Tipps für Wohngemeinschaft gesucht
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![]() Mitglied seit 22.02.2008 |
ich bin hier sonst "nur" begeisterte Mitleserin und habe schon einige eurer Tipps dankend umgesetzt. Jetzt habe ich zur Abwechslung mal ein paar Fragen an euch und hoffe, dass ihr mir helfen könnt. Ich habe vor mit einer Freundin zusammen zu ziehen, eine WG gründen also. Wir wollen nicht, dass jeder "Sein" Fach im Kühlschrank hat, sondern zusammen einkaufen. Bzw alles was gekauft wird, wird in einem Haushaltsbuch vermerkt und am Ende wird geteilt. Kosmetikartikel oder die Lieblingsschokolade etc kauft man selbst. Klopapier, Waschmittel etc wieder zusammen. Was haltet ihr davon? Wir wollen 2-3x die Woche zusammen abends kochen, ansonsten gibts abends kalt. Werde mich da in den 1 Euro Rezepten weiter schlau machen, die sind toll!! Habt ihr noch irgendwelche Tipps für uns als WG? Wie wir bei der neuen Wohnung sparen können? Generelle Spartipps zum zu Zweit wohnen? Bin für alles dankbar |
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![]() Mitglied seit 23.01.2006 |
Hallo,
dein Plan ist schon mal gut! Viel Geld kannst du auch sparen, wenn du möglichst viele Gerichte selbst frisch kochst und Kuchen nicht beim Bäcker holst, sondern selber bäckst. Wichtig finde ich - gehört zwar nicht zum Sparen - aber regelt vorher noch wann wer was putzt! lg muuda Chant down Babylon Kaum macht man's richtig - schon geht's |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Hallo
ich würde es vielleicht anders herum machen: jede gibt einen Betrag, den Ihr für angemessen halten, in einen Topf. (jede natürlich den gleichen). Davon werden die Haushaltseinkäufe getätigt. Das erspart böse Überraschungen am Monatsende. Privatkram zahlt jede selbst. Mein genereller Tipp: vorausschauend Kochen spart Strom und Zeit. Beispiel: heute etwas mit Reis. Reis doppelte Menge kochen, Rest in Tupperschüssel in den Kühlschrank, zwei, drei Tage später etwas kochen, wo der Reis nur mit erwärmt werden muss, z.B. Chinapfanne mit gebratenem Reis oder so Oder: heute Salzkartoffeln - übermorgen Bratkartoffeln ach kleine Reste aufbewahren, ein EL gekochter Reis bereichert immer noch eine Tomatensuppe und ein paar Löffel gegartes Gemüse eine Tütensuppe lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 06.04.2007 |
Hallo!
Hab ja auch ein bisschen WG-Erfahrung ;) 1.: bist du dir sicher, dass ihr den selben Geschmack habt? Ist wichtig fürs gemeinsame Kochen- bei mir wars etwa so, dass meine Mitbewohner Meeresfrüchte bzw. Fisch geliebt haben, ich habe denselben jedoch nicht gegessen aber mitgezahlt, weil gemeinsamer Einkauf. 2.: Einkaufsgewohnheiten: wie ists bei euch beim Einkaufen, wollt ihr da wirklich die selben Produkte? Z.B. drastisches Beispiel: eine will nur die teure Bio-Frischmilch und die teuren Freilandeier, während die andere sich mit billiger H-Milch begnügt und bei ihren Eiern mehr auf den Preis schaut! 3.: Gäste/ Partner: wie ists, wenn jemand von euch jemanden einlädt bzw. Besuch hat- muss derjenige mehr für Lebensmittel zahlen, tragen das beide mit,etc.? 4.: Zeitproblem: ich weiß nicht, was ihr beruflich macht bzw. ob ihr studiert, aber oftmals ist es dann so, dass man nicht wirklich zu den gleichen Zeiten daheim ist- wie wollt ihr das dann mit dem Essen regeln- kocht dann eine von euch und die andere wärmt es sich? 5.: Zahlungsmoral: ich würde es so machen, dass einmal in der Woche gemeinsam Großeinkauf erledigt wird- vorher Einkaufszettel schreiben, wo jeder gleich die Hälfte zahlt! Ansonsten könnte es so enden, dass Person A den ganzen Monat einkauft und bezahlt und Person B am Monatsende nicht mehr das Geld übrig hat um die Hälfte der Einkäufe zu bezahlen! Lg |
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![]() Mitglied seit 24.02.2008 |
ich sehe es auch so wie eifelkrimi.
