Richtige Steakpfanne
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![]() Mitglied seit 07.02.2012 |
ich wollte euch mal nach der richtigen Steakpfanne fragen. Habe ein bisschen was gelesen und umgeschaut und fragen was ihr dazu meint. Habe zum Beispiel eine Aluguss Grillpfanne ins Auge gefasst die grad im Angebot ist, angeblich fürs perfekte Grillen geeigent bloß hat sie eine Teflonantifettbeschichtung und ich hab gelesen das zum Steakbraten eine unbeschichtete Pfanne die beste ist? Ansonsten lieber Guss oder Edelstahl? Danke für alle Kommentare! Mfg |
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![]() Mitglied seit 27.10.2008 |
Hi,
mit diesen Fragen wirst Du hier einen Glaubenskrieg auslösen - mal wieder... Zu Deinen Fragen nur soviel: 1. Ich bin auch der Meinung, dass 'ne beschichtete Pfanne für Steaks nix taugt; dieser Meinung werden sich fast alle anschließen 2. Grillpfannen (mit Riffelung des Pfannenbodens) sind auch 'ne zwiespältige Sache - kann man sich aber mal kaufen, wenn man sonst schon fast alles hat... 3. Ich bin definitiv einer von der Steak/Edelstahlfraktion (und damit wahrscheinlich hier in der Minderheit) 4. Die meisten hier werden Dir sicher zu Guss oder geschmiedeten Pfannen raten VG, turbot |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Hallo,
ich habe vor einiger Zeit eine Edelstahlpfanne bei Tchibo käuflich erstanden und bin begeistert von den Steaks, die ich darin fabrizieren kann. Das ist gar kein Vergleich zur Teflonpfanne, die ich bis dahin verwendet hatte. Wie es mit diesen Grillpfannen ist, weiß ich nicht, aber die besagte Edelstahlpfanne finde ich top (und mein Mann meinte auch, die Steaks kämen denen im Steakhouse schon sehr nahe). Viele Grüße, Jana |
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![]() Mitglied seit 21.01.2005 |
Eisenpfanne für ein paar Euro oder guter(!) Kontaktgrill mit glatter Platte unten (kein Fettgespritze!). Die beschichteten Grillpfannen machen zwar ein nett anzusehendes Grillmuster und vielleicht ist es sogar von Vorteil, dass austretende Flüssigkeit zwischen die Erhebungen rinnt und dadurch verhindert wird, dass das Fleisch kocht statt zu braten; aber andrerseits bekommt das Fleisch ja auch nur die halbe Hitze, da es eben auch nur mit der Hälfte des Pfannenbodens Kontakt hat. Ich weiss nicht, ob das ein soooo schlaues Konzept ist oder mehr so ein Optikgrill.
VG, Dirk |
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![]() Mitglied seit 15.05.2004 |
Hallo,
hierzu habe ich gerade heute einen Beitrag im TV gesehen. Eisenpfanne (braucht aber Pflege) oder gusseiserne Pfanne waren die Empfehlung. Ansonsten auch Edelstahl. Ich persönlich komme mit meiner emaillierten Pfanne sehr gut zurecht. Beschichtete Pfannen mag ich hier nicht so, weil man sie nicht so stark erhitzen kann und Steaks es wirklich heiß brauchen, bevor sie für ein paar Minuten im Backofen verschwinden. LG punkpunk |
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![]() Mitglied seit 21.01.2005 |
Noch 'mal kurz nachgedacht: Eigentlich reichen, wenn es um Geschmack geht, auch beschichtete Pfannen aus. Ich habe eine ganze Menge Pfannen: Gusseiserne (LeCreuset, schweineteuer), 3 Eisenpfannen, 2 beschichtete: 1 x Greenpan, 1 x Tchibo billig.
