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Rezepte zum Wildkräuterwichteln 2011

Vom 08.10.2011 16:32 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sara-susan Smutje


Mitglied seit 12.12.2003
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Hallo,

hier nun der Rezeptethread .... tobt Euch aus! YES MAN

Viele Grüße
Sara-Susan
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Vom 08.10.2011 20:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schokobon01 Kaltmamsell


Mitglied seit 02.08.2011
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Vom 08.10.2011 21:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Baumfrau  Sternekoch


Mitglied seit 18.06.2005
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Hallo + BOOOIINNNGG....

Irgendwie bin ich jetzt etwas verwirrt, @ schokobon01 - Du hast doch gar nicht mitgewichtelt, soweit ich weiß und hier sollen doch die Rezepte der hier verwichtelten Pakete rein und nicht einfach querbeet irgendwelche Rezepte.

Oder hab jetzt ich was falsch verstanden? na dann...



@ Sara-Susan:

Dir auch von mir ein gaaaaaanz dickes Super-Dankeschön für die ganze Orga, das Betreuen der Wartebank, das Bereitstellen der Threads usw. usf. Küsschen

Es war ja mein erstes Wichteln - und es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit euch!!! Lachen



So, und hier nun aber die Rezepte, was ich so verschickt habe:



Wildkräutersalz

in Anlehnung an dieses Rezept

Kräuter nach Wahl schonend trocknen, damit die Farbe erhalten bleibt - also luftig/schattig oder bei max. 40°C im Backofen; mit den Händen schon grob zerbröseln sowie Stiele entfernen, im Mörser nacharbeiten und evtl. Stielreste o. ä. absieben; etwa 20-50 g Kräuterpulver auf 100 g Salz
Weil dies ja ein Wildkräuter-Wichteln ist, habe ich Brennnessel, Giersch, Schafgarbe, Gundermann und die letzten paar Bärlauchblättchen verwendet. Dieses Wildkräutersalz passt prima an Salate, in den Quark, aufs Gurken- oder Schnittlauchbrot, zu Eiergerichten, ans Gemüse usw. usf. - und sehr gesund und mineralstoffreich ist es außerdem.
Man kann aber selbstverständlich auch andere Kräuter so verwenden. Ich selbst habe schon erfolgreich für Kräutersalz verarbeitet: Bärlauch, Basilikum, Bergbohnenkraut, Bohnenkraut, Brennnessel, Giersch, Gundermann, Estragon, Lavendel, Liebstöckel, Löwenzahn, Majoran, Melisse, Oregano, Petersilie, Pfefferminze, Quendel, Rosmarin, Salbei, Sauerampfer, Schafgarbe, Schnittsellerie, Spitzwegerich, Thymian.



Gänseblümchen-Wiesensalbei-Essig

in Anlehnung an dieses Rezept, allerdings nur mit einigen Wiesensalbeiblüten sowie jeder Menge Gänseblümchenblüten



Kräuterhonig

Ich habe einen großen Berg von Spitzwegerichblättern, Löwenzahnblüten, Gundermannblättern, Gänseblümchenblüten, Dostkraut, Quendelzweigen und Taubnesselkraut gesammelt sowie ein paar Minzestiele aus dem Garten dazugegeben. Diese habe ich grob zerhackt mit Wasser bedeckt, langsam erhitzt bis kurz vorm Siedepunkt und über Nacht abgedeckt stehen gelassen. Am nächsten Tag alles absieben und ausdrücken. Den Sud mit Zucker (auf 1 l Sud 1-1,3 kg Zucker) und einem ordentlichen Schuss Zitronensaft zu Sirup kochen. Theoretisch müsste man die Masse nun über 1-2 h zu dickem Honig kochen – aber ich finde immer, da verkoche ich ja alles, also lasse ich das. Zumal ich diesen Kräuterhonig ja eh vor allem an den Tee gebe – da macht es (für mich) nix, wenn er nicht so zähflüssig ist wie Honig. Ich habe die Masse also nur ein paar min durchgekocht – und dann sofort heiß abgefüllt.
Außer den von mir verwendeten Kräutern kann man auch noch Brennnessel, Frauenmantel, Günsel, Labkraut, Maiwuchs/Fichtentriebe, Melisse, Waldmeister usw. verwenden. Wer ihn wirklich dicker einkocht, kann ihn dann auch als süß-würzigen Brotaufstrich verwenden.
Ich gebe den Honig in meinen Kräutertee oder gieße ihn einfach mit etwas warmem/heißem Wasser auf und trinke diesen Sud. Ich finde ihn vor allem bei Erkältungen hilfreich (auch mal ein Löffelchen pur), aber auch, wenn ich aus der Kälte heimkomme oder einfach schnell was Warmes brauche.



Kräutersirup

Ich habe 15 Blätter Giersch, 4-5 Stiele blühender Giersch, 3-4 Stiele blühendes Labkraut, 2 Stiele Gundermann, 2 Stiele Minze, 1 Blatt Wald-Engelwurz, 2 Blätter Süßdolde und ein paar Quendel-Stielchen gesammelt – man kann aber auch mit Waldmeister, Steinklee, Melisse, Borretsch, Holunderblüten, Zitronenverbene, Zitronenthymian, Bohnenkraut o. ä. variieren.
Kräuter verlesen in einen Behälter geben, 1 Bio-Zitrone in Scheiben drüber, 1 kg Zucker + 1 l Wasser mit 1 P. Zitronensäure aufkochen/auflösen, aber erst abgekühlt über die Kräuter gießen, ein paar Tage im Kühlschrank durchziehen lassen, abseihen, auf etwa 70-80°C erhitzen und abfüllen.
Dieser Sirup schmeckt prima mit einem Mix aus Sprudel und Apfelsaft aufgegossen und geht eher in Richtung eines würzigen Dudlers.



Wildkräuter-Knoblauch-Paste

in Anlehnung an dieses Rezept

Ich habe (weils ja ein Wildkräuterwichteln ist) diesmal 2 große Händevoll Giersch und wilden Schnittlauch sowie 1 große Handvoll Quendel, Dost, Schafgarbe und Gundermann gesammelt und grob gehackt. Diese Kräuter (insgesamt 177 g bei mir) habe ich mit 1 Packung (also 5 Knollen) chinesischem Knoblauch (geputzt 134 g), 1 Schuss Zitronensaft, 3 EL Kräutersalz, 1 Prise Zucker und etwa 300 ml Öl zur Paste verarbeitet. Dann streiche ich die Paste möglichst ohne Luft in kleine Gläser, decke oben alles mit einer Ölschicht ab und fertig.
Ich liebe diese Paste und verwende sie für alles Mögliche: Salate, Suppen, Dipps, Schmorgerichte, Gemüsepfannen, Pastasaucen, Risotto, Brotteig, Zucchinipizza usw. sowie zum Marinieren von Grillgut (mit noch etwas Öl verrührt für Lachs, Fleisch, Gemüse und Kartoffeln) oder zum Bestreichen von Involtini o. ä.. Wenn man etwas von der Paste an Butter oder Senf mixt – hat man superschnell wunderbare Kräuterbutter oder eben Kräutersenf. Und man kann den Gerichten auch nur einen leichten Knoblauchhauch verpassen, zu viel mögen wir nämlich nicht und dann wird der Knobi immer schlecht. Ich lager sie im Kühlschrank – und sie hält locker bis zur nächsten Kräutersaison.



Blütensirup

Ich habe 2 große Händevoll Blüten(blätter) von Essigrosen, Labkraut, Mohn, Giersch, Rotklee, Weißklee, Gänseblümchen, Holunder und Taubnesseln verwendet – man kann aber auch Blüten(blätter) von Lavendel, Muskateller- oder Wiesensalbei, Quendel, Gundermann, Jasmin o. ä. nehmen.
Blüten verlesen in einen Behälter geben, 1 Bio-Zitrone in Scheiben drüber, 1 kg Zucker + 1 l Wasser mit 1 P. Zitronensäure aufkochen/auflösen, aber erst abgekühlt über die Blüten gießen, ein paar Tage im Kühlschrank durchziehen lassen, abseihen, auf etwa 70-80°C erhitzen und abfüllen.
Dieser Sirup schmeckt prima mit Sprudel oder Sekt aufgegossen – aber z. B. auch zum Marinieren von Erdbeeren, Himbeeren, Wassermelone oder so.



Himbeer-Minz-Likör

in Anlehnung an dieses Rezept

Da ich im Schwarzwald weder Küche noch Waage – aber jede Menge Waldhimbeeren hatte, habe ich es so gemacht: Gläser knapp zur Hälfte mit Waldhimbeeren füllen, etwa 2/3 der Himbeer-Menge (vom Volumen her) weißen Kandis zugeben, mit Wodka (37,5 Vol%) bis zum Rand auffüllen und einige Wochen stehen lassen. Daheim habe ich dann für wenige Tage je Glas 2 kleine Stiele Minze zugegeben. Dann absieben und abfüllen.



Bunter Kräutertee

Für meinen bunten Kräuter-Haustee sammle ich das ganze Jahr über, was ich eben so finde: Himbeerblätter, Brombeerblätter, Kleeblüten, Gänseblümchenblüten, Johanniskaut-Blühtriebe, Taubnessel, Brennnessel, Weidenröschen, Quendel, Malvenblüten, Labkraut, Birkenblätter, Frauenmantel, Ehrenpreis, Erdbeerblätter o. ä. - dazu gebe ich dann noch Ringelblumenblütenblätter, Sonnenblumenblütenblätter, Minze und Melisse aus dem Garten.
Wenns dann keine frischen Teekräuter mehr gibt (oder ich es eilig hab), brühe ich mir daraus einen wunderbar nach Sommer duftenden Tee (kurz vor Gebrauch die nötige Menge etwas zerbröseln). Und weil ich die Kräuter eher grob lasse – wird auch jede Tasse immer etwas anders im Aroma.



Orientalischer Duftrosen-Zucker

inzwischen online: hier



Rosenblütengelee

Ich habe 2 große Händevoll Blütenblätter der Essigrose gesammelt. Dann habe ich 100 g Zucker in 500 ml Wasser aufgelöst (ohne Zuckerzugabe geht das Aroma nicht so gut über), abgekühlt mit 1 Flasche (700 ml) Rosésekt gemischt und damit die Blütenblätter übergossen. Darauf 1 Bio-Zitrone in Scheiben verteilen und verschlossen ein paar Tage (etwa 2-5 Tage) im Kühlschrank durchziehen lassen. Dann absieben und etwas ausdrücken, den Sud mit 500 g Gelierzucker (3:1) zu Gelee kochen und sofort heiß abfüllen.



Badesalz für Genießer

Meersalz evtl. färben (mit Lebensmittelfarbe), bei verwendeter Feuchtigkeit flach ausbreiten und trocknen lassen; nach Wunsch mit ätherischen Ölen beduften (etwa 2-6 Tropfen auf 100 g Salz), also das Öl in ein trockenes Glas träufeln, das Glas drehen, damit das Öl gut verteilt wird, dann das Salz zugeben und einige Tage verschlossen durchziehen lassen; nach Belieben mit getrockneten Kräutern oder Blüten mischen oder einschichten (z. B. 1-2 EL auf 100 g Salz); ggf. noch Milchpulver (im Volumen 1:1 zum Salz) zugeben, das pflegt die Haut sehr schön.
Dieses Badesalz war mit roter Lebensmittelfarbe zart gefärbt, mit Mandarinen- und Melissenöl beduftet und mit Essigrosenblütenblättern eingeschichtet. So ein Bad ist perfekt für ein entspannendes und stimmungsverbesserndes Genießerbad geeignet. Zum Baden etwas (4-5 EL?) vom Mix am besten in ein Mulltuch binden und ins temperierte Badewasser geben (evtl. mit 2-3 EL Olivenöl oder 1 Becher Sahne zur Rückfettung), so schwimmen die Kräuter nicht überall herum und können auch den Abfluss nachher nicht verstopfen.

