Oktopus, wie lange kochen?

01.12.2004 14:14 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

t_segler

Mitglied seit 28.11.2003
3.201 Beiträge (ø0,92/Tag)

Hallo Experten.

Ich will am Wochenende einen Oktopus-Salat machen. Bisher habe ich die Tiere immer recht lange gekocht (ca. 1,5 h), damit sie weich wurden. Nun hat mir ein Kollege erzählt, daß man sie nur ganz kurz garen soll, dann wären sie zarter.
Bevor ich jetzt so ein Tier verhunze, wollte ich mal die Experten hier fragen, wie lange man einen Oktopus garen sollte. Zusatzfrage: gibt\'s Unterschiede in der Garzeit zwischen Frisch- und TK-Ware?

Ich zähl auf Euch!
Vielen Dank schon mal im Voraus.

Liebe Grüße,

Thomas.
 
01.12.2004 14:54 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

raincheck

Mitglied seit 30.08.2004
160 Beiträge (ø0,05/Tag)

Hallo tsegler,
ich kaufe Oktopus immer frisch, daher kann ich zur TK-Ware nichts sagen. Aber zarten Oktopus habe ich - wie du auch - nur nach langer Garzeit um eine Stunde herum hinbekommen.

Grüße,
raincheck
 
01.12.2004 15:30 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

madb

Mitglied seit 23.08.2003
5.376 Beiträge (ø1,51/Tag)

Hallo,
ich habe das erst ein paarmal gemacht. Zart war er auch nur nach
sehr langer Kochzeit.

Ausserdem war da doch noch etwas mit Weinkorken Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Grüße
madB
 
01.12.2004 15:35 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

angelika2603

Mitglied seit 21.07.2003
18.667 Beiträge (ø5,19/Tag)

hallo

so ca 1 1(2 bis 2 Stunden laut meinen Kollegen und das mit den weinkorken ist glaubenssache.

lg

angelika
 
02.12.2004 10:13 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

enriques

Mitglied seit 08.10.2004
225 Beiträge (ø0,07/Tag)

Hi,

lange kochen ist schon richtig und ich kenne einig Menge gute Köche hier am Mittelmeer, die immer einen Weinkorken mitkochen. Ich mach\'s deshalb auch und der Tintenfisch wird zart.

Ciao und
Grüße von Enrique
 
02.12.2004 11:14 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

elan

Mitglied seit 20.11.2003
210 Beiträge (ø0,06/Tag)

Hallo Thomas,

entgegen der hier gängigen Meinung koche/brate ich meine Tintenfische immer nur ganz kurz - etwa 1-3 Minuten bei milder Hitze, je nach Größe. Wenn der Fisch nicht mehr \"glasig\" ist, sondern eine satte Farbe angenommen hat, ist er gar. Große Exemplare schneide ich vorher in Streifen.

Es macht übrigens keinen Unterschied, ob Du frische oder eingefrorene Tintenfische verwendest. Letztere allerdings vor dem garen vollständig auftauen lassen.

Seit ich sie so verarbeite, sind sie immer sehr zart.

Probier´s einfach mal aus. Die restlichen 88 Minuten kannst du sie ja immer noch garen Na!

Viele Grüße

elan

P.S. Einen Weinkorken brauche ich dazu nicht.
 
02.12.2004 11:37 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

leu

Mitglied seit 06.08.2004
1.502 Beiträge (ø0,47/Tag)

Hallo elan,

ich glaube Du sprichst nicht von Oktopus, sondern von Tintenfisch! Der Oktopus ist, der mit den Ärmchen und Saugnäpfen, der Tintenfisch ist meist als \"Tube\" erhältlich. Die Tuben brauchen in der Tat nur wenige Minuten, der Oktopus sehr viel länger, s.o.!

Grüße von Leu
 
02.12.2004 13:35 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

t_segler

Mitglied seit 28.11.2003
3.201 Beiträge (ø0,92/Tag)

Hallo nochmal!

Ich spreche wirklich von Oktopus, den Dingern mit den 8 daumendicken Armen und den Saugnäpfen. Ich meine nicht die Tintenfische! Die gare ich auch nur ganz kurz.

Liebe Grüße,

Thomas.
 
