Umluft - wichtig oder nicht?
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![]() Mitglied seit 13.01.2004 |
Meine Tochter bezieht zur Zeit ihre erste Wohnung und ist superglücklich. Bei schmalem Budget und komplizierten Raumverhältnissen ist die Einrichtung gar nicht so einfach. Trotzdem möchte sie möglichst keine Notlösungen sondern eben eine \"richtige Wohnung\" . Einige Möbel und E-Geräte sind schon gekauft bzw. bestellt, aber ein großes Problem gibt es noch mit dem Herd: Es muß ein freistehender sein und sie möchte ein Ceranfeld und in der Backröhre möglichst außer Ober/Unterhitze auch \"Umluft\". Aber leider ist die Umluftfunktion bei den Herden, die wir bis jetzt gesehen haben mit einem hohen \"Aufpreis\" verbunden, der über hier finanzielles Budget geht. Deshalb gebe ich mal ihre Frage, die ich ihr nicht sachkundig beantworten konnte, an Euch weiter: Braucht man Umluft wirklich, wenn ja wozu ? Zur Erläuterung vielleicht noch folgendes: - Ich denke, daß sich ihre Backaktivitäten im Wesentlichen auf Brot und Pizza, vielleicht mal einen \"einfachen\" Kuchen beschränken - Ich habe an meinem Herd Umluft, nutze sie vor allem zum Plätzchen backen (zwei Bleche auf einmal im Ofen) und für einige Kuchen, bei denen es laut Rezept vorgegeben ist. Außer Ersparnis von Zeit und Energie wüßte ich jetzt keinen Grund für Nutzung von Umluft Ich danke Euch für Eure Mithilfe. Liebe Grüße Florine |
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![]() Mitglied seit 08.09.2006 |
Hallo Florine,
mein erster Herd hatte auch keine Umluft. Und er hat mir viele Jahre gute Dienste geleistet. Jetzt habe ich vor einiger Zeit einen ganz neuen Herd bekommen und dazu auch Umluft. Ich nutze sie hauptsächlich für die Plätzchen zur Weihnachtszeit oder wenn unbedingt mal zwei Bleche Pizza auf einmal in den Ofen müssen. Ansonsten verkürzt es bei vielen Gerichten natürlich die Garzeit. Aber ein unbedingtes Muss ist es nach meiner Meinung nicht. Liebe Grüße Birgit
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![]() Mitglied seit 04.05.2006 |
hallo
ich habe seit 23 jahren umluft und beim neuen herd seit einigen jahren auch ober und unterhitze,nutzen tu ich in der regel umluft. schau mal bei quelle,da gibt es preisgünstige herde auch mit umluft gruss suse |
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![]() Mitglied seit 19.11.2005 |
Hi,
ich hatte immer Herde mit Umluft und jetzt eine gebrauchte Küche gekauft mit einem piepnormalen Backofen mit Ober- und Unterhitze und ich muss sagen, ich vermisse gar nichts. Auch früher habe ich nie mehrere Bleche auf einmal im Ofen gehabt also brauche ich diese Funktion nicht. Kuchen werden auch nicht so trocken wie mit Umluft und alles gelingt genauso gut wenn nicht sogar besser. LG Sabine |
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![]() Mitglied seit 23.09.2005 |
hallo florine!
da das budget knapp ist würd ich auch auf umluft verzichten. die meisten kuchen trocknen dabei eh nur aus und für pizza und brot ist ober- und unterhitze auch besser. bei plätzchen backen ist umluft ganz praktisch - aber doch auch nicht zwingend notwendig. ich würde mir den günstigeren kaufen - der geht doch genau so gut. lg msdeluxe Nr. 1 der SHGdBS |
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![]() Mitglied seit 29.03.2003 |
Na gut, wenn wir verschoben wurden, dann kopiere ich meinen Beitrag mal eben...
