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Was mache ich bei meiner selbstgemachten Brühe falsch ??

Vom 08.12.2010 09:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Katie Hendlgriller


Mitglied seit 17.01.2002
2.104 Beiträge (ø0,56/Tag)
Hallo an alle,

bis jetzt habe ich beim Herstellen von Brühen kein grosses Glück gehabt - gestern habe ich mich dann mal wieder an eine Rinderbrühe gewagt, weil ich gleichzeitig auch einen Rindfleischsalat machen wollte. Und da ich vor kurzem eine Kochshow gesehen habe, in der genau das gekocht wurde, habe ich mir dieses Rezept zum Nachkochen genommen.
Zwiebel angebraten, Rindfleisch mit kaltem Wasser bedeckt, dazu viel Suppengemüse, die üblichen Suppenkräuter, zusätzlich noch Wein, Tomaten, Knoblauch...Es hat einfach toll gerochen. Nach 2 Stunden hab ich das Fleisch rausgenommen und die Suppe probiert - und wieder einmal schmeckte die Suppe nach fast gar nichts. Hat von euch jemand eine Idee, was ich falsch mache ?? Muss ich die Brühe jetzt noch reduzieren, damit der Geschmack stärker wird ??

Danke schonmal für eure Hilfe und LG
Katie
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Vom 08.12.2010 09:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Emmy-Ly  Sternekoch


Mitglied seit 11.12.2005
25.251 Beiträge (ø10,7/Tag)
Hallo zusammen!


Erwarte nicht zuviel von einer Rinderbrühe.

Sie schmeckt eben nach Rinderbrühe. Ein wenig Salz tut der Brühe auch gut.

Liebe Grüße Emmy - Ly


Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften!
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Vom 08.12.2010 09:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sia°Administrator - Chefkoch.de Team Hendlgriller


Mitglied seit 06.07.2001
8.985 Beiträge (ø2,26/Tag)
Hallo,

wie war denn das Mengenverhältnis Fleisch zu Wasser?

Hattest du Knochen ... Salz, Pfeffer??

Gruß
Sia
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Vom 08.12.2010 09:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

brutzel63  Chefkoch


Mitglied seit 16.06.2007
11.259 Beiträge (ø6,22/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Ich würde sie noch reduzieren.

Vielleicht fehlt auch noch Salz?





LG Brutzel \"\"
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Vom 08.12.2010 10:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Ro-Gi Suppenkoch


Mitglied seit 31.12.2009
1.745 Beiträge (ø1,98/Tag)
Hallo Kathie,

gut für den Geschmack sind neben Knochen auch schwarze Pfefferkörner, ein paar Wacholderbeeren, 1 oder 2 Lorbeerblätter, Liebstöckel und Selleriegrün.
Tomaten müssen m. M. nicht unbedingt in eine Rindfleischsuppe.

Evtl. hättest Du die Brühe etwas länger köcheln lassen müssen.

Viele Grüße,
Ro-Gi
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Vom 08.12.2010 10:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

MadleineFinkNottel Tellerwäscher


Mitglied seit 30.11.2010
20 Beiträge (ø0,04/Tag)
Ich denke auch, es ist zu viel Wasser. Eigentlich müsste die super schmecken, besonders mit dem Wein. Lange muss sie auf jeden Fall kochen, sonst schmeckt man es nicht. Ich lasse meine Brühe auch immer hinterher noch etwas ziehen. Also Deckel drauf, Herd ausgestellt und dann einfach mit allem was drin ist noch etwas ruhen lassen. (so einige Stunden).

Nur nicht zu viel Zwiebeln/Lauch reintun, der ist ja sehr Geschmacksintensiv. Falls das das Problem ist. Und wie jemand schon sagte: Salzen, sonst kommt der Geschmack nicht raus.
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Vom 08.12.2010 10:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eifelkrimi  Sternekoch


Mitglied seit 27.03.2005
22.895 Beiträge (ø8,74/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Ich schließe mich Emmy-Ly an:

eine Rinderbrühe schmeckt nun mal nach Rinderbrühe + Gewürzen.

