Kein Herdanschluss, neu verlegen?
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![]() Mitglied seit 16.01.2010 |
ich wohne in einer schnuckelige Einzimmer-Wohnung und habe eine sehr kleine Küche, leider ohne Herdanschluss Da mir das Kochen auf den einfachen 2-Platten-Herd kein Spaß macht und ich auch nur ein Mini-Backofen habe, habe ich mir überlegt, einen E-Herd anzuschaffen.... Nun meine Frage: Kann ich mir von einem Elektriker eigentlich einen Herdanschluss legen lassen? Habe nur die ganz normalen Steckdosen..... Vielleicht habt ihr ja auch schon mit sowas Erfahrung gehabt...Über Tipps würde ich mich sehr freuen! Grüße |
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![]() Mitglied seit 05.04.2008 |
moin,
hast du Drehstrom in der Wohnung? (Steht auf deinem Zähler) Dann mußt du dich mit einem Kabel/ einer Leitung von deiner Verteilung zur Küche abfinden. Wenn nicht, wird's wohl Aufwendig... VG Jörk |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
Der Herdanschluss muss nicht zwangsläufig mit Drehstrom erfolgen.
Ein separat abgesichertes Kabel vom Verteiler zur Herdanschlussdose ist auch möglich mit 220V. Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 13.02.2008 |
Da mußt Du den Elektriker fragen. Kommt drauf an, wo Dein Sicherungskasten und Zähler ist. In der Wohnung, auf dem Gang, im Keller usw. Und was da ankommt. Ein Herdanschluß braucht alle 3 Phasen.
Vermutlich ist auch eine Genehmigung des Hauseigentümers notwendig. Viele Grüße Manfred |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
Quatsch! Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
noch mal zur Erinnerung die Anschlussmöglichkeiten eines Elektroherds:
![]() Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 05.04.2008 |
moin,
Heinz, das ist schon klar. Mir ging es um den "einfachsten" Fall. 5*2,5^ vom Verteiler in die Küche wäre das Einfachste. Plan B kann man immer noch machen VG Jörk |
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![]() Mitglied seit 28.07.2006 |
Jörk, ich hab das geschrieben,weil du postetest, dass es aufwändig wird ,wenn kein Drehstrom vorhanden ist.
Der Aufwand, ein Kabel vom Verteiler zum Herd zu legen ist aber in beiden Fällen der gleiche. Gruß Heinz |
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![]() Mitglied seit 13.02.2008 |
Hallo Heinz,
ja, natürlich hast Du recht. Hab ich nicht zu Ende gedacht. Hab mein Kochfeld ja auch an 230V laufen. Wenn auch an zwei Phasen. Und den Herd an der dritten. Viele Grüße Manfred |
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![]() Mitglied seit 20.02.2004 |
Hi,
und wenn du dir noch ein portables Induktionskochfeld zulegst? Das kannst du an die Steckdose anschliessen. grüße |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
Nicht unbedingt. 3.4kw Leistung darf man max. über eine 16A-Sicherung ziehen soweit ich weiß. Portables I-Feld zieht 1.8 -2.2 k bei voller Leistung. Dh du darfst zusätzlich nicht mal mehr nen Wasserkocher anschmeißen. Außerdem reicht der kabelquerschnitt imho nicht aus für soviel Power. Ich kenn Herdanschlüsse mit 3 Phasen nur mit 2,5er kabelquerschnitt. Gruß, Nick ![]()
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![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
Hallo,
mal von der Technik ganz abgesehen (da kann ich nicht mitreden) aber wie sieht das mietrechtlich aus? Ich glaube da braucht man das Einverständnis des Vermieters. Der wird sich doch bestimmt etwas dabei gedacht haben, die Wohnung so zu vermieten. LG Petra |
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![]() Mitglied seit 14.05.2007 |
Hallo Träshi
Ich würde als erstes mal einen Elektriker gucken lassen. Interessant wäre der Querschnitt und die derzeitige Absicherung des Herdstromkreises. Mit etwas Glück ist die schon 20 oder 24A oder kann auf 24A erhöht werden. Das hängt aber von einigen anderen Faktoren als nur der Querschnitt ab, deshalb -> Elektriker. Mit 1x24A kann man einen modernen Herd durchaus nutzbringend betreiben, auch wenn er einen Nennwert von 3x16A=48A hat. Man nutzt ja nie alle Verbraucher gleichzeitig mit hoher Leistung. Falls das doch mal passiert, löst dann schlimmstenfalls die Sicherung aus. Dafür ist sie da, wird aber bei 24A kaum jemals passieren. 20A wären knapp und man müßte schon mehr darauf achten, daß man die Sicherung nicht überlastet. Das hieße, z.B. die Schnellaufheizung des Backofens nicht nutzen und nicht mehr als 1-2 Platten gleichzeitig auf höchster Leistung laufen lassen, wenn der Backofen genutzt wird. Also dann 1 Platte anheizen, die anderen nur auf niedriger Stufe weiterkochen lassen. Falls der Querschnitt kleiner ist, wäre der nächste Schritt der Vermieter. Selbst wenn Drehstrom vorhanden ist, heißt das noch nicht, daß die Hauptsicherung des Hauses die Erweiterung auch zulässt. Der Vermieter kann das schlecht einem erlauben und dem nächste nicht mehr, weil die Kapazität des Hausanschlusses errreicht ist. Falls also kein 3x16A Drehstrom möglich ist und auch kein hoher Querschnitt zum Herd liegt, kann man immer noch einen Einphasen-Stromkreis mit 24A neu verlegen. Gruß Lechon |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Es gibt ja durchaus auch Backöfen mit 4 Plattenfeld, die sich mit 230V und maximal 3,4kW begnügen. Die Dinger kann man auch direkt in die Steckdose stecken ohne einen speziellen Herdanschluss. Allerdings verbrauchen auch die kleinsten Modelle soviel, dass sie keine Geräte neben sich dulden. Wenn der Herd auf voller Leistung läuft und dann noch eine anderes Gerät (Wasserkocher, Kühlschrank, Spülmaschine etc) läuft, dann haut es halt die Sicherung (16A) raus - nicht gefährlich aber doch sehr nervig.
Versuch doch erstmal die Sicherungen im Sicherungskasten zu identifizieren. Einfach eine nach der anderen ausschalten und gucken was nicht mehr funktioniert. Wenn die komplette Küche (Steckdosen und Licht) an einer 16A-Sicherung hängt, dann dürfte das legen mindestens einer neuen Leitung nötig werden. |
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![]() Mitglied seit 30.08.2006 |
Huhu,
ich schließe mich Petra an: wenn du zur Miete wohnst, ist das Sache des Vermieters. Wenn der sein ok gibt, setz dich mit einem Elektriker in Verbindung. Der guckt sich den Sachverhalt an und berät dich (und/ oder den Vermieter) über die Möglichkeiten und Kosten. VG JellyBelly |
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