Hallo, Umluft finde ich in seltenen Fällen sehr praktisch. So zum Beispiel bei den schon erwähnten Plätzchen, oder wenn\'s beim Auftauen mal schnell gehen soll. Für viele Sachen ist die Heißluft aber ziemlich kontraproduktiv. Ich habe dennoch einen Ofen mit Umluft genommen, weil es sich ja um ein Küchengerät handelt, das fest eingebaut wird und ziemlich lange in der Küche bleiben soll. Was mir superwichtig war, das war der mehrstufige Grill im Backofen. Denn ich hatte schon in meiner Studentenküche immer einen Grill und war daher gewohnt, ihn häufig zu nutzen. Finde ich immer noch klasse! Bei all diesen Funktionen gab es aber keinen großen Preisunterschied. Das war ebenfalls eine Entscheidungshilfe. LG nata |
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![]() Mitglied seit 22.03.2005 |
und nochmal hier....
Hi! Alternativtipps: 1. Auch einen Einbauherd kann man in eine lose Küche stellen, wenn man ihn in ein Schränkchen packt! Hatte ich früher, war problemlos. Das Gerät hab ich mittlerweile sogar in die Einbauküche des Vermieters mit übernommen, sh. Grund unten. 2. Bei eBay kann man manchmal sehr bezahlbare und recht neue/gut ausgestattete Schnäppchen schlagen, v.a. wenn ein Herd im Zuge der neuen Küche gleich mit ersetzt wird. Wenn das Geld nicht reicht, würd ich da lieber in was gebrauchtes investieren, wenn sie in ein paar Jahren auszieht und den Herd nicht mitnehmen kann, dann tut das nicht so weh! 3. Es gibt Fachgeschäfte, die auslaufende Restpostengeräte (ca. 20-50 Stück) aufkaufen und wesentlich günstiger abgeben. So kam ich für einen immer noch nicht ganz billigen Preis an ein dafür sehr hochwertiges, top ausgestattetes und imho absolut preis\"wertes\" Gerät. Grüße Melli |
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![]() Mitglied seit 24.10.2006 |
Hallo Florine,
wenn Du vielleicht nochmal kurz schreiben könntest, welchen Preisbereich Ihr denn (ohne Umluft) so anstreben würdet... Gruß, Sascha |
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![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
Hallo!
Ist denn die Küche schon fast fertig? Wenn nicht, dann sollte sich deine Tochter das mit dem freistehenden Herd nochmal gut überlegen. Das mag ein optischer Gag sein, aber praktisch ist es nicht. Außerdem verteuert die Küche enorm. Für einen freistehenden Herd braucht man eine Insel-Esse. Und die kostet 3 mal so viel wie eine normale Abzugshaube. Zudem muss man dann mit der Abluft quer durch den ganzen Raum, was die Installation zusätzlich verteuert. Zu guter letzt verbaut die Insel-Esse den lichten Raum. Selbst eine große Küche wirkt dadurch klein, eng und höhlenartig. Sie sollte sich überlegen, ob sie nicht lieber eine Arbeits-Insel machen will. Der Vorteil einer Insel ist, daß man mit mehreren Personen gleichzeitig dran arbeiten kann. Aber wann rührt man schon mit mehreren Leuten gleichzeitig in den Töpfen? Insofern ist ein Insel-Herd ergonomisch sinnlos. Eine Arbeitsinsel dagegen bietet die Möglichkeit, daß man mit mehreren Leuten vorbereitet oder Teller anrichtet. Mit dem Geld was sie bei der Inselesse gespart hat, kann sie sich dann eine zusätzliche Salatspüle in die Insel einbauen. Das ist was wirklich sinnvolles. Wie das ausschauen kann, kannst du in meinem Fotoalbum auf meiner Profilseite sehen. Die Küche ist mit IKEA-Möbeln und Arbeitsplatten vom Baumarkt selbst gemacht. Liebe Grüße, Thomas. |
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![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
Hallo nochmal!
