mineralwasser: welche werte sind wichtig? wie hoch sollen die sein? (zb. sulfat usw...)
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![]() Mitglied seit 20.09.2004 |
ich bin auf der suche nach einem stillen mineralwasser und vergleiche gerade die werte, denn diese sind völlig unterschiedlich und ich hab mitbekommen, daß zb. der sulfat anteil klein sein soll. nur wie klein? und auf welcher werte muss ich sonst noch achten und welcher werte sollen nicht überschritten werden? vielen dank Oliver |
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![]() Mitglied seit 18.10.2006 |
hallo oliver,
ich nehme normales leitungswasser und gebe das dazu :]vitalwasser *Link vom Admin entfernt* Es gibt viele Berichte darüber im Internet. google einfach Vitalwasser oder übersäuerung. gruss madeleine |
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![]() Mitglied seit 15.08.2006 |
Hallo!
Wichtig ist auch ein hoher Magnesiumgehalt, am besten 100mg pro Liter oder mehr. Das schmeckt mir persönlich zwar nicht so gut LG, Sonny |
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![]() Mitglied seit 20.09.2004 |
ich hab gerade ensinger sport da und das hat einen sulfatwert von 1463mg/l was mir extrem viel vorkommt. dann doch lieber ein anderes wasser mit weniger? oder ist der wert nicht wichtig?
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![]() Mitglied seit 25.02.2006 |
hallo
wir haben eine filteranlage seit 5--06 und sind begeistert. diese anlage filtert unser wasser damit keine schadstoffe mehr enthalten sind. gruß lene184 |
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![]() Mitglied seit 28.10.2004 |
Guten Morgen,
das ist ja lustig, gerade gestern habe ich mir darüber auch Gedanken gemacht, da ich in einem Discounter ein neues Wasser mit wenig Kohlensäure gekauft habe, das sogar gut schmeckt. Nur bei dem Blick auf die Werte von Natrium und Sulfat hat mich fast der Schlag getroffen. Mein Mann (Chemikant) meint, je unreiner das Wasser aus der Quelle kommt, umso mehr wird zugesetzt. Aber Richtwerte wusste er auch nicht. Meine Eltern fahren heute zur Rheinland-Pfalz-Ausstellung nach Mainz. Habe meine Mutter darauf angesetzt, mal nach Info-Material Ausschau zu halten (von Krankenkassen, den Stadtwerken oder Filteranlagenherstellern,...). Wenn ich Näheres weiß, melde ich mich wieder. Gruss, liberali |
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![]() Mitglied seit 20.09.2004 |
das wäre nett wenn du hier dann berichtest! danke :)
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![]() Mitglied seit 28.10.2004 |
Hallo Oliver,
leider sind meine Eltern nicht fündig geworden Aber schau mal unter www. mineralwasser.com Diese Homepage finde ich recht informativ. Gruss, liberali |
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![]() Mitglied seit 20.09.2004 |
vielen dank!
mein großes problem das ich gerade habe: bisher trank ich volvic wasser aus der glasflasche. jetzt gibt es das nicht mehr und seit dem bin ich auf der suche nach einem wasser, das zum einen still ist (keine kohlensäure) zum anderen aber nicht in diesen ekligen PET plastikflaschen abgefüllt wird sondern eben in glasflaschen! leider gibts das irgendwie nicht, zumindest nicht im umkreis esslingen/stuttgart. kann das sein? klar gibt es so heilwasser, aber das ist auch sehr teuer und ich weiß nicht, ob das so gut ist täglich zu trinken. vllt hat mir wer nen rat, wo ich stilles wasser in glasflaschen mit guten werten herbekomme?! |
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![]() Mitglied seit 20.12.2006 |
Hrm stilles Wasser in Glasflaschen kenne ich jetzt garnicht, nur medium, aber das ist ja nicht das selbe.
