Rehblatt - wie bereitet Ihr es zu
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![]() Mitglied seit 19.08.2002 |
habe ein Rehblatt erhalten und jetzt ein Problem, wie bereite ich es zu? Es ist ja kaum was drann. Muß es eingelegt werden vor dem Garen? Wird das Fleisch nicht trocken wenn ich es mit Knochen brate oder muss der Knochen weg? Es ist ein Problem LG Renette |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Renette!
Da hast du etwas sehr Feines bekommen! Freu dich! Lass auf alle Fälle den Knochen dran! Das Fleisch bleibt dann saftiger und wenn es gar ist, geht es problemlos vom Knochen ab. Einlegen musst du das Fleisch nicht, aber es schmeckt sehr gut, wenn man es mit zerdrückten Wacholderbeeren, Piment, Pfeffer, Rosmarin, Thymian, Knoblauch und Olivenöl einreibt und über Nacht in einem großen Gefrierbeutel lagert (möglichst Luft raus und ab und zu wenden). Das gibt ein herrliches Aroma. Ich würde es dann in einer gusseisernen Pfanne oder Topf in Olivenöl anbraten und dann bei 180° eine halbe Stunde schmoren lassen. Guck mal in dieses Rezept , es ist zwar Lamm, aber so kannst du es machen. Die Sauce würde ich zu Reh aber nicht so mediterran machen, sondern mit mehr Wacholderbeeren und auch etwas Johannisbeergelee oder Preiselbeeren und Nelken, das hebt den Wildgeschmack. Aber grundsätzlich könntest du dich beim Fleisch nach dem Rezept richten. Viel Erfolg wünscht dir UTee |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Renette
das Rehblatt ist ein feines Stück, welches von der Textur her nach behutsamem, langsamen schmoren verlangt! Einlegen oder nicht, dazu darf man hier eigentlich nicht viel sagen (gibt immer Haue LG von Manni _______________________________________ Die wahren Genüsse sind einfacher Natur |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo UTee
aber jetzt wirklich ernsthaft, ein Rehblatt bei 180° eine halbe Stunde Bei dieser Temp und Zeit kann man wohl kaum von "schmoren" sprechen. Mit Verlaub, aber ich unterstelle, dass du noch niemals ein Rehblatt zubereitet hast LG von Manni _______________________________________ Die wahren Genüsse sind einfacher Natur |
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![]() Mitglied seit 09.05.2007 |
Hallo Renette !
Wie schon gesagt wurde, einlegen mit Rotwein, wenig Wacholder, Lorbeer und Nelken, Piment unterstreicht gut den Rehgeschmack. Butter würde ich beim Anbraten noch zum Öl nehmen. Bei 130/140 °C sanft 3 1/2 Stunden ( ca. ) schmoren lassen. Johannisbeergelee und Sahne machen sich zum Schluß gut. Und nicht so mediterran ( viel Thymian bzw. Rosmarin -- LG Oliver |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Dein Verlaub in allen Ehren, Manni, aber da irrst du dich.
Außer dem Lammblatt, dessen Rezept ich Renette ans Herz legte, habe ich viele weitere Lammblätter, Damwildblätter, Hirschblätter, Rehblätter, zubereitet, teilweise auch anders, aber selten führt ein einziger Weg ins Paradies, nicht wahr? LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo UTee
das Blatt (oder Schäufele) besteht aus kernigem Muskelfleisch, das mit Sehnensträngen durchzogen ist Blatt wird gerne ausgelöst für Ragouts oder eben im ganzen mit Knochen (Schulterblatt) geschmort. Wenn du Blatt vom Schalenwild für 30 Minuten bei 180° in den Ofen schiebst, hast du den "blutigen Kaugummi", aber mit Sicherheit kein zartes, wohlschmeckendes Wildgericht, da kannst du jetzt einfach schreiben, was du willst Grüsse von Manni _______________________________________ Die wahren Genüsse sind einfacher Natur |
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![]() Mitglied seit 25.01.2005 |
130 °...über 3 Stunden...
Gruß von xantula |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Lieber Manni,
ich werde dich nicht einladen, auch wenn du's drauf anlegst ... Es ist immer gut geworden. LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 24.03.2005 |
Also da sage ich doch nur GULASCH vom Reh!!!
grüße happcook1 |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Liebe UTee
wie lange und bei welcher Temp schiebst du das edelste Teil vom Reh (Rücken) in den Ofen Bei 180° und 30 Min hätte der Rücken max 65-70° KT, was ja für manche ausreichend ist, aber ein Schmorstück wäre dann halt noch roh Es ist halt so, sorry LG von Manni _______________________________________ Die wahren Genüsse sind einfacher Natur |
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![]() Mitglied seit 09.05.2007 |
@ Xantula : Nö ! " Die Dritten " kann man dann lieber drin lassen. Ich schicke dir gerne per KM exemplarische Rezepte mit Rehblatt. Da wird eine Garzeit von 2 1/2 Stunden bei 160 °C angegeben.