03.12.2004 20:14 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

lagavulin

Mitglied seit 20.11.2004
8 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo zusammen,
etwas Aufklärungsarbeit:
Tintenfisch ist der Oberbegriff für alle sog. \"Kopffüßler\", also Oktopus (Kraken mit 8 Armen), Kalamare (oder Kalmar) (10 Arme) und Sepien. Sepien sind DIE Tintenfische schlechthin, gibt es in groß und als Zwergversion. Die Italiener klopfen die erst weich, weil das Fleisch sonst recht zäh ist. Die Kalmare sind geschmacklich die feinsten unter den Tintenfische und können riesengroß werden. Die achtarmigen Kraken kenn ich jetzt nicht so als eßbaren Meeresbewohner.
Gruß
Lagavulin
 
04.12.2004 22:39 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Gerdandula

Mitglied seit 20.10.2003
211 Beiträge (ø0,06/Tag)

Hallo Thomas,

jeder Fischer am Mittelmeer erklärt Dir zu diesem Thema, dass der Oktopus vorher \"geschlagen\" werden muss.
Das hast Du bestimmt schon mal am Meer gesehen; die ausgenommenen Tiere am Kopf greifen und bis zu 100 mal auf den Felsen knallen. Das hat was mit der Struktur des Fleisches zu tun. Ich hab das zur Not selbst gemacht; das Ergebnis war immer hervorragend (bei entsprechend langer Kochzeit: 1kg Exemplar ca. 1 Stunde)
Ein Fischhändler hier in Südfrankreich hat mir mal gesagt, dass man den gleichen Effekt mit Tiefkühlen erzielen könnte; ich habe allerdings mit TK-Oktopus noch keine gute Erfahrung gemacht; auch der von mir selbst eingefrorene wurde nicht zart.
Dann möchte ich der Aufklärungsarbeit von Lagavulin noch was hinzufügen:
Der gemeine Krake (Octopus vulgaris) ist genau das, worüber wir die ganze Zeit reden, und im gesamten Mittelmeerraum durchaus sehr populär.

Liebe Grüße

Sonja
 
05.12.2004 11:59 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Rince

Mitglied seit 14.05.2001
23.699 Beiträge (ø5,4/Tag)

@ Lagavulin

Es ist umgekehrt ... \"Kopffüßler\" ist der Oberbegriff für Tintenfische, Kraken und Kalmare!

Grüßchen
Rince
 
05.12.2004 18:14 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

UlrikeM

Mitglied seit 08.03.2004
9.045 Beiträge (ø2,69/Tag)

Hallo Thomas,

ein einziges Mal habe ich in einem Restaurant Oktopus als Vorspeise bekommen, der war nur kurz gegrillt, innen noch etwas milchigglasig und ziemlich zart. Die Konsistenz war aber irgendwie elastischer als bei dem weichgekochten. Und die Saugnäpfe waren noch dran.
Ich kaufe meist drei Pfund schwere und koche sie meist um die zwei Stunden, manchmal sogar noch länger....mit einem Korken Lachen Danach ziehe ich die Haut mit den Saugnäpfen ab, das haben meine Esser lieber.

LIeben Gruß
Ulrike....leider ein bisschen spät, aber vielleicht berichtest du ja mal Lachen
 
07.12.2004 17:33 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

stef

Mitglied seit 17.01.2002
82 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo, ich wohne hier in Griechenland, direkt an der Kueste, und habe deshalb haeufig mit Oktopus, Kalamari und Sepia zu tun.
Die Sepia sind ziemlich stressfrei, wenn es allerdings zum Oktopus kommt wird es phylosophisch.

Die Fischer hier schlagen ihn 40x mit links, dann 40x mit rechts, dann wird er auf Felsen gescheuert bis sein Saft (Schneckenschleimartig) schaumig wird. Jetzt kann man ihn in der Sonne trocknen, auf einen gut geheizten Grill werfen(wenn er nur oberflaechlich glimmt wird der Oktopus ihn loeschen), in Wein kochen, etc..

Beste Erfahrung habe ich allerdings mit kurz, schnell und tief einfrieren gemacht, oder dem haeuten nach kurzem anbruehen.

Wie es allerdings auch immer geht, -er braucht immer seine Zeit.

