ganzer Aal in Alufolie
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![]() Mitglied seit 01.12.2011 |
Ich habe einen Aal geschenkt bekommen. Ich würde ihn gern im ganzen Alufolie im Ofen machen. Das habe ich vor 30 Jahren mal in einem Restaurant gegessen... kann mich aber an weiter nichts erinnern, als dass die Haut noch dran war. Kann mir bitte jemand einen Tipp geben? Garzeit (es ist ein bestimmt 5 cm dicker Aal)? Beilagen? Muss ich was beachten? Danke und lieber Gruss Nellariel |
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![]() Mitglied seit 13.05.2002 |
Bei der Dicke sollte er in maximal 20 Min. bei 220° im Backofen gar sein. An Gewürzen nur Pfeffer und Salz, wenn der Bauchraum genug Raum bietet vielleicht noch einen Kräuterstrauß rein legen. Salbei passt sehr gut zu Aal, aber es gehen auch die sonst bei Fisch üblichen Verdächtigen wie Rosmarin oder Thymian.
Gruß Flar PS: Ich hoffe mal, dass der Aal aus einem Zuchtbetrieb stammt, da die Wildbestände hoffnungslos überfischt sind und nicht mehr gefangen werden sollten. |
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![]() Mitglied seit 14.11.2009 |
hai,
einen aal sollte man räuchern und sonst nix. schönes WE |
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![]() Mitglied seit 01.12.2011 |
Danke Flar!
Das hilft mir weiter. Salbei klingt gut....vielleicht Fenchel dazu, das könnte was werden LG Nellariel |
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![]() Mitglied seit 07.07.2008 |
Bonjour,
hoffe, Du wirst nicht enttaeuscht sein... manchmal sind Erinnerungen tueckisch...Flar hat ja schon ein paar klassische Zutaten beschrieben... Bergbohnenkraut passt auch... Die Zucht ist leider keine Loesung zur Rettung der Aale, da Aale sich nicht in der Gefangenschaft fortpflanzen.... Da das Tier nun mal da ist... Wenn ich noch Aal essen wuerde, dann eher in Richtung Fusionskueche..Stichwort fuer die Zubereitung waeren : Unagi, lackierter Aal ( muss nicht immer Sirup sein)... LG Ornellaia |
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![]() Mitglied seit 01.12.2011 |
Du meine Güte, hier darf man kaum noch was posten, ohne nicht eine moralische Belehrung zu bekommen. Ich sagte schon, ich habe ihn geschenkt bekommen. Ihn wegzuwerfen wäre eine Sünde an dem Tier, dass sein Leben ließ.
Ich werde mich dazu ("armer Aal", "böser Konsument") nicht mehr äußern, egal was Ihr dazu hier schreibt. Ich hoffe nur, Ihr geht mit Euren Mitmenschen so "hochmoralisch" um und lebt was Ihr hier so schön anonym von anderen einfordern könnt. Gruß Nellariel |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Nellariel,
von wegwerfen hat niemand was gesagt. Es ist halt nun mal eine Tatsache, dass Aal hochgradig gefährdet ist und wenn wir weiter so sorglos mit den Fischbeständen umgehen haben wir bzw. unsere Kinder und Enkel keinen freilebenden Fisch mehr. Ich finde es jetzt nicht so schlimm wenn man darauf hinweist, dass man diese Fische wenn möglich nicht mehr konsumieren sollte. OK, da Du ihn geschenkt bekommen hast würde ich ihn zubereiten wie Flar schon oben erwähnt hat. LG Babs der ____________________________________ ![]()
>>Mit den Gerüchten ist es wie mit der Fotografie – wenn man erst einmal was Negatives hat, kann man es entwickeln und vergrößern.<< unbekannter Autor |
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![]() Mitglied seit 14.06.2006 |
Hallo keinkopf, dann hast du noch keinen Gebratenen Aal gegessen. Lecker Petri erich.
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![]() Mitglied seit 31.10.2003 |
@Nellariel
Nenn uns doch bitte einmal den wohlwollenden Spender, der Dir das Tier zukommen lassen hat. Dann kommen die Ermahnungen, Zurechtweisungen und Vorwürfe wenigstens an die richtige Adresse. Der wird nie wieder einen Aal verschenken! Hai! |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
hallo
Aal am Spiess Aal aus dem Wok Aal in grüner Kräutersauce Aal ist durchaus zu akzeptieren, da es ihn zur Zeit des Tyrannosaurus rex auch nicht gab. nun ist es umgekehrt. gruss mo |
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![]() Mitglied seit 14.11.2009 |
doch, habe ich. deswegen sage ich ja: aale sollte man räuchern und sonst nix. schönen montag |
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![]() Mitglied seit 07.07.2008 |
Bonjour
@ keintopf, leider, sind die Aalzeiten ja vorbei... ist es denn so, dass du gebratenen Aal damals nach verschiedenen Rezepten/ in verschiedenen Laendern gegessen hast ? Dies dann auch in der Sternegastronomie und bist so zu Deiner Aussage gekommen? Schlecht zubereiteter Aal kann wirklich ein Desaster auf dem Teller sein... Ich frag dies nur, weil Du Aal ja anscheinend geraeuchert magst... also, liegt es wohl eher nicht am Produkt selbst... LG Ornellaia |
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![]() Mitglied seit 09.01.2008 |
Der Verzehr von erwachsenen Aalen ist dem Bestand des Aales eigentlich nicht abträglich. Durch unsere Energiegewinnung aus Wasserkraft kommen wesentlich mehr Aale ums Leben, genau Die, welche auf dem Weg zur Fortplanzung sind.
