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Küchenplanung 6,3 qm große Küche - die ersten Studiobesuche - neue Grundrisse im Album

Vom 15.01.2006 11:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

KerstinB Sternekoch


Mitglied seit 28.08.2004
15.966 Beiträge (ø5,64/Tag)
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Hallo zusammen,
zunächst ein Danke, an alle, die sich schon an meinen ersten Überlegungen beteiligt haben.

Jetzt habe ich die ersten Küchenstudios besucht, und will hier kurz berichten und wieder um eure Meinungen bitten.

Am Freitag bin ich kurz entschlossen in ein hiesiges Möbelhaus, das auf den Internetseiten von Oster Küchen (Vollholz) als Vertriebspartner benannt wurde.

Dort bin ich erstmal durch die Ausstellung gelaufen und habe bei jeder Küche Halt gemacht, die mir oberflächentechnisch gefallen hat. Und das waren 2 Osterküchen und eine Team7-Küche. Meine Favoriten nach der Internetrecherche. Die Osterküche haben wir versucht zu planen, leider war irgendein Fehler in der Elementeauswahl und - das allergrößte Problem - die Elemente mit den hohen Korpi (um 99 cm zu erreichen trotz Sockelhöhe 12 cm) waren nicht so mit allen möglichen Einteilungen und Breiten verfügbar, wie niedrigere Korpi (zumindest lt. etwas veraltetem schriftlichen Katalog v. 2003). Ich selbe habe bereits vor einer Woche einen Katalog von Oster angefordert - ist noch nicht da. Auf jeden Fall bin ich mit der Beraterin wieder durch die Ausstellung und wir haben dann eine Birke-Echtholz-Front von Nolte gewählt. Die hatte jedoch so etwas kassettiges mit einer Hervorwölbung in der Mitte, und nachdem wir am Computer eine Unterschrankwand konstruiert hatten, sah die Front wegen tausender verschiedener Linien echt beknackt aus. Beim Konstruieren habe ich festgestellt, dass die Mitarbeiterin dort nicht besonders fit an ihrem Konstruktionprogramm war, ich behaupte mal, ich hätte es schneller bedient. Also wieder Fronten suchen, diesmal eine Buche-Nachbildung mit glatten Flächen, allerdings gerundet zu den Kanten. Leider mußte ich feststellen, dass die Beraterin für meinen Geschmack nicht mit Herzblut bei der Sache ist, es kam so gar nichts von ihr, wenn ich nicht immer wieder angefüttert hätte, wäre jetzt erst der Kühlschrank gezeichnet. Sie hat bei den wenigen eigenen Vorschlägen immer nur absolute Standardmodule vorgeschlagen. Nachdem dann aber um 19 Uhr das Möbelhaus geschlossen wurde, war sie immerhin soweit, dass sie jetzt bis nächste Woche einen detaillierten Plan macht, und alle meine Begründungen etc. nochmals ausführlich durchcheckt und auf Gegenargumente prüft. Dazu mußte ich sie ausdrücklich auffordern. Also, das war nicht so der Bringer, ich muss allerdings auch sagen, ich wäre in dieses Möbelhaus nie gegangen, wenn es nicht als Oster-Küchen-Partner deklariert gewesen wäre.

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Jetzt zu dem Termin, der ausdrücklich mit Marquardt-Küchen vereinbart war. Die haben einen sehr modernen und mit guten Konstruktionsplätzen ausgestatteten sogenannten Fabrikladen in Chemnitz. Die Beraterin ist zunächst mit mir durch die Ausstellung um Holzfarben, Granitfarben etc. festzulegen. Leider war nicht sehr viel Holzauswahl vorhanden, ich habe mich dann erstmal für Birnbaum entschieden, da dies noch den wärmsten Ton hatte.

Die Beraterin hatte ja bereits über Internet meinen allerersten Grobentwurf und daher eben auch schon Vorstellungen von der Größe meiner Küche.

Beim Kühlschrank habe ich mich ja mittlerweile auf das Stand-Alone von Liebherr quasi festgelegt. Davon ausgehend hat sie dann geplant. Nachdem zunächst der Ofenhochschrank neben dem Kühlschrank stand, eine XXL-Spülmaschine eingebaut war, haben ihr die Linien der Wasserseite nicht gefallen. Sie hat dann das für mich Ultimative gefunden, einen Hochschrank, der eine etwas hochgestellte Geschirrspülmaschine (Empfehlung einiger hier aus dem Forum) mit drüberliegendem Kombiofen. Die Beraterin hat mir sehr gut gefallen.

