Oberschränke in der Küche und Trockenbau?
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![]() Mitglied seit 30.07.2003 |
auch ich stehe vor (eigentlich mittendrin) einem Küchenumbauunternehmen. Bislang habe ich in der Küche keine Oberschränke, weil ich meine alten Schränke beim Umzug mitgenommen habe und zudem den Rigipswänden der derzeitigen Küche nicht so recht traue. Vielleicht könnt Ihr mir helfen: wie dick müssen Wände sein, um tragfähig genug für Oberschränke zu sein? Gibt es noch Tips & Tricks, denn ich brauche den Platz inzwischen! Herzlichen Dank schonmal Richensa |
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![]() Mitglied seit 13.11.2005 |
HAllo Richensa,
ich habe mal vor Monaten im Fernsehen (Galileo oder sowas) etwas ganz pfiffiges gesehen: Da hat einer L - förmige Metall-Profile entwickelt, die an die WAnd gestellt werden. Die Unterschränke werden auf das kurze Ende des L gestellt und werden meiner Erinnerung nach dort festgeschraubt oder so. Das hält dann das senkrechte Bein des Ls aufrecht. DAs ist noch irgendwie miteinander verstrebt worden und daran hat man dann die Oberschränke gehängt. Zwischen Arbeitsplattenoberkante und Unterkante der Oberschränke wurden dann irgendwelche Rückwände gehängt. Auch Wasser- oder Elektroanschlüsse, die nicht versetzt werden können waren kein Problem, denn die konnten in der Metall-Hinterkonstruktion unsichtbar "verlängert" werden. Leider weiß ich nichts mehr genaueres drüber, aber ich fand die Idee toll: Keine zweifelhaften Wände, alles im rechten Winkel, fast spurlos abbau- und woandershin-mitnehmbar. Vielleicht kann jemand noch was dazu sagen, der das besser inn Erinnerung hat. Lg, Marie |
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![]() Mitglied seit 09.03.2008 |
Hallo Richensa!
Wir sind damals in eine Wohnung mit Trockenbauwand gezogen. Diese war etwa 12 mm dick und von Profis einegbaut worden, d.h. mit den richtigen Abständen der Trägermaterialien. Dort habe ich Küchenschränke angehängt, und diese sind voll Geschirr und halten. Gruß Knauthainer |
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![]() Mitglied seit 12.11.2005 |
Auch wir haben Tockenbauwände und unsere Hänngeschränke halten daran wunderbar. Allerdings haben wir dafür spezielle Dübel genommen, gab es im Baumarkt zu kaufen.
Essen ist ein Grundbedürfnis, genießen eine hohe Kunst !!! |
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![]() Mitglied seit 30.07.2003 |
Hallo zurück,
danke für die Infos, werde dann mal die Woche einen Baumarkt aufsuchen und mich beraten lassen! An sich müssten die Wände ja auch halten, denn das Ganze ist ja von Profis (allerdings vor unserem Einzug) gemacht worden, aber ich traue mich nicht so wirklich... Liebe Grüße Richensa |
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![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
Hallo Richensa,
nachdem ich einmal gesehen habe wie es in einer Küche aussieht wenn alle gefüllten Hängeschränke aus der Wand gerissen sind, kann ich Dir nur empfehlen auf Nummer sicher zu gehen. Bestenfalls sollten die Hängeschränke auf dem Fliesenspiegel aufliegen. Zudem würde ich die Hängeschränke von oben nochmal zusätzlich mit dem Ständerwerk der Leichtbauwand verbinden. Ein starker Stuhlwinkel reicht da aus. Liebe Grüße Ralf |
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![]() Mitglied seit 30.07.2003 |
Hey Ralf,
genau (!!) das ist meine Sorge! Fliesenspiegel gibt es nicht, ich habe mir nach dreimaligem Streichen mit Lack nach vier Jahren nun überlegt, dass ich eine Glasplatte bei Herd u Spüle eine Glasplatte vor die Wand setze. Da kann ich aber natürlich keine Oberschränke aufliegen lassen, denke ich. Das Ständerwerk der Wand finde ich vermutlich durch beharrliches Klopfen und Hören?? LG Richensa |
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![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
... die Ständer sind wahrscheinlich auf einem Abstand von 62,5 cm gesetzt worden. Allerdings ist die Frage : Von welcher Seite aus begonnen wurde... Ich würde einmal durch Drücken und Klopfen versuchen zu erahnen wo die Ständer sind. Man kann auch mit nem Akkubohrer kleine Löcher nebeneinander bohren und suchen...
