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Rindfleischsuppe parfümieren

Vom 05.02.2012 19:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Pez_1000 Küchenjunge


Mitglied seit 09.06.2005
81 Beiträge (ø0,03/Tag)
Hallo,

Rindfleischsuppe aus magerem Fleisch, Beinscheibe, Knochen und Suppengemüse vermiest mir zu oft den Appetit durch einen eigentümlichen "Knochengeruch".

Logisch wäre, auf Knochen zu verzichten, aber wird das denn noch was?
Oder weißes Rinderfett verwenden und später entfetten?

In den hier zahlreich vorhandenen Rezepten steht gar nicht selten Fertigbrühe. Darauf möchte ich aber bei selbstgemachter Suppe verzichten.


Das mit dem Parfümieren war ein kleiner Scherz, ich vergreif mich doch nicht an Flacons meiner Frau Lachen


vG
.
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Vom 05.02.2012 19:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

morgaine0767 Chefkoch


Mitglied seit 04.04.2005
9.787 Beiträge (ø3,75/Tag)
Hallo,
ich habe zwar schon lange keine mehr gemacht, mit einem Stück Fleisch, kalt aufgesetzt, Schaum beim aufkochen abschöpfen, wird es ganz gut.
Dazu kommt bei uns dann gleich eine "Packung" Suppengemüse. So, und jetzt habe ich den leckeren Duft in der Nase und kriege Hunger.

lg
morgaine
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Vom 05.02.2012 19:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bender Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
15.121 Beiträge (ø3,99/Tag)
Untr "Knochengeruch" kann ich mir irgendwie nix vorstellen, richt die Brühe denn anders wenn du Suppenfleisch ohne Knochen verwendest? Alle "Fehlaromen" sollte man eigentlich wegkriegen, wenn man Knochen und Fleisch kurz in kochendem Wasser blanchiert.
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Vom 05.02.2012 20:11 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Saucenlover Smutje


Mitglied seit 30.10.2011
1.015 Beiträge (ø4,79/Tag)
Hallo Pez!

Ich kann zwar nicht wirklich nachvollziehen, was genau du mit "Knochengeschmack" meinst...

Ne Fleisch-und Knochenbrühe macht man nun mal aus Fleisch und knochen. Ich wüsste jetzt nicht, wo da ein geschmacklicher Unterschied sein sollte.

Natürlich könnte es sein, dass die Knochen nicht mehr ganz frisch waren. Die "Verwesung" beginnt ja zuerst an den offenliegenden Knochenansätzen.

Was ich mir auch vorstellen kann: An den Knochen haften noch Blutreste, das darin enthaltene Eiweiß verdirbt auch ganz schnell.

Mein Vorschlag: Die <knochen, aus denen du die Brühe kochen willst, erstmal ordentlich blanchieren, gründlich abspülen und dann mit kaltem Wasser für die Brühe ansetzen...!

Mit Fertigbrühe würde ich da gar nicht arbeiten, wenn du eine "ordentliche" Brühe für deine Suppe machen willst.
Auch "Entfetten" halte ich für Unfug, denn vom Fett bekommt die Suppe/Brühe ja einen großen Teil ihres Geschmackes.

Wenn du den "Knochengeschmack" nicht magst, lass einfach die Knochen weg und nimm Suppenfleisch!


Ach ja, zum "Parfümieren":

Da könntest du nach dem Kochen alles abgießen, die Knochen/unbrauchbaren Fleischreste, Sehnen, etc. gut abspülen und nochmal mit etwas kaltem Wasser für eine "Nachbrühe" aufsetzen, die du später dazugibst. In diesen Ansatz gäbe ich dann einige Zweige Liebstöckel (Maggikraut) - frisch - mit dazu oder getrocknetes Sellerie-Laub!
Das gibt einer Brühe das beste "Parfüm", das ich kenne...!


lg Saucenlover
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Vom 05.02.2012 20:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mamacanis Smutje


Mitglied seit 06.02.2011
582 Beiträge (ø1,22/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo

Sind denn die Knochen auch wirklich frisch?

Ich gebe an die Brühe bei mir Lorbeerblatt Nelke Muskat und etwas ungewöhnlich aber gut Kafirlimettenblatt zusätzlich zum normalen Suppengemüse...

LG
Mamacanis
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Vom 05.02.2012 21:01 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ornellaia  Chefkoch


Mitglied seit 07.07.2008
5.047 Beiträge (ø3,55/Tag)
Bonsoir,

wenn man eine reine Knochenbruehe kocht, dann wird man feststellen, dass diese anders riecht und natuerlich auch anders schmeckt... insofern haben Knochen durchaus einen eigenen Geruch und Geschmack...deshalb koche ich manchmal bewusst Knochenbruehen...


LG

Ornellaia
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Vom 05.02.2012 23:00 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Waschljoe Küchenjunge


Mitglied seit 20.12.2011
143 Beiträge (ø0,89/Tag)
Mmmmmh...,

Du meinst aber mit "Knochengeruch" nicht den Geruch nach Knochenmark? Also aus der Beinscheibe löse ich das Mark heraus, bevor ich davon Rindersuppe koche (aus dem Mark mache ich Markklösschen). Für eine Knochensuppe versuche mal Fleischknochen, ggf. Sandknochen. Alternativ ist dann evtl. doch das Leiterstück vom Rind für Dich die bessere Wahl.

