Mein Alter (ererbter) Topf hat ein Loch im Boden
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
nun ist mein Alptraum war geworden. Der Topf meiner Großmutter hat ein Loch im Boden. Lange hab ich es befürchtet, nun ist es passiert. Es ist ein alter Emaille Topf - außen farbig und innen so "grau-gemuschelt". Nun gibt es ja leider keine Kesselflicker mehr, und rumsuchen im net hat mir nichts gebracht - Handwerklich ist es auch nicht allzu weit mit meinem Talent her. Meine Frage ist es nun: Hat jemand eine Idee wie ich mein Topf wieder flicken kann, das er wasserdicht ist, und bekochbar ist? Meine Ansprüche wären: - es muss einfach zu handhaben sein - Ungiftig sollte es sein - der Preis einer Lösung sollte nicht zu hoch sein WIE es ausschaut, ist relativ egal - die Hauptsache ist das Ergebnis. Das Loch ist am Boden, und so groß wie ein Fingernagel (kleiner Finger). Ob es irgendwelche Pasten gibt? Aber sind die für`s Kochen geeignet? (Bin da so am überlegen, ob man in der Autoabteilung was finden könnte?????? Vielleicht hat ja jemand eine Idee?? Ich danke euch allen schon mal vom Herzen! Liebe grüße tomy65 |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Auf Mittelaltermärkten gibt es hin und wieder Leute, deren Hobby die Erhaltung eines ausgestorbenen Berufs ist, vielleicht findest du ja dort jemanden. - In der heutigen Wegwerfgesellschaft könnte wohl keiner mehr davon leben, Kochtöpfe zu reparieren.
Aber ob die alten Kesselflicker für die gesundheitliche Unbedenklichkeit ihrer Arbeit garantieren konnten? Ich hab da meine Zweifel... Einen Karosseriebauer zu fragen ist ja schon mal keine schlechte Idee. Mir fiele noch die Badewannenbeschichtung ein, da schmeisst man ja auch nicht gleich die eingebaute Wanne weg, wenn das Email eine Macke kriegt. Ach ja, da fällt mir noch was ein: Im Oldtimer meines Vaters war mal ein Loch im Benzintank, das nur mit großem Aus- und Einbauaufwand zu reparieren gewesen wäre. Sein Freund war Zahnarzt und hat das Loch mit so nem rosa Zeug aus seinem Labor geflickt. Hat prima funktioniert. Viel Erfolg bei deiner Suche (Spott wirst du sicher hier auch noch bekommen Gruß Turi |
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![]() Mitglied seit 12.02.2010 |
Hallo, tomy65!
Kein Spott! Ich finde das cool! Vielleicht findest du irgendwo in Berlin einen alten Spenglermeister, der das noch gelernt hat und soetwas heute noch aus Spaß an der Arbeit und für ganz kleines Geld macht. Ich hatte mal ähnliches Glück mit einer aufwändigen Bespannung eines altes Stuhls. Du wirst dich aber wohl damit abfinden müssen, dass neben diesem Loch noch weitere entstehen werden... Badewannebbeschichtungen bringen da nichts, weil das Trägermaterial verrottet ist - pastöse "Dichtmacher" aus dem Zahnarzt- oder Karosseriebereich würde ich ganz sicher nicht auf den Herd stellen! Halte den Topf in Ehren - auch wenn er villeicht eine tolle Pflanzschale wird! Viel Erfolg! LG Immerdar |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Hallo,
bei einem Topf rein aus Metall kann ich mir ja noch vorstellen, dass er reparabel ist. Aber auch noch Emaille, das dürfte schwierig werden. Warum gönnst du ihm nicht einen Lebensabend ohne Arbeit und pflanzt Blümchen oder Kräuter hinein? Liebe Grüße Salvy "Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (J.W.v.Goethe) |
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![]() Mitglied seit 07.03.2010 |
Hallöchen
Wenn dir soviel daran liegt und du die Möglichkeit hast,würde ich es mit Hartlöten versuchen und von innen die Stelle verzinnen,aber wie es sich im Randbereich mit der Emaille verhält |
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![]() Mitglied seit 08.10.2008 |
hallo tomy!
