Tomatensoße richtig lange kochen lassen?
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![]() Mitglied seit 27.08.2010 |
ein Freund von mir war neulich in Italien. Dabei hatte er die Chance, bei einer richtigen Italienerin richtige Pasta mit richtiger Tomatensoße zu essen. Eine klassische Soße: Frische Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Olivenöl, Pepperonie, Gewürze, Salz, Pfeffer, Zucker Die Soße soll großartig gewesen sein. Und das Geheimnis simpel. Zwiebeln und Knoblauch werden angebraten. Dann mit allen anderen Zutaten abgelöscht. Alles zusammen in einem großen Topf köchelt vor sich hin, köchelt vor sich hin und köchelt vor sich hin. Bei Zeiten werden einfach ganze, gehäutete Tomaten hinterher geworfen. Und jetzt kommt's: das ganze steht 3 Tage auf dem Herd. Was haltet ihr davon? Glaubt ihr, es stimmt? Machen drei Tage Sinn? Ich freue mich auf eure Antworten. Grüße, T |
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![]() Mitglied seit 16.03.2006 |
Hallo,
nach 3 Tagen würde ich auch die Tomaten hinterher werfen. LG |
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![]() Mitglied seit 20.07.2008 |
Hallo,
drei Tage find ich schon utopisch... es ist ne Soße... Wäre mir definitiv zu lange... Grüße Nadine |
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![]() Mitglied seit 27.08.2010 |
Die Frage ist halt, ob es geschmacklich was bringt.
Hat da wer Erfahrungen? |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
Gib es zu: es war im Winter, und der Kachelofen, auf dem die Sauce vorsichhinzog Nach meiner Aufwand-Nutzen-Vorstellung macht es keinen Sinn. Gruß, Nick ![]()
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![]() Mitglied seit 30.08.2006 |
Hallo,
meine schnelle Tomatensauce mache ich während der normalen Pasta-Kochzeit: also in 10min. Wenn sie etwas besser sein soll, lasse ich sie schon gern mal 2-3 Stunden auf dem Herd (natürlich dann auch aufwändiger zubereitet). Aber 3 Tage? Wozu? Irgendwann ist aus jeder Tomate auch der letzte Rest Flüssigkeit verdampft, die Gewürze können auch nur bis zu einem gewissen Grad Geschmack abgeben...das kann doch kaum was werden, oder? Und mal davon abgesehen, benötige ich meinen Herd täglich. Und nicht immer nur eine Platte. Wenn da jetzt drei Tage lang ein köchelnder, energieverplempender Topf drauf steht... nee, sorry. Das halte ich für Unsinn. Oder was meinen die Profis dazu? VG JellyBelly |
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![]() Mitglied seit 14.02.2010 |
Hallo,
ich halte diese langen Garzeiten für überholt. Früher als der Holz- oder Kohleofen eh brannte, ließ man halt die Soße drauf stehen. Aber für die heutige Zeit, in der man extra die Elektroplatte oder die Gasflamme anmacht, um zu kochen, macht das in meinen Augen keinen Sinn mehr. Ob es geschmacklich was bringt, wenn die Soße solange vor sich hinköchelt, bezweifle ich. Ich gare nur solange wie nötig. Zerkochtes oder matschig Gekochtes brauche ich nicht. Auch wenn manche anderer Meinung sein mögen, ich lasse auch meine Bolognese maximal 1,5 Stunden köcheln, meist jedoch nur 1 Stunde. Tomatensoße ist bei mir in max. 30 Minuten fertig. Das Geheimnis des guten Geschmacks in Deiner beschriebenen Soße liegt wahrscheinlich eher in der am Strauch ausgereiften, geschmackvollen Tomatensorte. LG Cacao_noir |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Naja, so 1 bis 3 Stunden sollte schon sein, das merkt man im Geschmack, aber 3 Tage halte ich auch für überzogen. Hätte ich aber gern mal probiert! Evtl. .... ?
LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 12.01.2009 |
Also ich habe einige Zeit in Italien in einer italienischen Familie verbracht. Dort setzte die Mutter die Tomatensoße morgens früh auf und ließ sie kochen bis zum Mittag/Abendessen (also keine 3 Tage aber viele Stunden). Ich mache das auch oft so denn der Geschmack verändert sich! Oft mache ich aber auch eine schnelle und kurz gekochte Tomatensoße, je nach Lust, Zeit und Laune eben und je nachdem ob die Soße nach einer frischen Tomatensoße oder einer lange gekochten schmecken soll.
lg |
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![]() Mitglied seit 17.05.2009 |
nach fünf Tagen fängt es an zu schimmeln ...
was mir nicht ganz klar war: gab es Feuer im Herd? und was ich meine: eine Tomatensoße kann auch nach einer halben Stunde ganz köstlich sein, will man sich nicht schon mit der kalten und dennoch köstlichen Flüssigkeit zufrieden geben; wenn es nach drei Tagen so viel köstlicher wäre - die spannende Frage: brauche ich es? Hier kann man noch ein Stück Weltliteratur anfügen: den Fuchs in der Fabel von Lafontaine (nein, nicht Oskar!). Er geht durch den Weinberg, sieht ganz oben die Trauben hängen und meint: Sie sind mir zu sauer! Oder sollte man es so ausdrücken: wir werden nie Italiener sein. |
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![]() Mitglied seit 11.09.2004 |
Hallo Robinsterne,
wenn eine Pastasoße mal 3-4 Stunden gekocht hat wird sie auch mit 3 Tagen nicht mehr besser, aber wenn Du eine wirklich gute Pastasoße einmal zubereiten willst, dann halte Dich an dieses Rezept das Beste was ich jemals gemacht habe. LG Hobbyko Hobbyko’s Leitspruch: Ich mache mir nicht viel, .................aus wenig zum Essen !!
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![]() Mitglied seit 11.02.2004 |
Ja das kann ich es mir gut vorstellen. Das ist eine Art, die in dem Süden Italiens früher oft angewendet wurde. Ihr müsst auch denken, dass Nudeln in Italien tagtäglich als eine Art Grundnahrung gegessen werden. So haben die Mammas speziell in ländlichen Gebieten eine Tomatensoße in einem großen Topf (pentolone) zubereitet und länger als wir es kennen, auf dem Herd gelassen. Ob es genau 3 Tage waren, kann ich nicht sagen aber mehr als ein Tag war es bestimmt.
Die Soße wurde somit nicht gekocht, sondern eher warm gehalten. Der dunkele Rand am Topf wurde regelmäßig abgekratzt und wieder in die Soße eingerührt. Durch diesen "Warmhalten" wurde die Soße extrem cremig, verschimmelte nicht und man hatte für Tage(?) immer mit einem warmen Vorrat zu rechnen. In Bauerhäuser, ohne Stromanschluss in den Bergen der Basilicata eine ideale Erfindung, denke ich. Dass heute noch so verfahren wird, war mir unbekannt, das finde ich, als fortführen einer alten Tradition ganz gut Alberto ----------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich glaube nur Tatsachen, die ich selbst verdreht habe |
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![]() Mitglied seit 01.03.2010 |
Hallo,
also im Winter koche ich auch auf dem Holzherd und ich mache dauernd frische Tomatensossen. Vor sich hinköcheln lassen, ja das gibts bei uns auch, je nachdem welche Art von Sugo zubereitet wird. Aber 3 Tage ist m.E. zu viel! ciao ... ute |
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![]() Mitglied seit 16.03.2006 |
Moin!
Es käme auf einen Versuch an! In einer normalen, modernen Küche halte ich das auch für eher schlechter umsetzbar, doch kann ich mir durchaus vorstellen, daß es noch Unterschiede gibt, ob eine Soße 3 Stunden köchelt oder ob sie über Tage hinweg heiß gehalten wird. Leider ohne sie bisher probieren zu können, glaube ich also schon, daß die extreme Kochzeit durchaus positiv auf das Aroma wirkt. - Man bedenke nur, daß unser Schwarzbrot auch bis zu 24 Stunden gebacken wird... Und wenn ich an die NT-Methode denke und die dort üblichen Zeiten und daran, daß vieles nach ein bis zwei Tagen durchziehen erst so richtig gut schmeckt... LG Andi |
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![]() Mitglied seit 24.04.2008 |
Hallo,
also drei Tage finde ich jetzt ein bißchen Viele Grüße Revange Auf besonderen Wunsch hin, steht hier jetzt kein weiser Spruch mehr.
