Hobbyko’s Art der feinen Rügenwalder Teewurst.
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
heute meine Variante der feinen Rügenwalder Teewurst, nachdem ich nun in verschiedenen Büchern studiert habe und mindestens 10 Rezepte durchgelesen habe, habe ich mich für diese Variante entschieden, es ist eine Kombination aus drei verschiedenen Rezepten. Fleischzutaten: 20 % Kuhfleisch mager, entsehnt 30 % Schweinefleisch, mager 20 % Schweinebauch, ohne Knochen, Knorpel und schmalzigen Anteilen, also nur das Kernige 30 % Rückenspeck Gewürze/Salz je kg Masse: 25-26 g NPS 3 g weißer Pfeffer gemahlen 2 g Rohrzucker 0,2 g Ingwer 0,5 g Paprika, edelsüß gemahlen 4 g Bienenhonig 10 ml Wacholder/Kümmel-Rum 0,5 g Starterkulturen (Baktoferment 61) Zur Vorbereitung zählt die Herstellung des Wacholder/Kümmel-Rum’s, hierzu ein kleines Fläschchen Rum besorgen einen kleinen Schluck für den Wurstler abtrinken und dann in die Flasche ca. 8-10 Wacholderbeeren mit dem Messer flach drücken und etwas zerhacken und ein halbes Teelöffelchen ganze Kümmelkerne hinein geben und ein Tag stehen lassen und öfters schütteln, zur Zubereitung bitte abseihen. Da der Rum ja konserviert kann man diese abgeseihte und wieder zurückgefüllte Flüssigkeit aufbewahren und immer wieder verwenden, vielleicht ergibt sich ja auch eine andere Möglichkeit diesen Rum in Wurstwaren zu verwenden.
Weitere Vorbereitung ein paar Stunden vor der Herstellung sind, Kuh- und Schweinefleisch und Schweinebauchfleisch, Rückenspeck in wolfgerechte Streifen zu schneiden und anzufrieren.
Dann sollte man die Naturindärme in einer Kochsalzlake von 10% einweichen.
Die Gewürze und andere Zutaten, NPS habe ich mir gespart zu fotografieren.
Zubereitung: Fleischwolfsatz ebenfalls kühlen und gekühlt einsetzen und alle Fleischzutaten mit der kleinsten Scheibe, ich besitze nur eine 2 mm Scheibe, wolfen. Hier gut zu erkennen der vom tiefkühlen beschlagene komplette Wolfsatz und das Gewolfte.
Das Gewolfte ist hier 0,5° C kalt.
Zugeben der Würzzutaten und das Gemisch aus Wacholder/Kümmel-Rum und Honig, hier habe ich einfach den Honig mit dem Rumgemisch verrührt.
Alles nun in den Kutter geben und mit den Zutaten außer Nitritpökelsalz im Schnellgang kuttern bis 14° C erreicht sind, nun erst das NPS zugeben und im Schnellgang bis 18° C weiterkuttern, anschließend im langsamen Gang kurz entlüften. Das NPS sollte deswegen erst bei 14° C hinzu gegeben werden damit die Wurstmasse nicht bindig wird, sie soll ja streichfähig bleiben.
Gefüllt habe ich in räucherbare Kunstdärme die ich vorher nach Anweisung des Herstellers in Salzlake gewässert habe.
Die Würste sollten bei ausreichender Luftfeuchtigkeit ca. 85% und einer Temperatur von ca. 20° C, 2-3 Tage umröten und danach im Kaltrauch in einer Nacht geräuchert werden, auch hier kann man noch einige Wacholderbeeren zum Sägemehl geben. Das Ergebnis nach dem Räuchern.
So sieht Hobbyko’s Art der feinen Rügenwalder Teewurst als Endprodukt aus.
Wünsche Euch ein gutes Gelingen beim Nachbasteln. "Gut Wurschtel" + LG Hobbyko Hobbyko's Leitspruch: Es gibt nichts schöneres, als etwas "Schönes" ![]() ![]() ![]() |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Du bist gemein!!!