Reduziere noch ein wenig und gib etwas Salz ran,
ein paar Kräuter (bei uns muss da Liebstöckel ran und Selleriegrün - das muss man aber beides im Sommer trocknen)

lg
eifelkrimi
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Vom 08.12.2010 10:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Katie Hendlgriller


Mitglied seit 17.01.2002
2.104 Beiträge (ø0,56/Tag)
Hallo Ihr Lieben,

das ging ja schnell. Also, ich hatte 1 kg Rindfleisch und das habe ich mit Wasser bedeckt. Knochen hatte ich keine, aber Pfeffer, Wacholder, Piment, Lorbeerblätter war alles drin....okay, Salz hatte ich noch keines dran, das habe ich dann hinterher mit drangemacht...Wobei ich immer Angst habe, die Suppe zu versalzen...Vielleicht probier ich es heute doch noch mit ein wenig einkochen...

Danke
Katie
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Vom 08.12.2010 10:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Katie Hendlgriller


Mitglied seit 17.01.2002
2.104 Beiträge (ø0,56/Tag)
Ich dachte halt, weil doch auch so viel Gemüse mit dran war...aber Liebstöckel und Selleriegrün....das merke ich mir für den nächsten Sommer. Dann trockne ich das auch mal...
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Vom 08.12.2010 10:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hinnerk1810 Sternekoch


Mitglied seit 26.10.2006
10.469 Beiträge (ø5,13/Tag)
Moinsen,

welches und wieviel Rindfleisch?
Mit oder ohne Knochen?

Grundsätzliches: Fleisch und Knochen (die geben der Brühe Kraft) vorher blanchieren.
Brühe nicht sprudelnd kochen, sondern nur leicht simmern lassen.
2 h Kochzeit sind eigentlich zu kurz (hängt aber immer vom Fleisch ab), bei zarteren Stücken noch zuzsätzlich Suppenfleisch (z. B. Leiterstück) hineingeben, dass noch weiter kochen kann, nachdem Du das "bessere" Stück herausgenommen hast.
Brühe am Ende, nachdem alle Zutaten entfernt wurden, reduzieren.
Mit Salz erst einmal sparsam hantieren. Abgeschmeckt wird erst am Schluss.

Ich würde übrigens zur Herstellung der Grundbrühe keinen Wein verwenden. Den kann man bei Bedarf später hineingeben.


BG Hinnerk
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Vom 08.12.2010 10:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

s14  Hendlgriller


Mitglied seit 28.06.2005
2.519 Beiträge (ø1/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hinnerk, kannst du mir sagen, warum Fleisch und knochen vorher blanchiert werden sollten?

Danke!



LG



\"\"
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Vom 08.12.2010 10:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

carrara  Sternekoch


Mitglied seit 21.02.2007
22.486 Beiträge (ø11,69/Tag)
Hier gibt es ein recht gutes Grundrezept für Rinderbrühe
Bei mir kocht die immer ewig leise fröhlich vor sich hin --- und sie bekommt noch ein paar Lorbeerblätter.
Ich spare weder an Fleisch noch an den Knochen.

Ach noch etwas, ne gute Rindsbrühe schmeckt nicht nach Tütensüppchen Na! --- es kann sein, dass man in der 'Umstellphase' das Gefühl hat, es fehlte noch was.



LG Carrara

Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen!
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Vom 08.12.2010 10:24 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hinnerk1810 Sternekoch


Mitglied seit 26.10.2006
10.469 Beiträge (ø5,13/Tag)
@ s14

Dabei lösen sich schon die meisten der kleinen Eiweißpartikel vom Fleisch und auch die kleinen Knochenmehlkörnchen (quasi die Sägespäne). Die werden mit dem Blanchierwasser weggeschüttet und können die Brühe nicht mehr trüben.
Das erspart einem viel Abschäumerei und Nacharbeiten, gerade wenn man eine möglichst klare Brühe haben möchte.


BG Hinnerk
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Vom 08.12.2010 10:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Katie Hendlgriller


Mitglied seit 17.01.2002
2.104 Beiträge (ø0,56/Tag)
Hallo

okay, beim nächsten Mal werde ich noch Knochen kaufen....und länger kochen lassen...und mit Salz dann nicht zu sparsam sein. Wäre doch gelacht, wenn ich das nicht hinbekäme....

