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Rinderfilet Wellington - mit NT?

Vom 02.12.2011 07:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

datenkrake Tellerwäscher


Mitglied seit 02.12.2011
2 Beiträge (ø0,01/Tag)
Hallo,

mir schwebt eine Wellington-Version mit NT vor, ich weiß aber nicht ob das was
taugt und erhoffe qualifizierte Bemerkungen für den letzten Schritt: den Blätterteig

a) Filet in den Ofen bei 80 grad, kerntemperatur auf 53 anheben
b) scharf anbraten, duxelles & fois gras dran, in Blätterteig einschlagen
c) jetzt sehr kurz (und den Punk will ich mit euch diskutieren !) in den sehr heissen Ofen.

Erhoffter Effekt: in sagen wir, 10 minuten bei 300 grad sollte der Blätterteig schon knusprig
werden, ohne daß das Fleisch essentiell weitergart. So hat man einen butterzarten Kern,
Röstaromen (und stärker gegartes Fleisch) in den Randbereichen. Dampfprobleme aus
dem Innern gibt es kaum (Stichwort "Kamin") und das Fleisch hat nicht die Zeit den BT
"durchzusuppen" und naß werden zu lassen.

Klingt sinnvoll, aber ich habe keinen blassen ob es das auch ist.

Any hints? Insb: welche Temperatur und Zeit braucht der Blätterteigmantel??

Eric
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Vom 02.12.2011 08:32 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sanja201 Hendlgriller


Mitglied seit 24.02.2009
3.660 Beiträge (ø3,08/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

ich hätte die Befürchtung, dass das nix wird mit dem Blätterteig, der braucht schon seine Zeit, um sich schön aufzuplustern. Bei 300° wird er aussen schwarz und bleibt innen roh. Du könntest es natürlich austesten, wenn Du kleine Quadrate Blätterteit auf dem Backblech bei verschiedenen Temperaturen in den Ofen schiebst.

VG
Sanja
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Vom 02.12.2011 10:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hinnerk1810 Sternekoch


Mitglied seit 26.10.2006
10.469 Beiträge (ø5,13/Tag)
Moinsen,

das halte ich für keine gute Idee.
Auch wenn NT hochmodisch ist, bei manchen Sachen, wie eben dem Filet Wellington, sollte man die klassische Vorgehensweise wählen. Blätterteig kurz backen geht nur, wenn er DIREKTEN Backblechkontakt hat, also sofort die Hitze von unten bekommt, und keine Füllung vorhanden ist. Das ist aber beim Wellington halt nicht nicht der Fall.

Pfeil nach rechts So hat man einen butterzarten Kern, Röstaromen... Pfeil nach links
Das alles hast Du beim klassischen Vorgehen auch, bzw. eher noch intensiver.

Durchsuppen liegt weniger am Fleisch, sondern mehr an der Farce. Die muss furztrocken sein, das ist entscheident!!! Dann suppt auch kaum noch was.


Übrigens ist auch beim Filet Wellington ein Thermometer nicht verkehrt.


BG Hinnerk
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Vom 02.12.2011 16:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

t_segler Chefkoch


Mitglied seit 28.11.2003
3.179 Beiträge (ø1,02/Tag)
Hallo Eric!

Warum so kompliziert das Filet mit NT vergaren? Im Blätterteig-Farce-Mantel passiert doch nichts anderes. Die Farce sorgt dafür, dass das Fleisch, trotz 180ºC Backofentemperatur nur so etwa 80ºC - 90ºC sieht. Also genau die gleichen Bedingungen wie beim NT-Garen. Deshalb wird es ja auch vorher angebraten, weil bei den im innern herrschenden Temperaturen keine Röststoffe entstehen.
Der Vorteil bei der klassischen Methode ein Filet Welllington zu garen ist, dass alle Teile, Blätterteig, Farce und Fleisch, die perfekte Konsistenz und Textur bekommen. Warum willst du daran was ändern? Denn schneller ist deine vorgeschlagene Methode sicher nicht. Wo sollte dann der Vorteil sein? Meinst du es würde besser schmecken?

Liebe Grüße,

Thomas.
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Vom 03.12.2011 10:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

datenkrake Tellerwäscher


Mitglied seit 02.12.2011
2 Beiträge (ø0,01/Tag)
Hallo,

und vielen Dank für eure Hinweise. Warum ich das Wellington mit NT machen wollte
(man höre den Präterit) war ein Weihnachtsessenargument : bei NT es lässt sich ein
Maximum im voraus zubereiten, das Fleisch kann in Ofen liegen bis es wirklich so
weit ist, und es wird sehr schnell "End-Zubereitet".
Wie oben angedeutet, bleibe ich vielleicht doch bei der klassischen Version.
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