Brotmesser mit Doppelwellenschliff?
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![]() Mitglied seit 31.05.2006 |
nach fast 20 Jahren hat mein altes Brotmesser von Zwilling nun doch ausgedient und ein neues muss her. WMF hat Messer mit einem Doppel-Wellenschliff im Programm - hat jemand Erfahrungen mit solchen Brotmessern? Und wo ist der Unterschied zu einem normalen Wellenschliff? Für ein neues Brotmesser möchte ich nicht mehr als max. 70 Euro anlegen, gibt es in dieser Preisklasse empfehlenswerte Messer auch von anderen Herstellern? Ich würde mich über Infos freuen! LG Ingrid |
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![]() Mitglied seit 20.10.2006 |
Hallo Ingrid,
ich bin seit ungefähr einem halben Jahr sehr zufrieden mit dem langen (270 mm) Herder-Brotmesser mit Kirschholzgriff. Lang wie das legendäre "Güde-Brotschwert", aber deutlich günstiger. Hier zum Beispiel für 64 Euro: w w w.messerkontor.eu/Kochmesser-Firmen/Herder-Windmuehle/Kirschbaumserie/HERDER-Brotmesser-Ellenlang-mit-Kirschbaumholzgriff::1491.html Gruß Frank |
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![]() Mitglied seit 31.05.2006 |
Hallo, Frank!
Vielen Dank für Deinen Link! Das Herder-Messer ist für mich aber zu lang, mir reichen 20 cm Klingenlänge. In Deinem Link sind viele Modelle aufgeführt, ich werde mich da mal einlesen. LG Ingrid |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Ingrid,
also ich habe mir für um die 20,-- EUR ein Bäckerbrotmesser bei teetraeume.de bestellt. Es ist zwar nicht gerade dekorativ, aber seeeeeehr scharf und auch für harte Krusten geeignet Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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![]() Mitglied seit 25.02.2008 |
Hallo Ingrid,
ich bin im vergangenen Jahr ganz durch Zufall an das Brotmesser der Chefserie von Tupperware geraten. Ich bin davon absolut begeistert. Es schneidet super alles was man sich an Brot vorstellen kann. Der Griff ist leicht erhöht, das bedeutet man kann ohne das Messer an einer Kante( Tischkante/Arbeitsplatte) zu halten Brot schneiden da die Hand nicht im Weg ist. Es liegt für mein Gefühl klasse in der Hand, und fällt noch so gerade in deinen Preisrahmen hinein. Tupperware hat auch noch eine etwas preiswertere Variante in der Ergonomic Reihe, aber a kann ich jetzt nicht so viel zu sagen. LG zuckermaus64 |
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![]() Mitglied seit 31.05.2006 |
Hallo
vielen Dank für Eure Feedbacks! Die lange Klinge des Teetraeume-Messers ist eher nichts für mich. Leider komme ich im Moment nicht auf deren website, vielleicht gibt es ja auch andere Modelle. Das Tuppermesser könnte ich mir mal bei einer Bekannten, die ab und zu Tupperabende ausrichtet, anschauen. LG Ingrid |
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![]() Mitglied seit 29.05.2009 |
Hallo Ingrid,
Ich hab zwar keine Erfahrung mit dem Brotmesser von WMF aber ich verwende das 20cm Küchenmesser/Universalmesser aus der Spitzenklasse Serie(Art.Nr. 18 9578 9990) mit Doppelwellenschliff. Ist eins meiner Lieblingsmesser, da es durch den doppelten Schliff sehr scharf ist. Harte Brotkrusten oder Brötchen gehen noch besser als mit einem normalen Wellenschliff. Nachteilig ist allerdings, das die Schnittfläche immer fein zerfasert. Bei Brot ist die Schnittfäche rauh. Bei harter Wurst vom Stück zb sieht man sehr viele feine Riefen. Wenns was fürs Auge sein soll, eher ohne Doppelwellen. Wenns um Schnittleistung geht, von mir ganz klares "Daumen hoch". Gruß Micha |
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![]() Mitglied seit 03.06.2009 |
Hallo Ingrid,
Der herkömmliche Wellenschliff ist asymmetrisch. Für Rechtshänder sind dei Wellen auf der rechten Seite eingeschliffen. Die Linke Messerseite führt für den geraden Schnitt und die Phase an den rechtsseitigen Einschliffen lassen die Brotscheibe nach rechts fallen, wobei der Laib mit der linken Hand gehalten wird. Der "Doppelwellenschliff" ist beidseitig eingeschliffen. Bei WMF ist das wirklich scharf. Allerdings würde ich das nur für spezille Schneidaufgaben verwenden wollen (Krustenbraten, harte Früchte, Brot). Vielleicht darüber nachdenken ein 20cm-Allround-Küchenmesser mit Doppelschliff anzuschaffen, mit dem dann auch Brot geschnitten wird. Zu was die allseits empfohlenen Brot-"Schwerter" mit unglaublich langen Klingen empfohlen werden ist mir eigentlich ein Rätsel. Wenn man mal einem alten Bauern zugeschaut hat, wie der eine Scheibe von selbstgebackenen Laib schneidet, dann ist einem klar, daß das mit ziemlich kurzen Klingen geht... Einherjar |
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![]() Mitglied seit 31.05.2006 |
@Micha,
auch Dir danke für die Infos! Für mich ist wohl die Schnittleistung entscheidender, wenn die Optik des Brotanschnittes nicht ganz glatt ist, kann ich damit leben. LG Ingrid |
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![]() Mitglied seit 04.09.2006 |
@Einherjar: Gehen tut vieles. Man kann auch mit einer 6-Köpfigen Familie auf 40qm Wohnen...