magst du ein bild des oma topfes reinsetzen? vielleicht hat jemand grade einen solchen übrig. ungiftige methoden des flickens gibt es nicht. ich vermute, du beschreibst einen topf von riess email. wir haben kürzlich viele unbenutzte, jahrzehnte alte dieser art weggegeben. lg grumbirn |
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![]() Mitglied seit 11.03.2005 |
einen Tipp habe ich leider nicht für dich. Allerdings fiel mir in diesem Zusammenhang ein altes Kinderlied wieder ein. Ein Loch ist im Eimer, lieber Heinrich, lieber Heinrich................................... Und das Blöde ist, ich krieg das Ding jetzt nicht mehr aus dem Kopf Liebe Grüße Angelika
Ach ja, Büffelmozzarella, den kenn ich. Das tut den Tieren ja so grauenhaft weh, wenn man den da pflückt. (Horst Lichter)
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
hallo, guten morgen und einen schönen sonntag euch allen,
nach dem ersten eintrag von turi (turandot) habe ich eine e-mail an meinen neffen geschickt, der ist KFZ mechaniker. er meinte vorhin, das man schon etwas braucht, was dann der anschl. hitze (gasherd) wiedersteht. er will es sich mal anschauen. er hätte einige ideen. vorteil bei der lösung die mir vorschwebt ist, das der topf nicht plan sein muss, da ich einen gasherd habe. also könnte mein neffe was drunter setzen (ein stück von einem anderen, alten topf, der mir nicht am herzen liegt??). zwei fotos werde ich nachher mal machen und einstellen, vielen dank für den tipp grumbirn. das mit "...........(Spott wirst du sicher hier auch noch bekommen......) hab ich allerdings auch nicht verstanden? spott? worüber? das ich den topf meiner oma mag? das ich mit handwerk auf kriegsfuss stehe? (ich geb es wenigsten zu, die meisten männer nicht wie dem auch sei, bilder folgen - und ersteinmal danke für eure tipps. das "RIP" einen schönen sonntag euch allen....... tomy65 |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo tomy,
meine Einfälle waren vielleicht zu spontan und nicht besonders gut, aber ich habe deine Frage durchaus ernst genommen. Die Anmerkung mit dem "Spott" bezog sich auf meine Erfahrungen hier im CK-Forum (über 10 Jahre inzwischen). Wenn du Pech hast, kriegst du halt erst mal viele unsachliche Bemerkungen, deine Motive werden analysiert und verworfen etc., bevor mal wieder jemand dich ernst nimmt. Ist halt oft so. Mit meiner Klammer wollte ich versuchen, dem ein bisschen vorzubeugen (wer will den schon so einer Vorhersage die Bestätigung geben?). Und die bisherigen Antworten sind doch alle okay... Nochmal zum Thema: Die Innenemailierung sollte man ohne allzu großen Aufwand wieder herstellen können. Stimmt, heute macht man das bei Badewannenbeschichtungen mit Kaltemail, um sich das Brennen zu sparen. Ob das unschädlich ist beim ERhitzen, weiß ich nicht, lieber vorsichtig sein. Aber bevor es das gab, wurde ganz klassisch mit dem Brenner das Emailpulver geschmolzen. Warum sollte das dann nicht genauso funktionieren, wie die benachbarten heilen Teile? Man braucht halt eine Flamme, die 900° erreicht. Zuerst müsste man das Loch flicken mit Metall - wenn das dein Mechatroniker kann, prima (ich könnte es nicht). Dann muss man es mit Säure anätzen, das Emailpulver aufbringen und mit dem Brenner schmelzen. Bei Kochtöpfen gibt es unterschiedlich dicke Emailschichten, Gusseisentöpfe haben z.B. mehrere Milimeter dickes Email innen. Außen ist es meist dünner. Falls dein Omatopf ein gusseiserner ist, dann müsste man evtl. mehrere Deckemailschichten aufbrennen. Aber funktionieren sollte das Ganze