Niedriggaren-Energieverbrauch?
|
|||||
![]() Mitglied seit 07.02.2008 |
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 06.11.2004 |
Hallo,
ganz genau kann ich Dir die Frage auch nicht beantworten, kommt evtl. noch, aber beim NT garen wird ja der Ofen nur auf eine sehr niedrige Temperatur aufgeheizt und ein guter Ofen hält die Temp. sehr lange. Die dann notwendige Aufheizphase ist dann ja auch nur sehr kurz, sodass unterm Strich vermutlich nicht mehr verbraucht wird, als bei der normalen Methode. LG Jürgen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 07.02.2008 |
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.03.2002 |
Hallo
Dann Forsche mal und lasse uns an dem Ergebnis teihaben LG annelore |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 09.10.2006 |
Es ist eine physikalische Regel, die ich aber nicht drauf habe, daß - wenn ich 240 Minuten lang 60 Grad über Raumtemperatur aufheize, der Energieverbrauch geringer ist als wenn ich 60 Minuten lang 240 Grad über Raumtemperatur aufheize, d.h. die Temperaturspitze kostet einfach mehr Energie und damit Geld. Vielleicht haben wir ja Spezialisten in unseren Reihen?
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Die wichtigste Frage ist einfach, wie gut dein Ofen isoliert ist. Um ein Stück Fleisch im Kern auf 60°C zu bringen benötigt man theoretisch(!) ungefähr(!) die gleiche Energie. Du müsstest also messen wie stark der Ofen deine Küche heizt, das gäbe dann eine ungefähre Basis für eine Berechnung.
Wirklichen Aufschluss wird dir nur ein Energiemessgerät geben. Leider eigenen sich für Herde die preiswerten 220V-Stecker-Geräte nicht. Wenn du es schaffst alle anderen Elektrogeräte im Haus abzuschalten kannst du es aber an deinem Stromzähler ablesen. Übrigen gibt es ja z.B. die Methode des Outdoor-Garens, bei dem man in ein Erdloch etwas Glut gibt, dann das Fleisch drauf und dann wieder Kohle und zum Schluss einen dichten Deckel aus Blättern und Erde. Das geht sogar noch mit dem Rest Kohle, auf dem man sonst nicht mal mehr vernünftig Würstchen grillen könnte. Also eine Art NT-Methode, die richtig Energie spart. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 30.11.2006 |
Das Thema Backofen und Verbrauch haben wir gerade im Forum gut und günstig.
Bin sehr gespannt auf die Antworten hier. LG Sabine |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
Hallo!
Ich habe dieses Thema schom mal im Zusammenhang mit der Herstellung von selbstgemachten Gemüse-Brüh-Pulver erörtert. Das muss man 8-10 h bei 70ºC trocknen. Für einen Nieder-Temperatur-Braten gilt Ähnliches. Ein Backofen hat ca. 2000 Watt. Die braucht er allerdings nur beim Heizen. Wenn die Temperatur recht niedrig ist, dann schaltet der Backofen nur mal kurze Zeit ein und dann wieder ab. Beim Betrieb mit 70ºC ist er nur zu etwa 10% der Zeit eingeschaltet. Er braucht in 10 Stunden dann soviel Energie, wie bei einer Stunde Dauerbetrieb. Das sind dann ca. 2 kWh. Selbst bei den deutlich gestiegenen Energiepreisen bleibt das noch deutlich unter einem Euro. Das sollte einem die Sache wert sein. Wenn man mit dem Auto zum Metzger fährt, um den Braten zu kaufen, verfährt man wahrscheinlich mehr Geld und Energie. Liebe Grüße, Thomas. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 07.02.2008 |
Moin, habe es am Sonntag mit einem Braten( nicht mit dem Auto vom Metzger) ausprobiert und muß sagen: super lecker. Ich hatte den Ofen aber nur 3 Std. bei ca.90 Grad und 800 g Gewicht an.Es lohnt sich wirklich. Und wie ich gelesen habe, scheint es der Umwelt nicht mehr zu schaden als andere Zubereitungsarten. Danke und Gruß heresbach
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 09.10.2006 |
..ich glaube, das Gewicht des Bratens ist bei diesen Massen/Maßen nur von untergeordneter Bedeutung und kann sicherlich außer acht gelassen werden
lg kladiku wer Rechtschreibfehler findet: Du glücklicher - kannst Du behalten, brauche ich nicht mehr |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@kladiku: Gerade bei NT macht das Gewicht des Bratens (oder eher die Dicke) den entscheidenden Unterschied. Ein dickeres Fleisch braucht bei geleicher Hitze nunmal länger, bis die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist.
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 25.05.2009 |
Ich bin auch der Meinung, etwa 0,5-1.0 Euro mehr für eine Gans/Ente oder was auch immer wird durch das bessere Ergenbnis gerechtfertigt... schliesslich macht man sowas nicht jeden Tag.