Spaß beiseite - das sieht ebenso so anschaulich wie lecker aus!!!! Respekt!!! Glück Auf Bernd Trinkt mehr Bier, wer Bier trinkt hilft der Landwirtschaft |
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![]() Mitglied seit 13.08.2011 |
Hallo,
tolle Verwurstung, absolut identisch mit dem Original. Eine Frage, alle Würste sofort aufessen, verschenken oder wie etwas länger lagern? TK ist klar, geht auch Vakuum??? uwe |
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![]() Mitglied seit 07.09.2005 |
Hallo hobbyko,
ich mag keine Metzgers Mettwurst - ich liiiiiiiiiiebe Rügenwalder feine Teewurst von der Rügenwalder Mühle . Jetzt muss ich mal ganz blöd fragen: (ich hab keine Ahnung, wie SELBSTgemachte Wurst schmeckt) - bitte verzeih: Wie ist der Geschmacksunterschied zwischen der von Dir hergestellten und der der Rügenwalder Mühle? Schmeckt diese von Dir gemachte um Längen besser, oder ist die Rügenwalder von der Mühle WIRKLICH (auch) gut? Lieben Gruss - Schwaben-Spatz Gemeinsames Kochen in der Stuttgarter Kochgruppe 2007
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
Danke Bernd,
für Dein Lob. Hallo Uwe, vakuumieren und in der Gemüseschublade im Kühlschrank hält sich die Wurst mindestens 14 Tage, ist ja Pökelsalz drinne und andere Gewürze und Honig und Rum konserviert auch, ansonsten vakuumiert in den Tiefkühler. Hallo Schwabenspatz, ich würde sagen geschmacklich werden sich diese zwei Würste nichts geben, nur bist Du hier gewiss das sich ausser den Starterkulturen keine Chemie darin befindet, Starterkulturen sind gute Bakterien die die bösen Bakterien im Zaum halten also keine Chemie, gerade im Sommer sollte man auf Starterkulturen nicht verzichten. Ein Bitte habe ich noch an Dich, schau einmal auf die Etikettierung der Rügenwalder Mühlenwurst, hier wird Dir manches vorgegaukelt, es befinden sich Inulin (was das auch immer ist), Aromen darin sogar das NPS wird gesplittet aufgeführt und als Salz und Nitrit das viel weiter unten steht aufgeführt, ich traue diesem Verein nicht mehr über den Weg, da kann die Reklame noch so schön sein und das Institut Fresenius seinen Segen gegeben haben, diese Produkte müssen sich viel länger halten und deshalb voller Chemie. Ich weiß was in meiner selbsthergestellten Wurst ist und die esse ich mit Genuss. "Gut Wurschtel" + LG Hobbyko Hobbyko's Leitspruch: Es gibt nichts schöneres, als etwas "Schönes" ![]() ![]() ![]() |
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
noch ein kleiner Nachsatz:
Da bei den meisten Teewürsten heutzutage auf Fett geachtet wird, wird mit Ölen gearbeitet und nicht mehr mit Speck, folgedessen muß die meinige Wurst besser schmecken, weil ich ja Speck verwendet habe. Öle müssen wieder irgendwie in der Wurst gebunden werden deshalb wieder Zusatzstoffe. "Gut Wurschtel" + LG Hobbyko Hobbyko's Leitspruch: Es gibt nichts schöneres, als etwas "Schönes" ![]() ![]() ![]() |
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![]() Mitglied seit 07.09.2005 |
Hallo hobbyko,
Die Problematik der Inhaltsstoffe, tja , deshalb mache ICH z.B. mein Eis immer selbst. Aber: Ich kann doch nicht auch noch das Wurscheln anfangen für 50 gr Rügenwalder? Ich finde es wunderbar, was ‚ihr Wurschtler’ so alles selbst macht, Respekt. Meine Frage hinsichtlich des Geschmacks hast Du einleuchtend beantwortet, wollt halt nur mal wissen, ob es diesbezüglich (geschmacklich) zwischen der Mühlenwurst und der selbstgemachten Unterschiede gibt. Danke Hobbyko für Deine ausführliche Beantwortung meiner Frage. Übrigens: Meine Vorliebe hat nix mit Reklame oder Frisenius zu tun, diese Rügenwalder habe ich als Kind schon geliebt – und jetzt bin ich 50plus. Guäts Nächtle und lieben Gruss - Schwaben-Spatz Gemeinsames Kochen in der Stuttgarter Kochgruppe 2007
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Ich hab nur noch 16 Jahre bis zur Rente - direkt danach fange ich als "Stift" (im Ruhrgebiet die landläufige Bezeichnung für einen Lehrling) bei dir an