Geräte-Vorschläge:
• Liebherr CBNes 3857 Premium BioFresh NoFrost (geht extra ca. 1300 Euro)

Im Angebot integriert:
• Siemens Einbau-Backofen HB86P570
• Siemens Glaskeramik-Kochstelle Induktion ET735001
• Siemens Wand-Esse LC57750
• Siemens Geschirrspüler SE55E532EU

Ausstattung:
• Alle Unterschränke haben Auszüge mit Dämpung.
• Alle sichtbaren Seiten und die Fronten sind Holz furniert.
• Granit ist mit allen Zuschnitten berechnet, auch der kleiner Ansatztisch auf der Ofenseite.
• Im Spülenschrank ist ein Abfalltrennsystem mit Fußbedienung integriert
• Kochstelle und Spüle sind flächenbündig geplant.

Listenpreis: Eur 17028,--
aktueller Tagespreis: Eur 10300,--

UUUPPPPS - Ich gehe mal davon aus, dass es noch nicht der Endpreis ist, aber es kommt ja immerhin noch der Kühlschrank hinzu.

Die entstandenen Zeichnungen und Teilelisten hat sie mir ausgedruckt und mitgegeben. Jetzt nach 24 Std. und einem Besuch bei meiner Freundin stellen sich mir folgende Fragen:
• wirklich Granit als Spritzschutz - evtl. lieber Glas
• Dunstabzug vielleicht doch lieber als Flachhaube, ich kann eh nicht abziehen lassen, sondern benötige Umluft

Also, es heißt los und weitersuchen und Angebote machen lassen.

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Ich habe mir jetzt auch mal farbige Fronten durch den Kopf gehen lassen, z. B. so eine Art metallicgrau oder auch ein mittleres Grün. Wenn ich die anderen Küchenthreads richtig verstanden habe, dann ist hier Lack besonders zu empfehlen - oder? Wie sieht es mit Folien aus? Da gibt es doch auch Unterschiede in der Qualität? Kann da nochmal jemand eine kurz und knackige Qualitätscheckliste (was muss ich im Küchenstudio fragen) niederschreiben?

Danke für das Lesen des langen Textes, einen schönen Sonntag nachmittag
Viele Grüße
Kerstin


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Vom 15.01.2006 12:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

PastaSpätzleUndCo  Kaltmamsell


Mitglied seit 15.12.2005
541 Beiträge (ø0,23/Tag)
Hallo Kerstin,

ich hab neulich schon mal in deinen ersten Beitrag reingelesen. Der Vorschlag, den du jetzt neu im Fotoalbum hast, gefällt mir richtig gut!. Mir fallen dazu nur zwei kleine Dinge ein:

Oberschränke
Du schreibst, dass du groß bist. Ich bin es auch und ich bin froh, dass ich auch Arbeitsfläche ohne Oberschränke drüber habe. Das gibt\'s in deiner Planung so gut wie nicht, aber vielleicht hast du damit auch kein Problem.

Deine Oberschränke gehen bis zur Decke. Ich würde dir eine Trittleiter, die im Sockel verschwindet, empfehlen, damit du auch überall hin kommst, ohne erst eine Leiter zu holen. Ich liebe dieses Teil, meine ist von Hymer, sie ist an ein Stück Sockelblende angeschraubt und mit einem Handgriff auf- bzw. zugeklappt und wieder in den Sockel geschoben. Bei so einer kleinen Küche würde ich grundsätzlich so viele Sockelschubladen wie möglich planen.

Backofen
Ich würde mir etwas Abstellfläche direkt beim Backofen wünschen. Dass da erst mal die Spüle kommt, hat aber natürlich riesen Vorteile in Hinsicht auf den GS drunter.

Ich würde den Backofen \"ganz klassisch\" unter dem Herd platzieren. Aber wenn ich mich recht entsinne, gab\'s da ein Modellproblem? Wobei, einen Backofen, den man im Oberschrank einbauen kann, kann man den nicht auch unter dem Kochfeld einbauen?

