Haushaltsgeld in WG

28.06.2012 07:01 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

morningstar04

Mitglied seit 22.01.2011
6 Beiträge (ø0/Tag)

Guten Morgen,
vielleicht lesen ja hier ein paar sparsame WG-Bewohner mit und können mir Tipps geben für meinen Sohn (20), der gerade mit nem Kumpel eine WG gegründet hat. Nun sind sie noch am Überlegen, wie sie es am besten mit den laufenden Ausgaben machen. Mein Vorschlag war, dass sie für Lebensmittel u. Putzmittel eine Haushaltskasse einrichten, in die jeder hälftig einzahlt und dann darüber ein Haushaltsbuch führen.

Oder wie macht ihr das so?

lg
Morningstar04
 
28.06.2012 07:15 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schwawäkito

Mitglied seit 24.02.2009
35 Beiträge (ø0,02/Tag)

Guten Morgen morningstar04,

wir hatte nur für Toilettenpapier, Putzmittel und Co. eine Haushaltskasse. Wenn die leer war hieß es, dass jeder 5-10Euro einzahlen soll und dann wurde der aufgebrauchte Artikel nachgekauft.
Lebensmittel hat jeder separat gekauft. Man hatte sein eigenes Fach und da waren die Lebensmittel drin. Dass man mal mit einer Tüte Nudeln oder Reis ausgeholfen hat, versteht sich ja von selbst Lächeln

Viele Grüße
schwawäkito
 
28.06.2012 08:07 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sabbel86

Mitglied seit 11.02.2008
1.226 Beiträge (ø0,52/Tag)

Hallo,

kommt drauf an, wie sehr die beiden miteinander leben wollen: Wollen sie gemeinsam kochen und auch essen oder soll jeder für sich selbst sein Süppchen kochen?
Während meines Studiums hatten wir in unserer WG eben die erste Variante ausgewählt: Wie haben gemeinsam gekocht bzw. uns abgewechselt und auch gemeinsam gegessen. Dafür haben wir uns dann eben überlegt WAS wir in der WOche kochen wollen und sind dann eben auch gemeinsam einkaufen gewesen. Jeder hat Betrag X in die Haushaltskasse gegeben und das wurde dann für Putzmittel und Lebensmittel ausgegeben. Allerdings nur für Lebensmittel, die wir beide konsumiert hatten, also für Frühstück und Mittagessen. Fürs Abendbrot hat sich eigentlich jeder selbst etwas gekocht (die eine wollte Knäcke, die andere ein kleines Süppchen halt...) das hat dann auch jeder selbst gezahlt. Getränke (außer Teebeutel), Süßigkeiten und Lebensmittel die der andere partout nicht essen wollte, hat sich jeder selbst gekauft. Und Lebensmittelspenden von Mama und Papa waren auch immer sehr beliebt Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

LG
sabbel
 
28.06.2012 09:10 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

gs_pe

Mitglied seit 21.07.2006
2.643 Beiträge (ø0,9/Tag)


Hallo Morningstar04 ,

wir haben ein Haushaltsbuch in Excel geführt, in die Haushaltskasse hat jede Person 200 € pro Monat eingezahlt. Die Ausgaben wurde ins Haushaltsbuch eingetragen. Wasch- und Putzmittel wurden vom Haushaltgeld auch bezahlt, jedoch Knabbereien, Bier und Süßigkeiten zahlte jeder privat.

Liebe Grüsse
gs_pe
 
28.06.2012 09:18 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

weatherman

Mitglied seit 14.12.2010
1.072 Beiträge (ø0,81/Tag)

Hallo,

wir haben es in unserer WG damals so gehandhabt, dass nur die grundlegenden Dinge wie beispielsweise ToiPa, Seife, Spülmittel und Waschmittel für die Gemeinschaftswäsche (wie Badvorleger, Gästehandtücher, Duschvorhang etc.) von uns gemeinsam getragen wurden. Diese wurden von demjenigen, der dran gedacht hat, dann beim Einkaufen mitgebracht. Das vorgelegte Geld wurde mit den auf die Personen umgelegten Nebenkosten verrechnet.

