Wie macht man guten Kaffee?

03.10.2005 19:05 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Heide93

Mitglied seit 18.09.2004
3 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo,

ich habe Kaffee immer mit viel Milch und Süßstoff getrunken. Da ich aber weiß, wie ungesund Süßstoff ist, möchte ich ihn weglassen und den Kaffee nur noch mit Milch trinken.

Nur, jetzt schmeckt er mir nicht mehr. Und Zucker ist nicht gut, da nehme ich zu.

Wie macht Ihr den Kaffee. Ich möchte auch hauptsächlich nur einzelne Tassen (Becher) zubereiten, weil ich nicht mehr diese Massen trinken möchte, nur noch nachmittags einen Becher oder zwei.

Ich habe mir jetzt ein Pfund Dallmeier Prodomo gekauft, ein kleines Kännchen und ein neues Sieb. Was ich noch brauche, ist die Menge pro Becher, die Temperatur und wie lange ziehen lassen.

Für jeden Tipp wäre ich dankbar.

Grete Lächeln
 
03.10.2005 19:38 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Tina67

Mitglied seit 15.12.2004
16 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo Grete!

Klingt vielleicht nach Aufwand, lohnt sich aber wirklich: Die einzelnen Portionen frisch mahlen und per Hand aufbrühen. Denn gerade wenn man einen eher geringen Kaffeeverbrauch hat, lohnt sich die Anschaffung einer Kaffeemühle und eines \"Handfilters\".

Bohnen halten ihr Aroma länger als fertig gemahlener Kaffee, deshalb der Tipp mit der Mühle. Bei der Wahl der Kaffeemühle besser eine mit einem Kegelmahlwerk nehmen, denn in den Schlagmühlen (die mit den \"Messern\") wird der Kaffee unnötig heiß und verliert damit wieder Aroma.

Die Kaffeemenge kann je nach Geschmack varrieren, mancher begnügt sich mit einem Kaffeemaß Bohnen pro Becher (was 1 1/2 bis 2 Tassen entspricht), andere nehmen gleich ein ganzes Kaffeemaß voll pro Tasse bzw. 2 pro Becher. Da solltest du einfach probieren, bei welcher Menge dir der Kaffee am besten schmeckt. Die Geschmäcker sind einfach zu verschieden, um da die \"ideale Menge\" festzulegen, finde ich.

Wasser frisch aufkochen, bei hartem Wasser wirkt etwas Natron \"besänftigend\". Kaffee derweil frisch mahlen, Kanne heiß ausspülen, den mit Kaffeemehl gefüllten Filter aufsetzen. Das Wasser nach dem Aufkochen kurz abkühlen lassen (auf 90 - 95 Grad) und damit das Kaffeemehl überbrühen, kurz warten, dann erst weiter aufgießen. Kocht das Wasser beim Aufgießen, verflüchtigt sich das Aroma, deshalb das kurze Abkühlen.

Ansonsten solltest du deinen Geschmack vielleicht umerziehen. Ich weiß ja nicht wie süß du deinen Kaffee getrunken hast, aber von \"sehr süß\" auf \"gar nicht\", stelle ich mir ziemlich heftig vor. Wie wäre es, wenn du dich langsam \"entwöhnst\"? Habe ich so mit Tee gemacht und es funktionierte ganz gut. Diese ein bis zwei Teelöffel im Nachmittagskaffee werden dich schon nicht dick machen Na! , außerdem wäre das ja nur vorübergehend (bis sich dein Geschmack von \"sehr süß\" über \"weniger süß\" an \"ungesüßt\" gewöhnt hat).

