08.2007
6.463 Beiträge (ø2,55/Tag)

Smut, hast Du so einen Superslicer? Ich finde, die Beschreibung liest sich sehr schön - aber ich habe Bedenken, ob die nach außen gerichtete Welle nicht schnell leidet. Beim "normalen" konkaven Wellenschliff wird die eigentliche Schneide ja von den Zähnen geschützt.


P.S. Ich habe mir das 20er chinesische Kochmesser aus der Wüsthof-Gourmetserie gekauft, um die Lücke zwischen dem großen und dem kleineren Hackmesser zu schließen und einfach, um auch mal von Wüsthof ein Messer zu haben. Im Auslieferzustand war es mittelprächtig - nicht sehr dünn ausgeschliffen, ringsum scharfkantig vom Ausstanzen. Ich habe es nachgeschliffen, die vordere und hintere Klingenkante und den Klingenrücken etwas abgerundet, den Griff vorn etwas abgeschliffen, sodass er besser zu meinem Griff passt. Solche Nacharbeiten sind aber sicher nicht jedermanns Geschmack, das muss man schon als Hobby betrachten. Und man darf sich nicht um den einen oder anderen Kratzer scheren (oder man muss halt sorgfältiger arbeiten als ich). Aber: Jetzt macht es mir Spaß und es ist irgendwie mehr "MEIN" statt einfach nur "ein" Messer.

P.P.S. EIN kostenloser Schliff ist für Wüsthof sicher nicht ruinös. Übernehmen die auch die Versandkosten? Beim o.g. Chinamesser lag übrigens kein Gutschein bei. Allerdings bin ich auf den Nachschliff auch nicht besonders scharf, wenn ich an den ursprünglichen Schliff denke. Bei einem Wellenschliffmesser macht ein Schleifgutschein aber sicher Sinn.

P.P.P.S. Ich gehe stark davon aus, dass sich Wüsthof bei den teureren Serien etwas mehr Mühe bei Schliff und Finish gibt.
 
01.04.2013 20:58 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DerSmut

Mitglied seit 05.02.2013
465 Beiträge (ø0,86/Tag)

@TPunkt

Ich habe die Jungs gerade gefragt. Weil die Gourmetserie für den Preis gute Qualität bietet. Der Superslizer hat einen ganz anderen Schliff den ich so noch nie gesehen hatte, auf der rechten Klingenseite eine Art Wellenschliff, die aber mit dem glatten Schliff der linken Seite an der Schneide abschließt.Geschliffen hat bisher keiner seinen Slicer.

Da ich im normalen Geschäft nur noch die Fleischvorbereitung mache gebrauche ich selber keine Kochmesser mehr. Rein für Fleischverarbeitung bevorzuge ich Dick Messer aus der Ergogrip Serie, die hat man schon von 14,00 bis 26,00 Euro. Dafür müssen die aber des öfteren mal geschliffen werden, vor allem die Ausbeiner. Auch sollten sie immer wieder über den Wetztstahl gezogen werden. Dafür benutze ich immer noch meinen ersten, den ich vor ca. 40 Jahren von meinem Lehrmeister geschenkt bekommen habe.
 
01.04.2013 21:46 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

frank3131

Mitglied seit 26.03.2013
9 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo Peter,

vielen Dank für die Infos. Bei dem 21er Misono war wohl jemand schneller...Was kostet Misono denn sonst oder anders gefragt würdest Du Japanern den Vorug von z.B. den Mesern von Burgvogel geben? Und wenn, ja welche Japaner findest Du kaufenswert?

Burgvogel wird wohl auch von Köchen empfohlen...Wieviel billiger sind denn 2. Wahl-Messer in Solingen?

Vielen Dank für Deine Hilfe!

Schönen Abend!

Frank
 
01.04.2013 22:13 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

peter-k

Mitglied seit 01.11.2005
6.709 Beiträge (ø2,1/Tag)

Hallo Frank,

die Dollarpreise der Misonos siehst Du bei japanesechefsknife.com, dazu kommen noch Zoll und MWSt.Ein Burgvogel kostet im Fabrikladen, schätze ich, ca. 60% des Wüsthof Ikon (ich war länger nicht mehr dort). Die haben alle möglichen Messer und andere Solinger Stahlwaren.

Gruß
Peter

p.s., mein normales japanisches Kochmesser (zweites Bild im Fotoalbum) hat eine recht dünne Klinge und anderen Stahl als die Solinger Messer, d.h. es ist relativ leicht. Die Klinge ist elastischer als die bei Solinger Messern. Wenn Du aber mit dem Klingenrücken Hummerkarkassen aufbrichst oder durch Hühnerknochen schlägst, ist ein normales Solinger Messer angesagt.
 
01.04.2013 22:25 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

KlausWiederhoeft

Mitglied seit 28.04.2011
602 Beiträge (ø0,51/Tag)

Hallo,

vielen Dank Peter. Nun sollte ich die Bilder wieder aus meinem Album löschen können.