schon. Spengler ist doch nur ein anders Wort für Klempner, oder? Heute ist dieser Beruf oft mit dem des Installateurs verknüpft. Das Zahnarztplastik hatte ich übrigens auch nicht als Mittel für deinen Topf erwähnt, sondern als Beispiel, in welchen - scheinbar exotischen - Berufsbereichen man nach Hilfe suchen könnte (die meisten dieser Spezialisten machen sehr gerne mal was ganz außergewöhnliches *gg*). Als Hobbygoldschmiedin hätte mir allerdings sofort der Goldschmied einfallen müssen. Metallurgie ist da ein sehr großes Thema, und löten kann der auch über 1000°; wenn er Platin lötet braucht er sogar mehr als 1700°. Frag doch mal. - Statt immer kleinen Fuzelkram zu machen, findet es sicher der eine oder andere spannend, mal einen antiken Kochtopf zu reparieren. Ich bin auch immer dafür, gute Dinge zu reparieren oder wenigstens umzubauen, statt sie wegzuwerfen. (Mein Spezialgebiet ist übrigens Schmuckrecycling *gg*) Gruß Turi |
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![]() Mitglied seit 12.02.2010 |
Hallo, tomy65!
Mein Ex-Schwiegervater ist Spenglermeister. Diese alte Ausbildung ist mit dem Beruf des Installateurs nicht vergleichbar. Der macht dir aus einer Konservendose eine Handbrause, die zudem über Jahrzehnte funktioniert (bei ihm im Garten). Ich habe eben mal mit dem 89-jährigen Mann telefoniert und ihn beiläufig gefragt, ob er da eine Lösung wüsste. Er zumindestens kennt keine - und sie haben früher auch Kessel und Töpfe repariert. Er ist der Auffassung, dass du Probleme mit der Emaillierung bekommen wirst und das es wohl (leider!) nicht das einzige Loch bleiben wird.... Ich hoffe, dass du trotzdem eine tolle Lösung findest und wie Turi schon sagte, wer weiß in welchem außergewöhnlichem Beruf du vielleicht fündig wirst. Viel Erfolg! LG Immerdar |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
hallo turi,
erst ein mal vielen, vielen dank für deinen ausführlichen bericht - und gleich vorweg - ich war nicht etwa beleidigt, pikiert, oder irgendetwas, was mir eine Missstimmung verursacht hätte, - nur verwundert war ich. und bisher geht es ja mit dem spott.....grins.... - habe die erfahrung allerdings auch noch nicht gemacht. (das man spott bekommt meine ich. -- höchstens vielleicht der kommentar von "unnütz" - aber genau das ist er auch - unnütz!!!!!! tatsache habe ich schon mit jemanden telefoniert, die in einer zahnarztpraxis arbeitet. sie meinte zwar, das es viele pasten und "zeug" gibt, womit man es dicht machen kann, aber das eben nicht in verbund mit der hitze, die der topf dann wieder aushalten soll. sicherlich wird es interessant, welcher "berufszweig" sich in mit der lösung (hoffentlich? vielen dank immerdar für deine hilfe, auch an deinen ex-schwiegervater! ich habe den boden des topfes genau betrachtet, und eigentlich keine weiteren anfälligkeiten entdeckt. ich find es nun mittlerweile echt spannden, was zur lösung beitragen wird. also, wieder mal: vielen dank, vielen dank turandot und immerdar. ihr habt mir einige anregungen liebe grüße tomy65 |
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![]() Mitglied seit 28.10.2004 |
Mein Gott der Spruch ist älter als der Topf deiner Oma... aber um mal endlich die Spottwelle loszutreten: Man kann es auch echt übertreiben mit dem alten-Krempel-aufheben Tritt das Ding in die Tonne und kauf dir etwas vernünftiges Ist doch absoluter Schwachsinn so einen Müll-Topf mit Gewalt wiederherstellen zu wollen Da muss man echt mit dem Klammernsack gepudert sein! |
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![]() Mitglied seit 15.03.2002 |