Ach ja, zum Thema Umluft. Das hat mein Backofen zwar, aber ich benutze es so gut wie nie. Das ist ein entbehrliches Feature. Liebe Grüße, Thomas. |
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![]() Mitglied seit 12.05.2006 |
Hi,
ich nutze bei meinem Ofen fast ausschließlich Umluft - ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal O-/U-Hitze an hatte...mit dem Austrocknen gab es selbst bei fluffigstem Biskuit nie Probleme. Sie wird ihren Ofen bestimmt 15 Jahr oder länger nutzen wollen...vielleicht gibt es bei Euch ja einen Elektrowarenhändler der Neugeräte mit \"kleinen Macken\" anbietet, da würde ich auch jeden Fall gucken. Andererseits kann man eine kleine Mikrowellen mit Zusatzfunktionen Grill/Heißluft ja später nachrüsten. Ich habe zugunsten mehrerer Zusatzfunktionen im Backofen übrigens auf das Ceranfeld verzichtet und bereue das keine Sekunde. Darf ich fragen, welches Budget für den Ofen eingeplant ist? Liebe Grüße bombine |
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![]() Mitglied seit 20.10.2006 |
Hallo,
kann es sein, dass Ihr alle ein wenig aneinander vorbei redet? Was hier noch gar nicht erwähnt wurde: Umluft ist nicht Heißluft. Letztere ermöglicht es, mehrere Ebenen im Ofen gleichzeitig und gleichberechtigt zu befeuern. Die ist allerdings teurer und die normale Umluft eher entbehrlich. Aber wehren würde ich mich auch gegen die nicht. Bei vielen Dingen spart auch sie Zeit und Energie. Ich würde nur keinen Braten damit machen. Gruß Frank |
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![]() Mitglied seit 22.03.2005 |
Hi!
ergänzend: Ich nutze sie nur für Chickenwings, Sparerips und dann nur in Verbindung mit dem Grill. Mir würde sie nicht fehlen! Grüße Melli |
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![]() Mitglied seit 13.01.2004 |
Hallo, an Alle!
So schnell, wie hier die Antworten kommen, komme ich ja gar nicht mit dem Lesen nach ! Danke erst einmal an alle! Zu den Anfragen vielleicht Folgendes : 1. Mit \"freistehend\" meinte ich keine Kochinsel, sondern einen \"einzeln stehenden Herd\" - also kein Einbaugerät. Sozusagen einen ganz stinknormalen Ofen zum Kochen und Backen - quadratisch, praktisch, gut... 2. Das Preisbudget liegt bei einer Schmerzgrenze von 350,00 Euro (Studium vor einem halben Jahr beendet, Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit - d.h. Aufträge unregelmäßig und Zahlungsmoral wie üblich), man braucht ja außer einem Ofen noch das ein oder andere Dinge wie Bett, Schrank, Tisch... Also, unser Fazit der bisherigen Beiträge ist: Ober/Unterhitze wird genügen, der Herd wird erst einmal das Einstiegsmodell, der Superherd kommt dann später in die Superwohnung. Danke an Alle! Jetzt werden wir mal bei \"Qu****\" stöbern. Liebe Grüße Florine |
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![]() Mitglied seit 24.10.2006 |
Hallo Florine,
für diese 350 EUR solltet Ihr wirklich problemlos einen Einsteigerherd finden. Mein Ansatz wäre ja, lieber bei einem Recyclinghof (oder ggf. bei Ebay) einen guten gebrauchten zu erwerben, der dann vielleicht nur 200 EUR kostet, nicht mehr ganz taufrisch aussieht, aber dafür noch ein paar Funktionen mehr hat (Backauszug oder Backwagen finde ich bspw. sehr schön). Als ich damals (vor knapp 8 Jahren) meinen ersten vernünftigen Herd gekauft habe, kam aufgrund meiner Finanzsituation ein Neugerät überhaupt nicht in Frage. Es ist dann seinerzeit einer für 300 DM geworden, der mir und später uns noch bis vor 5 Monaten noch gute Dienste geleistet hat. Ich hatte den damals aus so einem lokalen Anzeigenblättchen, ebay war noch nicht so weit... Aber Ihr macht das schon... Gruß, Sascha |
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