Steingut
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![]() Mitglied seit 08.05.2005 |
ich habe in einem Geschäft wunderschönes Geschirr aus Steingut gesehen! Man sagte mir aber, das wäre nicht spülmaschinenfest! Ist das richtig? LG Pralinchen |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
Ja. weil es Wasser aufsaugt. Gruesse, nick67 |
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![]() Mitglied seit 11.04.2009 |
Sicher? Wie ist das mit Steingutbierkrügen?
Liebe Grüße Helmut |
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![]() Mitglied seit 07.02.2007 |
Dass man die nicht in der Spülmaschine säubert, wusste ich auch nicht und habe es dadurch auch immer so gehandhabt. Hat meinem Steingut bisher nix ausgemacht
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![]() Mitglied seit 11.04.2009 |
Außerdem gibt es doch auch immer diese Mariniertöpfchen für Heringe aus Steingut. Also ich kann mir wirklich nicht so ohne weiteres vorstellen, daß sich da etwas einsaugt. Sonst würde man es doch nicht gerade für so etwas anbieten.
Helmut |
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![]() Mitglied seit 20.11.2008 |
Moin,
ich würde meinen, es kommt darauf an, wie das Steingut behandelt worden ist, lasiert oder glasiert oder nichts davon? Wenn es eher naturbelassen ist würde ich es unbedingt per Hand spülen. Ich habe sehr viel, auch wirklich altes Keramik- bzw. Steingutgeschirr, und meines wandert alles in die Spülmaschine...... es gibt aber auch Sorten, die lassen Feuchtigkeit durch, ich hatte mal eine Vase - bei der hat das drei Tage gedauert, dann stand mein Tisch unter Wasser Also, genau nachfragen, um welches Geschirr es sich handelt, wie wurde es gebrannt, wie lasiert oder behandelt.... vielleicht hatte auch die Fachkraft keine Ahnung, soll es geben. VG Sundri |
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![]() Mitglied seit 03.04.2007 |
Hallo,
ich schließe mich Sundri an. Es kommt darauf an, wie es behandelt wurde. Vielleicht kannst Du mal direkt auf der Seite des Herstellers nachschauen oder dort direkt anfragen. LG Ciperine |
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![]() Mitglied seit 08.05.2005 |
Hallo,
@ Ciperine Das ist eine gute Idee! Danke. LG Pralinchen |
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![]() Mitglied seit 29.08.2006 |
Hallo
Oder ist Dein Geschirr aus SteinZEUG? Das ist Spülmaschinenfest. Die Heringstöpfe z.B. sind auch auch Steinzeug. Lg
es gibt viel zu tun fangt schon mal an |
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![]() Mitglied seit 27.06.2009 |
Hallo
Es gibt unterschiedliche Qualitäten und Glasuren ... nicht alle sind Spülmaschienengeeignet beste Grüsse Nice Nofret |
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![]() Mitglied seit 18.06.2010 |
Hola,
meine Steinguttöpfe, die ich hier auf Gas benutze sind am Boden nicht glasiert, also auch nicht für die Spüma geeignet. Saludos, Carco |
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![]() Mitglied seit 30.07.2003 |
Helga8-7 hat Recht: es gibt einen großen Unterschied zwischen SteinGUT und SteinZEUG! Der alte Keramikerspruch lautet "Steingut ist Zeug, Steinzeug ist gut!"
