Welches Olivenöl ist wirklich gut
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![]() Mitglied seit 17.07.2007 |
Habe bis jetzt meistens das Olivenöl von A... und L... verwendet. Aber es soll noch bessere Öle geben, die einen Salat o.ä. "zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis" werden lassen. Habe mal eine Flasche von Edeka für ein paar Euros mehr geholt und auch mal aus nem Ölladen (Zapfhahn). Aber das non plus ultra war das auch nicht. Nur minimal besser als die billigen. Welches Olivenöl könnt ihr denn empfehlen. Schöne Grüße tulpentom |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Hallo Tulpentom
also abgesehen von den Qualitätsstandards wie kaltgepresst, erste Pressung, Bioanbau etc ist Olivenöl eine Geschmackssache. Da gibt es nichts zu empfehlen - nur durchprobieren. lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo Tom,
es ist tatsächlich Geschmackssache. Ich persönlich mag das griechische Jordan Olivenöl sehr gerne, sensationell sind imho die Öle von Franci aus Montalcino/Toskana. Der hat dafür auch schon jede Menge Preise bekommen, völlig zu Recht. Gruß Tin _____________________________________________________________ "The food on your plate ist already dead. You don't have to kill it with the wine in your glass."(Rudi Wiest über Parkers Weinvorlieben) |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
P.S. Viele gut sortierte Weinläden haben auch Öle, die man häufig auch probieren kann. Ist imho sinnvoller, als drauflos zu kaufen und sich dann über ein teures Öl zu ärgern, das einem nicht schmeckt.
Tin _____________________________________________________________ "The food on your plate ist already dead. You don't have to kill it with the wine in your glass."(Rudi Wiest über Parkers Weinvorlieben) |
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![]() Mitglied seit 18.11.2003 |
wenns mal nicht Olivenöl sein sollte, probiere mal Hanföl - lecker!
liebe Grüsse
Nr.62 der SHGdBS ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ "Geschmack ist die Kunst sich auf Kleinigkeiten zu verstehen" - J.-J. Rousseau |
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![]() Mitglied seit 23.10.2004 |
Hallo Tulpentom,
also mit dem Olivenöl ist reine Geschmackssache... eines ist sehr wichtig....es muss EXTRA VERGINE sein! Viele Sorten sind zu intensiv und können daher auch nicht für alles verwendet werden. Ich kaufe immer das BERTOLLI. Ich bekomme es hier im Tessin, kaufe es aber meistens in Italien denn erstens kostet es nur die Hälfte und dann bekomme ich auch diverse Sorten, GENTILE - mild, ROBUSTO - das kräftige und dann gibt es noch 2 weitere Varianten an die ich mich im Moment nicht erinnern kann. Ich brauche Olivenöl für Salat, zum anbraten von Hackfleisch und Gemüse, über die Pasta ect. Nur zum Schnitzel ect. braten ist es weniger geeignet. Auch MORNINI Olivenöl EXTRE VERGINE ist zu empfehlen. Weiss jedoch nicht ob du diese Marken bei dir bekommst Das beste ist weiter versuchen und Anfangs immer nur kleine Flaschen kaufen LG pinocchio13 |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo tulpentom,
habe mich mittlerweile auf sortenreine, griechische Olivenöle "eingeschossen". Kulinarische Grüße 18
*Club der bleibenden User*
\"Man muss die Welt nicht verstehen. Man muss sich nur darin zurechtfinden.\" Albert Einstein |
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![]() Mitglied seit 31.12.2004 |
Hallo
schliesse mich "Pinocchio13" an, gut ist auch das von de cecco! Gruss |
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
Hallo Tulpentom,
uns geht es so wie Dieter, griechisches Olivenöl nennt sich Kalamata D.O.P. von Gaea, ist zwar ein wenig teurer als andere, dafür sehr lecker. Nur schade, es wird bestimmt bald noch teurer werden, weil die Olivenhaine sehr in Mitleidenschaft gezogen worden sind, nach den Bränden in Griechenland. LG Hobbyko Hobbyko’s Leitspruch: Ich mache mir nicht viel, .................aus wenig zum Essen !! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ein richtig gutes Olivenöl kostet schon mal 30€/Liter. Ich bevorzuge da auch die Griechischen/Kretischen. Der meiner Meinung nach aussagekräftigste Test kommt jährlich von der Zeitschrift Feinschmecker. Da hat übrigens dieses Jahr auch ein Discount-Öl ganz ordentlich abgeschnitten. Das war das Olivenöl Viva Vital von Plus für 2,99 je 1/2 Liter. Ist zwar noch nicht das ultimative Öl, aber für den Preis hab ich auch noch nichts besseres gefunden.
