flammkuchen
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![]() Mitglied seit 03.08.2007 |
wollte zu meinem geburtstag flammkuchen machen und da ich tagsüber arbeiten bin und ich nicht weiß, ob ich das abends schaffe bis meine freunde kommen, wollte ich mal nachfragen ob ich den teig schon einen abend davor machen kann. außerdem suche ich ein gutes rezept dafür. im voraus schonmal danke |
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![]() Mitglied seit 30.09.2006 |
Hallo Polly,
hier hätte ich schonmal 2 Rezepte für Dich, aber in wie weit man das vorbereiten kann, kann ich Dir leider nicht sagen. Liebe Grüße
Nr. 190 CdbU, Nr. 53 der SHGdBS |
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![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
Hallo Polly!
Du kannst den Flammkuchenteig gut vorbereiten. Du kannst ihn sogar ausgewellt zwischen Lagen von Backpapier stapeln. Gut bemehlen und den Teig recht fest machen. In einer luftdichten Tüte oder Tortendose im Kühlschrank aufbewahren. In den von Simone verlinkten Rezepten ist viel zu viel Hefe drin. Manche nehmen gar keine, weil der Teig ja eigentlich nicht aufgehen muss. Ich nehme auch etwas Hefe, aber maximal 1/4 Würfel pro kg Mehl. Wenn du den Teig einen Tag vorher machst und im Kühlschrank aufbewahrst, dann reicht die Hälfte davon. Liebe Grüße, Thomas. |
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![]() Mitglied seit 13.01.2007 |
Hallo, Polly!
Ich mach Flammkuchenteig auch ohne Hefe und zwar so . Den kannman einige Tage im Kühlschrank aufbewahren in einer Tüte oder Schüssel und sogar einfrieren. Dann muss man nach dem Auftauen noch etwas Mehl unterkneten weil er klebrig ist. Guten Appetit! LG,Risei |
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![]() Mitglied seit 17.01.2004 |
@t_segler,
Hallo Thomas, könntest du bitte dein ganzes Rezept hier einstellen - würde mich sehr interessieren; gerne auch den Belag und wie lange und wie heiß du die Flammkuchen backst. Vielen Dank dafür! Liebe Grüße Eva |
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![]() Mitglied seit 21.08.2007 |
Hey,
das vorgeschlagenen Rezept von risei ist super lecker, kann man nur empfehlen LG Christine |
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![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
Hallo Eva!
Hab auf deine KM geantwortet, scheibe die Antwort aber nochmal hier rein, damit alle das lesen können. Zunächst was Prinzipielles: Flammkuchen hat seinen Namen daher, daß er füher an Backtagen (man hat ein mal pro Woche gebacken) im holzbefeuerten Backofen als erstes gebacken wurde. Zu einem Zeitpunkt als noch Flammen im holzbefeuerten Backofen waren. Daher war der Ofen noch zu heiß zum Kuchen und Brot backen. Flammkuchen braucht sehr hohe Backtemperaturen. Um die 400ºC ! In einem Haushaltsbackofen ist das nicht zu schaffen. Ein Notbehelf ist ein Pizzastein. Der verbessert das Backergebnis erheblich, kommt aber immer noch nicht an einen holzbefeuerten Backofen ran. Ich schreibe das nur, um dich vor Enttäuschungen zu bewahren. Falls du im Elsass original Flammkuchen aus dem Holzofen gegessen hast, dann wirst du das in einer normalen Küche so nicht ganz hinkriegen. Da hilft kein noch so gutes Teig- oder Belagrezept. Lecker schmecken die selbstgebackenen Teigfladen trotzdem, wenn auch nicht so wie im Elsass. Ich backe meine Flammkuchen im holzbefeuerten Kachelofen (Grundofen). Da klappt das ganz gut. Falls du in einem Haushaltsbackofen mit Pizzastein backen willst, dann bei maximaler Temperatur, die der Ofen schafft. Den Stein 1 h vorheizen. Nun zum Teigrezept: Ich nehme als Mehl 2/3 Typ 550er und 1/3 Typ 1050er und mische die beiden Sorten. Auf 1 kg Mehl 24 g Salz und 1/4 Würfel Hefe. Dazu ca. 500-550 ml Wasser, je nach Mehlcharge. Die Aufnahmefähigkeit für Wasser ist bei Mehl nicht immer gleich. Selbst wenn man Mehl der selben Marke verwendet, kann das von Ernte zu Ernte schwanken. Der Teig sollte sehr fest sein. Fester als ein Brotteig. Man braucht schon eine sehr kräftige Küchenmaschine vom Typ Kenwood oder Kitchen Aid, damit diese so einen festen Teig verarbeitet. Sonst muss man ihn von Hand kneten. Den Teig nach dem Kneten ca. 1/2 h reifen lassen. Dabei geht es mehr um das Ausquellen des Mehls als um das Aufgehen der Hefe. Belag: Orinal Elsässisch wäre flüssige Crème Fraîche, die Crème Epaissée. Die bekommt man bei und aber kaum. Deshalb nehme ich Schmand und würze diesen mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Ist die Masse zu dick, dann stelle ich die Konsistenz mit etwas Milch ein. Es sollte eine dünne Crème sein, die aber gerade noch nicht von selbst zerfließt. Auf die Schmand Masse kommt klassisch fein geschnittener geräucherter Bauchspeck und dünne rohe Zwiebelringe. Man kann allerdings beliebige Variationen machen. Ich nehme gerne auch gedämpfte Lauchringe und Räucherlachs. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Am Ende gibt's immer süsse Flammkuchen. Sie sind mit dünnen Apfelscheiben belegt und mit Zucker/Zimtmischung bestreut. Die Schmand-Masse ist die Gleiche. So, ich hoffe, das hilft dir weiter. Kannst gerne nochmal nachfragen, falls noch was unkler ist. Liebe Grüße, Thomas. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2004 |
Hallo Thomas,
vielen Dank für deine Mühe. Da ich gebürtig aus dem Badischen komme und wir öfters im Elsass zum Flammkuchen essen waren, weiß ich, dass ich an das Original nie rankommen werde; aber es wäre schon schön, hier in Norddeutschland ein wenig an die Elsass-Zeiten erinnert zu werden....und daher werde ich dein tolles Rezept bald einmal ausprobieren. Im Badischen kann man die Teiglinge ja auch schon fertig kaufen und da wird folgende Mischung für den Belag vorgeschlagen = ist auch sehr lecker und dem Original sehr ähnlich; vielleicht magst du die ja mal probieren: Für 5 Stck dieser Flammkuchenteige (also übliche Größe aus dem Elsass) nimmt man 500 g Quark (Magerstufe) und 200 g Schmand, Salz, Pfeffer und ein wenig Rapsöl = alles gut vermengen und auf den Teig streichen, dann mit Speck und Zwiebeln oder so - wie von dir beschrieben - belegen. (Dies Rezept ist von einem Flammkuchenbäcker, der Woche für Woche mit seinem Flammkuchenwagen unterwegs ist und Flammkuchen verkauft - auf Festen, Jahrmärkten etc) Viele Grüße Eva |
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![]() Mitglied seit 03.08.2007 |
möchte mich für eure antworten danken, habe das mit dem teig ausprobiert.
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