Grüßle
Katie
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Vom 08.12.2010 10:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Katie Hendlgriller


Mitglied seit 17.01.2002
2.104 Beiträge (ø0,56/Tag)
Carrara,

Umstellphase haben wir gar nicht - ich habe mir meistens den Fond beim Metzger gekauft. Aber es nagt natürlich am Ego, das nicht selbst vernünftig hinzubekommen... Lachen

LG
Katie
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Vom 08.12.2010 10:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

carrara  Sternekoch


Mitglied seit 21.02.2007
22.486 Beiträge (ø11,69/Tag)
Katie,

schau dir mal die Inhaltsstoffliste auf den Fonds von deinem Metzger an --- bei meinem war ich echt erstaunt HAR HAR HAR mhmmmh hmmhmhmmmmhhh

LG Carrara

Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen!
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Vom 08.12.2010 10:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

keintopf Suppenkoch


Mitglied seit 14.11.2009
1.821 Beiträge (ø1,96/Tag)
moin,

ich koche klare brühen im verhältnis 1 : 2 fleisch zu wasser. wenn gewürze (piment, lorbeer & co.) und auch gemüse (für 1 kg fleisch reicht imho ein handelsübliches suppenbund, allerdings verwende ich nur die hälfte der beilgelegten möhren), die obligatorische angeröstete zwiebel mit schale und auch eine große tomate (enthält glutamin als natürlichen geschmacksverstärker) am start waren und das ganze 2 bis 3 stunden vor sich hingesimmert hat, schmeckt es tatsächlich erst einmal nach nix. das ist immer so. der geschmack kommt tatsächlich erst nach beigabe von reichlich salz. ich empfehle, mit 15 g salz pro liter brühe anzufangen und sich dann an das endergebnis heranzusalzen. viele machen tatsächlich den fehler, zu wenig salz an die brühe zu geben und verzweifeln irgendwann ob des ergebnisses. dann kommt leider häufig ein brühwürfel hinein und das ergebnis befriedigt einigermassen. also leute: koch eure brühen selber und salzen, salzen, salzen. dann klappt das schon irgendwann.

schönen mittwoch
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Vom 08.12.2010 10:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kuehlmeister Smutje


Mitglied seit 17.01.2002
142 Beiträge (ø0,04/Tag)
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salz ist wichtig, brühe muss gut gesalzen werden beim kochen damit der saft aus dem fleisch austritt. sonst geht das wasser ins fleisch und der geschmack bleibt drin.

also: brühe salzen
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Vom 08.12.2010 10:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ManniXXL  Chefkoch


Mitglied seit 13.02.2008
3.730 Beiträge (ø2,38/Tag)
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Pfeil nach rechts kommt leider häufig ein brühwürfel hinein und das ergebnis befriedigt einigermassen. Pfeil nach links

Weil dadurch das fehlende Salz ergänzt wird.

Denn die Brühwürfel bestehen genau wie gekörnte Brühe hauptsächlich aus Salz und Glutamat.

Viele Grüße
Manfred

Ich koche gern mit Wein, manchmal gebe ich sogar welchen ins Essen.
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Vom 08.12.2010 10:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

