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Hallo zusammen,
wieder einmal steht ein Wochenende vor der Tür, das mit "Lanz" eröffnet werden kann. Diesmal sollen wir mit Folgendem unterhalten werden: Gut & günstig Clevere Kochideen für den kleinen Kochbeutel Haben Sie sich auch schon des öfteren gefragt, wie Sie beim Kochen sparen und trotzdem ein abwechslungsreiches Menü auf dem Tisch präsentieren können? Dann schauen Sie den Köchen an diesem Abend ganz genau über die Schulter, denn sie verraten hilfreiche Tipps und Tricks, wie Sie günstige Feinschmeckergerichte ganz leicht und schnell zubereiten können. Fünf Köche mit insgesamt sechs Sternen und eine Frage: Wie lässt sich aus preiswerten Zutaten wie Eiern, Kartoffeln, Nudeln und saisonalen Produkten etwas richtig Delikates zaubern? Gastgeber Markus Lanz freut sich auf die Spitzenköche Alexander Herrmann, Lea Linster, Johannes King, Cornelia Poletto und Johann Lafer. Sie beweisen, dass sich auch mit kleinem Budget ein großartiges Fünf-Gänge-Menü zubereiten lässt. Den Auftakt bildet "Rote Bete mit Apfel-Kürbiskernvinaigrette und Speckchips". Weiter geht es mit dem Zwischengang, einem "Cremigen Risotto". Als erstes Hauptgericht wird "Stampfkartoffel mit Aal, 70-Minuten-Ei und Bohnenvinaigrette" serviert. Anschließend warten "Penne rigate mit Salsiccia und Tomaten". Als Krönung kommen "Zwetschgenknödel mit Vanillesabayon und Rumrosineneis" auf den Tisch. Alles sehr günstig und natürlich sehr köstlich! Im Einzelnen: - Rote Bete mit Apfel-Kürbiskernvinaigrette und Speckchips; Vorspeise von Alexander Herrmann - Cremiger Risotto; Zwischengang von Lea Linster - Stampfkartoffel mit Aal, 70-Minuten-Ei und Bohnenvinaigrette; Erster Hauptgang von Johannes King - Penne rigate mit Salsiccia und Tomaten, Zweiter Hauptgang von Cornelia Poletto - Zwetschgenknödel mit Vanillesabayon und Rumrosineneis; Dessert von Johann Lafer Die Rezepte gibt es hier Mein Eindruck: eine nette Runde, auf Johannes King freue ich mich. Wie bekommt er ein Ei 70 Minuten lang in heißem Wasser "gezogen", wenn die Sendung 65 Minuten dauert?? Mal sehen, ob ich mir die "Erstausstrahlung" ansehe oder die Konserve bevorzuge. lg Trollmann |
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witzig
Das Ei bei 63 Grad genau 70 min warm halten - ein Klacks und unglaublich preiswert In einer Profiküche durchaus machbar - leider zeigt mein Küchenthermometer nicht immer genau 63 Grad an - schade ! |
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Hallo Lorbeer,
über den Energie-Aspekt dieser Zubereitung kann man sich streiten (wie Threads hier bei CK beweisen, mit teilweise recht unrationalem Verlauf). Aber *möglich* ist die Umsetzung auch zu Hause ganz ohne Probleme, mit sehr gutem Ergebnis. Daran soll es nicht hapern. Je schlechter die Ausrüstung, desto mehr Arbeit muss man ggf. investieren. LG, Kai |
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Hallo Kai,
kannst Du uns kurz beschreiben, wie wir das Ei mit hausfraulichem Koch-Equipment umsetzen? Danke. lg bushc Wir haben die Uhren, die Afrikaner die Zeit. |
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Hallo Bushcook,
ein Digitalthermometer ist natürlich hilfreich, aber das ist es ebenso beim Schokolade schmelzen, Sous Vide (zu Hause), usw. Das ist außerdem keine ernstzunehmende Investition. Der Rest ist nur die Kalibrierung des Aufbaus: Nimm einen Topf mit Wasser (idealerweise schon nahe der Zieltemperatur), und teste, bei welcher Einstellung dein Herd diese Temperatur hält (optional geht das natürlich auch im Backofen, der ist allerdings noch träger). So kriegt man leicht raus, bei welchem Topf & welcher Herd-Einstellung man die 63°C (oder andere Temperaturen) hält. Solche Erfahrungswerte habe ich z.B. für meinen Herd für 55, 58 und 62°C, und