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Dosierung Safranfäden?

Vom 28.06.2010 14:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Zerbinetta Kaltmamsell


Mitglied seit 21.12.2008
516 Beiträge (ø0,41/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Liebe Pastaköchinnen und -köche,

ich möchte einen etwas "eleganteren" Pastagang machen und den Teig mit Safranfäden färben, aber so, dass man die Fäden noch sieht. Irgendwo hier gab es schon mal einen Thread und/oder Bilder dazu, aber ich kann's nicht mehr wiederfinden.

Damit ich jetzt nicht soviel mit dem teuren Zeug experimentieren muss: Hat jemand eine "Faustregel", wieviel man z.B. pro 100g Mehl nehmen sollte? Ich habe hier ein paar von diesen Briefchen mit jeweils 0,125g drin.

Danke und Grüße
Zerbinetta
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Vom 29.06.2010 00:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kettenkaffeetrinker  Smutje


Mitglied seit 31.10.2005
397 Beiträge (ø0,17/Tag)
Hallo Zerbinetta,

ich kaufe immer Packungen mit 350mg. und verwende für unsere Standart-Nudelportion aus 200 gr. Mehl etwa die Hälfte davon - das ergibt einen schönen, satten Gelbton und auch der Geschmack geht beim Kochen nicht gänzlich flöten.

Allerdings bleibt dabei von den Fäden nicht so wahnsinnig viel sichtbar; die Fäden zerbröseln im trockenen Zustand recht schnell.
(evtl. könntest Du sie vorher mit sehr wenig Wasser, das dann mit dem Teig verknetet wird, einweichen?)

Wenn Du einen "eleganteren" Gang gestalten willst, liegst Du mit einem Briefchen/100gr. sicher nicht verkehrt; wenn Dir nur an der Farbe gelegen wäre, tät's sicher auch weniger.

Liebe Grüße Lächeln



P.S.: Ein sehr hübscher Name!

...von einem zum anderen tanzend,
immer ein Müssen, niemals Launen,
immer ein neues unsägliches Staunen!

*träller* ... Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Vom 29.06.2010 14:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Zerbinetta Kaltmamsell


Mitglied seit 21.12.2008
516 Beiträge (ø0,41/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Ach, das ist ja schön, dass sich noch jemand erbarmt hat Lachen !

Hallo kettenkaffeetrinker,

ich möchte gerne Farbe und Geschmack vom Safran haben. Ich dachte mir, dass ich den mit den Eiern verrühre, bevor ich die zum Mehl gebe, so mache ich es auch mit Spinat, das müßte doch gehen, oder? Wasser nehme ich eigentlich nie.

Ach, ich glaube, ich werde mich mal vorsichtig rantasten - Versuch macht kluch.

Grüße
Zerbinetta
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Vom 08.07.2010 16:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

t_segler Chefkoch


Mitglied seit 28.11.2003
3.179 Beiträge (ø1,02/Tag)
Hallo Zerbinetta!

An deiner Stelle würde ich für die Optik einen kleinen Trick machen. Färbe den Teig mit echtem Safran so, wie du es für den Geschmack und die Farbe haben willst. Dann gib noch etwas dazu, das wie rote Safranfäden aussieht, aber die Tortur der Teigbearbeitung besser übersteht. Das kann z.B. falscher Safran sein, wie man ihn oft auf Märkten in südlichen Urlaubsländern angeboten bekommt oder sonst irgend etwas, was in Farbe und Struktur den Safranfäden gleich kommt. Mir fällt da z.B. die Haut von rotem Paprika ein. Die ist sehr zäh und mechanisch stabil. Wenn du da nur ein paar Quadratzentimeter davon in ultradünne Streifen schneidest (Rasierklinge), dann hättest du einen optischen Safran-Fake. Die Blätter von essbaren Blüten könnten auch funktionieren.

Liebe Grüße,

Thomas.
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Vom 09.07.2010 19:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Utee Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
21.155 Beiträge (ø5,59/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Moinmoin,

ich streue bei der Teigbereitung eine gute Prise Safranfäden über die Eier und das Öl. Der Teig färbt sich gelb, aber die Fäden bleiben sichtbar, auch nach dem Kneten. Allerdings benutze ich keine Briefchen, sondern iranischen Safran (und bevor jetzt einige schreien: es ist tatsächlich echter!). Beim Kochen der Pasta bildet sich um den Faden herum ein besonders gelber Fleck aus. Das sieht sehr hübsch aus.

LG von UTee
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Vom 09.07.2010 20:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Martin_Sp Kartoffelschäler


Mitglied seit 30.12.2009
474 Beiträge (ø0,54/Tag)
Tagchen!

Ich habe vor ein paar Wochen mal Spätzle mit Safran gemacht, zum Ausprobieren. Das mach ich mal wieder wenn Gäste da sind Lächeln Jedenfalls war's ein Briefchen auf 250g Mehl und 3 Eier, gelöst in einem Zehntele Wasser.

Gruß,
Martin
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Vom 09.07.2010 21:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Zerbinetta Kaltmamsell


Mitglied seit 21.12.2008
516 Beiträge (ø0,41/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hui, da kommt ja noch was nach! Danke schön!

Ich habe nächstes Wochenende auch Gäste zum Essen, da werde ich es endlich ausprobieren. Es werden wohl Ravioli werden, da stelle ich mir das auch schön vor, wenn man die Fäden noch sieht und sie sich nicht ganz aufgelöst haben.

Lieber t_segler, hauchfeine Fäden von einer Paprikahaut mit der Rasierklinge abzuschneiden, trau ich mir nicht zu Lachen (Angst). Aber irgendwer wird es bestimmt mal testen...

Grüße
Zerbinetta
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