dirndlträgerin Kaltmamsell


Mitglied seit 05.10.2010
961 Beiträge (ø1,6/Tag)
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Zwiebel nicht anrösten im klassischen Sinn, sonder in der Hälfte durchgeschnitten samt Schale die Schnittfläche stark bräunen. Die Knochen stark anrösten. Je nachdem , was einem wichtiger ist, wird das Fleisch in kaltem oder ins bereits kochende Wasser gegeben. Legt man Wert auf das Fleisch, dann legt man es ins bereits kochende Wasser ein, damit nicht zu viel vom Fleischsaft verloren geht. Legt man Wert auf eine besonders gehaltvolle Brühe, dann setzt man alles zusammmen kalt zu. So geht besonders viel Fleischgeschmack in die Brühe. Ich lasse Rindsuppe mindestens 3 Stunden leise dahinköcheln. Kann auch gern länger sein. Das schadet einer Rindsuppe niemals. Etwa eine Stunde vor Ende der Kochzeit salzen. Suppe ohne Salz geht gar nicht. Mitgekocht von Anfang an wird das Suppengrün. Zeller, Lauch, Karotte, bei uns in Österreich muß auch eine gelbe Rübe dabeisein. Die sieht genauso aus wie ein Karotte, nur eben gelb. Dazu noch Pfefferkörner, Wacholder, Neugewürz, Lorbeerblatt.
Die beste Suppe gibts beim Wiener "Rindfleischpapst" Plachutta. Wer einmal Wien besucht, sollte diesen Gourmettempel nicht links liegen lassen. Der Blick in die Suppenschüssel allein ist schon ein Traum.
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Vom 08.12.2010 11:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hinnerk1810 Sternekoch


Mitglied seit 26.10.2006
10.469 Beiträge (ø5,13/Tag)
Pfeil nach rechts salz ist wichtig, brühe muss gut gesalzen werden beim kochen damit der saft aus dem fleisch austritt. sonst geht das wasser ins fleisch und der geschmack bleibt drin. Pfeil nach links

Genau das Gegenteil ist richtig Was denn nun?

@ dirndlträgerin

Ich weiß, dass das immer gern behauptet wird, Köchinnen und Köche sind halt keine Physiker, aber wann man das Fleisch einlegt, ob ins kalte, oder ins kochende Wasser, rein physikalisch ist das gehupft wie gesprungen. Bei dieser langen Garzeit hat das keinen Einfluss mehr auf die "Safthaltigkeit" des Fleisches. Viel wichtiger ist es, das Kochwasser nur kurz unter dem Siedepunkt zu halten, wenn man das Fleisch saftig halten will.
Der Rest ist von der Garzeit und dem Zeitpunkt der Zugabe von Salz abhängig.

Beim Plachutta gebe ich Dir ohne Vorbehalte Recht.


BG Hinnerk
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Vom 08.12.2010 12:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Katie Hendlgriller


Mitglied seit 17.01.2002
2.104 Beiträge (ø0,56/Tag)
Ups, ich dachte, die Suppe solle erst nach dem Kochen gesalzen werden....und jetzt muss das schon beim Kochen passieren. Noch ein Punkt mehr, den es beim nächsten Kochen zu beachten gilt...

Aber ich werde heute noch einmal kräftig salzen.....und nein - es kommt kein Brühwürfel dazu !!
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Vom 08.12.2010 12:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hinnerk1810 Sternekoch


Mitglied seit 26.10.2006
10.469 Beiträge (ø5,13/Tag)
Nein, sie muss erst nach dem Kochen und Reduzieren ABGESCHMECKT werden.
Das ist ein Unterschied.
Ein WENIG Salz musst Du IMMER ins Kochwasser hineingeben.
Aber: Willst Du saftiges Fleisch gibst Du etwas mehr Salz ins Wasser, willst Du eine kräftige Brühe, salzt Du sparsamer.
Auf keinen Fall aber schon beim Kochen zuviel Salz hineingeben, dann kann's passieren, dass die Brühe nachher versalzen ist.
Und das willst Du wohl auch nicht, oder?


BG Hinnerk
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Vom 08.12.2010 13:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

leberspaetzle Kaltmamsell


Mitglied seit 11.11.2010
752 Beiträge (ø1,33/Tag)
Am Rezept von Katie kann man sicher noch feilen, z.B. was das Fleisch anbelangt.
Eine Diskussion ob vorher oder nachher gesalzen wird , will ich auch nicht vom Zaun brechen.

Ich denke, dass das Grundproblem einfach darin liegt, dass die fertige Suppe viel zu wenig gesalzen ist.
Ich selber koche meine Brühe immer ohne Salz, und wenn ich die fertige, noch ungesalzene Brühe probiere, schmeckt sie auch fast nur nach Wasser.
Da helfen auf 3 Liter Brühe dann natürlich nicht zwei kleine Prisen Salz....da muss schon ordentlich was ran. bei 3 Litern können das durchaus mal 2 Esslöffel Salz sein.