Früher hat man die Hängeschränke in ein angeschrägtes Brett eingehangen. Dafür wurde an den Schränken eine angeschrägte Latte montiert und das Pendant dazu an die Wand geschraubt. Dadurch hatte man die Möglichkeit mehrere Schrauben ins Mauerwerk einzuschrauben um die Stabilität zu erhalten. Für Leichtbau gibt es auch spezielle Schrauben die man ohne Dübel direkt in die Regipsplatte schraubt. Solche Schrauben holt man am besten stückweise bei einem Akustikbauer ( Handwerk). Die gibt es eigentlich nicht im Baumarkt und im Fachhandel nur in einer 500-er Packung. Grundsätzlich sollte jeder beim Bauen einer Leichtbauwand bedenken, ob man nicht später etwas schweres montieren will. So setze ich immer im Badbereich an Waschbecken, Duschen, WCs... und in Küchen in einer Höhe von 1,90 bis 2,40m Bretter ein. Die schraub ich einfach hinter die Regipsplatten Liebe Grüße Ralf |
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![]() Mitglied seit 30.07.2003 |
Lieber Ralf,
leider warst du nicht ca. 2003 hier und hast diese Wohnung aus Vorder- u Hinterhaus zusammen gebaut *seufz* Bislang hängt nur eine Dunstabzugshaube an der Wand, die haben die Umzugsleute einfach an die Wand gebracht, habe aber nicht darauf geachtet, was der Handwerker dort verbaut hat. LG Richensa |
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![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
Hallo Richensa,
kennst Du keinen Schreiner der Dir helfen kann? Die Lösung mit dem abgeschrägtem Brett ist eigentlich die stabilste Sache. dabei wird ein so langes Brett wie die Gesamtlänge der Hängeschränke beträgt oben schräg abgehobelt und in entsprechender Höhe so an die Wand geschraubt das die tiefere Stelle an der Wand ist. Zigmal an der Regipsplatte befestigt und dann nochmal an den Ständern. Dann hobelt man ein Dachlatte genauso schräg an, sägt sie auf die Breite von jedem einzelnen Hängeschrank und schraubt diese Leiste dann so an den Schrank das die schmalere Seite am Schrank ist. Nun kann man den Schrank einfach in die Wandleiste einhängen und nochmal mit einer Schraube gegen Aushebeln sichern. Der Nachteil ist nur das man unten auch einen Abstand in Dicke des Brettes erhält. Den muß man dann ausgleichen, damit der Schrank nicht schief hängt. Ein Abstandsbrett ermöglicht aber dann auch einen Fliesenspiegel zu montieren, oder ein Dekorbrett... Glas... Ist halt alles nicht so einfach wenn man vorher nicht dran gedacht hat... Liebe Grüße Ralf |
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![]() Mitglied seit 24.11.2005 |
abend
damit sollte die schränke halten. apps.fischer.de/poc/default.aspx?page=details&layertype=Z&sprache=D&kat=$MART-HK-$MKAT-HK-$MPG-G7-$MZG-PD-$MUG-F154&ekat=$EKAT-HK-DE#hyperlinkdocumentshead aus der tabelle kriegst du raus, was ein einzelner dübel hält.(1 kn =100kg) ich glaub bei so einer ständerwand ist maximal 80kg pro meter wand zulässig.musste mal beim hersteller des ständerwerkes gucken. content.fischer.de/cbfiles/fischer/Lastentabelle/LT_01_PD_F_%23SD_%23AIP_%23V1.pdf was son schrank gefüllt wiegt müsste man mal schätzen,wiegen ... gruß w |
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![]() Mitglied seit 23.04.2008 |
Hallo Richensa!
Weißt Du, wieviele Lagen GK damals auf die Unterkonstruktion geschraubt wurden? Wenn es schon 2 x 12,5mm sind, sollte das eigentlich reichen. Dann würde ich das mit der abgeschrägten Leiste machen und spezielle Hohlraumdübel verwenden. Wenn es bislang nur eine GK Platte ist (12,5mm) - warum schraubt Ihr dann nicht einfach noch eine zweite Lage drauf, verspachteln, tapezieren, fertig....? Ich meine mit unten bereits vorhandenen Sockelleisten usw. dürfte das doch dann wurscht sein, wenn davor eh Unterschränke stehen... Gruß Andrea |
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![]() Mitglied seit 30.07.2003 |
Liebe Tante Ottilie,
leider weiß ich nicht, was bei der Renovierung damals ein- oder nicht eingebaut wurde, das war vor unserer Zeit in dieser Wohnung... Salut warka, keine Ahnung, was so ein Schrank samt Gläsern etc. wiegt, danke aber für die Links, muss ich mal durchschauen... Und Ralf, danke für den Tip mit der Holzverstärkung! Grüße zum Abend Richensa |
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![]() Mitglied seit 23.04.2008 |
...die Dicke der GK Wand kannste mit einem klitzekleinen Bohrloch rausfinden...
Hab übrigens für einen ziemlich schweren Heizkörper so Hohlraumdüberl aus Metall benutzt. Die Fischer-Düberl scheinen mir da fast noch etwas zu schwach... |
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![]() Mitglied seit 30.07.2003 |
Liebe Tante,
stimmt! Wie gut, dass es im Haushalt seit 3 Wochen auch wieder einen funktionierenden Bohrer gibt Danke für den Tip! LG Richensa |
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