Wie lange zucken frisch geschlachtete Karpfen noch?
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
am letzten Freitag habe ich bei einem Fischzüchter einen ganz frisch geschlachteten und ausgenommenen Karpfen gekauft. Dass deren Nerven noch eine Weile zu Zuckungen neigen ist mir bekannt. Der Karpfen wanderte auch gleich in die Kühlung, da ich ihn erst am Sa zubereitet habe. Da war natürlich Ruhe. Aber wie lange muss man denn mindestens abwarten, bis man den Fisch am Schlachttag zubereiten kann? Es gibt doch bestimmt eine Riesensauerei in der Küche, wenn der nochmal kurz vor dem Eintauchen in den Sud zur Zappelhochform aufläuft. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 15.12.2009 |
Moin!
Beim Karpfen weiß ich es nicht mehr (ich ess den nicht), aber ich kann mich erinnern, dass mir als Kind mal ein Stück gebratener Aal vom Teller gehüpft ist! (ohne Quatsch, meine Eltern und 3 Geschwister waren Zeugen) LG Andrea (die keinen Aal mehr isst) |
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![]() Mitglied seit 21.02.2007 |
ziemlich lange ---
ich kann mich an einen Heiligabend-Karpfen erinnern, der munter aus der Pfanne gehüpft ist Kindheitstrauma, kann ich nur sagen; danach habe ich Jahrzehnte keinen Karpfen mehr angerührt. LG Carrara Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen! |
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![]() Mitglied seit 17.02.2001 |
Hallo,
jau... Karpfen zucken eeeeeeeeeeewig Auch ein Kindheitstrauma: Der Weihnachtskarpfen meiner Großeltern hat damals gefühlte Ewigkeiten sogar im Kühlschrank herumgetobt, bis darin nix heiles mehr war. Das Geschepper vergesse ich mein Lebtag nicht... Gruß von fine *schüttel* |
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![]() Mitglied seit 17.05.2009 |
Mir ist mal die Pfanne samt Fisch vom Herd gehüpft.
Für das Trauma habe ich bis heute keinen kompetenten Psychologen gefunden! |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Meiner Großmutter ist so ein Karpfen mal aus der Einkaufstüte gehüppt und quer durch die Küche geflapperrt.
Ich fand das als Kind eher spannend als erschreckend Aber zurück zu meinem eigentlichen Anliegen: Weiß denn wirklich niemand, wie lange man mit diesen Nervenzuckungen noch rechnen muss? BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 18.08.2011 |
nein, genau weiß ich es nicht, aber unser Karpfen hüpfte in Papier eingewickelt noch ein paar Stunden auf dem Balkon herum. LG Toskana99 die gerade schon wieder vor Lachen nicht kann. Mittlerweile habe ich das Gefühl, ich bin in einem Komik-Forum, nicht in einem Koch-Forum. |
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![]() Mitglied seit 18.08.2011 |
Hallo Bioobst,
ich mag auch keinen Aal! LG Toskana |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Toskana
Dies ist nicht die PE. Mir wäre lieber, wenn wirklich etwas Ernsthaftes zum Thema beigetragen werden würde. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 31.10.2003 |
Hallo,
meine Gäste haben immer Spaß an den "dressierten" Schleien!! Ich stülpe die ausgenommenen Fische über je einen umgedrehten Eierbecher und platziere sie am Rand der Abtropffläche meiner Spüle, der Kochtopf kommt mit dem Sud in die Spüle. Wenn ich die Tierchen dann mit heißem Essigwasser übergieße, sprigen sie der Reihe nach ganz allein in den Topf!! Immer wieder ein lustiges Bild! Hai! |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Und wie lange funktioniert das nach dem Schlachten?
BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 15.12.2009 |
Moin!
Hai Hinnerk, ich hab jetzt rausgefunden, dass das Zucken mit Ende der Totenstarre aufhört, was (je nach Größe und Umgebungstemperatur) mehrere Tage sein können... LG Andrea |
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![]() Mitglied seit 12.04.2008 |
Hallo,
wir kaufen Karpfen im Herbst zum Abfischen direkt vom Züchter (Volksfest inklusive). Ein Karwenzmann von Karpfen wurde fachgerecht ins Jenseits befördert (vor meinen Augen Als wir uns vom Stand entfernten, zuckte er schon ganz leicht. Weiter gings nochmal am Teich vorbei, wo die Brüder und Schwestern von dem Kumpel sich noch ihres Lebens freuen durften. Plötzlich zuckte der Karpfen wie wild, zerriß dabei die Plastiktüte, fiel zu Boden und wuselte auf dem Grasboden in Richtung Teich. Kurz vor knapp haben wir ihn erwischt, dreckverschmiert wie er inzwischen war, und haben nach einer neuen Tüte gebrüllt. Ringsum die Leute feixten sich scheckig Auch in der neuen Tüte zappelte er wie wild und wir mussten eine Straße überqueren, beinahe wär er dort schon wieder stiften gegangen. Ab in die Kühlbox, nur der Deckel wollte nicht schließen aufgrund der Zappelei. Ich hab mir die Box dann zwischen die Knie geklemmt und festgehalten. Noch geschlagene 20 Minuten war da drinnen Bewegung. Als ich ihn zuhause ausgenommen habe, fuhr ich kurz mit dem Messerrücken über den Karpfen, da hat er dann nochmal kurz gewackelt. War bestimmt der Anführer von der Karpfensippe. Echt wahr und kein Anglerlatein! Aber gut hat er trotzdem geschmeckt Aale hab ich mal vorübergehend nicht gegessen, weil ich "die Blechtrommel" angeschaut habe. Aber auch der Aal schmeckt inzwischen wieder Gruß Silphion |
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![]() Mitglied seit 21.02.2007 |
ich glaube auch nicht, dass man das genau angeben kann --- zumal man, wenn man den Beiträgen in den Anglerforen Glauben schenken darf, die Sache mit bestimmten Stichen bzw. dem Durchtrennen der Nervenstränge im Wirbelsäulenbereich, beeinflussen kann.