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![]() Mitglied seit 05.06.2008 |
Ciao,
wenn ich solche Beiträge (hier ja kein Beitrag, sondern mehr eine Frage) lese, werde ich immer nachdenklich. Warum in aller Welt macht man gerade bei der Tomatensauce (und ihren Variationen) überhaupt aus einer eigentlich - kochtechnischen - klaren Sache immer wieder so ein Thema. Okay ... unbestritten. Wie es beispielsweise caralb weiter oben sagte - den dauernd auf dem Herd stehenden Sugo-Kessel hat es in Italien gegeben. Da wurde immer mal wieder was rausgenommen (und verbraucht), neue Sachen dazugegeben, mit Flüssigkeiten (möglicherweise Brühe, die man inzwischen wieder hatte) neu aufgefüllt, alles wieder eingekocht usw. usw. Der Herd war ja - mehr oder weniger - die ganze Zeit über an. Ähnlich, wie die Suppenkessel/Suppenküchen im ganz alten Paris/Frankeich. Das will ich wirklich nicht schlechtreden - es gehörte halt früher zum Ablauf des bäuerlichen Alltags. Essbar war das ganze gewiss (sonst hätte es doch keiner so gemacht). Aber ... muss man das haben? Oder besser gefragt, ist das kochtechnisch heute wünschenswert? Jedem - sogar einem Kochanfänger - dürfte klar sein, daß Aromen und Vitamine (vermutlich auch noch andere, wichtige Stoffe in der Nahrung) durch allzulanges Kochen immer weniger werden, sogar natürliche Farbstoffe. Ich vertrete die Auffassung, daß sie bereits nach 3 Stunden im Tomatensugo kaum noch vorhanden sind, geschweige denn nach 3 Tagen. Käme beispielsweise irgendjemand auf die Idee zu fragen, ob man eine Sahnesauce besser 20 Minuten, 2 Stunden oder 2 Tage lang kocht? Oder auch eine andere Sauce, die auf Gemüsebasis hergestellt wird? Das Tomatensugo durch langes Kochen besser wird, ist ein Märchen. Er wird "anders", weil man ihn ja die ganze Zeit mit dem Willen des (Tot-) Reduzierens gekocht hat, ihn zu einer Arte eingekochter Paste machen wollte .... und das Verbrennen nur durch Zugabe von weiterer Flüssigkeit vermied. Das, was da bleibt hat für mich entfernt etwas mit Babynahrung zu tuen, wobei ich allerdings sicher bin, daß entsprechende Produzenten dies als Babynahrung (wegen fehlender Vitamine, Nährstoffe usw.) nicht mehr in den Handel bringen dürften. Der Tomatensugo eines italienischen Kochs geht heute so: Man nimmt 2 Knoblauchzehen, hackt sie klein (oder zermust sie .. .dazu rate ich), schwitzt diese in etwas gutem Olivenöl an. Dazu gibt man eine Dose gute Pelati (durch ein Sieb getrieben ... wegen der Kerne). Dazu kommt reichlich Salz. Mehr, als man zunächst meint, zugeben zu wollen ... schmeckt ein Sugo fad, liegt´s am Salz! Mehr kommt nicht rein (keine Zwiebeln, keine Möhren, kein Sellerie usw.) Alles 20 Minuten durchaus kräftig kochen (abgedeckt). Wenn das am Topfboden (leicht ... nur leicht!) anhängt, macht das gar nichts. Einfach unterrühren, das gibt mehr Geschmack. Zum Schluss noch einmal etwas gutes/natives Olivenöl unterrühren. Das ist ein "Basic-Tomatensugo". Weitere (durchaus übliche und denkbare) Zutaten gehören zu anderen Rezepten. Fertig. Jede(r) ist von mir aufgerufen, dieses simple Rezept einmal im Vergleich gegen stundenlang (an tagelang will ich erst gar nicht denken) gekochten Tomatensugo zu probieren. Ich bin sicher, man wird sagen, die einfache Methode ist die Bessere. LG Tarassaco |
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![]() Mitglied seit 29.10.2001 |
Guten Morgen zusammen,