es ist besser, wenn ihr am monatsanfang einen betrag als haushaltsgeld zu verfügung stellt und alle dinge die gemeinsam benötigt werden davon bezahlt. vielleicht braucht ihr 2-3 monate um herauszufinden, welches ein angepasster betrag ist, so dass ihr am ende des monats nicht nur von knäcke leben müsst. ich hab damals auch in einer wg gewohnt (allerdings waren wir zu fünft) und mit dieser methode hat es ganz gut funktioniert. eure vorstellung 2-3 mal gemeinsam zu kochen finde ich zwar echt nett, aber höchtswahrscheinlich schwer umzusetzen. vor allem, wenn man die tage an denen gekocht werden flexible sind. vlt sucht ihr euch lieber einen tag an denen ihr beide definiftv zeit habt und kocht nur einmal zusammen. das sparrt frust, falls es durch eine flexible reglung nicht klappt. habt ihr euch schon gedanken über die nebenkosten gemacht? wie die geteilt werden? ansonsten finde ich es wichtig, dass ihr von vornherein ein paar maßnahmen abmacht um streitpotenzial zu meiden (vor allem wenn es um kosten geht.) macht euch zb aus kein licht brennen zu lassen wenn niemand im raum ist, wasser nicht permament laufen zu lassen, stand-by geräte auch auszustellen etc. grüße! |
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![]() Mitglied seit 23.10.2008 |
Hallo
Euer Plan klingt schon ganz gut! Bei uns hat sich seinerzeit auch die von eifelkrimi beschriebene Methode bewährt: Jede/-r zahlt eine bestimmte Summe ein, und daraus wird eingekauft. Außerdem empfehle ich, nicht in die Falle zu tappen und nur Esssachen gemeinsam zu kaufen, die alle mögen. Oder Sachen nicht aus der Haushaltskasse zu bezahlen, weil einer sie nicht mag und nicht mitessen würde. Sagen wir zB Marmelade: Kauft lieber drei verschiedene Sorten Marmelade als nur die eine Sorte, die alle mögen. Drei Gläser halten dafür dreimal so lange, alle werden satt, und es ist auch schön, wenn man für Gäste eine gewisse Auswahl hat (etwas umständlich beschrieben, ich hoffe, man versteht...). Und ein Tipp für die Anschaffung von Haushaltsgerät, Geschirr usw: Bei uns hatte sich bewährt, dass wir klare Eigentumsverhältnisse hatten. Dh jeder schafft mal was an. Wer was kaputt macht, was nicht ihm gehört, ersetzt es. Das ist auch beim Auszug wesentlich einfacher - es ist doch zu schade, wenn man am Ende um den Restwert von Untertassen streitet... Viel Spaß wünsche ich Euch! Limonata |
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![]() Mitglied seit 01.02.2005 |
Hallo,
ich würde auch eher getrennt einkaufen. so hat jeder seine eigenen ausgaben im blick, zahlt nicht für den anderen mit und man hat genau das im kühlschrank, was man auch selbst gerne mag/essen will. (es sei denn, ihr habt exakt die gleichen vorlieben das schließt ja das gemeinsame wg-kochen nicht aus. das solltet ihr unbedingt machen, denn das ist eine schöne gemeinschaftsbeschäftigung und förderlich fürs wg-leben. dafür könntet ihr ja dann gemeinsam einkaufen und die summe halbieren. lg, fee |
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![]() Mitglied seit 26.11.2007 |
Hallo Lebkuchenherzchen!