Liebe Grüße
Tina
 
03.10.2005 19:42 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

backbratsche

Mitglied seit 24.09.2005
29 Beiträge (ø0,01/Tag)

ich schwör auf espressokännchen :D

(weil mir aber espresso zu teuer ist, hau ich normalen kaffee rein) - ich find, damit schmeckt\'s am besten!

kaffeesüchtige grüße

backbratsche
 
03.10.2005 20:23 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

2MuchCoffeeMan

Mitglied seit 21.03.2005
290 Beiträge (ø0,09/Tag)

Hallo Grete

Mit dem Tassenaufguß bist Du schon auf der Zielgeraden angelangt - was die Brühmethode angeht, kannst Du da erstmal nichts wesentliches mehr verbessern. Jetzt geht es nur noch darum, die Brühfaktoren zu optimieren. Fangen wir bei der Kaffeemenge an - pro normaler Kaffeetasse (150ml) rechnet man je nach Geschmack mit 7 bis 9g Kaffeepulver. Den kaffee solltest Du bei dem geringen Bedarf besser selbst mahlen, zum einen weil sich ganze Bohnen länger frisch halten und zum anderen weil frisch gemahlener Kaffee einfach besser schmeckt. Der Kaffee sollte nicht zu fein gemahlen sein, einmal wegen des Siebs und zum anderen, weil so die Gefahr der Überextrahierung (wenn Kaffee zu lange extrahiert, schmeckt er bitter) geringer ist. Zum Wasser - das darf beim Aufbrühen nicht mehr kochen, analog zum Teeaufbrühen. Üblicherweise wird eine Temperatur von 94°C als ideal bezeichnet - das muß man aber nicht haarfein ausmessen. Es genügt, das Wasser nach dem Aufsprudeln 30-45 Sekunden beruhigen zu lassen um etwa auf diesen Wert zu kommen. Nach diesem AUfguß sollte der Kaffee 3 bis 4 Minuten ziehen, je nach Geschmack, bevor der Kaffeesatz herausgesiebt wird.

All das hört sich vielleicht erstmal fürchterlich kompliziert an, so von wegen worauf man da alles achten muß - aber die tägliche Routine reißt es schnell raus. Lachen

Noch etwas zum Thema Natron:
Natron bindet neben Kalk auch Säuren - Kaffeesorten haben ihre spezifischen Aromaeigenschaften aber auch durch einen gewissen Anteil an Fruchtsäuren. Natron kann da also durchaus kontraproduktiv wirken.

Kaffeesorten generell:
Der nächste Schritt zur Qualitätsverbesserung wäre der Wechsel der Kaffeesorten, in erster Linie aber der Schritt weg von den Großröstern. Es gibt hierzulande wieder erstaunlich viele örtliche Kleinröster, die gegen die Großröster vielleicht nicht beim Preis bestehen können, wohl aber bei der Qualität. Vorschlag / Idee Lächeln



Gruß
Stefan
 
03.10.2005 20:41 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

renatuca

Mitglied seit 07.07.2005
1.108 Beiträge (ø0,35/Tag)

hallo grete,

? was ist guter kaffee ?

kännchen und sieb ? das heißt du möchtest \"filterkaffee\" einfach aufbrühen und ziehen lassen.

je heißer das wasser um so mehr aromastoffe und weniger gerbstoffe werden wohl vom wasser gelöst - deshalb ist der aus einem dampfkaffeeautomaten wohl am aromatischsten.

und über das thema süßstofff und zucker macht dick möchte ich mich eigentlich gar nicht äußern - wie wärs mit wenig, aber dafür braun und nicht so süß ? nicht von der rübe sondern vom zuckerrohr ?ist dann ein neuer geschmack und hat zusätzlich verschiedene spurenelemte, mineralstoffe und vitamine - jedenfalls laut wikepedia.
wie hast du kaffee bisher zubereitet ?
es gibt kaffee /expresso / maschine die elektrisch funktioniert, italienische kleine kaffeemaschine für e-herd platte, griechisch/türkische kaffeekochkännchen, von bodrum den kaffeebereiter aus glas, irgendwelche seltsamen \"glasballon\" geschichten, unzählige filterkaffee-teeautomaten, kleine uralte kaffeemaschinen aus porzellan die auch mit dem dampfprinzip arbeiten, und und ...

es gibt da noch sicher einige mehr methoden um kaffee zu bereiten - und alles ist eben \"geschmackssache\".