Dass der halbhohe Backofenschrank direkt an der Tür verschwunden ist, finde ich SEHR gut. Der war zwar sicher besser als du es jetzt hast, aber besser ist ja nicht unbedingt gut. Na!

Viel Spaß weiterhin beim planen! Zu den Oberflächen/Qualität kann ich leider nichts kontruktives beitragen.

LG Ute
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Vom 15.01.2006 12:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

midgard2kopf Chefkoch


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9.169 Beiträge (ø2,64/Tag)
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Hallo Kerstin,

Du bist größer als der Durchschnitt; könntest Du Dich daher mit der Idee anfreunden - neben einem höheren Sockel als die üblichen 85 cm auf über 90 cm zu gehen und - als Ausgleich für den kleineren Zwischenraum zwischen Arbeitsfläche und Oberschränken eine 70 cm tiefe Arbeitspaltte einzubauen? Das bringt bei 1,50m Länge immerhin 0,1500m², das ist eine Menge mehr Arbeitsfläche.

Wenn ich die Maße der Küche richtig lese, dann ist dann zwischen den beiden \'Wänden\' immer noch mindestens 70 cm Platz. Das ist zwar nicht üppig, aber ausreichend.

Wir sind vor drei Monaten umgezogen und haben so eine Arbeitsplattentiefe machen lassen. Es ist sehr komfortabel und wir lehnen mit dem Kopf nicht dauernd an den Oberschränken.
Und die größere Arbeitsplatte läßt sich jederzeit realisieren, da es die meisten Flächen auch in größeren Abmessungen gibt.

VG
m2k
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Vom 15.01.2006 12:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

KerstinB Sternekoch


Mitglied seit 28.08.2004
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Hallo Ute,

die Oberschränke gehen nicht bis zur Decke, die Schrankhöhe ist insgesamt 228 cm, es bleiben noch ca. 22 cm bis zur Decke. Bei dieser Höhe brauche ich mit 180 cm Größe wirklich keine Tritthilfe, es klappt gut.

Oberschränke sind leider unverzichtbar, wenn ich alles unterbringen will.

Ich denke, Sockelschubladen machen bei einem Sockel von 12 cm nicht wirklich Sinn, höher ist der Sockel nämlich nicht. Ich werde auf jeden Fall nur ein Küchenprogramm wählen, dass die erhöhte Arbeitsfläche (99 cm) auch mit höheren Korpi erreicht, und nicht nur einfach die Sockelhöhe erhöht.

Aktuell habe ich neben dem Backofen auch keinen Platz, habe ich auch noch nie wirklich vermisst. Und in der aktuellen Planungsvariante habe ich ja praktisch gegenüber auf meiner sogenannten Ofenseite gleich ordentlich Abstellfläche, ich muss da nicht mal einen Schritt machen, sondern mich nur drehen, sind schließlich gerade mal gut 80 cm zwischen den Schrankreihen.

Zwischen Backofen und Spüle sollen ca. 15 cm sein, d. h. die Spüle soll soweit wie möglich links in den Spülenunterschrank eingebaut werden. Außerdem habe ich mir heute noch überlegt, dass eigentlich auch die \"Planungs- und Reserverlücke\" mit dem Handtuchhalter zwischen Spülmaschine und Spüle platziert werden könnte. Auf der anderen Seite habe ich gestern noch mit meiner Freundin gesprochen, die meinte, ich soll die Lücke dort ruhig maximal die 10, 15 cm lassen, da es sonst nur dazu verführt, unnütze Sachen abzustellen.

Mal sehen, was die nächsten Planungen ergeben.

Bis dahin
Kerstin
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Vom 15.01.2006 12:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

KerstinB Sternekoch


Mitglied seit 28.08.2004
15.966 Beiträge (ø5,64/Tag)
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Hallo M2K,

die Küche ist bereits mit einer Arbeitshöhe von 99 cm bei einer Sockelhöhe von ca. 12 cm geplant. Dadurch haben die Korpi eine Rasterhöhe mehr. Die 70 cm tiefe Arbeitsplatte, hm reizvoll, deine grundsätzliche Argumentation stimmt zwar, aber andererseits, bei nur knapp 70 cm Gangbreite, da kann man dann zu zweit fast gar nichts mehr machen. Also, ich glaube die Gangbreite möchte ich nicht schmaler haben. Ich muss ja auch mal einen Auszug aufmachen können, und noch dran vorbeikommen.