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![]() Mitglied seit 07.09.2005 |
'Stift' - so heißt das auch im Schwabenländle
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
Hallo Bernd,
*lach*, dann muß Du aber Deinen Meister stützen und ihm die Hand führen, ob das man gut geht. "Gut Wurschtel" + LG Hobbyko Hobbyko's Leitspruch: Es gibt nichts schöneres, als etwas "Schönes" ![]() ![]() ![]() |
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![]() Mitglied seit 01.05.2000 |
Hallo Klaus,
wie immer toll beschrieben und bebildert. Da tropfen einem ja sämtliche Zähne! Das mit dem Rum - ist das deine "Erfindung" oder gehört sich das so? Heb eine halbe Schnitte auf, bis wir kommen. Und wegen dem Alter - denk an Jopi Heesters, der arbeitet noch mit über 100. Da wirst du ja wohl in 16 Jahren noch wurschteln können. Liebe Grüße Heidi |
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![]() Mitglied seit 11.10.2010 |
Hallo Hobbyko,
respekt, eine geniale Wurst, Anschnitt super, Schnittbild wie aus der Rügenwalder Mühle, Gute Rauchfarbe, ist gut streichfähig ? Ich kann es beurteilen, denn meine die ich vorige Woche gemacht habe ist mißlungen, zu fest, nicht streichfähig ( schnittfest war Sie ) Also Gratulation. Die Probescheibe bitte schicken an. Dr. Jürgen "Fresenius" Hansen Institutstr. 666 in Schlacke o5 Stadt :=) Herzliche Grüße Jürgen |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Muss er ja nicht selber: Hauptsache, er sacht - datt machse so und datt machse anders und dann so und jenes und dieses - und wichtig natürlich: seine Rezepte kriegt der letzte Stift (also ICH) vererbt
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
Hallo Heidi,
nein das mit dem Rum ist nicht meine Erfindung, wie ich schon oben beschrieben habe, habe ich aus drei verschiedenen Rezepten die ich in alten Büchern gefunden habe eine Kombination gemacht und sie schmeckt ausgezeichnet. Wie Du ja schon gesehen hast ist mein Schatz an alten Wurschtelbücher enorm und man glaubt gar nicht wie viele Rezepte es gibt und überall steht Rügenwalder Teewurst drüber. Naja der Jopi wird auch schon gestützt und ob ich einmal so alt werde weiß ich heute auch noch nicht. "Gut Wurschtel" + LG Hobbyko Hobbyko's Leitspruch: Es gibt nichts schöneres, als etwas "Schönes" ![]() ![]() ![]() |
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![]() Mitglied seit 01.05.2000 |
*wisper*
Bernd, ich durfte schon ab und zu mal bei Klaus "mitarbeiten" bzw. zugucken. Er sacht dir schon, wie du es machen musst. Aber das mit den vererbten Rezepten - da wirste dich wohl mit mir streiten müssen. Heidi |
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![]() Mitglied seit 01.05.2000 |
Klaus - nu gloar wirste so alt! Du mußt ja mindestens unsere Silberhochzeit erleben. Und die ist erst in 24 Jahren. Das mit der goldenen - na ja, da arbeiten wir dann dran.
Heidi |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Nööö - für Streit bin ich nicht...........da teilen wir halt Deutschland einfach zwischen uns auf......so wurstelrezeptemäßig
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
Hallo Jürgen,
wie war Deine Rezeptur und Deine Arbeitsweise, vielleicht können wir ja den Fehler entdecken, vermutlich hast Du zuviel Sirup hinein, dann wird die Wurst schnittfest oder das NPS gleich am Anfang dazu. Na ob diese Adresse stimmt, .........................ich weiß nicht.*lach* Hallo Bernd, DAS kommt drauf an wie Du Dich in dreieinhalb Jahre anstellst, das muß ich mir dann überlegen ob ich Dir die Rezepte überlasse. Wenn die Worscht die im Garten vergraben werden muß zu viel wird, wird es wohl nix mit den Rezepten werden. "Gut Wurschtel" + LG Hobbyko Hobbyko's Leitspruch: Es gibt nichts schöneres, als etwas "Schönes" ![]() ![]() ![]() |
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![]() Mitglied seit 01.05.2000 |
Gut Bernd, wir teilen!