- ich für meine person mag absolut keinen filterkaffee.
- prodomo aus münchen ? naja mein geschmack ist es leider nicht - ich liebe halt den etwas stärkeren und leicht bitteren expresso, den ich gerne in ein glas aufgeschäumt heiße milch reingebe - oder pur schwarz und in der moccatasse ohne alles mit einem hauch (braunen) zucker geniese.

alles rund um den kaffee ist also geschmackssache und sache der persönlichen vorliebe -
und persönlich vorlieben kann man verändern aber auch \"kultivieren\".

liebe grüße
renatuca
 
03.10.2005 21:15 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

2MuchCoffeeMan

Mitglied seit 21.03.2005
290 Beiträge (ø0,09/Tag)

Hallo renatuca

>je heißer das wasser um so mehr aromastoffe und weniger gerbstoffe werden wohl vom wasser gelöst - deshalb ist der aus einem dampfkaffeeautomaten wohl am aromatischsten.

So einfach ist es dann doch nicht. Zu hohe Temperaturen zerstören die Aromastoffe, der Kaffee schmeckt bei zu hoher Brühtemperatur bitter bis leicht verbrannt. Diesen Geschmack kennen unsere Eltern und Großeltern noch aus den damals üblichen Perkolatoren, wo das Kaffee mit sprudelndem Wasser minutenlang aufgekocht wurde. Die Gerbstoffe werden über die Temperatur so oder so genauso stark oder schwach mitextrahiert - da spielt eher die Brühzeit eine Rolle, und ob der Kaffee gefiltert wird. Papierfilter z. B. halten einen relativ hohen Anteil der Gerbsäuren zurück - aber auch einen Teil der Aromastoffe. Da muß dann der Magen entscheiden ob man das volle Aroma \'verträgt\'. Lachen
Dampfkaffeeautomaten gibt es nicht nur deswegen überhaupt nicht - du meinst aber sehr wahrscheinlich damit das Brühprinzip der Krups T8. Die brüht aber nicht mit Dampf auf, sondern nur den Dampfdruck um das Wasser zu befördern. Am Rundfilter selbst ist die Temperatur nämlich schon längst wieder unterhalb des Siedepunkts gefallen. Die T8 genießt von daher auch zu Recht ihren guten Ruf als Klassiker unter den Kaffeemaschinen.
Übrigens gilt dasselbe auch für Espressomaschinen die vermeintlich mit Dampf brühen - die brühen auch \'nur\' mit etwa 88-94°C heißem Wasser. Das Wasser im Kessel ist zwar wesentlich heißer, aber bis es am Brühkopf angelangt ist, sinkt es auf diese Temperatur. Vorschlag / Idee


Gruß
Stefan
 
03.10.2005 22:10 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

renatuca

Mitglied seit 07.07.2005
1.108 Beiträge (ø0,35/Tag)