Ich finde eueren Plan sehr schön allerdings solltet ihr auch so ungefähr gleich oft zuhause essen, damit es gerecht bleibt. Wenn eine viel weg ist und unterwegs ist und die andere immer zuhause entwickelt sich leicht ein Ungleichgewicht. Auch wenn die eine nur Markenprodukte mag und die andere NoNameProdukte kauft. Liebe Grüße, kekseva |
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![]() Mitglied seit 22.02.2008 |
Erstmal vielen Dank für die Tipps! Habe einiges gleich aufgeschrieben :D
Zu euren Anregungen: Haushaltsgegenstände/Möbel: Ich habe bereits eine zeitlang alleine gelebt und bin quasi komplett ausgestattet. Auch wirklich sehr gut, weil ich vieeles von meiner Oma und einer Tante bekommen habe bei einer Wohnungsauflösung. Was wir jetzt noch brauchen (z.b. Staubsauger, großes Sofa, Mikrowelle) kauft sie. Das hat uns eine Freundin auch geraten, die Möbel etc nicht zusammen zu kaufen. Zum Kochen / Essen / Daheim sein: Wir haben beide ein Pferd und sehen uns jeden Abend im Stall und sind auch zu ähnlichen Zeiten daheim. Sie hat einen Freund d.h. er ist manchmal da, manchmal hab ich sturmfreie Zum Einkaufen: Die Idee mit diesem "Topf" und einem Fixbetrag finde ich gut. Wenn etwas über ist, kann man das ja dann auch immer schön sparen und falls mal was repariert werden muss oder so hat man bisserl was. Wieviel brauchen wir da für 2 Personen? Wir essen nicht übermässig viel Fleisch und Fisch, abends 2-3x warm, nehmen beide etwas mit auf die arbeit, aber eher kalt. Getränke bekomme ich weiterhin von meiner Mum. Und Gemüse/Obsttechnisch werden wir von ihrer Mum auch mitversorgt. Was würdet ihr da als Versuchsbetrag nehmen, bis man das grob raushat? Putzen: Machen wir zusammen die Haupträume, da mach ich mir keine Sorgen, dass das nicht klappt. |
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![]() Mitglied seit 22.02.2008 |
Was ich jetzt ganz vergessen habe zu schreiben:
Die Idee mit diesem "Verwertungskochen" finde ich toll! Wir können ja auch meist für 4 Portionen kochen und dann am nächsten Tag mit auf die Arbeit nehmen. Das ist prima |
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![]() Mitglied seit 21.02.2006 |
Hallo,
ich finde eine Liste mit "mag ich nicht" sehr wichtig, damit du nicht die Riesenmenge von irgendwas im Sonderangebot kaufst, und deine Freundin mag es nicht. Wenn ihr gemensam kocht, ist vielleicht eine Planung nicht schlecht, was gekocht wird Ein Zettel am Kuehlschrank, was fehlt und nachgekauft werden muss Den Hinweis mit Freunden finde ich wichtig, zB 3 mal die Woche Freunde zu Besuch, das wuerde den Finanzplan total sprengen, und gibt Aerger, wenn nur einer so viel Besuch hat. Wer sich etwas Besonderes von seinem Geld kauft, macht ein Schild "Meins" dran, damit auch nicht evtl Besuch das nimmt, da gibt es viel Streitpunkte. LG Youtas _____________________ denkwürdige Zeiten sind das! |
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![]() Mitglied seit 21.02.2006 |
Hallo,
ich wuerde erst mal 50 € pro Woche pro Person rechnen, spaeter seht ihr, ob ihr es sparsamer koennt. Oder wenn viel Wein oder teure Getraenke dabei sind, wird es wohl zu wenig sein. LG Youtas _____________________ denkwürdige Zeiten sind das! |
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![]() Mitglied seit 22.02.2008 |
Oh eine "Mag ich nicht Liste" ist gut! DANKE!!
Wir haben schon eine grooooooooße Liste mit Gerichten gemacht, die wir beide mögen. Viele sind aus den 1 Euro Rezepten hier. Da sind ja so tolle Sachen dabei! Ich werde die Gerichte dann mal so ordnen, dass man z.b. Reis an mehreren Tagen verwertet. Für den Kühlschrank haben wir schon eine Lösung. Ich habe so pinke Aufkleberchen (ganz kleine). Pink bedeutet TABU! Wie löst man das mit Freunden am besten? Ich mein wenn ich mehrere Leute zu Besuch habe, kaufe ich ja eh extra vorher ein. Bei einzelnem Spontanbesuch? Bzw bei ihrem Freund? Bezahlt man dann Betrag X mehr? Aber wieviel!? Soviel fragen.. |
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![]() Mitglied seit 22.02.2008 |
Dann haben wir 400 Euro für 2 Personen im Monat? Das erscheint mir viel oder? Getränke sind ja nicht dabei. Die kriege ich so. Ich denke mit 300 Euro sollten wir auch hinkommen? Aber zum Ausprobieren ist das sicher nicht verkehrt!!