Kalamaria kann man am Besten kurz in Sodawasser einlegen, dann haeuten und weiterverarbeiten.

Wenn man es dann mal gut hinbekommt kann es durchaus Lobster Ersatz sein.

Gruss,
Stefan
 
07.12.2004 17:37 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

leu

Mitglied seit 06.08.2004
1.502 Beiträge (ø0,47/Tag)

@ Stefan:

dann muss man es aber schon sehr gut hinbekommen Na!

Grüße von Leu
 
09.12.2004 11:24 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

stef

Mitglied seit 17.01.2002
82 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo Leu,
haette ich beinahe vergessen, -etwas Glueck gehoert glaube ich auch dazu.

Gruss
Stefan
 
03.01.2005 00:22 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

uiii_scharf

Mitglied seit 16.06.2004
50 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hoi zämä

Ich habe mir letzhin auch einen Octopus (Polpi) Salat machen wollen. Allerdings fand ich hier unterschiedliche Zeitangaben zum garen. Ich habe die Polpi ca 20min in einem Sud gegart, aber anscheinend war das zu lang. Aussen waren sie irgendwie matschig während sie ganz innen \"richtig\" waren. Unter \"richtig\" verstehe ich eine leicht gummige aber zarte konsistenz.
Hab ich die Polpi zu lange und/oder zu heiss gegart?

grüsschen

Reto
 
05.01.2005 21:51 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

cookingflo

Mitglied seit 11.02.2004
149 Beiträge (ø0,04/Tag)

moin,

bei uns gab es Silvester Krakentartar.
Auf jeden Fall lange kochen.
Unser Küchenchef machts mit Korken.

ciao cookingflo
 
05.01.2005 22:06 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

chefkochmampfi

Mitglied seit 05.10.2003
13.479 Beiträge (ø3,83/Tag)

Hallo Ihr Lieben,

eine Bekannte hat letzt auch Octupussi gemacht, und das war der absolute Wahn so einen zarten hatte ich noch nie ....

Sie hat ein Rezept von einem Japaner und die lassen den Oktupuss in Black Beens ziehen.

ZUerst wurden die speziellen schwarzen Bohnen in Wasser mit noch einem Schuss einer Japanischen Sauce und etwas Salz und Zucker aufgesetzt und darin (vielleicht noch etwas Wasser zugeben) kam der Krake rein und wurde NICHT gekocht sondern nur ca 1 Stunde/ Kilo
garziehen lassen.
Dann klein geschnitten (kurz in die Pfanne, wer mag)
Der war so was von Zart nur mit Zitrone und etwas Salz mjam mjam

LG

Eva
 
07.01.2005 17:56 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Tatin

Mitglied seit 25.03.2004
380 Beiträge (ø0,11/Tag)

Hi,
der Fred ist zwar schon etwas älter, aber immer noch interessant.
Ich habe die folgende Sendung gesehen und kann mir vorstellen, dass der Octopus auf diese Weise schön zart wird.

www.wdr.de/tv/service/essen/inhalt/20041217/b_6.phtml

Salut
Tatin
 
20.11.2008 20:55 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

susa_

Mitglied seit 17.01.2002
45.635 Beiträge (ø11,01/Tag)

der letzte Beitrag wurde aus urheberrechtlichen Gründen entfernt


susa_*, Team Chefkoch.de



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After one look at this planet any visitor from outer space would say "I want to see the manager."
 
26.11.2008 17:52 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Chamaeleo

Mitglied seit 26.11.2008
71 Beiträge (ø0,04/Tag)

Hallo,

wirklich etwas älter das Thema, aber irgendwie immer aktuell Lächeln

Erstmal was zur biologischen Benennung: Die Tintenfische (Kopffüssler, Cephalopoda) bestehen nicht nur aus Sepien (Sepiida, 8 Greif- udn 2 Fangarme), Kraken (Octopoda, 8 Greifarme) und Kalamaren (Teuthida, 8 Greif- und 2 Fangarme), aber das sind die wohl drei wichtigsten kulinarischen Gruppen.