Hallo,
@renkleov: @tomy:Entschuldige bitte aber bei einem solchen Tipfehler darfst Du Dich wirklich nicht wundern wenn Späßchen darüber gemacht werden.Da finde ich es absolut unnütz die Leute deswegen anzugreifen.DU hast das >Anmerkung vom Admin: Der entsprechende Tippfehler im Posting von tomy65 ist mittlerweile korrigiert worden< So wie es aussieht ist der Topf nicht mehr zu reparieren.Wenn Du daran hängst befolge Salvys rat und kaufe Dir zum Kochen einen neuen von Riess.Gibt es bei Manufactum und in anderen Shops. LG EVA |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
hallo und guten abend aus berlin,
der tippfehler ist behoben ABER ZURÜCK ZUM THEMA: einen neuen topf kaufen dieser ist im übrigen um 1925 von meiner oma in berlin kreuzberg gekauft worden. sie kochte damit das essen für meine mutter, diese kochte das essen für uns kinder damit und nun koche ich schon seit jahren damit weiter. er ist mir vertraut, ich kenn seine "macken" (leute die "ihren topf" haben, wissen was ich meine), er ist geräumig (4 l) und eintopf schmeckt phantastisch aus diesen topf. sollte es mit dem reparieren nichts werden, dann befolge ich sehr gerne den rat von salvy - und er bekommt eine andere funktion zugewiesen. gerne als kräutertopf (ein loch zum abfließen hat er ja schon die leute von der KFZ firma meines neffen meinen das es wirklich ein problem mit der beschichtung aussen geben könnte. aber sie informieren sich - die azubi`s wollen sogar in der berufsschule ihre lehrer befragen, was man machen könnte. wollte noch zwei bilder anhängen, bin aber kein CK-Club Mitglied herzliche grüße tomy65 |
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![]() Mitglied seit 26.03.2008 |
Moin,
Du kannst aber in Deinem Profil ein Album anlegen und dort die Bilder unterbringen. LG Woody |
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![]() Mitglied seit 16.06.2009 |
Hallo Tomy,
grundsätzlich bin ich auch fürs reparieren liebgewordener Dinge. Du wirst aber vielleicht in diesem Fall nicht bedacht haben, dass die Kocheigenschaften Deines Topfes -nach einer eventuell geglückten Reparatur- völlig verändert sein werden. Er hat ja dann nicht mehr den Boden aus einem Guß oder einer Schmiede, sondern der Boden besteht künftig aus verschiedenen Materialien, also wird er anders aufheizen. Und auch wenn es gelingt, den Boden innen im Topf wieder ganz plan zu machen, wird er auch dort unterschiedliche Beschichtungen oder Emailtechniken haben, auch dies wir sich auch auf dein Kochgut auswirken. Manches ist auch unwiderruflich kaputt und es ist Zeit Abschied zu nehmen. Grüße pyone |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
danke Cooking_Woody - habe ich eben getan! Danke für den Hinweis. ja, pyone, ich gebe dir ja recht - aber ich probiere es erst einmal - dann kann ich hinterher sagen "ich hab`s probiert!". zumal meine nichte (22 jahre) seit ca. einem jahr sich für das kochen und familienrezepte interessiert. wäre doch schön (gewesen) wenn ich ihr den topf später mal gebe. ich probiere es den topf zu richten - auf dem foto sieht man auch, das das loch eigentlich nicht so groß ist. und - wer weiss? vielleicht habe ich glück, es klappt gut, und etliche andere CK mitglieder sind happy das es einer probiert hat, weil sie ähnliche dinge im schrank haben......... in diesem sinne vielen dank für eure nachrichten eine gute nacht ersteinmal ("boston legal" fängt gleich an tomy65 |
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![]() Mitglied seit 08.10.2008 |
hallo!
