Dosierung Safranfäden?
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![]() Mitglied seit 21.12.2008 |
ich möchte einen etwas "eleganteren" Pastagang machen und den Teig mit Safranfäden färben, aber so, dass man die Fäden noch sieht. Irgendwo hier gab es schon mal einen Thread und/oder Bilder dazu, aber ich kann's nicht mehr wiederfinden. Damit ich jetzt nicht soviel mit dem teuren Zeug experimentieren muss: Hat jemand eine "Faustregel", wieviel man z.B. pro 100g Mehl nehmen sollte? Ich habe hier ein paar von diesen Briefchen mit jeweils 0,125g drin. Danke und Grüße Zerbinetta |
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![]() Mitglied seit 31.10.2005 |
Hallo Zerbinetta,
ich kaufe immer Packungen mit 350mg. und verwende für unsere Standart-Nudelportion aus 200 gr. Mehl etwa die Hälfte davon - das ergibt einen schönen, satten Gelbton und auch der Geschmack geht beim Kochen nicht gänzlich flöten. Allerdings bleibt dabei von den Fäden nicht so wahnsinnig viel sichtbar; die Fäden zerbröseln im trockenen Zustand recht schnell. (evtl. könntest Du sie vorher mit sehr wenig Wasser, das dann mit dem Teig verknetet wird, einweichen?) Wenn Du einen "eleganteren" Gang gestalten willst, liegst Du mit einem Briefchen/100gr. sicher nicht verkehrt; wenn Dir nur an der Farbe gelegen wäre, tät's sicher auch weniger. Liebe Grüße P.S.: Ein sehr hübscher Name! ...von einem zum anderen tanzend, immer ein Müssen, niemals Launen, immer ein neues unsägliches Staunen! *träller* ... |
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![]() Mitglied seit 21.12.2008 |
Ach, das ist ja schön, dass sich noch jemand erbarmt hat
Hallo kettenkaffeetrinker, ich möchte gerne Farbe und Geschmack vom Safran haben. Ich dachte mir, dass ich den mit den Eiern verrühre, bevor ich die zum Mehl gebe, so mache ich es auch mit Spinat, das müßte doch gehen, oder? Wasser nehme ich eigentlich nie. Ach, ich glaube, ich werde mich mal vorsichtig rantasten - Versuch macht kluch. Grüße Zerbinetta |
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![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
Hallo Zerbinetta!
An deiner Stelle würde ich für die Optik einen kleinen Trick machen. Färbe den Teig mit echtem Safran so, wie du es für den Geschmack und die Farbe haben willst. Dann gib noch etwas dazu, das wie rote Safranfäden aussieht, aber die Tortur der Teigbearbeitung besser übersteht. Das kann z.B. falscher Safran sein, wie man ihn oft auf Märkten in südlichen Urlaubsländern angeboten bekommt oder sonst irgend etwas, was in Farbe und Struktur den Safranfäden gleich kommt. Mir fällt da z.B. die Haut von rotem Paprika ein. Die ist sehr zäh und mechanisch stabil. Wenn du da nur ein paar Quadratzentimeter davon in ultradünne Streifen schneidest (Rasierklinge), dann hättest du einen optischen Safran-Fake. Die Blätter von essbaren Blüten könnten auch funktionieren. Liebe Grüße, Thomas. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Moinmoin,
ich streue bei der Teigbereitung eine gute Prise Safranfäden über die Eier und das Öl. Der Teig färbt sich gelb, aber die Fäden bleiben sichtbar, auch nach dem Kneten. Allerdings benutze ich keine Briefchen, sondern iranischen Safran (und bevor jetzt einige schreien: es ist tatsächlich echter!). Beim Kochen der Pasta bildet sich um den Faden herum ein besonders gelber Fleck aus. Das sieht sehr hübsch aus. LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 30.12.2009 |
Tagchen!
Ich habe vor ein paar Wochen mal Spätzle mit Safran gemacht, zum Ausprobieren. Das mach ich mal wieder wenn Gäste da sind Gruß, Martin |
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![]() Mitglied seit 21.12.2008 |
Hui, da kommt ja noch was nach! Danke schön!
Ich habe nächstes Wochenende auch Gäste zum Essen, da werde ich es endlich ausprobieren. Es werden wohl Ravioli werden, da stelle ich mir das auch schön vor, wenn man die Fäden noch sieht und sie sich nicht ganz aufgelöst haben. Lieber t_segler, hauchfeine Fäden von einer Paprikahaut mit der Rasierklinge abzuschneiden, trau ich mir nicht zu Grüße Zerbinetta |
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