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Wie bekommt man Pesto cremiger?

Vom 09.08.2010 12:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

alexfiftyfour Tellerwäscher


Mitglied seit 03.04.2010
7 Beiträge (ø0,01/Tag)
Hallo liebe Kochfreunde,

ich habe mehrere Pesto Genovese Sorten, die es im Handel gibt, getestet. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich bei einigen Pesto Sorten das Öl nicht mit der Basilikum-Käse-Pinienkern Masse verbindet. Bei anderen Sorten ist das aber eine schöne cremige Masse, bei der sich das Öl nicht vom Rest absetzt.

z.B.
Pesto von Aldi: Öl setzt sich von der Kräutermasse ab
Pesto von Barilla: Die Masse ist dicker und cremiger und auch nach längerer Standzeit trennen sich Öl und Kräuter nicht.

Mir ist aufgefallen, dass die Kräuter von Barilla sehr fein gemahlen sind, die von anderen Herstellern aber eher grob sind. Ich hab testweise die groben Pestos durch den Mixer gejagt, bis sie so fein wie das Pesto von Barilla war. Trotzdem hat sich das Öl abgesetzt.

Zusätzlich ist mir aufgefallen, dass sich die Zutaten ziemlich unterscheiden. Barilla enthält fast kein Olivenöl, dafür aber über 40% Sonnenblumenöl.

Das Pesto von Aldi enthält hier Öliven- und Sonnenblumenöl zu etwa gleichen Teilen.

Nun meine Frage: Gibt es ein Sonnenblumenöl, das fest ist? Und wenn ja, gibt es denn auch ein Olivenöl, das fest ist? Kann man ein Pesto selber, so dass es so zart und cremig wird, wie das von Barilla und dass sich das Olivenöl nicht von der Kräutermasse absetzt?

Würde mich freuen, wenn jemand eine Idee hat, warum es diese Unterschiede gibt und woraus sie resultieren.

Grüße

Alex
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Vom 09.08.2010 12:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

roemerle Chefkoch


Mitglied seit 29.07.2008
4.535 Beiträge (ø3,24/Tag)
Hallo,

ich mache mein Pesto immer selbst.

Manche Olivenöle sind bitter bzw. haben einen leicht bitteren Geschmack. Wenn man dann das Olivenöl zur Hälfte durch Sonnenblumenöl ersetzt, neutralisiert sich das Ganze.

LG
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Vom 09.08.2010 12:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

janebay Tellerwäscher


Mitglied seit 28.07.2010
6 Beiträge (ø0,01/Tag)
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Hallo, wir machen unser Pesto selbst. Zu deiner Frage-Olivenöl wird im Kühlschrank fest, ohne an qualität zu verlieren.
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Vom 10.08.2010 02:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

alexfiftyfour Tellerwäscher


Mitglied seit 03.04.2010
7 Beiträge (ø0,01/Tag)
Danke für eure Antworten.

Aber ich wollte eigentlich nicht wissen, ob ihr euer Pesto selber macht.

Mich interessiert, wie man ein Pesto fest bekommt. Wie macht man es, dass sich das Öl nicht mehr von der Kräutern absetzt?
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Vom 10.08.2010 23:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

cokoala Kaltmamsell


Mitglied seit 12.12.2009
530 Beiträge (ø0,59/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

wie lmeinst du denn deine Frage???
Wie du dein fertig gekauftes Produkt so bekommst, dass es dir zusagt, oder wie DU es SELBST zubereitest, dass es deinen Ansprüchen gerecht wird?

Mit Fertigpesto habe ich, selbst teure Produkte, weder vom Geschmack her noch von der Konsistenz, gute Erfahrungen machen können.

Falls du es selbst machen möchtest:
Relativ viel Basilikum, (Rucola und Petersilie sind leckere Alternativen) etwa die Blätter von 2 Kräutertöpfchen,
in einen Mixbecher,
Saft und wer mag, Abrieb einer halben Zitrone dazu,
1 frische Knoblauchzehe in Scheiben dazu,
etwa 50g Pinienkerne rösten-ohne Fett! dazu,
Salz, ich nehm Fleur de sel,
Pfeffer schwarz, aus der Mühle,
mildes Olivenöl, erst mal ca. 50ml
nun mit dem Schneidstab pürieren, sodass eine ziemlich dicke Paste entsteht.
Im Endeffekt kannst du ab hier nach deinem Geschmack arbeiten.
Entweder du machst klassisch weiter, dann kommt jetzt das restliche Olivenöl dazu, noch mal mit dem Pürierstab mixen, zum Schluß dann den frisch geriebenen Parmesan mit einer Gabel unterrühren.
Oder du machst halb Oliven-oder Öl nach deiner Wahl und halb von der frisch gekochten Pasta-wasser.