Übrigens : Blatt = Rücken ? Grüße Interessehalber, der Oliver |
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![]() Mitglied seit 09.05.2007 |
@ Manni : Sorry !!!
Gute Nacht und einen schönen Sonntag euch allen ! Oliver |
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![]() Mitglied seit 07.10.2007 |
Hallo Wildfreunde,
bitte nicht schlagen, aber ich habe auch ein Rezept mit etwas kürzerer Garzeit. Allerdings kaufe ich immer eine ganze Rehschulter, löse sie aus und schneide Würfel für ein Ragout. Nach dem Anbraten wird mit Rotwein abgelöscht und aufgefüllt und milde für 45 Minuten im Schmortopf geköchelt. Binden mit Sahne und nochmal etwa 10 Minuten köcheln. Das Fleisch wird so super zart und sehr schmackhaft. Ich würze in der Regel mit Salz, Pfeffer, Zwiebel, etwas Knoblauch, Lorbeer, Wacholderbeeren, Piment und gebe noch Pfifferlinge in die Sauce. Obwohl das Fleisch insbesondere am Beinknochen sehr sehnig ist, wird es auf diese Weise zuper zart. Das liegt vermutlich nicht unwesentlich am Rotwein. Dass es auch im Ofen bei 180 Grad in 30 Minuten gar und weich wird, kann ich mir allerdings weniger vorstellen, hab es aber noch nie ausprobiert. Übrigens kann man aus den ausgelösten Knochen einen schönen Wildfond kochen. LG, Yeti |
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![]() Mitglied seit 19.08.2002 |
Hallo Ihr Lieben,
freue mich über die guten Tipps, besonders von UTee, Manni und Oliver. Also ich werde das gute Stück zum 1. Advend zubereiten (liegt z.Z. aus Verlegenheit im Froster) und ich denke ich werde es im Stück mit Knochen schmoren. Die Garzeit bekomme ich dann schon raus - spätestens wenn sich das Fleisch vom Knochen löst. Auf alle Fälle informiere ich Euch am Sonntag nach dem Essen. Bis jetzt habe ich immer nur Wildschweinbauchrollen geschmort, die sind lecker und in der Familie sehr begehrt. LG Renette |
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![]() Mitglied seit 27.03.2002 |
@UTee
Also deine Garzeit von 30 Minuten kommt mir aber auch sehr Kurz vor für eine Schuter oder Blatt egal von welchem Tier auch immer Es sei den du hast das in Scheiben geschnitten ,aber auch dann . Werde es mal Versuchen mit der Zeit wenn ich wieder ein Reh habe . LG annelore Wenn ein Mann glaubt, eine Frau besiegt zu haben, dann hat er meistens schon verloren. |
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![]() Mitglied seit 25.01.2005 |
@ Oliver
Gruß von xantula |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Lörchen,
mein Rezept war ein Lammblatt und soweit ich mich erinnere, war es eine gute halbe Stunde im Herd. Ich habe in letzter Zeit allerdings kein Blatt mehr im Ganzen gebraten, weil ich das Fleisch seither immer zu Hackfleisch verarbeitet habe. Ein Rehblatt dürfte größer sein als ein Lammblatt, deshalb gebe ich zu, dass wohl auch die Garzeit länger sein wird. Also am besten ein Thermometer benutzen! Und, Renette? Wie ist es geworden? LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 09.05.2007 |
@ Xantula : Das war mir durchaus schon klar, mit dem Blatt, trotzdem danke ! Der Manni wußte es ohnehin, da er sich mit Wildfleisch sehr gut auskennt ( ich hatte mich auch erst gewundert ). Ich hatte seine Frage gelesen mit dem Rücken, daswegen meine ( durch Müdigkeit bedingte ) Rückfrage wegen des Fleischstücks.
Wie der Manni schon oben erwähnt, ist es klar, daß das Blatt ein muskulär stärker beanspruchtes Teil ist. Folglich ist es stärker durchwachsen und braucht auch seine Zeit zum Garen. Piment hat eine deutliche Zimtnote, das paßt m.E. vorzüglich zum feinen Eigengeschmack des Rehfleischs. Thymian + Rosmarin, wenn überhaupt, wenig nehmen, wie die Utee weiter oben im letzten Absatz des 1. Postings schrieb. Wenn man die Sauce etwas " alkoholisch " mag, kann man auch etwas Cassis oder roten Port zum Schluß hineingeben. LG Oliver |
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