Pfeil nach rechts Ist das 29er nicht rostfrei? Sieht so angegammelt aus wie die Mango daneben Pfeil nach links
Papaya Na!
Das alte Schätzchen ist nicht rostfrei. Darum habe ich auch das Güde. Die Länge des 29er hat mich so begeistert, aber eben nicht die grauen Schnittkanten an Zwiebeln und der "charakteristische Geruch" beim Schneiden verschiedener Früchte. Das Schätzchen wird mein Brotmesser bleiben.
Letztlich habe ich bis zu 29 Jahre alte Wüsthof Edelstahlmesser und der Stahl ist für Küchenmesser bequem ausreichend.

LG: Klaus
 
02.04.2013 13:40 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eva.h

Mitglied seit 15.03.2002
19.408 Beiträge (ø4,29/Tag)

Hi,

Danke für die Info, Smut. Das gab es noch nicht, als ich mein Wüsthoff kaufte.

OK- dann Papaya Lächeln Mir sind rostfreie Messer auch lieber. Mit zwei "rostenden" bin ich ausreichend ausgestattet. An Zwiebeln etc. dürfen sie eh nicht.

VG EVA
 
04.04.2013 12:26 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Baltasar-das-Köchlein

Mitglied seit 04.04.2013
1 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo,
über deine Auswahl wurde ja bereits viel gesagt. Ich bin der Überzeugung, dass ein Messer allein nicht reicht, auch nicht für den Hobbykoch. Ich muss aber dazu sagen, dass ich in Messer regelrecht vernarrt bin. Hier kaufe ich meine Messer in Berlin, meist wähle ich die japanischen Hersteller, Wüsthof jedoch auch. Nesmuk-Messer sind natürlich sehr zu empfehlen. Meine letzten Käufe:
Suchbegriff: KAI SHUN GOLD Schinkenmesser BC-0457
und:
Suchbegriff: KAI SHUN PREMIER TIM MÄLZER Santoku 18cm TDM-1702
(das ist nun mein 12. Santoku Messer)
^Links zum Shop vom Admin entfernt^
Nein, aber mal ehrlich: Ein paar Varianten sollte man schon zur Hand haben. Ich arbeite zwar als Koch, habe aber auch zu Hause gerne für alles was zur Hand. Doch anfangen kann man sicherlich mit einem guten Kochmesser, einem Santoku und einem "Knippchen".

VG
Baltasar
 
04.04.2013 21:13 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

TPunkt

Mitglied seit 21.08.2007
6.463 Beiträge (ø2,55/Tag)

Pfeil nach rechts Doch anfangen kann man sicherlich mit einem guten Kochmesser, einem Santoku und einem "Knippchen". Pfeil nach links

Kochmesser UND Santoku? Wozu das? Ein Santoku ist noch im Prinzip ein Kochmesser mit abgebrochener Spitze. Die überschneiden sich in ihrem Anwendungsbereich doch beinahe vollständig.
 
04.04.2013 22:04 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Butzelzwerg

Mitglied seit 11.03.2013
50 Beiträge (ø0,1/Tag)

Pfeil nach rechts dass ein Messer allein nicht reicht

Zwei Messer sind für den Anfang erstmal genug, ein Schälmesser und nen Kochmesser. Filetierer usw. sind nachrangig, sei denn, man macht das oft. Ich zerlege sogar Rehe, Hirsche und Wildschweine eigentlich küchenfertig komplett mit meinem alten WMF, nur Knochen aus ner Keule hohl auslösen eher nicht und Fisch geht mal gar nicht.
Mein Liebling bleibt mein altes WMF mit umgearbeitetem Griff, für meine recht großen Pfoten war es damals das einzige, was ausreichend in der Hand lag, lediglich den unteren Griffradius hab ich nachgearbeitet (war mir im Laden sofort klar). Japaner sind für meine Gewohnheit zu langsam, auch wenn ich gerne mal damit arbeite (man bleibt halt nen störrischer Esel), die Griffe für mich eigentlich immer zu filigran - nutze die eher bei Bekannten, die sonst so ätzende europäische Messer besitzen (form follows feeling BOOOIINNNGG.... ).

Und sonst: man gewöhnt sich an alles Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen !
 
04.04.2013 22:08 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Butzelzwerg

Mitglied seit 11.03.2013
50 Beiträge (ø0,1/Tag)

aso, Schleifgerät: Finger weg - alles Schrott, oder du kannst das mit nem richtigen Rundschleifer (Lamelle oder Stein), sonst lieber 1x im Jahr (je nach Nutzung) weggeben, den Rest ziehst du ab. Schleifgeräte taugen eigentlich nie durch die Bank weg auch nur irgendwas, egal ob Bohrer oder Messer, nix geht über frei Hand! Wetzstahl und gut ist!
 
06.04.2013 15:13 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

peter-k

Mitglied seit 01.11.2005
6.709 Beiträge (ø2,1/Tag)

Hallo Frank,

eben war ich bei Burgvogel, Du wolltest doch etwas über Preise wissen. Geschmiedetes 23er Brotmesser 30,40 (Linkshändervariante), 12 cm geschmiedetes Küchenmesser mit Olivenholzgriff 18,20. Als zweite Wahl wäre das nochmal billiger. Der Werkstattleiter (einer der Besitzer) war vor Ort, d.h. noch kompetenter kann die Beratung wohl kaum sein Vorschlag / Idee

Was ich nicht wusste: sie schleifen glatte Klingen einmal kostenlos nach.