Ich trinke fast nur Leitungswasser, Tee oder merdium Wasser von Kaufm****. Habe nie wirklich auf die Stoffe geachtet. Ist das so wichtig das ich mir ernsthaft gedanken machen sollte? |
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![]() Mitglied seit 17.11.2006 |
Hallo Seelenschein,
ich hab mir darüber auch nie soooo die Gedanken gemacht. Aber die Seite, die liberali empfohlen hat, ist wirklich interessant. Da wird erklärt, welche Stoffe für was im Körper gut sind usw. lg muffin |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Seelenschein,
wenn du auf die Seite eines Mineralwasserherstellers gehst wird der dir sagen, dass Mineralwasser gaaanz wichtig ist.... Mir wurde von mehreren Ernährungsprofis im Krankenhaus versichert, dass der Mensch mit Leitungswasser und einer ganz normalen Ernährung alles bekommt, was er braucht - wer also ein \"gutes\" Leitungswasser zur Verfügung hat mit geringer Schadstoffbelastung (die Werte bekommt man jederzeit vom Wasserwerk) braucht kein Mineralwasser - der Rest ist dann Geschmacksache - ich trinke unser Leitungswasser in den Wintermonaten leidenschaftlich gerne (es kommt zudem aus den Gorges du Verdon...schön romantischj...im Sommer hat es einen leichten Chlor-Geschmack, da kaufe ich dann lieber Mineralwasser... und wenn ich in Deutschland bin trinke ich gerne je nach Gegend ein Alpirsbacher oder Geroldsteiner...weil\'s mir gut schmeckt...aber für den ganz ordinären Durst trinke ich bei meinen Eltern auch Leitungswasser... zu meinen Kölner Zeiten habe ich NUR Mineralwasser getrunken und auch meinen Tee und Kaffee damit gekocht...das Leitungswasser schmeckte mir dort überhaupt nicht...im Mainzer Raum auch nicht...vielleicht zuviel Rheinwasser drin... slts Grisou |
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![]() Mitglied seit 20.09.2004 |
leitungswasser kommt in meinem alten haus mit den ekligen rohren nicht in frage! klar ist das leitungswasser super in deutschland, aber was bringt das wenns auf den letzten 10m ins haus richtig widerlich wird?
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
MCM, wir haben bei Kauf unseres historischen Gemäuers alle Leitungen ausgewechselt - inklusive der Anschlüsse zur Zuleitung...aus Bleirohren würd ich das Wasser auch nicht trinken... sind mir in den Mietswohnungen, in denen ich Deutschland lebte, aber auch nicht begenet... slts Grisou |
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![]() Mitglied seit 25.02.2006 |
hallo
hormone ,blei, arse cyanid quecksilber das alles kommt im hahnenwasser vor. koks nicht zu vergessen. eine trinkwasseruntersuchung geht im rathaus oder vor dem rathaus los. bei euch daheim ist noch nie wasser untersucht worden? oder doch. weil bei einer untersuchung werden 33 stoffe von der trinkwasserverordnung untersucht und der rest schwebt im dunkeln. laut mineraltrinkwasserverordnung werden dort nur 10 stoffe untersucht und diese dürfen noch 10mal höher sein. im wasser gibts aber nicht nur 10-33 stoffe sondern mittlerweile 2300stück. so ist das in der brd. unser wasser landet deshalb auch auf platz57 der liste der gesamten welt. ich sag nur prost mahlzeit. lasts euch schmecken. gruß lene |
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![]() Mitglied seit 11.04.2007 |
Also, was muss ich das lesen von liberalimaus?
NEIN, um Himmels Willen. Dem Mineralwasser darf nach Mineral- und Tafelwasserverordnung außer Kohlensäure nichts zugesetzt werden... jeder Zusatz macht aus Mineralwasser ein Tafelwasser... und Tafelwasser ist nichts anderes als Leitungswasser. Leitungswasser ist zwar qualitativ ein sehr hochwertiges \"Produkt\", aber (siehe auch lene184) die Leitung zu deinem Hausanschluss machts... ich habe Bekannte, denen wurde schon mehrmals das Wassetrinken verboten, da Legionellen im Wasser waren. Das kam durch \"tote\" Leitungen, die in verlassene GEbäude führen und in denen sich allerhand Bakterien sammeln können... Wenn Du Hinweise zu Mineralwasser brauchst, dann gehe mal auf mineralwasser.com. Das ist die Seite des Verbands Deutscher Mineralbrunnen. Die können Dir sicher weiterhelfen und sind auch unabhängig. Das heißt, die wollen Dir kein bestimmtes Wasser oder Produkt andrehen Übrigens: Suche mal in der Gastronomieecke nach Mineralwasser in Glasflaschen und ohne Kohlensäure. Vielleicht hast Du einen örtlichen Händler, der Dir weiterhelfen kann. Meistens wird plattes Wasser/ Naturell oder wie auch immer man das bezeichnen kann, in der GAstronomie eingesetzt. Ansonsten meist aus PET-Flaschen. Stilles Wasser ist übrigens nicht ganz treffend, da es in der Tat ein \"Medium\" kennzeichnet. Hoffe, Dir weitergeholfen zu haben. Anja |
