Schuhsohle (ach nee Sauerbraten) serviert, was habe ich bloß falsch gemacht
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![]() Mitglied seit 16.02.2005 |
hier schreibt ein todtrauriges Kaffeeluder, das gestern einen wunderschönen Braten aus der Keule von der Färse verhauen hat. Das genau habe ich gemacht: Sauerbratensud wie immer aufgekocht und abgekühlt Braten (nur) 5 Tage darin ziehen lassen Braten abgetupft und in heißem Öl/Butterschmalzgeschisch von allen Seiten scharf angebraten das ganze Zeugs aus dem Sud abtropfen gelassen und mit Zwiebeln und frischem Suppengrün zum Schgluß mit angebraten Sud und etwas Wein und etwas Rindsbrühe angegossen das ganze nochmal (nur ist mir dann vielleicht viel zu spät aufgefallen, daß der Herd, der auf 1 (von 3) stand zu heiß war und die Flüssigkeit eher kochte als köchelte also alles an Sud, Wein und Brühe aufeinmal dazugekippt und vrsucht die richtige Hitze zu halten, manchmal fing es wieder an zu kochen anstatt zu köcheln So, das ganze war dann von 15 Uhr bis 19 Uhr ohne fertige Soße aufem Herd. Der blöde Braten wurde einfach nicht weich, ich habe dann den Braten in Scheiben geschnitten, die Soße (superlecker) fertig gemacht und die Scheiben nochmals etwa eine dreiviertel Stunde in der Soße ziehen lassen. Hat jedoch nicht geholfen. Ich denke mal, am Anfang war die Hitze zu hoch. Schade um das Fleisch und die Arbeit. Wer kann mir denn jetzt mal sagen was hier falsch gelaufen ist??? Ach so, nicht das Ihr denkt ich wäre blöde, das war nicht mein Herd, auf dem ich da gekocht habe, das wäre mir das mit der Hitze nicht geschehen, weil den kenne ich in und auswendig. Liebe Grüße vom Kaffeeluder |
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![]() Mitglied seit 27.03.2002 |
Hallo
Es kann sein das das Fleisch zu frisch war .Also nicht abgehangen genug . Es kann sein das das Fleisch nach dem Schlachten zu schnell runtergekühlt wurde . Es kann sein das die Färse Stress beim Schlachten hatte (.Adrenalien ) Also nix was in deiner Macht gelegen hätte zu Ändern . An deiner Zubereitung lag es bestimmt nicht . Es sind Dinge die können passieren lg annelore |
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![]() Mitglied seit 16.02.2005 |
Annelore, was trinkst denn Du???
Das sagt man bei uns, wenn es jemand gut mit uns meint. Das tut schon gut, das Fleisch ist schuld. Ach weißst, meine Heuschrecken ekeln sich vor Fett, sonst nehme ich immer gut abgehangenes, mamoriertes Rindfleisch, da ist mir das noch nie passiert. Nur der Braten sah frisch gekauft wirklich gut aus. Danke und liebe Grüße vom Kaffeeluder |
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![]() Mitglied seit 29.09.2009 |
Hallo,
so ähnlich wie du mach ich meinen Sauerbraten auch und der wird immer weich, das kann nur am Fleisch gelegen haben. LG Elderberry |
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![]() Mitglied seit 22.10.2006 |
Hallo Kaffeeluder,
auch ich habe einmal einen sauerbraten ( 4 Tage eingelegt ) total verhauen, das war noch nicht mal Schuleder, sondern wir dachten wir müssen Winterreifen kauen. Ich hatte mich sowas von schwarz geärgert, das glaubt keiner. Ich lege den jetzt nur noch mindestens 3 Wochen ein, dann sollte der schon mürbe sein. Beste Grüße Bb Die Lüge im Dienste der Wahrheit, wäscht den Staub des Alltags von den Sternen.
