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Und mal wieder passend zum Thema Bolognese (Ragu oder Sauce ;-))

Vom 15.05.2011 18:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Flar Hendlgriller


Mitglied seit 13.05.2002
3.050 Beiträge (ø0,83/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,
ich weiß, Bolognese Rezepte gibts zuhauf ... ich schreib trotzdem meine mal auf, weil Diskussionen aufgekommen sind in folgenden Threads:
http://www.chefkoch.de/forum/2,69,389871/Albertos-sagenhafte-Pastasosse-der-Schwestern-Simili.html und
http://www.chefkoch.de/forum/2,69,569983/fragen-zu-meiner-spaghetti-bolognese.html

Also meine "normale" Bolognese (Die meiner Meinung nach besser schmeckt als die Simili-Bolognese, sorry)

Zutaten für 4 Portionen:

* 500 g Rinderhack
* 1 Bund Suppengrün
* 2 EL Olivenöl
* 1 Zwiebel
* 2 Knoblauchzehen
* 1 Dose Schältomaten
* 1 Glas trockener Weißwein
* 1 TL getrockneter Oregano
* 1 Prise Zucker
* Salz, Pfeffer
* 100 g Geflügelleber
* 1 EL Butter

Zubereitung:
Hack mit dem Öl, dem geputzten und klein gewürfelten Suppengrün und der gehackten Zwiebel anbraten. Die Gewürze, die gehackten Knoblauchzehen, die Tomaten und den Wein zugeben und zugedeckt mindestens 3 Stunden köcheln lassen. Immer wieder mal die Flüssigkeitsmenge kontrollieren und nach Bedarf Wein oder Wasser nachfüllen. In der Zwischenzeit die Geflügelleber putzen und in kleine Würfel schneiden. In der Butter sehr kurz anschwenken. Zum Schluss mit der Sauce unter die Pasta mischen.

Und die nicht so normale:

Zutaten für 2 Portionen:

Version 1:

* 500 g Rinderhochrippe
* 250 g Suppengrün
* 250 g Zwiebel
* 1 EL Butterschmalz
* Salz
* Pfeffer, grob zerdrückt
* 2 Knoblauchzehen
* 1 Flasche Rotwein
* 1/2 Bund Basilikum

Version 2:

* 500 g Rindfleisch, in kleinste Würfelchen geschnitten
* 2 EL Olivenöl
* 100 g Zwiebeln, in groben Würfel
* 2 Knoblauchzehen
* 100 g Suppengrün (Sellerie, Möhre, Lauch), fein gewürfelt
* 1 gehäufter EL Pfefferkörner
* 5 EL thailändische Fischsauce
* 250 ml trockener Weißwein
* 250 ml Wasser

Zubereitung:

Version 1: Fleisch in kleinstmögliche Würfel schneiden. Suppengrün putzen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln abziehen und in nicht zu feine Würfel schneiden. Fleisch, Zwiebeln und Suppengrün im Fett anbraten. Knoblauch klein schneiden, mit Salz und Pfeffer zugeben und knapp mit Rotwein bedecken. Aufkochen und mindestens 2 Stunden köcheln. Mehrmals umrühren und nach Bedarf immer wieder Wein nachfüllen. Basilikumblätter vom Stängel streifen und in feine Streifen schneiden. Zum Schluss unter das Ragu mischen. In der Zwischenzeit Pasta bereiten, mit etwas Nudelwasser in den eigenen Topf geben und mit dem Ragu mischen.

Version 2: Fleisch in 1 EL Öl portionsweise kräftig anbraten. Heraus nehmen und warm stellen. Zwiebel und Gemüse im restlichen Öl ebenfalls kräftig anbraten. Den Wein angießen und den Bratensatz los kochen. Pfefferkörner im Mörser oder mit der Messerklinge grob zerdrücken und zusammen mit der Fischsauce zugeben. Aufkochen und das Fleisch wieder zugeben. Eine Stunde köcheln, danach abschmecken. Evtl. noch etwas Fischsauce zugeben und verkochte Flüssigkeit mit Wasser auffüllen. Eine weitere Stunde köcheln, nach und nach das restliche Wasser zugeben. Mit Pasta servieren.

Gruß Flar
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Vom 15.05.2011 18:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

planet_far_away Suppenkoch


Mitglied seit 13.11.2010
2.791 Beiträge (ø4,96/Tag)
Hallo,

lecker ! aber statt Weißwein , würde ich Rotwein nehmen, Version 2 finde ich ein bisschen zweifelhaft....von den Zutaten her.

original italienisch ist das sicher nicht, aber wie gesagt bestimmt lecker ! und was soll ne ganze Flasche Rotwein bei Version 1 ?

Grüße _planet
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Vom 15.05.2011 19:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

küchenbetti  Hendlgriller


Mitglied seit 06.09.2010
2.622 Beiträge (ø4,16/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

Pfeil nach rechts und was soll ne ganze Flasche Rotwein bei Version 1 ? Pfeil nach links
ich habe mal so eine Bolognese gegessen - das schmeckte fantastisch!! Daraufhin habe ich es auch einmal selber so gemacht. Das Problem ist nur, dass man keinen billigen Rotwein nehmen darf, weil man das schmeckt - und der gute ist halt teuer und schwupps verschwunden in der Sauce, ohne dass man auch nur einen Schluck getrunken hätte. Ok, einen Schluck habe ich dann schon abgezweigt *ups ... *rotwerd*

LG küchenbetti



If vegetarians eat only vegetables, what do humanitarians eat?
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Vom 15.05.2011 20:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

caralb Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.02.2004
12.260 Beiträge (ø4,05/Tag)
Flar, sei bitte nicht böse, aber ich denke du schmeisst alles durcheinander. Natürlich sind Pastasoßen eine Geschmacksache, ich habe doch noch nie das Gegenteil behauptet, was besser schmeckt, kann jeder für sich nach dem eigenen Geschmack entscheiden, denke ich, aber ich denke auch, dass ich gegen eine Wand rede, kann das sein?

Über Bolognese gibt ja nicht zu diskutieren. Eine Bolognese bleibt eine Bolognese, da ändert auch eine Flasche Rotwein oder Fischsoßen nichts. Ich habe in meinem Thread folgendes absichtlich geschrieben: "Albertos sagenhafte Pastasosse der Schwestern Simili" und weisst du warum? Weil diese keine Bolognese ist, sondern einfach eine Pastasoße, zwar eine gute, aber trotz dem nur eine Pastasoße. Sogar diese Schwestern, Italienerinnen aus Bologna, Autorininnen von diversen Koch- und Backbücher, in New York mit dem Award ausgezeichnet, von der New York Time gelobt, nennen ihr Rezept nicht Bolognese.


Alberto
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Tatsachen muss man erst kennen, um sie zu verdrehen, allerdings ich glaube nur an Tatsachen, die
ich selbst verdreht habe
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