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![]() Mitglied seit 25.02.2006 |
hallo
also ich weiß das laut trinkwasserverordnung 33 stoffe getestet werden. laut mineraltrinkwasserverordnung werden nur noch 10 stoffe untersucht. laut who sollten es 200stoffe sein. 2003 ist ein un-report imstern veröffentlich worden alle länder dieser erde wurden getestet. deutschland lag an 57 stelle. alle diese werte können in den jeweiligen verordnungen nachgelesen werden. flaschenwasser ist zum größten teil schlechter als hahnenwasser. die zeitschrift natur 3/87 hat 240 dieser wässer untersucht, und nur 12 für babys zugelassen. sucht euch die seiten im internet raus und lest sie durch. gruß lene184 |
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![]() Mitglied seit 05.10.2005 |
Hallo zusammen,
ich habe mir auch so meine Gedanken gemacht was ein gutes Mineralwasser ausmacht. Aus einem Buch zur Übersäuerung und aus Internetrecherchen habe ich herausgefunden, dass in einem Mineralwasser möglichst viel Hydrogenkarbonat (HCO3), Kalizum (CA), Magnesium (Mg), Natrium (Na) und Kalium (K) enthalten sein soll. Außerdem ist darauf zu achten, dass gleichzeitig der Gehalt an Chlorid (Cl) und Sulfat (SO4) möglichst gering ist. - Der Hydrogenkarbonatgehalt sollte möglichst über 1000 mg/l liegen. Hydrogencarbonat ist in der Lage Säuren im Körper zu binden und unterstützt damit das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper - Der Kalziumgehalt sollte mind. 200 mg/l betragen - Der Magnesiumgehalt sollte mind. 100 mg/l betragen Wichtig soll angeblich dabei auch das Verhältnis zwischen Kalzium und Magnesium sein. Dies sollte möglichst einem Verhältnis von 2:1 entsprechen. Schwierig bei der Suche nach dem optimalen Mineralwasser ist, dass manche Werte sich gegenseitig bedingen. So kann es beispielsweise sein, dass ein Mineralwasser einen sehr hohen Hydrogenkarbonatanteil hat aber leider auch ein etwas höheren Chloridanteil. Aber letztendlich kommt es immer auf das Verhältnis der guten Mineralien (Basenbildner wie Kazium, Magnesium, Natrium und Kalium) und den schlechten Mineralien (Säurebildnern wie Chloride und Sulfate) an Der Hydrogencarbonatanteil kann Mineralwässern zwischen 10 mg/l und 3000 mg/l variieren. Der Kalziumgehalt varriiert zwischen 0 mg/l und 700 mg/l und der Magnesiumgehalt zwischen 0 und 250 mg/l. Der Natriumgehalt zwischen 0 und 3900 mg/l und der Kaliumgehalt ist meist nicht höher als 100 mg/l Die besten Mineralwässer nach dem besten Säure-Basen-Prinzip sind Bad Wild Hellenen Quelle, Heppinger, Dunarisbrunnen, St. Gero, Kaiser-Friedrich-Quelle, Staatlich Fachingen, Reginaris, Gerolsteiner, Hubertus-Sprudel und Apollinaris) Aber am besten ist ihr schaut einfach mal auf das Etikett und fangt an die verschiedenen Mineralwässerchen zu vergleichen. Übringens sollte man Wasser immer in Glasflaschen kaufen, da Wasser in PET-Flaschen bestimmte Giftstoffe herauslösen kann, die wir dann mittrinken würden. Ich hoffe, dass euch diese Informationen weiterhelfen |
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![]() Mitglied seit 11.07.2010 |
Hallo,
ich bin ebenfalls auf der suche nach einem Mineralwasser mit einem hohen Gehalt an Calzium und vorallem Magnesium. Kann mir da jemand Kauftipps nennen, am Besten für Real, Marktkauf und Trinkgut Supermarkt. Habe zwar schonmal nachgeschaut, aber wurde leider nicht so recht fündig. Hoffentlich kann mir da jemand weiterhelfen^^ Lg Michael |
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![]() Mitglied seit 25.01.2005 |
Das meiste Calcium hat "Steinsieker"!
xantula |
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![]() Mitglied seit 05.10.2005 |
Also Steinsieker hat mit 620 mg/l zwar schon viel aber nicht das meiste Calcium. Das Wasser "Mergentheimer Karlsquelle" hat sogar 711 mg/l Calcium und auch mehr von den anderen guten Mineralien wie Hydrogencarbonat, Natrium, Magnesium und Kalium. Leider aber auch mehr Chlorid und Sulfat. In Summe leistet das Mergentheimer-Karlsquelle-Wasser aber immer noch einen guten Beitrag zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt.
