Amuese Guele für Weihnachten
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![]() Mitglied seit 14.12.2010 |
alle Jahre wieder ... muss ich mir ein Weihnachtsmenü einfallen lassen. Gott sei Dank ist die Gans mit ihren Beilagen schon lange setzt und auch für die zwei Vorspeisen und Nachspeise habe ich schon Ideen. Nur das "Kleinste" entpuppt sich als das Schwierigste --> Amuse Guele. Ich habe schon viel hier im Forum und bei den Rezepten gelsen, aber so richtig will mir nichts einfallen. Hat jemand von euch ein Rezept Vorschlag? Folgende Rahmenbedingung/Menü: 4 hungrige Personen 1. Vorspeise: Maronencreme Suppe (Rezept von hier :) ) 2. Feldsalat mit Ziegekäsetaler (Rezept von hier :) ) 3. Traditionelle Gans mit Rotkohl, glasierten Maronen (Rezept von hier) und Knödeln 4. "Schicht Dessert" im Glas mit Himbeeren, Sahne/Mascapone und Spekulatius Krümel Dazu wird Brot und Gänseschmalz gereicht So, als Amuese Guele bräucht ich was einfaches, was kalt serviert werden kann. Mit den anderen Sachen bin ich schon genug beschäftigt :) Dazu ha ich von meiner Oma noch alte Likörgläser Durchmesser ca. 5 cm, Tiefe ca. 3 cm. In denen würde ich gerne das Amuse Guele servieren. Ungern hätte ich eine Creme, da es ja auch schon Gänseschmalz gibt. Bitte helft mir weiter ... :) Bin schon neugierig :) Storchii |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Also erst Mal, kalte Vorspeise vor warme, also wenn möglich Salat vorziehen
Vor so einem doch sehr mächtigen Menü würde ich keine großartigen Amuse gueule mehr anbieten, mir würden da ein paar Blätterteigstangen mit Käse, Mohn, Salz oder Kümmel vollkommen reichen, halt dass was zum Knabbern da ist. Eine nette weihnachtliche Idee wären auch diese Kaviarsternchen . lg susa ________________________________________________________________________ De toutes les qualités du cuisinier, la plus indispensable est l'exactitude. Jean Anthelme Brillat-Savarin |
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![]() Mitglied seit 18.01.2006 |
www.chefkoch.de/user/rezepte/b76d6b876ed5e13b238740c7f349f6c6/forte.html
wie wäre es damit? gruß forte |
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![]() Mitglied seit 11.11.2010 |
Amuse gueule.....
das ist ein recht neuer Begriff in der Küchensprache.... amuser heisst erheitern, belustigen, erfreuen...... gueule heisst Maul, Gosche, Fresse Amuse gueule ist also etwas, was das Maul amüsieren soll.....soviel zum Begriff... Im Rahmen eines Essens in einem Restaurant lasse ich mir diesen Firlefanz noch gerne gefallen.....im Deutschen auch oft als "Gruss aus der Küche" bezeichnet. Im privaten Rahmen finde ich das aber nur überambitioniert. Das Essen im privaten Rahnen lebt nicht von irgendwelchen nachgemachten Sensation mit dramatischen Namen, als vielmehr vom Spass...... Im Privaten Rahmen mache ich deshalb nur die einfachsten Gerichte ohne schnickschnack |
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![]() Mitglied seit 23.11.2007 |
..schön für Dich, aber da war hier nicht die Frage...
... und ich würde mich da susa_´s Empfehlung anschließen und als Alternative einen schönen Aperitif als Einstimmung servieren. Gruß pp |
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![]() Mitglied seit 05.01.2010 |
Hi!