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Kaffeeluder,
nun sind aber 5 Tage einlegen für einen Sauerbraten sehr wenig .Unter zwei Wochen geht bei mir garnichts. lg katir |
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![]() Mitglied seit 27.03.2002 |
@Boxerbaby
Ein Stück Rindfleisch von der Färse muß ,wenn mit dem Fleisch alles OK ist, auch ohne 3 Wochen einlegen bei der Gardauer einfach gar sein Es ist doch einfach nur ein Stück Rindfleisch zum Braten . Das Beizen des Fleisches ist ja für den Geschmack gedacht und doch nicht so sehr ,um zähes Mürbe zu bekommen. Das Mürbe ist ein Wunderbarer Nebeneffekt dat Lörchen |
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![]() Mitglied seit 22.10.2006 |
Hallo Lörchen,
ich dachte das der Essig das Fleisch schon mürbe macht!? Aber ich lerne gern immer wieder dazu. Beste Grüße Bb Die Lüge im Dienste der Wahrheit, wäscht den Staub des Alltags von den Sternen.
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![]() Mitglied seit 27.03.2002 |
Bb
Klar macht der das ,Aber nicht alles und jedes . Es ist einfach auch kein Alheilmittel für schlechte Qualität . # lörchen |
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![]() Mitglied seit 24.06.2009 |
Nmorgen,
nach der Beschreibung müsste es sich ja um ein steinaltes, gestresstes Tierchen gehandelt haben. Mir ist früher auch schon mal, speziell mit Rind, was in die Hose gegangen. Seit ich aber mehrmals den Fleischer gewechselt habe, immer Stücke wähle, die eher trocken und etwas "betagt" aussehen, sie zwar lange simmere, aber nie koche, hab ich gar keine Probleme mehr. Die Zeit in der Beize spielt eine untergeordnete Rolle für die Garzeit, eher für den Geschmack. Ist halt, wie oft in der Küche, eine Wechselwirkung zwischen Erfahrung und etwas Glück. BGJ |
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![]() Mitglied seit 04.01.2005 |
rindfleisch ist keine glückssache , sondern zeugt von der qualität des metzgers ... hatten wir auch schon von supersaftig/lecker/mürbe ... bis ungenießbar
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![]() Mitglied seit 27.03.2002 |
Hallo
Mir ist noch keine steinalte Färse begegnet . Färsen sind junge weibliche Tiere, die noch nicht gekalbt haben. So zwischen 20 und 30 Monaten werden sie geschlachtet. Ihr Fleischist in der Beschaffenheit der Qualität des Ochsen gleichzusetzen .Also im Prinzip zartes und feinfaseriges Fleisch . lg annelore |
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![]() Mitglied seit 02.03.2010 |
Hallo, ich bin Fleischer von Beruf und kann all denen nur zustimmen die dem Fleisch schuld geben. Es ist tatsache so, wenn es nicht abgehangen ist wird es zäh wie Leder.
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![]() Mitglied seit 16.02.2005 |
Hallo,
vielen lieben Dank für Eure Beiträge. Gestern haben wir den Rest kleingesschnitten und einen Kartoffel-Kloß-Sauerbraten Auflauf daraus gemacht, da ist es nicht arg so aufgefallen. Nur, die Soße ist/war echt lecker. Die blöder Färse..... so liebe Grüße vom Kaffeeluder |
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![]() Mitglied seit 20.09.2006 |
Hallo Kaffeeluder,
mir ist das am WE auch passiert! Ich hab meinen Rinderbraten bestimmt 2 1/2 Stunden gebraten und er wurde einfach nicht weich! Um das Fleisch nicht wegschmeißen zu müssen, habe ich es (ähnl. wie du) in Streifen geschnitten und noch einmal eine halbe Stunde in der Soße gekocht. Dann konnte man's essen. Übrigens: meine Soße war auch seeeehr lecker! Leidensgenossische Grüße von culinaryfairy |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Mit falscher Hitze ist mir das auch schon passiert. Also zuviel Hitze oder zu grosse Temperaturunterschiede durch angiessen mit kalter Flüssigkeit. Ich stelle solche Schmorgerichte nach dem aufkochen entweder in den Backofen oder bei Stufe 1 auf die kleinste (leistungsschwächste) Herdplatte.
Wenn man es nur lang genug bei sanfter Hitze weitergart wird es wahrscheinlich auch wieder "weich", allerdings nicht unbedingt besser geniessbar, da trocken. |
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