Suppenfleisch zu Gulasch verarbeiten?
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![]() Mitglied seit 26.01.2012 |
denkt Ihr, ich kann aus einem Stück Suppenfleisch (Rind) auch Gulasch machen? Hab das Fleisch von meinen Schwiegereltern geschenkt bekommen und wollte nicht schon wieder Rindersuppe machen, die hatten wir gerade erst... Danke schon mal für Eure Meinung! |
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Ich persönlich würde das nicht machen, denn meist ist Suppenfleisch fett. Und das ißt bei uns keiner. Notfalls würde ich Brühe davon kochen, und diese erst einmal einfrieren für den späteren Gebrauch. Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 20.10.2005 |
Möglich ist das durchaus, ich mach zB auch aus Rinderbeinscheibe Gulasch.
Allerdings würde ich es wohl im ganzen schmoren und dann wenn es schön mürbe ist in mundgerechte Stücke zerlegen. Liebe Grüße Michèle
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![]() Mitglied seit 14.10.2011 |
Hallo,
da kann ich mich nur Emmy-Ly anschließen, aber das ist reine Geschmacksache. Für uns wäre es nichts und Brühe auf Vorrat ist doch toll, wenn man die hat! LG fernwehchen |
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![]() Mitglied seit 18.06.2010 |
Hola,
Suppenfleisch ist ja nicht gleich Suppenfleisch. DA sollte schon eine genauere Bezeichnung angegeben werden. saludos, Carco |
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![]() Mitglied seit 24.03.2008 |
Hallo,
ich habs mal probiert. Das Fleisch war voller Häute, Sehnen und Glibberkram. Auch nachdem ich das alles entfernt habe, war das Fleisch nicht der Renner. Der Aufwand hat sich nicht gelohnt. Ich würde lieber Fond/Brühe machen. www.chefkoch.de/rezepte/1859691301266435/Rinderbruehe-und-Rinderfond.html Dies stark reduzieren und einfrieren oder auch einkochen. Gruß Lollo |
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![]() Mitglied seit 04.04.2010 |
Hallo,
Brühe kochen und kräftig reduzieren und für Sauce einfrieren. Aus dem Fleisch Rindfleischsalat machen. MvG aus Kölle pu |
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![]() Mitglied seit 20.10.2005 |
Oh, ich bin da bisschen anders ich liebe ja so Glibberkram am Fleisch.
Liebe Grüße Michèle
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![]() Mitglied seit 26.01.2012 |
Erst mal danke für Eure schnellen Antworten. Ich hab mir das Fleisch noch gar nicht angesehen, aber Ihr habt Recht, wenn zu sehr durchzogen bzw. fettig ist, mach ich am besten eine Brühe draus!
Danke für Eure Tipps! |
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![]() Mitglied seit 18.06.2010 |
Hola,
wenn es zB eine Rinderbrust ist, dann kann ich dieses Rezept empfehlen. Saludos, Carco |
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![]() Mitglied seit 26.05.2008 |
Hi,
warum eigentlich nicht, musst es nur lange genug schmurgeln, schön mit Rotwein. Könnte mir aber trotzdem vorstellen, dass es zwar weich aber irgendwie faserig wird. |
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![]() Mitglied seit 18.06.2010 |
Ich habs gemacht und mir hats sehr gut geschmeckt. Gehört zu meinen "festen Rezepten". Außerdem, durch die lange Garzeit, ist es "Pflegeleicht".