Ich finde die lange Klinge äußerst praktisch (habe das von Zwilling -- bin sehr zufrieden), hätte noch lieber das Güde Brotlangschwert |
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![]() Mitglied seit 20.10.2006 |
Hallo Einherjar,
folgte man Deinem Argument, dann bräuchte man gar kein Brotmesser. Klar geht das. Das von mir oben vorgeschlagene Herder-Messer bietet meines Erachtens ein Super-Preis-Leistungs-Verhältnis und es vereinfacht durch seine lange Klinge das Schneiden großer Brote schon ganz ungemein. Gruß Frank |
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![]() Mitglied seit 31.05.2006 |
@ Einherjar: Gerade bei frischem selbstgebackenem Brot ist die Kruste oft recht fest, daher scheint mir der Doppelwellenschliff auch nach Deiner Beschreibung für mich ganz geeignet zu sein.
Ein Messer mit einer langen Klinge brauche ich eigentlich nicht, da ich für Tortenböden ein langes Tortenmesser besitze und eigentlich nur Brote im "Normalformat" backe bzw. kaufe - also keine Brotlaibe im XXL-Format schneiden muss. LG Ingrid |
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![]() Mitglied seit 21.08.2007 |
Eines vielleicht noch:
Das WMF-Universal-Doppelwellenschliff-Küchenmesser hat eine spitze Spitze (wie bei einem Fleisch- oder Schinkenmesser), das Brotmesser eine "stumpfe" Spitze (wie das halt so ist bei Brotmessern). Wenn ich mich recht erinnere, ist die Klinge des Brotmessers bis zur Spitze hin annähernd gleich stark. Die des Küchenmessers wird zur Spitze in dünner. Die Spitze ist daher etwas empfindlich und kann schnell verbiegen - jeweils bei zwei verschiedenen Hausfrauen (= 100% der mir bekannten Nutzerinnen) beobachtet. Ob es am Messer oder den Damen liegt, kann ich freilich nicht beurteilen, weil ich bei der Gewaltanwendung nicht dabei war.... |
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![]() Mitglied seit 23.01.2005 |
Moin,
@Tpunkt, meine Frau hat schon von 4 !! verschiedenen Messern die Spitzen abgebrochen. Ich hab sie trotzdem lieb Gruss Uwe |
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![]() Mitglied seit 21.08.2007 |
Du hast ein großes Herz, Uwe. Andererseits: Sind doch nur Messer.
(Wir basteln gerade unsere Küche um - da merkt man erstmal, wie wenig man wirklich braucht, und wie schmerzlich man dieses wirklich Gebrauchte vermisst...) |
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![]() Mitglied seit 03.06.2009 |
Hallo Ingrid,
besitze selbst kein Messer mit Doppelwellenschliff. War aber letztes Jahr mal im Werksverkauf von WMF und stand eine geschlagene halbe Stunde vor den Brotmessern und schwankte zwischen "normaler" und "doppelter" Welle. Habe dann die "normale" Welle genommen, weil die Klinge einen Tick höher war. Hatte das Messer nur gekauft, weil es auf 20 Euro runter gesetzt war- Zuhause lag noch ein Ikea-Brotmesser auf dem Messerkasten. Ja nun- das Ikea-Messer hatte all die Zeit ebenfalls kein Problem damit Brot zu schneiden. So weltbewegend ist der Fortschritt nicht gewesen- auch wenn das Ikea-Brotmesser im direkten Vergleich durch rustikale Verarbeitung auffällt. Wenns wirklich ein dezidiertes Brotmesser werden soll, dann würde ich vermutlich wieder zu einer "normalen" Welle greifen. Diese Art Schliff gehört eben nunmal an ein Brotmesser finde ich. Kenne das eben schon so aus meinen Kindertagen. Das von meinen Eltern geerbete Brotmesser war schon so geschliffen und schneidet bei mir im Pausenraum am Arbeitsplatz noch heute Brot... Hatte kürzlich im übrigen ein Brotmesser von Wüsthof in der Hand. Es gibt bestimmt Schwankungen zwischen einzelnen Produktionschargen. Aber dieser Wellenschliff den ich da in der Hand hatte war so was von ratten-scharf ! Einherjar |
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