Klaus: Ich kenn da jemanden, der sich über jede vergrabene Worscht im Garten seeeeeeehr freuen würde! |
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
Heidi,
man muß sie nur gut und tief vergraben und gut die Erde stampfen. Dann findet auch unser Schmuckstück die Worscht ned mehr. "Gut Wurschtel" + LG Hobbyko Hobbyko's Leitspruch: Es gibt nichts schöneres, als etwas "Schönes" ![]() ![]() ![]() |
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![]() Mitglied seit 01.05.2000 |
Klaus - wäre aber praktisch, wenn du den Garten eh mal umgegraben haben möchtest........... Ich könnte ihr auch gerne dabei helfen!
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
Neee Heidi,
lass' mal gut sein, ich hebe Dir ja ein Stück vonner Rügenwalder auf, dauert ja nicht mehr lange bis wir uns wiedersehen. "Gut Wurschtel" + LG Hobbyko Hobbyko's Leitspruch: Es gibt nichts schöneres, als etwas "Schönes" ![]() ![]() ![]() |
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![]() Mitglied seit 14.04.2010 |
Hat der Name 5 Buchstaben und beginnt mit N..... ?
Shit, ich bin ja im Urlaub! gruß gerhard -allzeit scharfe messer- |
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![]() Mitglied seit 13.02.2008 |
Inulin ist die Stärke aus Topinambur. Keine Ahnung was das Zeug in der Wurst zu suchen hat jedenfalls ist es nix böses. Die Aromen würden mich schon mehr stören. Und, dass ich nicht weiß wie die eine nicht getrocknete Rohwurst so lange haltbar machen. Viele Grüße vom Rand der Welt Manfred Ich koche gern mit Wein, manchmal gebe ich sogar welchen ins Essen.
Ich koche also bin ich.
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
"Gut Wurschtel" + LG Hobbyko
Hobbyko's Leitspruch: Es gibt nichts schöneres, als etwas "Schönes" ![]() ![]() ![]() |
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![]() Mitglied seit 29.06.2006 |
Hallo,
bei dieser Wurst steht die Streichfähigkeit im Vordergrund. Deshalb verhält es sich hier mit dem Fett anders. Es muss/sollte nicht unbedingt Rückenfett sein. Bindegewebsarmes, weiches, schmalziges Fett von der Wamme oder Griffe ist gut geeignet für streichfähige Rohwurst. Mindestens 30% “Gut Wursten“ Klot |
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
Hallo Klot,
sicherlich magst Du damit Recht haben, aber für mich ist und bleibt Wammenfett etwas für Kochwurst, ich weiß nicht woher das rührt aber in meinem Kopf spielt sich da ein Prozeß ab der einfach "Nein" sagt. Wie ich bereits oben erwähnt habe, habe ich sehr viel Rezepte studiert unter anderem auch Rezepte wo Griffe/Wammen verwendet werden, ich mag es nicht und wie man sieht geht es auch so. Wie man auch bei modernen Rezepturen beobachten kann, wird hier viel mit Pflanzenölen gearbeitet um den tierischen Fettgehalt niedrig zu halten, hier wird aber dann wieder mit Emulgatoren gearbeitet um das Fett in der Masse zu binden, vermutlich wird das Inulin bei der Rügenwalder Mühle dafür verwendet. Wissen tue ich es nicht ist bei mir nur die Überlegung. Wenn man vom Kopf her bereit ist, bei dieser Wurst auch nur einmal die Hälfte zu essen wie gewohnt, dann passt es auch wieder. Lieber einmal gesündigt wie all zu gesund gestorben. "Gut Wurschtel" + LG Hobbyko Hobbyko's Leitspruch: Es gibt nichts schöneres, als etwas "Schönes" ![]() ![]() ![]() |
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![]() Mitglied seit 25.09.2010 |
Hallo,
wenn ich das lese bei wiki de.wikipedia.org/wiki/Inulin dann stellt sich automatisch die Frage nach der Qualität der Grundprodukte. Gruß Peter |
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![]() Mitglied seit 11.10.2010 |
Hallo Hobbyko, hallo allen Wurstlern,