Da ich die Kraken mir immer selber raushole, kann ich nur die Version mit dem Schlagen empfehlen. 1. hat man dann den Strandabschnitt für sich Lächeln und 2. habe ich damit keine Probleme mit dem Zartheitsgrad. Als Schlaginstrument ist ein Tauchgürtelbleigewicht mit Drath an einen Holzstock gebunden. Damit wirds dann nicht so ne riesige Sauerei Lächeln

Da die Mengen einfach nicht weniger werden, zumindest rund um Colliure (Süd-Frankreich), werden auch immer erhebliche Mengen eingefroren. Ohne jegliche Probleme, aber ein zusätzliche Zartheit ist nciht festzustellen.

Zubereitet wird er mit ganz wenig Olivenöl und Wein eigentlich im eigenen Saft geschmort. Je nach Grösse und damit Dicke der Arme ne halbe bis ganze Stunde.

Danach wird er bei mir meist entweder zum Salat oder in einer Tomatensauce zu Reis oder Nudeln gereicht. Gegrillt habe ich Oktopus noch nicht und auch noch nicht eingelegt... Das andere schmeckt einfach zu gut... Lächeln

Gruss
Nicolá
 
07.12.2008 16:09 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sassi08

Mitglied seit 12.04.2008
1 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo an alle spezialisten hier,
ich habe an einem italienischen Kochseminar teilgenommen, auch dort haben wir Octopus salat gemacht, WICHTIG ist, er darf niemals kochen, nur sieden,....wir haben das arme Tier auch nicht vorher geschlagen oder so,..1-11/2 Stunden in Zitronenwasser sieden, immer wieder mit einer Rouladennadel testen ob er weich ist,...
lg
 
07.12.2008 22:30 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Fozzybaer1

Mitglied seit 09.05.2008
9 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo an alle!

Ich koche in unseren jährlichen Camping-Urlauben in Griechenland ein bis zwei Mal "Chtapodi" = Oktopus. Habe einige griechische Kochbücher und da steht in jedem drinnen:

Oktopus ohne Wasser in einen Topf geben und so lange kochen, bis er sein Wasser "aufgesogen" hat! BOOOIINNNGG....

Habe zuerst daran gezweifelt, Jajaja, was auch immer! aber es stimmt. Nach 15 bis 20 Minuten hat er so viel Wasser gelassen, dass er praktisch im eigenen Saft schmort. Aufgesogen hat er das Wasser aber nimmer, ich nehme an, dass das ein Übersetzungsfehler ist. Je nach Größe (etwa 1kg) reichte maximal eine halbe Stunde und er ist dann schön zart und kann weiter verarbeitet werden.
Werde demnächst auch eines meiner Oktopus-Rezepte hochladen!

LG

Fozzy
 
08.12.2008 12:50 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

leu

Mitglied seit 06.08.2004
1.502 Beiträge (ø0,47/Tag)

Hallo Fozzy,

was heißt schon "aufgesogen"!? Wenn Du ihn ohne Deckel weiterkochst, wird die Flüssigkeit halt irgendwann verdampfen, je nach Hitze im Topf!


Grüße von Leu
 
08.02.2009 12:16 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

treibanker

Mitglied seit 08.02.2009
1 Beiträge (ø0/Tag)

Man taucht den Octopus 3x ca. während 10-20sec in kochendes Wasser (dazwischen 10sec warten). Das stufenweise Gewöhnen an das kochende Wasser bewahrt die Mollusken vor dem Hartwerden. Den Octo anschliessend im gut gesalzenen Wasser zusammen mit einem roten scharfen Peperoncino 20-30min kochen (je nach Grösse). Octo nicht abschrecken - langsam abkühlen lassen. Lauwarm in Scheibchen schneiden und mit Olivenöl, Zitronensaft und Pfeffer servieren.
 
22.02.2009 16:18 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jeanpaulrastaman

Mitglied seit 17.02.2004
211 Beiträge (ø0,06/Tag)

Das mit dem "ohne Wasser in einen Topf geben und so lange kochen, bis er sein Wasser 'aufgesogen' hat" wird hier und hier auch empfohlen.

Weiß jemand von euch *warum* das so besser ist?
Ich bin immer neugierig und lass mir gerne erklären wie was funktioniert. Na!

Beste Grüße,
JP Let´s rock!
 
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