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![]() Mitglied seit 21.02.2006 |
Freunde zum Sparschwein bitten? Je nach Mahlzeit dann 2 - 3 €?
LG Youtas _____________________ denkwürdige Zeiten sind das! |
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![]() Mitglied seit 21.02.2006 |
Nein, 50 € fuer 2 Personen pro Woche! 200 € im Monat
LG Youtas _____________________ denkwürdige Zeiten sind das! |
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![]() Mitglied seit 22.02.2008 |
Achso....... also quasi pro Person 100 Euro im Monat. Jetzt hab ichs auch kapiert
Ok dann schlag ich diesen "Topf" vor und ein Haushaltsbuch führen wir ja eh. Zu Nebenkosten: - Strom/Wasser wird geteilt - Internet-Flatrate auch Festnetztelefon wollen wir eigentlich gar keines. Gibts sonst noch welche? |
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![]() Mitglied seit 21.02.2006 |
Versicherung?
Nebenkosten wie Treppenhausbeleuchtung? LG Youtas _____________________ denkwürdige Zeiten sind das! |
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![]() Mitglied seit 06.04.2007 |
Kabelfernsehen? GEZ-Gebühren?
Und wie verhält sichs wenn der Freund der Mitbewohnerin mehrmals die Woche daschläft und dann ausgiebig duschen geht? (ich kenn sogar die Boiler-Variante: Besuch der Mitbewohnerin geht so lange und ausgiebig duschen, dass ich, obwohl ich dafür zahle, nur mehr kaltes Wasser zum Duschen und Haarewaschen hab Das mit dem Freund würd ich einfach ansprechen- ich denke, wenn er grad öfters bei euch mitisst, kann er ja auch einen kleinen Beitrag zum Essen leisten! |
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![]() Mitglied seit 22.02.2008 |
Also wir haben ne Warmmiete da ist ja alles drin soweit.
Versicherung haben wir beide Haftpflicht und brauchen nur Hausrat. Das sind ca 50 Euro im Jahr hab ich ausgerechnet. Sonst noch was? Kennt sich zufällig wer aus in wiefern man 1. Auszug bzw Maklerprovision steuerlich etwas absetzen kann? Habe da was gefunden, wenn man näher zur Arbeit zieht, darf mans absetzen oder so? |
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![]() Mitglied seit 24.02.2008 |
eine andere sache die ich auch noch wichtig finde ist, dass ihr zb eine pinnwand worauf ihr schreiben könnt, was gebraucht wird. ich hab auch einige nicht so schöne erfahrungen in der wg gemacht, dass dinge aufgebraucht wurden und niemand sah sich verantwortlich es nachzukaufen. daraus entstand ab und zu ein riesen streit...
deswegen: wenn etwas alle gemacht wurde, aufschreiben und der nächste der einkaufen geht bringt es mit. wenn ihr freunde zu besuch habt (und es ist nicht spontan) bittet sie doch einfach etwas mitzubringen. ihr könnt euch ja vorher absprechen was ihr kochen wollt. der eine bringt wein mit, der andere obst etc. |
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![]() Mitglied seit 22.02.2008 |
Das ist eigentlich generell so, dass Freunde dann irgendwas mitbringen. Ich denke da quatschen wir mal drüber und gucken wie wir es machen.
Die Pinnwand ist gut! Sowas kommt in den Gang! Habe eine schöne grüne Pinnwand mit so nem Abreissblock :D |
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![]() Mitglied seit 03.01.2009 |
Hallo,
meine 6 jährige WG-Erfahrung besagt, dass es nicht lange funktioniert zusammen einzukaufen und zusammen zu kochen. Das geht ab und zu mal (am Wochenende, im Urlaub), aber auf Dauer führt jeder sein eigenes Leben und es kommt zu gefühlten und echten Ungerechtigkeiten. Das fängt doch schon an, wenn der eine mal spontan abends nicht mitisst oder Besuch hat oder auf das Essen gerade kein Hunger hat... Wir (auch eine 2er WG) machen es so, dass abwechselnd die Grundprodukte (Brot, Butter, Milch, Gewürze, Mehl, Zucker, Putzmittel, Waschmittel, WC-Papier etc.) einkauft. Ab und zu kochen wir gemeinsam - da läd entweder sie mich oder ich sie ein. Was aber kein Problem darstellt, da es nicht täglich passiert. Einkaufen tun wir getrennt, aber wir sprechen vorher ab was wir kaufen und fragen den anderen ob er was haben mag (zB wenn ne Palette Jogurt im Angebot ist, kaufen wir die gemeinsam und teilen sie) Wichtig ist auch nen Putzplan... der wird vorher besprochen, was man denkt wie oft machen zu müssen und dann wird aufgeteilt. Immer schön abwechselnd. |
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![]() Mitglied seit 22.02.2008 |
Wir sehen uns ja jeden Abend im Stall. Da können wir dann einfach sagen "heut wird gekocht.. oder nicht". Ich denk das machen wir wie wir lustig sind.