sobald die durchgehende emaille unterbrochen ist, kann zum beispiel kadmium aus der beschichtung oder im falle der reparatur, zusätzlich aus dem zinn der verlötung schädliches an das kochgut abgegeben werden, zeigten mehrere untersuchungen von testinstituten auf. lg grumbirn |
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![]() Mitglied seit 10.06.2008 |
Guten Morgen,
viel Hilfestellung werde ich nicht geben können und ich weiß auch nicht mal, ob man das Emaillegel hätte nehmen können, wenn wenigstens noch der Boden da gewesen wäre Dennoch kann ich Dir Deine Bilder einstellen und Dir viel Glück bei weiterer Reparaturmöglichkeit wünschen. Nur zu gut verstehe ich, dass man an solch ein Erbstück hängt. Das ist ja das schlimme, viele sehen den Wert eines solchen alten Gegenstandes nicht. Das darin auch Erinnerungen stecken. Es ist traurig und lieblos und da wird immer getröstet, lass den Menschen in guter Erinnerung, dann ist dieser Mensch nie gestorben. Man sieht mal wieder deutlich den Widerspruch.
VG Janine, die ihre 22 Jahre alten Emailletöpfe nicht missen möchte |
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![]() Mitglied seit 21.08.2007 |
Schöner Topf. Aber.....
Offenbar ist der Topf durchgerostet. Du kannst ja mal mit einem Schraubenzieher dran rumpolken - ich wette, da fällt noch mehr Emaille ab, die den Rost zusammenhält. Es müsste alles lose Emaille, aller Rost weg, dann ein neues Stück Blech eingeschweißt werden und das dann neu emailliert werden (vielleicht kann das ein Töpfer). Warum rufst Du nicht mal bei einem Emaille-Topf-Hersteller (z.B. Rieß) an und fragst die, ob die einen Topf neu emaillieren können, wenn das Loch erstmal geflickt ist? Ob man den Anschluss Altemaille-Neuemaille überhaupt hinbekommt oder ob Emaillieren nur in einem Rutsch funktioniert, ganz oder gar nicht? Was nützt Dir die Flickerei, wenn feine Spalten bleiben, durch die wieder Wasser eindringt und es wieder rostet? |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich seh da jetzt keine Anzeichen dafür, dass noch an anderer Stelle Emaille "lose" ist oder noch mehr Rost vorhanden sein sollte.
Natürlich muss man das Loch soweit ausfeilen, dass rungsum das blanke Metall sichtbar ist. Ebenfalls muss man etwas um das Loch herum auf beiden Seiten Emaille abschleifen. - Wie schon geschrieben, weiß ich nicht, wie man das Metall repariert, das müssen andere sagen. Kommt wahrscheinlich auch sehr auf die Art an, ich würde jetzt mal von Eisenblech oder Gusseisen ausgehen. Aber das Emaille, das im und am Topf ist, wird auch schmelzen, wenn man ein 900° heiße Flamme draufhält. Neues Emaillepulver verbindet sich damit zu einer geschlossenen Fläche, die allerdings mit großer Wahrscheinlichkeit optisch anders aussehen wird. Die Innenbeschichtung besteht meiner Schätzung nach aus mehreren Emaillschichten. Diese wieder aufzubauen sollte möglich sein. Natürlich wird man Emaillepulver ohne Blei oder andere schädliche Zusätze auswählen (im Prinzip sind es ja vor allem Silikate, das, woraus auch Glas besteht - Emaille heißt ja auch Glasfluss). Bei der Außenbeschichtung, die wahrscheinlich dünner sein dürfte, stellt sich mir die Frage, wie man die gleichzeitig aufbringt bzw. wenn später, ob man dafür Material bekommen kann, dessen Schmelzpunkt niedriger ist, als der des Innenemaille... Ich bin sehr gespannt darauf, wie es mit dem Topf weiter geht Gruß Turi |
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