Wenn man Angst hat, die Brühe zu versalzen, würde ich mich eben langsam herantasten.....so lange salzen bis die Brühe schmeckt.
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Vom 08.12.2010 13:56 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

dirndlträgerin Kaltmamsell


Mitglied seit 05.10.2010
961 Beiträge (ø1,6/Tag)
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Mit komplett nachher salzen hab ich die Erfahrung gemacht, dass das Fleisch zu ausgewaschen schmeckt.
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Vom 08.12.2010 14:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Chefkoch


Mitglied seit 15.08.2007
13.853 Beiträge (ø7,92/Tag)
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Hallo,

wenn ich es richtig mache wie meine Mutter, koche ich erst stundenlang eine kräftige Knochenbrühe mit Gemüse und Gewürzen und genügend Salz. In der durchgesiebten Knochenbrühe wird erst dann das gute Stück Fleisch simmernd gegart. Über Nacht alles miteinander kalt stellen. Am nächsten Tag das Fett abnehmen, die Brühe mit dem langsam Fleisch erhitzen, oder erst die Brühe erhitzen und das in Scheiben geschnittene Fleisch kurz erwärmen.

Das Fleisch wird geschmacklich sehr gut und zart, wenn es in der Brühe auskühlen darf. An Gewürzen nehme ich reichlich Lorbeer und Nelken.

Liebe Grüße
Salvy

"Wer nichts weiß, muss alles glauben" (Marie von Ebner-Eschenbach)
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Vom 08.12.2010 16:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

s14  Hendlgriller


Mitglied seit 28.06.2005
2.519 Beiträge (ø1/Tag)
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Ui, das mach ich das nächste Mal. Danke Hinnerk!



LG



\"\"
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Vom 09.12.2010 08:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Katie Hendlgriller


Mitglied seit 17.01.2002
2.104 Beiträge (ø0,56/Tag)
Guten Morgen an alle,

es ist schon erstaunlich, was Salz alles bewirkt. Wir haben also gestern die Suppe noch ein bischen reduzieren lassen, frisches Gemüse und Einlagen dazu und natürlich mit Salz gewürzt....Und zum ersten Mal hat die Suppe richtig gut geschmeckt. Ich hätte nie gedacht, daß allein die Zugabe von Salz solch eine Geschmacksintensivierung bringt...

Danke nochmal für alle Tips.

LG und einen schönen Tag
Katie
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Vom 09.12.2010 09:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

keintopf Suppenkoch


Mitglied seit 14.11.2009
1.821 Beiträge (ø1,96/Tag)
moin nochmal,

ich sorge bereits am anfang für klare verhältnisse. wasser zu fleisch 1 : 2. wenn das dann, wie lange auch immer, wirklich nur vor sich hingesimmert hat, muss man nachträglich nix reduzieren. ich koche alle klaren suppen so. das grundrezept kommt dabei aus der hühnersuppenproduktion, bei der der hund das fleisch bekommt. daher kommt bei mir das salz erst am ende hinein. ich glaube aber auch nicht, dass das einen unterschied macht.

frohes schaffen und schönen donnerstag
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Vom 11.12.2010 10:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

leberspaetzle Kaltmamsell


Mitglied seit 11.11.2010
752 Beiträge (ø1,33/Tag)
@ dirndlträgerin

Dass das Fleisch verwaschen schmeckt, wenn die Brühe erst nach dem Kochen gesalzen wird, das halte ich eher für einen Vorteil.
Das zeigt doch, dass das Fleisch völlig ausgekocht ist, und alles Gute in der Brühe steckt.
Das Fleisch werfe ich hinterher sowieso weg, wenn es sich um reines Suppenfleisch wie Beinscheibe, Querrippe u.ä. handelt.