Vielleicht Räucherforellenmus mit geröstetem Pumpernickel? Oder Lachstatar? Mir fehlt irgendwie was "fischiges" LG Mina |
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![]() Mitglied seit 14.12.2010 |
Hallo,
danke für die Tipps. @ Forte, deine Rezeptsammlung ist wirklich gut - da werde ich bestimmt auch so noch was finden :) Ich werde glaub einfach einen Tag vorher einkaufen gehen und mich insperieren lassen. Denke auch, dass es auf was fischiges hinausläuft. Danke für eure Tipps. Storchii |
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![]() Mitglied seit 06.11.2003 |
Hallo Storchii,
wie wären denn Lachspralinen ? Die Userin Petra Regina hat ein sehr schönes Rezept hier eingestellt. Liebe Grüße Brinie Lachen hat noch keinem geschadet ~ Japan |
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![]() Mitglied seit 14.02.2006 |
Hallo Storchii,
wie gefiele Dir denn bushcook's Tomaten - Paprika - Mousse ? LG Köbes |
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![]() Mitglied seit 12.04.2008 |
Hallo,
ich würde keine Maronencremesuppe machen, da die Maronen ein weiteres Mal bei der Gans auftauchen. Stattdessen die hier fast schon überstrapazierte aber dennoch unvergleichliche Steinpilzessenz mit Haselnußklösschen. Als Amuse gueule oder Amuse bouche (find ich hübscher) könnte es etwas edel-fischiges sein, vielleicht eine Forellenmusse, die man schön in den Gläsern drapieren kann (Dressiersack) oder ein Stückchen von Susas Fischterrine (ich komm jetzt nicht auf den Namen, aber die ist ne Wucht), die wär freilich nichts für die Gläser. @Leberspätzle mag schon sein, daß diverse Amuses für Dich zu abgehoben sind, aber hier soll es wirklich Leute geben, die Spaß am Kochen haben. Und wie Du schon selbst zitierst: "gueule heisst Maul, Gosche, Fresse " Ich ergänze mit: halten. Gruß Silphion |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich ergänze mit: halten. Gruß Silphion Passt hier auch wieder. Oder was hast du für ein Problem mit andersgearteten Meinungen? Vielleicht aber nur auch wieder mal mit dem bösen "Besserwissern".... (Ich finde einen Thread nur dann interessant auch für die, die antworten und nicht nur für die TE, wenn ein paar mehr Aspekte angesprochen werden dürfen.) @Storchii - mir würde angesichts der von dir beschriebenen Gläser (davon hab ich auch noch ein paar) eine Miniausgabe eines klassischen Shrimpscocktails einfallen. Das ist auch hübsch altmodisch und in alten Gläsern zwar nicht stimmig aber witzig. Also etwas von der Cocktailsauce der 60er und ein paar kleine Garnelen an den Rand gehängt. Fände ich sehr nett.... @leberspaetzle - ich hab ein Dilemma: Ich möchte dir zustimmen und gleichzeitig widersprechen Recht neu ist der Begriff eher nicht, er ist so alt, wie die klassische französische Küche. Und noch ein Widerspruch: Mit dem "Gruß aus der Küche", den seit jüngerer Zeit Restaurants gerne servieren, hat das amuse gueule ursprünglich nichts zu tun. Der Zweck dieser Happen kommt aus den Zeiten, als man noch oft und gerne Gäste zu privaten Diners geladen hat (was ja wieder im Kommen ist, wobei aber vieles falsch übernommen wird Deshalb wird das amuse gueule und der Aperitif auch nicht am eigentlichen Esstisch eingenommen. - Im Restaurant ist es eine alte Gepflogenheit, vor dem Essen einen Aperitif zu nehmen, nicht selten ebenfalls an einem anderen Ort als dem Tisch. Richtige Häppchen dagegen - oder gar Suppe im Einmachglas und dergleichen - sind aber eine neuere Erfindung, wenn man von ein paar Nüsschen etc. zum Aperitif absieht. Der französischen Sprache mächtige Deutsche übersetzen "gueule" auch wie du mit Maul, Gosche, Fresse - und haben deshalb den Begriff "amuse bouche" (Mund) kreiert. Aber für Franzosen klingt das gueule nicht so nach Gossensprache wie das deutsche Pendant, man bleibt beim "Göschle" (schwäbisch *gg*). Recht geben möchte ich dir in dem Punkt, den du "überambitioniert" nennst. Ich sehe das auch oft so, vor allem weil da neuerdings einfach viele Sachen nachgeahmt werden, ohne dass man sich über Sinn und Zweck wirklich Gedanken macht oder hinterfragt, ob diese Dinge aus Gästesicht angenehm sind oder lästiges Übel (wie z.B. die "neue" Mode der Tellergerichte - aber das ist ein anderes Thema). Ob man eine private Einladung eher schlicht halten möchte oder nicht, ist Geschmackssache. Mein wichtigster Grundsatz ist, es meinen Gästen so angenehm und bequem wie möglich zu machen, dem hat sich alles andere unterzuordnen. Das heißt, dass es je nach Gelegenheit und Umständen auch einen Aperitif oder ein Amuse Gueule geben darf. Bei mir halt nie am Esstisch, und auch deshalb sind Kleinigkeiten, die man mit Messer und Gabel essen muss, keine Amuses Gueules mehr. LG Turi |
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![]() Mitglied seit 23.12.2010 |
@Turi
ich unterschreibe Dein letztes Post in jedem Wort |
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