Ich denke aber schon das Niedriggaren nicht ganz so effektiv ist wie kurz und heftig.... auch die Isolierung ist nicht so interessant finde ich. Wenn ich einen schlecht Isolierten Ofen habe verliere ich egal welche Temperatur anteilsmässig einen bestimmten Prozentsatz an Watt. Dann ist natürlich auch die Menge Interessant ... wenn ich 4 Enten mach zb. ist das beim Niedriggaren günstiger ... beim Normalen Brutzeln aber in einem Backofen bei 180-200 grad 4 Enten ? die stehen der Wärme ja gegenseitig im Weg ... Ich denk mal das geht nicht im privaten Ofen und gewerblich auch oft nicht ... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 03.06.2009 |
Hi,
>Ist wahrscheinlich schon tausendmal gestellt worden diese Frage , >aber ich stelle sie auch: ist es nicht Energie Verschwendung, >wenn der Backofen zich Stunden an ist naja- die an die Umgebung abgegebene Temperatur ist bei ansonsten vergleichbaren Rahmenbedingungen vom Temperaturgradienten und von der Zeit abhängig. Bei Zusammenhänge sind linear. Bis zum erreichen einer bestimmten Kerntemperatur ist es so gesehen nicht sonderlich erheblich, ob nun bei niedrigeren Temperaturen und länger, oder bei höheren Temperaturen und kürzer gegart wird. Es muss aber noch beachtet werden, daß kühle Heizstäbe im Moment des Anschaltens ein Vielfaches an Strom ziehen, bis sie heiß sind und der Widerstand entsprechend hoch. Wenn nun bei geringeren Temperaturen mit vergleichbarer Frequenz getaktet würde, wie bei höheren Gartemperaturen, könnte dies wegen der deutlich verlängerten Garzeit und Takt-Häufigkeit einen nicht unerheblichen Energie-Mehrverbrauch bedeuten. Genaues weiß man nicht... Verbrauchsmesser dran hängen- funktionieren bei ohmschen Lasten ausreichend genau. Dann wissen wir Genaueres. Einherjar |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 03.06.2009 |
Sorry- ich hab Müll geschrieben mit dem Einschaltstrom von den Heizelementen (Stichwort Konstantan)
Außerdem hätte dieser Effekt auch wegen der geringen Taltfrequenz nicht wirklich eine große Rolle spielen können. Ist also energetisch gesehen relativ egal bei welcher Temperatur bis zu einer definierten Kerntemperatur gegart wird. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 07.02.2008 |
Ich danke für die Antworten . Ich glaube, ich werde mich immer für die geschmacklich beste Variante entscheiden, Gruß heresbach
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 28.11.2003 |
Hallo!
Ich will noch einen Aspekt zur Energiediskussion beisteuern. Wenn jemand in der Küche seinen Backofen über mehrere Stunden nutzt, dann geht die im Gerät umgesetzte Energie ja nicht verloren. Damit wird die Küche geheizt und die Regelung der Zentralheizung kann die Energiezufuhr drosseln, weil die Wärme aus einer anderen Quelle kommt. Ok, das Heizen der Küche mit Strom ist nicht gerade die wirtschaftlichste Methode, aber ich will damit nur ausdrücken, dass die Energie nicht verloren ist. Zumindest nicht im Winter. Also bitte, immer das gesamte System betrachten. Das gleiche gilt auch für die unsägliche Diskussion um Glühbirnen und das völlig hirnrissige Verbot von 100W Glühlampen. Auch da wird gerne der Nutzen der Abwärme als Beitag zur Heizung der Wohnung in der Energiebilanz einfach unterschlagen. Da haben unsere Energiepolitiker nach 40 Jahren AKW-Betrieb immer noch keine Lösung für die Endlagerung des Atommülls, aber bei Glühbirnen zeigen sie sinnlosen Aktionismus. Dafür verlängert man die Laufzeiten der AKWs. Wenn man schon keine Lösung für den Atommüll hat, dann kommt es auf ein paar tausend Tonnen mehr davon auch nicht mehr an. Tolle Energiepolitik kann ich da nur sagen. Also liebe Leute, bleibt aufmerksam in Fragen der Energie. Aber bitte mit Vernunft! Und glaubt nicht alles unreflektiert, was euch die Politiker erzählen. Lieber mal mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zum Einkaufen fahren. Das spart so viel Energie und vor allem Geld, dafür kann zig Braten mit Niedrigtemperatur-Methode im Backofen garen. Und hat noch eine warme Küche dabei. Liebe Grüße, Thomas. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 07.02.2008 |
Du hast Recht: ich lasse auch nach dem Garen immer die Backofentür auf, damit wir von der Wärme noch etwas haben. ....
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
Um selbst an den Diskussionen teilnehmen zu können müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, so müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Henglein
Rama Cremefine

