die Temperatur wird auch wirklich gut gehalten. Klar wäre eine Wasserumwälzpumpe super, aber ist nicht wirklich notwendig. Wer sich selbst diese Arbeit nicht machen möchte (z.B. für einen einmaligen Versuch aus Interesse), muss halt daneben stehen bleiben und die Temperatur bei Schwankungen mit heißem/kaltem Wasser etwas regulieren. Was allerdings bei 70 min etwas langweilig sein kann. Alternativ gibt es natürlich auch (sogar preiswerte) Thermometer, die bei Verlassen eines Temperatur-Intervalls warnen. Dann muss man nicht die ganze Zeit daneben stehen. Hilft das weiter? LG, Kai |
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Super Kai
ganz vielen Dank. Digitalthermometer, Topf und Ofen vorhanden Und das Beste: Anleitung komplett verstanden. Ich schleiche schon lange um das Thema herum. Bei mir fehlt manchmal so ein kleiner zündender Einstieg. Den hast Du mir jetzt verschafft. lg bushc Wir haben die Uhren, die Afrikaner die Zeit. |
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und wie schmeckt das EI dann? kenne die chinesichen eier aber die brauchen glaube ich 100 jahre.so lange kann ich nicht warten trotz guter gesundheit.
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Bushcook: Das freut mich! Gern geschehen.
Richtig praktisch wird das natürlich für sous vide, nicht (nur) für Eier. ^_^ (Ich habe auch schon dieser Eier als "sous vide" beschrieben gelesen, aber das ist natürlich Unsinn.) @Ingrusia: Na ja, halt wie Eier. (Und die 100-jährigen Eier heißen auch nur so. LG, Kai |
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Seit gestern wissen wir also, wie die Köche dieser Eier machen. Man kaufe sich einen großen Tauchsieder im Wert von um die 1500 und bekommt dann ein tolles Eigelb und ein widerlich aussehendes Eiweiß
Die beiden Köchinnen sind mir gestern etwas auf die Nerven gegangen. Sie haben jedes Klischee bedient, von wegen Frauen = Hühner... Aber die Sendung fand ich trotz allem sehr interessant, wenn auch Lea Linsters Risotto ziemlich komisch aussah. LG fitzelchen
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ja ich dachte gestern auch das sich lea l. und cornelia p. bald schlagen :D
fand auch die gerichte der beiden am wenigsten ansprechend, bzw interessant. |
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Das mit dem Eigelb war für mich übertrieben und kaum haushaltstauglich. Ich fand Johannes King und sein Gericht wohltuend. Er bringt Kompetenz rüber und hatte Ideen, wie die Bohnenvinaigrette. Das Gericht hat mir insgesamt am besten gefallen.
Wieso sich Frau L. und Frau P. so aufführen müssen, weiß ich nicht. Beide Gerichte waren okay, aber irgendwie auch nicht mehr. Sie haben das Thema "günstig" umgesetzt, aber mir fehlte ein gewisses etwas. Lafer war gut, aber so ein Thema wie Zwetschgenknödel liegt ihm sicher. Würde ich nachkochen. |
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Ich habs heute erst gesehen und war ja schon vorgewarnt durch euch, hab deshalb ganz gut aufgepasst. Und ich hab eigentlich nur gesehen, dass Lea Linster sich von Lanz hat aufhetzen lassen, der hat ja jede - von ihr vielleicht nur kokett gemeinte - Äußerung zur Provokation aufgebaut. Und Cornelia Poletto hat er sehr geschickt so dastehen lassen, als hätte sie LLs Risotto kritisiert und wolle keine Abweichung von der italienischen Tradition gelten lassen, was ja überhaupt nicht ihre Intention war. Am Ende sah es dann wirklich so aus, als hätten beide Frauen da ein konkurrentes Gezicke abgezogen. CP war clever genug, bald nichts mehr zu italienischem Risotto zu sagen, während LL nicht locker ließ. (Wobei gut sein kann, dass auch sie das nicht so ernst gemeint hat, wie es rüberkam.) - Aber ich hätte den Mädels gerne ein paar mal zugerufen, lasst euch von dem Typ doch nicht so vorführen!