Beispiele zum Selberbasteln:
* Muntermachbad: sonnengelbes Salz + Zitronenöl + Ringelblumenblüten(blätter)
* Erkältungsbad: grünes Salz + Thymianöl (ggf. auch Eukalyptus, Fichtennadel o. ä.) + Thymiankraut (mit Blüten)
* Hautpflegebad: blassblaues Salz (mit Milchpulver gemischt) + Palmarosaöl + Malvenblüten
* Entspannungsbad: lilafarbenes Salz + Lavendelöl + Lavendelblütenblätter
* Spaß- oder Kinderbad: kunterbuntes Salz (erst portionsweise färben/trocknen - dann mischen oder einschichten!) + Mandarinenöl + Blütenblätter von Rosen, Ringelblumen, Kornblumen o. ä.



Heidelbeer-Likör

Da ich im Schwarzwald auch jede Menge Heidelbeeren hatte, habe ich in Anlehnung an den Himbeer-Likör auch die Heidelbeeren angesetzt: Gläser knapp zur Hälfte mit Waldheidelbeeren füllen, etwa 2/3 der Heidelbeer-Menge (vom Volumen her) weißen Kandis zugeben, mit Wodka (37,5 Vol%) bis zum Rand auffüllen und einige Wochen stehen lassen. Dann absieben und abfüllen.



Adventszauber

in Anlehnung an dieses Rezept

Ich habe 1 Schüssel Holunderfrüchte sowie ein paar Zwetschgen, Kochäpfel und Kochbirnen gesammelt. Diese Früchte verlesen bzw. putzen und zerschneiden. Den Holunder mit etwas Wasser oder Apfel- bzw. Orangensaft etwa 10 min kochen, dann etwas auskühlen lassen und durch ein Sieb streichen. Das andere Obst ebenfalls mit etwas Wasser oder Apfel- bzw. Orangensaft weich dünsten und dann per Stabmixer pürieren. Auf 1,5 kg gemischten Obstsaftbrei 500 g Gelierzucker (3:1) geben und mit etwa 2 TL Lebkuchengewürz sowie etwas Zimt durchkochen (fleißig rühren!), etwa 200 g Bitterschokolade zerhacken und darin schmelzen und sofort, also noch heiß/fast kochend, abfüllen. Wer mag, gibt noch 1 Schuss Rum, Weinbrand oder Slivovitz dazu.
Ich mag diese samtige Marmelade besonders gern auf Rosinenzopf, Apfelbrot oder Vollkornbrot – aber auch sehr gern zu Crepes, Pfannkuchen, Waffeln oder so. Auch Kekse kann man damit zusammensetzen oder füllen. (Und manchmal schlecker ich auch einfach so ein paar Löffel ... *ups ... *rotwerd* )



Bärlauch-Feta-Creme

in Anlehnung an dieses Rezept

Ich habe die Paste mit Bärlauch-Paste hergestellt sowie (wegen der Haltbarkeit) den Frischkäse weggelassen und die Paste auch erst am Tag vorm Abschicken gebastelt sowie mit Öl bedeckt.
Diese Paste schmeckt pur als Brotaufstrich – oder auch mit etwas Joghurt zu einem Dipp für Kartoffelspalten, Backofengemüse oder so verrührt.



Hautpflege-Salbe

Ich habe zunächst 1 Handvoll Holunderblüten mit 300 ml Kokosöl im Wasserbad erwärmt, etwa 1 h warmgehalten und 2 Tage stehen gelassen. Dann nochmal erwärmen, damit man das Fett absieben kann. Später das Ganze nochmal mit 1 Handvoll Ringelblumenblüten und dann nochmal mit 1 Handvoll Schafgarbenkraut sowie 5 Salbeiblättern. Dann ist die Salbe fertig und man kann sie abfüllen.
Diese Salbe eignet sich gut zur Hautpflege sowie bei kleineren Wunden, trockener Haut, Abschürfungen o. ä. Ich liebe diesen tollen Duft - und sie hilft und heilt wirklich klasse, finde ich.



Ringelblumenbackmischung

250 g Mehl + 2 TL Backpulver zusammen sieben und in eine Tüte geben; 1 Handvoll Ringelblumenblütenblätter (getrocknet) mit 1 TL Orangenschale mischen und draufgeben; als letzte Schicht 220 g Zucker in die Tüte geben und fest verschließen

zum Backen 250 g weiche Butter mit 4 Eiern schön cremig schlagen, Mix zugeben und unterrühren, Teig in eine gefettete Kastenform (oder was auch immer für eine Form) geben und bei etwa 180°C backen, bis die Stäbchenprobe "fertig" ergibt; evtl. nach dem Abkühlen mit Schokolade überziehen



Mahonien-Kirsch-Gelee

siehe hier



Lindenblütengelee

das hab ich mir leider nicht wirklich notiert *ups ... *rotwerd* ... ich habe aber die Lindenblüten in Saft (Apfel- oder O-Saft?) einige Tage ziehen lassen, dann abgesiebt und mit 3:1-Gelierzucker nach Anleitung zu Gelee gekocht



So, ich hoffe, ich hab keins vergessen? Falls doch - bitte anmerken, dann hole ichs nach. Lachen


Sonnige Grüße vom Bäumchen \"\"
\"\" Die Gruppe der Kräuterbegeisterten (inkl. Wildfrüchte + Blüten) \"\"
\"\"
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Vom 08.10.2011 21:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Baumfrau  Sternekoch


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8.898 Beiträge (ø3,51/Tag)
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Hallo + BOOOIINNNGG....

Irgendwie bin ich jetzt etwas verwirrt, @ schokobon01 - Du hast doch gar nicht mitgewichtelt, soweit ich weiß und hier sollen doch die Rezepte der hier verwichtelten Pakete rein und nicht einfach querbeet irgendwelche Rezepte.

Oder hab jetzt ich was falsch verstanden? na dann...



@ Sara-Susan:

Dir auch von mir ein gaaaaaanz dickes Super-Dankeschön für die ganze Orga, das Betreuen der Wartebank, das Bereitstellen der Threads usw. usf. Küsschen

Es war ja mein erstes Wichteln - und es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit euch!!! Lachen



So, und hier nun aber die Rezepte, was ich so verschickt habe:



Wildkräutersalz

in Anlehnung an dieses Rezept

Kräuter nach Wahl schonend trocknen, damit die Farbe erhalten bleibt - also luftig/schattig oder bei max. 40°C im Backofen; mit den Händen schon grob zerbröseln sowie Stiele entfernen, im Mörser nacharbeiten und evtl. Stielreste o. ä. absieben; etwa 20-50 g Kräuterpulver auf 100 g Salz
Weil dies ja ein Wildkräuter-Wichteln ist, habe ich Brennnessel, Giersch, Schafgarbe, Gundermann und die letzten paar Bärlauchblättchen verwendet. Dieses Wildkräutersalz passt prima an Salate, in den Quark, aufs Gurken- oder Schnittlauchbrot, zu Eiergerichten, ans Gemüse usw. usf. - und sehr gesund und mineralstoffreich ist es außerdem.
Man kann aber selbstverständlich auch andere Kräuter so verwenden. Ich selbst habe schon erfolgreich für Kräutersalz verarbeitet: Bärlauch, Basilikum, Bergbohnenkraut, Bohnenkraut, Brennnessel, Giersch, Gundermann, Estragon, Lavendel, Liebstöckel, Löwenzahn, Majoran, Melisse, Oregano, Petersilie, Pfefferminze, Quendel, Rosmarin, Salbei, Sauerampfer, Schafgarbe, Schnittsellerie, Spitzwegerich, Thymian.



Gänseblümchen-Wiesensalbei-Essig

in Anlehnung an dieses Rezept, allerdings nur mit einigen Wiesensalbeiblüten sowie jeder Menge Gänseblümchenblüten



Kräuterhonig

Ich habe einen großen Berg von Spitzwegerichblättern, Löwenzahnblüten, Gundermannblättern, Gänseblümchenblüten, Dostkraut, Quendelzweigen und Taubnesselkraut gesammelt sowie ein paar Minzestiele aus dem Garten dazugegeben. Diese habe ich grob zerhackt mit Wasser bedeckt, langsam erhitzt bis kurz vorm Siedepunkt und über Nacht abgedeckt stehen gelassen. Am nächsten Tag alles absieben und ausdrücken. Den Sud mit Zucker (auf 1 l Sud 1-1,3 kg Zucker) und einem ordentlichen Schuss Zitronensaft zu Sirup kochen. Theoretisch müsste man die Masse nun über 1-2 h zu dickem Honig kochen – aber ich finde immer, da verkoche ich ja alles, also lasse ich das. Zumal ich diesen Kräuterhonig ja eh vor allem an den Tee gebe – da macht es (für mich) nix, wenn er nicht so zähflüssig ist wie Honig. Ich habe die Masse also nur ein paar min durchgekocht – und dann sofort heiß abgefüllt.
Außer den von mir verwendeten Kräutern kann man auch noch Brennnessel, Frauenmantel, Günsel, Labkraut, Maiwuchs/Fichtentriebe, Melisse, Waldmeister usw. verwenden. Wer ihn wirklich dicker einkocht, kann ihn dann auch als süß-würzigen Brotaufstrich verwenden.
Ich gebe den Honig in meinen Kräutertee oder gieße ihn einfach mit etwas warmem/heißem Wasser auf und trinke diesen Sud. Ich finde ihn vor allem bei Erkältungen hilfreich (auch mal ein Löffelchen pur), aber auch, wenn ich aus der Kälte heimkomme oder einfach schnell was Warmes brauche.



Kräutersirup

Ich habe 15 Blätter Giersch, 4-5 Stiele blühender Giersch, 3-4 Stiele blühendes Labkraut, 2 Stiele Gundermann, 2 Stiele Minze, 1 Blatt Wald-Engelwurz, 2 Blätter Süßdolde und ein paar Quendel-Stielchen gesammelt – man kann aber auch mit Waldmeister, Steinklee, Melisse, Borretsch, Holunderblüten, Zitronenverbene, Zitronenthymian, Bohnenkraut o. ä. variieren.
Kräuter verlesen in einen Behälter geben, 1 Bio-Zitrone in Scheiben drüber, 1 kg Zucker + 1 l Wasser mit 1 P. Zitronensäure aufkochen/auflösen, aber erst abgekühlt über die Kräuter gießen, ein paar Tage im Kühlschrank durchziehen lassen, abseihen, auf etwa 70-80°C erhitzen und abfüllen.
Dieser Sirup schmeckt prima mit einem Mix aus Sprudel und Apfelsaft aufgegossen und geht eher in Richtung eines würzigen Dudlers.