Hier die Werte im Vergleich: Steinsieker: Calcium 620 mg/l Hydrogencarbonat 250 mg/l Natrium 20 mg/l Magnesium 50 mg/l Kalium 2 mg/l Chlorid 110 mg/l Sulfat 1.370 mg/l Mergentheimer Karlsquelle: Calcium 711 mg/l Hydrogencarbonat 1.159 mg/l Natrium 3.886 mg/l Magnesium 371 mg/l Kalium 103 mg/l Chlorid 4.927 mg/l Sulfat 3.877 mg/l |
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![]() Mitglied seit 20.11.2006 |
Sorry, wenn das wieder so fies klingt, ich will hier niemanden verletzen. Aber dennoch, die ganze "Übersäuerungs"-Sache ist ein Mythos. Wissenschaftlich nachgewiesen ist das nicht. Abgesehen davon- weißt du, wie Hydrogencarbonat im Wasser vorliegt? Wie der Name schon sagt- als Säure! Und das muss mir erstmal jemand erklären, wie eine Säure eine Base bilden soll... Abgesehen davon ist es zum Glück nicht möglich, den pH-Puffer des Blutes und der Körperflüssigkeiten durch normale Nahrung zu beeinflussen. Zum Glück, denn eine echte Acidose ist ein akut lebensbedrohlicher Zustand.
Nichts für Ungut! ~~~ Liebe Grüße, Kiwibirt ~~~
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo,
ich schließe mich Kiwibirt an: über die Aufnahme von Carbonat läßt sich unser Säure-Base-Haushalt nicht verändern, zu unserem Glück! Unser Blut und unsere Atemluft ist sehr eng gepuffert, zwar auch ein Carbonat-Puffer, aber Carbonat aus der Nahrung hat darauf keinen Einfluß! Und um Kiwis Erläuterungen zu ergänzen, eine Alkalose ist genauso gefährlich wie eine Acidose. LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 05.10.2005 |
Hallo Kiwibirt,
danke für deinen Betrag. Keine Sorge, deine Worten waren nicht fies. Ich finde es in Ordnung, wenn jemand anderer Meinung ist. Dann kann man darüber diskutieren und der Wahrheit vielleicht näher kommen. In zwei Punkten muss ich dir Recht geben: 1. Über die Übersäurerungstheorie wird viel geschrieben. Die einen Wissenschaftler halten es für einen Mythos; die anderen meinen wissenschaftlich nachgewiesen zu haben, dass es einen Zusammenhang zwischen einer Übersäurerung und einer Reihe von Krankheiten gibt. Und gemeint sind hier nicht nur Krankheiten wie Sodbrennen, Durchfall, Blähungen und Magengeschwüre, sondern andere Volkskrankheiten wie Arthrose, Arthritis, Gicht und viele viele mehr. Fakt ist aber, dass bestimmte Beschwerden verschwinden oder gelindert werden, wenn man sich basenreich also mit viel Obst, Gemüse etc. ernährt. Ob es nun einen primären oder sekundären Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden und einer basenreichen Ernährung gibt ist für mich nicht wichtig. Das soll letztendlich die Wissenschaft klären. Und ob Hydrogencarbonat für eine basenreiche Ernährung gut ist, weiß ich auch nicht, weil ich auch auf die Aussagen in bestimmten Büchern vertrauen muss. Ich habe übrigens nicht behauptet, dass Hydrogencarbonat "Säuren bildet". Hydrogencarbonat soll in der Lage sein Säuren zu binden und damit einen besseren Abtransport aus dem Körper fördern. Das trifft wahrscheinlich auch auf andere Säuren zu. So sind Zitrusfrüchte auch Bestandteil einer basenreichen Ernährung. Die Zitrusfrüchte schmecken sauer, haben aber im Körper eine basische Wirkung. Man muss nicht immer die Basen im Körper erhöhen. Man kann auch den Säuregrad im Körper reduzieren. Wie das chemisch funktioniert weiß ich leider auch nicht. 