Tomatensugo, Tomatensoße, mich hats nie interessiert, wie nun eine "Original italienische Tomatensoße" gemacht werden muss. Robinsternes Frage ist berechtigt. Bringt es mehr Geschmack ? Ich glaube es nicht. Wir waren sehr lange Zeit in Italien, davon sehr viel auf Ischia, wo ich das Glück hatte diese wunderbaren Vesuvtomaen zu bekommen Ich hab sie mit wenig Zwiebel, Knoblauch und...Italiener jetzt weg gucken...Kräutern, die ich frisch aus dem Garten holte, gekocht. Vor allem..nicht lange gekocht. Anschließend durch die flotte Lotte gedreht und ich hatte eine wunderbare Tomatensoße. Ich schreibe absichtlich nicht Tomatensugo Unsere Freundin Maria, die immer für eine große Familie kochte, fragte mich immer, wie ich so eine gute Soße hin kriege. Sie nahm keine Kräuter. Das kann man aber mit würzigen Tomaten machen, wie man sie da unten bekommt aber wenn ich hier frische Tomaten nehme...naja.. 3 Tage, das kann nur eine Arbeiterleichterung bei einer großen Familie gewesen sein. Keinesfalls um den Geschmack zu verbessern. Früher unsere Omas hatten auch einen Eintopf für ein paar Tage gemacht..wie ich aus Erzählungen hörte. Jeder so wie er es gerne mag. Ich bleibe bei meiner "Tomatensoße" Liebe Grüße Uschi Man sollte ruhig schreiben was man denkt. Nur sollte man es zuvor bedenken. |
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![]() Mitglied seit 12.01.2009 |
@ tarassaco:
Es gibt in Italien so viele verschiedene Arten eine Tomatensauce zu kochen... Ich koche manche Arten von T-Sauce bewusst längere Zeit auf dem Herd, weil sich der Geschmack eben verändert. "Das Tomatensugo durch langes Kochen besser wird, ist ein Märchen. Er wird "anders", weil man ihn ja die ganze Zeit mit dem Willen des (Tot-) Reduzierens gekocht hat, ihn zu einer Arte eingekochter Paste machen wollte ...." Ich verstehe nicht richtig, was du damit meinst. Ich für meinen Teil koche meine T-Sauce auf jede Fall nicht stundenlang mit dem Willen des (Tot-) Reduzierens sondern um den Geschmack zu verändern. Naja, wahrscheinlich gibt es eben keine "Tomatensaucen-Wahrheit" |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Sag's doch mal andersherumg, lillikoi: "Wahrscheinlich gibt es eben viele "Tomatensaucen-Wahrheiten"!
LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 01.03.2010 |
Hallo Uschi,
da braucht kein Italiener wegzugucken, dass mit den Kräutern ist doch auch völlig in Ordnung. (ausserdem heisst "sugo" nichts anderes wie Sosse ciao Ute |
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![]() Mitglied seit 11.02.2004 |
Uschi du meinst bestimmt "sugo al pomodoro"
Alberto ----------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich glaube nur Tatsachen, die ich selbst verdreht habe |
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![]() Mitglied seit 29.10.2001 |
Klar Alberto, das hört sich in jedem Fall besser an als Tomatensoße
Ute, natürlich weiß ich dass Sugo Soße ist.....aber ich drücke es absichtlich deutsch aus, damit ich nicht von Italienern beschimpft werde, dass ich Kräuter in **sugo al pomodoro** mache. Glaub mal, mit solchen Diskussionen hab ich Erfahrung ! Liebe Grüße Uschi Man sollte ruhig schreiben was man denkt. Nur sollte man es zuvor bedenken. |
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![]() Mitglied seit 27.08.2010 |
Hi,
inhaltlich kann ich leider nichts neues sagen. Weil ich seit der Fragestellung noch nichts mit Tomaten essen durfte. (Mandel OP) Ich wollt mich aber ganz herzlich bedanken, dass das Thema hier so konstruktiv diskutiert wird. Die Erfahrungen von euch helfen mir sehr! Trotzdem noch eine Frage: Kann ich, ohne das es der Soße einen Abbruch im Geschmack Tut, selbige einfach wieder aufwärmen, nachdem sie schon einmal vollständignausgekühlt ist? Z.B. morgens zubereiten, abends servieren? Grüße, T |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ja!
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![]() Mitglied seit 01.03.2010 |
@ Uschi, hier sind Italiener die sind richtig nett, glaube mir
@ T von robinsterne - von mir bekommst du auch ein Ja ciao ... Ute |
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![]() Mitglied seit 29.10.2001 |
Robinsterne, da kann ich auch nur Ja sagen !