Mein Favorit ansonsten ist ein Öl namens Ravida. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich hab übrigens im besseren türkischen Supermarkt auch schon ganz tolle griechische Öle befunden. Meistens im 5l-Blechkanister ab ca. 30€.
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![]() Mitglied seit 27.02.2007 |
Hallo zusammen,
da mein Olivenöl alle war habe ich gestern ein neues gekauft. Habe mich im Supermarkt gesehen und einfach mal den genommen, wo ne 1,8 von Stiftung Warentest drauf war. Das "Gaea" - habe eben gesehen dass es auch hobbyko verwendet. Von der Qualität ist es glaub ich ein sehr gutes ? Hat dieses DOP Zeichen drauf - weiss zwar nicht was das ist? Aber mir schmeckt es leicht bitter und das fand ich nicht toll. Jetzt möchte ich noch ein zweites kaufen, was vielleicht milder ist und lese gerade alle Beiträge über Olivenöl. Hat mir wer ein Tipp (Online)? @Hobbyko: Findest du das Öl von Gaea nicht auch bitter? LG Orhan |
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![]() Mitglied seit 03.12.2003 |
Ich habe da ein Lieblingsöl aus Kreta. Das wird direkt importiert und in einem Laden in //Link von Admin entfernt// in Berlin verkauft!
Mit der Besitzerin kann man auch nette Gepräche über die schönsten Dinge im Leben führen: Essen und Katzen! Gruß Ein weiches Bett, ein gutes Essen und du kannst die Welt vergessen! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Für jeden Tag nehme ich meistens das Nunez de Prado (denkt Euch bitte den Kringel auf dem 2. N
best susa ____________________________________________ Remember, there's a big difference between kneeling down and bending over. (F.Z.) |
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
Hallo Orhan,
es war schon immer so, das die Geschmäcker verschieden sind, nein ich habe es noch nicht festgestellt das es bitter ist. Spaghetti Lunghi und ein paar gute Gambas und eine Schuß von diesem Olivenöl darüber, da brauche ich nichts mehr anderes dazu, einfach zum Reinknien. "Gut Wurschtel" + LG Hobbyko Hobbyko’s Leitspruch: Ich mache mir nicht viel, .................aus wenig zum Essen !! |
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![]() Mitglied seit 27.11.2003 |
guten tag allerseits!
