*Lachsfieber* heute 23.30/ARD !
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![]() Mitglied seit 15.10.2009 |
Eine Doku heute Abend, über die Zucht des "Unterwasserhähnchens" in der Kritik, Zuchtlachsproduktion in Chile! Akribisch recherchierten die Reporter die Geschäfte des norwegischen Reeders und Großinvestors John Fredriksen, der jährlich 100 Mio. Lachse in Aquafarmen züchtet, so die einleitenden Worte in der Ankündigung! Ich esse sehr gerne Fisch, und besonders auch gerne Lachs, wird er mir in Zukunft auch noch schmecken? Nicht jeder hat die Möglichkeit frischen Fisch, d.h. keine TK-Ware, zu kaufen. Gar kein Lachs mehr essen? Gibt´s fachkundige Meinungen dazu? LG Frewag |
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![]() Mitglied seit 03.01.2005 |
Hallo,
ich esse sehr gerne Lachs in den unterschiedlichsten Variationen. Eine fachkundige Meinung kannst Du von mir sicher nicht erhalten. Aber die Zuchtlachsproduktion ist doch nichts neues. Jeder der Lachs ißt und sich ein bisschen kümmert, weiß das doch. Trotzdem danke für den Tipp. Werde mir die Sendung mal ansehen. L.G. Schiffskombuese |
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![]() Mitglied seit 15.10.2009 |
Hallo,
Natürlich ist mir die Zuchtlachsproduktion bekannt, aber es geht im weiteren darum, dass in Chile keine Umweltgesetze diese Produktion stören, tonnenweise Antibiotika ins Futter gemischt werden, die Fjorde von Abfall verseucht und nach 18 Monaten geht der Unternehmer an einen anderen Ort!!! LG Frewag |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Und: wenn du doch gerne Lachs isst, musst du dir das denn angucken?
lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 15.10.2009 |
Hallo eifelkrimi,
Fernsehen soll ja manchmal auch bilden, oder? Übrigens kann ich Kabeljau!! und anderen Fisch, filetieren, und werde mir den Lachs nicht ganz vermiesen lassen und wahrscheinlich auch nicht öffentlich kochen!!!!!!! Ich bin ja nicht Bioaffin, aber die Ankündigung der Sendung, läst mich mal an die Umwelt denken. LG Frewag |
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![]() Mitglied seit 29.01.2008 |
Ich habe den Bericht gesehen, mir kommt ab jetzt absolut kein Zuchtlachs mehr in die Küche.
eigentlich esse ich auch sehr gerne Lachs, aber Antibiotika will ich mir eigentlich nicht prophylaktisch einwerfen Lg isaviv Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele (Cicero) |
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![]() Mitglied seit 28.08.2004 |
Dabei denke ich an einen Besuch bei meiner Tochter im Oktober 2008, wir hatten einen Ausflug nach Port Washington gemacht am Michigansee. Ich wunderte mich, was da im Hafen rumhüpfte.... Lachse, tonnenweise wilde Lachse.
Lachs ist dort in der Saison einer der billigsten Fische und sowas von lecker! Gruß Joe |
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![]() Mitglied seit 26.10.2009 |
auch norwegischer zuchtlachs ist nicht unproblematisch. zwar nicht so mit medikamenten vollgestopft, aber dafuer massgeblich fuer das verschwinden der wildlachse verantwortlich.
naja, man kann natuerlich sagen, dass man sich davon nicht den lachs vermiesen laesst. damit sagt man aber auch, dass einem in der konsequenz die negativen nebenwirkungen scheissegal sind und man sie billigend in kauf nimmt. und das ist dann pure ignoranz. |
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![]() Mitglied seit 31.12.2003 |
Hallo zusammen,
ich habe den Bericht auch gesehen und mich geekelt. Deshalb aber grundsätzlich keinen Zuchtlachs mehr kaufen zu wollen, halte ich für übertrieben. Ein wirklicher Klasselachs aus der Zucht ist der St. Patrick aus der irischen See. Das der aber auch seinen Preis hat, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. Mehr darüber könnt ihr ergoogeln. LG Schrat |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Aber Putenbrust esst Ihr weiterhin - oder?
lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 31.10.2007 |
Hallo eifelkrimi,
Wir essen unsere Puten auf jeden Fall weiter, weil die ein gutes Leben gehabt haben. Die leben in einem großen Stall mit reichlich Platz. Außerdem haben sie die Möglichkeit jederzeit nach draußen auf eine große Wiese zu laufen. Der Bauer füttert neben dem Standardfutter noch selbst gesuchte Brennessen. ( ist wohl die Lieblingsspeise ) und kleine Kieselsteine. Die haben sie wohl gern, um eine bessere Zerkleinerung im Magen zu haben. Dazu gibt es vom Bauern noch reichlich Informationen zu den Tieren. Z.B. über das Sozialverhalten. Super interessant. Die gehen z.B nie alle zusammen auf die Wiese. Ein Teil bleibt immer als Wache am Futterplatz. Wenn die Gruppe draußen fertig ist, tauschen sie mit der anderen Gruppe im Stall. Dann noch z.B. wie sie mit kranken Tieren umgehen. Usw. Da könnte man stundenlang zuhören. Der Preis ist auch o.k. Die Tiere wiegen schlachtreif ca. 13 -15 kg und kosten zerschnitten 6,50 EUR / kg Wir sind jedes mal begeistert und kaufen im November immer zwei Tiere. Gruß Ralph |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
OK, Ralph
so etwas meine ich ja nicht, sondern die Putenbrust, die auf dem Markt frei verkäuflich ist ist doch auch bekannt, unter welchen Umständen die Tiere gehalten werden und dass da mehr Antibiotika als sonst was drin ist Ich meine: alle naslang kommt irgendeine Sendung im Fernsehen, die den Verbraucher über die Haltung seiner "Lebensmittel" - oder sollte man besser "Nahrungsmittel" aufklärt (aufklären will) und dann geht ein lautes "Oh Gott, Oh Gott" reihum.."nein, ich esse nie wieder Wiesenhof-Hähnchen" und wenn die das nächste mal 3 Stück für 3.99 € beim Edeka im Angebot sind, werden sie doch gekauft lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Na das ist doch gerade das witzige an einer Gesellschaft.
Ab und zu wird mal angewiedert TV geschaut, aber schon beim naechsten Einkauf siegt schon wieder die omnipraesente Geiz ist Geil Mentalitaet. Dann setzt man sich wieder vor den PC und schwaermt im Chefkoch.de von Luigis handgekloeppeltem Olivenoel welches man natuerlich einmal jaehrlich persoenlich in Apulien abholt. Fleisch wird grundsaetlich nur gekauft wenn man den Bauern, das Kalb, sowie den Servicetechniker des Traktors persoenlich kennt. Und dann auch nur wenn der Bauer notariell beglaubt bescheinigen kann, dass dieses Kalb aus einer wirklichen Liebesbeziehung stammt, der Stier Nichtraucher war, und die Kuh natuerlich Mitglied einer Antimondialisierungsbewegung. Café wird natuerlich nur fairtrade gekauft, dem kleine Juan Carlos der letzte Woche so traurig aus dem Fernseher geschaut hat, soll es ja mal besser gehen. Zu Ostern gibt es fuer den kleinen natuerlich auch fairtradeschokolade. Schmeckt ihm zwar nicht, und gibt es auch nicht in der nette Hasenform mit dem Gloeckchen, aber so traegt wenigstens einmal im Jahr der Nachwuchs dazu bei, dass der kolumbische Bauer nicht noch nebenbei Coca und Marihuana anbauen muss um leben zu koennen. Spaetestens in seiner Studentenzeit erkennt dieser Nachwuchs dann, dass der kolumbianische Bauer mit Coca und Marihuana viel mehr Geld verdient, und veraendert seine Konsumgewohnheiten dann in diese Richtung. Er erkennt dann, dass auch Gemuese une Fruechte eine Seele haben, und kauft daher nurnoch bei dem netten alt 68er auf dem Markt das Biogemuese der Saison. Schoen dass dieser nette Woodstockbesucher anscheinend auch noch gute Kontakte nach Kolumbien hat. Komisch nur, dass Mama ihm nie erklaert hat, dass man Kraeuter auch rauchen kann. Ok, nun aber