einfach genial, was heir so von euch Experten an Wissen vorhanden ist, und das meine ich nicht ironisch, ich komme mir jedesmal ganz klein vor, wenn ihr von Emulgatoren redet ( ich kenne nur Aligatoren ) oder Bindegeweben welche das Wammenfett akupunktieren, ( mein Wammenfett hängt 5 cm über meiner Gürtelschnalle und ist vom Pils, es ist das Dauerthema meiner Frau ) Man was bin ich blöd. Aber Spaß beiseite. Ich denke ich weiß was ich falsch gemacht habe bei meiner Teewurst. Ersteinmal hatt mein Kutter nicht richtig zerkleinert, das Thema hatten wir in einem anderen Block und denn war mein Ofen zu heiß geworden ( fast 40 C ) Ansonsten mit der Rezeptur habe ich mich genau nach der Vorgabe von Manfred gehalten. Aber egal, prizipiell traue ich mich noch nicht an so ganz an eigene Rezeptveränderungen. ABER ich habe meine Eisleber Zwiebelwurst fast im Original hinbekommen. Zumindest die Schnelligkeit mit der sie meine Familie verputzt läßt auf guten Geschmack schließen. Weil bei mir ist das mit dem verputzen wie bei Werners Rottweiler ich esse alles was ich gemacht habe, solange es noch nicht " lebt " egal ob gelungen oder nicht. Für die Zwiebelwurst habe ich ein bischen bei Werner geklaut. Wenn Ihr wollt mache ich mal ein paar Bilder und schreibe wie ich es gemacht habe. Aber wie gesagt ich bin kein Experte und will nicht wieder in der Luft zerrissen werden wenn was falsch ist. Nochmal Hobbyko super Wurst, dieses WE versuche ich Sie nachzubauen. Herzliche Grüße Jürgen |
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
Hallo Jürgen,
Du hast Deine Fehler selbst erkannt, es kann nur noch besser werden, gerne würde wir über diese spezielle Eisleber-Zwiebelwurst erfahren, mache aber bitte dazu einen eigenen Fred auf, sonst gibt es ein Verwirrspiel und man sucht sich dusselig wenn man einmal etwas nachlesen möchte. Das vom Schwein hängt fast auf dem Boden und nun frage ich Dich oder auch die Anderen möchtet Ihr dieses Fett in einer Teewurscht haben. "Gut Wurschtel" + LG Hobbyko Hobbyko's Leitspruch: Es gibt nichts schöneres, als etwas "Schönes" ![]() ![]() ![]() |
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![]() Mitglied seit 12.10.2009 |
Hallo Hobbyko!
Der entscheidende Punkt ist die Streichfähigkeit...., wenn man sich nicht beim Streichen auf das Messer stellen muß, tendiere ich auch zu kernigerem Speck.... Es geht auch anders, aber bisher kamen die Wammen bei mir nur in die Leberwurst.Wenn jemand Wammen in der Teewurst verarbeitet..., muß er sie dann auch (selber) essen. Jeder nach seinem Geschmack.... Gruß Klaus |
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![]() Mitglied seit 05.11.2007 |
Hallo Klaus,
eine wirklich sehr gut aussehende Mettwurst. Und der Beweis, dass Mettwurst nicht unbedingt sehr fett sein muss. Ich behelfe mir, wenn ich meine Zwiebelmettwurst im Blitzhacker mit etwas Olivenöl, Rauchsalz und Paprikagewürz auf streichfähig trimme. Aber für 1 Person, die anderen mögen Mettwurst komischerweise nicht, lohnt sich die Herstellung von einer Rügenwalder nicht. Bruno |
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
Hallo Ihr Lieben,
um auf die Frage: Kann man diese Wurst auch einfrieren, Man kann, nach etwas mehr als einem Monat in der Tiefkühltruhe habe ich sie aufgetaut, aber ich mußte feststellen das sie doch schon etwas schmalzig schmeckt, deshalb mein Rat, lieber öfters kleine Mengen herstellen und somit frisch auf den Tisch. "Gut Wurschtel" + LG Hobbyko Hobbyko's Leitspruch: Es gibt nichts schöneres, als etwas "Schönes" ![]() ![]() ![]() |
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![]() Mitglied seit 13.04.2012 |
Hallo!
