Forelle zubereiten

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Mitglied seit 19.05.2017
2 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo zusammen,

ich hoffe das ich hier Richtig bin. Ich wollte am Wochenende das erste Mal in meinem Leben Forelle zubereiten (vermutlich Müllerinnen-Art). Meine Frage ist jetzt worauf ich beim Kauf und der Zubereitung alles Achten muss? Und nehme ich am besten frische Forellen, TK oder bereits geräucherte?
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Mitglied seit 31.12.2009
5.307 Beiträge (ø1,84/Tag)

Hallo,

für Forelle Müllerin gibt es einige Rezepte in der Datenbank. Dieses hierist ziemlich authentisch.
Frische Forellen erkennt man an klaren Augen und am angenehm frischen Geruch. TK-Forellen sind auch in Ordnung, frische natürlich besser. Geräucherte Forellen eignen sich überhaupt nicht. Durch das Räuchern sind sie bereits gar und können kalt gegessen werden.

Viele Grüße,
Ro-Gi
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Mitglied seit 09.04.2015
4.961 Beiträge (ø5,2/Tag)

Hallo Andre,

gegen TK-Forellen ist nix einzuwenden, ich kaufe sie auch immer tiefgefroren. Hat ja schließlich nicht jeder einen Fischhändler oder eine Forellenzucht in der Nachbarschaft. Aber wenn du gute Möglichkeiten hast, frische Forellen zu bekommen, ist das natürlich besser.

Und wie Ro-Gi schon sagt, sind geräucherte Forellen in dem Fall nicht geeignet.

LG
Hobbybäckerin
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Mitglied seit 28.11.2003
3.922 Beiträge (ø0,77/Tag)

Hallo!

Wenn Du frische Forellen bekommst, sind die natürlich zu bevorzugen. Mit geräucherten Forellen kannst Du keine "Forelle Müllerin" mehr machen. Diese Fische sind bereits (im heißen Rauch) gegart. TK-Ware ist eine Notlösung, wenn man keine frischen bekommt. Die dann aber vorher komplett auftauen.
Bei "Forelle Müllerin" kannst Du eigentlich nicht viel falsch machen. Du solltest schauen, dass keine Reste von den Innereien mehr in der Bauchhöle der Fische sind. Ansonsten diese vor der Zubereitung entfernen.
Das Charakteristische bei der Zubereitung nach Müllerin-Art ist, dass der Fisch gebraten wird und vor dem Braten in Mehl gewendet wird. Dadurch bekommt der Fisch eine knusprige Haut, die dann auch mitgegessen wird.
Im Gegensatz zu Steaks solltst Du eine Forelle bei weniger Hitze braten. Falls Dein Herd 10 Stufen hat, dann etwa auf Stufe 6. Nimm reichlich Fett, denn die Mehlschicht saugt einiges auf. Der Boden der Pfanne darf gerne 2-3 mm hoch mit Fett bedeckt sein. Nimm geklärte Butter oder Butterschmalz, das schmeckt am besten zu Fisch.
Du solltest Die Forelle nur einmal wenden, denn im garen Zustand besteht die Gefahr, dass der Fisch auseinander bricht. Das sieht dann nicht mehr gut aus. Wenden solltest Du die Forelle, wenn die Unterseite eine goldbraune Farbe hat. Den Fisch nicht übergaren, sonst schmeckt er nicht mehr. Im Zweifelsfall lieber zu knapp als zu lange garen. Falls der Fisch frisch ist, dann kann man ihn auch roh essen (vgl. Sushi), aber übergart wird er trocken und fade. Also, lieber in Kauf nehmen, dass er innen noch etwas glasig ist.
Noch einen allgemeinen Tipp zu Fisch: doppelt so viel Salz als zu einem Steak vergleichbarer Grüße!

Ich wünsche Dir viel Erfolg!
Liebe Grüße,

Thomas.
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Mitglied seit 22.01.2013
3.396 Beiträge (ø1,93/Tag)

Hi,

und noch eine kleine Ergänzung: das besondere an der Müllerin ist ja die Haut. Damit man diese dann auch mit Genuss verspeisen kann, sollte die Forelle geschuppt sein.