Eventuell wäre dieses auch eine Möglichkeit, um die Konsistenz deines Fertigprodukt´s zu verbessern.
Musst du halt mal probieren.

LG cokoala
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Vom 10.08.2010 23:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

cokoala Kaltmamsell


Mitglied seit 12.12.2009
530 Beiträge (ø0,59/Tag)
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PS

ach so ja, habe gerade deinen Eingangs- Post noch mal gelesen.
Nööö, ICH kann mir nicht vorstellen, dass die Trennungen von Öl und Kräutermasse am Öl an und für sich liegt.
Eher an den ganzen Kram, der noch zugefügt wird, wie E´´´s und Stabilisatoren usw...

ICH verstehe nur nicht, wenn du gar nicht selber machen willst und eines gefunden hast, welches dir zusagt, weshalb du dann nicht DAS nimmst BOOOIINNNGG.... .?

Oder steh ich auf dem Schlauch *ups ... *rotwerd* .?

LG cokoala
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Vom 11.08.2010 12:11 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

alexfiftyfour Tellerwäscher


Mitglied seit 03.04.2010
7 Beiträge (ø0,01/Tag)
Hallo Cokoala,

mir sagen alle fertigen Pestos nicht zu. Sie schmecken solala was noch akzeptabel wäre, aber die Zutaten gefallen mir überhaupt nicht. In den fertigen Pestos ist leider oft kein Olivenöl und wenn doch, nur ein kleiner Teil des Öls. Häufig wird hier mit billigem Sonnenblumenöl aufgefüllt. Das gefällt mir gar nicht. Zudem weiß ich nicht, welcher Käse da rein kommt. Sicher auch nur so ein billig billig Zeug.

Da ich zu den Menschen gehöre, die erst mal alles genau untersuchen, bevor sie selber aktiv werden, habe ich mir vor meinem eigenen Pestoversuch die verfügbaren Produkte angeschaut um zu sehen, welche Unterschiede es gibt. Hier ist mir wie oben beschrieben aufgefallen, dass sich die Konsistenz stark unterscheidet. Von sehr dick und cremig bis eben zu den Sorten, bei denen sich das Öl von den Kräutern absetzt.

Und da mir die cremigen Pestos besser gefallen, suche ich jetzt einen Weg, wie ich sowas selber machen kann. Daher die Frage hier ans Forum: Wie macht man ein Pesto cremig und warum trennt sich bei manchen das Öl von den Kräutern?

Du hast jetzt geschrieben: "...nun mit dem Schneidstab pürieren, sodass eine ziemlich dicke Paste entsteht."
Wie ist diese Paste denn? Kann man sie schon essen? Wie verhält sich dein Pesto, wenn man noch das restliche Olivenöl dazu gibt? Bleibt es eine konsistente, cremige Masse? Wenn du dein Pesto stehen lässt, setzt sich bei dir das Öl ab?


Grüße

Alex
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Vom 11.08.2010 15:11 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

cokoala Kaltmamsell


Mitglied seit 12.12.2009
530 Beiträge (ø0,59/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Alex,

ok, jetzt versteh ich Na! .

"Mein" Pesto gefällt mir gut.
Ich hatte noch keine Probleme, dass sich das Öl trennt.
Es sei denn, wir haben nicht alles verbraucht, denn um es besser haltbar machen zu können, soll man ja noch mal Olivenöl oben drauf kippen.
Wenn es dann wieder zum Einsatz kommt, rühre ich es unter und füge noch etwas vom heißem Pastawasser dazu.
Oder an den Spaghetti haftet noch genug Wasser.
Das Pesto legt sich, nach dem verrühren, schön um die Pasta.

Ja, die "Paste" kannst du natürlich schon essen, musst ja probieren, ob noch was fehlt und wieviel Öl du letztendlich noch unterrühren möchtest.