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![]() Mitglied seit 31.12.2009 |
Hallo,
ich finde, dass jedes Rindfleisch, das lange Schmoren/Kochen muss, sowohl für Suppen als auch für Braten/Gulasch geeignet ist. Viele Grüße, Ro-Gi |
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![]() Mitglied seit 27.12.2005 |
Hallo,
genauso sehe ich das auch. Wenn das Fleisch unerwünschte Fettschichten oder Sehen enthält,kann man diese beim Kleinschneiden entfernen. LG Piri |
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![]() Mitglied seit 23.07.2008 |
Hallo,
Suppenfleisch.... was nennt ihr den Suppenfleisch? Für viele ist ne Beinscheibe "Suppenfleisch", ich mag die sehr gerne geschmort. Hochrippe wird auch gerne mal als Suppengfleisch bezeichnet, dabei gibt die Hochrippe hervoragende Steaks. Aber auch Rinderrust gibt nicht nur ne gute Suppe, das kann ein richtig klasse Gulasch werden, die Fettnaht wird einfach abgeschnitten und kann dann später immer noch mit in eine Suppge gegeben werden. LG Vini Aus einem schlechten Koch kann noch etwas werden, aus schlechten Produkten kann niemals etwas werden! Donnerstag ist Veggiday - für den Klimaschutz KLICK MICH Carpe diem et carpe noctum! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
"Suppenfleisch" ist eigentlich ideal für Gulasch. Man muss es halt nur lang genug garen, dass sich der Glibber, die Sehnen und Häutchen auflösen können und die Gelatine an die Sosse abgeben. Ich erinner mich zwar auch an fieseste Möchtegern-Gulasch-Katastrophen aus Mensazeiten, bei denen man auf glibbrig-zähen Fleischwürfeln kauen konnte wie auf einem Kaugummi, aber wenn amn die gröbsten Stellen abschneidet und die Garzeit bei 3h aufwärts ansiedelt, dann wird es ein Genuss.
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![]() Mitglied seit 31.10.2011 |
Fleisch, je nachdem was es ist (Rind, Kalb, Lamm, Schwein) nicht ganz auskochen, auskühlenlassen, von denSehnen, Knorpeln usw befreien, Fett aber dran lassen und dann würfeln und in einer Pfanne knusprigausbraten. Dann entweder noch einmal fertig kochen oder direkt zum eigentlichen Gericht weiterverarbeiten.
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Heute ham aber echt alle ne Pappnase an ...
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
na, dann sind die Chinesen an erster Stelle als Meister der Mehrfachgarung...
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
... blanchieren oder dämpfen ist weiiiiit entfernt von "nicht ganz auskochen", das hört sich für mich eher an wie:
"Erstmal kochen wir von dem Suppenfleisch ne ordentliche Brühe, dann machen wir in der Pfanne noch nen schönen Bratensatz für Sosse und danach gibts auch noch ein schönes Gulasch!" |
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![]() Mitglied seit 07.07.2008 |
Bonsoir,
klar kann man Suppenfleisch auch schmoren... schoen waer bei solchen Fragen, wenn man wuesste um welche Stueck es sich handelt... Ostwind-REgen hat uebrigens nur eine alte Kochmethode aufgefuehrt...wenn man es gut macht, nicht mal schlecht...dafuer gibt es sogar Rezepte... Die einfachste Form wie z.B. “Tiroler Geroestl “ hat es ja auch in den Gegenwart geschaft... LG Ornellaia |
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![]() Mitglied seit 31.10.2011 |
So alt ist diese Methode im Übrigen gar nicht.
Wenn ich Fleisch ganz auskoche, dann sind alle Inhaltsstoffe raus und es schmeckt wie ein Pappkarton. Ich weiß, jetzt bekomme ich wieder Gegenwind. Na, laßt mal hören! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Du nicht, aber was “Tiroler Geroestl" jetzt mit Ostwinds Gulaschmethode (kochen+braten+schmoren) zu tun haben soll würd ich gerne mal wissen. Kann mich wirklich nicht erinnern, dass ich jemals geschmortes Tiroler Geroestl gegessen hätte.
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![]() Mitglied seit 31.10.2011 |
So mache ich kein Gulasch.
Würde ich jedoch ein gulaschartiges Gericht aus Suppenfleisch vom Rind (wie hoher Rippe) zubereiten, würde ich ganz sicher so verfahren. Für so eine Art von Kochfleisch ist das nämlich eine alte, total bewährte Methode, die Deiner Mutter eigentlich bekannt sein müsste. Hier im Kohölenpott werden Eintöpfe sehr gern auf diese Art zubereitet. Linsensuppe, Graupensuppe etc. |
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![]() Mitglied seit 01.12.2011 |
das geht auf alle Fälle, es kommt aber drauf an um was für ein Stück Rindfleisch es sich handelt
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![]() Mitglied seit 03.07.2004 |
Hallo,
ich nehme mal an, das ist Brustfleisch.....Terrasacco hatte doch mal einen hochgelobten Brustbraten hier eingestellt. Wollt ich auch schon immer mal probieren..... Das wär doch was. Chefkoch ist kein Wattepusten! die Ex-Fritte
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![]() Mitglied seit 03.07.2004 |
Hier ist der Fred.