Anders sieht es natürlich aus, wenn es sich z.B. um einen Tafelspitz handelt. Da will man natürlich, dass das Fleisch gut schmeckt und nicht zu ausgelaugt ist. Deswegen salze ich das Kochwasser in so einem Fall vorher.
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Vom 11.12.2010 10:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

siribu Smutje


Mitglied seit 15.12.2004
709 Beiträge (ø0,26/Tag)
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Hi!°
Habe gestern zufällig im Fernsehn ( Galileo) gesehen das das Suppen gemüse im Ganzen mit gekocht wurde. Die Erklärung schien mir einleuchtent, es wurde gesagt das so das Gemüsen micht so schnell aus gelaugt wird. Die Sprachen auch davon mit Eiswürfeln zu kochen...ob das sein muss? BOOOIINNNGG....
Lg siribu
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Vom 11.12.2010 11:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

cucaratscha  Kaltmamsell


Mitglied seit 28.05.2006
960 Beiträge (ø0,44/Tag)
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\"\"

Hallo,

prima der Thread, genau das hat mir gefehlt da ich auch immer keinen
gescheiten Geschmack in meine Rindfleischbrühe bekommen habe.
Muss gestehen das ich dann mit gekörnter Brühe nachgeholfen habe um den Geschmack
reinzubringen. Dann erwartet man halt immer den Geschmack von der Brühe
und den bekommt man ja beim frisch kochen gar nicht hin.
Ich hab letztens erst meine Mutter nochmal gefragt wie sie das macht,
sie meinte jetzt bist Du schon so Alt und kannst das immer noch nicht. *ups ... *rotwerd*
Aber jetzt hab ich mir diesen Thrad abgespeichert und das nächste Mal wird
anders gekocht.
Bestimmt werd ich mir erst mal Fleisch und Knochen kaufen aus dem ich die Brühe koche
und dann erst das Fleisch zum Essen darin zubereiten.
Danke jedenfalls für die guten Tipps hier.

Gruss


\"\"
Wer morgens zerknittert aufwacht, hat den ganzen Tag viele Entfaltungsmöglichkeiten.
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Vom 11.12.2010 11:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

leberspaetzle Kaltmamsell


Mitglied seit 11.11.2010
752 Beiträge (ø1,33/Tag)
@ siribu

Der Sinn des Kochens von Fleisch und/oder Gemüse ist ja gerade das Auslaugen. Soll heissen, die Mineralien und Aromastoffe gehen ins Wasser über, das Fleisch und das Gemüse sind hinterher tot und fast nicht mehr zu gebrauchen, wohingegen alles Gute nun in der Brühe steckt.
Was Galileo anbelangt, so kann man dort immer recht lustigen Unsinn sehen. Als Informationsquelle aber würde ich solche Sendungen nicht hernehmen.

@cucaratscha

Mit einer Knochenbrühe sollte man etwas vorsichtig sein. Wenn die Knochen zu lange gekocht werden, wird die Brühe leimig.
Ich habe früher auch oft eine Fleischbrühe mit Knochen gemacht und mich gefragt, warum die Suppe nicht schmeckt, bis ich das mit der zu langen Kochzeit von Knochen gelesen habe.
Leim wird ja auch aus Knochen hergestellt, und genau so ein leicht schmieriges Mundgefühl hat man dann.
Inzwischen bin ich ganz von der Knochenbrühe abgekommen, allenfalls verwende ich noch eine Beinscheibe mit einem Markknochen drin.
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Vom 11.12.2010 11:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Chefkoch


Mitglied seit 15.08.2007
13.853 Beiträge (ø7,92/Tag)
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Und genau dieses Mundgefühl finde ich gerade so gut. Am besten ist die Suppe, wenn man auch ein paar Kalbsknochen ergattern kann. Dann geliert die Brühe sogar beim Abkühlen. Lecker!
Liebe Grüße
Salvy

"Wer nichts weiß, muss alles glauben" (Marie von Ebner-Eschenbach)
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Vom 11.12.2010 12:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

leberspaetzle Kaltmamsell


Mitglied seit 11.11.2010
752 Beiträge (ø1,33/Tag)
hi salvy

Die Geschmäcker sind natürlich verschieden.
Ich meinte nur, man solle etwas vorsichtig sein mit zu langem Kochen.
Wenn die Knochen nur ca eine Stunde kochen, dürfte das Problem gar nicht auftreten.
Wenn sie aber zwei oder drei Stunden mitgekocht haben, dann stellt sich bei mir beim Essen ein Ekelgefühl ein....so eine Kombination aus Leimgeschmack und Schmierigkeit.....das ist natürlich alles rein subjektiv...ich wollte nur von meinen Erfahrungen berichten.