hallo

@ stefan,

naja - mit dem \"je heißer\" meinte ich tatsächlich die temperatur die so bei den üblichen \"filterkaffeeautomaten\" die es zu zig tausenden in diversen büros gibt und die dann meist (jedenfalls meine erfahrung) keine 94 grad produzieren - sondern irgendwie bei ? vielleicht 70 grad(und oft verkalkt) - dann \"kaffee\" produzieren.
ich jedenfalls habe mich von filterkaffee nicht nur des geschmackes wegen verabschiedet - nein ich bekomme regelmäßig auch schon bei einem schluck
\"sodbrennen\". das bekomme ich halt beim espresso nicht - obwohl vermeintlich stärker - doch schonender - jedenfalls für meinen magen.
und meinen persönlichen geschmack habe ich halt leider auch noch. röstung italienisch - röstereien, wie eine kleine, feine aus graz \"asmara\" kenne ich seit meiner kindheit.
von diversen italienaufenthalten habe ich mir die etwas \"bitteren\" in süditalienen bevorzugten sorten angewöhnt, kann aber auch gut mit \"hornig\" oder \"meinl\" leben - besser als mit jakobs & co.
besitze mindestens fünf verschiedene (italienische) \"espressokannen\" in verschiedenen größen und ausführungen, sammle aus leidenschaft, außerdem ein griechisches kupferkännchen, eine uraltes melita kännchen, einen \"goldfilter\" tja und eine neuere kleine espresso-maschine, diese allerdings aus dem billigsegment -
kenne so kleinigkeiten wie \"crema\" aus einer expressokanne, mit den ersten tropfen und zucker schaumig gerührt seit ewigen zeiten.
bedaure keinen gasherd mehr zu haben, denn auf den sind die \"espressokannen\" wohl zugeschnitten.
hierzulande kleinere kaffeeröstereien wie \"eiles\" begeistern mich nicht wirklich - versuche meinen expresso entweder in italien oder in ö zu kaufen - tja und finger weg beim discounter - jedenfalls für kaffee.

lieber weniger aber dafür hohe qualität.

oh dann muß \"er\" bitte auch noch im richtigen \"gefäß\" landen -
tja - und wenn mal lust und liebe - ein \"einspänner\" im richtigen glas,
ein \"cappucco\" in dickwandiger \"cappuccinotasse\" aus italien,
ein \"cafe au lait\" in der puristischen \"suppenschale\" usw.
für expresso habe ich nicht nur verschieden designs sondern
vor allem verschieden dickwandige und dünnere tassen, die eher moccatassen als
espressotassen sind.

ich hatte in meinem singlehaushalt gezählte 58 tassen - mein vater hat den kopf geschüttelt und konnte dies überhaupt nicht nachvollziehen - tja - ich liebe es.

liebe grüße
renatuca
 
03.10.2005 23:08 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

2MuchCoffeeMan

Mitglied seit 21.03.2005
290 Beiträge (ø0,09/Tag)

Auch bei den Filterkaffeemaschinen ist es so, daß sie diese Temperatur eher über- als unterschreiten - wenn sie kälter wären, würden sie nämlich gar nicht erst funktionieren weil das Wasser über den Kapillareffekt vom Wassertank in den Filter gefördert wird. Das Wasser wird ja über einen Durchlauferhitzer nach dem Tank zum Kochen gebracht, durch die sich bildenden Dampfblasen steigt es über ein Steigrohr hinauf, wo es oben wieder kondensiert und in den Filter geleitet wird. Wenn das Wasser nicht heiß genug wäre, würde es gar nicht erst aufsteigen können da es dazu ja erst einmal kochen muß. Der Weg danach, bzw. der Rohrquerschnitt und die Länge ist genau so bemessen daß die Durchlaufgeschwindigkeit einen passenden Temperaturabfall bewirkt. Solche Maschinen haben von daher auch eher Probleme mit zu hoher als zu niedriger Wassertemperatur.
Dann gibt es alternativ noch jene Maschinen, wo das Wasser direkt über dem Filter erhitzt wird, welches über ein von einem Bimetallschalter betätigtes Ventil bei Erreichen der Temperatur in den Filter geleitet wird. Letztere sind da etwas genauer, weil sie eben genau und nur bei Erreichen dieser Temperatur das Wasser in den Filter leiten. Solche Maschinen gibt es u. A. von Philips und Severin.
Da haben wir gerade zufällig eine perfekte Überleitung zur Ausgangssituation hier - für Einzeltassenbrühungen sind die bisher genannten Maschinen nur bedingt geeignet, weil sie das Wasser bei den Kleinmengen nicht auf die nötige Temperatur bringen bzw. halten können. Es gibt nur einige wenige Modelle, die für Kleinmengen eine entsprechende per Schalter anwählbare Anpassung bieten - und das dann für recht viel Geld. Das funktioniert auch einwandfrei, aber man sollte dabei auch bedenken daß eine Handaufbrühung nicht nur billiger und praktischer ist, sondern auch qualitativ besser als jede Kaffeemaschine.