Chefkoch ist kein Wattepusten! die Ex-Fritte
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![]() Mitglied seit 01.11.2005 |
Hallo,
hier im Kaufhof kann man dicke Scheiben Hohe Rippe als Suppenschleisch kaufen. Sie sind nicht so lange abgehangen wie die Steaks aus diesem Stück, kosten aber auch nur die Hälfte und haben schon die richtige Dicke für Gulaschwürfel. Daraus mache ich ab und zu Gulasch oder -suppe. "Richtiges" Suppenfleisch, namentlich Leiter, würde ich immer für Suppe nehmen. Gruß Peter |
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![]() Mitglied seit 07.07.2008 |
Bonsoir,
die Frage des Alters ist natuerlich relativ.. ..eines meiner aeltesten Rezepte (in Buchform) von Fleisch kochen+anbraten+ etwas schmoren ist an die 200 Jahre alt...laesst vermuten, dass dies Methode deutlich aelter ist... Logischerweiser wird beim Tiroler Geroestl nicht mehr geschmort... meine Formulierung war ungenau LG Ornellaia |
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![]() Mitglied seit 31.10.2011 |
Ich glaube, Bender möchte ein Rezept.
Nimm das hier! Wichtig dabei ist das gekochte Rindfleisch!" Tiroler Gröstl ca. 100 g Rindfleisch (gegart, vorgekocht) 70 g Speck 1/2 Zwiebel 400 g Kartoffel (festkochend) Majoran Kümmel Salz, Pfeffer 2 EL Öl 2 frische Eier Kartoffeln kochen, schälen und in Stücke schneiden. Die halbe Zwiebel würfelig schneiden. Das Rindfleisch und den Speck kleinschneiden. In einer Pfanne 1-2 EL (wenig!) Öl heiß werden lassen und die Zwiebeln darin anschwitzen. Dann den Speck in die Pfanne geben, schwenken und kurz braten. Die Kartoffelstücke und die Rindfleischstücke dazugeben. Das Gröstl mit Kümmel, Majoran, Salz und Pfeffer Das Tiroler Gröstl gut anbraten, dabei durchschwenken. In einer zweiten Pfanne 2 Spiegeleier mit ganz wenig Fett zubereiten. Das Gröstl am Teller anrichten und mit einem Spiegelei garnieren. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich gebs auf mit euch ... natürlich gibt es unzählige Gerichte, wie das Gröstel. Nur ist beim Gröstel ja der Grundgedanke wohl kaum, dass man das Fleisch kochen MUSS, damit man endlich Gröstel machen kann, sondern der, dass man halt gekochtes Flesich übrig hat und das Gröstel als Resteverwertung fungiert.
Genau so kann ich mir durchaus vorstellen, dass man aus Suppenfleisch erstmal eine Brühe kocht und dann aus dem gekochten Fleisch noch sowas ähnliches wie ein Gulasch macht. Aber nie im Leben würde ich doch den umgekehrten Weg wählen. Wenn ich Gulasch mache und mein erster Schritt darin bestehen würde, das Fleisch ne Stunde vorzukochen, damit nur ja nicht zuviel Geschmack ins Gulasch kommt, würde sich jeder Zuschauer zu recht totlachen ... |
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![]() Mitglied seit 31.10.2011 |
Hat denn wer was anderes behauptet?
Meiner Ansicht nach nicht. Haken wir das Ganze doch einfach als nettes Aneinader Vorbeireden ab. Anscheinend haben wir mit unterschiedlichen Worten das Gleiche sagen wollen. |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moinsen,
au fein, fast ein Gulaschfred! @ Michèle Aber ja doch; das klassische "Wiener Saftgulasch" wird bevorzugt aus diesem Fleisch gemacht. Ansonsten halte ich mich mit Empfehlungen zurück; wenigstens so lange, bis geklärt ist, um was für ein Stück Rindfleisch es sich genau handelt. Das südtiroler Pfannengröstel kenne ich nur als (leckere) Resteverwertung, die man durchaus auch mit geschmortem Fleisch hinbekommt. Notorische Nörgler und Dogmenbewahrer werden jetzt einwerfen: "Aber man muss doch das Gröstel mit Brühe ablöschen, und die gibt's doch beim Schmorfleisch nicht!" Das ist mir völlig schnuppe. BG Hinnerk |
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