Wildkräuter-Knoblauch-Paste

in Anlehnung an dieses Rezept

Ich habe (weils ja ein Wildkräuterwichteln ist) diesmal 2 große Händevoll Giersch und wilden Schnittlauch sowie 1 große Handvoll Quendel, Dost, Schafgarbe und Gundermann gesammelt und grob gehackt. Diese Kräuter (insgesamt 177 g bei mir) habe ich mit 1 Packung (also 5 Knollen) chinesischem Knoblauch (geputzt 134 g), 1 Schuss Zitronensaft, 3 EL Kräutersalz, 1 Prise Zucker und etwa 300 ml Öl zur Paste verarbeitet. Dann streiche ich die Paste möglichst ohne Luft in kleine Gläser, decke oben alles mit einer Ölschicht ab und fertig.
Ich liebe diese Paste und verwende sie für alles Mögliche: Salate, Suppen, Dipps, Schmorgerichte, Gemüsepfannen, Pastasaucen, Risotto, Brotteig, Zucchinipizza usw. sowie zum Marinieren von Grillgut (mit noch etwas Öl verrührt für Lachs, Fleisch, Gemüse und Kartoffeln) oder zum Bestreichen von Involtini o. ä.. Wenn man etwas von der Paste an Butter oder Senf mixt – hat man superschnell wunderbare Kräuterbutter oder eben Kräutersenf. Und man kann den Gerichten auch nur einen leichten Knoblauchhauch verpassen, zu viel mögen wir nämlich nicht und dann wird der Knobi immer schlecht. Ich lager sie im Kühlschrank – und sie hält locker bis zur nächsten Kräutersaison.



Blütensirup

Ich habe 2 große Händevoll Blüten(blätter) von Essigrosen, Labkraut, Mohn, Giersch, Rotklee, Weißklee, Gänseblümchen, Holunder und Taubnesseln verwendet – man kann aber auch Blüten(blätter) von Lavendel, Muskateller- oder Wiesensalbei, Quendel, Gundermann, Jasmin o. ä. nehmen.
Blüten verlesen in einen Behälter geben, 1 Bio-Zitrone in Scheiben drüber, 1 kg Zucker + 1 l Wasser mit 1 P. Zitronensäure aufkochen/auflösen, aber erst abgekühlt über die Blüten gießen, ein paar Tage im Kühlschrank durchziehen lassen, abseihen, auf etwa 70-80°C erhitzen und abfüllen.
Dieser Sirup schmeckt prima mit Sprudel oder Sekt aufgegossen – aber z. B. auch zum Marinieren von Erdbeeren, Himbeeren, Wassermelone oder so.



Himbeer-Minz-Likör

in Anlehnung an dieses Rezept

Da ich im Schwarzwald weder Küche noch Waage – aber jede Menge Waldhimbeeren hatte, habe ich es so gemacht: Gläser knapp zur Hälfte mit Waldhimbeeren füllen, etwa 2/3 der Himbeer-Menge (vom Volumen her) weißen Kandis zugeben, mit Wodka (37,5 Vol%) bis zum Rand auffüllen und einige Wochen stehen lassen. Daheim habe ich dann für wenige Tage je Glas 2 kleine Stiele Minze zugegeben. Dann absieben und abfüllen.



Bunter Kräutertee

Für meinen bunten Kräuter-Haustee sammle ich das ganze Jahr über, was ich eben so finde: Himbeerblätter, Brombeerblätter, Kleeblüten, Gänseblümchenblüten, Johanniskaut-Blühtriebe, Taubnessel, Brennnessel, Weidenröschen, Quendel, Malvenblüten, Labkraut, Birkenblätter, Frauenmantel, Ehrenpreis, Erdbeerblätter o. ä. - dazu gebe ich dann noch Ringelblumenblütenblätter, Sonnenblumenblütenblätter, Minze und Melisse aus dem Garten.
Wenns dann keine frischen Teekräuter mehr gibt (oder ich es eilig hab), brühe ich mir daraus einen wunderbar nach Sommer duftenden Tee (kurz vor Gebrauch die nötige Menge etwas zerbröseln). Und weil ich die Kräuter eher grob lasse – wird auch jede Tasse immer etwas anders im Aroma.



Orientalischer Duftrosen-Zucker

inzwischen online: hier



Rosenblütengelee

Ich habe 2 große Händevoll Blütenblätter der Essigrose gesammelt. Dann habe ich 100 g Zucker in 500 ml Wasser aufgelöst (ohne Zuckerzugabe geht das Aroma nicht so gut über), abgekühlt mit 1 Flasche (700 ml) Rosésekt gemischt und damit die Blütenblätter übergossen. Darauf 1 Bio-Zitrone in Scheiben verteilen und verschlossen ein paar Tage (etwa 2-5 Tage) im Kühlschrank durchziehen lassen. Dann absieben und etwas ausdrücken, den Sud mit 500 g Gelierzucker (3:1) zu Gelee kochen und sofort heiß abfüllen.



Badesalz für Genießer

Meersalz evtl. färben (mit Lebensmittelfarbe), bei verwendeter Feuchtigkeit flach ausbreiten und trocknen lassen; nach Wunsch mit ätherischen Ölen beduften (etwa 2-6 Tropfen auf 100 g Salz), also das Öl in ein trockenes Glas träufeln, das Glas drehen, damit das Öl gut verteilt wird, dann das Salz zugeben und einige Tage verschlossen durchziehen lassen; nach Belieben mit getrockneten Kräutern oder Blüten mischen oder einschichten (z. B. 1-2 EL auf 100 g Salz); ggf. noch Milchpulver (im Volumen 1:1 zum Salz) zugeben, das pflegt die Haut sehr schön.
Dieses Badesalz war mit roter Lebensmittelfarbe zart gefärbt, mit Mandarinen- und Melissenöl beduftet und mit Essigrosenblütenblättern eingeschichtet. So ein Bad ist perfekt für ein entspannendes und stimmungsverbesserndes Genießerbad geeignet. Zum Baden etwas (4-5 EL?) vom Mix am besten in ein Mulltuch binden und ins temperierte Badewasser geben (evtl. mit 2-3 EL Olivenöl oder 1 Becher Sahne zur Rückfettung), so schwimmen die Kräuter nicht überall herum und können auch den Abfluss nachher nicht verstopfen.

Beispiele zum Selberbasteln:
* Muntermachbad: sonnengelbes Salz + Zitronenöl + Ringelblumenblüten(blätter)
* Erkältungsbad: grünes Salz + Thymianöl (ggf. auch Eukalyptus, Fichtennadel o. ä.) + Thymiankraut (mit Blüten)
* Hautpflegebad: blassblaues Salz (mit Milchpulver gemischt) + Palmarosaöl + Malvenblüten
* Entspannungsbad: lilafarbenes Salz + Lavendelöl + Lavendelblütenblätter
* Spaß- oder Kinderbad: kunterbuntes Salz (erst portionsweise färben/trocknen - dann mischen oder einschichten!) + Mandarinenöl + Blütenblätter von Rosen, Ringelblumen, Kornblumen o. ä.



Heidelbeer-Likör

Da ich im Schwarzwald auch jede Menge Heidelbeeren hatte, habe ich in Anlehnung an den Himbeer-Likör auch die Heidelbeeren angesetzt: Gläser knapp zur Hälfte mit Waldheidelbeeren füllen, etwa 2/3 der Heidelbeer-Menge (vom Volumen her) weißen Kandis zugeben, mit Wodka (37,5 Vol%) bis zum Rand auffüllen und einige Wochen stehen lassen. Dann absieben und abfüllen.



Adventszauber

in Anlehnung an dieses Rezept

Ich habe 1 Schüssel Holunderfrüchte sowie ein paar Zwetschgen, Kochäpfel und Kochbirnen gesammelt. Diese Früchte verlesen bzw. putzen und zerschneiden. Den Holunder mit etwas Wasser oder Apfel- bzw. Orangensaft etwa 10 min kochen, dann etwas auskühlen lassen und durch ein Sieb streichen. Das andere Obst ebenfalls mit etwas Wasser oder Apfel- bzw. Orangensaft weich dünsten und dann per Stabmixer pürieren. Auf 1,5 kg gemischten Obstsaftbrei 500 g Gelierzucker (3:1) geben und mit etwa 2 TL Lebkuchengewürz sowie etwas Zimt durchkochen (fleißig rühren!), etwa 200 g Bitterschokolade zerhacken und darin schmelzen und sofort, also noch heiß/fast kochend, abfüllen. Wer mag, gibt noch 1 Schuss Rum, Weinbrand oder Slivovitz dazu.
Ich mag diese samtige Marmelade besonders gern auf Rosinenzopf, Apfelbrot oder Vollkornbrot – aber auch sehr gern zu Crepes, Pfannkuchen, Waffeln oder so. Auch Kekse kann man damit zusammensetzen oder füllen. (Und manchmal schlecker ich auch einfach so ein paar Löffel ... *ups ... *rotwerd* )



Bärlauch-Feta-Creme

in Anlehnung an dieses Rezept

Ich habe die Paste mit Bärlauch-Paste hergestellt sowie (wegen der Haltbarkeit) den Frischkäse weggelassen und die Paste auch erst am Tag vorm Abschicken gebastelt sowie mit Öl bedeckt.
Diese Paste schmeckt pur als Brotaufstrich – oder auch mit etwas Joghurt zu einem Dipp für Kartoffelspalten, Backofengemüse oder so verrührt.



Hautpflege-Salbe

Ich habe zunächst 1 Handvoll Holunderblüten mit 300 ml Kokosöl im Wasserbad erwärmt, etwa 1 h warmgehalten und 2 Tage stehen gelassen. Dann nochmal erwärmen, damit man das Fett absieben kann. Später das Ganze nochmal mit 1 Handvoll Ringelblumenblüten und dann nochmal mit 1 Handvoll Schafgarbenkraut sowie 5 Salbeiblättern. Dann ist die Salbe fertig und man kann sie abfüllen.
Diese Salbe eignet sich gut zur Hautpflege sowie bei kleineren Wunden, trockener Haut, Abschürfungen o. ä. Ich liebe diesen tollen Duft - und sie hilft und heilt wirklich klasse, finde ich.



Ringelblumenbackmischung

250 g Mehl + 2 TL Backpulver zusammen sieben und in eine Tüte geben; 1 Handvoll Ringelblumenblütenblätter (getrocknet) mit 1 TL Orangenschale mischen und draufgeben; als letzte Schicht 220 g Zucker in die Tüte geben und fest verschließen

zum Backen 250 g weiche Butter mit 4 Eiern schön cremig schlagen, Mix zugeben und unterrühren, Teig in eine gefettete Kastenform (oder was auch immer für eine Form) geben und bei etwa 180°C backen, bis die Stäbchenprobe "fertig" ergibt; evtl. nach dem Abkühlen mit Schokolade überziehen



Mahonien-Kirsch-Gelee

siehe hier



Lindenblütengelee

das hab ich mir leider nicht wirklich notiert *ups ... *rotwerd* ... ich habe aber die Lindenblüten in Saft (Apfel- oder O-Saft?) einige Tage ziehen lassen, dann abgesiebt und mit 3:1-Gelierzucker nach Anleitung zu Gelee gekocht



So, ich hoffe, ich hab keins vergessen? Falls doch - bitte anmerken, dann hole ichs nach. Lachen


Sonnige Grüße vom Bäumchen \"\"
\"\" Die Gruppe der Kräuterbegeisterten (inkl. Wildfrüchte + Blüten) \"\"
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Vom 08.10.2011 21:24 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Baumfrau  Sternekoch


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Ach Gottchen - erst kommt dreimal ein Fehler (Exception irgendwas) und es geht gar nicht - und nun isses gleich doppelt drin ... *ups ... *rotwerd*


Sonnige Grüße vom Bäumchen \"\"
\"\" Die Gruppe der Kräuterbegeisterten (inkl. Wildfrüchte + Blüten) \"\"
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Vom 08.10.2011 21:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sara-susan Smutje


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Hi,

liebes Bäumchen, Deine Rezepte lese ich auch gerne 2* ..... vielen Dank! Küsschen

Und ja, Du hast Recht, hier gehören die Rezepte derer rein, die beim Wichteln mitgemacht haben. Doch ich denke wir nehmen Schokobons Rezepte einfach mal zur Inspiration und ggf. dem nächsten Wichteln auf! Na!