Ich gebe es zu: Es ist ein wenig kompliziert, aber mein controlling- und excelaffiner Mitbewohner hat es immer perfekt hinbekommen Lachen
Der Vorteil war ganz klar, dass keiner meckern konnte, dass zu viel aus der WG-Kasse genommen wurde oder irgendwas nicht verrechnet wurde. Sowas habe ich immer nur aus anderen WGs mitbekommen mhmmmh hmmhmhmmmmhhh

Viele Grüße
weatherman
 
28.06.2012 09:22 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Road-Dino

Mitglied seit 17.02.2008
864 Beiträge (ø0,37/Tag)

Sabbel hat eine sehr gute Frage gestellt: Wie wollen Sie es handhaben?

Wir hatten am Anfang 5 € von jedem eingesammelt und davon alles bezahlt was Hygiene/Putzmittel etc anging. Dann haben wir umgeschwänkt und uns gemerkt (besser: aufschreiben) wer zuletzt was gekauft hat und dann hat es der andere nachgekauft. Geht beides ganz gut. Ersteres hat den Vorteil bei Sachen, die nur ganz selten gekauft werden (Ameisenpulver, etc). Letzterer ist für Umlaufartikel toll: Toilettenpapier, usw.

Die Frage ist auch, wie sie es mit den Utensilien wie Besen, Wischmop und Trockentuch handhaben. Spendiert einer? Haben beide etwas mitgebracht? Oder wirds gemeinsam gekauft? (Am Ende muss es einer jedoch den anderen ausbezahlen.) Gleiches gilt für Küchen- und andere elektrische Geräte, Geschirr usw.


5 € pro Person und Monat sind realistisch, ggf. reichen sie sogar für 2 Monate bis 3.



Mit dem Kochen war es so, dass jeder seine Sachen gekocht hat, manchmal gabs was ab, manchmal hat man gemeinsam gekocht und jeder was dazu beigesteuert, usw.
 
28.06.2012 09:34 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Heidelbeerchen

Mitglied seit 19.03.2004
301 Beiträge (ø0,08/Tag)

Hallo,

die beiden sollten sich wirklich überlegen, ob sie auch die Lebensmittel zusammen kaufen wollen. Ich erlebe es grad in einer befreundeten WG, dass es da selbst bei besten Freunden Stress gibt - weil der eine nämliche eine nimmersatte Raupe ist. Lächeln

Ich hatte es mit meiner Mitbewohnerin so geklärt, dass Sachen wie Putzmittel aber auch Salz und Gewürze von beiden bezahlt werden, die Lebensmittel aber einzeln. Wenn man zusammen kocht kann man immer noch entweder zusammen einkaufen gehen oder dem, der eingekauft hat, die Hälfte geben. Hat super geklappt, weil jeder dann genau das in seinem Fach hatte, was er mag. Das war vor allem bei Sachen gut, auf die einer Wert legt und der andere weniger.

Grüße,
Heidelbeerchen
 
28.06.2012 11:07 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

barbaranester

Mitglied seit 28.02.2012
750 Beiträge (ø0,85/Tag)

Hallo, auch aus meiner früheren 3er WG ein kleiner Erfahrungsbericht:

wir haben in der Küche einen Gemeinschaftsschrank mit Gewürzen, Essig, Öl, Zewa, Spüli, Spülbürsten, Schwämmen...
Dann im Keller ein 'Lager' mit Klopapier, Putzmitteln...

Wir haben keine gemeinsamen Lebensmittel oder Getränke gehabt. Das finde ich einfach sehr schwierig, wenn Leute mit unterschiedlichem Lebensstil zusammenwohnen (Vegetarier, Fleischesser, Biertrinker...). Das sollte dein Sohn mal mit seinem Kumpel überlegen.

Wir haben die "Gemeinschaftssachen" dann immer auf eine große Liste geschrieben, die für alle gut sichtbar an der Pinnwand in der Küche hing. Da stand dann: Klopapier 2,49 Barbara; Spülmittel 0,89 Thilo usw. Wir haben dann einfach immer, wenn die Liste voll war, abgerechnet. (ca. alle 2-3 Monate) Da wurden dann natürlich auch Anschaffungen wie zB ein Duschvorhang o.ä. draufgeschrieben.