Beschichtete Pfannen - meine Tchibo hat glaube ich bis 240 Grad aufgedruckt - reichen auch von der Temperatur. Wenn man die einfache Regel einhält: wenig Fett und am Anfang richtig heiss, bekommt man mit allen erwähnten Pfannen vernünftige Resultate hin. Ich würde nicht an einer Blindverkostung teilnehmen wollen, wo identisch dicke Filets oder Rumpsteaks vom gleichen Rind in verschiedenen Pfannen mit wenig Butterschmalz aus der gleichen Packung bei der gleichen Temperatur die gleiche Zeit gebraten wurden - und ich sollte herausschmecken, aus welcher Pfanne sie kommen... Ist natürlich das falsche Forum dafür; aber 10000000 x wichtiger als Pfannen und der ganze technische Schnickschnack ist die Qualität der Lebensmittel. Aus einem nicht lang genug abgehangenen Rindersteak mit falschem PH-Wert, kann die beste Pfanne und der beste Koch nichts super Leckeres machen; und um ein wirklich gutes Stück Fleisch von seinen Qualitäten zu befreien, muss man auch schon begabt sein. Ich glaube, wenn es darum geht, viel Geld für "Ausstattung" auszugeben und wenig für Lebensmittel, sind wir schon Weltklasse. Nur mal so, Dirk |
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![]() Mitglied seit 28.08.2004 |
>Wenn man die einfache Regel einhält: wenig Fett und am Anfang richtig heiss, bekommt man mit allen erwähnten Pfannen vernünftige Resultate hin.<
Falsch! Aluguss liefert zwar schnell Hitze, kühlt aber genau so schnell ab wenn ein Brocken Fleisch drin liegt. Eisenguss hingegen liefert relativ langsam, ist aber ein regelrechter Hitzespeicher und hält die Temperatur wesentlich besser als Alu. >Ich glaube, wenn es darum geht, viel Geld für "Ausstattung" auszugeben.....sind wir schon Weltklasse. < Nochmal falsch, meine Lodge Logic Pfanne (Gußeisen, 30cm, kein Emaille, wozu auch) hab ich bei Amazon.com für 14 US$ geschossen, aktueller Preis für das 12" Skillet ist 20 US$, immer noch nur 15€. Importiert koste sie mehr, aber immer noch lange nicht so viel wie LeCreuset. Außerdem kann man auf Skepshult ausweichen. Gußeisen ist und bleibt das beste Material um Steaks zu braten, zweite Wahl ist Schmiedeeisen und dann kommt lange nix. Gruß Joe |
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![]() Mitglied seit 21.01.2005 |
"Falsch! Aluguss liefert zwar schnell Hitze, kühlt aber genau so schnell ab wenn ein Brocken Fleisch drin liegt. Eisenguss hingegen liefert relativ langsam, ist aber ein regelrechter Hitzespeicher und hält die Temperatur wesentlich besser als Alu."
Jein. Dass mit dem Abkühlen ist aber relativ und lässt sich mit Induktion, die die Hitze sofort durchreicht, ganz gut kontrollieren. Bei Eisenguss hingegen kann es widerum zum Problem werden, dass es die Hitze so gut hält, besonders in Kombination mit einem traditonellen Herd, der sich ja auch nicht so wie Induktion sekundenschnell runterregeln lässt. Wenn man etwas sehr stark anbrät, die Temperatur danach aber rasch runterregelt, um nicht zuviel des Guten zu tun, funktioniert das mit einer Eisenpfanne oder selbst mit Aluguss eventuell besser. Ich würde z.B. die Kombination Alugusspfanne u. Induktion der Kombination Gusseiserne und traditioneller E-Herd deutlich vorziehen. Wenn das Fleisch gut ist, nicht direkt aus dem Kühlschrank kommt und den richtigen PH-Wert hat, also wenig Flüssigkeit austritt, dürfte dieses Problem auch relativ geringe Folgen zeitigen (das kurzfristige Abkühlen). Bei qualitativ minderwertigem Fleisch tritt Flüssigkeit aus, gleichzeitig kühlt die Pfanne ein wenig und das Ergebnis ist, dass das Fleisch im entscheidenden Moment nicht brät, sondern "gekocht" wird. VG, Dirk |
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![]() Mitglied seit 01.11.2005 |
Hallo Dirk,
Deine Argumentation kann ich gut nachvollziehen. Meine Eisenpfannen und die aus Multiply sind "mittelschwer". Ich finde es ebenfalls einfacher, bei Bedarf die Hitze nachzuregulieren, als aufpassen zu müssen, wie lange eine richtig schwere Pfanne die Hitze hält. Das mittelschwere Kochgeschirr "puffert" die Wärme für mich ausreichend und schnelle Temperaturwechsel sind viel besser möglich als bei Gusseisen. Alupfannen mag ich trotzdem nicht Gruß Peter |
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