es gibt unmengen an Ölen, die sich top öle beschimpfen. Ein teil meines Geschäfts "spielt" damit. Klar Olivenöl ist gesund und muß extra vergine sein, aber... was ist mit dem geschmck? Gesundheit hin oder her wo ist der Genuss? Was ist mit dem genuss, den man empfndet, wenn man beim ersten schluck von einem bestimmten Öl in eine grüne Wiese katapultiert wird ohne was dafür zu tun? Dass man zuerst sprachlos da steht und versucht den Geschmack und den genuss zu fassen, die von diesem Öl herkommen? Vorsicht bei jedem Menschen wirken auch Öle verschieden. Ich bin in der glücklichen Lage ein kretisches Öl selbst zu importeieren und ich kenne auch die Herstellerinnen, die akribisch darauf achten, dass das Öl eine hohe Bioqualität hat. @Jens, danke fürs Kompliment! ,-) liebe Grüße von Axi
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![]() Mitglied seit 17.08.2007 |
Aber mir schmeckt es leicht bitter und das fand ich nicht toll. @ lahmacun DOP bedeutet Denominazione Originale Protectata, also geschützte Ursprungsbezeichnung. Das Öl stammt von Pflanzen aus dieser Gegend und wurde dort gewonnen. (ein etwas bitterer, scharfer Abgang gehört zu einem sauberen, aus grünen/rotreifen Oliven und deutet, sofern er nicht unerträglich lange anhält, auf gute Ausgangsqualität). Das allein ist aber nicht alles. Italienisches Öl, das DOP-Status erlangen möchte, muß von einem geschulten Panel für fehlerfrei befunden werden. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil der Begriff Extra Vergine/Virgen zwar geschützt ist, aber Öle, die dieser Kategorie nicht entsprechen, sich aber dennoch auf dem Markt finden diese Bezeichnung zu unrecht tragen. Nur bei einem DOP-Öl kann man sich da sicher sein, bereits bei IGT (=Inicazione Geografica Tipica, wie sie die Toskana besitzt) sieht das wieder anders aus. Mittlerweile haben ausreichende Tests ergeben, dass oft kein extra vergine drin ist, wo es drauf steht, sondern wild gepanscht wird. Nicht nur im Weinbau gibt es Schönungsmittel (Säureregulatoren) und Manipulation (Beimischung von Lampantölen). Olivenbäume gelten oft als robuste Pflanze. Der Ertrag hängt aber von vielen Faktoren ab und die Gewinnung frischer Oliven direkt vom Baum ist ein mühseliges Geschäft. Ein guter Pflücker schafft vielleicht 40kg/Tag. Ein Ölproduzent, der auf Qualität wert legt und mit rein mechanischen Mitteln Öl gewinnt, hat eine Ausbeute von 10-15kg Öl auf 100kg Oliven. Das geht nicht für 6€/Liter. Plantagenpflege, Maschinenpark und Arbeitskraft zusammengerechnet... Die großen Abfüller beziehen ihre Ware aus dem gesamten Mittelmeerraum. Chemie im Anbau, maschinelle Ernte (per se nicht verdammenswert, aber werden die Früchte dabei verletzt, verbessert das die Qualität der Ware nicht - Oxidation), lange Liegezeiten (Oxidation) der Ware, lange Transportwege. Das alles bringt zwar niedrige Preise, aber ebenso verhält es sich idR mit der Qualität. Verkostungen der höherpreisigen Öle der großen Abfüller im Lebensmitteleinzelhandel zeigen gut, dass es hier nichts Bewegendes zu entdecken gibt. In der Tat, ein kleiner Lichtblick sind die griechischen Gaea DOP-Öle. Seit langem mal was positives im LEH-Ölregal. Von dort ist der Sprung zu Produzentenölen aus Griechenland und Spanien gar nicht mehr weit - und auch Italien folgt bald. Und da nach Empfehlungen gefragt wurde, möchte ich auch eine gut zu beschaffende, sizilianische aussprechen: Planeta. Seit 2006 DOP-Status (Val di Mazara), aus 3 verschiedenen Sorten und bereits zu einem recht niedrigen Preis gibt es das von axiomk beschriebene Gefühl. Ebenfalls sehr interessant: die sortenreinen Öle aus kernlos verarbeiteten Oliven. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@teufelsdreck
Lob und Anerkennung
Kulinarische Grüße 18
*Club der bleibenden User*
\"Man muss die Welt nicht verstehen. Man muss sich nur darin zurechtfinden.\" Albert Einstein |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Hallo Tom,
gut ist das exra vergine von De Cecco, besser noch das "exclusivi" von De Cecco. Mein derzeitiger Favorit das "Il Madonnino" von www.bremerwein.de. Angenehm überrascht war ich vom Viva Vital von Plus, einem griechischen Olivenöl. Schon dieses preiswerte Öl unterscheidet sich sehr von den bei Aldidl angebotenen. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 17.08.2007 |
Oh, danke, Dieter/pro-vit!