2. Du hast auch recht, dass das Blut zur PH-Analyse nicht herangezogen werden, da der Körper in der Lage ist, den Säurewert des Blutes zwischen PH 7,35 und 7,45 einzupendeln. Wenn der Körper das nicht mehr kann, dann liegt eine Azidose (Übersäuerung) oder Alkalose (übermäßig basische Stoffwechsellage) vor und das ist dann tötlich. Also wird unser Körper versuchen alles daran zu setzen unser Blut im Normalbereich zu halten. Es kommt aber auf die latente Übersäuerung im Körper an. Die die für die viele Volkskrankheiten verantwortlich sein könnte. Meßbar ist diese im Urin. Dafür sind 5 Testmessungen am Tag nötig. Morgens ist der Urin sauer (ca. PH 6,5) und nachmittags sollte er leicht basisch bei ca. PH 7,5 sein. Bei einer Übersäuerung des Körpers kommt man aber gar nicht erst in den basischen Bereich. Ich habe so einen Test zu Hause schon gemacht. Wenn ich mich gesund ernähre habe ich nachmittags einen PH-Wert von 8,5 und morgen einen von 6,0. Es ist normal, dass man morgens saurer ist, weil der Körper die Säuren (die auch bei den normalen Stoffwechselprozessen entstehen) über den Urin ausscheidet. Es gibt also zumindest einen Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem PH-Wert im Urin. Ich glaube, dass jeder für sich herausfinden muss, was er glaubt und was nicht. Und wer sich gesund ernährt, ist automatisch im Säure-Basen-Gleichgewicht. Wer gesund lebt und sich gesund ernährt wird höchstwahrscheinlich auch lange gesund und fit bleiben. Das ist meine Überzeugung. |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo Teufelchentanja,
du gibst hier sehr schön wieder, was in vielen Pseudowissenschaftlichen Werken geschrieben wird, aber jeglicher wissenschaftlicher Basis entbehrt. Ich möchte jetzt nicht auf alle deine Punkte eingehen, aber auf einige: -Carbonat bindet Säuren: so einen Blödsinn habe ich noch nie gehört: Carbonat ist selbst eine sehr schwache Säure, sie puffert sehr gut im neutralen Bereich. Wenn sie mit einer starken Säure in Kontakt kommt, so vertreibt die starke Säure die schwache aus ihren Verbindungen. es entsteht bei Carbonat Kohlendioxid und Wasser. Ob das nun gut ist? Könnte z.B. im Magen pasieren, da hier ja Salzsäure, die eindeutig stärkere Säure das CO2 aus der Carbonatverbindung drängen kann. Beim Backen schafft man dies sogar durch Zitronensäure! der Grund, warum Backpulver eine saure Componente haben muss. Wenn man CO2 in eine Flüssigkeit einleitet, so verschiebe ich den pH-wert zum Sauren, wird im jedem Zellkulturlabor so gemacht, denn komischerweise brauchem alle Zellen in vitro eher eine saure Umgebung. Die Erkennugen von Antigenen für eine effektive Immunantwort ist zum Beispiel in vitro im saurem Milieu viel besser. Das ist zum einen ein Grund, warum ich diese ganze Säure-Base-Geschichten für Humbug und Geldschinderei halte. Es ist mir außerdem einfach schleierhaft, wie die Einteilung in "saure" und "basische - alkalische" Lebensmittel erfolgt. Es kann ja nicht der Basengeahlt an sich sein, denn dann wäre Fleisch durch seine vielen Aminogruppen sehr basisch und Obst durch seine Fruchsäuren ein eindeutig saures Lebensmittel. Diese Einteilung ist in meinen Augen sehr willkürlich und nicht nachzuvollziehen. Das sich Gicht bessert durch eine bestimmte Diät ist klar, aber dies hat nichts mit basisch oder sauer zu tun, sondern es leigt eine störung des Purinstoffwechsel vor (Purin ist eine Base), die dazu führt, dass sich Harnsäure ablagert. Also heißt es purinhaltige Lebsnmittel nur in Maßen genießen, eine Verschiebung im Säure-Base-Haushalt bewirkt da gar nichts. (nur mal als Beispiel) LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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