Gruß
Peter
 
06.04.2013 16:31 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DerSmut

Mitglied seit 05.02.2013
465 Beiträge (ø0,86/Tag)

Butzelzwerg hat Recht.Eine vernünftige Bandmesserschleifmaschine mit Abzugsstein oder Rundschleifmaschine, alles andere ist Schrott. Wer die Möglichkeit nicht hat kann den Metzger um die Ecke fragen ob er mal so freundlich wäre.......oder einen Schreiner, die haben für ihre Werkzeuge auch spezielle langsam laufende Schleifmaschinen.Optimal ist natürlich so ein Schleifstein wie man sie noch in Heimatmuseen zu sehen bekommt. Da hat Opa schon sein Werkzeug geschliffen.
 
06.04.2013 17:12 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eva.h

Mitglied seit 15.03.2002
19.408 Beiträge (ø4,29/Tag)

Ich schleife meine einfacheren Messermit dem "Schrott" erfolgreich. na dann...

Schliesslich vertreibt KAI das Ding selbst für seine Shun Messer.

Das KAI Shun Ken Onion habe ich mal einem Fachmann zum Schleifen gegeben, da es eine sehr gebogene Schneide hat.
Der schleift mit einer professionellen Maschine und damit ist dann die Damasttapete doch sehr angegriffen-angeschliffen.
Ich schätze mal, nach drei bis vier Mal ist sie unten nicht mehr zu sehen.

Das wird einem aber vorher gesagt.

VG EVA
 
06.04.2013 17:28 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Butzelzwerg

Mitglied seit 11.03.2013
50 Beiträge (ø0,1/Tag)

Wenn du mal Zeit hast mußt du die Standfestigkeit und exakte Schärfe eines Profischliffs mal gegen den "Schrott"-schliff vergleichen und du wirst uns Recht geben. Natürlich reicht für Leute, die "5min" für ne Zwiebel brauchen der "Schrott". Aber schließlich arbeitet es sich mit einem gut geschliffenen Messer auch viel besser (und schneller). Allerdings kann ich nicht nachvollziehen ein solches Messer durch SO einen Apparat zu ziehen, das ist wie Ferrarifahren im Aldijogginganzug.... jeder wie er will Was denn nun?

Bei Damast ist logisch, daß die Sichtbarkeit der Maserung nachlässt, weil sie nur durch ätzen hervorgehoben wird! Man könnte also echten Damast (auch Pulvermetallurgischen) nachätzen Vorschlag / Idee
 
06.04.2013 17:41 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

peter-k

Mitglied seit 01.11.2005
6.709 Beiträge (ø2,1/Tag)

Hallo Smut,

offenbar hattest Du meine Frage überlesen.

> Die Gourmet Serie wird von meinen Köchen bevorzugt

Warum eigentlich, weil sie so leicht sind?

Gruß
Peter
 
06.04.2013 21:35 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eva.h

Mitglied seit 15.03.2002
19.408 Beiträge (ø4,29/Tag)

Die ESchleifer sind für den Hausgebrauch durchaus brauchbar.Vor allem mit Poliereinheit.

Großartig besser macht es der Profischleifer auch nicht.
Und Nein, ich brauche keine 5 Minuten für eine Zwiebel.
Aber mit Dir, und vor allem Deinem Ton, ist eine Diskussion eh müßig.

EVA
 
07.04.2013 20:53 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DerSmut

Mitglied seit 05.02.2013
465 Beiträge (ø0,86/Tag)

@peter-k

Frage nicht überlesen. Weil diese Serie für die gebotene Qualität sehr günstig ist. Als Profikoch kommt man mit einem Slizer natürlich nicht aus, und da die Köche ihre Messer häufig gebrauchen ( im Stress auch mal auf Metall)und daher auch häufig schleifen, sind die mal schnell in einem bis zwei Jahre auf. Aus diesem Grund arbeite ich auch lieber mit den Dick Messern aus der Ergogrip Serie. Wenn ich so 2-3 Schweine und das ein oder andere Rinderviertel zerlegt habe benötigen die Messer meistens einen Schliff. In den Siebzigern habe ich in einem Wildverarbeitungsbetrieb gearbeitet, da mußte man die Messer meistens schon nach 12-14 Wildschweinen enthäuten neu schleifen, als so 4-5 Mal täglich. Da wir unser Handwerkszeug selber kaufen mußten, wurden natürlich immer nur die günstigsten Messer gekauft, denn nach ca. 2-3 Wochen waren auch die teuren Messer auf.
 
07.04.2013 20:55 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

peter-k

Mitglied seit 01.11.2005
6.709 Beiträge (ø2,1/Tag)

Hallo Smut,

danke für die Info.

Gruß
Peter
 
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