Bei Steingut würde ich keine Experimente mit der Spülmaschine starten, die Glasur kann schnell kraquelieren und dann dringt Feuchtigkeit in den Scherben ein und es dauert eine Ewigkeit, bis die Stücke wirklich trocken sind. Schnelle Temperaturwechsel mögen Steinguttöpfe auch nicht... |
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![]() Mitglied seit 29.08.2006 |
Hallo
es liegt aber auch daran, das Steinzeug eine andere Zusammensetzung hat als Steingut und auch höher gebrannt wird. Dadurch ist der Scherben von Steinzeug dichter (ähnlich wie Porzellan, nur nicht ganz so fest) und Wasserunduchlässig. Vielle kennen halt diesen "kleinen" Unterschied nicht. Spülmaschinenfest/geeignet hat auch etwas mit dem Dekor zu tuen. Lg
es gibt viel zu tun fangt schon mal an |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo
wurde denn begründet warum dieses Geschirr nicht spülmaschinefest ist ?? Bzw wer hat dir das gesagt? Normalerweise kann das immer in die Spülmaschine. Jedes Steinzeug /Steingut wird bei mindestens 960 Grad gebrannt. Dann kommt die Glasur drauf und alles kommt nochmal in den Brennofen bei 1200 Grad. Aber auch Geschirr ohne Glaur wird es ein zweites mal gebrannt, nur nicht ganz so hoch. In beiden Fällen ist das Spülmaschinenfest. Jeder Römertopf ..ohne Glasur..kann in die Spülmaschine. katir |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
ich glaub ich bin begriffsverwirrt. Das Material auf das sich meine Antwort bezog soll nicht in die SpüMa weil es das Reinigungwasser teilweise aufsaugt und damit wohl auch einen Teil des verwandten Spülmittels... Gruesse, nick67 |
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![]() Mitglied seit 29.08.2006 |
Moin
Der 1. Brannt dient lediglich dazu, das der Scherben hart wird. Dabei verliert er das Wasser, welches in der Masse vorhanden ist. -SteinGUT wird bei ca. 900-1000 Grad gebrannt. -Steinzeug bei ca. 1200-1300 Grad. Durch die deutlich höhere Brenntemperatur ist Steinzeug wasserdicht und kann auch im gegensatz zu Steingut in die Spülmina. Römertöpfe sind aus reinem Ton. Sie haben daher nichts mit Steinzeug/gut zu tun. Zum säubern soll man ihn, in dem man ihn mit Essigwasser auskocht und nicht in die Spülmina tun. Durch seinen porösen Scherben saugt er das Spülwasser mit auf. Lg
es gibt viel zu tun fangt schon mal an |
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![]() Mitglied seit 19.12.2011 |
Hallo, um Missverständnisse zu vermeiden: Soll das eventuell heißen "mit ausgekochtem Essigwasser" saubermachen, oder tatsächlich den Römertopf selbst "mit Essigwasser auskochen"? Wie würde das ablaufen, ihn mit Essigwasser auszukochen? Gruß hunsbuckle |
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![]() Mitglied seit 29.08.2006 |
Ich habe damals (79/80) inder Schule gelernt, das man die Römertöpfe lt. Hersteller mit Essigwasser auskochen soll. Wie das ging weiß ich auch nichtmehr
Lg
es gibt viel zu tun fangt schon mal an |
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![]() Mitglied seit 19.12.2011 |
Hallo Helga, dann könnte das eigentlich nur bedeuten, den Römertopf mit Essigwasser gefüllt in den _kalten_ Backofen und den dann hochheizen. Oder? Gruß hunsbuckle |
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![]() Mitglied seit 29.08.2006 |
denke schon. Aber normalerweise reicht es aus, wenn man ihn mit heisem Wasser ausspült.
Lg
es gibt viel zu tun fangt schon mal an |
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![]() Mitglied seit 30.07.2003 |
Um mal noch mehr, aber richtige Begriffe in die Runde zu werfen:
Grundsätzlich hat Helga8-7 wieder recht, nur mit dem Römertopf nicht ganz. Technisch gesehen handelt es sich um "Irdenware", das Material ist Ton, wie es das auch bei Steingut und Steinzeug ist, die aber (@katir) nicht dasselbe sind (s.o.). Irdenware ist historisch gesehen die älteste Art der Keramik, die es seit der Jungsteinzeit gibt. Steinzeug gibt es etwa seit dem späten 12. Jahrhundert, es wird so hart gebrannt, dass die Oberfläche anfängt, zu versintern und somit den Eindruck einer Glasur ergibt, der durch die Zugabe von Salz oder Buchenasche während des Brandes verstärkt werden kann. Bei sehr hochwertigen Steinzeugen ist der gesamte Scherben durchgesintert. Im Gegensatz dazu ist Steingut eine "Erfindung" des 18. Jhs. und sollte eine preiswerte Imitation des teuren Porzellans sein. Porzellan ist so hart gebrannt, dass auch hier der Scherben vollständig durchgesintert ist und somit keine Wasser mehr aufnehmen kann. Anders das Steingut: es handelt sich streng genommen um hart gebrannte Irdenware mit Glasur (nicht "Lasur", das gehört auf's Holz). Je nach Brenntemperatur ist der Anteil von Wasser, welches der Scherben aufnehmen kann (zB. in der Spülmaschine). An der Standfläche des Gefäßes kann man erkennen, ob es sich um Steingut handelt: der ist in der Regel weiß. Nochmal Römertopf: er soll ja vor dem Kochen gewässert werden, niemals kalt in einen heißen Ofen gestellt werden (kann zerspringen) und niemals heftigen Temperaturschwankungen ausgesetzt werden. Ich denke, dass man mit heißem Essigwasser aber dennoch spülen kann, aber ich denke auch, dass normalerweise normales Spülen reicht. Wenn dir also, pralinchen, im Geschäft gesagt wird, dass das Steingutgeschirr nicht spülmaschinenfest ist, solltest du das ruhig annehmen und wie oben schon gesagt, evt. noch einmal beim Hersteller nachfragen. Im Zweifelsfall also handspülen.... oder dir ein schönes Porzellan aussuchen. LG Richensa |
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