Zum Thema "parfümieren": kurz vor dem servieren etwas Liebstöckel (geht auch getrocknet) in die Brühe zu geben kann helfen.

Gruß Joe
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Vom 05.02.2012 23:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

katir  Sternekoch


Mitglied seit 10.04.2006
32.905 Beiträge (ø14,68/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,


versuch doch mal das Suppengrün kräftig an zu rösten..und erst dann Knochen und Suppenfleisch mit Wasser dazu.
Eine Zwiebel halbiert röste ich auch so immer noch mit.

Lorbeerblatt, Nelke..wie schon beschrieben..geben ich auch dazu.

Unser Metzger gibt mir immer Sandknochen..die finde ich ideal für Suppe.

katir
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Vom 05.02.2012 23:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Pez_1000 Küchenjunge


Mitglied seit 09.06.2005
81 Beiträge (ø0,03/Tag)
Dank an Alle!

Alle Zutaten sind stets frisch und gewaschen, habe bisher Fleisch und Knochen nur nicht blanchiert

Der mir unangenehme Geruch ist eine Art Kindheitstrauma. Meine Mutter kochte unter der Woche schon mal Suppe nur aus Rinderknochen. Die roch nach meinem Empfinden übel und machte mich zeitweise zum Suppenkasper.
Die "Sonntagssuppe" vom Rind war dagegen immer perfekt und lecker.

Es ist wohl besser, ich koche Rindfleischsuppe künftig nur noch mit fast magerem Fleisch, angerösteten Zwiebeln und Lauch - ohne Knochen, aber mit Liebstöckel.

vG
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Vom 06.02.2012 00:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Waschljoe Küchenjunge


Mitglied seit 20.12.2011
143 Beiträge (ø0,89/Tag)
.... @ vG

ich würde den Lauch nicht anrösten (wegen der Bitterstoffe). Eine halbierte Zwiebel auf den Topfboden angebraten ist ein guter Start.

Wenn Du a) Knochen nicht magst und b) nicht aus Kostengründen auf ein Leiterstück (Querrippe) angewiesen bist, aber die Suppe c) nicht nach Fett aussehen darf, würde ich Dir ein Stückchen Rinderbrust empfehlen.

Filet gibt mhmmmh hmmhmhmmmmhhh keine gute Suppe...

Gruß Joe
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Vom 06.02.2012 01:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ornellaia  Chefkoch


Mitglied seit 07.07.2008
5.047 Beiträge (ø3,55/Tag)
Bonjour

@ Pez,

nun mal kein Trauma entwickeln... auch wenn Du Kochensuppengeruch uebel findest....Du bemerkst den Unterschied... Deine Nase ist perfekt.... Gratulation... nur bloed, dass Du den Geruch nicht magst Lächeln ....


LG

Ornallaia
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Vom 06.02.2012 09:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Pez_1000 Küchenjunge


Mitglied seit 09.06.2005
81 Beiträge (ø0,03/Tag)
Trauma in Verbindung mit einem Suppengeruch zu verwenden, ist in Gedanken an schwer kranke Menschen sicher unpassend. Mit "eine Art Kindheitstrauma" habe ich nur einen gängigen Begriff für "störend" verwendet.

Auch wenn ich nicht das Geld zum Fenster rauswerfe, spielen in dem Zusammenhang Kostengründe keine Rolle. Der Grund für den Thread war das Ärgernis der letzten Suppe. Die roch eben auch bei Verwendung eines großen Fleischstücks wegen der Beinscheibe und Knochen unangenehm.

Fazit: Marmoriertes Fleisch, die beschriebenen Zutaten und sich Zeit nehmen. Dann klappt es mit der Suppe, und auch mal mit einer tollen Rinderconsommé als Krönung.

vG

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Vom 06.02.2012 11:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

leberspaetzle Kaltmamsell


Mitglied seit 11.11.2010
752 Beiträge (ø1,33/Tag)
Hallo Pez

Ich glaube, ich weiss, was du meinst.
Mir geht es ähnlich, wenn ich Markknochen mitkoche. Die Suppe bekommt durch das Mark immer einen etwas "ranzigen" Geruch....so wie nach Fritieröl.
Wenn man bedenkt, dass Knochenmark fast reines Fett ist, ist der Gedanke vielleicht nicht ganz abwegig.

Ich nehme für die Rinderbrühe nur noch Sandknochen und koche sie nur ca 2 Stunden mit, ansonsten löst sich aus dem Knochen zuviel Gelatine und die Brühe wird im Geruch und der Konsistenz leimig.

Die besten Resultate erhalte ich aber damit, dass ich gar keine Knochen mehr mitkoche. Ich nehme als Fleisch immer eine Querrippe, die hingegen durchaus fett sein darf. Das Fleischfett hat diesen ranzigen Geruch gar nicht, und ein paar Fettaugen sollten bei einer Rinderbrühe ja schon sein.
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