Viele Grüße
Sara-Susan
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Vom 08.10.2011 21:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sara-susan Smutje


Mitglied seit 12.12.2003
1.078 Beiträge (ø0,35/Tag)
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Hallo,

ich mache mal weiter ....


Nachtkerzenknospen
einfach in Öl einlegen. Bitte habe sie im Auge, ich habe eine gewisse Sorge, dass wenn sie nicht immer mit Öl bedeckt sind ….


Gänseblümchenöl
Gänseblümchen in Öl einlegen und 4 Wochen ziehen lassen, abseihen und genießen! Lächeln

Holunder/Apfelgelee
Holundersaft
Apfelsaft
Gelierzucker 2:1 gem. Anleitung
Säfte zusammengeben, Gelierzucker hinzugeben und 4 min. kochen, dann abfüllen.


Holunderblütengelee
7  Holunderblütendolden
1  Zitrone
1 Liter Wasser
1 kg Gelierzucker
Das Wasser, die Blüten und die in Scheiben geschnittene Zitrone in einem Topf 24 Std. ziehen lassen.
Am nächsten Tag abseihen und mit dem Gelierzucker aufkochen.
Heiß in Gläser abfüllen.


Schlehenmarmelade in Weiswein
1 kg Schlehen gefroren
0,25 l Weiswein
1 Zitrone
500 g Gelierzucker 2:1
Schlehen kochen und durch die flotte Lotte pressen, dann den Saft mit den obigen Zutaten aufkochen, nach 4 min. abfüllen.

Wildkräutersalz
Löwenzahn, Gundermann, Spitzwegerich trocknen und anschließend mit Salz durch die Mühle zerkleinern.
(es können auch andere Kräuter verwendet werden)

Viele Grüße
Sara-Susan
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Vom 08.10.2011 23:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Renate1  Chefkoch


Mitglied seit 07.05.2003
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Hallo,
leider wurde ja mein Paket noch nicht gepostet.Die Rezepte stelle ich aber trotzdem rein.

Holunderblütentee

Holunderblüten sammeln und trocken
Wenn sie trocken sind in der Mulinette mahlen.

Holunderblütenzucker

10 Holunderblüten, ca. 500 g Zucker

Zuerst an einem sonnigen, trockenen Tag die Holunderblüten pflücken, außerdem benötigt man noch Zucker und ein breites, flaches Gefäß.
Die Holunderblüten mit der Blüte nach unten in das Gefäß geben, den Zucker darüber verteilen
Dann die groben Blütenstiele abschneiden, das Gefäß verschließen (da sonst die Fliegen gefüttert werden, bei mir zumindest). Nach 2 Wochen haben die Blüten das Aroma an den Zucker abgegeben. Jetzt können entweder die trockenen Blüten abgesteift und im Zucker belassen werden, oder der Zucker wird durch ein grobmaschiges Sieb gegeben, so dass die Blüten nicht mehr im Zucker sind. Ich führe den letzen Arbeitsschritt immer erst dann durch, wenn ich den Zucker in einer Süßspeise verarbeiten will.

Wildkräutersalz

50gr.getrocknete Wildkräuter
4 Gewürzkörner
3 Lorbeerblätter
250gr.Meersalz

alles zusammen mahlen und fertig. Im geschlossenen Behälter aufbewahren.

Bärlauchöl

2 Hand voll kleingeschnittene Bärlauchblätter oder -zwiebeln in 1 l kaltgepresstes Oliven- oder Sonnenblumenöl geben und mindestens 3 Wochen ziehen lassen.

Der Bärlauch kann auch während des Gebrauchs in der Flasche verbleiben, solange keine Pflanzenteile aus der Flüssigkeit herausragen.
Passt hervorragend zu allen Blattsalaten, zum Beträufeln von Carpaccio und zum Frischkäse




Waldheidelbeer-Konfitüre

1000gr.Waldheidelbeeren
500gr.Gelierzucker 2:1

Nach Packungsvorschrift kochen ,in Gläser abfüllen.5 Minuten die Gläser auf den Kopfstellen ,abkühlen lassen und die Gläser beschriften.

Waldmeisterzucker

30gr. getrocknete Waldmeisterblätter
100 g Zucker
mit der Küchenmaschine zerkleinern.

Akaziensirup

» 100 Gramm Akazien-Blüten und Gänseblümchen-Blätter
» 500 ml Wasser
» 500 Gramm Rohzucker (nicht raffinierter Zucker!)
1. Kochendes Wasser über die Akazienblüten gießen
2. Aufguss über Nacht stehen lassen (10 - 12 Stunden)
3. Aufguss am Morgen abseihen
4. Aufguss in einen Topf geben
5. Rohzucker hinzufügen
6. unter ständigem Rühren langsam erhitzen
(bis sich eine sirupartige Masse gebildet hat)



Gänseblümchengelee

1 Handvoll Gänseblümchenköpfe
½ Zitrone – Saft –
1 TL Zitronenschalen gerieben
250 g Gelierzucker 1:2
375 ml Apfelsaft oder Orangensaft

Gänseblümchen und Apfelsaft aufkochen und durchsieben. Die Flüssigkeit auf 357 ml mit Apfelsaft auffüllen. Zitronensaft und geriebene Zitronenschale sowie den Gelierzucker dazugeben. Aufkochen und in Gläser abfüllen.






Gänseblümchen-Sirup:
» 50 Gramm Gänseblümchen-Blüten und Gänseblümchen-Blätter
» 500 ml Wasser
» 500 Gramm Rohzucker (nicht raffinierter Zucker!)

1. Kochendes Wasser über die Gänseblümchen gießen
2. Aufguss über Nacht stehen lassen (10 - 12 Stunden)
3. Aufguss am Morgen abseihen
4. Aufguss in einen Topf geben
5. Rohzucker hinzufügen
6. unter ständigem Rühren langsam erhitzen
(bis sich eine sirupartige Masse gebildet hat)

täglich 1-2 Teelöffel davon einnehmen

Das Rezept werde ich mal Probieren ich habe hier noch nicht so viele Gänseblümchen.
Habe ich heute von meiner Oma bekommen nachdem ich sie genervt habe und sie mal die alten Rezepte endlich mal preisgibt *brummel*
Und dieses habe ich dann noch im Internet gefunden
Gänseblümchen hilft bei folgenden Krankheiten und Beschwerden:
» Blasenentzündung (Zystis)
» Blasenkrämpfe, Blasenkrampf
» Ekzeme
» Furunkel
» Gelbsucht
» Gicht
» Hautausschlag, Hautausschläge
» Hautkrankheiten
» Heiserkeit
» Husten
» Leberbeschwerden, Leberleiden
» Nieren-Erkrankungen, Nierenentzündung
» Rheuma
» Scheidenausfluss, Ausfluss, Weißfluss
» Verstopfung (Obstipation)
» Wassersucht, Wasseransammlung im Körper (Ödem)

Therapeutische Eigenschaften:
blutreinigend · harntreibend, entwässernd, nierenanregend (diuretisch) · schmerzlindernd (schmerzstillend) (analgetisch) · schweißtreibend · zusammenziehend

Löwenzahngelee

Zutaten für 1 Portion:
200 g Blüten vom Löwenzahn
1 Liter Wasser
1 m.-große Zitrone(n)
500 g Gelierzucker 2:1

Verfasser: noraa

Löwenzahnblüten sammeln und so viel wie möglich vom Grünen entfernen. Danach 200 g der gelben Blüten mit dem Wasser aufkochen lassen und 5 Minuten kochen. 24 Stunden ruhen lassen, danach durch ein Tuch gießen und gut ausdrücken.

Zu dem gewonnenen Saft den Saft der Zitrone und den Gelierzucker geben, unter Rühren aufkochen lassen und 4 Minuten kochen. Danach in ausgewaschene Gläser geben und sofort verschließen.

Tonka – Holla

Zutaten für 1 Portionen:
500 g Holunderbeeren
100 g Zucker
1 Tonkabohne(n)
1 Prise Salz
100 g Gelierzucker 3:1

Verfasser: bushcook

aromatisches Kompott für Holunderbeeren - schönes kulinarisches Geschenk
Die Holunderbeeren säuberlich von den Stielen trennen, unreife Früchte aussortieren. In einem Topf mit dem Zucker vermischen und über Nacht stehen lassen. Die Früchte ziehen dann Wasser.
am nächsten Tag eine Tonkabohne fein reiben und mit dem Salz zu dem Holler geben. Alles sprudelnd aufkochen lassen.
Den Gelierzucker zugeben und erneut aufkochen lassen.


Dieses Kompott eignet sich sehr gut als Pfannkuchen-Füllung, für Desserts, für Quarkspeisen.

LG
Renate
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Vom 09.10.2011 10:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sara-susan Smutje


Mitglied seit 12.12.2003
1.078 Beiträge (ø0,35/Tag)
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Hallo Renate,

Dein Paket (posten) wurde mir in Kürze zugesagt .... da liegt leider ein großes PC Problem zugrunde.

Grüße
Sara-Susan
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Vom 09.10.2011 11:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Silberfuechsin  Hendlgriller


Mitglied seit 19.02.2005
3.898 Beiträge (ø1,47/Tag)
Juhu,

jetzt die Sachen, die in Bäumchens Küche wanderten:


Giersch – Bärlauch - Tagliatelle
100g Hartweizengries
200g Weizenmehl 405
50g Bärlauch, fein gehackt
30g Giersch, fein gehackt
1TL Salz
2 EL Olivenöl
Wasser, ca. 80ml

Gries, Mehl und Salz vermengen, auf der Arbeitsfläche eine Mulde anhäufen und eine kleine Kuhle hinein drücken.
In diese Kuhle das Olivenöl und den Bärlauch geben, dazu einen Schuss Wasser.
Nun wird nach und nach das Hartweizen – Mehl – Gemisch zur Mitte hin verknetet, dabei vorsichtig nach und nach Wasser zugegeben.
Der Nudelteig muss glatt aber sehr elastisch sein, keinesfalls bröckelig oder zu weich.
Den Teig ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Nun wird er mit dem Nudelholz ausgewalzt und in die gewünschte Form gebracht. Mit etwas Gries bestäuben, damit sie nicht verkleben.
Werden die Nudeln frisch verwendet, beträgt ihre Kochzeit ca. 3 Minuten.
Werden sie getrocknet, verlängert sich die Kochzeit, zwischendurch immer mal wieder testen.


Lindenblüten Sirup von kräuterjule
1 Handvoll vollreife aufgeblühte Lindenblüten
1 Liter Wasser
350g Zucker
1 EL Zitronensäure

Die frisch gesammelten Lindenblüten ausschütteln und von kleinen Tierchen befreien. Wer will, kann sie auch kurz abwaschen, aber dabei geht Nektar verloren. Die Flügel werden abgezupft und dann gibt man die Blüten in ein Ansatzgefäß. Bei mir ist es ein 10 l Eimer und die 3-4 l Wasser kommen hinzu. Das Ganze decke ich mit einen großen Deckel ab und lässt dann den Ansatz an einem kühlen Ort 2-3 Tage stehen. Jetzt werden die Blüten durch ein Sieb, welches mit einem Mulltuch ausgelegt ist, abgeseiht und in einen größeren Topf gegeben.
Dann gibt man den Zucker und die Zitrnensäure hinzu und erhitzt den Sud bis kurz vorm Sieden. Der noch heiße Sud wird jetzt in Twist-Off-Flaschen gegeben, welche ebenfalls heiß ausgespült sind und mit dem Deckel verschlossen werden.
Wenn sich der Inhalt abgekühlt hat, wird der fertige Lindenblüten-Sirup kühl gelagert.
Den Sirup kann man bei Erkältungen trinken oderin jeden Tee geben.