Was auch schlimm ist, dass Myriaden von Jungaalen (10cm lang) gefangen und eingedost bzw. nach außerhalb der EU exportiert werden. Ich habe keine bedenken, von mir gefangenen Aal auch genussvoll zu verspeisen. Entweder mit Buchen- u. Birnenholz geräuchert oder als leckeren Brataal. |
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![]() Mitglied seit 07.07.2008 |
Bonsoir,
die Gesetzeslage hat sich veraendert... schau mal nach..seit gibt mittlerweile ein Import/ Exportverbot fuer Glasaale...ist jedoch befristet... LG Ornellaia |
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![]() Mitglied seit 09.01.2008 |
Und was war in den letzten 20 Jahren? -> Raubbau!!
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![]() Mitglied seit 07.07.2008 |
Bonsoir,
stimmt... vielleicht hast du auch gelesen, dass ich keinen Aal mehr esse...fuer uns in NL ja auch ein sehr traditioneller Fisch... Eigentlich vermisse ich das Feedback von Nellariel.... LG Ornellaia |
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![]() Mitglied seit 14.11.2009 |
@ornellaia genau so war es. ich bin in einem kleinen ort in der niedersächsischen provinz aufgewachsen, direkt an der ems. früher gab es da aale satt. viele meiner freunde waren und sind heute noch angler und auch ich habe den einen oder anderen aal aus der ems geholt. jeder versuch, einen aal anders zuzubereiten als zu räuchern, endete im beschriebenen "desaster" und ich habe es nach zwei oder drei versuchen aufgegeben, gebratene, eingelegte, gekochte oder sonst wie zubereitete aale zu essen. geräuchert mag ich ihn immer noch sehr gerne. schönen dienstag |
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![]() Mitglied seit 26.10.2009 |
ich versteh zwar nicht ganz, wie der satz gemeint ist, er enthaelt aber einen entscheidenden fehler: den aal gab es schon vor dem tyrannosaurus. er ist das aelteste nocht lebende wirbeltier der welt. noch lebend, denn zumindest der europaeische aal ist zum aussterben verurteilt, da ist nichts mehr zu machen. im falle des TE ist die sache einfach, er hat das tier geschenkt bekommen. naja, was solls... den wenigsten ist bekannt, WIE dramatisch die bestandsentwicklung des Aales in den letzten 30 Jahren verlaufen ist. und die ursachen dafuer sind zum grossen teil irreversibel, der zug ist schon lange abgefahren. dass es ueberhaupt noch aale gibt, ist nur seinem langen lebenszyklus zu verdanken. man kann sich da dann entweder sagen: egal, dann macht es ja eh nichts mehr aus, oder man laesst ihn wenigstens in ruhe aussterben. ich kann uebrigens gebratenem aal auch so gar nichts abgewinnen, geraeuchert mochte ich ihn frueher mal gerne. |
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![]() Mitglied seit 06.03.2010 |
Boah, habe gerade hier nach einem Rezept für 1 kg gekauften Brataal gesucht und bin jetzt von den fundamentalistischen Äusserungen ganz schön abgestossen. Wenn Aal so selten ist (Wikipedia schreibt von 99% Abnahme der Glasaale, schon erschreckend), sollte man den Verkauf einfach verbieten. Ich bekomme in der Imbissbude ja auch keinen Papagei am Spiess.
Ich werde mir den Genuss trotzdem nicht verleiden lassen (auch wenn ich in Zukunft wohl gleich den Unagi Kabayaki, also anguilla japonica kaufen werde). Und bevor alle Weltverbesserer jetzt losschimpfen: (Zitat von aalfreunde.de): "Der Aal ist der teuerste und gleichzeitig meist genutzte Fisch Japans. Er steht *nicht* auf der roten Liste der IUCN." - Also, mit anguilla japonica kann man nichts verkehrt machen. Und es gibt nichts leckereres als Aal nach japanischer Art als Unagi Don. Wer also noch ein Brataal-Rezept für mich hat... |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
Den Unagi liebe ich auch besonders.
Aber mal davon abgesehen...geschmort mit Salbei- unbedingt probieren. gruß mo |
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![]() Mitglied seit 14.11.2008 |
im übrigen mach Dir keine Sorgen..esse etwas weniger Frosch-Schenkel oder Gänseleber...und dann stimmt das Gleichgewicht wieder....
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![]() Mitglied seit 26.10.2009 |
das stimmt. erschreckenderweise ist das noch nicht passiert. mittlerweile sind die 99% übrigens nicht mehr aktuell, sondern etwa 5 promille vom vergleichswert aus den 70er jahren ist noch nach. und es hat rein gar nichts mit fundamentalismus zu tun, wenn man darauf hinweist. der aal ist tatsächlich das mit abstand am stärksten gefährdete tier, das als lebensmittel in deutschland verkauft werden darf. dass das noch nicht verboten ist, ist eigentlich ein skandal. aber als verbraucher kann man ja auch verantwortung übernehmen. wenn man es denn will. |
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![]() Mitglied seit 13.05.2002 |
Da kann ich dir nur recht geben ...
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