Für Dein Problem mit dem Sodbrennen gibt es übrigens auch eine schlüssige Erkärung:
Für magenprobleme bei Kaffee sind in erster Linie die Bitterstoffe verantwortlich. Die finden sich in erhöhter Menge bei eher hellen Röstungen (das erklärt, warum Du bei Espresso keine Probleme hast Na! ) und bei Kurzzeitröstungen, wie sie bei allen Großröstern zu finden sind. Großindustrielle Filterkaffeeröstungen laufen in 1,5-5 Minuten pro Charge ab, während die traditionelle Trommelröstung im Vergleich 10-15 Minuten dauert - in dieser Zeit wird dann schon ein Großteil der Bitterstoffe bei der Röstung abgebaut. Es ist tatsächlich so, daß Filterkaffeeröstungen nach dieser Methode durchaus magenschonender sind als ein spezieller magenschonender Kaffee eines Großrösters. Naja - hinzu kommt allerdings auch noch, daß die meisten Espressoröstungen nach wie vor mit dem Trommelröstverfahren hergestellt werden, wenn wir mal zwei bis drei auch hier bekannte italienische Großröster ausnehmen... Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Noch etwas, Zitat \'obwohl vermeintlich stärker\' - damit hast Du vollkommen recht! Ein Espresso ist nämlich tatsächlich nur kräftiger im Aroma, nicht aber stärker im Sinne des Koffeingehalts. Allerdings nur dann, wenn der Espresso aus einer Siebträgermaschine stammt - durch dieses Druckbrühverfahren wird weniger Koffein extrahiert. Eine Tasse Espresso mit 30-45ml hat deshalb bei gleicher Kaffeepulvermenge nur etwa halb so viel Koffein wie eine typische Tasse Filterkaffee mit 150ml. Das von Dir bevorzugte Brühverfahren mit der Mokka(\'Espresso\'-)kanne hingegen holt dann aber wirklich alles aus dem Kaffee - sowohl der Anteil an Bitterstoffen wie an Koffein ist bei dieser Brühung am höchsten, neben der türkischen Methode mit mehrmaligem Aufkochen. Ich möchte das allerdings jetzt nicht als generelle Kritik daran verstehen - ich finde daß alle diese klassischen Brühmethoden ihren geschmacklichen Reiz haben. Na! Lächeln



Gruß
Stefan
 
04.10.2005 02:04 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kochmaxe

Mitglied seit 04.01.2005
1.203 Beiträge (ø0,36/Tag)

wir trinken auch den \" normalen \" kaffee aus der maschine > 2 hüttchen kaffee pro große tasse und eine für die maschine
prodomo schmeckt ganz gut im gegensatz zu anderen verbrannten und bitteren sorten , dazu schön viel bärenmarke und 3 teelöffel zucker

viel besser schmeckt allerdings espresso mit italienischem kaffee und sahne / kakao und zucker aus dieser mokkakanne welche man auf den herd stellt , aber auch ein mokka schwarz mit 2 teelöffel zucker auf diese kleinen tassen ist lecker und macht wach
 
04.10.2005 20:39 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Heide93

Mitglied seit 18.09.2004
3 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo,

ich sehe schon, das ist gar nicht so einfach.

Haltet mich jetzt bitte nicht für verrückt, aber ich habe festgestellt, daß 3 gehäufte Löffel Caro auf einen Becher mit heißem Wasser und viel Vollmilch richtig gut schmeckt. Da brauche ich noch nicht mal Zucker zu und gesund scheint das auch noch zu sein.

Ich werde mal noch etwas probieren mit den verschiedenen Mengen Kaffee pro Becher und Temperatur. Vieleicht gelingt es mir ja doch noch, daß es mir schmeckt.

Danke für Eure Hilfe.

Liebe Grüße

Grete
 
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