Wer will, kann aus dem Sirup auch einen Likör machen. Dazu braucht man nur noch eine 0,7 l Flasche Korn oder Wodka hinzufügen und noch ein paar Tage stehen lassen, zwischendurch mal schütteln.
Fertig ist der Lindenblüten-Likör!

Quitten – Mango - Essig
500ml Weißweinessig
½ reife Mango
½ Quitte
1 Spritzer Zitronensaft
1 EL Zucker
2-3 EL Wasser

Die Quitte mit etwas Wasser, Zitronensaft und Zucker weich kochen und abkühlen lassen. Das weiche Fruchtfleisch der Mango zusammen mit dem der Quitte pürieren, in den Essig geben und mindestens 2 Wochen ziehen lassen.
Danach durch ein nicht zu feines Sieb abseihen und in eine ausgekochte Flasche umfüllen.
Sehr lecker zu frischem Salat.

Heidelbeer – Gundermann - Salz
100g grobes Meersalz
100g Heidelbeeren
1 EL Gundermann, gehackt

Die Heidelbeeren mit einer Gabel zerdrücken, mit dem Gundermann unter das Salz mischen.
Alles in dünner Lage auf Backpapier verteilen und auf dem Backrost bei 80°C im Backofen über Nacht trocknen lassen.
In der Kaffeemühle fein mahlen.
Verleiht dem Dressing oder einem Kräuterquark eine dezent fruchtig-kräuterige Note.

Sauerampfer – Bärlauch - Senf
150 g Senfkörner, gelbe
50 g Senfkörner, braune
300 ml Weißweinessig
150 ml Orangensaft
50g Bärlauch, klein gehackt
30g Sauerampfer, klein gehackt
75 g Zucker
4 TL Salz

Den Senf in der Kaffeemühle portionsweise möglichst fein mahlen. Die restlichen Zutaten zufügen und alles zu einer homogenen Masse vermengen. Mit einem Pürierstab untermischen, bis alles breiig ist. Offen über Nacht stehen lassen - Oxidation und Fermentation entwickelt die Schärfe.
In vorbereitete Gläser abfüllen und verschließen, min
2 Wochen ruhen lassen.

Fliedersirup
500ml Wasser
500g Zucker
10 Fliederdolden

Aus Zucker und Wasser einen Läuterzucker kochen, handwarm abkühlen lassen.
Die Blüten von den Fliederdolden zupfen und über Nacht in der Zuckerlösung stehen lassen. Abfiltern und in eine saubere Flasche füllen.
Sparsam verwendet (intensives Aroma) excellent auf einem Eisbecher, einem Cremedessert oder zum Aromatisieren von Gebäck.

Ringelblumen – Nachtkerzen - Risotto
250g Rundkornreis
2-3 EL Ringelblumenblüten, getrocknet
1 EL Nachtkerzenblüten, getrocknet
½ TL Delikatess Paprikapulver
1 TL Tomatenpulver
1 Lorbeerblatt

Zubereitung
1 Schalotte würfeln und in 2 EL Butter anschwitzen.
Risottomix zufügen und kurz mitschwitzen. Dann mit nach und nach zugegebenen ca. 300 ml Gemüsebrühe unter Rühren langsam zum Risotto köchel.
Für die letzten ca. 10 min je nach Belieben 1 kleine Zucchini und/oder eine gestiftelte Karotte mitköcheln.
Wer mag, gibt abschließend noch 50 g geriebenen Parmesan hinzu.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.


Mispel – Physalis – Aufstrich mit Erdbeeren
300g Mispeln, entsteint und enthäutet
200g Physalis, geputzt
100g Erdbeeren, geputzt
200g Gelierzucker 1:1

Die Früchte zusammen mit dem Gelierzucker aufkochen, pürrieren, nach Packungsanweisung bis zum Gelierpunkt köcheln und heiß in ausgekochte Gläser abfüllen

Hornveilchen – Lavendel - Zucker
200g Zucker
2 EL Lavendelblüten, getrocknet
1 EL Hornveilchenblüten, getrocknet

Blüten mit dem Zucker vermengen. Wer mag, mahlt es in der Gewürzmühle fein.

Holunderblütensirup
1 Handvoll Holunderblütendolden
½ TL Zitronensäure
500ml Wasser
800 g Zucker

Die Zitronensäure in heißem Wasser auflösen und ins warme Zuckerwasser geben und abkühlen lassen.
Holunderblüten von den Stielen befreien und zugeben. 24 Std. ziehen lassen und durch ein Leinentuch abseihen und in Flaschen füllen.
2 EL davon in ein großes Glas Wasser, etwas Zitronensaft dazu und fertig ist ein köstlicher Durstlöscher.

Holunderblütenzucker
200g Zucker
2 EL Holunderblüten, getrocknet

Beides miteinander vermengen. Wer mag, mahlt es in der Gewürzmühle fein.

Löwenzahnblüten – Orangengelee mit Chilifäden
1 Tasse Löwenzahnblüten
4 unbeh. Orangen, davon Saft und Schale
Gelierzucker 1:3
1 EL Chilifäden

Die Löwenzahnblüten vom Grün befreien und über Nacht im Orangensaft ziehen lassen.
Aufkochen, durch ein Sieb seien, wieder aufkochen lassen und mit dem Gelierzucker bis zum Gelierpunt gemäß Packungsanweisung köcheln.
Chilifäden unterheben und heiß in ausgekochte Gläser abfüllen.


Zweifarbige Blüten – Mohn – Schokolade
100g weiße Schokolade
100g Vollmilch-Schokolade
Blüten, getrocknet (hier Ringelblume und Löwenzahn)
Mohnsaat

Die Schokoladen getrennt voneinander temperiert schmelzen.
Die weiße Schokolade in die gewünschte Form gießen, die Hälfte der Blüten und des Mohns darauf verteilen.
Nun die Vollmilchschokolade darüber gießen und mit den restlichen Blüten und dem restlichen Mohn garnieren.
Im Kühlschrank fest werden lassen.



Grüßle \"\"
_____
~ Laut Statistik leidet jeder 4. Mensch unter einer geistigen Krankheit.
Denk’ über Deine drei besten Freunde nach: Wenn die o.k. sind - ...!\"\"

***Sustainable choices will never go out of fashion: wood fibre is renewable and reusable. When you print this posting, please recycle it.***


*** Du wohnst in NRW und hast Lust, hin und wieder in einer kleinen bunten Gruppe mitzukochen? Dann schau vorbei...
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Vom 09.10.2011 21:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

julchen  Kaltmamsell


Mitglied seit 17.01.2002
1.333 Beiträge (ø0,35/Tag)
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Hallo,

jetzt meine Rezepte:


Holunderblütensalbe

250 ml Rapsöl
25 g Bienenwachs
Holunderblüten
Holunderblüten ins Öl legen, so dass diese mit dem Öl gut bedeckt sind.
Alles 24 stehen lassen, dann das Ganze erwärmen und durch ein Tuch pressen.
Bienenwachs bei kleiner Temperatur untermischen. Fertig.




Waldmeisterlikör

15 frische Waldmeisterstängel
1 Flasche Wodka
100 g Zucker
Waldmeister, Zucker und den Wodka in ein verschließbares Gefäß geben
und 3 Wochen reifen lassen.
Dann den Ansatz filtern und in Flaschen abfüllen.



Waldmeistergelee

70 g Waldmeister

750 ml Weißwein, (Riesling)
450 ml Apfelsaft
1 Pck. Gelierzucker, 1:3

Den Waldmeister gründlich waschen und anwelken lassen. Dann grob hacken, in einen Topf oder Glas geben und mit dem Wein übergießen. Das Ganze abgedeckt ca. 24 Stunden ziehen lassen.

Danach den Waldmeister aus dem Wein herausholen und am besten durch ein Sieb abgießen. Zu dem Wein kommen nun 450 ml Apfelsaft und das Paket Gelierzucker. Unter Rühren nach Packungsangabe aufkochen, ca. 4 Minuten. Nach erfolgreicher Gelierprobe in saubere Twist-off Gläser füllen.
Wer möchte, kann noch etwas grüne Speisefarbe hinzu tun.
Verfasser: Wildkraut



Bärlauchsenf

100 g Senfkörner
10 g Salz
15 g Zucker
60 ml Weißweinessig
80 ml Wasser
3 EL gehackte Bärlauchblätter
6 Pfefferkörner
Senfkörner und Pfeffer fein mahlen und zusammen mit den restlichen
Zutaten in eine Schüssel geben. Mit dem Mixer ca. 5 Min. zu einer homogenen Masse rühren. Jetzt abfüllen.



Bärlauch-Salz

20 g Bärlauch
100 g Meersalz
Bärlauch fein hacken und mit dem Salz mischen.
Jetzt alles im Backofen bei 80 ° - Tür einen Spalt geöffnet lassen – trockenen



Bärlauch-Gelee

100 g Bärlauch
800 ml Apfelsaft
500 ml Weißwein, (Riesling)
1 Pck. Gelierzucker, 1:3
Den gewaschenen und abgetropften Bärlauch mit dem Apfelsaft und dem Weißwein in einen großen Topf geben und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag alles zusammen aufkochen, von der Herdplatte nehmen und abkühlen lassen. Den Bärlauch aus dem Sud heraus nehmen. Wer möchte, kann den Sud nun noch durch einen feinen Filter laufen lassen. Die abgekühlte Flüssigkeit nun mit dem Gelierzucker vermischen und nach Packungsangabe aufkochen. Nach erfolgreicher Gelierprobe in heiß ausgespülte Gläser abfüllen und verschließen. Die Gläser auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Das Gelee hat einen dezenten Bärlauchgeschmack.

Verfasser:Wildkraut



Bärlauch-Essig

500 ml Balsamico – hell-
50 g Bärlauch
Bärlauch gründlich reinigen, in Streifen schneiden und in den Balsamico legen.
Nach 1 Woche alles filtern.




Kaffee-Holunderbeereren-Likör

0,5 Liter Holundersaft
0,250 kg Zucker
1 Pck. Bourbon-Vanille-Aroma
1 Pck. Weihnachtsgewürzgewürz
70 ml Espresso, frisch gebrüht
300 ml Grappa

Der selbst entsaftete Holundersaft kann durch Gekauften (Bio) ersetzt werden. Die Zuckermenge muss angepasst werden, da der selbst Entsaftete meist etwas saurer ist.
Einen Teil des Saftes mit allen Gewürzen, Aromen und Zucker aufkochen, den Espresso hinzufügen. Nach dem Abkühlen mit dem Rum vermengen und in Flaschen abfüllen. Der Likör ist sofort genießbar.
Wer mag, kann den Likör abfiltern. Ich persönlich mag die Aromen, die sich im Laufe der Zeit noch mehr entfalten. Vor Gebrauch schütteln!





Kamillenöl

25 g getrocknete Kamillenblüten
250 ml Öl, evtl., Babyöl oder Rapsöl
Die Kamillenblüten in einem Glas- oder Keramikgefäss mit dem Öl übergiessen. Gut verschlossen an einem warmen Ort zwei Wochen stehen lassen. Dann durch einen Papierfilter seihen. Danach das Kamillenöl kühl lagern - ein wunderbares Hautöl.
Gegen schmerzende Füsse und entzündete Hautstellen.