Der große Vorteil bei dieser Methode ist, dass jeder sehen kann, wer was gekauft hat. Es ist also sehr leicht, jemand zu rüffeln, weil er die letzten Monate nie was für die Gemeinschaft gekauft hat.

lg
 
28.06.2012 11:20 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

PicNic_34

Mitglied seit 27.09.2010
2.067 Beiträge (ø1,48/Tag)

Hallo Morningstar04,

ich könnte mir vorstellen, für junge Männer gibt es in einer Spannenderes, als ein Haushaltsbuch zu führen Na!

Mir wäre vermutlich als junger Mensch die Variante von Heidelbeerchen, Weatherman und Road-Dino am liebsten, dass nur grundlegende Dinge gekauft werden wie Gewürze, Toilettenpapier und Putzmittel. Die Sachen kauft man ja nicht täglich nach. Außerdem kann beim Essen jeder selbst entscheiden, was gekauft wird.

Das System bringt keine Schwierigkeiten über die Einkäufe, die ausgewählte Ware, die Entnahmen oder auch ganz banal darüber, wer geht heute einkaufen und schleppt die Tüten Na!

Wenn dann mal zusammen gekocht wird, kann ja immer noch zusammen eingekauft und umgerechnet werden. Allerdings liegt es auch hier an den Arbeits- oder Studienzeiten der Beiden. Wie wahrscheinlich ist es, dass regelmäßig zusammen gekocht wird?

Dann stellt sich mir gerade noch die Frage nach einer Hausratversicherung? Ist so etwas erforderlich?

Viele Grüße.
 
28.06.2012 11:21 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

PicNic_34

Mitglied seit 27.09.2010
2.067 Beiträge (ø1,48/Tag)

Hallo Barbara,

Dein System gefällt mir auch. Ich habe wohl zu langsam getippselt Lachen

Grüße.
 
28.06.2012 11:35 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

zinemin

Mitglied seit 06.04.2010
6.127 Beiträge (ø3,9/Tag)

Hallo

Wenn es nur zwei Personen in der WG sind, ist es ja einfach: Hat es der Eine nicht gemacht/ gekauft/ geputzt/... , so war es definitiv der Andere! Na!
In diesem Sinne würde ich das sehr unkompliziert halten: Eine Kasse im Küchenschrank, jeder zahlt einen Fixbetrag pro Monat ein, davon werden gemeinsame Anschaffungen gekauft und die Belege dafür werden wieder in die Kasse gelegt. Einmal pro Monat wird abgerechntet, dann zeigt sich auch, ob das Geld reicht oder zu viel ist, oder auch ob verschiedenen Aufassungen darüber bestehen, was aus der Gemeinschaftskasse bezahlt werden soll und was eben nicht.

In grösseren WG (ab 3 Personen) wird das alles dann schon um einiges Komplizierter - ok, kommt natürlich auch immer sehr auf die jeweiligen Personen an, es gibt ja auch solche, die sind alleine schon so kompliziert wie zehn Unkomplizierte! Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Ich würde mir da von Anfang an noch nicht zu viele Gedanken und Regeln machen, das pendelt sich alles im Laufe der Zeit wunderbar automatisch ein - vor allem, wenn sich die Jungs ja eh schon kennen und mögen.

Gruzz - Zinemin
 
29.06.2012 07:06 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

morningstar04

Mitglied seit 22.01.2011
6 Beiträge (ø0/Tag)

Guten Morgen,

und vielen Dank für eure zahlreichen Denkanstöße. Da werden wir am Wochenende noch mal mit dem Junior drüber sprechen, und dann sollen die beiden ausmachen, ob auch die Lebensmittel gemeinsam gekauft werden oder eher nicht. (genau da liegt sicher das Problem ....unserer ist nämlich so ne nimmersatte Raupe ... auch wenn man ihm das gaar nicht ansieht). Aber wie Zinemin richtig sagt, da es nur 2 sind, kann man das wohl eher entspannt angehen.

also Danke noch mal..und ich werd mal berichten, wie sie sich arrangiert haben.

lg
morningstar04
 
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