Ich habe diese Wurst vor Kurzem auch mal nachgemacht, inclusive Wachholderrum und Bienenhonig. Es ist alles prima beschrieben und hat gut funktioniert. Die Konsistenz und Farbe sind sensationell, genauso wie es sein soll. Allerdings habe ich und einige Freunde den Geschmack analysiert: Wir sind uns einig, daß sie gut schmeckt, auf ihre Art. Aber die Teewurst, die ich/wir kenne/n hat so einen feinen, angenehmen säuerlichen Geschmack, der mir bei meiner Wurst fehlt. Ich frage mich, wie dieser Geschmack zustande kommen könnte. Weggelassen habe ich gegenüber Hobbykos Rezept nur die Starterkulturen. Damit habe ich noch nie gearbeitet und somit auch keine Erfahrung wie sie sich geschmacklich auswirken können. Habt Ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen mit Eurem Teewurstgeschmack oder einen kleinen Tipp vielleicht? Gruß Peter |
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![]() Mitglied seit 20.12.2004 |
hola peter
der saeureliche geschmack den du suchst, der kommt in teewurst und co von milchsaeurebakterien. du schreibst selber das du die starterkulturen weggelassen hast. dadurch hast du diesen bakterien die grundlage genommen, sich vermehren zu koennen, bzw dafuer gesorgt das die sich nicht so schnell vermehren wie du es gebraucht haettest. um das auszugleichen, wuerde nur zeit helfen, zeit die fuer die reife notwendig gewesen waere. ich selbst habe lange und viele experimente mit teewurst gemacht. ungeduld haette fast zur vernichtung so mancher margen gefuehrt. gruss der olle kalle |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Klaus,
hallo Kalle, denkt Ihr ich kann das auch hinbekommen a) ohne Rind, also nur Schwein? b) ohne Starterkulturen? Wie in einem anderen Beitrag beschrieben fehlt mir Tee-/ badische Mettwurst (kopftechnisch) Bereits jetzt danke für jede Hilfe.
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![]() Mitglied seit 20.12.2004 |
hola
probier das doch mal mit diesem rezept von METZGER. nur wamme vom schwein und kommt ohne jede starterkultur oder sonstige hilfsmittel aus. ----------------------------->> klikkkkk gruss der olle kalle |
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![]() Mitglied seit 13.04.2012 |
Danke, Kalle, für diese Info. Das klingt einleuchtend. Ich habe ein letztes Stück noch einvakuumiert...es reift
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
Hallo Peter,
genauso wie Kalle es erwähnt hat würde ich das auch meinen, nimm das nächste Mal Starterkulturen, das ist nichts chemisches das sind nur Bakterien in Pulverform und die Teewurst wird den Geschmack bekommen den Du suchst oder eben eine Möglichkeit finden das die Wurst es schadlos von Temperatur und Luftfeuchte her übersteht. Hallo Jochen, also alle Teewürste die ich im Überflug nachgesehen habe enthalten Rindfleisch, einzig eine Schwarzwälder Teewurst grob (ist doch badisch oder "Gut Wurschtel" + LG Hobbyko Hobbyko's Leitspruch: Es gibt nichts schöneres, als etwas "Schönes" ![]() |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Danke auch von mir, so gehts doch. Werd es versuchen - halt in Naturdärme bis ich andes habe.
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![]() Mitglied seit 05.10.2007 |
Ich habe einige Jahre vergeblich versucht, eine für mich "ordentliche" Teewurst herzustellen. Trotz der Rezepte, die sich gut "lasen" wurde es nicht so, wie es mir vorschwebte.
Das Rezept von Klaus habe ich nun schon 3 mal nachgearbeitet und bin von dem Ergebnis überzeugt! Uns schmeckt diese Wurst wirklich sehr, sehr gut! So, wie ich eine Teewurst "von früher her in Erinnerung" habe. Birgit Moderatorin der Frieda-Gruppe |
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![]() Mitglied seit 20.12.2004 |
hola waldfee
der kleine unterschied ist allerdings, du lebst in detschland und nicht in tailand oder malaisia gruss der olle kalle |
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![]() Mitglied seit 05.10.2007 |
Das stimmt natürlich, Kalle!
Ich bin jetzt auch mal nur vom Geschmack ausgegangen. Nicht vom Material. Birgit Moderatorin der Frieda-Gruppe |
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Henglein
Rama Cremefine






