Wer damit keine Probleme hat, der darf natürlich kochen und essen was ihm am beste schmeckt.
Grüsse
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Vom 11.12.2010 13:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Allegro  Sternekoch


Mitglied seit 25.09.2005
14.473 Beiträge (ø5,94/Tag)
Hallo,

ich habe auch festgestellt, dass auch die Fleischqualität einen Teil zum Geschmack der Brühe beiträgt.
Wenn ich meine mit Bio-Sippenfleisch mache, schmeckt auch die Brühe hinterher intensiver und noch besser nach Rind.

Viele Grüße - Allegro


Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen.

Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss"
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Vom 13.12.2010 01:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Nsachse Tellerwäscher


Mitglied seit 23.11.2010
8 Beiträge (ø0,01/Tag)
Hallo,

ich kann da nur zustimmen, für eine gute Brühe hole ich das Fleisch nicht aus dem Supermarkt sondern vom Fleischer oder bei Hühnerbrühe ein frisches Suppenhuhn vom Markt. Bei Qualität und Geschmack ist da ein grosser Unterschied festzustellen. Ferner koche ich die Brühe im Schnellkochtopf, lass sie erkalten (mit Fleisch) und verwende sie erst am nächsten Tag.

Gruss

Nsachse
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Vom 13.12.2010 10:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Tryumph800  Sternekoch


Mitglied seit 09.01.2009
2.780 Beiträge (ø2,25/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Miteinander

Ich würde das Gemüse und die Suppenknochen in kaltes Wasser geben
und das Fleisch dann ins heisse Wasser.
Die Zwiebeln nicht anbraten, sondern halbieren und in einer beschichteten Pfanne etwas dunkelbraun werden lassen, für die Farbe.



Ganz Liebe Grüsse
Tryumph800

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Vom 13.12.2010 11:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

leberspaetzle Kaltmamsell


Mitglied seit 11.11.2010
752 Beiträge (ø1,33/Tag)
hi Tryumph

Das Gemüse gebe ich nicht von Anfang an ins Wasser.
Das hat zum einen einen ganz praktischen Grund....das Gemüse schwimmt teilweise oben und behindert beim Abschäumen.

Zum anderen muss das Gemüse nicht so lange kochen wie das Fleisch, also sehe ich keinen Vorteil darin, es von Anfang an mitzukochen.
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Vom 13.12.2010 11:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Chefkoch


Mitglied seit 15.08.2007
13.853 Beiträge (ø7,92/Tag)
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Das Gemüse kommt doch eh' weg und wird nicht mehr gegessen. Je länger es kocht, desto mehr ist es ausgelaugt. Die Abschäumerei spare ich mir auch, die Brühe ist nachher trotzdem klar. Ich vermute, dass das auch ein wenig mit der Wasserqualität zu tun hat. Das, was an Trübstoffen im Topf ist, sinkt beim Abkühlen zu Boden und wird von mir einfach nicht mit umgefüllt.

Liebe Grüße
Salvy

"Wer nichts weiß, muss alles glauben" (Marie von Ebner-Eschenbach)
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Vom 13.12.2010 13:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Tryumph800  Sternekoch


Mitglied seit 09.01.2009
2.780 Beiträge (ø2,25/Tag)
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Hallo Miteinander

Hallo Leberspätzle
ich möchte das Gemüse auslaugen

das Gemüse zum essen kann ich immer noch später beigeben

Abschäumen geht doch gut mit einem Suppenlöffel

Ganz Liebe Grüsse
Tryumph800

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Vom 13.12.2010 18:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

leberspaetzle Kaltmamsell


Mitglied seit 11.11.2010
752 Beiträge (ø1,33/Tag)
hi tryumph

war nur ein kleiner tip, der die sache vielleicht etwas einfacher machen könnte
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Vom 13.12.2010 18:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

leberspaetzle Kaltmamsell


Mitglied seit 11.11.2010
752 Beiträge (ø1,33/Tag)
salvy

gemüse zu lange auszukochen ist auch nicht immer so toll
gerade karotten machen eine brühe schnell zu süsslich
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Vom 13.12.2010 20:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

cucaratscha  Kaltmamsell


Mitglied seit 28.05.2006
960 Beiträge (ø0,44/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
\"\"