@ bender zum Thema Testsieger für 2,99€. Ich denke, bei den Discountern gehen die Öle kubikmeterweise weg. Ein Testergebnis besitzt daher sicher nur Gültigkeit für die getestete Charge. Wie die Testergebnisse zustande kommen, kann ich nicht recht beurteilen. Mich erstaunt teilweise das Ergebnis gewisser Tests, deren Ergebnis, sofern gut ausgefallen, gerne sofort zu Werbezwecken verwendet wird. Überprüfungen, gerade im Bereich Olivenöl ist mir eine bekannt, haben oft das Gegenteil gezeigt. Möglicherweise liegt hier das Chargenproblem vor - ich will ja nicht gezielte Marktmanipulation vorwerfen. Mir ist auch schon aufgefallen, dass in günstigen Ölflaschen durchaus mal gar nicht schlechte Ware war. Hat ein Öl aber erst einmal einen Test gewonnen, ist die Käuferherde wohl sicher und es könnte auch wieder auf qualtitativ und vor allem preislich niedere Ware zurückgegriffen werden. Zum Thema "Preise von gutem Öl". Ich überlege mir bei Produkten gerne, ob der Preis im Verhältnis zur Arbeit steht, die zur Erzeugung notwendig ist. Klafft die Schere deutlich, finde ich das sehr verdächtig. |
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![]() Mitglied seit 08.04.2004 |
@ Teufelsdreck!
Lange nicht mehr so einen guten KOmmentar gelesen!!! Wir selbst vertreiben Olivenöl und haben auch sehr gute Kontakte zu einigen kleinen und feinen Produzenten. Glaubt mir, in dieser Branche wird viel gelogen und betrogen! Man sollte sich einfach mal vor Augen halten (neben den Produktionskosten), daß Olivenöl genauso wie Wein ein Sorten- und Jahrgangsprodukt (im besten Falle) ist. D.h. es sollte auf der FLasche die Sorte und der Jahrgang stehen!!!! Da aber die Masse an Ölen aus unterschiedlichsten Sorten, Regionen UND auch Jahrgängen gemixt wird, ist die Kennzeichnung auch aus diesem Grund oft unzureichend. Wer schon mal eine Olivenernte gesehen hat, weiß welche Arbeit dahinter steckt. 1 -3 Liter pro baum (je Sorte) sind das Maximum an Ertrag! Zu den DOP-Ölen der Supermärkte will ich jetzt mal nix sagen, sonst gibts Ärger. Aber da kann sich jeder mit ein wenig Nachdenken selbst ein Bild machen. Ich sags mal so: Wenn jemand in seinem Garten hochwertiges und schmackhaftes Gemüse anbaut, kann er damit aber nicht zeitgleich den ganzen Wohnort versorgen Dirk |
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![]() Mitglied seit 31.03.2007 |
Hallochen,
ja, teufelsdreck und Dirk haben meiner Meinung nach recht. Und was noch gesagt werden muss: es gibt spezialisierte "Ölhersteller", die je nach Bedarf für kleinere Hersteller oder Supermarktketten Öle jeder Art herstellen: Olivenöl evo aus Toskana, mit mildem oder kräftigem Geschmack, ohne Bitterstoffe, billigere oder teurere Öle usw., je nachdem, was der Kunde verlangt. Natürlich gibt es dem entsprechend verschiedene Etiketten, Flaschenformen usw. So kann eine einzige Firma ein Dutzend verschiedene Ölivenöle herstellen, bzw. massschneidern. Gute Suche nach einem "guten" Olivenöl eveandrea |
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![]() Mitglied seit 18.11.2006 |
Hallöchen,
habe derzeit auch ein sehr schmackhaftes, griechisches O-Öl zu Haus, aber das wird wohl in Zukunft wohl etwas anders sein, da dort ja sehr viele Olivenbäume verbrannt sind!- 4,5 Mio, hab ich gelesen! Also wird das griechische O-Öl auf alle Fälle teuerer, wenn es überhaupt noch welches gibt, derweil! Gruß rosnrot |