Gegen spröde Hautstellen:
2 EL Öl
tropfenweise zu 1 Eigelb geben
1 Spritzer Zitronensaft dazu
und alles steif schlagen.
Mit dem Pinsel auf die Haut tragen und 30 Min wirken lassen, dann mit lauwarmen Wasser abspülen.




Walnussgeist

20 grüne Walnüsse
1 Stücke Zimtstange
1 Vanilleschote
¾ l weißen Rum
500 g Zucker
¼ l Wasser
Nüsse und die Gewürze in ein großes Glas geben und den Rum
drübergießen.
Das Glas verschließen und 4 Wochen stehen lassen.
Danach den Likör filtern
500 g Zucker und ¼ l Wasser aufkochen, bis der Zucker aufgelöst ist.
Zuckerwasser abkühlen lassen und mit dem Rum mischen. Alles in Flaschen füllen .

¼ l Nussgeist
¼ l süße Sahne
2 EL Kaba
Vermischen – schnmeckt wie Baileys –




Holunderblüten-Sirup

1kg Zucker
2 Liter Wasser

4 Zitrone(n), unbehandelt
30 Holunderblütendolden
40 g Zitrone(n) - Säure

Die Holunderblüten über einem weißen Tuch abschütteln, um Insekten zu entfernen. Kurz unter fließendem Wasser abspülen und trocken schütteln.

Zucker mit 2 Liter Wasser erhitzen, bis er aufgelöst ist. Zitronen waschen, in Scheiben schneiden und in das Zuckerwasser geben. Blüten hinzufügen. Das Gefäß mit einem Tuch abdecken und 2 Tage an einem sonnigen Platz stehen lassen. Alles durch einen Filter (am besten ein Tuch) seihen und die Zitronensäure (zur Konservierung) einrühren. In saubere Flaschen abfüllen und kühl aufbewahren. Mit Sekt oder Mineralwasser 1: 4 verdünnen.
Verfasser: dw822354




Holunderblütenlikör

2 Liter Wasser

50 g Zitronensäure
0,5 kg Zucker
25 Holunderblütendolden,
1 Flasche Wodka

In das Wasser kommt die Zitronensäure mit den Holunderblüten.

Das Ganze 24 Stunden abgedeckt an einem kühlen Ort ziehen lassen und dann abgeseihen, das mehrmals wiederholen.
Der Ansatzsaft wird nun mit Zucker aufgefüllt und auf kleiner Flamme aufgelöst.


Dann läst man das Ganze wieder abkühlen und gibt dann 1 Flasche Wodka hinzu und schüttelt alles richtig durch und der Holunderblütenlikör ist trinkfertig.




Waldmeistersirup

½ l Wasser
350 g Zucker
1 Ztrone
1/2 Bund Waldmeister
Wasser und Zucker aufköchen bis der Zucker aufgelöst ist.
Die naturreine Zitrone abbrühen und in Schreiben schneiden.
Zitrone und Waldmeister – der vorher auch gereinigt wurde –
ins abgekühlte Zuckerwasser geben, kühl und dunkel stellen.
Nach 5 Tagen abfüllen.





Zwetschgenlikör

Nur aus Zwetschgenkernen, ein Likör mit Amarettogeschmack
500 ml Pflaumen - Kerne (Zwetschgenkerne)

200 g Zucker
700 ml weißen Rum

Die Zwetschgenkerne gibt man in eine weite Literflasche, (Milchflasche) dazu den Zucker und den Rum. Flasche verschließen, an einen warmen Ort stellen. Nach drei bis vier Monaten abseihen und in Flaschen füllen.

Verfasser: Hertha - etwas verändert –



Carstens Bärlauchöl

100 g Bärlauch
1 l Rapsöl
Bärlauch waschen, trocknen und klein hacken und mit 1 /4l Rapsöl mischen.
Jetzt das restliche Öl auffüllen und alles 4 Tage stehen lassen – täglich schütteln-.
Dananch sieben und benutzen. Verfasser:Diakoch


LG
Julchen
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Vom 10.10.2011 21:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

christianef Küchenjunge


Mitglied seit 30.11.2006
183 Beiträge (ø0,09/Tag)
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So, dann geb ich Euch noch flott ein wenig input Lächeln


Unkrautbrot (aus CK von Oo-de-Lally)


60 g Hefe, frische
700 ml Wasser, lauwarmes
1 kg Mehl, (Vollkornmehl)
2 TL Meersalz
2 Bund Kräuter, (gemischte Wildkräuter wie(hier): Löwenzahn, Gänseblümchen, Rauke, junge Brennesselblätter, Brunnenkress, Waldziest, Giersch,
60 g Butter, weiche
1 Hand Körner oder Nüsse, z.B. Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Pinienkerne, Walnüsse, Erdnüsse
Butter oder Öl fürs Blech

Die Hefe in eine Tasse bröckeln, in etwas lauwarmem Wasser auflösen und in eine große Schüssel gießen. Erst das Mehl, dann das restliche Wasser sowie das Salz hinzufügen und das Ganze zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt warm stellen.

Während der Teig schon etwas aufgeht, die Wildkräuter waschen, trocken schütteln und trocken tupfen und fein hacken. Anschließend zusammen mit der Butter unter den Teig arbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

Nun die Körner und/oder Nüsse gegebenenfalls zerkleinern, dem Teig zufügen und diesen erneut durchkneten. Den fertigen Teig nochmals zugedeckt 30 Minuten gehen lassen. Ein Backblech einfetten. Aus dem Teig einen länglichen Laib formen, diesen auf das Blech setzen und wiederum 20 Minuten gehen lassen.

Inzwischen den Backofen auf 275°C vorheizen und eine mit Wasser gefüllte (feuerfeste!) Schale hineinstellen.

Das Brot im Ofen 25 Minuten backen. Dann die Schale herausnehmen und das Brot in 20 bis 25 Minuten fertig backen.

Abkühlen lassen und mit Butter, Frischkäse oder Käse, aber auch als würzige Beilage zu Hauptmahlzeiten genießen. Am besten schmeckt mir das Brot mit Margarine, Kresse und Salz, dazu Kirschtomaten und ein Glas kalte Buttermilch.

Variation:
Das Brot schmeckt auch sehr gut mit 1-2 klein gehackten getrockneten Tomaten oder ½ Handvoll Kümmel. Man kann die Körner weglassen, Zitronengras oder grünen Pfeffer hinzufügen und natürlich beim "Unkraut" unendlich herumexperimentieren. Wichtig ist nur, darauf zu achten, dass alle verwendeten Kräuter tatsächlich genießbar sind. Bei den Gänseblümchen etwas auf die Menge achten, da sie anregend auf die Verdauung wirken.

Tipp: Dieses Rezept ist sehr gut zum Backen mit Kindern geeignet! Sie lernen dadurch zum einen geduldig zu sein, da der Teig immer wieder ruhen muss, vor allem aber erlernen sie den bewussten Umgang mit der Natur und dass jede Pflanze einen Sinn hat und eben nicht bloß "Unkraut" ist. Also möglichst auch die Kräuter gemeinsam mit den Kindern im Garten sammeln.




Bärlauchpaste (aus CK von Lubu)


120 g Bärlauch
15 g Salz
100 ml Öl (gutes Pflanzenöl)

Gereinigten Bärlauch trocken schleudern. Die feingehackten oder durch einen Fleischwolf gedrehten Bärlauchblätter mit Salz und Öl verrühren, bis sich das Salz vollständig aufgelöst hat. Dieses Gemisch in Gläser abfüllen.

Gut verschlossen und vor Licht und Sonne geschützt kühl, bzw. im Kühlschrank aufbewahren.

Wer Bärlauch liebt, der kann auf dieses herrliche Gewürz fast nicht mehr verzichten. Überall, wo es gilt, einen Hauch von Knoblauch beizugeben, ist das Bärlauchmus schnell zur Hand und einsatzbereit, sei es für Suppen oder Saucen wie auch für Fleisch, - Geflügel-, Fisch-, Gemüse-, Pilz- und Teigwarengerichte oder für mein Bärlauchbaguette (s. Datenbank).

Kühl gelagert ist diese Gewürzpaste bis zu einem Jahr haltbar. Mit Bärlauch-Gewürzpaste gewürzte Speisen sollte man nur sehr sparsam würzen.

Aus dieser Gewürzpaste mache ich mir das ganze Jahr das herrlichste Bärlauchpesto, frisch, wenn ich es gerade brauche.




Dessertgewürz (ausCK M4162)


1 Topf Waldmeister, groß
1 Vanilleschote(n), ausgekratzt
1 Stück Ingwer, walnussgroß, getrocknet
1 Stück Anis (Sternanis)
2 EL Zucker, braun

Die Waldmeisterblätter müssen getrocknet werden. Die einfachste Methode ist es, die Stiele am Wurzelansatz komplett abzuschneiden, zu einem Bund fassen, und kopfüber hängend an einem luftigen Ort, der nicht direkter Sonnenbestrahlung oder Küchenschwaden ausgesetzt ist, trocknen lassen. Das dauert ca. 3 Tage. Dann das Bund über eine breite Schüssel halten und mit der Hand locker das Bund zusammen drücken. Dann fallen die Blättchen ab, die Stiele bleiben aber im Ganzen. Nun die Blättchen in einen Plastikbeutel umfüllen und kräftig mit dem Nudelholz bearbeiten. Ich habe mir für solche Zwecke einen Gummihammer aus dem Baumarkt angeschafft. Der hat ordentlich Schlagkraft, beschädigt aber den Beutel nicht.

Während der Trocknungszeit die ausgekratzte Vanilleschote mitsamt dem Mark und dem Zucker vermengen. Den Sternanis mit dem Gummihammer oder dem Nudelholz anschlagen und den Inhalt im Mörser fein zerreiben, und beides ebenfalls unter den Zucker mischen. Den Ingwer auf der Muskatreibe fein zerreiben und mit zum Zucker geben. In einem verschlossenem Gefäß dunkel aufbewahren, bis der Waldmeister trocken ist.

Dann die Vanilleschote und das Sternanisgerüst entfernen und das Waldmeisterpulver unterheben.

Die Vanilleschote kann nun wieder mit frischem Zucker bedeckt werden. Sie hat noch genügend Aroma um noch einen prima Vanillezucker zu produzieren.

Das Dessertgewürzpulver eignet sich super für alle Obstsalate, speziell für Fruchtsalate mit exotischen Früchten. Aber auch Cremes, Flammeries, Bowlen u.ä. profitieren von der Gewürzmischung.




Kräutergewürz (aus CK von M4162)


500 g Brennnesseln, junge Blättchen
50 g Breitwegerich - Blättchen
200 g Frühlingszwiebel(n), gewaschen und in sehr feine Ringe geschnitten

Die angegebenen Zutaten in der Sonne oder im Backofen trocknen. Ich empfehle immer die Sonnentrocknung, da bleibt das Aroma besser enthalten. Man hat die Möglichkeit die Kräuter auf einem Mulltuch (Babywindeln sind da sehr praktisch), oder kopfüber hängend an einem luftigen Ort zu trocknen. Wer eine Sonnenterasse hat, der hängt die Kräuter in die Sonne oder legt sie auf Tabletts auf. Dann sind die Kräuter innerhalb von Stunden durchgetrocknet.

Nach dem Trocknen die Blättchen von den Stielen ziehen, (wenn sie nicht schon vorher von den Stielen getrennt wurden), und diese mit der Küchenmaschine oder dem Mörser fein zerreiben.

