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SOS- wie bereite ich Jakobsmuscheln zu ???
Hab schon mehrmals versucht Jakobsmuscheln kurz anzubraten U je Seite 50 sec) oder kurz zu köcheln. Leider bekommen die Jakobsmuscheln immer einen leicht bitteren Geschmack und sind zäh. Was mach ich nur, damit sie mal so gut wie im Restaurant schmecken ?? |
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hi,
hier meine variante für Jakobsmuscheln: Icht trenne zuerst den rogensach von dem weissen fleisch. (das rote mag ich persönlich nicht) dann eine Frühlingszwiebel in Butter andünsten (achte auf nicht zu hohe Temperaturen) -das weisse Fleisch der Muscheln dazu und kurz sautieren. -mit Cidre ablöschen und ein paar tropfen sahne dazu -persilade (gehackte petersilien/knoblauchmischung) dazugeben bis es duftet - mit Pfeffwer und Salz abschmecken. Dazu Baguette Guten Apetitt! viele Grüße Fiannan |
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Hallo Frlsmilla,
ich brate die Jakobsmuscheln in einer trockenen, nur mit etwas Öl ausgeriebenen Pfanne von beiden Seiten kurz scharf an. Auf keinen Fall vorher salzen (ich salze Meeresfrüchte eigentlich gar nie). Dann Pfanne von der Platte nehmen und die Muscheln nachziehen lassen. Je nach Machart kurz vorm Servieren würzen und mit Sauce nach Wahl servieren. Oder reichlich Butter und frische Petersilie/Kräuter in die Pfanne geben, würzen mit Pfeffer und etwas Zitronensaft, kurz durchschwenken und auf heißen Tellern anrichten. Chilibutter passt auch. LG Christina |
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Hallo,
fest anbraten sollte man Jakobsmuscheln nicht. Kurz in einer Sauce oder Fond - wie das Rezept vorher - ziehen lasen. Oder auf ganz kleiner Stufe in Butter schwenken. Vielleicht liegt es aber auch an anderen Gründen dass sie zäh sind - gefrorene? Wenn ich keine frischen Muscheln bekomme, kaufe ich beim Händler in Lake einvacuumierte Ware. Ausserdem habe ich festgestellt, dass kleinere Muscheln besser schmecken als die manchmal so grossen Dinger. Gruss Kochmaus |
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@ Kochmaus,
mit dieser Methode habe ich eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. So habe ich die Muscheln in einem guten Restaurant in Arcachon kennen gelernt. LG Christina |
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Hallo zusammen,
Jacobsmuscheln zu öffnen und das Fleisch herauszutrennen ist mit einigem Kraftaufwand verbunden, wenn die Muscheln frisch sind. Aber das nehme ich gern in Kauf, denn es sind meine Lieblingsmuscheln. Das weiße Fleisch schneide ich in der Mitte durch, so dass zwei Scheiben entstehen. So hat der Genussmensch die doppelte Anzahl an Muschelscheiben, auch wenn der einzelne Bissen kleiner ist. Die Scheiben werden kurz in Butter gebraten, wobei sie keine Farbe annehmen sollen. Anschließend serviere ich sie in ihrer oberen Schale (das ist die gewölbte, die untere ist platt). Als Gewürz nehme ich nur etwas Salz oder ich begieße sie mit etwas Krustentierfond, denn ich mir immer auf Vorrat mache. LG Schrat |
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Hallo Schrat,
das klingt gut. Verrätst du uns noch, wie du deinen Krustentierfond zubereitest? LG, Utee |
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... und noch \'ne Frage: Wie viele Jakobsmuscheln rechnet man pro Genießer?
Grüße von Utee |
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Genussmensch, was Utee?
Um einen guten Krustentierfond zubereiten zu können, muss man zunächst mal einen guten Draht zu seinem Fischhändler haben, und den habe ich. Meine Fischlieferanten habe ich auf meiner Profilseite unter \"Fischgerichte\" abgelichtet, die kleine mit dem Riesenbarsch in der Hand ist die Chefin. Da ich dort auch noch sehr guter Kunde bin und mich oft über Fischsorten und deren Zubereitung unterhalte, habe ich kein Problem sehr günstig an Krebs-, Hummer- oder sonstige Krustentierkarkassen zu kommen. Es ist zwar noch edler, wenn man einen reinen Krebs-, Hummer- oder Langustenfond macht, aber das liegt immer daran, was man gerade geliefert bekommt. Aufwendig ist die ganze Arbeit auch, aber sie lohnt sich. Inzwischen machen gute Fischhändler ihren eigenen Fond selber und verkaufen ihn teuer. So habe ich meinen letzten Fond gemacht: ca. 500 g Karkassen von Fluss- und Taschenkrebs, Hummer, Languste oder anderen Krustentieren 3 EL bestes Olivenöl 6 cl guten Brandy (kein Fusel) 250 g Möhren 50 g Stangensellerie 100 g Lauch (nur das Weiße) 3 Schalotten 2 Knoblauchzehen 3 mittelgroße Strauchtomaten 2 frische Lorbeerblätter 1 Nelke 3 zerdrückte Wacholderbeeren 1 Zweig Estragon, frisch 4 EL Pflanzenöl 600 g Tomatenmark Salz und frisch gemahlener weißer Pfeffer Zunächst müssen alle Karkassen sorgfältig gereinigt, Gewebereste entfernt und mehrmals gewaschen werden. Sonst schmeckt der Fond nicht frisch. Dann die Krusten klein hacken. Karkassen in einer großen, schweren Pfanne mit hohem Rand in heißem Olivenöl scharf anbraten, aber darauf achten, dass sie nicht dunkel oder gar schwarz werden, denn das das wäre schlecht für den Geschmack des Fonds. Anschließend mit dem Brandy ablöschen und Pfanne beiseite stellen. Das Gemüse putzen und klein schneiden. Die Tomaten vierteln. Alles in einem großen Topf in heißem Öl mit den Gewürzen 5 Minuten anschwitzen. Die Karkassen dazu geben und den Topf mit kaltem Wasser auffüllen, bis alles bedeckt ist. Dafür werden etwa 2 Liter benötigt. Alles 45 Minuten simmern lassen, dabei das geronnene Eiweiß sorgfältig abschöpfen. Flüssigkeit durch ein grobes Sieb in einen zweiten Topf gießen, die festen Bestandteile beiseite stellen. Flüssigkeit durch ein doppelt gefaltetes Passiertuch nach und nach durchlaufen lassen. Die festen Zutaten ebenfalls auf ein Passiertuch geben, wobei die Enden des Tuches zusammengefasst, leicht eingedreht werden und so noch wichtige Inhaltsstoffe in dem Fond gelangen. An Flüssigkeitsmenge werden etwa 1,5 Liter übrig bleiben. Diese reduziere ich noch einmal auf die Hälfte und friere sie in kleinen Behältnissen ein. Gute Dienste leistet dabei eine Eiswürfelform. Viel Spaß bei der Arbeit, sie lohnt sich! LG Schrat |
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Hier schiebe ich nochmal ein bild nach.
Schrat |
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Danke, Schrat.
Genussmensch? Ja! Bleibt nur noch das Problem, dass ich erst mal hier einen Fischhändler auftun muss, der mir die Rohware liefern kann. Ich versuch\'s mal. Danke für dein Rezept! Und - das ist ein Klasse-Bild! Liebe Grüße von Utee |
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