Rinderbraten - mal wieder Fragen
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Da ich schon oft wirklich gute Ratschläge hier bekommen habe, wende ich mich mal wieder vertrauensvoll an die CK-Gemeinde Am 1. Weihnachtstag wird es diesen Braten bei uns geben: Balsamicobraten Ich hab ihn bereits 2x gekocht, beim 1. Mal war das Fleisch nix aber beim 2. Mal war alles super!!! Die Sauce ist genial und wenn das Fleisch zart ist, ist er echt perfekt! Ich nehm wieder Rinderbraten aus der Keule. Jetzt aber zu meinen Fragen: wir diskutieren uns hier nen heißen! Mein Freund meint, dass ein Rinderbraten ewig schmoren kann, ohne dass er trocken wird. ich mein gelesen zu haben, dass er auch zu lange schmoren kann und dann wird er eben trocken. Ich werde 3400 g zubereiten. Wie lang meint ihr, braucht der Braten? Beim Probekochen hatte ich gut ein Kilo und er war 3,5 Stunden bei ca 120 Grad im Ofen und er war butterzart. Ich muss das jetzt doch nicht mal 3,5 nehmen, oder??? Dann wär das sehr lang...ich hatte auch überlegt, ob ich ihn einen Tag vorher zubereiten kann hab aber angst, dass es dann wirklich trocken und nicht so lecker wird....ich bin verwirrt... Also: - wie lang braucht ein Stück 3400 g Rinderbraten aus der Keule? - könnte man ihn auch einen Tag vorher zubereiten oder lieber nicht? - ach so: wie lang muss der Batzen wohl auftauen? Reicht es wohl, wenn ich ihn einen Tag vorher rausnehme und im Kühlschrank auftauen lasse??? Ich danke euch schon mal recht herzlich!!! |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Also,
dein Freund hat NICHT recht wenn der Braten zu lange schmort, kann er durchaus sehr trocken werden mein Tipp statt des von dir angedachten Rezepts, mach ihn auf diese Art ist wesentlich stessfreier lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Danke eifelkrimi für deine Antwort. Also stressig ist der Braten ja nicht, er gart ja recht selbstständig im Ofen
Die Gäste kommen am 1. Tag um 14 Uhr. Dann Vorspeise und dann würd ich gerne den Braten servieren, also so 14.45 Uhr denke ich. Nur wann fang ich dann mit vorbeiten an? Ich sag halt, dass ich das relativ genau machen möchte (vielleicht so 5 Stunden vorher?????) und mein Freund sagt, mach den doch schon um 7 Uhr rein und lass ihn schmoren... ich hab halt die Befürchtung, dass er entweder noch nicht durch ist oder halt total trocken |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo
ein Rinderbraten ist von Haus aus eher fettarm, ein saftiges Fleischstück wie z.B. vom Schweinchen ist da eher nicht zu erwarten...Rinderbraten wird bei ausreichender Garzeit herrlich zart-mürbe (manche schätzen das dann als "trocken" ein), aber nicht "saftig"..... Grüsse von Manni |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Dass er trocken ist, ist klar. Das war der Probebraten ja auch. Kann es aber nicht auch sein, dass er zu trocken wird??? Als ich ihn Probegekocht hab, war er wirklich butterweich und man brauchte kaum ein Messer. Wenn er noch länger geschmort hätte, wäre er dann vielleicht so trocken geworden, dass er nicht mehr geschmeckt hätte? Die Befürchtung hab ich halt...wenn nicht kann ich ihn ja wirklich lieber länger schmoren lassen und gut ist
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![]() Mitglied seit 05.12.2011 |
Hallo SaWi123
Ich würde den Rinderbraten 3 bis 5 Tage in Rotwein mit Gemüsewürfel und Gewürzen einlegen (Langzeit-Marinade). Das hilft das Fleisch zarter zu machen. Im Kühlschrank taut ein Braten von 3,4 kg Gewicht innert einem Tag nicht auf. Da brauchts schon mindestens zwei. Ausser er wird im handwarmen Wasser oder kaltem, laufendem Wasser aufgetaut. Garzeit mit Flüssigkeit: Ich würde bei 200°C ca 10 Minuten starten und danach runter drehen auf 160°C für weitere 45 Minuten. Am Schluss bei 120°C unter ständigem übergiessen und wenden ca noch 1 Stunde fertig garen. Garzeit ohne Flüssigkeit: ca 12 Stunden bei 85°C Niedergaren. Ich hoffe, dass ich helfen konnte. LG |
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