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![]() Mitglied seit 21.05.2006 |
Hallo @ alle,
Warum gutes Olivenöl nicht billig sein kann: Liebhaber und Kenner von gutem Olivenöl wissen zu unterscheiden zwischen wirklich Gutem und rein Kommerziellem. Nicht alles, was unter der Flagge „aceite de oliva virgen extra“ (extra vergine) segelt, ist es wirklich. Schon gar nicht das, was vor einiger Zeit von der Stiftung Warentest untersucht wurde. Wenn die Stiftung Warentest billige Olivenöle als gut bezeichnet, die bei einer Nachuntersuchung als raffiniert, erhitzt, etc. entlarvt wurden, aber niemals Olivenöle der Extraklasse sind, dann ist das eigentlich ein Trauerspiel aber keine Hilfe für den Verbraucher. Es muss jeden Verbraucher nachdenklich stimmen wenn er hört, dass 2,5 Millionen Tonnen "nativ erzeugtes" Olivenöl weltweit konsumiert werden, wo doch nur 2 Millionen Tonnen produziert werden, dass die Italiener rund 400.000 Tonnen mehr Olivenöl als italienisches exportieren als sie produzieren. Sie importieren rund ein Drittel ihres Olivenöles aus Spanien und verkaufen es dann als italienisches vergine extra an die Deutschen. Olivenöl der Extraklasse gibt es einfach nicht zum Schnäppchenpreis. Hochwertiges Olivenöl ist ein teures Erzeugnis, das liegt an den Produktionskosten, die ungleich höher sind als die anderer Öle: sie betragen ungefähr 15 €/l (ohne Amortisierung, Vermarktung und Steuern!). Fast die Hälfte dieses Betrages muss allein an Erntelohn gezahlt werden, hinzu kommen noch die vielen Stunden der Hege des Olivenhains. Aus diesem Grund kann der Verkaufspreis für Olivenöl virgen extra aus hand gepflückten Oliven in deutschen Verkaufsmärkten nicht unter 25 €/l liegen. Gute Olivenöle gibt es in fast allen Geschmacksarten: von fruchtig bis fast leicht süss über aromatisch mit leichtem Mandelgeschmack bis Geschmack nach grünen Früchten und leicht, aber angenehm bitter. Das liegt an der Olivensorte und auch am Erntezeitpunkt. Ein leicht pfeffriger Geschmack beim Abgang im Gaumen zeigt, dass das Olivenöl ganz frisch ist. Er verschwindet im Lauf der Monate. Die Farbtöne des Olivenöles können variieren von grün bis goldgelb, je nach Sorte und Erntezeitpunkt. Gutes Olivenöl muss nicht unbedingt sortenrein sein. Es gibt auch ausgezeichnete Coupagen. Hier ein Link der Informationsgemeinschaft Olivenöl, den ich recht gelungen finde. www.olivenoel-info.net/ Da ich in Spanien lebe, ziehe ich natürlich spanisches Olivenöl vor. Ich habe es ja vor der Haustür. Zu meinen Lieblingssorten gehören das leicht süsse, nach Mandeln schmeckende Dauro de L’Empordà aus Katalonien, eine Coupage aus Arbequina, Koroneiki- und Hojiblanca-Oliven, das zu den besten Olivenölen der Welt gehören soll, das milde Tropföl Flor de Aceite von Nuñez de Prado (D.O. Baena) bei Córdoba in Andalusien sowie das Aceite de Oliva virgen extra Al-Manzar aus hundertjährigen Olivenbäumen mit einem pikanten, angenehm bitteren aber trotzdem fruchtigen Geschmack. Alle diese Olivenöle sind auch in Deutschland erhältlich. Ansonsten kann ich nur empfehlen: Probieren, probieren und immer wieder probieren, denn auf dem Sektor Olivenöl gibt es sehr viel zu entdecken. Allerdings von Olivenölen, die als "vergine extra" bezeichnet werden und in Supermärkten 3 oder 4 Euro pro 0,5 l kosten, sollte man die Finger lassen. Sie eignen sich allenfalls als Lampenöl. Saludos Morayma |
