Verzweiflung beim Suppenfleisch
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![]() Mitglied seit 30.09.2003 |
Jetzt weiß ich gar nicht mehr, was falsch oder richtig ist: kocht es zu lange oder zu kurz? Doch kalt zusetzen oder doch nicht? Ich koche solche Hausmannssachen nach dem Original Bayerischen Kochbuch - eigentlich eine recht bewährte Quelle. Also was ist nicht in Ordnung? Ich weiß, hier bin ich an der richtigen Stelle und freue mich auf Eure Hilfe! LG, Starritu. |
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![]() Mitglied seit 23.08.2006 |
Hallo!
Es kommt natürlich schon auf die Sorte Fleisch und auf die Größe des Stückes an, aber ich koche eher 2-2,5 Stunden auf ganz kleiner Flamme. Am besten wird es, wenn ich das Fleisch am Vortag koche, in der Suppe erkalten lasse, die Suppe dann entfette und das Fleisch darin wieder erwärme. Das hat bei mir noch immer funktioniert. Gutes Gelingen! lg elisabethb |
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![]() Mitglied seit 29.08.2005 |
Hallo,
wir nehmen meist Tafelspitz, erst die Knochen ins kalte Wasser und wenn es kocht den Tafelspitz dazu, dann Flamme kleiner machen und nach etwa 1 Stunden das Suppengemüse rein, dann meist noch 1 Stunde auf kleiner Flamme weiterköcheln lassen. LG eflip |
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![]() Mitglied seit 04.11.2006 |
Hallo,
1 1/2 Stunden kommt mir für Rindfleisch ein bisserl zu kurz vor, bei mir bleibt das auch wesentlich länger im Topf, bis es zart ist. Wie lange genau, kommt nicht nur auf das verwendete Teil an, das kann auch noch davon abhängen, wie alt das Tier war, wie es gefüttert wurde, wie gut das Fleisch abgehangen ist usw. Nach meiner Erfahrung gibt es da beim guten Biofleisch grössere Unterschiede als bei dem Einheitszeug aus konventioneller Produktion. Das mit dem Knochen kalt aufsetzen/Fleisch erst später dazugeben ist schon OK. Aber so ein gutes Stück Siedefleisch braucht halt so lang wie es braucht, 2 Stunden oder auch mal länger. Man sollte auch aufpassen, daß die Brühe niemals sprudelnd ins kochen kommt, sondern immer nur leise siedet, sonst kann auch das schönste Stück trocken und hart werden. Wann das Fleisch gut ist, sagt dir die Gabelprobe: wenn eine eingestochene langzinkige Gabel ganz leicht auch wieder herausrutscht, ist das Fleisch zart. Bleibt sie hängen und bietet Wiederstand, muß es noch eine Weile weiterköcheln. LG, IF |
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![]() Mitglied seit 31.12.2003 |
Hallo zusammen,
inselfisch hat es prima beschrieben, ich habe dem nichts hinzu zu fügen. LG Schrat |
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![]() Mitglied seit 19.03.2004 |
Hallo,
ich kann allen nur zustimmen. Du müsstest es wohl eher 2 bzw. 2 3/4 Stunde köcheln lassen - wie inselfisch schreibt auf kleinster Flamme. Lieben Gruß Grassi Humor ist, wenn man trotzdem lacht!! |
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![]() Mitglied seit 18.11.2006 |
Hallo,
ich mache Suppenfleisch gerade in dieser Zeit gerne auf meinem Holzofen! Am Rand kann es ruhig da dann so den ganzen Vormittag ziehen; Es ist 100% weich Probier es vielleicht auch mal mit dem Schnellkochtpf, klappt auch wunderbar! Nicht gleich wieder den Schn.-K.-Topf verurteilen! - Ab und an nehm ich den ganz gern her, besonders wenn´s mir pressiert... Grüßle rosnrot |
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![]() Mitglied seit 31.12.2003 |
@ rosnrot
Für lau ist es aber auch nicht, denn Dein Ofen braucht Holz oder andere fossile Brennstoffe, die gekauft werden müssen, wenn man sie nicht klaut, oder? Das Kochen auf diesen Öfen kenne ich aber auch noch von meinen Eltern und Großeltern. Gemütlicher war es, ohne Frage. LG Schrat |
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![]() Mitglied seit 06.02.2007 |
Also, wir nehmen immer den Schnellkochtopf. Wasser heiß werden lassen, dann Fleisch zugeben. Rinderbeinfleisch oder Beinscheiben sind im normalen Kochtopf( kein Schnellkochtopf) in 1bis 1 1/2 Stunden weich. LG heimatt |
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![]() Mitglied seit 19.10.2006 |
Hallo,
der Gabeltest wurde ja schon beschrieben. Ich nehme immer Suppenfleisch (bzw. Kochfleisch) und Knochen in Einem Stück. Wenn das Fleisch von alleine vom Knochen gerutscht ist, ist es auch gut bzw. gar. lg allspice |
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![]() Mitglied seit 18.11.2006 |
@Schrat: Da geb ich Dir wohl recht!- Und geklaut ist unser Holz eigentlich nicht; es ist vom Wald meiner Schwiegereltern; macht zwar - nicht nur für Männer - einen Haufen Arbeit, kostet aber wirklich, außer Muskelkraft, nix!
Das, mit der Umwelt, geb ich ja zu, ist ein Problem; wobei ich aber Heizöl noch sünhafter finde und das benutzen wir gar nicht. Wir haben noch Nachtspeicher-Öfen, 3 Stück, und das reicht uns aber zu. Lieben Gruß rosnrot |
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![]() Mitglied seit 18.11.2006 |
...ach ja, vergessen: gemütlicher ist diese Holzofen- Wärme ohne Frage!
Ist einfach schön behaglich und variabel....einfach zum Kuscheln... rosnrot |
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![]() Mitglied seit 07.04.2004 |
Hallo,
Mir kommt die Kochzeit auch zu kurz vor. Ausserdem darf die Suppe nicht brodelnd kochen, sondern nur simmern, damit das Fleisch in Ruhe garziehen kann. Und dann gibt es noch den Trick mit dem Cognac Liebe Grüsse sendet FADI Essen ist eine höchst ungerechte Sache: Jeder Bissen bleibt höchstens zwei Minuten im Mund, zwei Stunden im Magen, aber drei Monate an den Hüften. Christian DIOR |
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![]() Mitglied seit 03.11.2007 |
Ein kleiner Tipp: Die Zähigkeit beim Fleisch enststeht durch die Eiweissketten, diese kann man nur, wie bei allen Schmorgerichten, durch eine entsprechende Koch/Garzeit "zerstören".
Suppenfleich, am besten Tafelspitz, koche ich immer, je nach Gewicht, mindestens 3 Stunden bei schwacher Hitze. LG Wolfram |
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