LG
Schnürzel
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Mitglied seit 19.05.2017
2 Beiträge (ø0,01/Tag)

Zitat von t_segler am 19.05.2017 um 13:29 Uhr

„Hallo!

Wenn Du frische Forellen bekommst, sind die natürlich zu bevorzugen. Mit geräucherten Forellen kannst Du keine "Forelle Müllerin" mehr machen. Diese Fische sind bereits (im heißen Rauch) gegart. TK-Ware ist eine Notlösung, wenn man keine frischen bekommt. Die dann aber vorher komplett auftauen.
Bei "Forelle Müllerin" kannst Du eigentlich nicht viel falsch machen. Du solltest schauen, dass keine Reste von den Innereien mehr in der Bauchhöle der Fische sind. Ansonsten diese vor der Zubereitung entfernen.
Das Charakteristische bei der Zubereitung nach Müllerin-Art ist, dass der Fisch gebraten wird und vor dem Braten in Mehl gewendet wird. Dadurch bekommt der Fisch eine knusprige Haut, die dann auch mitgegessen wird.
Im Gegensatz zu Steaks solltst Du eine Forelle bei weniger Hitze braten. Falls Dein Herd 10 Stufen hat, dann etwa auf Stufe 6. Nimm reichlich Fett, denn die Mehlschicht saugt einiges auf. Der Boden der Pfanne darf gerne 2-3 mm hoch mit Fett bedeckt sein. Nimm geklärte Butter oder Butterschmalz, das schmeckt am besten zu Fisch.
Du solltest Die Forelle nur einmal wenden, denn im garen Zustand besteht die Gefahr, dass der Fisch auseinander bricht. Das sieht dann nicht mehr gut aus. Wenden solltest Du die Forelle, wenn die Unterseite eine goldbraune Farbe hat. Den Fisch nicht übergaren, sonst schmeckt er nicht mehr. Im Zweifelsfall lieber zu knapp als zu lange garen. Falls der Fisch frisch ist, dann kann man ihn auch roh essen (vgl. Sushi), aber übergart wird er trocken und fade. Also, lieber in Kauf nehmen, dass er innen noch etwas glasig ist.
Noch einen allgemeinen Tipp zu Fisch: doppelt so viel Salz als zu einem Steak vergleichbarer Grüße!

Ich wünsche Dir viel Erfolg!
Liebe Grüße,

Thomas.“



Danke für die Ausführliche Antwort. Denke mal ich werden das so mal Probieren. Hast du vielleicht noch einen Tip bezüglich Beilagen und anderen Gewürzen außer Salz (bin was Fisch angeht ein echter Neuling und entdecke erst langsam meine Leidenschaft dafür
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Mitglied seit 21.08.2014
438 Beiträge (ø0,37/Tag)

Hallo,

Gib mal das Rezept "Forelle auf meine Art" in dem Suchfeld ein, das ist für mich als Nicht-Fischköchin das Beste.

Dazu passen Kartoffeln und ein grüner oder bunter Salat

Lieben Gruss, Sabine
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Mitglied seit 09.04.2015
4.961 Beiträge (ø5,2/Tag)

Was die Gewürze betrifft: für "Forelle Müllerin" brauchst du nur Salz und Pfeffer. Anonsten passen auch Dill und Petersilie sehr gut. Beilagen am besten Salzkartoffeln (oder Petersilienkartoffeln) und grüner oder gemischter Salat. Wer mag, kann auch Kartoffelsalat dazu essen.
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Mitglied seit 18.06.2003
31.321 Beiträge (ø5,95/Tag)

Zitat von Koch232 am 19.05.2017 um 13:57 Uhr

„Hallo,

Gib mal das Rezept "Forelle auf meine Art" in dem Suchfeld ein, das ist für mich als Nicht-Fischköchin das Beste.

Dazu passen Kartoffeln und ein grüner oder bunter Salat

Lieben Gruss, Sabine“



Moin
Zitrone muss heute nicht mehr sein. Nahm man früher gerne um den Fischgeruch von nicht ganz frischem Fisch zu überdecken Na!