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![]() Mitglied seit 31.03.2007 |
Hallo Morayma,
ich erlaube mir eine kleine Richtigstellung: Sie verkaufen es wohl vorwiegend an die Italiener, die Deutschen sind da nicht Alleinabnehmer Überdies habe ich den Zweifel, dass das im thread gemeinte Olivenöl vielleicht ein Mittelding zwischen Billig-l und Topprodukt sein könnte Viele Grüße nach Spanien eveandrea |
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![]() Mitglied seit 21.05.2006 |
Hallo Eveandrea,
Richtig: Der hohe Preis ist keine Garantie für Qualität, aber ein tiefer Preis ist immerhin ein Hinweis auf minderwertige Qualität. Am Ende sind es aber nur dein Gaumen und deine Nase, die die Qualität bescheinigen, die du für dich wünschst! Sicher wird auch ein gut Teil des spanisch-italiensichen Olivenöles an Italiener verkauft. Das Gros geht aber ins Ausland, vorwiegend nach Deutschland. Das Öl muss ja nicht wirklich schlecht sein. Aber es ist eindeutig ein Etikettenschwindel, der für mich den Tatbestand des Betrugs erfüllt. Da müssen einfach die Gesetze verschärft werden. Letztes Jahr wurden 80 000 Tonnen spanisches Olivenöl verschifft, über 80 Prozent davon nach Italien. Italien importiert jährlich rund 200.000-250.000 Tonnen Olivenöl aus Spanien, mischt es mit dem eigenen und verkauft es als italienisches, eine Praxis, die viele Konsumenten nicht kennen, die aber erlaubt ist. Bertolli, eine Firma, die heute zum Grosskonzern Unilever Bestfoods gehört, ist der Marktleader beim "italienischen" Olivenöl und einer der grossen Abnehmer von spanischem Öl. Dass italienisches Olivenöl manchmal nur noch zu 30 Prozent oder weniger aus Italien selbst stammt, hat Polemiken ausgelöst. Auch das Öl in den Flaschen von Bertolli ist nicht nur italienisch. Das ist legal, wenn Italien auf dem Etikett nicht als Erzeugerland bezeichnet wird. Saludos Morayma |
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![]() Mitglied seit 31.03.2007 |
Hallo Morayma,
das habe ich jetzt nicht richtig ausgedrückt: Wenn man auch gerne das beste Olivenöl kaufen wollte, ist das für viele einfach nicht erschwinglich. Leider stimmt das Vom Gesetz her darf "Italienisches Olivenöl" aber nur bei reinem italienischen Olivenöl stehen. Der beste Hinweis auf dem Etikett eines "italienischen Öls ist "confezionato" = abgefüllt, fast niemand schreibt "hergestellt und abgefüllt". Aber der Normalverbraucher kann sich 1.) nichts Teureres leisten, 2.) glaubt er sowieso alles, was gedruckt steht oder im TV gesagt wird Ich weiß nicht, ob auch in Spanien Olivenöl für alles benützt wird, hier bei uns schon (Butter vorwiegend zum Backen). Folglich ist der Konsum sehr hoch... Das teuere "Olio Carli" wird in solchen riesigen Mengen vertrieben, das KANN nicht alles aus der Toskana stammen. Aber das hinterfragt niemand! (Es gab früher einmal soviel "Kalterer See"-Wein , dass böse Zungen behaupteten, es sei auch das Seewasser darin Das vorausgesetzt muss ich noch hinzufügen, dass ich mein Öl bei Freunden in Kalabrien beziehe (18 Euro). Natürtlich "gelingt" das nicht immer gleich gut... Du kennst Dich jedenfalls sehr gut aus! Tschüss eveandrea |
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![]() Mitglied seit 17.08.2007 |
Guten Morgen!