Dieses Pulver würzt alle Gemüsegerichte, Salatsaucen, Saucen und Gemüsesuppen auf eine einzigartige Art und Weise und liefert zusätzlich noch sehr viele Mineralsstoffe und kann ein bisschen als Nahrungsergänzungsmittel angesehen werden. Das Pulver macht nicht nur den Geschmack des Gerichtes interessanter, es erhöht auch den Mineralstoffgehalt.




Holunderblütensirup


1 kg Zucker (ggf etwas weniger)
2 Liter Wasser
3 Zitrone(n), unbehandelt
40 Holunderblütendolden
20 g Zitrone(n) - Säure

Die Holunderblüten über einem weißen Tuch abschütteln, um Insekten zu entfernen. Kurz unter fließendem Wasser abspülen und trocken schütteln.

Zucker mit 2 Liter Wasser erhitzen, bis er aufgelöst ist. Zitronen waschen, in Scheiben schneiden und in das Zuckerwasser geben. Blüten hinzufügen. Das Gefäß mit einem Tuch abdecken und 2 Tage an einem sonnigen Platz stehen lassen. Alles durch einen Filter (am besten ein Tuch) seihen und die Zitronensäure (zur Konservierung) einrühren. In saubere Flaschen abfüllen und kühl aufbewahren. Mit Sekt oder Mineralwasser 1: 4 verdünnen.




Holunderblütenessig


3 Holunderblütendolden, frische
1 Flasche Essig, Weinessig
ggf Holunderblütensirup

Im Frühjahr, wenn der Holunder blüht, sammle ich die Blüten zu verschiedenen Zwecken, und so u.a. schon seit Jahren für meinen Holunderblüten-Essig.

Dazu braucht man in etwa 3 - 4 Dolten schöne, aufgeblühte Holunderblüten und eine Flasche Weinessig. Es kann aber auch jeder Zeit ein anderer guter Essig als Basisessig genommen werden, u. a. Balsamico- Essig.
Die gewaschenen und vorsichtig abgetupften Blüten in eine Flasche geben und mit dem Weinessig oder anderen Essig übergießen, dann sofort schließen. Die Blüten müssen vollkommen vom Essig eingeschlossen sein.
Dann mindestens 4 Wochen stehen lassen, ehe man ihn benutzt, damit die Blüten ihre Wirkstoffe abgeben.

Wer –wie ich mehr Holunderblütenaroma mag- gibt einen Teil –je nach Geschmack- des Holunderblütensirups dazu.




Hustenhonig - Spitzwegerich


100 g Spitzwegerich, frische Blätter
oder 4 gehäufte EL getrocknete
2 Zweig/e Thymian
500 g Honig
500 ml Wasser, kochendes

Die Spitzwegerichblätter klein schneiden, mit siedendem Wasser übergießen, den Thymian dazugeben und den Tee zugedeckt eine Stunde ziehen lassen. Danach durch ein Seihtuch gießen.

Die gewonnene Flüssigkeit mit Honig zu Sirup kochen.

3 bis 5 mal täglich einen TL vom Sirup einnehmen.

Der Honig wirkt antibiotisch und hustenlindernd und ergänzt damit die Wirkung des Spitzwegerich.




Tonka Holla (aus CK von bushcook)


500 g Holunderbeeren
100 g Zucker
1 Tonkabohne(n)
1 Prise Salz
100 g Gelierzucker 3:1

Die Holunderbeeren säuberlich von den Stielen trennen, unreife Früchte aussortieren. In einem Topf mit dem Zucker vermischen und über Nacht stehen lassen. Die Früchte ziehen dann Wasser.

Am nächsten Tag eine Tonkabohne fein reiben und mit dem Salz zu dem Holler geben. Alles sprudelnd aufkochen lassen.

Den Gelierzucker zugeben und erneut aufkochen lassen.

Sofort in Twist-Off-Gläser geben, diese verschließen. Auf dem Kopf stehend auskühlen lassen.

Dieses Kompott eignet sich sehr gut als Pfannkuchen-Füllung, für Desserts, für Quarkspeisen....


Hinweis:
Bei der Verarbeitung von Holunderbeeren ist grundsätzlich darauf zu achten, dass alle unreifen Beeren aussortiert und die Stiele sorgfältig entfernt werden müssen. Reife Beeren sind tiefschwarz und glänzend.

Unreife Beeren, die Doldenstiele und die Kerne enthalten Sambunigrin, das kann Brechreiz und Durchfall verursachen. Beim Erhitzen auf mindestens 80 Grad wird dieser Inhaltsstoff unschädlich.




Salbeiwein


0,7 l Rotwein
(= 1 Flasche; ob Trocken oder lieblich nach eigenem Geschmack)
4-6 Salbeiblätter


Salbei säubern und in den Wein hängen. 14 Tage ziehen lassen, ggf auch länger, gerne mal zwischendurch kosten. Salbei entfernen und genießen Na!



Wildkräuteröl (aus CK von iobrecht)


1 Handvoll Giersch, Geisfuß
1 Handvoll Löwenzahn (Blätter)
1 Handvoll Brennnesseln
1 Handvoll Sauerampfer
1 Handvoll Spitzwegerich (Blätter)
1 Handvoll Schafgarbe (Blätter)
1 Handvoll Salbei (Blätter)
2 Liter Öl, (Rapsöl), kalt gepresst


Die Kräuter von den Stielen trennen, säubern, trocken tupfen und, wer hat, mit dem Dörrapparat leicht antrocknen, ansonsten an einem luftigen Platz die Kräuter etwas antrocknen lassen damit gewährleistet ist, dass keine Feuchtigkeit mehr dran ist.

Dann die getrockneten Kräuter in 2 weithalsige Glasflaschen jeweils bis knapp zur Hälfte füllen und mit Rapsöl auffüllen. Am geeignetsten sind Milch- oder Saftpfandflaschen.
Die Flaschen auf dem Fensterbrett 4 Wochen ziehen lassen.

Nach dem Ziehen das Öl durch ein Sieb, das mit einem Küchenkrepp ausgelegt ist, durchseihen und in 4 kleine, dekorative 0,5 l Glasflaschen füllen und dunkel lagern.

Das Wildkräuteröl kann man auch mit anderen Wildkräutern nach Wahl ansetzen. Ich habe noch einen Ansatz mit Bärenklau, Knoblauchrauke, Borretsch, Gundermann und Wilde Möhre gemacht. Die Herstellung ist genau die gleiche, aber geschmacklich sind die 2 Öle doch verschieden.

Die Öle schmecken sehr fein nach den Kräutern und eignen sich ganz hervorragend für Blattsalate aller Art.



Pilzgewürz mit Wald-Ziest


100 g getrocknete Pilze (aus gut 1,2 kg Frischen)
Ich hatte dieses mal braune Champignons, Shitake, Steinpilze und Kräuterseidlinge in ungefähr gleichen Teilen
4 –6 Stiele Wald-Ziest
50 g grobes Meersalz
1 großes Lorbeerblatt

Pilze trocknen: Dafür klein schneiden, auf dem Backblech verteilen und im Backofen bei 50 Grad mehrere Stunden trocknen lassen. Zwischen Backofentür und Backofen einen Holzlöffel stecken, damit die Feuchtigkeit abziehen kann.

Alles fein mahlen. Aromatisiert sehr gut Sossen zu Braten etc.



Schmalz mit Beifuss


250 g Schweineschmalz
120g Bauchfleisch (Bauchspeck natur)
1 Zwiebel
1/2 Apfel z.B. Boskop
Beifuss
Thymian
Majoran
Salz

Bauchspeck in kleine Würfel schneiden, in einer Pfanne etwas Schmalz auflösen und darin langsam kross werden lassen. Zwiebel und Apfel in kleine Stückchen schneiden. Zwiebel würfeln langsam goldig bräunen, Äpfel und Schmalz bei mittlerer Hitze in die Pfanne geben. Achtung! Die Zwiebeln können schnell dunkel und bitter werden. Zum Schluß gewaschenen und getrocknete Kräuter sowie Salz –je nach Belieben- dazu geben. Ich mache das immer nach Gefühl, daher gibt es keine Mengenangaben.

Alles in gereinigte Gläser oder Steinguttöpfchen geben und verschließen.


Liebe Grüße
ChristianeF
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Vom 10.10.2011 21:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mony  Küchenjunge


Mitglied seit 27.04.2006
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Salbei – Jelly

1 l Apfelsaft
50 ml Zitronensaft
400 g Gelierzucker 3 : 1
24 Blätter Salbei

Alle Zutaten zusammen aufkochen, die Salbeiblätter entfernen und in Gläser füllen.

Gundelreben-Gelee

1 Messzylinder (1 Liter) frischen Gundermann/Gundelrebe (oder die Hälfte getrocknet) mit 1 l Wasser aufkochen, 1 -2 Min. köcheln lassen, abkühlen, durch Sieb abseihen. ¾ l Saft abmessen, etwas Zitronensaft und Gelierzucker (ich habe 1 : 1 genommen) zugeben und nach Anweisung auf der Packung zu Gelee kochen. Heiß in Gläser füllen und verschließen


Die beiden passen aufs Brot, aber auch zu Braten etc.



Silvaner – Gelee

Aus dem Weinberg des Bruders einige Silvaner-Trauben klauen; aus Gelierzucker und Schriesheimer Silvaner Weiswein ein Gelee kochen und einige Beeren der Silvaner-Trauben mit ins Glas geben



Rosen – Gelee


10 Rosen - Köpfe
1 Liter Presecco (Schrisecco rose)
1 Zitrone
1000 g Gelierzucker, 1:1

Von 10 großen Duftrosen, möglichst rot oder rosa (ungespritzt, aus dem eigenen Garten), die Blütenblätter abknipsen und in einem gut verschließbaren Glasgefäß in 1 Liter Prosecco einlegen. Ab und zu mal aufmachen und untertauchen / mischen.
Nach 24 Stunden die Blütenblätter rausnehmen, den Prosecco durchsieben, damit kleine Schwebstoffe entfernt werden. In einem größeren Kochtopf und mit dem ebenfalls gesiebten Saft einer Zitrone kurz aufkochen / kurz sprudeln lassen. Danach den Gelierzucker langsam beigeben und noch mal kurz aufsprudeln lassen. Dann heiß in Gläser füllen.

Tipp: Über frische Crêpes oder Pfannkuchen, auf heißem Toast oder noch mal erhitzt mit Sahne verlängert als kleiner Guss über das Eisdessert sehr zu empfehlen



Brombeer – Rum – Marmelade


aus Brombeeren Marmelade kochen und kurz vor dem Abfüllen einen ordentlichen Schuss Rum zugeben

Orangen – Aronia – Marmelade

frei nach Allgovia

50 g Aronia-Früchte (mehr habe ich nicht gefunden )
700 ml Orangensaft mit Fruchtfleisch
Gelierzucker 2 : 1

Die Aronia-Früchte im Thermomix zerkleinern, Orangensaft zufügen und aus der Mischung Marmelade kochen.


Brombeersenf, frei nach Carsten

200 g Senfkörner
10 Körner Piment
2 Tl Koriander
200 ml Essig
100 g Brombeeren
100 ml Wasser
75 g Zucker
4 TL Salz
1 Päckchen Vanillezucker

Senf, Piment und Koriander im Thermomix klein malen, die restlichen Zutaten zufügen und weiter verrühren. Über Nacht offen stehen lassen, damit sich die Schärfe entwickelt.