@ Bioobst Auflösen der Totenstarre scheint plausibel, weil dann ja die Abbauprozesse im Fleisch in Fahrt kommen. LG Carrara Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen! |
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![]() Mitglied seit 17.02.2001 |
*grusel*
Das war es wohl für mich für den Rest des Lebens.. Wenn so ein Fisch durch meine Küche Richtung Badezimmer hüppen würde, tät ich wohl umziehen... gruß von fine |
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![]() Mitglied seit 29.10.2007 |
Hallo Hinnerk
LANGE !!! Mein erster und letzter Karpfen hat natürlich beim Schuppen in der Spüle wie wild gezuckt und dann später noch auf dem Blech im Backofen unter der Alufolie!!!!!!!!!!!!!! Somit stand für mich fest: der bleibt da drin bis er tot ist!!!! Ich denke das war durch den Temperaturwechsel, dass die Muskeln noch mal entspannten VG Jule |
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![]() Mitglied seit 31.10.2003 |
@ Hinnerk
Wie lange das nach dem Schlachten noch funktioniert, kann ich Dir nicht sagen. Meine sind immer wenige Stunden später schon gesprungen! Hai! |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Hai
Deine Nummer mit den Schleien werde ich mir wohl verkneifen müssen, zumindest wenn meine Holde in der Nähe ist Zwischenstand der Dinge: Beim Herumschürbeln im Net habe ich auch keine weiteren, bzw. exakteren Angaben gefunden. Dafür weiß ich jetzt, dank der Lektüre einiger Posts in Anglerforen, ganz genau, wie man frisch gefangene Fische schnell und sicher ins Jenseits befördert Bleibt also vorläufig der Schluss, dass man Karpfen lieber am Folgetag der Schlachtung zubereiten sollte, und möglichst nach dem Rigor mortis. Schaun mer mal, was noch kommt.... BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 21.02.2007 |
Hinnerk,
in den Anglerforen müsste dir aber auch der Tipp begegnet sein, die Tiere sofort in die TK zu legen. Die ultimative Idee sehe ich darin aber auch nicht, denn wozu kauft man den Fisch frisch? -- sicherlich nicht, um ihn dann anzufrieren. LG Carrara Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen! |
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![]() Mitglied seit 03.08.2008 |
Moin,
die Japaner verwenden wohl aus diesem Grund eine Tötungstechnik namens "Ike Jime". Da ich nicht mal oblatendünnes Zweitrittelwissen davon habe, verweise ich Interessierte auf die engl. Wikipedia und auf Youtube. VG Joachim |
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![]() Mitglied seit 11.11.2005 |
Hm, irgendwie skurile Vorstellung, wenn ein ausgenommener Fisch noch munter herumzappelt - klingt nach einer perfekten Nummer für Monty Python!
Aber ganz ohne Mist... genau das hat wohl einem unserer Kois schlussendlich das Leben gerettet. Der lag nämlich im vorletzten Sommer an einem der heißesten Tage mitten in der prallen Sonne (und das für mindestens anderhalb Stunden). Hatte sich versprungen und war damit so etwa 3 Meter vom Teich gelandet. Mein Göga konnte ihn aber wiederbeleben, und er lebt noch immer - hat aber wohl die Nase voll von weiteren Ausflügen... hoffentlich! |
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![]() Mitglied seit 26.10.2009 |
wie lange ein fisch nach dem schlachten noch zappeln und zucken kann,haengt von verschiedenen faktoren ab. zum einen von der schlachttechnig, zum anderen vor allem auch von der temperatur, bei der der fisch gelagert wird. je kaelter (aber immer noch ueber null), desto laenger koennen die nervenzuckungen anhalten.
dass ein zubereitetesw, also gebratenes stueck fisch noch vom teller huepfen kann, ist aber unsinn, denn wenn das eiweiss ein den muskelfasern des fisches durch hitze denaturalisiert werrden, was beim garen geschieht, dann koennen die muskeln nicht mehr kontrahieren. ein gebratenes stueck aal, wie hier behauptet, kann nur noch zucken, wenn es nicht durchgebraten ist, was schon von daher unguenstig ist, als dass nicht gegarter aal sogar giftig ist. |
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![]() Mitglied seit 15.12.2009 |
Ist schon klar, eine komplette Familie hat zeitgleich dieselbe Halluzination.....
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![]() Mitglied seit 03.08.2008 |
Moin,
leidet denn die Fleischqualität des Fischs durch diese Muskelzuckungen? Das ist ja die Begründung der "Ike Jime"-Anhänger, dass sie nach dem Töten des Fischs noch mit einem langen Draht, den sie durch die Wirbelsäule schieben, die Nerven dort zerstören und so die Zuckungen minimieren. VG Joachim |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
@ Blubmuh
Mein Karpfen war ausgenommen, dem hätte eine Rückkehr ins Wasser wohl nur wenig genützt BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 11.11.2005 |
Es wäre zumindest sehr unheimlich gewesen, wenn er so fröhlich abgetaucht wäre.
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