Kabelfernsehen? & GEZ-Gebühren? Sind ein guter Punkt! DANKE :) Was kommt denn da so auf einen zu?? Und wie verhält sichs wenn der Freund der Mitbewohnerin mehrmals die Woche daschläft und dann ausgiebig duschen geht? - Ich werde mal mit ihr reden und dann machen wir halt einfach aus, dass derjenige der Besuch hatte oder nen Freund hat, einfach bisserl mehr zahlt. Im Gegenzug ist sie ja auch manchmal bei ihm und isst/duscht da. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Lebkuchenherz,
was du für alte Erinnerungen weckst! Ich habe etliche verschiedene WG-Erfahrungen gemacht, 2er, 4-er und 8-er... In der Zweier-WG wars natürlich am einfachsten. Da brauchten wir nicht viel Regulierung, das pendelt sich schnell ein. Anfangs geht man ein paar mal zusammen einkaufen, dann ist schnell klar, wer was "braucht" und was eher nicht. Daraus ergibt sich dann, was jeder privat kauft und was gemeinsam verbraucht wird. Und man kann auch schon mal planen, was man zusammen kochen will. Zeiten dafür haben wir nicht vereinbart, das ergab sich spontan. Fixe Wohnkosten wurden geteilt, Kosten für Grundnahrungsmittel, Putzmittel etc. haben wir aus der Haushaltskasse bezahlt. Die wurde immer dann aufgefüllt, wenn sie leer zu werden drohte, jeder denselben Betrag (der durchaus unterschiedlich ausfiel, je nach aktueller Finanzlage - mal haben wir jede 50 DM rein, mal 100...). Dann haben wir auch immer nochmal kurz über die angesammelten Bons geguckt, bevor sie entsorgt wurden. Also: jeder Beleg kam hinten ins Portemonnaie, falls was vom Markt gekauft wurde, hat man halt selbst ein Zettelchen geschrieben. Das war aber die einzige "strenge Disziplin", die wir uns auferlegt hatten. Alles andere lässt sich leicht besprechen, wenn es ansteht (mitessende Freunde z.B.). Anders wars in der großen WG. Haushaltskasse für die Basics hatten wir da zwar auch, aber da hat dann doch eher jeder für sich selbst gewirtschaftet. Immerhin hatten wir jahrelang an jedem 2. Montag ein gemeinsames Essen, das dann einer für alle (die wollten) gekocht hat. Dafür hat man einen Zettel ausgehängt, was gekocht werden soll und wieviel das pro Person etwa kosten wird. Wer da war, hat sich eingetragen. So konnte man auch mal hin und wieder was weniger preiswertes kochen (und es war ziemlich international). Und da wurde natürlich mehr geregelt, Putzdienste etc., alles, was man zu Zweit halt leicht absprechen kann. Da ist ja klar: wenn die Freundin die Küche geputzt hat, bin das nächste mal ich dran... logisch, oder? Für Frauen-WGs habe ich aber auch einen speziellen Tipp: Sprecht frühzeitig darüber, dass es sein kann, dass man mal die Freundin auffordern muss, eine ihrer Pflichten nicht zu vergessen. Ist ganz normal, menschlich, außerdem muss man sich dran gewöhnen und das kann ein bisschen dauern. Aber Frauen neigen dazu, sowas als Kritik auf der Beziehungsebene misszuverstehen, etwa "du Böse hast was falsch gemacht, ich mag dich nicht mehr"... Berichte doch mal wieder über deine neuen Erfahrungen (ne alte Frau hört/liest sowas gern Gruß Turi |
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![]() Mitglied seit 23.10.2008 |
Hallo nochmal,