Optisch macht Risotto allein ja nicht viel her, die meisten TV-Köche hätten da sicher noch irgendwas Farbiges o.ä. dazu dekoriert, aber das ist halt LLs Küche - puristisch. Sie hätte fürs Fernsehen vielleicht was anderes auswählen sollen. - CPs Nudeln waren auch nix besonderes, zumal sie schon hundertmal irgendwas mit Salsiccia im TV gekocht hat. Scheint sie zu mögen. Bei Lafer wurde es dann besonders "günstig" indem er die teure (!) Vanilleschote durch gemahlene Vanille im Zucker ersetzte... Für Hobbyköche waren diese Gerichte eher banal, interessant fand ich eigentlich nur Alexander Herrmanns Rote Bete und das Gericht von Johannes King - wobei ich JK selbst auch immer gerne zuhöre (er hat mal was anderes zu erzählen, als die anderen TV-Gesichter). So ein Siebzigminutenei mal zu sehen, fand ich spannend, und befriedigend die Ansage von AH, der meinte zwischen Folie bekomme das Eigelb die gleiche cremige Konsistenz, ganz ohne High-Med-Tech-Apparatur. Hier im CK hatte ich von dem Stundenei schon gelesen und war entsprechend neugierig. So ähnlich geht es vermutlich auch den Gästen von JK, wenn so ein Sternekoch ein Siebzigminutenei auf der Karte benennt, ist das alleine schon ein gutes Verkaufsargument. Die Idee mit diesem Gericht gefällt mir sehr gut, lässt sich bestimmt auch vielseitig abwandeln und vereinfachen. (Z.B. könnte man den Kartoffel-Bohnen-Stampf auf dem Teller ein bisschen eindrücken, einen Eidotter reinschlagen und im Dampf leicht stocken lassen...) Aber die Bohnenvinaigrette werde ich auf jeden Fall ausprobieren, die sah nicht nur toll aus sondern schien auch noch zu schmecken. (Wobei ich meine ständig unbeantwortet bleibende Frage nach dem Phasin in den Bohnen einfach mal wieder verdränge. *gg*) AH fand ich klasse mit seiner kurzen "Zusammenfassung" der historisch veränderten Essgewohnheiten: Früher fragte man beim Heimkommen: Gibts was zu essen? - Später dann: Was gibst zu essen? - Heute wird man gefragt: Was willst du essen? Da steckt die halbe Soziologie des Essens drin. Gruß Turi |
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hi ,
naja so banal fand ich jetzt das Dessert von Johann Lafer nicht. da lief mir schon das Wasser im Mund zusammen Wenn man die Salsiccia günstig kriegt , fand ich das Gericht von C. poletto auch sehr gut für den Alltag. lg id |
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hallo
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da lief mir schon das Wasser im Mund zusammen Hallo poppinid, "banal" heißt in meinem Verständnis nicht, dass es nicht sehr gut schmecken kann. Und dass ein richtig gutes Risotto zu machen nicht so ganz leicht ist, ist auch klar. Wahrscheinlich haben wir halt unterschiedliche Erwartungen an so eine Sendung. Liebe Grüße Turi |
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hi
okok Du hast schon Recht , aber sowas macht halt auch Mut zum nachkochen Ich sehe auch sehr gerne komplexere Gerichte , nur das bring ich in meiner Studiküche nicht zusammen. Die Haute cuisine Sendung war Spitze . Sowas wär was fürs perfekte Dinner. Für den Alltag fand ich grade das Poletto Gericht sehr tauglich. lg Id |
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moin auch!
also das Onsenei ist wirklich empfehlenswert, ich zeig euch hier "meine" variante im ring aus kartoffeln und speck mit olivenspinat: ![]() falls es nicht 100% klappt, kann man es ja trotzdem immer noch essen (oja, ich ess sehr gern eier und alle fehlversuche wurden NICHT weggeworfen hihi) H. |
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