Hallo,

Leberspätzle, danke für den Tipp. Habe die Knochen 2 Std mitgekocht.
Ich find es eklig wenn das Mark dann so schwabbelig in der Brühe ist,
fische es dann raus.
Ausserdem mein ich, das die Brühe am nächsten Tag aufgewärmt
viel besser schmeckt.

Ich hab von meiner Mutter den Tipp bekommen eine ganze ungeschälte
Zwiebel von Anfang an mitzukochen das gibt eine klare Brühe und ich
hab es probiert, es stimmt, die Brühe ist wirklich schön klar und hat eine
schöne Farbe. Keine Ahnung warum, aber es klappt.

Gruss


\"\"
Wer morgens zerknittert aufwacht, hat den ganzen Tag viele Entfaltungsmöglichkeiten.
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Vom 13.12.2010 20:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

leberspaetzle Kaltmamsell


Mitglied seit 11.11.2010
752 Beiträge (ø1,33/Tag)
hi cucaratscha

das Mark meinte ich gar nicht....das fischt man raus oder giesst es eben ab....
den ausgekochten Leim aus den Knochen meine ich.....die Brühe wird davon klebrig.
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Vom 14.12.2010 09:55 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hinnerk1810 Sternekoch


Mitglied seit 26.10.2006
10.469 Beiträge (ø5,13/Tag)
@ Bärbel

Pfeil nach rechts ....eine ganze ungeschälte
Zwiebel von Anfang an mitzukochen das gibt eine klare Brühe ... Pfeil nach links

Die Zwiebelschale gibt der Brühe eine etwas dunklere, appetitliche Färbung. Das ist richtig und erwünscht.
Zur Klärung der Brühe trägt sie aber nicht bei (wie sollte das auch funktionieren?).
Höchstens als optischer Effekt vielleicht, weil man durch die Färbung kleinere Schwebeteilchen nicht mehr so stark wahrnimmt.


BG Hinnerk
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Vom 14.12.2010 17:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

leberspaetzle Kaltmamsell


Mitglied seit 11.11.2010
752 Beiträge (ø1,33/Tag)
@ hinnerk

ob die Zwiebel klärt oder nicht kann ich auch nicht sagen, allerdings habe ich festgestellt, dass eine Brühe nach der Zugabe von Lauch und Zwiebeln innerhalb kürzester Zeit wesentlich klarer wird.
Woran das nun liegt, das weiss ich auch nicht......das ist eine reine Beobachtung, die ich nach vielen Hundert gekochter Brühen gemacht habe.
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Vom 15.12.2010 09:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hinnerk1810 Sternekoch


Mitglied seit 26.10.2006
10.469 Beiträge (ø5,13/Tag)
@ Leberspätzle

Meine Bemerkung bezog sich auf die GANZE ungeschälte Zwiebel, an die können sich die Schwebeteilchen (Trübstoffe) nur schwer binden.
Aber jetzt wird schon wieder in unnötige Details gegangen, und wir reden über des Kaisers Bart, denn massiv auftretende Trübstoffe gibt's (ich wiederhole es gern) ohnehin nur bei zwei Kardinalfehlern:
1. Fleisch und Knochen werden nicht blanchiert
2. Die Brühe wird stark wallend gekocht

Bei Fehler 2 kommt noch hinzu, dass das Fleisch hart wird und der Leimeffekt wesentlich früher einsetzt.
Das alles passiert bei leicht simmerndem Wasser, etwas unter 100° C (ab und zu kommt ein Bläschen an die Oberfläche), nicht.
Das Fleisch wird dabei mürbe, bleibt aber saftig und der Leimeffekt tritt erst nach knapp 3 h auf.
Also Knochen schon vorher aus der Brühe nehmen.
Das Leben und das Brühekochen kann so einfach sein.


BG Hinnerk
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