Ja, dieser Etikettenschwindel ist widerlich. Mit gut durchschaubaren Tricks wird gearbeitet. "Prodotto confezionato" und "Prodotto e confezionato" - ein "e" macht hier einen grossen Unterschied und entscheidet über die Bedeutung des Wortes "Prodotto". Es gab 2001? eine Sendung im italienischen Fernsehen. Darin ein Interview mit einem der Carlis. Indirekt wurde eingeräumt, dass die Ernte aus unterschiedlichen Ländern eingekauft wird. Zur mangelhaften Etikettierung habe ich Carli mal einen Brief geschrieben. Mir wurde das Öl einst als ligurisches empfohlen - was sich als Irrtum herausstellte... Da Carli sehr intensiv bemüht ist, Kunden zu binden, bekam ich monatlich Briefe, warum ich nicht bestelle, ob ein Mißverständnis vorgefallen sei... Eine Antwort auf meinen Brief, in dem ich die Probleme, die ich mit dem Produkt habe, schilderte, bekam ich bisher nicht. Ein bemerkenswerter Punkt in oben genanntem Interview war, dass Carli in diesen Mengen ligurisches Öl natürlich nicht produzieren kann, aber versucht, diesem so nahe wie möglich zu kommen. Und immerhin - qualitativ ist das Öl nicht das schlechteste und für den Kunden gibt es die Analysewerte zum Öl dazu - zwar nicht die Polyphenole , wenn ich mich recht erinnere, aber Peroxid und Spektralanalysewerte (freie Fettsäure natürlich auch). Seit diesem? Jahr gibt es für den italienischen Markt ein ligurisches DOP-Öl bei Carli. Welche Mengen das sind, weiss ich nicht. Aber immerhin. |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Hallo allerseits,
vielen Dank für Eure Beiträge, speziell für Deine, Morayma! Tja, die Ölkrise hat nun also auch den Olivenöl-Markt erreicht Kann mich den Vorrednern nur anschließen, es ist eine Geschmacks- und eine Preissache. Denn wenn ich beispielsweise Hackfleisch, Auberginen etc. für eine pikante Sauce oder ein Ragout anbrate, ist mir ein teures Öl einfach zu wertvoll, da man vom feinen Geschmack ohnehin nichts mehr hat. Und dann hängt es natürlich sehr von der Verwendung ab: Zum Anbraten wie oben geschrieben? Zur raffinierten Aromatisierung eines Salates? Zum Weißbrotbeträufeln zur Vorspeise? Manches Öl ist für manche Verwendung zu aromatisch, da die Ölaromen die anderen nicht überdecken sollten. Wer käme z.B. auf die Idee, ein intensiv schmeckendes Olivenöl für ein Nudelgericht mit Trüffeln zu verwenden? Ich habe immer zwei oder drei Ölsorten im Haus: - Ein billiges, zum Anbraten eben - Hie und da ein Öl, das ich beim Einkaufen entdecke und auf das ich neugierig bin - Tja, und dann habe ich vor Jahren für mich ein Olivenöl gefunden, das ich seitdem regelmäßig kaufe. Es ist griechisches Bergolivenöl, die Kalamataoliven natürlich handgeerntet. Es wird kein Fremdöl zugemischt, kein Öl aus älterer Produktion beigemengt etc. Es ist nur einmal im Jahr lieferbar, nur auf Vorbestellung gelangt es frisch gepreßt auf direktem Weg von der Ölmühle zu mir ins Haus. Normalerweise gebe ich immer gerne meine Bezugsquellen preis, doch da die Kontingente in diesem Fall immer sehr beschränkt sind, werde ich ausnahmsweise keine Links mitteilen, wofür ich um Verständnis bitte. Das Öl kostet übrigens (einschließlich Transport) pro Liter - je nach Bestellmenge - zwischen 25 und 32 Euro. Und übrigens kaufe ich auch meine Oliven nur noch von diesem Produzenten, andere schmecken mir einfach nicht mehr. Also meine Zusammenfassung: Billigöl ist in Ordnung zum Kochen. Ansonsten eine Ölmühle des Vertrauens suchen, bei der man sicher sein kann, nicht betrogen zu werden. Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
P.S. Nur noch ein Nachtrag, der auch illustrieren soll, daß Gutes einfach teuer ist: Die o.g. eingelegten Oliven kosten beispielsweise pro kg ca. 35 Euro - ohne Porto. Aber das sind sie auch wert.
