Großer oder kleiner Hokkaido?
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![]() Mitglied seit 07.06.2006 |
Zur Zeit wird man ja mit Kürbissen regelrecht überschwemmt. Und es heißt, wenn der Kürbis beim dran Klopfen hohl klingt, ist er reif. Wie aber ist das mit dem Hokkaido? Sind da die möglichst kleinen besser oder ist das egal? Bei manchen Rezepten braucht man einen Mini von z.B. 600 Gramm . Oft sind sie aber deutlich schwerer, auch über 1 KG. Wer von Euch weiß Bescheid? LG und danke ClaudiBe |
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![]() Mitglied seit 17.05.2007 |
Hallo ClaudiBe
dass man durch Klopfen feststellt wie reif ein Kürbis ist ist mir neu. Kürbisse kommen ja meistens aus der Region werden also nicht lange transportiert und daher unreif geerntet wie z. B. Bananen. Kürbisse im Supermarkt oder auf dem Markt sind reif. Ob Du einen kleinen oder großen Hokaido kaufst ist egal, mir ist jedenfalls nicht bekannt dass die holzig werden oder so, wie z. b. Kohlrabi. Es kommt einfach drauf an wieviel Du für das Rezept brauchst. So lange ein Kürbis nicht angeschnitten ist ist er ganz gut lagerfähig, aber sobald er angeschnitten wurde sollte er in 2-3 Tagen verabeitet werden, da er sonst schimmelt. Die Schale beim Hokaido kann man mitessen, das mache ich aber nur bei Bio-Hokaidos. Die Kerne und dass faserige um die Kerne ißt man nicht mit. Mengenangaben in Rezepten ignoriere ich ganz gern mal. Wenn also 600 g drin steht schaden auch 800 g nicht, evtl. müssen die anderen Zutatenmengen etwas angeglichen werden. Ich koche aus solchen Kürbisüberschüssen ganz gern Suppe, entweder Gemüsesuppe mit Kürbis drin oder gleich Kürbissuppe. Das läßt sich auch ganz gut einfrieren. Oder ich suche weitere Kürbisrezepte bei denen nur kleine Mengen gebraucht werden. Irgendein Nachttisch zum Beispiel. Ich hoffe das hilft weiter, Grüße Krümelita |
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![]() Mitglied seit 07.06.2006 |
@ Krümelita: Danke für Deine Antwort. Vorher hatte ich das mit dem "hohl Klingen" auch noch nie gehört. Und ich bin eigentlich mit Kürbissen ganz gut vertraut. Verarbeite sie in allen möglichen Variationen. Deswegen hatte ich mich gewundert über die Information ( Stammt von irgendeiner Website über Kürbisse). Kleine Hokkaidos sehen halt z.B. gefüllt und im Backofen gegart recht putzig auf dem Esstisch aus. Mir ist aber nicht ganz klar, was bei Bio-Kürbissen anders ist - vom Preis mal abgesehen - als bei den üblichen. Hier auf dem Land haben die Bauern ganze Äcker voll mit Kürbissen. Die sehen wir wachsen und gedeihen, aber gedüngt oder mit Insektiziden behandelt werden sie nicht. Bei so einem Feld könnte gar keine Maschine durchfahren, ohne Kürbismus zu fabrizieren. Ist das dann nicht auch biologisch in Ordnung? Die Hokkaido-Schale gibt vielen Gerichten eine gute Farbe. Das ist nicht schlecht, deshalb verwende ich sie auch meistens mit.
Lieben Gruß Claudia |
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![]() Mitglied seit 17.05.2007 |
Hi Claudia,
ich weiß nicht in wie weit konventionell angebaute Kürbisse gespritzt werden. So lange die Pflanzen noch klein sind kann ich mir schon vorstellen dass sie mit Pestiziden behandelt werden um Fraß durch Insekten zu vermeiden. Pestizide bleiben leider als Rückstände ziemlich lange vorhanden. Bei Bio-Anbau ist der Einsatz von Pestiziden ja grundsätzlich nicht erlaubt. Daher esse ich nur bei Bio-Hokkaidos die Schale mit. Werden bei euch eßbare Kürbisse angebaut? Hier gibts massenhaft von diesen kleinen Zierkürbissen, aber kaum eßbare - ich hab auch den Eindruck viele glauben Kürbis ist nur zur Zierde da und stellen sie vor die Haustür.... so eine Verschwendung.... Hm gefüllter Hokkaido ist ne gute Idee, ich hab noch einen rumliegen... Grüße Krümelita |
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![]() Mitglied seit 07.06.2006 |
Hallo, Krümelita!
Doch, die Bauern hier bauen beides an: Zierkürbisse und Speisekürbisse. Ich finde auch, dass die Deko-Manie mit den Zierkürbissen schon fast was Peinliches hat: In unserer Reihenhaussiedlung ist fast vor jeder Haustür - alle 5 Meter, 50 Mal - so eine Art Kürbislager. Irgendwie wird alles übertrieben, was von der Grundidee ( die Jahrezeiten sichtbar machen) gar nicht so schlecht ist. Wir machen da nicht mit. Wir hängen auch den Vorgarten nicht mit Plastik-Ostereiern voll, und in der Weihnachtszeit gibt es keine Illumination vor dem Haus. Brauchen wir nicht so. Dafür haben wir Frühling, Sommer, Herbst und Winter in der Küche und auf dem Tisch. Aber das soll jeder so halten, wie er es mag. Übrigens habe ich gestern süß-sauer eingelegte Kürbisse aus geschältem Hokkaido gemacht. Der Aufwand steht für mich in keinem Verhältnis zum Ergebnis ( 5 Gläschen....) Und jetzt muss der Sud auch noch alle 2 Tage abgegossen und aufgekocht und wieder drübergeschüttet werden. Was haben die Frauengenerationen vor uns doch für eine Knochenarbeit geleistet. Dabei gehöre ich selbst zu den Alten Liebe Grüße Claudia |
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