Vogelbeer – Kürbis – Chutney


300 g Kürbisfleisch
50 g Zwiebeln
150 g Äpfel
200 g Vogelbeeren / Ebereschen
½ EL Ingwer – Wurzel, fein gerieben
½ TL Cayennepfeffer
1 Stange Zimt
1 TL Salz
199 g Honig
200 ml Essig

Kürbisfruchtfleisch grob würfeln, Zwiebel fein würfeln, Äpfel in Schnitten schneiden und mit den abgezupften Vogelbeeren, Ingwer, Cayennepfeffer, Nelken, Zimt, Honig, Salz und Apfelessig unter Rühren aufkochen und bei milder Hitze etwa 30 Minuten breiig köcheln. Zimtstange entfernen, abschmecken und in Schraubdeckelgläser füllen, verschließen, umdrehen und abkühlen lassen. Angebrochene Gläser sind im Kühlschrank 1- 2 Wochen haltbar.


Zitronen – Brennnessel – Mus


250 g Zitronen (Bio/Schale zum Mitessen)
250 g brauner Zucker
junge Blätter Brennnesseln, nach Belieben (ich habe ca. einen halben –leeren- Margarinebecher genommen)

alles in den Thermomix und verrühren/klein hacken. Täglich 1 – 2 Teelöffel essen – eine absolute Vitamin-C-Bombe



Vom Himbeeressig und Spitzwegerich - Sirup finde ich leider die Rezepte nicht mehr traurig



Liebe Grüße

Mony



\"\" \"\"
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Vom 17.10.2011 21:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

christianef Küchenjunge


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ungeduldig (oder neugierig) wie ich sein kann schubs ich schonmal Lächeln)
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Vom 09.11.2011 20:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

christianef Küchenjunge


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schubs noch einmal Lächeln))
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Vom 16.11.2011 11:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Baumfrau  Sternekoch


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8.898 Beiträge (ø3,51/Tag)
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Ich schubbs auch mal - irgendwie fehlen ja da noch die Rezepte von 3 Mitwichtlern ... na dann...


Sonnige Grüße vom Bäumchen \"\" \"\"
\"\" Herzlich Willkommen in der Gruppe der Kräuterbegeisterten (+ Gewürze, Wildfrüchte, Blüten)
\"\"
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Vom 16.11.2011 19:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

alesia  Smutje


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Moin,

meine Rezepte fehlen ja auch noch, wie gut das du geschuppst hast.

Kirsch - Mahonien - Gelee

900 g Beeren der Mahonie
350 ml Kirschsaft
500g Gelierzucker 2:1

Die Mahonien mit etwas Wasser weich kochen und den Saft dann durch ein Tuch oder feines Sieb ablaufen lassen.
400 ml abmessen und zusammen mit dem Kirschsaft und dem Gelierzucker in einem geeigneten Topf unter Rühren zum Kochen bringen.
Etwa 3 Minuten sprudelnd kochen lassen und dann sofort in heiß ausgespülte Gläser füllen.
Die Gläser fest verschließen und einige Minuten auf den Kopf gestellt stehen lassen.


Erfrischender Holunderblütenlikör

35 Holunderblütendolden, voll erblüht
3 Liter Wasser
50 g Zitronensäure
1 kg Zucker
3 Flaschen Schnaps (Korn)

Die Holunderblüten am besten nach einer Schönwetterperiode mittags pflücken. Dann ist das Aroma am stärksten. Kurz ausschütteln um eventuell anhaftende Käfer zu entfernen, aber nicht waschen.

Holunderblüten, Wasser und Zitronensäure 24 Stunden ansetzen, ich nehme einen Plastikeimer mit Deckel, anschließend filtrieren. Das Filtrat mit dem Zucker und dem Korn vermischen. Ab und zu umrühren. Wenn der Zucker gelöst ist, in Flaschen abfüllen.
Ich fülle den Likör immer in kleine Glasflaschen und lagere ihn im Keller. Er ist ca. ein Jahr haltbar, obwohl der Vorrat bei uns nicht so lange hält. Der Likör ist sofort trinkfertig und braucht keine Reifezeit.


Holunder - Espresso - Likör

1 ½ Liter Saft (Holundersaft), selbst gemacht oder gekauft
1 kg Zucker, braun
2 Vanilleschoten
3 TL, gestr. Lebkuchengewürz
200 ml Espresso, frisch gebrüht
1 Flasche Rum (54 %)

Der selbst entsaftete Holundersaft kann durch Gekauften (Bio) ersetzt werden. Die Zuckermenge muss angepasst werden, da der selbst Entsaftete meist etwas saurer ist.
Von den Vanilleschoten das Mark auskratzen und beides zum Saft geben.
Einen Teil des Saftes mit allen Gewürzen, Aromen und Zucker aufkochen, den Espresso hinzufügen. Nach dem Abkühlen mit dem Rum vermengen und in Flaschen abfüllen. Der Likör ist sofort genießbar.

Wer mag, kann den Likör filtern. Ich persönlich mag die Aromen, die sich im Laufe der Zeit noch mehr entfalten. Vor Gebrauch schütteln!


Schafgarben-Salz

1 Handvoll getrocknete Schafgarbenblüten mit gleicher Menge Meersalz im Mixer mischen, oder mit dem Stabmixer zerkleinern.
Trocknen lassen und verschlossen aufbewahren.

Zum Würzen von Salaten, Suppen und fettem Fleisch.


Milder Bärlauchsenf

200 g gelber Senf
10 Pimentkörner
2 TL Salatkräuter
in der Kaffeemühle portionsweise möglichst fein mahlen

300 ml Weinessig
100 ml Weißwein
50g Bärlauch frisch oder TK
2 TL Knoblauchpaste gut gehäuft
75 g Zucker
4 TL Salz
zugeben und zu einer homogenen Masse vermengen. Mit dem Zauberstab untermischen bis breiig. Offen über Nacht stehen lassen, Oxidation und Fermentation entwickelt die Schärfe.


Efeu-Öl

Efeu-Öl (nur zur äußerlichen Anwendung!)
Eine gute Handvoll Efeublätter
150 ml Pflanzenöl (z.B. Ölivenöl)
Rosmarin, Thymian, Wacholderbeeren, Zimt


Die Auswahl der Kräuter/Gewürze ist nur ein Vorschlag. Wichtig ist der Rosmarin, weil er die Durchblutung steigert, auch Zimt hat eine durchblutungsfördernde Wirkung. Die anderen Zutaten wurden ausgewählt, weil sie den Abbau von Orangenhaut unterstützen sollen.
Ein Glas voller Efeublätter wird mit dem Öl aufgegossen und die weiteren Kräuter / Gewürze werden zugegeben. Das Öl wird im verschlossenen Glas ca. 15 Minuten ins kochende Wasserbad gegeben und wird anschließend langsam abkühlen gelassen.
An einem hellen Platz lässt man es ca. 1 Woche stehen und schüttelt es zwischendurch auf. Nach der Zeit wird es gefiltert und in eine ausgekochte Flasche gegossen. Zur Deko habe ich die Kräuter jedoch noch drin gelassen.
Das Öl eignet sich besonders gut, um damit von Orangenhaut (Cellulite) betroffene Körperpartien einzumassieren.
Es fördert die Durchblutung und den Stoffwechsel an der einmassierten Stelle und wirkt der Orangenhaut dadurch entgegen. Wenn man will, kann man aus diesem Öl auch eine Salbe zubereiten


Getrocknete Schlehen

Rezept Mundspülung aus Schlehenfrüchten

Gurgeln sie mit einem stärker gebrühten Tee aus den Früchten.
Übergießen Sie 2 gehäufte Teelöffel getrockneter Schlehen mit 250 ml kochendem Wasser. Um eine stärkere Wirkung zu erzielen, lassen Sie den Tee mindestens 10 Minuten lang zugedeckt ziehen.


Schlehen - Beruhigung für den nervösen Magen

Getrocknete(!) Schlehen beruhigen und stärken einen „aufgeregten“ Magen-Darmtrakt, zum Beispiel nach Erbrechen oder bei Durchfall. Bei Menschen, deren Magensaftproduktion morgens noch zu wünschen übrig lässt und die deswegen lieber ohne Frühstück aus dem Haus gehen, regen getrocknete Schlehen - auch daraus gekochter Schlehensaft oder Schlehengelee - die Verdauung an und damit die Lust auf ein kräftigendes Frühstück. Auch der Stuhlgang profitiert davon.
Tipp: Haben die Früchte erst einige Nachfröste hinter sich - oder einige Nächte in der Gefriertruhe - so verlieren sie den bitteren Geschmack, machen die Zähne nicht mehr stumpf und entwickeln ein süßes Aroma.


Schlehensirup
Zutaten
600 g Schlehen
300 ml Wasser
300 ml fruchtiger Rotwein
1,3 kg Zucker
3 Vanilleschoten
1 Zimtstange ca. 5-6 cm
Zubereitung
- Wasser und Rotwein aufkochen, kochend heiß über die Schlehen gießen und 2 Tage kühl stellen
- diese Prozedur wird 3 mal wiederholt
- nach insgesamt 8 Tagen wird durch ein Tuch abgepresst und der Saft mit dem Zucker und den Gewürzen aufgekocht und so lange gekocht, bis er dickflüssig ist
- heiß in Falschen füllen und verschließen


Johanniskrautöl (Salbe)


250 g frisch gepflückte Blüten werden in 1 Liter Oliven- oder Sonnenblumenöl gegeben
alles in eine Weißglasflasche gegeben und ca. 6-8 Wochen in die Sonne gelegt.
Danach die Blüten abseihen und kühl und dunkel in einer dunklen Flasche aufbewahren.
( ca. 2 - 3 gram Bienenwachs pro 30 ml im Öl schmelzen.)

Bei Schwellungen, Gicht, Rheuma, antiseptisch bei leichten Verbrennung ( auch Sonnenbrand), bei kleinen Schürfungen und Narbenschmerzen nach Operationen,


Gundelrebensalz

2 TL getrocknete Gundelrebe
6 EL grobes Meersalz

Frische Gundelrebe rasch trocknen (im Backofen nicht über 40 Grad), mit dem Salz vermischen und fein mahlen.

Die ätherischen Öle der Gundelrebe und anderer Würzpflanzen bleiben besser erhalten weil das Salz sie bindet.
Die zerriebenen Pflanzen allein aufbewahrt verlieren sehr bald ihr Aroma.

Gundelrebensalz eignet sich besonders für Eiergerichte, Kartoffelsalate, helle Saucen oder es wird einfach aufs Butterbrot gestreut.



Süßer Knoblauchrauke-Essig
Zutaten
1 kleiner Bund Knoblauchrauke (je nach Intensität)
500 ml Weißweinessig
500 ml fruchtiger Weißwein
4 EL Honig (keinen Waldhonig verwenden, denn der ist zu "krallig")
Zubereitung
- Honig unter leichter Wärmezufuhr im Weißwein auflösen
- Essig zugeben
- Knoblauchrauke in ein Glas geben und mit der Flüssigkeit übergießen
- 2 Wochen ziehen lassen und gelegentlich schütteln
- in Flaschen abfüllen


Liebe Grüße
alesia
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Vom 27.11.2011 20:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

christianef Küchenjunge


Mitglied seit 30.11.2006
183 Beiträge (ø0,09/Tag)
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hhmm, ich teste gerade den Erkältungstee meiner Wima. Toll!
Bitte liebe Wima reparier ganz schnell die Festplatte und stell die Rezepte ein. Ich muß einige der Leckereien unbedingt nachbauen...

ChristianeF
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