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![]() Mitglied seit 29.01.2006 |
Klaus aus NRW schreibt abschliessend: probieren geht über studieren. Persönlich bevorzuge ich das mit 'gut' getestete Olivenöl von dem Discounter 'L...l'..
Salute! |
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![]() Mitglied seit 03.07.2004 |
Hallo!
Mit dem "Romoli" aus der Toscana bin ich sehr zufrieden. Chefkoch ist kein Wattepusten! Lisa
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![]() Mitglied seit 21.05.2006 |
Wie Hias schreibt, es wäre natürlich "eine Sünde", erstklassiges und teures Olivenöl zum Braten zu verwenden.
Dabei gingen praktisch sämtliche Geschmacksstoffe verloren. Da mache ich es wie die Profiköche (nicht nur die spanischen). Braten in einem resiwerterem Olivenöl, das ich für gut befinde, etwas weniger Öl nehmen und kurz bevor das Bratgut gar ist, einen Schuss erstklassiges Olivenöl darüber geben. Die erstklassigen Olivenöle kommen ohnehin wesentlich besser bei Salaten, Desserts, etc. zur Geltung. WAS nun ein gutes Olivenöl ist, sollte man wie Klausdewittene entscheiden: Solange probieren, bis man sein (e) Olivenöl(e) findet. Saludos Morayma |
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![]() Mitglied seit 18.04.2006 |
hallo,
ich glaube nicht, dass man in diesem speziellen Fall sich auf die Stiftung Wa..... verlassen kann: Wenn die Billigöle von A..i und L..l gut abschneiden, kann mit dem Test was nicht stimmen! Ein gutes Öl kostet, wenn man Kosten für Ernte, Pressung, Abfüllung usw. (der Olivenbauer will ja auch was verdienen) berücksichtigt, in Italien mind. 12-15€ derLiter. Man kann genaue Zahlen sehr schön im Extra-Heft "Olivenöl" von "Merum" nachlesen. Dort sind auch wunderbar genaue Tests beschrieben auf Säuren usw. Wenn man dieses Heft gelesen hat, kauft man kein Olivenöl mehr beim Discounter. Das Heft findet man (zumindest bei uns) nicht im normalen Zeitschriftenhandel. Ich habe es mit meiner Olivenöl-Lieferung von Artefakt bekommen. Es grüßt herzlich die Christel |
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![]() Mitglied seit 02.02.2006 |
Hallo,
ich probier auch ständig die verschiedensten Olivenöle. Momentan verwende ich das sortenreine Bioöl aus Sitia Kreta, das sortenrein aus Koroneiki-Oliven gewonnen wird. Es ist sehr mild, dennoch aromatisch. LG Christine |
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![]() Mitglied seit 26.01.2009 |
Sie verkaufen es wohl vorwiegend an die Italiener, die Deutschen sind da nicht Alleinabnehmer HAR HAR HAR Doch, doch, Sie verkaufen es überwiegend an die Deutschen. Schau Dir mal allein die Carli Seite im Netz an: auf der deutschen Seite findest Du die ganzen Verschnitte von Olivenölen aus dem Mittelmeerraum. Dann geh auf die italienische Seite: da findest Du auf einmal das D.O.P. Produkt und die hochwertigen Verschnitte wie bspw. das wunderbare Centenario. Und sie liefern diese Öle nur innerhalb Italiens aus... Fazit: das Etikett genau studieren (v.a. Herkunft und Haltbarkeit) und auf den Preis achten. DOP Olivenöle kosten Geld. Ab €15,- aufwärts je Liter muss man für ein DOP auch in Italien zahlen, und in D. geht's bei ca. €25,- los. Bei den Verschnitten gibt es auch gute Öle - aber man sollte da weniger auf Stiftung Warentest und mehr auf den eigenen Gaumen vertrauen. |
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Henglein
Rama Cremefine





