Ich mache manchmal ein Petersilienpesto, angelehnt an ein Rezept von A. Schuhbeck.
Die Petersilienblätter werden vorher blanchiert, außerdem kommt halb "braune" Butter (also geklärte Nussbutter) und halb Olivenöl zum Einsatz.
Dieses finde ich Klasse zum Aufpeppen von Cremesuppen und Meeresfrüchten.

liebe Grüße
cokoala
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Vom 11.08.2010 15:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dimond Kaltmamsell


Mitglied seit 26.06.2009
1.299 Beiträge (ø1,22/Tag)
Hallo,

es ist ganz normal, dass sich das Öl mit der Zeit absetzt. Im Pesto sind ja eigentlich nur kleine Kräuter-, Nuss- und Käsestückchen (oder was auch immer man noch dazu gibt), die in Öl schwimmen. Und die sinken eben mit der Zeit nach unten. Ist aber doch auch nicht schlimm, einfach kräftig umrühren und es ist wieder schön cremig. Man gibt sogar eine kleine Schicht Öl oben drauf, damit das Pesto luftdicht "verpackt" ist und nicht so schnell schlecht wird.

Wie cremig oder fest das ganze ist, läßt sich einfach durch die zugegebene Ölmenge regulieren. Olivenöl wird im Kühlschrank fest (wurde ja auch schon erwähnt), wird aber bei Raumtemperatur wieder flüssig, sodass das ganze umgerührt und auch wieder cremig ist. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum bei vielen industriell hergestellten Pestos ein größerer Anteil anderes Öl verwendet wird (und weil's natürlich billiger ist als Olivenöl).

Cokoalas Rezept hört sich gut an, probier's doch einfach mal aus! Du wirst sehen, es schmeckt zigmal besser als die gekauften (Billig)varianten!

Grüßle, Dimond
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Vom 11.08.2010 17:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

alexfiftyfour Tellerwäscher


Mitglied seit 03.04.2010
7 Beiträge (ø0,01/Tag)
Danke ihr zwei!

Ich denke mittlerweile Barilla macht in ihrem Pesto einfach weniger Öl rein. Deswegen ist es dick und cremig. Außerdem mahlen die wohl die Kräuter sehr fein. Also nicht nur geschnitten.

Im Gegenzug heißt das aber auch, dass all die Pestos, bei denen sich das Öl absetzt zu viel Öl haben. Also sparen die Hersteller hier nicht nur am Olivenöl, sondern auch noch am Käse, den Pinienkernen und dem Basilikum. Am Ende bleibt nur noch das billige Sonnenblumenöl.
Ich liebe unsere Industrie. Die wollen nur unser Geld und ob wir von deren Fraß krank werden interessiert keinen. Eklig.
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Vom 11.08.2010 17:32 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kaizersorchestra Suppenkoch


Mitglied seit 04.05.2006
287 Beiträge (ø0,13/Tag)
Hallo alexfiftyfour,

Pfeil nach rechts Im Gegenzug heißt das aber auch, dass all die Pestos, bei denen sich das Öl absetzt zu viel Öl haben. Also sparen die Hersteller hier nicht nur am Olivenöl, sondern auch noch am Käse, den Pinienkernen und dem Basilikum. Am Ende bleibt nur noch das billige Sonnenblumenöl.
Ich liebe unsere Industrie. Die wollen nur unser Geld und ob wir von deren Fraß krank werden interessiert keinen. Eklig. Pfeil nach links

Genau. Und wahrscheinlich ist nichtmal der Käse echt. Ich sag nur Analogkäse. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Es handelt sich ganz bestimmt nicht um echten Parmesan, sondern allenfalls um diesen unsäglichen Dreck, den man in Dosen und unter dem Namen "italienischer Hartkäse, gerieben" kaufen kann. mhmmmh hmmhmhmmmmhhh

Selbstgemachtes Pesto schmeckt nach meiner Erfahrung vollkommen anders (besser!) als Gekauftes, ganz egal, welches und wieviel Öl man verwendet. Außerdem kann man da ja herumexperimentieren, bis man die gewünschte Konsistenz und den besten Geschmack erreicht hat. Ich empfehle also auch: selbstmachen! Das ist auch gar nicht besonders aufwendig.

LG
kaizersorchestra
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Vom 11.08.2010 18:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

alexfiftyfour Tellerwäscher


Mitglied seit 03.04.2010
7 Beiträge (ø0,01/Tag)
Hallo kaizersorchestra,

danke für deine Antwort. Wenn ich nun zum selber machen übergehe, brauche ich ein ordentliches Ölivenöl und einen gute Käse. Bei Knoblauch, Basilikum und Pinienkerne dürfte es ja keine so großen Qualitätsunterschiede geben. Ich hab vor einiger Zeit mal ein Fresspaket von der Fatorria la Vialla *Link vom Admin entfernt* geschenkt bekommen. Ich weiß nicht ob du das kennst. Die machen so Biolandbau. Das Öl von denen hatte mir damals ganz gut geschmeckt. Ich denke ich werde bei denen mal ein Fläschchen bestellen. Kennt die jemand und hat schon den Käse probiert? Würde mich mal interessieren, wie der so ist.