Was halten denn andere von der Idee, wg. der Kopffreiheit ist der Gedanke schon reizvoll?

Schönen Sonntag noch
Kerstin
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Vom 15.01.2006 13:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

speedwing Kartoffelschäler


Mitglied seit 26.11.2005
77 Beiträge (ø0,03/Tag)
Hallo Kerstin,

ich verfolge Deine Planung nun schon seit Anfang an.
Ich plane auch gerade meine Küche neu. Sie ist ungefähr so lang wie Deine, aber noch schmaler.
Auf der Wasserseite wird meine Küche etwa so wie Deine aussehen, nur wird der Liebherr neben dem Backofen-Spülmaschinen-Hochschrank stehen, da er sonst auf der anderen Seite das Fenster verdecken würde.
Da ich nicht so groß wie Du bin, habe ich glücklicherweise nicht so sehr das Problem mit der Arbeitshöhe, das Fenster ist bei mir in 92cm Höhe.
Mein Kochfeld wird auch wie bei Dir sitzen, nur kann ich Unterschränke bis zum Fenster haben.
Über dem zukünftigen Kochfeld habe ich bisher etwa diese Vitrinchen und zwar 4 nebeneinander und 3 Reihen übereinander.
In ihnen sind alle meine Vorräte untergebracht und ich kann sofort sehen, was fehlt. Das ist bestimmt nicht jedermanns Sache, es sieht ein wenig wie im Kinderkaufmannsladen aus, aber da ich nur diese 17cm Breite am Fenster habe, konnte ich damit ohne normal tiefe Oberschränke, die mir Licht rauben würden, meine Vorräte unterbringen.
Bei mir wird es mangels €-Masse \"nur\" zum Elch reichen, dafür werde ich viel Geld für gute Elektrogeräte ausgeben.
Ich würde die Lauffläche nicht durch eine breitere Arbeitsplatte verringern. Ich sehe das bei mir, 2 Menschen kommen nur mit allergrößten Schwierigkeiten aneinander vorbei und ich kann noch nicht einmal eine normale Spülmaschine unterbringen, da die Klappe nicht aufgehen würde.

Viele Grüße
speedwing

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Vom 15.01.2006 13:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

KerstinB Sternekoch


Mitglied seit 28.08.2004
15.966 Beiträge (ø5,64/Tag)
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Hallo Speedwing,
das gibt es auch noch, noch schmalere Küchen als meine, da habe ich ja Glück gehabt. Lachen

Kannst du denn die Spülmaschine nicht wie ich am Eingangsbereich positionieren? Und wenn nein, nimmst du dann so eine kleine für 4 oder 6 Gedecke?

Glück hast du vor allem mit der Fensterhöhe von 92 cm, eine Arbeitshöhe von 91 cm hätte ich mir ja noch gefallen lassen, doch die passt bei 80 cm Brüstungshöhe eben auch nicht.

Dein Grundriss würde mich aber auch mal interessieren. Hast du eine Möglichkeit Fotos einzustellen?

Viel Spaß bei der Umsetzung und schönen Sonntag
Kerstin
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Vom 15.01.2006 17:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

raist Hendlgriller


Mitglied seit 12.08.2004
1.884 Beiträge (ø0,66/Tag)
Hallo Kerstin,

irgendwie gefällt mir deine Planung noch nicht ganz, speziell die Spüler/Ofenkombi.

Ich würde den Geschirrspüler auf keinen Fall hochsetzen, wenn du drüber noch nen Backofen willst. Schau dir mal in meinem Profil meine Küche an, da siehst du die \'richtige\' Backofenhöhe (und für den DG drüber muss man sich schon ein bisschen recken, ist für mich aber so noch gut machbar).

Auch würde ich auf keinen Fall einen kleinen Kombibackofen nehmen, die Dinger sind m.M. nach nur gut als Zweitbackofen, sonst ist der oft einfach zu klein (denke mal, schon ein LeCreuset-Bräter geht wohl nur mit viel Glück noch in der Höhe rein).