Ute, "Ich kann mich Alfrede und Tarassaco nur anschliessen (es war einmal...). " Du meinst doch hoffentlich Alberto...oder gibts noch mehr nette Italiener hier, die ich nicht kenne ? Liebe Grüße Uschi Man sollte ruhig schreiben was man denkt. Nur sollte man es zuvor bedenken. |
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![]() Mitglied seit 01.03.2010 |
tschuldigung, natürlich Alberto
Ja es gibt noch welche, aber dass merkt man doch gleich LG Ute |
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![]() Mitglied seit 13.11.2006 |
Hallo zusammen
ich möchte noch eine Aspekt in dei Diskussion einbringen: Tomaten enthalten ja grosse Mengen an Glutamat (genau, das böse, böse Zeug). Dieses wird aber erst nach längere, Kochen aus den Zellen freigesetzt....Darum schmeckt auch aufgewärmtes Chillie besser als frisches....Unter diesen Gesichtspunkt ist langes köcheln durchaus sinnvoll... Greets B |
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![]() Mitglied seit 29.10.2001 |
Ich erinnere mich, dass ich anfangs auch mal Alberto mit Roberto ansprach..Oweia..
Liebe Grüße Uschi Man sollte ruhig schreiben was man denkt. Nur sollte man es zuvor bedenken. |
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![]() Mitglied seit 12.01.2009 |
@ Utee:
Das hast du gut formuliert "Wahrscheinlich gibt es eben viele "Tomatensaucen-Wahrheiten" lg |
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![]() Mitglied seit 01.03.2010 |
@ lillikoi und UTee, so ist es, vieles ist Geschichte! Wir waschen die Wäsche ja auch nicht mehr auf dem Waschbrett, wenn wir sie anders einfacher sauber kriegen!
LG Ute |
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![]() Mitglied seit 05.06.2008 |
Ciao zusammen,
was ich da oben geschrieben habe, ist 1. nur meine Meinung (die aber von vielen Köchen geteilt wird) 2. ja auch nur ein Tomatensauce-Grundrezept. Klar kann man diese Basic-Sauce variieren: Beispielsweise mit Oliven, Kapern, Sahne, eingelegten Sardellen, Käse, Kräutern jedweder Art, Hackfleisch (egal, von welchem Tier) ... .sogar Meereszutaten. Gibt man Hackfleisch hinzu, muss man es übrigens - entgegen meiner sonstigen Aussage - deutlich länger kochen lassen. Aber .. bestimmt nicht x-Stunden. Ansonsten werden die angegebenen Minutenzeiten deutlich ausreichen. Ich "werbe" eigentlich nur dafür, die Tomatensauce noch nach Tomaten schmecken zu lassen. Das wird nur gehen, wenn man sie nicht so lange kocht. Klar erhält man nach stundenlangem Kochen (zu tagelang habe ich persönlich keine Erfahrung) irgendetwas. Aber mit Tomatengeschmack (und deren Vitamine, Nährstoffe usw.) hat das nichts mehr zu tun; es ist dann halt ein anderer Geschmack, irgendwas Totgekochtes. Das wird dann auch eher so eine bräunlich/rötliche Masse (das "tomatenrot" und der Geschmack von Tomaten ist jedenfalls weg) sein. Ich finde, eine Tomatensauce stundenlang (oder gar tagelang) zu kochen, macht zum einen keinen Sinn und ist zum anderen bei unseren heutigen Geschmacks- und Ernährungsgewohnheiten "out". Probiert bitte mal die 20-Minuten-Methode (hab ich nicht erfunden, das machen gute Köche so ) ... und sagt dann, wie das geschmeckt hat. LG Tarassaco |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Also darüber, was mit frischem Geschmack oder gar Vitaminen passiert bei tagelangem Kochen, habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Da ist wohl nix mehr übrig. Dabei ist ja eigentlich die mediterrane Küche sonst auch eine gesunde Gemüseküche. Ich habe wegen der Vitamine schon immer Bedenken bei meinen 1 bis 2 Stündchen Köchelzeit ... Und Zwiebeln und Kräuter gehören in meine einfach mit rein, ganz egal, was Generartionen von Italienern auch dagegen haben mögen!
LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 12.01.2009 |
@ tarassaco: Ich koche und esse wie gesagt beide Varianten: lange gekochte Tomatensauce und schnelle ("frische") Tomatensauce.