Gruß

Alex
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Vom 11.08.2010 18:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dimond Kaltmamsell


Mitglied seit 26.06.2009
1.299 Beiträge (ø1,22/Tag)
Klar, selber machen lohnt sich!

Aber krank wird man von gekauftem Pesto sicher auch nicht. Es ist einfach eine Preisfrage, für 1,50 EUR bekommt man eben keinen echten, gereiften Parmesan, hochwertiges Olivenöl und gute Pinienkerne!

Grüßle, Dimond
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Vom 11.08.2010 18:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kaizersorchestra Suppenkoch


Mitglied seit 04.05.2006
287 Beiträge (ø0,13/Tag)
Hallo alex,

nein, das kenne ich nicht. Ich habe die Art, Pesto selbst zu machen, von meinem Vater übernommen und der verwendet Parmesan (als Block, selbstgerieben) aus dem Supermarkt, also keinen besonders guten/teuren. Vielleicht wird's noch leckerer, wenn man da einen besonders exquisiten Käse nimmt, aber damit hab ich keine Erfahrung und ich hatte bisher nie Probleme mit dem Geschmack. Na! Was Olivenöl angeht, ist mein Vater schon eher auf Qualität bedacht, er verwendet nicht immer das Gleiche, lässt es sich aber immer von einem Freund aus Italien mitbringen, wenn der dort geschäftlich unterwegs ist. Ich denke auch, dass es wichtiger ist, beim Öl auf wirklich gute Qualität zu achten als beim Parmesan.

LG
kaizersorchestra
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Vom 18.08.2010 23:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

alexfiftyfour Tellerwäscher


Mitglied seit 03.04.2010
7 Beiträge (ø0,01/Tag)
Also jetzt habe ich heute mein erstes Pesto selber gemacht nach einem Rezept hier aus dem Forum.

Ich bin sehr erstaunt, wie anders es ist im Vergleich zu den gekauften Pestos.

Farbe: Fieses beißendes Grün!
Geruch: Sehr intensiv, ein bisschen scharf
Konsistenz: Dick und cremig. Sehr fein gehackte Zutaten
Geschmack: Wow! Mild, frisch, cremig.
Besondere Überraschung: Es riecht ganz anders als es schmeckt.

Ich bin sehr positiv überrascht, wie gut selbst gemachts Pesto schmeckt. Von der Arbeit hält es sich auch in Grenzen. Ich hab einfach alle Zutaten in nen Küchenmixer geworfen und mal ne Runde fahren lassen. Fertig.

Was meine oben gestellt Frage der Cremigkeit betrifft. Mit der richtigen Menge Öl wird es sehr cremig. Viel Öl = flüssig, Wenig Öl = cremig dick.

Bei mir hat sich das Öl auch nicht von den anderen Zutaten abgesetzt. Keine Ahnung warum das bei gekauftem Pesto passiert. Meine fein gehackten Kräuter haben das ganze Öl gut aufgesaugt.

Im Vergleich zu den gekauften Pestos hatte ich einen deutlich höheren Kräuteranteil drin. Ich hab mal nachgerechnet und bin auf ca. 65% Basilikum gekommen. ca. 20% Öl und der Rest für Käse und Pinienkerne.

Bei den gekauften Pestos ist mir auch aufgefallen, dass sie eine ganz andere Farbe habe, als das selbst gemacht. Gekaufte haben einen dunkel grünen bis pastell grünen Farbton. Das selbst gemacht ist intensiv stechend leuchtend grün.
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Vom 19.08.2010 01:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

redondo64 Hendlgriller


Mitglied seit 15.07.2008
5.686 Beiträge (ø4,02/Tag)
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Hi
ich glaube du hast eine "schmieriege"Pesto......Parmesan sollte mann nicht Mixen sondern Reiben.......

VG
ReDo
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Vom 22.04.2012 21:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Christophsonnberger Tellerwäscher


Mitglied seit 07.04.2012
1 Beiträge (ø0,02/Tag)
Also ich habe gerade einige fertige Pestos getestet, vom billigsten bis zum teuersten und das von Barilla ist mit Abstand das beste. von Geschmack und Konsistenz, ein Pesto Genovese wie man es sich nur wünschen kann.