Ebenfalls ist mir alles noch zu stückelig - du verschenkst viel Platz durch viele kleine Möbelchen usw. Nimm lieber statt 60+30cm Unterschränken mit Auszügen nur einen 90er, du gewinnst Platz, sparst Geld und die Front wird aufgeräumter. Und ich kann mich immer noch nicht mit dem freistehenden Liebherr anfreunden, irgendwie scheint mir der in der kleinen Küche deplatziert, obwohl er natürlich mehr Platz bietet, als ein Einbaumodell...

Die Idee, die beiden Seiten durch eine abgesenkte Arbeitsfläche zu verbinden, scheint mir auch überlegenswert, ist aber technisch nicht einfach, da du ja auch Stauraum haben willst.

Wenns der Vermieter zulässt, würde ich auf jeden Fall die Haube auf Abluft umstellen und einen Kanal zur Fensterseite legen lassen, das lohnt sich sicher.

Hmm, mehr fällt mir grad nicht mehr ein...

Weiter frohes Planen,

Gruss, raist
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Vom 15.01.2006 17:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

midgard2kopf Chefkoch


Mitglied seit 29.11.2002
9.169 Beiträge (ø2,64/Tag)
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Hallo Kerstin,

Du hast schon recht, das ist ein Problem, besonders wenn man einen so ausgewachsenen Genußvorbau hat wie ich. Ich schrieb ja schon, daß unsere Küche 1,78 m breit ist, damit hätten wir noch einen Meter Gangbreite. Die wird aber auf eine Länge von 1, 60 von einer Thekenplatte auf 65 cm eingeengt. Es geht alles, manchmal ist es sogar richtig aufregend Lachen

Aber 99cm.... das wäre MEIN Traummaß gewesen, so wurden 94 als Kompromiss daraus.

VG
m2k
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Vom 15.01.2006 22:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

KerstinB Sternekoch


Mitglied seit 28.08.2004
15.966 Beiträge (ø5,64/Tag)
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Hallo Raist,
es ist immer gut, wenn man durch die Antworten hier, seine eigene Meinung nochmal überprüft.

Zum hochgesetzten Backofen über der Spülmaschine:
Bezüglich der Gerätewahl beim Backofen bin ich festgelegt. Ich liebe mein aktuelles Vorgängermodell des jetzt gewählten Teils, und das aktuelle hat sogar noch einen kleineren Garraum, als das neu geplante. Gerade als Single-Haushalt finde ich die Kombinationsmöglichkeiten sehr sinnvoll und ich habe in den letzten Jahren davon auch immer starken Gebrauch gemacht. Mir persönlich reicht die Größe. Da ich überwiegend als Single koche, also die Portionen nicht so riesig sind, ist der Platz schon fast überdimensioniert. Doch selbst mit Gästen bin ich bisher immer gut hingekommen. Eine Frage der Organisation.

Die Höhe habe ich jetzt nochmal überprüft. Zur Geschichte der aktuellen Planung, die Beraterin hat dieses Hochschrankelement als Standardelement in ihrem Küchenplaner gehabt. Es war auch ausdrücklich für solche Kombigeräte beschrieben. Nachdem die Zeichnung nun keine Höhenangaben hat, schätze ich hier mal. Die Arbeitsfläche ist 99 cm hoch, also müßte die Unterkante Ofen so ca. 115 bis 117 cm sein. Da der Ofen ein Gesamteinbaumaß von ca. 45 cm Höhe hat, dürfte demzufolge die Oberkante des Ofens bei 160 bis 162 cm sein. Nachdem die Oberschränke 68 cm haben und die Oberkante Hängeschränke, Seitengeräteschrank bei 228 cm liegt, stimmen meine angenommen Ofenfachwerte wohl. Ich empfinde die Höhe bei meiner Körpergröße durchaus als arbeitsfreundlich.

Aber gut, dass man das alles mal nachgemessen hat und sich bildlich vorgestellt hat. Natürlich ist man in der Auswahl der Ofenformen etwas eingeschränkt durch die Größe, aber wie gesagt, für mich überwiegen die Vorteile der Kombination. Siemens selber bietet einen Bräter mit 3,5 l Inhalt an. Ich habe auch eine Glasform mit 4 l Inhalt. Wie gesagt, für meine Mengenzubereitungen reicht es.