Für mich haben beide ihre Berechtigung und werden beide Im Alltag gekocht. Was "in" oder "out" ist, hat mich noch nie übermässig interessiert. Wie Utee schmeiß ich z.B. gerne auch mal frische Kräuter (vozugsweise Oregano) und/oder Zwiebeln mit rein. Es spricht für mich nichts gegen deine 20-Minuten-Methode, aber manchmal lasse ich meine Tomatensauce eben auch etwas länger auf dem Herd LG |
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![]() Mitglied seit 16.12.2008 |
Hallo
Wahrscheinlich hat die Familie 3 Tage lang davon gegessen. Und damit es ausreicht (und sie vielleicht keinen Topf hatten der groß genug war) ham sie einfach nach und nach Tomaten zugegeben, sozusagen gestreckt. Obs dann besser war, als es nach 2 Stunden geschmeckt hätte, weiss ich nicht. Das ganze wurde durch die neuen Tomaten dann quasi wieder verwässert. Mit dem lange kochen lassen ist schon was dran. Ich mache das auch, wenn ich Tomaten einkoche um sie in Gläsern als Vorrat fürs Jahr über aufzubewahren. Aber irgendwann ist mal gut mit einkochen. Letztendlich würde dann ein Tomatenmark draus werden und durch die Tomaten, die immer wieder zugegeben werden, bleibts er flüssig und hängt somit nicht an. Wahrscheinlich ham es auch die frischen Kräuter und der Knoblauch ausgemacht, dass ihm die Tomatensoße so gut geschmeckt hat. Maheidi |
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![]() Mitglied seit 16.04.2008 |
Hallo zusammen,
ich hätte neben der langen und kurzen Garmethode noch einer dritte extrem kurze anzubieten, mit rohen Tomaten:Spaghetti al crudo LG Mathias |
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![]() Mitglied seit 11.02.2004 |
Ciao,
selbst bin auch kein Freund von langgeköchelten Tomatensoßen. Eigentlich hatte ich mir garkeinen Gedanken darüber gemacht. Die Art habe ich von zuhause mitgenommen und ich hab sie dann fortgeführt. Ob sie richtig ist oder nicht, weiss ich nicht, ich nehme an, es ist nur eine jeweilige Geschmacksache. Meine Tomatensoße köchelt nur solange bis die von mir erwünschte Konsistenz erreicht ist, genau betrachtet wird es so um die 20-30 Minuten werden. Nur wenn ich eine bestimmte Art der Soße zubereite, zum Beispiel wenn ich Staudensellerie, Zwiebeln, Möhren, Wein und Brühe dazu nehme, dann köchelt sie erheblich länger. Damit will ich erreichen, dass die Zutaten durch den Gaumen sich wie eine Art Paste "anfühlen". Die einfache Soße geht jedoch schnell, eigentlich genau so wie die Zeit, bis das Wasser anfängt zu Kochen und bis die Nudeln dann gegart sind. In der Regel sind bei mir, sowohl Nudeln als auch Soße fast gleichzeitig fertig. Alberto ----------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich glaube nur Tatsachen, die ich selbst verdreht habe |
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![]() Mitglied seit 16.03.2006 |
Moin,
nur mal so ganz provokant in die Diskussion eingeworfen: Wer mal tagelang gekochte Tomatensoße probieren möchte, sollte sich mal bei Imbissen und Raststätten umsehen... Wo ich zu jeder Tages- und Nachtzeit Nudeln bekomme, die in einer Minute im Wasser heiß gemacht werden und dann mit der roten Pampe aus dem großen Vorratstopf (heiß) überschüttet werden, gehe ich mal schwer davon aus, daß die auch mehrere Tage heiß gehalten wird... Ansonsten denke ich, muß jeder selber herausfinden, ob (oder wann) ihm seine Tomatensoße am besten schmeckt, ob kurz, lange oder ganz lange gegart. Wie so oft in der Küche wird es verschiedene Methoden und kein "richtig" oder "falsch" geben. LG Andi |
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![]() Mitglied seit 03.05.2007 |
Hallo
ich koche die meisten Tomatensoßen sehr lange, aber nicht 3 Tage sondern 1-2 Stunden ! (kommt drauf an wie viel Zeit ich habe) Mir wurde gesagt, dass erst dadurch die Bitterstoffe entfernt werden. Ausserdem würde ich keine Tomatensoße ohne Zucker kochen... Grüße von ischilein ~Ein Rollmops ist ein Hering mit schlechter Körperhaltung!~ |
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Henglein
Rama Cremefine






