Und Worcestersoße zu Fisch kann ich mir echt nicht vorstellen. Ansonsten ist das ja ein normales Müllerin-Rezept

Liebe Grüsse
Turtle

"Und während die Welt ruft... "Du kannst nicht alle retten!" ... flüstert die Hoffnung... "Und wenn es nur einer ist... Versuch es!" (Sylvia Raßloff)
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Mitglied seit 28.06.2014
6.564 Beiträge (ø5,3/Tag)

@Schnürzel

Ich habe noch nie eine Forelle geschuppt und brate sie meist auf Müllerin-Art. Ich kann micht nicht erinnern, dass mir anschließend beim Essen der knusprigen Haut mal eine Schuppe aufgefallen wäre.

Ich weiß, dass Forellen Schuppen haben, aber sie stören nicht beim Essen. Und bei Forelle blau isst man die Haut nicht mit, da spielen sie also auch keine Rolle.
Und ich bin eine sehr pingelige Esserin, die allerkleinste Gräte stört mich, also möchte ich auch nicht auf spürbaren Schuppen herumkauen.

LG Bagheera
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Mitglied seit 25.01.2006
6.917 Beiträge (ø1,6/Tag)

Nee, schuppen ist überflüssig.

André, du kannst die Forellen, wenn sie gerade knapp gar sind, auf einen Teller legen und in den Ofern schieben. Bei so 60 Grad, nur zum warmhalten.

Dann den Bratensatz in der Pfanne mit etwas Weißwein und Zitronensaft ablöschen und reduzieren. Dann mit einem kalten Stück Butter montieren. Das ergibt ein bisschen nette, schnelle Sauce.

Als Beilage reichen mir Pellkartoffeln und ein Blattsalat. Jetzt wären auch grüner Spargel oder Brokkoli gut geeignet.
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Mitglied seit 05.01.2007
18.860 Beiträge (ø4,75/Tag)

Hi AndreK!

Geschuppt habe ich Forellen auch noch nie.
Gar sind die gebratenen Fische, sobald Du die Rückenflosse ganz leicht mit zwei Fingern rausziehen kannst. Ganz klassisch kenne ich Forelle "Müllerin" mit Petersilienkartoffeln, zerlassener Butter und Zitrone. Odt wird sie auch mit Rotkohl serviert. Ich mag allerdings frischen Blattspinat ( noch besser Mangold ) dazu lieber. ( Einfach kurz in ausgelassenem Speck zusammenfallen lassen, mit Salz und einer Prise Muskat gewürzt ).
Kleine, fiese Gräten haben Forellen nur wenige, und die große Mittelgräte lässt sich ganz leicht auslösen.
prinzipielle Merkmale für frischen Fisch: wie bereits gesagt klare, leicht konvexe Augen, frischer - nicht "fischiger" Geruch. Außerdem bleiben keine Druckstellen ( Dellen ) und die Kiemenfarbe ist rosa bis hellrot.
lg Küchenkay
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Mitglied seit 05.04.2013
1.363 Beiträge (ø0,81/Tag)

Guten Morgen,

Rotkohl zur Forelle ?? Der erschlägt doch den feinen Geschmack. Habe ich auch noch nirgends gesehen, .
Deshalb auch Vorsicht bei Gewürzen - Dill ist recht penetrant.
Klassische Beilagen sind trockener Riesling, Kartoffeln, vor allem als Petersilienkartoffeln, und hier passt auch ein grüner Salat

schöne Pfingsten
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Mitglied seit 21.10.2012
5.725 Beiträge (ø3,09/Tag)

😳
Rotkraut und Speck zur Forelle Müllerin ?
Von mir aus zu einem Fisch mit kräftigerem Geschmack, Zander z.B., aber nicht zur zarten Forelle.
Da brauchts für mich nicht viel - ich will die Forelle schmecken und nicht erschlagen.
Die von tripier genannten Petersilienkartoffeln reichen mir völlig.

Gruß,
Mojse
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Mitglied seit 21.07.2003
30.265 Beiträge (ø5,78/Tag)

Moin

Rotkohl zu Forelle?? so habe ich das noch nie gesehen. Wo isst man das so? Mir reichen Petersilienkartoffeln und ein Salat

Viele Grüße von der Waterkant

Angelika



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