Süsse Nudeln, diesmal auf italienische Art .... Maccheroni dolci
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![]() Mitglied seit 05.06.2008 |
süße Nudeln, da kennt man bestimmt auch in Deutschland einige Rezepte. Aber hier machen wir mal ein italienisches Traditions-Rezept: Die vielgeliebten (Kinder kann man damit z. B. um den Finger wickeln, mich aber auch Der Tradition nach werden sie vorzugsweise an Ognisanti (= Allerheiligen) und an Heiligabend verspeist. Der Papst ... oder wer auch immer, werden aber bestimmt nichts dagegen haben, wenn man sie auch zu anderen Zeiten zubereitet. Man braucht nicht viel (für 4 Personen): - 400 g Makkaroni oder auch sonst jede (hohle) pasta corta (=kurze Nudeln). Die Firma "De Ce*co" macht z. B. Gute. - 150 g grob gehackte Haselnüsse (mehr nach Geschmack). Die gibt´s hier überall fertig in 200 g-Päckchen zu kaufen. - etwas weniger als 100 g (selbst) frisch geriebene Semmelbrösel (oder von Toastbrot etc.), kein fertiger Tütenkram. - abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone - 3 gut gehäufte El (Puder-) Zucker - 50 g Butter (natives Olivenöl ist auch möglich, hier plädiere ich aber für Butter) - je 1 Prise Zimt und Salz. Das war´s schon. Ach ja, eine beschichtete Pfanne sollten wir noch auf den Herd stellen und - zeitgleich - einen Topf, gefüllt mit Wasser und ausreichend Salz, um die Nudeln zu kochen. Los geht´s: Die Butter in der Pfanne auf Mittelhitze erhitzen. Die Semmelbrösel unter gutem Rühren darin leicht anbräunen. Auf einen Teller geben. Die Pfanne mit Küchenpapier auswischen. Jetzt das Nudelwasser anstellen. In die saubere Pfanne den Puderzucker geben, in einigen Minuten hellgelb karamelisieren lassen. Die Nüsse hinzugeben, gut rühren und vermischen, nur leicht anbräunen lassen (30 Sekunden bis max. 1Minute) ... mensch sind wir schnell Dann die Nudeln nach Vorschrift im inzwischen wohl kochenden Wasser zubereiten. Ich hab festgestellt, dass man "al dente" oft so etwa 30 Sekunden vor der angegebenen Zeit erreicht. Also .. jedenfalls probieren. Nudeln in einem Sieb abgiessen, die Pfannenplatte wieder auf Mittelhitze anstellen. Die Nudeln sollten nicht (!) vollständig abgetropft sein. Alle anderen Zutaten (von dem Teller) wieder in die Pfanne geben, kurz erhitzen. Die Nudeln in eine vorgewärmte Servierschüssel geben. Den Pfanneninhelt dazugeben, gut wenden. Jetzt kann gegessen werden. Doch halt ... ich hab da noch eine Variation. Sie wird in Italien wirklich häufig gemacht ... und schmeckt soooo lecker. Das Rezept klappt bis hierhin auch so. Aber wenn man auf den Tisch noch 1 Schüsselchen mit so etwa 50 - 70 g vorher feingerieber (Zartbitter-) Schokolade stellt, die sich jeder nach Wunsch auf seine Portion verteilt und wendet, dann wird man nur noch glückliche Gesichter sehen. Glaubt´s mir. Ciao Tarassaco |
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![]() Mitglied seit 03.05.2007 |
Hi
huuiiiii, das hört sich aber seltsam an...Puderzucker...Zimt..Schokolade..dazu Nudeln... Aber man muss es erstmal ausprobieren !!! Ich habe auch früher Nudeln mit Butter und Zucker gegessen... ---------------------------------------- Tipp: Schweinefleisch kann man jahrelang frisch halten, indem man die Sau am Leben lässt!
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
@ Tarassaco, du hast es nett beschrieben! Ich sah förmlich die 5 Kinder um die Pfanne sitzen! Ein interessantes Rezept! Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 11.05.2003 |
Guten Abend zusammen,
es ist oft so, dass mir Rezepte auffallen, ich sie interessant finde, abspeichere und dann natürlich auch irgendwann koche. Süße Nudeln kenne ich aus meiner Kindheit und so habe diese Variation nur zu gerne ausprobiert. Hier hatte ich gerade die Gelegenheit auch ein Foto davon zu machen und hoffe wirklich sehr, dass ich es anhand der Beschreibung richtig gemacht habe.
Geschmeckt hat es auf jeden Fall absolut klasse und es gab jemand, der sich zusätzlich zur geriebenen Schokolade, die ich separat serviert habe, noch einen Klacks Vanillesauce dazu vorstellen konnte. Mille grazie, Tarassaco!
Die wahren Entdeckungsreisen bestehen nicht darin, neue Wege zu finden, sondern neue Augen zu haben – Marcel Proust |
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