mir ist noch zu Freunden. Übernachtungsgästen etc eingefallen: Wir hatten nach einigen nervigen Situationen seinerzeit die eiserne Regel, dass es allein Sache des jeweiligen Gastgebers ist, dafür zu sorgen, dass sich der Gast einfügt und sich die anderen Mitbewohner nicht ausgenutzt vorkommen. Insofern sollte auch der jeweilige Gastgeber sein, der sich darum kümmert, dass sein Gast das Bad nicht blockiert, den Kühlschrank nicht leerfrisst, die Dusche nicht leerduscht usw. Und wenn es Beschwerden oder Probleme gibt, müssen die Mitbewohner das klären. Es kann nämlich ganz schön nervig sein, wenn man sich noch mit dem Gast des anderen auseinandersetzen muss. Zumal solche Gäste ganz erstaunliche Kapriolen drehen können... So hat es bei uns dann jedenfalls ganz gut geklappt... Grüße Limonata |
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![]() Mitglied seit 30.01.2009 |
Hallo,
glückwunsch, WG-Leben ist toll Ich habe jedoch immer nur mit Männern gewohnt und nie mit Freundinnen. ich denke: Bei Mädels ist es schwieriger, die Privatsphäre & die anfallenden Arbeiten und die Freundschaften zu trennen. -> der eine fühlt sich zurückgesetzt, wenn der andere nur im Zimmer abhängen will -> evtl. Eifersucht bei Besuch, bei dem die Freundin/Mitbewohnerin nicht dabei sein soll -> man traut sich nicht wegen dem schönen harmonischen Vertrauensverhältnis, zu sagen, dass die andere endlich mal abwaschen / putzen soll -> kohle + arbeiten gleichmäßig aufteilen ist das ALLERschwierigste! Ich würde euch nur absolut raten, euch vorab darüber zu unterhalten und zu überlegen, wie ihr damit umgeht. Folgende Tipps: ** Jeder Kassenbon vom Einkaufen von ALLEM kommt in eine Box, am Ende des Monats ist Kassensturz und wer mehr bezahlt hat, bekommt das wieder -> ist am gerechtesten. ** Vorher festlegen, aus welchen Gründe es ok ist, mal nicht zu putzen / abzuwaschen, damit es nachher keinen Streit gibt. ** Festlegen, wann man ungestört sein möchte. ** Absprechen, wenn jemand Besuch hat, ob es GEMEINSAMER oder Einzelner Besuch ist , ob dabei gekocht werden darf und wie und ob übernachtet wird. ** unbedingt klären, wann wer morgens ins Bad muss! Viel Spaß im WG-Leben!! Alles liebe LAOLALITA |
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![]() Mitglied seit 03.10.2007 |
@Lebkuchenherz
Du kramst ganz schön alte Erinnerungen wieder hervor. Meine WG-Erfahrung (5 Personen) ist zwar knapp 20 Jahre alt, aber: -nach einer Weile haben wir gemerkt, dass es ohne konkreten Putzplan nicht wirklich geht. Also, für jede Woche festlegen, wer für was verantwortlich ist. -bei fünf Personen haben wir uns bei dem Gemeinschaftseinkauf auf die "Basics" beschränkt: Zwiebeln, Kartoffeln, Butter, Toilettenpapier;...". Für die Lieblingswurst, -käse war jeder selbst verantwortlich. Bei Grillfesten war das Motto: "wir stellen den Grill, Zaiziki und Brot zur Verfügung, Grillgut möge jeder selbst besorgen und eine mitgebrachte Flasche ist durchaus angenehm". Noch ein Gedanke zur "gerechten Verteilung": wir haben damals den gemeinsamen Einkauf immer durch alle Bewohner geteilt: der eine hat mal wen zu Besuch, der andere ist vielleicht mal über ein Wochenende nicht da,.... wenn das nicht ßergewöhnliche Ausmaße angenommen hat, war das ein Bestandteil unserer Gemeinschaft Liebe Grüße von usbur, die vor vielen Jahren in einer wunderbaren Studenten-WG in Passau leben durfte |
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Henglein
Rama Cremefine



