Ich habe auch zich Methoden versucht um das Pesto auch selbst so hinzubekommen, allerdings kann man mit den normalen Mitteln und den gewöhnlichen Rezepten nur gerade mal so die billigen Fertigpestos übertrumpfen.

Wenn manche hier meinen das "Fertigpestos" nicht gut sind kann ich nur lachen. Kaum eines schmeckt wie das andere wenn es um das Pesto Genovese geht. Ein Pauschalurteil enttarnt hier also nur Meckerer die im Wahn leben das sie jeder mit allem und alles vergiften will und über Dinge schreiben die sie gar nicht kennen.

Beim Barilla Genovese gehe ich davon aus das man zwar weniger Öl nimmt, dafür aber wesentlich mehr Basilikum, so das dieses schon zu einer Art Basilikumpaste wird. Ich kann mir vorstellen das man mit wesentlich mehr Basilikum so eine Paste auch selbst herstellen kann, ev. kann man hier auch durch erwärmen mehr Bindung zaubern wie es oft bei anderen Soßen gemacht wird?! Beim Preis von 3€ für das Barilla kann man auch davon ausgehen das wesentlich mehr Basilikum enthalten ist wie bei den 1,50€ oder 2€ Pestos von anderen Anbietern wie man sie bei Merkur, Spar, Penny usw. findet. Ev. kann man auch ein Basilikumpulver verwenden das man selbst herstellt?

Von Milerb gibt es übrigens eine reine Basilikumpaste, wenn man so etwas mit den üblichen Pestozutaten erweitert könnte man vielleicht Barilla einfach nachmachen. Das werde ich auf jeden Fall einmal testen, denn ein Barillaglas um 3 Euro reicht gerade mal für zwei Teller.
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Vom 23.04.2012 16:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Alex566 Tellerwäscher


Mitglied seit 23.04.2012
7 Beiträge (ø0,19/Tag)
Beim Pesto mit Rucola statt Basilikum finde ich Walnussen besser als Pinienkerne. Und vielleicht noch 2 Kartoffeln klein geschnitten im Wasser mit den Nudeln, so daß sie cremig werden. Rucola kann ziemlich bitter sein und Kartoffeln machen das ganze etwa süßer und fester!
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Vom 23.04.2012 18:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mammamea Kaltmamsell


Mitglied seit 05.04.2011
957 Beiträge (ø2,28/Tag)
Huhu,

Pfeil nach rechts Beim Preis von 3€ für das Barilla kann man auch davon ausgehen das wesentlich mehr Basilikum enthalten ist wie bei den 1,50€ oder 2€ Pestos von anderen Anbietern Pfeil nach links glaubst du wirklich allen Ernstes, dass das Barilla hochwertiger ist als andere, nur weil es teurer ist?

Übrigens auch schön, dass du dich über die Geschmacksurteile einzelner Personen echauffierst und dann im Prinzip dasselbe tust...!

Ich sage: einfach alles Geschmackssache!

LG, mea
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Vom 23.04.2012 18:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

caralb Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.02.2004
12.260 Beiträge (ø4,05/Tag)
Wer Pesto alla Genovese kauft, ist selber schuld. Na! Man kann Pesto schnell selbst mit besseren Zutaten zubereiten, in einem Glas verschließen und mehrere Wochen im Kühlschrank aufbewahren.

Selbst würde ich nie auf die Idee kommen, Industriepesto zu kaufen, der in der Regel kaum Olivenöl (1%) und zwar nur den vergine und nicht den extra vergine enthält. Das Fett wird fast ausschließlich komplett durch Sonnenblumenöl ersetzt, statt Pinienkerne werden Cashewkerne verarbeitet, Parmesan ist nicht Parmesan, sondern Grana (was nicht schlimm ist), dann kommen noch Salz, Zucker, Knoblauchpulver, natürliche Aromen und naturidentische Aromen in das Glas. Dafür zahlt man 6,40 Euro für 190 g. Na!



Alberto
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Wer immer das gleiche macht, kann nicht andere Ergebnisse erwarten
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Vom 23.04.2012 18:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mammamea Kaltmamsell


Mitglied seit 05.04.2011
957 Beiträge (ø2,28/Tag)
Danke, Alberto Na!
Dem einen ist es eben wichtiger zu wissen was er in seinem Essen hat und der weiß das auch zu schätzen, und der Andere malträtiert seine Geschmacksnerven eben mit Fertigzeugs!
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