Zum Kühlschrank:
Ich habe mittlerweile so gut wie alle Hersteller durch, habe mir die generell 3 in Frage kommenden Liebherr-Geräte alle nochmal angesehen. Das Standgerät hat eindeutig den Vorzug erhalten, es hat den absolut gesehen niedrigstens Verbrauchswert (313kWh ggü. 335 bzw. 464 kWh), hat die für meine Zwecke günstigste Aufteilung des Gesamt-Inhaltes von brutto 274 Kühlteil / 101 Gefrierteil ggü. 282 / 72 bzw. 349/127. Und nur meine Standgerätewahl hat bei den anderen Kriterien (Ice-Maker und NoFrost) ein Biofresh-Fach.

Und weil ich all diese Daten gerade herausgesucht habe, was wäre denn von der Variante zu halten, mein schönes Standgerät Lächeln zwischen 2 hohe Wangen zu stellen, die bis zum Abdeckbrett oben gehen? Und dann das Abdeckbrett über dem Kühlschrank nicht so schmal, wie über den Hängeschränken, sondern in Wangentiefe. Der Kühlschrank ist lt. techn. Beschreibung nämlich einschubfähig wg. Frontbelüftung.

Zur Schrankbreite:
Auch hier wieder, je breiter die Schränke, desto mehr Platz - ganz klar. Ich bin jedoch von meinen vorhandenen Sachen ausgegangen und habe mir überlegt, wie ich sie einordnen würde usw. Da ich wie gesagt, das Geschirr und die Gläser nicht in der Küche habe, habe ich mich auf der Wasserseite ganz bewußt für 60 und 30 cm entschieden. Ich denke, dass der 30 cm-Schrank hauptsächlich für Dosenvorräte etc. gedacht sein wird, der 60 cm Schrank jedoch mehr für Schüsseln, Schneidbretter, Abtropfsiebe etc. Ich denke durch die Schrankaufteilung läßt sich eine bessere Ordnung herstellen.

Die Hauptunruhe der Ansicht kommt meiner Meinung nach durch die Fachung. Wobei natürlich in einer Zeichnung diese Fachungslinien durch ihre Ausführung in schwarz besonders auffallen. Die Front in natura entspricht in etwa der Aufmachung von deiner Front, soll eben nur Holz sein.

Das, was jetzt auf der Wasserseite zwischen Spülenfeld und 30 cm - Schrank eingezeichnet ist, ca. 12 cm mit angedeutetem Handtuchhalter, ist quasi auch die Planungsreserve für das genaue Aufmaß oder für so Gedanken wie oben (Kühlschrank durch Wangen einschließen). Ein Handtuchhalter wäre natürlich praktisch an der Stelle, wird die Stelle aber zu schmal, soll sie einfach mit einer Blende geschlossen werden bzw. je nach Breite, wird der 30 cm-Schrank etwas breiter.

Zur Abluft:
Neben dem Fenster auf der Ofenseite sind leider nur ca. 8 bis 10 cm Platz, über dem Fenster nur 4 bis 5 cm. Dort kann also in keinem Fall ein Abluftdurchbruch geschaffen werden. Die Abluft auf der Wasserseite neben dem Fenster rauszuführen wird wohl auch problematisch, da der Ablufkanal im Grunde in der offenen Fensterlinie sein wird. Ich denke, ich werde mich für Umluft mit Metallfilter entscheiden.

Verbindung der beiden Seiten:
Wenn ich die beiden Seiten verbinde, selbst durch eine abgesenkte Arbeitsfläche, dann nehme ich mir ja auf den letzten 60 cm der Wasserseite gescheite Stellmöglichkeiten, z. B. für den Kühlschrank. Da die Absenkung auch auf mindestens 82 cm (Unterkante Fensterflügel) bzw. 80 cm (Oberkante Fensterbrett) erfolgen müßte, gibt es auch keine Küchenschränke, die dort als Eckvarianten ordentlich gestellt werden könnten. Eine Verbindung würde mich wohl nur Bewegungsfreiheit kosten.

Vielen Dank für die vielen Anregungen und Nachdenkaufgaben.

Schönen Abend
Kerstin
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