mal im Ernst. Das Volk will ernaehrt werden, und zwar so billig wie moeglich. Chefkoch.de mit seiner Antiglutamatmafia etc.....ist nun mal nicht wirklich repraesentativ. Alles was wir heutzutage so in uns reinschaufel muss natuerlich so billig wie moeglich sein. Es wird ja immer so getan, als sei die Industrie an allem Schuld. Kenne aber keinen Industriezweig der einfach so ins leere produziert. Der Kunde entscheidet was er kaufen moechte......und zu welchem Preis. Lachs ist heutzutage nunmal ein Massenprodukt. Billiger als Schweinefleisch, und sehr populaer. Einfach zuzubereiten, anfaengertauglich, omnipraesent........ zum Beweis muss man sich nurmal hier im Forum umschauen. So, und nun warten wir mal ab was das Fernsehen uns denn naechste Woche praesentiert. -Tiertransporte durch die EU um Subventionen abzuschoepfen? -Boese Thunfischfaenger gegen "Flipper"? -Ein kleiner Gammelfleischskandal vieleicht? -oder Pestizide in israelischen Erdbeeren? -aaaah, die boesen Franzosen mit der Stopfleber waeren doch mal wieder dran -Walfangindustrie der Japaner? -Garnelenzucht in Asien? -Gefluegelhaltung und Mast in Osteuropa? Na ja, denen wird schon was einfallen............ |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
@ Goutatout
ich lesen deine Beiträge immer wieder gerne - wenns mit dem Kochen mal nicht mehr klappt, soltest du schreiben. Für Kolumnen in der Brigitte (alternativ E & T) wäre dein Stil allemal gut lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Und dann passt das doch wie die Faust aufs Auge
lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 09.11.2007 |
Tja, leider.
Wobei ich sagen muss, dass hier in Frankreich frischer Lachs so um die 4€/6€ (ganz), oder aber 7€/10€ (Filetware) kostet. Man sieht ja im Sommer die deutschen mit grossen Augen vor den Fischtheken wo sich Berge von Lachssteaks tuermen. Preisgefuege also aehnlich Pangasius. Wenn ich dann mal auf einer sehr beliebten Preissuchmaschine "Schwein" eingebe, und sehe dass es diese Woche ein halbes zerlegtes Schwein, mit Ruecken, Schinken, Schulter, etc. zu 1,60/kg gibt, dann muss man schon mal mit dem Kopf schuetteln. Ganzer Ruecken, mit Filet kostet uebrigens 2,60€/kg (Links darf man ja leider nicht reinsetzen) Dann sieht man abends in den Nachrichten dass in der Normandie hunderte Tonnen Jakobsmuscheln vernichtet werden weil die Tiefkuehlkapazitaeten ausgeschoepft sind......... (jedes Jahr das gleiche Theater) und die Supermaerkte die auch zu 30Cents nicht an den Mann bekommen (10 Stueck/3,00€) ......... weil die grossen hier kein Mensch haben will. Gleichzeitig sehe ich aber, dass in Deutschland anscheinend nichts von der aktuellen Ueberproduktion ankommt. www.chefkoch.de/forum/2,56,514823/Jacobsmuscheln-wie-teuer.html Komische Welt...... |
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![]() Mitglied seit 26.10.2009 |
@schrat: genau das, was da in irland gemacht wird, ist das, worauf wir hier in norwegen hinarbeiten. allerdings ist da noch ein weiter weg zu gehen, denn hier herrscht derzeit eine art goldgraeberstimmung unter den lachszuechtern. und passenderweise ist zur fischereiministerin eine dame ernannt worden, die mit ihrem lachszuchtunternehmen bereits multimillionaerin ist.
oekologisch vertretbar laesst lachs sich einfach nicht zu den billigen heutigen preisen erzeugen. auf dauer wird sich das zeigen, die frage ist nur, wieviel noch zerstoert werden muss, bis sich diese erkenntnis auch bei den lachserzeugern durchsetzt. |
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Henglein
Rama Cremefine
































